Ballgewinn und erster Pass - Fußballtraining
Einleitung

Du eroberst den Ball – was passiert als Nächstes? Wer unmittelbar einen unüberlegten Pass spielt, verliert den Ball häufig wieder. In diesem vollständigen Fußball-aiMOOC lernst du, nach einem Ballgewinn ruhig zu orientieren, die erste Anschlussaktion bewusst zu wählen und gemeinsam mit dem Team aus dem Verteidigen in einen sicheren Ballbesitz oder einen aussichtsreichen Angriff zu kommen. Das Ziel lautet: erst sehen, dann passend handeln – nicht grundsätzlich langsam spielen. Ein klarer Vorwärtspass kann die beste Lösung sein, wenn er kontrollierbar ist.
Zielgruppe: Spielerinnen, Spieler und Coaches ab etwa zehn Jahren; didaktische Hinweise für sechs- bis neunjährige Kinder und Erwachsene sind ausdrücklich gekennzeichnet. Vorkenntnisse: sicheres Grundpassen und einfache Spielformen. Lernziele: Ballgewinne erkennen, Gegnerdruck einschätzen, vor und nach der Eroberung scannen, einen passenden ersten Pass spielen, Mitspielende unterstützen und Entscheidungen mit Beobachtungen begründen.
Sicherheitsrahmen: Alle praktischen Übungen erfolgen fachlich angeleitet, auf überprüftem Untergrund, mit standsicher befestigten Toren, passender Ballgröße, geregelten Pausen und ohne riskante Kontakt- oder Sprungaktionen. Bei Schmerzen, Schwindel oder anderen Beschwerden sofort abbrechen und verantwortliche Erwachsene beziehungsweise Fachkräfte informieren. Kein verpflichtendes Kopfballtraining für Kinder. Die grundlegenden Lerninhalte dieses Kurses bleiben frei zugänglich. Externe Medien werden nur über die vorhandenen Einbettungs- und Datenschutzentscheidungen der Plattform genutzt; die VIDIS-Wahl ist zu respektieren.
Den Ballgewinn erkennen und sichern
Vom Verteidigen zum eigenen Ballbesitz
Ein Ballgewinn ist der Moment, in dem dein Team aus einem gegnerischen Angriff die kontrollierbare Verfügung über den Ball erlangt – etwa durch das Abfangen eines Passes, das Aufnehmen eines freien Balls oder einen regelkonformen Zweikampf. Eine bloße Berührung ist noch kein sicherer Ballbesitz: Zuerst musst du den Ball unter Kontrolle bekommen. Verteidigen, Antizipation und Pressing helfen beim Gewinnen; anschließend beginnt sofort die eigene Aufbauentscheidung.
Achte vor der Eroberung auf Passrichtung, Tempo des Gegners, freie Anspielstationen und deinen ersten freien Raum. Wenn du den Ball nur wegspitzelst und dem Gegner vor die Füße legst, fehlt noch die erfolgreiche Anschlussaktion. Setze lieber, wo möglich, den Fuß stabil ein, nimm den Ball in einen geschützten Bereich mit und löse deinen Blick vom Ball. Der erste Kontakt soll Zeit und einen günstigen Winkel schaffen.
Drei Situationen nach dem Gewinn
- Wenig Druck: Ball unter Kontrolle bringen, kurz aufblicken und kontrolliert in einen offenen Raum passen.
- Druck von einer Seite: Ball zur freien Seite mitnehmen und eine seitlich versetzte Anspielstation suchen.
- Sofortiger Gegnerdruck aus mehreren Richtungen: Körper zwischen Gegner und Ball bringen, eine kurze sichere Unterstützung nutzen oder kontrolliert zum Rückraum spielen.
Der vermeintlich schnellste Pass ist nicht immer der beste. Bewertet wird die Qualität der Folgeaktion, nicht allein die Sekundenzahl bis zum Abspiel.

Bildanalyse: Das Foto aus 2019 zeigt Lena Oberdorf, aber dokumentiert für sich allein keinen konkreten Ballgewinn und keine Passfolge. Übertrage deshalb nur die allgemeine Frage auf die Position im defensiven Mittelfeld: Welche Schulterseite würdest du prüfen, wenn du dort den Ball eroberst? Welche Mitspielerin könnte aus deinem Deckungsschatten herausrücken? Es wird weder ein heutiger Kaderstatus noch eine persönliche Empfehlung behauptet.
Videoanalyse 1: In der DFB-Akademie-Spielvision wird das Provozieren von Fehlern und das Antizipieren gegnerischer Pässe gezeigt. Beobachte zunächst den Moment des Ballgewinns und stoppe gedanklich vor der nächsten Aktion: Welche sichere Anschlussmöglichkeit wäre denkbar?
Textalternative: Beispielhafte DFB-Akademie-Sequenz zu Gegnerdruck und Antizipation; suche im eigenen Trainingsspiel die gleiche Beobachtung ohne Videonutzung.
Orientierung und Entscheidung beim ersten Pass
Erst schauen: Gegner, Mitspielende, freie Räume
Scannen bedeutet, die Umgebung vor einer Aktion aktiv wahrzunehmen. Besonders hilfreich ist ein Schulterblick vor dem erwarteten Ballgewinn und ein kurzer neuer Blick, sobald die Kontrolle möglich ist. Halte den Kopf nicht starr unten: Woher kommt der nächste Gegenspieler? Welche Passlinie ist frei? Kann die Empfängerin offen zum Spielfeld stehen? Ist ein Pass ins Zentrum riskanter als an den Flügel?
Vier Prüffragen leiten die Entscheidung: Habe ich Kontrolle? – Wo ist unmittelbarer Gegnerdruck? – Wer ist wirklich anspielbar? – Was verbessert den nächsten Spielzug? Der erste Pass soll nicht automatisch vertikal sein. Seitwärts oder rückwärts kann eine überhastete erneute Balleroberung des Gegners verhindern und den Spielaufbau vorbereiten.
Entscheidungsdiagramm: die passende Anschlussaktion
| Beobachtung | Entscheidung | Begründung |
|---|---|---|
| Ball ist kontrolliert, vor dir ist Raum und ein freier Mitspieler bietet sich in Spielrichtung an | Flach nach vorn passen | Der Pass ist erreichbar und setzt den Angriff fort. |
| Vorn stehen Gegner in der Passlinie; seitlich öffnet sich ein sicherer Passwinkel | Querpass zur freien Seite | Ballbesitz sichern und Gegner verschieben. |
| Unmittelbar zwei Gegner, keine offene seitliche Passlinie, Rückraum ist anspielbar | Rückpass zur Unterstützung | Druck lösen und neuen Angriff vorbereiten. |
| Der Ball springt unkontrolliert | Zuerst annehmen und schützen | Ohne Ballkontrolle wäre jeder gedachte Pass spekulativ. |
Textalternative: Das Schema führt von Ballkontrolle über Druck und freie Passlinie zur begründeten Passrichtung; es ist keine starre Rangordnung. Ist ein sicherer Durchbruch möglich, hat der Vorwärtspass Vorrang – aber nur bei realistischer Erfolgswahrscheinlichkeit.
Fehler erkennen, statt hektisch werden
Häufige Fehler sind: ohne Blick in den Gegner passen; mit dem Rücken zu allen Optionen stehen; den Ball unnötig lange festhalten; einen zwar freien, aber schlecht positionierten Mitspieler anspielen; das Tempo mit Härte verwechseln. Eine einfache Korrektursprache lautet „Ball sichern – Blick heben – freie Seite – sauber passen“. Coaches stellen besser eine konkrete Frage („Wo war deine sichere Unterstützung?“), statt aus jeder Situation einen Befehl abzuleiten. Die passende Lösung hängt vom Raum, der Nähe zum Tor und den Fähigkeiten der Beteiligten ab.
Videoanalyse 2: Die DFB-Akademie zeigt Ballkontrolle und die Fortsetzung des Spielaufbaus: Achte auf den genauen Zeitpunkt, an dem die passgebende Person den Ball sicher und die empfangende Person ein offenes Körperprofil hat.
Textalternative: Ein kontrollierter erster Kontakt schafft eine Passmöglichkeit; beobachte diese Folge alternativ in der eigenen Übung.
Sicheres Passspiel und Unterstützung ohne Ball
Der erste Pass ist eine Teamleistung
Der Passgeber entscheidet nicht allein. Mitspielende müssen Breite, Tiefe und einen geeigneten Passwinkel herstellen. Eine seitlich versetzte Person kann aus einem Deckungsschatten heraustreten, der ballnahe Partner hilft als kurze Station, ein dritter Spieler schafft einen weiteren Anschluss. Das Passdreieck unterstützt Ballbesitz und Orientierung. Kommunikation kann verbal („Zeit!“, „Hier!“) oder durch klare Bewegung und Blickkontakt erfolgen; niemand soll durch lautes Rufen abgelenkt oder bloßgestellt werden.
Passqualität: geeigneter Fuß, dosierte Schärfe, flacher Ballweg und erreichbarer erster Kontakt. Spiele, wenn möglich, auf die offene Seite der annehmenden Person und nicht blind direkt in den anlaufenden Gegner. Entscheidend ist nicht die Zahl der Kontakte, sondern der gewonnene Handlungsspielraum.
Eigenes Taktikschema: links gewonnen, rechts gelöst
| Linke Spur | Zentrum | Rechte Spur |
|---|---|---|
| A: Mitspieler öffnet sich seitlich ◯ | Z: gegnerischer Druck ● | B: zweite Anschlussstation ◯ |
| G: Ballgewinnerin mit Ball ⚽ | X: zugestellter direkter Weg ↑ | Freie Passlinie zu B ↗ |
| Erster Pass G → A bei Druck von rechts | Anschluss A → B nach Verlagerung | B nimmt offen an und schaut nach vorn |
Legende und Textalternative: G gewinnt den Ball in der linken Spur. Der direkte Weg nach vorn ist gedeckt; A löst sich seitlich aus dem Deckungsschatten, bietet einen sicheren ersten Pass und eröffnet über B die nächste Option. Die Zeichen ◯ und ● sind Spielrollen, keine reale Mannschaftsaufstellung. Alternative: Wenn B sofort direkt frei ist, kann G B unmittelbar anspielen. Dieses eigens formulierte Schema ist didaktisch, nicht maßstabsgerecht und beruht auf keinem fremden Spielvideo.
Profibeispiel: Rodri dient hier als Beispiel für die Anforderungen an einen zentralen Mittelfeldspieler. Aus der einzelnen Aufnahme lässt sich weder erkennen, ob er gerade einen Ball gewann, noch wohin der erste Pass ging. Formuliere deshalb einen hypothetischen Handlungsplan: Falls Rodri hier den Ball bekäme und der Pass ins Zentrum verdeckt wäre, welche seitliche oder rückwärtige Option müsste er zunächst prüfen? Begründe die Antwort über Druck und Winkel, nicht über vermeintlich bewiesene Bilddetails.
Videoanalyse 3: Die DFB-Akademie illustriert das Herauslösen aus einem Deckungsschatten. Beobachte die Bewegung der anspielbaren Person und überlege, weshalb sie den ersten Pass nach einem Ballgewinn erleichtert.
Textalternative: Eine Mitspielerin verändert ihren Winkel zur ballführenden Person, verlässt den verdeckten Raum und wird anspielbar.
Trainingsformen vom einfachen Pass zum Spiel
Die folgenden vier original formulierten Spielformen sind Vorschläge für fachlich angeleitetes Training. Feldgrößen und Dauer sind Orientierungswerte, keine Belastungsvorgabe. Vor Beginn Tore sichern, Fläche prüfen, Leistungsstand einschätzen und Pausen ermöglichen. Coaches können alle Formen ohne Bild- oder Videotechnik anleiten.
Trainingsform A: Erobern, schauen, Pass finden
Ziel: kontrollierter erster Kontakt und bewusster Blick zur freien Station.
Material: 1 weicher altersgerechter Fußball, 6 Markierungsteller und 3 Leibchen je Vierergruppe.
Aufbau: Quadrat ungefähr 10 × 10 Meter; zwei Anspielstationen außen, zwei Personen innen, davon eine mit Ball. Ausreichender Abstand zu benachbarten Feldern.
Durchführung: Die ballführende Person spielt einen angekündigten flachen Ball in die Mitte. Die verteidigende Person fängt ihn ohne Kontaktkampf ab, orientiert sich und passt zu einer freien Außenstation. Nach wenigen Aktionen Rollen wechseln. Coach verändert die offene Seite sichtbar.
Typische Fehler: unkontrollierter Ballkontakt, kein Blick zur freien Seite, zu scharfes oder ungenaues Zuspiel.
Beobachtung: „Wurde der Ball zuerst kontrolliert? Gab es vor dem Pass einen Blick? War die Empfängerin erreichbar?“
Leichter: Verteidigerin erhält den Ball ohne Gegenspieler; Außenstation ruft und zeigt sich.
Schwerer: Eine passive Gegenspielerin verstellt wechselnd eine Passlinie; die sichere Entscheidung muss neu getroffen werden.
Transfer: In einem echten Spiel nach einer abgefangenen Hereingabe zuerst die offene Unterstützung suchen.
Trainingsform B: Zwei Ausgänge, eine richtige Entscheidung
Ziel: zwischen freiem Vorwärts- und sicherem Seitenpass unterscheiden.
Material: Hütchen, 1 Ball pro Feld, Leibchen.
Aufbau: Feld rund 15 × 12 Meter mit zwei breiten Hütchentoren auf unterschiedlichen Seiten; drei Angreifende und zwei kontrolliert störende Gegenspielende.
Durchführung: Coach startet einen leicht abfangbaren Pass. Nach dem Ballgewinn darf die Mannschaft einen der beiden Durchgänge durch einen flachen Pass zur Mitspielerin erreichen. Ein zugestelltes Tor bleibt unbenutzt. Nach jeder Aktion kurze Reflexion mit einer Alternative.
Typische Fehler: vorab festgelegte Richtung trotz Deckung, langes Grübeln statt kurzer Orientierung, unbewegliche Außenstationen.
Beobachtung: „War die gewählte Passlinie offen? Hat eine unterstützende Person den Winkel verbessert?“
Leichter: Nur eine Gegenspielerin deckt einen Ausgang; mehr Platz.
Schwerer: Wechselnde aktive, aber kontaktarme Verteidigung; optionale Rückpassstation und neuer Spielaufbau.
Transfer: Nach Balleroberung am Flügel zwischen Konter und gesichertem Seitenwechsel abwägen.
Trainingsform C: Ballgewinn und Passdreieck
Ziel: Dreiecksunterstützung und kontrollierte Passfolge entwickeln.
Material: Leibchen, flache Hütchen, 1 Ball, zwei gesicherte kleine Tore oder Hütchentore.
Aufbau: ungefähr 18 × 15 Meter; 3 gegen 2, eine Rückraumstation ist besonders markiert.
Durchführung: Die Zweiergruppe startet mit dem Ball und versucht, eine Linie zu überdribbeln. Die Dreiergruppe erobert den Ball regelkonform und sucht entweder einen freien Vorwärtspass oder über die seitliche Station den Rückraum. Erst nach zwei kontrollierten Teamaktionen darf sie auf ein gesichertes Ziel abschließen. Alle wechseln regelmäßig die Rollen.
Typische Fehler: alle drei laufen zum Ball; Stationen bilden eine gerade Linie; ein riskanter Pass wird erzwungen.
Beobachtung: „Entstanden zwei unterschiedliche Passwinkel und ein ruhiger erster Pass?“
Leichter: 3 gegen 1, größere Fläche, passive Störung.
Schwerer: 3 gegen 3 mit freier Rückraumstation; nach jeder Eroberung verändert der Coach die Torseite.
Transfer: Aus Mittelfeldpressing nach Ballgewinn erst eine verlässliche Verbindung zu Mitspielenden herstellen.
Trainingsform D: Umschaltspiel mit Entscheidungsbonus
Ziel: Ballgewinne unter spielnahem Druck in sinnvolle erste Pässe umsetzen.
Material: sichere Tore beziehungsweise Hütchentore, mehrere Bälle, Leibchen, Markierungsteller.
Aufbau: altersgerecht angepasstes Feld; für eine heterogene Gruppe etwa 4 gegen 4 plus zwei seitliche neutrale Anspielstationen, kleine Teams und getrennte Auswechselmöglichkeiten.
Durchführung: Nach Ballgewinn entscheidet das Team frei über Pass nach vorn, seitlich oder rückwärts. Ein Zusatzpunkt wird nur vergeben, wenn es den ersten Pass kontrolliert zu einer erkennbar anspielbaren Person bringt und die Folgeaktion gelingt; ein Tor zählt unabhängig davon. Nach kurzen Durchgängen reflektieren beide Teams eine konkrete Szene ohne Schuldzuweisung.
Typische Fehler: blindes Durchspielen, ein erzwungener „Bonuspass“, fehlende Breite, Zeitdruck durch die Trainingsleitung.
Beobachtung: Coaches notieren Ballgewinnort, Gegnerdruck, Richtung, Empfängererreichbarkeit und Anschlusskontrolle, nicht nur Tore.
Leichter: 3 gegen 3, zusätzliche neutrale Person, größere freie Zonen und langsameres Neustarten.
Schwerer: 5 gegen 5, wechselnde Pressingzonen und bewusst verschlossene Seiten; Entscheidungen müssen selbstständig begründet werden.
Transfer: Die Entscheidung „sichern oder direkt kontern?“ in einer echten Spielhälfte mit Mannschaftsabsprachen üben.
Spielanalyse, Modellfall und sichere Anpassung
Vollständiger Modellfall: Ballgewinn vor der eigenen Mittellinie
Ausgangslage: Das fiktive Team Blau verteidigt in einem 4-gegen-4-Spiel in einem sicheren kleinen Feld. Spielerin G fängt einen gegnerischen Querpass etwa acht Meter vor der Mittellinie ab. Direkt vor G steht ein Gegner, der die Mitte blockiert. Links läuft eine freie Mitspielerin A seitlich heraus; rechts bietet sich B etwas weiter vorne an, aber eine Gegenspielerin läuft in diese Passlinie. Hinter G wartet C in sechs Metern Entfernung ungedeckt und mit offenem Körper. Ein eigenes Tor wäre bei erneutem Ballverlust im Zentrum gefährdet.
Drei Handlungsoptionen: (A) sofortiger steiler Pass durch den gegnerischen Fuß zum rechten Mitspieler B; (B) kontrollierter flacher Pass zur frei gewordenen A nach kurzem Blick; (C) blindes langes Dribbling direkt in den Gegner. Zusätzlich ist der Rückpass zu C eine sichere Alternative, falls A beim Blick wieder gedeckt erscheint.
Nachvollziehbare Musterlösung: G kontrolliert den abgefangenen Ball mit dem ersten Kontakt auf die vom Gegner entfernte Seite, prüft links und rechts und entscheidet sich für B als zweite Handlungsoption in der obigen Liste, nämlich den Pass zu A. A stellt einen offenen Körperwinkel her, nimmt nach vorn oder seitlich an und kann über C oder einen erneut freigewordenen B weiterbauen. Der direkte Ball zu B ist derzeit durch den Laufweg der Gegenspielerin riskant; C bleibt als Plan B für den Rückpass. Würde A selbst unter Druck geraten, wäre der Rückpass zu C vorzuziehen. Begründung: Das Team senkt unmittelbar nach dem Gewinn das Risiko eines zentralen Ballverlusts und hält zwei Anschlusswege offen.
Gegenprobe: Ändere nur eine Information: Die gegnerische Person rechts zieht nach innen und B steht plötzlich deutlich frei. Jetzt kann ein direkter Pass zu B die bessere Wahl sein. Die Leitregel ist keine starre Links-Rechts-Vorgabe; Beobachtungsdaten verändern die Entscheidung.
Bewertungsraster für Modellfall und Praxis
| Kriterium | 0 Punkte | 1 Punkt | 2 Punkte | 3 Punkte |
|---|---|---|---|---|
| Orientierung | Kein Blick oder unbegründete Wahl | Blick ohne erkennbare Auswertung | Druck oder freie Station richtig benannt | Druck, Raum und Folgeoption nachvollziehbar verglichen |
| Ballkontrolle und Passqualität | Kein kontrollierter Folgekontakt | Pass nur zufällig erreichbar | Pass zumeist sauber und erreichbar | Kontrollierter erster Kontakt und passend dosierter Pass |
| Zusammenarbeit | Keine Unterstützung | Unterstützende Bewegung verspätet | Freier Passwinkel angeboten | Mehrere sinnvolle Anschlussoptionen geschaffen |
| Begründung und Transfer | Keine Erklärung | Einzelne Vermutung | Passwahl situationsbezogen erklärt | Alternative bei veränderten Gegnerbewegungen erklärt |
Auswertung: 0–12 Punkte insgesamt. 10–12: sehr sicher; 7–9: weitgehend sicher; 4–6: im Aufbau; 0–3: mit Unterstützung erneut üben. Diese Schwellen sind eine transparente didaktische Kursrubrik, keine offizielle DFB-Leistungsnorm. Körperliche Voraussetzungen, Spielrollen und Lernerfahrung berücksichtigen; Hinweise ermöglichen individuelle Entwicklung statt öffentlichen Vergleich.
Altersgruppen, Fairness und sichere Durchführung
6–9 Jahre (nur als Coaching-Variante): spielerische 2-gegen-2- oder 3-gegen-3-Formen, kurze Erklärungen, große Erfolgsräume, häufige Wechsel; keine vorgegebene Kontakt- oder Kopfballpflicht. Nicht das komplexe taktische Raster auswendig lernen lassen.
10–13 Jahre: Ballgewinn in kleinen variablen Spielformen, zwei deutlich erkennbare Passoptionen, wechselnde passive und aktive Störung, kurze Fragen nach jeder Szene. Coaches vereinfachen bei Überforderung.
14–17 Jahre: spielnahe Gleich- und Überzahlsituationen, Druck im Halbraum, Anschlussoptionen für Dritte sowie kurze Teamvideo- oder Beobachtungsanalysen nur mit Einwilligung und datenschutzkonform.
Erwachsene: Leistungsstand, Trainingszustand und Mobilität bestimmen Feldgröße, Dauer, Tempo und Erholung. Einsteigerinnen und Einsteiger spielen mit größerem Raum, Fortgeschrittene mit veränderlichem Gegnerdruck. Keine Maximalbelastung als Kursvorgabe.
Sicherheit und Gesundheit: Gemäß DFB-Kinderfußball stehen viele eigene Ballaktionen, angemessene kleine Spielformen und Freude im Vordergrund. Der DFB-Fachbereich Kopfballspiel rät, Kopfbälle gerade bei Kindern in Anzahl und Intensität zu reduzieren; dieser Kurs benötigt keine Kopfbälle. DFB-Hinweise zur Torsicherheit vom 1. Juli 2025 verdeutlichen die Pflicht zu standsicheren Toren. Verboten im Kurs sind riskante Grätschen, harte Zweikämpfe, erzwungene Sprünge, Überlastung und eigenständige Verletzungsbehandlung. Bei Beschwerden Spiel beenden und medizinisch fachkundige Hilfe veranlassen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Wissen und Entscheidungen
Was ist nach einem abgefangenen Ball zunächst entscheidend? (Den Ball kontrollieren und die Umgebung wahrnehmen) (!Immer ohne Blick sofort nach vorn schießen) (!Den Ball absichtlich zum Gegner zurückspielen) (!Nur auf das eigene Tempo achten)
Eine Gegenspielerin versperrt den direkten Pass nach vorn. Was ist sinnvoll? (Eine freie seitliche oder rückwärtige Anspielstation prüfen) (!Den zugestellten Pass zwingend versuchen) (!Den Ball ohne Blick nach vorne schlagen) (!Die Unterstützung der Mitspielenden ignorieren)
Wozu dient ein Schulterblick vor dem Ballgewinn? (Die nächsten freien und gedeckten Räume früh erkennen) (!Dem gegnerischen Team ein Signal geben) (!Den Ballkontakt grundsätzlich vermeiden) (!Die eigene Position im Spiel aufgeben)
Was erleichtert einen sicheren ersten Pass? (Ein seitlich versetzter Passwinkel außerhalb des Deckungsschattens) (!Eine Reihe aller Mitspielenden direkt hintereinander) (!Ein Pass in den näherkommenden Gegenspieler) (!Eine starre Stellung aller Anspielstationen)
Wann kann ein Rückpass die beste Anschlussaktion sein? (Wenn vorn und seitlich Druck besteht und hinten eine sichere Station frei ist) (!Wenn hinten ebenfalls kein Mitspieler anspielbar ist) (!Immer unmittelbar nach jedem Ballgewinn) (!Nur wenn der Gegner ihn ausdrücklich erlaubt)
Wodurch zeichnet sich gute Passqualität aus? (Durch erreichbare Richtung und angemessene Schärfe) (!Durch möglichst große Härte unabhängig von der Entfernung) (!Durch einen Pass ohne Blick auf Mitspielende) (!Durch einen hohen Ball auch bei kurzen freien Wegen)
Was bedeutet Ballgewinn im Unterschied zu bloßer Ballberührung? (Das eigene Team kann den Ball anschließend kontrolliert nutzen) (!Der Ball wurde kurz berührt und bleibt sicher beim Gegner) (!Ein Foul wurde als erfolgreicher Ballgewinn gewertet) (!Ein Abschlag wurde ohne Ballkontakt angekündigt)
Was zeigt eine offene Körperstellung der annehmenden Person? (Sie kann den nächsten Spielraum leichter sehen und nutzen) (!Sie muss jeden Ball direkt zurückspielen) (!Sie darf keinen Schulterblick machen) (!Sie steht absichtlich hinter allen Gegnern)
Welche Beobachtung ist für die Bewertung der Anschlussaktion besonders hilfreich? (Ob der erste Pass ankommt und eine kontrollierte Folgeaktion ermöglicht) (!Nur wie laut das Team nach dem Ballgewinn ruft) (!Nur wie schnell der Coach das Kommando gibt) (!Nur wie viele Hütchen im Feld stehen)
Wie verändert sich eine gute Entscheidung bei geänderter Passlinie? (Sie wird erneut an die neue Druck- und Raumsituation angepasst) (!Sie bleibt unabhängig von Gegnerbewegungen immer gleich) (!Sie wird allein durch die Trikotfarbe festgelegt) (!Sie muss stets auf einen hohen Ball hinauslaufen)
Memory: Begriffe und Erklärungen
| Schulterblick | Kurzer Blick auf Mitspielende und Gegner vor der nächsten Aktion |
| Deckungsschatten | Raum hinter einer deckenden Person, der durch sie schwer anspielbar ist |
| Passwinkel | Winkel zwischen Ballführender und einer erreichbaren Anspielstation |
| Ballkontrolle | Beherrschbare Berührung als Grundlage des weiteren Spiels |
| Rückraumhilfe | Anspielbare Unterstützung hinter dem Ball |
| Spielverlagerung | Bewusster Wechsel in eine günstigere Spielfeldzone |
Drag-and-drop: Beobachtung und erster Pass
| Passende Entscheidung | Beobachtung nach dem Ballgewinn |
|---|---|
| Kontrollierter Vorwärtspass | Freie Mitspielerin in Spielrichtung und keine störende Passlinie |
| Sicherer Querpass | Weg nach vorn verdeckt, Seite offen |
| Entlastender Rückpass | Enge vorne und seitlich, sichere Unterstützung hinten |
| Erster Kontakt zum Schutz | Ball springt noch unkontrolliert in Gegnernähe |
| Kurzer Schulterblick | Unklare Stellung von Mitspielenden und Gegnern |
Kreuzworträtsel
| Orientierung | Was gewinnst du durch das Wahrnehmen von Raum und Gegenspielenden? |
| Ballkontrolle | Was brauchst du vor einem verlässlichen ersten Pass? |
| Passwinkel | Wie heißt die geometrische Richtung zur Anspielstation? |
| Breite | Welche räumliche Ausdehnung schaffen seitlich freilaufende Mitspielende? |
| Druck | Was entsteht, wenn Gegner unmittelbar stören? |
| Rückpass | Wie heißt das sichere Zuspiel zu einer Person hinter dir? |
LearningApps
Für zusätzliche eigenständige Such- und Zuordnungsaufgaben kannst du eine thematische LearningApps-Suche verwenden. Die Auswahl fremder Aufgaben muss ein Coach fachlich prüfen; diese Suche ist keine fertig geprüfte Lernkontrolle.
Separater Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Bilderfolge zeichnen: Zeichne drei eigene Felder für Erobern, Schauen und Passen; markiere Gegnerdruck und einen freien Passweg. Erkläre deine Reihenfolge.
- Passkarte erstellen: Schreibe auf eine kleine Karte vier Wörter für einen sicheren ersten Pass und teste sie in Trainingsform A.
- Partnerbeobachtung: Beobachte fünf ungefährliche Abfangaktionen bei einer angeleiteten Übung, zähle kontrollierte erste Pässe und nenne eine Verbesserung.
- Sicherheit erklären: Formuliere vier Sicherheitsregeln für ein altersgerechtes Ballgewinntraining und begründe die wichtigste.
Mögliche Lösungen auf Niveau Leicht: Bildfolge Ballkontrolle → Schulterblick → erreichbarer Pass. Passkarte: Kontrolle, Blick, Winkel, Dosierung. Partnerbeobachtung: Anzahl und ein beobachtetes Gegenbeispiel statt Personenwertung. Sicherheit: gesicherte Tore, freier Untergrund, keine riskanten Kontakte, Pause und Abbruch bei Beschwerden.
Standard
- Zwei Passwege vergleichen: Skizziere nach einem Ballgewinn einen gedeckten Vorwärtsweg und einen freien Seitenweg; entscheide begründet.
- Beobachtungsbogen entwickeln: Erstelle einen Bogen mit Ballgewinnort, Gegnerdruck, erstem Pass, Zielperson und Anschlusskontrolle; erprobe ihn in einer kurzen Spielform.
- Trainingsform verändern: Passe Trainingsform B für eine unerfahrene Gruppe und für eine fortgeschrittene Gruppe an und dokumentiere die Unterschiede.
- Coaching-Gespräch führen: Interviewe eine Trainingspartnerin zur Frage, welche Ansage nach dem Ballgewinn hilft; halte zwei hilfreiche Aussagen ohne personenbezogene Daten fest.
Mögliche Lösungen auf Niveau Standard: Seitenpass ist sicherer, solange der Weg nach vorn zugestellt bleibt. Beobachtungsbogen bewertet echte Anschlusskontrolle statt nur Torschüsse. Für Anfänger größere Räume und passive Gegner, für Fortgeschrittene veränderliche Störwege. Coaching-Hinweise können „Dreh auf“ bei freier Seite oder „Zurück“ bei Druck sein; immer situationsbezogen.
Schwer
- Entscheidungsbaum bauen: Entwickle ein eigenes Entscheidungsdiagramm mit mindestens drei Druckzuständen und einer begründeten alternativen Passwahl je Zustand.
- Mini-Auswertung durchführen: Erfasse in zwei kurzen Trainingsdurchgängen je zehn anonymisierte Ballgewinne, berechne die Quote kontrollierter erster Pässe und erläutere Grenzen der kleinen Stichprobe.
- Altersgerechtes Coaching planen: Gestalte dieselbe Trainingsidee getrennt für 8-Jährige, 12-Jährige, 16-Jährige und Erwachsene mit passendem Sicherheits- und Feedbackkonzept.
- Modellfall verteidigen: Widerlege die Aussage „Nach jedem Ballgewinn muss der erste Pass nach vorn gehen“ mit drei unterschiedlichen Spielsituationen und jeweils einer besseren Alternative.
Mögliche Lösungen auf Niveau Schwer: Entscheidungsbaum trennt Kontrolle, Druck und freie Optionen. Auswertung beispielsweise 6 von 10 gegenüber 8 von 10 ergibt 60 gegenüber 80 Prozent, aber nicht automatisch einen Trainingseffekt. Für Kinder kurze Spielformen ohne Kopfballpflicht, für Jugendliche mehr variable Entscheidungsanforderungen, Erwachsene individuell dosiert. Gegenbeispiele: zugestelltes Zentrum → Seite; Druck aus zwei Richtungen → Rückraum; unkontrollierter Ball → zuerst sichern.


Lernkontrolle
- Entscheidung prüfen: Beschreibe für einen Ballgewinn am linken Flügel eine sichere und eine riskante Passfolge. Begründe beide mit Gegnerdruck und Passwinkel.
- Daten interpretieren: Von 20 Ballgewinnen folgen 13 erreichbare erste Pässe; von diesen führen 9 zu einer zweiten Teamaktion. Berechne beide Anteile bezogen auf alle Ballgewinne und erläutere, weshalb ein alleiniger Passwert nicht reicht.
- Übung anpassen: Ein 11-jähriges Team verliert häufig direkt nach dem Ballgewinn den Ball. Ändere Aufbau, Störintensität und Beobachtung in Trainingsform C.
- Gegenprobe erklären: Im Modellfall wird die rechte Passlinie frei. Vergleiche Querpass, Direktpass und Rückpass unter dieser neuen Bedingung.
- Sicherheitsfall beurteilen: Ein ungesichertes Minitor steht neben einem engen Spielfeld. Entscheide, ob die Übung starten darf, und entwirf eine sichere Alternative.
- Rollen reflektieren: Erkläre, wie die beiden Mitspielenden ohne Ball den ersten Pass erleichtern können, auch wenn sie selbst nicht angespielt werden.
Musterlösungen: 1: freier Querpass am Flügel erhält Ballkontrolle, zugestellter Diagonalball erhöht Verlustgefahr. 2: 13/20 = 65 Prozent erreichbare erste Pässe und 9/20 = 45 Prozent kontrollierte zweite Aktionen; beide Maße erfassen verschiedene Qualitätsschritte. 3: 3 gegen 1 statt 3 gegen 2, größeres Feld, passiver Gegner und zwei deutlich unterscheidbare Stationen, danach steigern. 4: B kann bei freier rechter Passlinie direkt angespielt werden, wenn G technisch kontrolliert passt; andernfalls A oder C. 5: Übung nicht starten, Tor standsicher befestigen oder auf Hütchentore ausweichen. 6: Breite schaffen, Gegner binden, Deckungsschatten verlassen und eine weitere Anschlussoption eröffnen.
Lernnachweis
Wissen: Du kannst Ballgewinn, sichere Ballkontrolle, Schulterblick, Deckungsschatten, Passwinkel, Vorwärts-, Quer- und Rückpass erklären.
Können: Du führst in einer fachlich angeleiteten Spielform einen Ballgewinn mit kontrolliertem ersten Kontakt und angemessener Anschlussaktion aus. Du benennst mindestens eine sinnvolle Alternative, wenn sich eine Passlinie verändert.
Produkte: Eigene Skizze oder Entscheidungsdiagramm, ausgefüllter anonymisierter Beobachtungsbogen und eine kurze Fallanalyse inklusive Begründung.
Überprüfung: Eine Trainingspartnerin oder ein Coach kann das Bewertungsraster mit 0–12 Punkten nutzen, zusätzlich zum persönlichen Lernfortschritt. Es gibt keine verpflichtenden Personenaufnahmen. Aufzeichnungen nur mit geeigneter Einwilligung und nach Datenschutzregeln.
Transfer: Du kannst das Prinzip auf den Ballgewinn im Mittelfeld, am Flügel und im Rückraum übertragen: ruhig orientieren, Gegnerdruck erkennen, sichere nächste Aktion wählen, Mitspielende einbeziehen.
OER und Wikipedia
Offene Grundlagen und fachliche Orientierung:
- Wikipedia: Fußball – enzyklopädischer Einstieg; mobile Ansicht im optionalen Einbettungsfenster:
- DFB-Akademie: Spielvision – Beispiele zu Ballkontrolle, Druck und Passqualität; Rechte an Videosequenzen verbleiben bei ihren Rechteinhabern.
- DFB-Training & Service: Spielerisch umschalten lernen – altersbezogene Trainingsmethodik, redaktionell zu prüfen.
- DFB: Kinderfußball – altersgerechte Spielformen und viele Ballkontakte.
- DFB: Kopfballspiel – aktuelle Empfehlungen und Schutz vor übermäßiger Kopfballbelastung.
- DFB: Torsicherheit, 01.07.2025 – sichere Sportplatzgestaltung.
Bildnachweise (eingebettete Originaldateien):
| Medium und Commons-Dateiseite | Urheber und Entstehung | Lizenz und Einbettungsgrund | Textalternative |
|---|---|---|---|
| Players engage in practice drills.jpg | Shixart1985; Bildbeschreibung und Metadaten nennen auch Nenad Stojković; Aufnahme 15.05.2021, Commons-Dateiseite geprüft am 03.11.2026 | CC BY 2.0, direkte Commons-Datei-Einbettung zum Zeigen einer Trainingssituation, keine Bearbeitung | Gruppe übt Fußball auf einem Spielfeld, nicht speziell ein bestimmter Ballgewinn |
| Lena Oberdorf 20190415.jpg | EL Loko Foto; Aufnahme April 2019 bei FC Bayern gegen SGS Essen, geprüft am 03.11.2026 | CC BY 4.0, Commons-Bild zur positionsbezogenen Analyse; Persönlichkeitsrechte beachten | Lena Oberdorf im Fußballspiel im Jahr 2019, keine nachgewiesene Ballgewinnsequenz |
| Rodri Maguire 2021.jpg | Ardfern; Partie Manchester United gegen Manchester City am 06.11.2021; geprüfte Commons-Dateiseite vom 03.11.2026 | CC BY-SA 4.0, unveränderte Commons-Einbettung zum hypothetischen Mittelfeldfall, keine Mitwirkung oder Empfehlung behauptet | Historische Aufnahme Rodri und Harry Maguire aus 2021, keine rekonstruierte Passfolge |
Videonachweise (originäre offizielle DFB-Akademie-Einbettungen, keine Videodownloads):
| Direkt eingebettetes Video | Anbieter und fachlicher Kontext | Rechte und Datum | Textalternative |
|---|---|---|---|
| DFB-Akademie-Sequenz zur Antizipation | DFB-Akademie, Spielvision, Abschnitt „Potential für Ballgewinne erkennen“ | Nur YouTube-Player über die vorhandene Plattformfunktion; nicht als offen lizenziert ausgegeben; Video-Veröffentlichungsdatum nicht ausgewiesen; geprüft am 03.11.2026 | Gegner unter Druck setzen, Fehler antizipieren, Pass abfangen |
| DFB-Akademie-Sequenz zur Ballsicherheit | DFB-Akademie, Spielvision, Abschnitt „Über die Ballsicherheit konsequent Tore erzielen“ | Nur Anbieter-Einbettung, keine Wiederveröffentlichung; genaues Video-Veröffentlichungsdatum nicht ausgewiesen; geprüft am 03.11.2026 | Mit Kontrolle und Geduld das Spiel zum nächsten anspielbaren Spieler fortsetzen |
| DFB-Akademie-Sequenz zur Anspielbarkeit | DFB-Akademie, Spielvision, Abschnitt „Aus dem Deckungsschatten der Gegenspieler*innen“ | Nur Anbieter-Einbettung, keine OER-Lizenz behauptet; genaues Video-Veröffentlichungsdatum nicht ausgewiesen; geprüft am 03.11.2026 | Ein Mitspieler löst sich seitlich aus dem Deckungsschatten |
Hinweis zur Medienwahl: Commons-Bildrechte und persönliche Rechte bleiben maßgeblich; die drei DFB-Videos sind externe Anbieter-Medien, nicht automatisch OER. Plattformseitige Datenschutz-/VIDIS-Auswahl und verfügbare Einbettungssperren respektieren. Fällt eine Einbettung weg, sind die Textalternativen und selbst formulierten Tabellen weiterhin nutzbar. Die zwei Taktiktabellen und das Entscheidungsdiagramm in diesem Kurs wurden für diese Lerneinheit eigenständig formuliert (Stand 03.11.2026); sie beanspruchen nicht, echte Spielszenen abzubilden.
Verknüpfte Lernbereiche
Fußball – Fußballtraining – Verteidigen und Ballgewinne
|
Bildungsnetz: Dieser Kurs ist ein eigenständiger Baustein der neuen Fußballwelt auf MOOCwiki. Er verweist thematisch auf Fußball und Fußballtraining, übernimmt jedoch keine alten Fußballkursinhalte. Grundlegendes Lernen ist ohne Bezahlvoraussetzung vorgesehen.
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