Alkohole - Chemie


Alkohole - Chemie
Einleitung
Alkohole sind eine wichtige Stoffklasse der organischen Chemie. Du begegnest ihnen als Lösungsmitteln, Desinfektionsmitteln, Brennstoffen und Bestandteilen vieler Alltagsprodukte. In der Chemie bezeichnet das Wort Alkohol nicht nur Ethanol, sondern eine große Gruppe von Verbindungen mit mindestens einer Hydroxygruppe.
In diesem aiMOOC lernst Du den Aufbau, die Benennung, die Eigenschaften und wichtige Reaktionen der Alkohole kennen. Der Schwerpunkt liegt auf schulischen Zusammenhängen zwischen Molekülstruktur und Stoffeigenschaften.
Lernziele
- Hydroxygruppe: Du erkennst die funktionelle Gruppe der Alkohole.
- Nomenklatur: Du benennst einfache Alkanole und zeichnest passende Strukturformeln.
- Stoffeigenschaft: Du erklärst Siedetemperatur und Löslichkeit mit zwischenmolekularen Kräften.
- Redoxreaktion: Du beschreibst die Oxidation primärer und sekundärer Alkohole.
- Stöchiometrie: Du wertest einfache Reaktionsgleichungen rechnerisch aus.
- Laborsicherheit: Du beurteilst Gefahren und planst sichere Schulversuche.
Was sind Alkohole?
Alkohole sind organische Verbindungen, bei denen mindestens eine Hydroxygruppe an ein aliphatisches Kohlenstoffatom gebunden ist. Die Hydroxygruppe ist die funktionelle Gruppe: Sie prägt viele Eigenschaften und Reaktionen.
Gesättigte, offenkettige, einwertige Alkohole heißen Alkanole. Ihre allgemeine Formel lautet:
Sie kann auch als geschrieben werden. Das Symbol steht für die Anzahl der Kohlenstoffatome.

Ein Alkoholmolekül besitzt zwei unterschiedliche Bereiche: Der Alkylrest ist überwiegend unpolar, die Hydroxygruppe ist polar. Dieses Zusammenspiel erklärt viele Stoffeigenschaften.
Ethanol als Beispiel
Ethanol besitzt die Summenformel und die Halbstrukturformel . In der Strukturformel ist deutlich zu erkennen, dass die Hydroxygruppe an einer Kette aus zwei Kohlenstoffatomen sitzt.
| Zweidimensionale Strukturformel | Räumliches Molekülmodell |
Das Sauerstoffatom zieht die Bindungselektronen stärker an als Kohlenstoff und Wasserstoff. Dadurch entstehen Teilladungen. Die O–H-Bindung ist polar, und zwischen Alkoholmolekülen können Wasserstoffbrücken wirken.
Homologe Reihe und Benennung
In einer homologen Reihe unterscheiden sich benachbarte Verbindungen jeweils um eine -Gruppe. Die ersten unverzweigten Alkanole sind:
| Kohlenstoffkette | Name | Halbstrukturformel | Summenformel |
|---|---|---|---|
| Methan | Methanol | ||
| Ethan | Ethanol | ||
| Propan | Propan-1-ol | ||
| Butan | Butan-1-ol | ||
| Pentan | Pentan-1-ol |

Regeln der Benennung
- Kohlenstoffkette: Bestimme die längste Kette, die das Kohlenstoffatom mit der Hydroxygruppe enthält.
- Positionszahl: Nummeriere so, dass die Hydroxygruppe eine möglichst kleine Positionszahl erhält.
- Alkanol: Ersetze die Endung des Alkans durch „-ol“, zum Beispiel Propan-2-ol.
- Mehrwertiger Alkohol: Bei mehreren Hydroxygruppen verwendest Du Endungen wie „-diol“ oder „-triol“.
Beispiele sind Butan-1-ol, Butan-2-ol, Ethan-1,2-diol und Propan-1,2,3-triol.
Isomerie und Einteilung
Verbindungen mit derselben Summenformel können unterschiedliche Strukturen besitzen. Propan-1-ol und Propan-2-ol haben beide die Summenformel , aber die Hydroxygruppe sitzt an verschiedenen Positionen. Sie sind Positionsisomere.
Alkohole werden außerdem danach eingeteilt, wie viele weitere Kohlenstoffatome mit dem Kohlenstoffatom verbunden sind, das die Hydroxygruppe trägt:
| Klasse | Umgebung des C-Atoms mit OH | Beispiel |
|---|---|---|
| primärer Alkohol | mit einem weiteren C-Atom verbunden | Propan-1-ol |
| sekundärer Alkohol | mit zwei weiteren C-Atomen verbunden | Propan-2-ol |
| tertiärer Alkohol | mit drei weiteren C-Atomen verbunden | 2-Methylpropan-2-ol |
Methanol ist ein Sonderfall, weil das C-Atom der Hydroxygruppe mit keinem weiteren C-Atom verbunden ist.
Eigenschaften der Alkohole
Die Eigenschaften eines Alkohols entstehen aus dem Zusammenspiel des polaren OH-Bereichs und des unpolaren Kohlenwasserstoffrests.
Siedetemperatur
Alkohole besitzen meist deutlich höhere Siedetemperaturen als vergleichbare Alkane. Der Grund sind Wasserstoffbrücken zwischen den Hydroxygruppen. Zum Trennen der Moleküle muss zusätzliche Energie aufgebracht werden.
Mit wachsender Kohlenstoffkette nehmen außerdem die Van-der-Waals-Kräfte zu. Deshalb steigt innerhalb der homologen Reihe im Allgemeinen die Siedetemperatur.

Die Abbildung zeigt Wasserstoffbrücken zwischen Wassermolekülen. Nach demselben Grundprinzip können Alkoholmoleküle untereinander und mit Wasser Wasserstoffbrücken bilden.
Löslichkeit in Wasser
Kurzkettige Alkohole wie Methanol, Ethanol und Propanole sind gut mit Wasser mischbar. Bei längeren Kohlenstoffketten gewinnt der unpolare Alkylrest an Bedeutung; die Wasserlöslichkeit nimmt ab.
| Strukturmerkmal | Wirkung |
|---|---|
| große Bedeutung der Hydroxygruppe | gute Wechselwirkung mit Wasser |
| längerer Alkylrest | stärker unpolarer Gesamtcharakter |
| mehrere Hydroxygruppen | meist besonders gute Wasserlöslichkeit |
Wichtige Vertreter
| Stoff | Struktur und Bedeutung | Sicherheit |
|---|---|---|
| Methanol | einfachster Alkohol; Lösungsmittel und Rohstoff | stark giftig; kann schwere Organschäden verursachen |
| Ethanol | Lösungsmittel, Brennstoff, Desinfektionsmittel und Produkt der Gärung | leicht entzündlich; gesundheitsschädlich bei Konsum |
| Propan-2-ol | häufiges Reinigungs- und Desinfektionsmittel | leicht entzündlich; Dämpfe nicht einatmen |
| Ethan-1,2-diol | zweiwertiger Alkohol; Bestandteil mancher Frostschutzmittel | giftig beim Verschlucken |
| Propan-1,2,3-triol | dreiwertiger Alkohol; Trivialname Glycerin | hygroskopisch und deutlich viskoser als Ethanol |
| Ethan-1,2-diol | Propan-1,2,3-triol |
Mehrere Hydroxygruppen verstärken die Möglichkeit zur Bildung von Wasserstoffbrücken. Das erklärt unter anderem die hohe Viskosität und gute Wasserlöslichkeit von Glycerin.
Herstellung von Ethanol
Alkoholische Gärung
Bei der alkoholischen Gärung wandeln Hefen Glucose unter sauerstoffarmen Bedingungen in Ethanol und Kohlenstoffdioxid um:
Die Gärung ist für die Herstellung von Brot, Getränken und Bioethanol bedeutsam. Das entstehende Kohlenstoffdioxid lockert beispielsweise Brotteig.

Technische Herstellung
Ethanol kann technisch auch durch Anlagerung von Wasser an Ethen hergestellt werden. Vereinfacht gilt:
Dabei werden geeignete Reaktionsbedingungen und ein Katalysator benötigt.
Chemische Reaktionen
Alkohole reagieren besonders an der Hydroxygruppe. Wichtige Reaktionstypen sind Verbrennung, Oxidation, Reaktion mit unedlen Metallen und Esterbildung.

Verbrennung
Ethanol verbrennt bei ausreichender Sauerstoffzufuhr zu Kohlenstoffdioxid und Wasser:
Die Reaktion ist exotherm. Deshalb kann Ethanol als Brennstoff genutzt werden. Verbrennungsversuche dürfen nur als beaufsichtigter Schulversuch durchgeführt werden.
Oxidation
Bei der Oxidation hängt das Produkt von der Alkoholklasse ab:
| Ausgangsstoff | erste Oxidationsstufe | mögliche weitere Oxidation |
|---|---|---|
| primärer Alkohol | Aldehyd | Carbonsäure |
| sekundärer Alkohol | Keton | unter milden Bedingungen meist keine einfache Weiteroxidation |
| tertiärer Alkohol | unter milden Bedingungen meist keine einfache Oxidation | nur unter stärkeren Bedingungen mit Spaltung des Kohlenstoffgerüsts |
Für Ethanol kann die erste Oxidationsstufe vereinfacht so dargestellt werden:
Dabei entsteht Ethanal. Bei weiterer Oxidation entsteht Ethansäure.
Reaktion mit Natrium
Alkohole können mit Natrium unter Bildung eines Alkoholats und Wasserstoff reagieren:
Diese Reaktion ist wegen der Gefahren von Natrium und Wasserstoff ausschließlich als fachgerecht vorbereiteter Demonstrationsversuch geeignet.
Esterbildung
Ein Alkohol reagiert mit einer Carbonsäure in einer Gleichgewichtsreaktion zu einem Ester und Wasser.
Beispiel:
Ethanol und Ethansäure bilden Ethansäureethylester. Viele Ester besitzen charakteristische Gerüche und werden als Duft- oder Aromastoffe eingesetzt.
Nachweise und Schulversuche
Ein einzelner Nachweis identifiziert nicht automatisch jeden unbekannten Alkohol. Im Unterricht werden Beobachtungen deshalb mit Stoffkenntnissen und Vergleichsproben verbunden. Ein möglicher qualitativer Test nutzt Ammoniumcer(IV)-nitrat; er gehört wegen der verwendeten Chemikalien in die Hand einer Lehrkraft.
Geeignete schulische Untersuchungen sind beispielsweise der Vergleich der Wasserlöslichkeit verschiedener Alkanole oder die Auswertung vorgeführter Oxidationsreaktionen. Entscheidend sind eine klare Fragestellung, kontrollierte Bedingungen und eine sachgerechte Entsorgung.
Sicherheit und verantwortliches Experimentieren
Viele niedermolekulare Alkohole sind leicht entzündlich. Methanol und Ethan-1,2-diol sind außerdem giftig. Im Chemieraum gelten daher Schutzbrille, geschlossene Gefäße, kleine Stoffmengen und die Anweisungen der Lehrkraft.
| entzündbar | akut giftig | gesundheitsschädlich oder reizend |
- Schutzbrille: Trage bei Versuchen immer die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung.
- Zündquelle: Halte brennbare Alkohole von Flammen, Funken und heißen Oberflächen fern.
- Geruchsprobe: Rieche nie direkt an einem Gefäß und koste niemals Chemikalien.
- Entsorgung: Gib Reste nur in die von der Lehrkraft bestimmten Sammelgefäße.
- Gefahrstoffkennzeichnung: Prüfe vor dem Versuch Etikett, Piktogramme und Betriebsanweisung.
Mathematische Vertiefung
Molare Masse von Ethanol
Für Ethanol gilt näherungsweise:
Beispiel zur Verbrennungsrechnung
Gegeben sind Ethanol. Die Stoffmenge beträgt näherungsweise:
Nach der Reaktionsgleichung entstehen aus einem Mol Ethanol zwei Mol Kohlenstoffdioxid. Deshalb entstehen theoretisch:
Mit ergibt sich:
Das Ergebnis ist eine theoretische Ausbeute. Reale Experimente können durch unvollständige Reaktion und Stoffverluste abweichen.
Zusammenfassung
- Funktionelle Gruppe: Alkohole besitzen mindestens eine Hydroxygruppe.
- Homologe Reihe: Benachbarte Alkanole unterscheiden sich um eine -Einheit.
- Wasserstoffbrückenbindung: Sie erklärt hohe Siedetemperaturen und die gute Wasserlöslichkeit kurzkettiger Alkohole.
- Kettenlänge: Mit wachsender Kette nimmt die Wasserlöslichkeit meist ab.
- Oxidation: Primäre Alkohole führen zunächst zu Aldehyden, sekundäre zu Ketonen.
- Ethanol: Es entsteht bei der Gärung und verbrennt zu Kohlenstoffdioxid und Wasser.
- Sicherheit: Viele Alkohole sind entzündlich; einige sind stark giftig.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche funktionelle Gruppe kennzeichnet Alkohole? (Hydroxygruppe) (!Carboxygruppe) (!Aminogruppe) (!Aldehydgruppe)
Wie heißt die Verbindung mit der Formel CH3CH2OH? (Ethanol) (!Methanol) (!Ethanal) (!Ethansäure)
Welche allgemeine Formel gilt für gesättigte offenkettige einwertige Alkohole? (CnH2n+1OH) (!CnH2n+2) (!CnH2n) (!CnH2n-2)
Warum besitzen Alkohole vergleichsweise hohe Siedetemperaturen? (Sie bilden Wasserstoffbrücken) (!Sie bestehen aus Ionen) (!Sie enthalten immer Metallatome) (!Sie reagieren ständig mit Stickstoff)
Wie verändert sich die Wasserlöslichkeit unverzweigter Alkanole meist mit wachsender Kohlenstoffkette? (Sie nimmt ab) (!Sie nimmt immer stark zu) (!Sie bleibt genau gleich) (!Sie verschwindet schon bei Ethanol vollständig)
Welches Produkt entsteht zuerst bei der Oxidation eines primären Alkohols? (Aldehyd) (!Keton) (!Alkan) (!Amin)
Welches Produkt entsteht bei der milden Oxidation eines sekundären Alkohols? (Keton) (!Aldehyd) (!Carbonsäure) (!Alken)
Welche Stoffe entstehen bei der alkoholischen Gärung aus Glucose? (Ethanol und Kohlenstoffdioxid) (!Methanol und Sauerstoff) (!Ethansäure und Wasserstoff) (!Propanol und Stickstoff)
Welcher Stoff ist ein dreiwertiger Alkohol? (Glycerin) (!Ethanol) (!Methanol) (!Propan-2-ol)
Welche Aussage zu Ethanol ist richtig? (Ethanol ist leicht entzündlich) (!Ethanol ist ein Metall) (!Ethanol kann nicht oxidiert werden) (!Ethanol ist mit Wasser niemals mischbar)
Memory
| Hydroxygruppe | funktionelle Gruppe der Alkohole |
| Methanol | einfachster Alkohol |
| Ethanol | Produkt der alkoholischen Gärung |
| Propan-2-ol | häufiges Desinfektionsmittel |
| Glycerin | dreiwertiger Alkohol |
| Wasserstoffbrücke | starke zwischenmolekulare Anziehung |
| Aldehyd | erstes Oxidationsprodukt eines primären Alkohols |
| Keton | Oxidationsprodukt eines sekundären Alkohols |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Stammalkan |
|---|---|
| Methanol | Methan |
| Ethanol | Ethan |
| Propan-1-ol | Propan |
| Butan-1-ol | Butan |
| Pentan-1-ol | Pentan |
...
Kreuzworträtsel
| Hydroxygruppe | Wie heißt die funktionelle Gruppe der Alkohole? |
| Ethanol | Welcher Alkohol entsteht bei der alkoholischen Gärung? |
| Glycerin | Wie lautet der Trivialname von Propan-1,2,3-triol? |
| Aldehyd | Zu welcher Stoffklasse gehört das erste Oxidationsprodukt eines primären Alkohols? |
| Keton | Zu welcher Stoffklasse gehört das Oxidationsprodukt eines sekundären Alkohols? |
| Wasserstoffbrücke | Welche zwischenmolekulare Anziehung wirkt zwischen Hydroxygruppen besonders stark? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Molekülmodell: Baue mit einem Molekülbaukasten ein Ethanolmolekül und markiere den polaren sowie den unpolaren Bereich.
- Steckbrief: Erstelle einen kurzen Steckbrief zu Methanol, Ethanol oder Glycerin mit Formel, Verwendung und Gefahren.
- Gefahrstoffpiktogramm: Gestalte eine Karte, die Bedeutung und passende Schutzmaßnahme zu einem Piktogramm erklärt.
- Strukturformel: Zeichne Methanol, Ethanol, Propan-1-ol und Propan-2-ol und benenne die funktionelle Gruppe.
Standard
- Löslichkeitsversuch: Plane unter Anleitung eine Untersuchung zur Wasserlöslichkeit mehrerer Alkanole und formuliere eine begründete Erwartung.
- Erklärplakat: Stelle den Zusammenhang zwischen Kettenlänge, Polarität und Wasserlöslichkeit auf einem Plakat dar.
- Nomenklaturspiel: Entwickle Karten, mit denen Strukturformeln und Namen einfacher Alkohole richtig zugeordnet werden.
- Gärung: Dokumentiere einen beaufsichtigten Gärversuch mit Fragestellung, Beobachtung, Reaktionsgleichung und Auswertung.
Schwer
- Stöchiometrie: Berechne für eine selbst gewählte Ethanolmasse die theoretische Masse an Kohlenstoffdioxid bei vollständiger Verbrennung.
- Oxidationsschema: Entwickle ein Flussdiagramm zu primären, sekundären und tertiären Alkoholen und ihren Oxidationsmöglichkeiten.
- Versuchsplanung: Entwirf eine faire Untersuchung zum Einfluss der Kohlenstoffkette auf eine messbare Stoffeigenschaft und benenne Kontrollvariablen.
- Erklärvideo: Produziere ein kurzes OER-Video, das Struktur, Eigenschaften und Sicherheit eines Alkohols fachlich korrekt verbindet.


Lernkontrolle
- Struktur-Eigenschafts-Beziehung: Erkläre, warum Ethanol eine höhere Siedetemperatur als Ethan besitzt, obwohl beide Moleküle ähnlich groß sind.
- Vorhersage: Ordne Ethanol, Butan-1-ol und Hexan-1-ol nach erwarteter Wasserlöslichkeit und begründe Deine Reihenfolge.
- Isomerie: Vergleiche Propan-1-ol und Propan-2-ol hinsichtlich Struktur, Alkoholklasse und möglichem Oxidationsprodukt.
- Reaktionsweg: Entwickle einen Reaktionsweg von Ethanol über Ethanal zu Ethansäure und kennzeichne die Oxidationsschritte.
- Bilanzierung: Überprüfe durch Atomzählung, ob die Gleichung der vollständigen Ethanol-Verbrennung ausgeglichen ist.
- Sicherheitsbewertung: Beurteile einen geplanten Versuch mit Ethanol und offener Flamme und formuliere eine sichere Alternative für den Unterricht.
- Transfer: Erkläre, warum Glycerin viskoser und meist besser wasserlöslich ist als ein vergleichbarer einwertiger Alkohol.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du nicht nur Begriffe wiedergeben, sondern chemische Zusammenhänge anwenden kannst.
- Fachsprache: Verwende Begriffe wie Hydroxygruppe, Alkanol, Wasserstoffbrücke, primär, sekundär und Oxidation korrekt.
- Darstellungsform: Wechsle sicher zwischen Name, Summenformel, Halbstrukturformel und Strukturformel.
- Begründung: Leite Löslichkeit und Siedeverhalten aus der Molekülstruktur ab.
- Reaktionsgleichung: Stelle Gärung, Verbrennung und einfache Oxidationen fachgerecht dar.
- Berechnung: Nutze molare Masse, Stoffmenge und stöchiometrische Verhältnisse.
- Sicherheit: Erkenne Gefahren und begründe geeignete Schutzmaßnahmen.
- Dokumentation: Trenne bei Experimenten Beobachtung, Auswertung und Schlussfolgerung.
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