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ABI LF - Verständigung und Strategie in öffentlicher Kommunikation unterscheiden

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ABI LF - Verständigung und Strategie in öffentlicher Kommunikation unterscheiden



ABI LF - Verständigung und Strategie in öffentlicher Kommunikation unterscheiden


Einleitung

Öffentliche Kommunikation will selten nur eine Sache. Eine Pressemitteilung kann informieren und zugleich Vertrauen stabilisieren. Eine Rede kann Verständigung anbieten und zugleich überzeugen. Ein Social-Media-Post kann erklären, Aufmerksamkeit gewinnen und Handlungen auslösen. In diesem aiMOOC untersuchst Du deshalb kommunikative Ziele textnah und unterscheidest Information, Verständigung, Überzeugung und strategische Wirkung.

Der Kurs ist auf die Kursstufe Deutsch, Abitur 2027, Baden-Württemberg zugeschnitten und setzt den Schwerpunkt des Leistungsfachs um. Maßgeblich bleiben der jeweils aktuelle Facherlass, der Bildungsplan und die konkrete schulische Lektüre- und Unterrichtsauswahl. Für spätere Prüfungsjahrgänge müssen die Vorgaben neu geprüft werden.

Mini-Beschreibung: Untersuche kommunikative Ziele und mögliche Spannungen zwischen Information, Verständigung, Überzeugung und strategischer Wirkung in unterschiedlichen öffentlichen Kommunikationssituationen. Analysiere Texte, Bilder, Audio, Video und Visualisierungen; belege Beobachtungen, prüfe Quellen und gestalte eigene Varianten.

Urheberrecht: Verwende bevorzugt gemeinfreie, frei lizenzierte oder selbst erstellte Materialien. Aus geschützten Werken genügen kurze, funktionale Zitate mit Quellenangabe. Ganzschriften werden begleitet, nicht vollständig wiedergegeben. Erfasse keine unnötigen personenbezogenen Daten.


Einstieg: Vier Botschaften, vier Schwerpunkte

Die folgenden Mini-Texte sind eigens für diesen Kurs erstellt. Sie beziehen sich auf keine reale Institution.

A: „Die Stadtbibliothek schließt heute um 18 Uhr.“

B: „Damit alle denselben Stand haben: Die Bibliothek schließt heute um 18 Uhr, weil die Kühlanlage gewartet wird. Fragen beantworten wir im Anschluss.“

C: „Nutze die zusätzlichen Lernplätze am Wochenende und unterstütze die geplante Sonntagsöffnung.“

D: „Melde Dich heute an, damit Deine Rückmeldung in die erste Auswertung einfließt.“

Erstauftrag: Ordne jeder Botschaft ein mögliches Hauptziel zu. Markiere anschließend sprachliche Signale. Prüfe danach, ob mehrere Ziele gleichzeitig vorliegen. Entscheidend ist die Begründung am Material, nicht ein Etikett.


Lernziele

  1. Kommunikationsziel: Du unterscheidest Information, Verständigung, Überzeugung und strategische Wirkung, ohne Mischformen zu übersehen.
  2. Textanalyse: Du belegst Aussagen zu Wortwahl, Argumentation, Adressatenbezug, Medium und Gestaltung.
  3. Wirkungshypothese: Du formulierst mögliche Wirkungen vorsichtig und leitest sie aus Textmerkmalen ab.
  4. Quellenkritik: Du prüfst Herkunft, Kontext, Bearbeitungen, Daten und Lizenzstatus.
  5. Transfer: Du gestaltest öffentliche Kommunikation für unterschiedliche Ziele und reflektierst Zielkonflikte.
  6. KI-Kompetenz: Du nutzt KI nach eigener Erschließung, prüfst Ergebnisse unabhängig und machst Unterstützung transparent.


Vorwissen aktivieren

Beantworte zunächst ohne KI:

  1. Pragmatischer Text: Woran erkennst Du einen pragmatischen Text und welche Funktionen kann er erfüllen?
  2. Argumentation: Wie unterscheiden sich Behauptung, Begründung, Beleg und Beispiel?
  3. Rhetorisches Mittel: Warum reicht es nicht, ein Stilmittel nur zu benennen?
  4. Kommunikationssituation: Welche Rolle spielen Sprecher, Adressat, Anlass, Medium und Öffentlichkeit?
  5. Quelle: Welche Angaben brauchst Du, um einen öffentlichen Beitrag sinnvoll einzuordnen?

Diagnose: Wenn Du bei drei oder mehr Punkten unsicher bist, wiederhole zuerst Pragmatische Texte, Argumentation und Rhetorik.

Medienauftrag: Beschreibe am Schaubild, warum öffentliche Kommunikation nicht nur als lineares „Sender–Empfänger“-Geschehen betrachtet werden sollte. Übertrage das Modell auf eine Pressekonferenz mit Rückfragen. Die Datei ist auf Wikimedia Commons unter CC BY-SA 4.0 verfügbar; Lizenzdetails stehen auf der Dateiseite.


Abiturbezug 2027 Baden-Württemberg


Leistungsfach und Basisfach unterscheiden

Aspekt Leistungsfach Basisfach
Schwerpunkt 2027 Im Facherlass ist das Themenfeld „Sprache in politisch-gesellschaftlichen Verwendungszusammenhängen“ verbindlich; dazu gehört ausdrücklich die Kommunikation „zwischen Verständigung und Strategie“. Der Facherlass nennt für das Basisfach vor allem verbindliche Lektüre und die allgemeinen Kompetenzvorgaben des Bildungsplans. Kommunikationsanalyse bleibt relevant, ist dort aber nicht als gleichlautendes 2027-Themenfeld ausgewiesen.
AFB-Gewichtung in Klausuren Schwerpunkt AFB II; AFB III wird gegenüber AFB I stärker akzentuiert. Schwerpunkt AFB II; AFB I wird gegenüber AFB III stärker akzentuiert.
Anspruch dieses Kurses Theoriegestützte, differenzierte Analyse; Vergleich von Medien und Kommunikationszielen; begründete Urteile über Strategien und Zielkonflikte. Grundlegende Analyse von Kommunikationssituation, Funktion, Gestaltung und Wirkung ist anschlussfähig, aber dieser Kurs geht bewusst über das Basisfach hinaus.

Stand der Prüfung: Bei Erstellung dieses Kurses am 24.09.2026 verweist das Kultusministerium für das Abitur 2027 auf den Facherlass mit Stand 09.09.2025. Prüfe vor Klausur und Abitur nochmals die aktuelle Fassung.

Offizielle Quellen:

  1. Kultusministerium Baden-Württemberg: Termine und Informationen zum Abitur
  2. Facherlass Abitur 2027, Deutsch
  3. Bildungsplan Deutsch Leistungsfach: Funktion von Äußerungen
  4. IQB: Begleitende Dokumente und Operatoren


Was kann 2027 schriftlich relevant werden?

Im Leistungsfach beträgt die schriftliche Prüfung laut Facherlass 315 Minuten einschließlich Auswahlzeit. Es werden vier Aufgaben vorgelegt; Du wählst eine. Für dieses Thema sind besonders anschlussfähig:

  1. Aufgabe III: Analyse oder Erörterung eines pragmatischen Textes.
  2. Aufgabe IV: materialgestütztes Verfassen eines informierenden Textes oder eines argumentierenden Kommentars.
  3. Wichtig: Den Aufgaben II, III und IV kann jeweils das Themenfeld Literatur oder das Themenfeld Sprache zugrunde liegen. Das konkrete Aufgabenangebot ist daher nicht vorwegzunehmen.


Grundbegriffe: Nicht vorschnell etikettieren


Information

Information stellt Sachverhalte so bereit, dass Adressaten sich orientieren können. Auswahl, Reihenfolge, Überschrift, Bild und Kontext beeinflussen dennoch, was sichtbar wird. „Informierend“ bedeutet daher nicht automatisch „voraussetzungslos neutral“.


Verständigung

Verständigung zielt auf ein geteiltes Verständnis einer Sache und lässt Gründe, Rückfragen und mögliche Korrekturen zu. An Jürgen Habermas angelehnt kann man verständigungsorientiertes Handeln idealtypisch von erfolgsorientiertem strategischem Handeln unterscheiden. Das ist ein Analysemodell: Reale öffentliche Kommunikation enthält häufig Mischformen.

Videoauftrag: Notiere zwei Aussagen des Videos über kommunikatives und strategisches Handeln. Prüfe sie danach an einer unabhängigen Fachquelle, zum Beispiel Stanford Encyclopedia of Philosophy: Jürgen Habermas. Markiere, was das Video vereinfacht. Das ist zugleich eine Übung zur KI- und Quellenkritik.


Überzeugung und Persuasion

Überzeugung oder Persuasion versucht, Einstellungen oder Handlungen zu verändern. Sie kann offen mit Gründen arbeiten. Persuasion ist deshalb nicht automatisch Manipulation. Prüfe, ob Gegenpositionen zugänglich bleiben, ob Belege überprüfbar sind und ob der Adressat als urteilsfähiges Gegenüber behandelt wird.


Strategische Wirkung

Strategische Kommunikation ist erfolgsorientiert: Kommunikation wird eingesetzt, um ein bestimmtes Ergebnis wahrscheinlicher zu machen. Das kann legitim sein, etwa bei einer Warnmeldung, einer Spendenkampagne oder einer Produktinformation mit Handlungsaufforderung. Problematisch kann strategische Kommunikation werden, wenn sie relevante Informationen verdeckt, Täuschung nutzt oder Urteilsmöglichkeiten gezielt verengt.

Merksatz: Nicht „strategisch = schlecht“, sondern: Welches Ziel? Welche Mittel? Welche Offenheit? Welche Folgen?


Ein analytisches Raster

Nutze bei öffentlichen Kommunikationssituationen sechs Prüffragen:

  1. Kommunikationssituation: Wer kommuniziert mit wem, wann, wo, in welchem Medium und in welcher Rolle?
  2. Kommunikationsziel: Welches Ziel wird im Material erkennbar oder ausdrücklich genannt?
  3. Argumentation: Welche Behauptungen, Gründe, Belege, Beispiele und Gegenargumente werden eingesetzt?
  4. Sprachliche Mittel: Wie wirken Wortwahl, Pronomen, Metaphern, Modalität, Wiederholung, Fragen und Appelle im Kontext?
  5. Mediengestaltung: Was leisten Bild, Ton, Schnitt, Diagramm, Layout, Plattformlogik und Interaktionsmöglichkeiten?
  6. Wirkungshypothese: Welche Reaktion kann die Gestaltung nahelegen? Trenne Textbefund von Vermutung über tatsächliche Wirkung oder verborgene Motive.

Visualisierungsauftrag: Nutze das offene IBIS-Schaubild als Anregung: Baue für einen Streitpunkt ein eigenes Diagramm aus Frage, Positionen und Gründen. Prüfe, ob Deine Visualisierung Alternativen sichtbar macht oder sie verdeckt. Die Commons-Datei ist als CC0 freigegeben.


Öffentliche Kommunikationssituationen vergleichen

Situation Mögliche kommunikative Ziele Prüfspur
Pressemitteilung einer Behörde informieren, einordnen, Handlungen erklären Was wird ausgewählt, belegt, ausgelassen oder als sicher dargestellt?
Pressekonferenz informieren, begründen, auf Kritik reagieren, Agenda setzen Welche Fragen werden beantwortet, umgelenkt oder offen gelassen?
Wissenschaftskommunikation erklären, Unsicherheit benennen, Vertrauen ermöglichen Werden Grenzen des Wissens und Datenlage verständlich gemacht?
Unternehmenskommunikation in einer Krise informieren, Verantwortung darstellen, Reputation schützen Stimmen Fakten, Verantwortungsdarstellung und Handlungsversprechen zusammen?
Kampagne einer Initiative sensibilisieren, überzeugen, mobilisieren Welche Werte, Emotionen, Bilder und Handlungsaufforderungen strukturieren die Botschaft?
Journalistische Nachricht oder Kommentar berichten, einordnen oder bewerten Welche Textsorte, Quellen und Trennungen von Nachricht und Meinung sind erkennbar?
Social-Media-Post informieren, Aufmerksamkeit erzeugen, Interaktion oder Handlung anregen Wie verändern Kürze, Visualität, Hashtags, Kommentarlogik und algorithmische Verbreitung die Darstellung?

Bildauftrag: Formuliere drei Beobachtungen zu Blickrichtung, Sitzordnung und Interaktion. Formuliere danach nur eine vorsichtige Wirkungshypothese. Trenne sichtbare Merkmale von Interpretation. Die Commons-Datei steht unter CC BY-SA 4.0.


Medienlabor: Sprache, Bild, Ton und Plattform


Labor A: Rede und Körpersprache

Das CC0-Schaubild visualisiert Bewegungs- und Raumbezüge beim öffentlichen Sprechen.

Analyseauftrag: Prüfe am Video zur Redeanalyse, welche Kategorien für eine schriftliche Redeanalyse brauchbar sind. Ergänze mindestens zwei Kategorien für Videoaufnahmen, etwa Stimme, Blick, Gestik oder Schnitt. Übernimm keine „Wirkung“ ungeprüft als Tatsache; formuliere text- und mediengebundene Hypothesen.


Labor B: Framing

Framing bezeichnet die Rahmung eines Sachverhalts durch Auswahl, Benennung und Kontext. Ein Frame kann bestimmte Aspekte hervorheben und andere in den Hintergrund rücken.

Vergleichsauftrag: Wähle eine öffentliche Aussage und formuliere zwei sachlich vertretbare Varianten mit unterschiedlichen Rahmungen. Markiere Wortwahl und Auslassungen. Beurteile anschließend, welche Zusatzinformationen nötig wären, damit Leser die Rahmung erkennen können. Die Commons-Illustration steht unter CC BY-SA 4.0.


Labor C: Argumentation

Arbeitsauftrag: Bestimme bei einem aktuellen, seriös dokumentierten öffentlichen Beitrag drei Argumente. Ordne jeweils Behauptung, Begründung und Beleg. Prüfe dann, ob das Video zur Argumenttypenlehre bei der Analyse hilft oder ob die konkrete Argumentfunktion wichtiger ist als das Etikett.


Labor D: Netzwerköffentlichkeit und Faktenprüfung

Die gemeinfreie Visualisierung zeigt ein Netzwerk. Übertrage sie auf eine digitale Öffentlichkeit: Welche Knoten könnten Quelle, Medium, Multiplikator, Kommentar oder Korrektur sein?

Datei:Fact-Checking by Jananie Kulandaivelu for the Wikimedia Foundation.webm

Videoauftrag: Entwickle aus dem kurzen, frei lizenzierten Fact-Checking-Clip eine eigene Prüfroutine mit mindestens vier Schritten: Ursprung, Primärquelle, Kontext, Gegenprüfung. Die Datei steht unter CC BY-SA 4.0.


Labor E: Historische Rede als Audio

Der kurze Ausschnitt aus John F. Kennedys Rede in West-Berlin vom 26.06.1963 stammt aus einer US-Regierungsaufnahme und ist auf Wikimedia Commons als gemeinfrei ausgewiesen.

Hörauftrag: Untersuche nur den hörbaren Ausschnitt: Sprechtempo, Betonung, Pausen, Publikumsreaktion. Beziehe für eine vollständige Analyse anschließend den historischen Kontext aus einer seriösen Quelle ein. Trenne hörbare Beobachtung von historischer Deutung und von Bewertung.


Falllabor: Verständigung oder Strategie?


Material: Fiktive Pressekonferenz

Situation: Nach einem technischen Ausfall erklärt eine fiktive kommunale Verkehrsgesellschaft öffentlich:

„Seit 7:40 Uhr sind drei Linien unterbrochen. Ersatzbusse fahren ab 8:20 Uhr. Ursache ist nach bisherigem Stand ein Defekt in einer Schaltanlage. Wir veröffentlichen neue Informationen, sobald sie technisch bestätigt sind. Wir bitten Fahrgäste, für die Morgenstunden mehr Zeit einzuplanen.“

Auf Nachfrage sagt die Sprecherin:

„Zur genauen Ursache können wir noch keine belastbare Aussage machen. Wir nennen deshalb jetzt keine Vermutung.“

Aufgaben:

  1. AFB I: Gib die gesicherten Informationen knapp wieder.
  2. AFB II: Analysiere, wie Sicherheit und Unsicherheit sprachlich markiert werden.
  3. AFB II: Untersuche das Verhältnis von Information, Verständigung und strategischer Wirkung.
  4. AFB III: Beurteile, ob der Verzicht auf Spekulation in dieser Situation eher Transparenz stärkt oder Informationsinteressen begrenzt. Entwickle ein kriteriengestütztes Urteil.


Hilfestufen

Hilfe 1 – Finden: Unterstreiche Zeitangaben, Fakten, Modalität und Formulierungen zur Wissensgrenze.

Hilfe 2 – Deuten: Verbinde jedes Merkmal mit einer Funktion: „Die Formulierung … markiert … und kann dadurch …“.

Hilfe 3 – Abwägen: Nutze mindestens zwei Kriterien, zum Beispiel Überprüfbarkeit, Transparenz, Dringlichkeit, Verantwortung, Reaktionsmöglichkeit und Unsicherheitskommunikation.


Lösung und Feedback

AFB I: Gesichert genannt werden Unterbrechung von drei Linien, Beginn seit 7:40 Uhr, Ersatzbusse ab 8:20 Uhr und ein nach aktuellem Stand angenommener technischer Defekt.

AFB II: „nach bisherigem Stand“, „technisch bestätigt“ und „keine belastbare Aussage“ begrenzen den Geltungsanspruch. Das kann Verständigung fördern, weil Wissen und Nichtwissen getrennt werden. Zugleich ist die Mitteilung strategisch, weil sie Verhalten steuert: Fahrgäste sollen mehr Zeit einplanen.

AFB III: Ein tragfähiges Urteil wägt ab: Zurückhaltung kann Transparenz erhöhen, wenn Unsicherheit ausdrücklich benannt und zeitnahe Aktualisierung zugesagt wird. Sie könnte problematisch werden, wenn relevante bereits gesicherte Informationen zurückgehalten würden. Der Mini-Fall liefert dafür keinen Beleg.

Feedbackregel: Ein starkes Analyseergebnis nennt Merkmal + Beleg + Funktion + Kontext. Ein starkes Urteil nennt Kriterium + Abwägung + begründete Schlussfolgerung.


Verständigung, Überzeugung und Strategie differenziert prüfen

Frage Verständigungsorientierte Tendenz Strategische Tendenz
Umgang mit Gegenargumenten Gegenargumente werden aufgegriffen und können die Position verändern. Gegenargumente werden primär danach behandelt, wie sie das angestrebte Ergebnis beeinflussen.
Rolle von Gründen Gründe sollen wechselseitig prüfbar sein. Gründe können gezielt als Mittel zur Erreichung eines festgelegten Erfolgs eingesetzt werden.
Reaktion der Adressaten Zustimmung ist nicht vorab garantiert; begründeter Widerspruch bleibt möglich. Eine bestimmte Reaktion soll wahrscheinlicher werden.
Offenheit über Ziele Ziel, Unsicherheit und Voraussetzungen werden möglichst nachvollziehbar gemacht. Ziele und Auswahl können offen sein; strategische Kommunikation ist nicht automatisch verdeckt.
Analyseurteil Nur anhand konkreter Merkmale begründen. Nicht mit „Manipulation“ gleichsetzen; problematische Mittel separat nachweisen.

Theoriehinweis: Die Gegenüberstellung ist idealtypisch. In realen Kommunikationssituationen können beide Orientierungen gleichzeitig vorkommen. Zur Vertiefung: Stanford Encyclopedia of Philosophy: Habermas.


AFB I, II und III


Erwartungen

Anforderungsbereich Was Du leistest Beispiel zu diesem Thema
AFB I Wissen und Materialbefunde wiedergeben; eingeübte Verfahren beschreiben. Benenne Situation, Adressaten, Textsorte und zentrale Aussagen.
AFB II Material selbstständig ordnen, analysieren, erklären und auf Zusammenhänge beziehen. Analysiere, wie Argumentation, Wortwahl und Medium Verständigung oder strategische Wirkung unterstützen.
AFB III Komplexe Zusammenhänge selbstständig bearbeiten, Kriterien entwickeln, urteilen, Lösungen entwerfen und Vorgehen reflektieren. Beurteile einen Zielkonflikt und entwickle eine alternative Kommunikationsfassung mit begründeten Entscheidungen.

Achtung: Operatoren sind keine starren AFB-Schubladen. Material, Aufgabenstellung und erwartete Tiefe bestimmen das tatsächliche Niveau. Orientiere Dich am aktuellen IQB-Operatorenbestand und an den Hinweisen Deiner Lehrkraft.


AFB-Mini-Training

AFB I: Beschreibe bei einem 30-sekündigen öffentlichen Clip die Kommunikationssituation.

AFB II: Analysiere zwei sprachliche und zwei audiovisuelle Mittel in ihrer Funktion.

AFB III: Beurteile, ob die Gestaltung dem Anspruch transparenter Information gerecht wird, und entwickle eine begründete Verbesserung.


KI-Spirale für die Kursstufe

KI ersetzt keine eigene Textarbeit. Verwende sie erst, nachdem Du Material selbst erschlossen und einen eigenen Ansatz formuliert hast.

  1. Aufgabe verstehen: Operator, Material, Produkt, Adressat und Kriterien klären.
  2. Selbst Material erschließen: Text, Bild, Audio oder Video markieren, transkribieren oder strukturieren.
  3. Eigenen Ansatz entwickeln: These, Gliederung und erste Belege notieren.
  4. KI gezielt befragen: Nur klar begrenzte Fragen stellen, etwa nach Gegenhypothesen oder unklaren Begriffen.
  5. Unabhängig prüfen: Texttreue, Fakten, Logik und Quellen mit Originalmaterial und verlässlichen Quellen kontrollieren.
  6. Eigene Lösung verbessern: Nur nachvollziehbare Hinweise übernehmen und sprachlich selbst ausarbeiten.
  7. KI-Hilfe transparent machen: Kurz dokumentieren, wofür KI genutzt wurde und was Du selbst geprüft oder verworfen hast.

Beispiel für Transparenz: „KI wurde genutzt, um zwei Gegenhypothesen zu meiner Analyse zu erzeugen. Alle Textbelege, Quellenangaben und Schlussfolgerungen wurden am Originalmaterial überprüft und eigenständig überarbeitet.“


Abitur-Check


Typische Fehler

  1. Intention: Eine vermutete Absicht wird als Tatsache behauptet, obwohl der Text sie nicht belegt.
  2. Wirkung: „Das wirkt überzeugend“ steht ohne sprachlichen oder medialen Beleg.
  3. Stilmittel: Mittel werden aufgezählt, aber nicht funktional im Kontext erklärt.
  4. Manipulation: Jede strategische oder persuasive Kommunikation wird pauschal als Manipulation bezeichnet.
  5. Information: Ein informierender Text wird automatisch als neutral behandelt.
  6. Medienanalyse: Bild, Ton, Schnitt oder Plattform werden nur beschrieben, nicht mit Funktion und Kommunikationsziel verbunden.
  7. Quelle: Aussagen aus Sekundärmaterial oder KI werden ungeprüft übernommen.
  8. Erörterung: Gegenargumente werden nur genannt, nicht gewichtet und zurückgebunden.


Prüfungstipps

  1. Beginne mit einer präzisen Kommunikationssituation statt mit allgemeinen Aussagen.
  2. Belege zentrale Deutungen mit kurzen Textstellen oder exakt beschriebenen Medienmerkmalen.
  3. Formuliere Wirkungen als begründete Möglichkeiten: „legt nahe“, „kann“, „unterstützt“, „erschwert“.
  4. Unterscheide Aussage, Analyse und Urteil sichtbar.
  5. Nutze bei AFB III Kriterien und echte Abwägung statt bloßer Meinung.
  6. Plane Zeit für Quellen- und Materialprüfung ein, besonders beim materialgestützten Schreiben.
  7. Prüfe vor der Prüfung die aktuelle Fassung des Facherlasses und die schulischen Festlegungen.


Selbstkontrolle

Prüfe ohne Hilfsmittel, ob Du jeden Satz begründen kannst:

□ Ich kann Information, Verständigung, Persuasion und strategische Wirkung unterscheiden.

□ Ich kann erklären, warum strategische Kommunikation nicht automatisch Manipulation ist.

□ Ich kann mindestens fünf Merkmale öffentlicher Kommunikation analysieren.

□ Ich trenne Materialbefund, Wirkungshypothese und Urteil.

□ Ich kann AFB I, II und III an einer Aufgabe erkennen und angemessen bearbeiten.

□ Ich kann audiovisuelle und digitale Medien in die Analyse einbeziehen.

□ Ich kann Quellen und offene Lizenzen prüfen.

□ Ich kann KI-Hilfe begrenzen, kontrollieren und transparent dokumentieren.

Auswertung: Bei weniger als sechs sicheren Punkten bearbeite das Falllabor erneut. Bei sechs bis sieben Punkten gehe zum Transfer. Bei acht Punkten beginne direkt mit dem Kompetenzcheck.


Transfer


Ein Sachverhalt, drei Fassungen

Ausgangssachverhalt: „Eine Schule führt für eine vierwöchige Testphase neue Ruhebereiche in der Mittagspause ein.“

Erstelle drei kurze öffentliche Fassungen:

  1. Informierend: Ziel ist sachliche Orientierung.
  2. Verständigungsorientiert: Ziel ist gemeinsames Verständnis, einschließlich offener Fragen.
  3. Strategisch-persuasiv: Ziel ist, Beteiligung an der Testphase zu fördern.

Markiere anschließend Deine sprachlichen Entscheidungen. Begründe, was sich ändert und was gleich bleiben muss, damit die Fassungen faktentreu bleiben.


Kompetenzcheck

Kompetenz Nachweis Erfüllt, wenn ...
Begriffe unterscheiden kurze Fallanalyse Du Mischformen benennst und Dein Urteil mit Merkmalen begründest.
Sprache analysieren Absatzanalyse Du mindestens drei sprachliche Mittel funktional deutest.
Medien vergleichen Text-Bild- oder Text-Video-Vergleich Du mediale Eigenheiten in die Wirkungsanalyse einbeziehst.
AFB III bewältigen begründetes Urteil Du Kriterien nennst, abwägst und zu einer nachvollziehbaren Schlussfolgerung kommst.
Quellen prüfen Quellenprotokoll Du Ursprung, Kontext, Aktualität und mindestens eine Gegenprüfung dokumentierst.
KI reflektieren KI-Protokoll Du eigene Vorarbeit, KI-Frage, unabhängige Prüfung und Überarbeitung sichtbar machst.


Reflexion

Schreibe 120 bis 180 Wörter:

  1. Welche Kommunikationsform fiel Dir am schwersten zuzuordnen und warum?
  2. An welcher Stelle hat eine Mehrfachfunktion Deine erste Einschätzung verändert?
  3. Welche Rolle spielte das Medium für Deine Analyse?
  4. Welche KI-Antwort würdest Du künftig besonders kritisch prüfen?
  5. Welches Kriterium möchtest Du vor dem Abitur noch sicherer anwenden?


Folgekurs-Empfehlung

Als nächster Schritt eignet sich ABI LF - Sprachliche Merkmale politisch-gesellschaftlicher Kommunikation analysieren. Danach kannst Du mit ABI LF - Pragmatische Texte analysieren und erörtern und ABI LF - Materialgestütztes Schreiben vertiefen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was kennzeichnet verständigungsorientierte Kommunikation am ehesten? (Gründe bleiben wechselseitig prüfbar und Widerspruch kann die Position verändern) (!Eine festgelegte Reaktion muss unbedingt erreicht werden) (!Nur emotionale Sprache darf verwendet werden) (!Gegenargumente werden grundsätzlich ausgelassen)




Was bedeutet strategische Kommunikation in diesem Kurs? (Kommunikation wird erfolgsorientiert zur Erreichung eines bestimmten Ergebnisses eingesetzt) (!Jede öffentliche Kommunikation enthält absichtliche Täuschung) (!Strategische Kommunikation ist immer rechtswidrig) (!Strategische Kommunikation verzichtet auf Adressatenbezug)




Welche Aussage über Persuasion ist zutreffend? (Persuasion kann offen mit Gründen arbeiten und ist nicht automatisch Manipulation) (!Persuasion besteht ausschließlich aus Falschaussagen) (!Persuasion kommt nur in Werbung vor) (!Persuasion schließt jede Form von Information aus)




Welche Formulierung ist eine saubere Wirkungshypothese? (Die Wiederholung kann die zentrale Forderung hervorheben) (!Die Wiederholung beweist die geheime Absicht des Sprechers) (!Die Wiederholung manipuliert jeden Zuhörer sicher) (!Die Wiederholung hat immer dieselbe Wirkung)




Was verlangt AFB II typischerweise? (Material selbstständig ordnen analysieren erklären und auf Zusammenhänge beziehen) (!Nur bekannte Fakten wörtlich wiedergeben) (!Ohne Materialbezug eine persönliche Meinung äußern) (!Ausschließlich eine kreative Gestaltung ohne Begründung erstellen)




Was ist für AFB III besonders wichtig? (Kriteriengestützt abwägen und zu einer begründeten Schlussfolgerung gelangen) (!Nur Fachbegriffe auflisten) (!Den Ausgangstext möglichst vollständig abschreiben) (!Nur die Kommunikationssituation benennen)




Warum ist ein informierender Text nicht automatisch neutral? (Auswahl Reihenfolge Rahmung und Kontext können die Darstellung prägen) (!Information enthält grundsätzlich keine Fakten) (!Informierende Texte dürfen keine Quellen nennen) (!Neutralität hängt nur von der Textlänge ab)




Was gehört zu einer belastbaren Medienanalyse? (Bild Ton Sprache Gestaltung und Kommunikationssituation funktional aufeinander beziehen) (!Nur die Dateigröße des Mediums nennen) (!Nur das Thema zusammenfassen) (!Wirkung ohne Beleg behaupten)




Welcher Schritt gehört zur KI-Spirale vor der KI-Nutzung? (Material selbst erschließen und einen eigenen Ansatz entwickeln) (!Die KI zuerst eine vollständige Lösung schreiben lassen) (!Quellenprüfung an die KI delegieren) (!Eigene Notizen vor der Prüfung löschen)




Was ist im Leistungsfach Deutsch 2027 in Baden-Württemberg für dieses Thema zentral? (Politisch gesellschaftliche Kommunikation zwischen Verständigung und Strategie) (!Nur private Alltagsgespräche ohne Medienbezug) (!Ausschließlich Rechtschreibtraining) (!Nur literarische Figurencharakterisierung)





Memory

Verständigung gemeinsame Bedeutungsprüfung
Strategie erfolgsorientierte Einflussnahme
Information sachliche Orientierung
Persuasion begründetes Überzeugen
Framing Deutungsrahmen
Adressatenbezug zielgruppengerechte Gestaltung
Quellenkritik unabhängige Gegenprüfung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Pressemitteilung geplante Veröffentlichung
Pressekonferenz Rückfragen im öffentlichen Raum
Warnmeldung dringliche Handlungsinformation
Kommentar begründete Bewertung
Social-Media-Post plattformtypische Verdichtung






Kreuzworträtsel

Framing Wie heißt die sprachliche oder mediale Rahmung eines Sachverhalts?
Adressat Wie heißt die Person oder Gruppe an die eine Botschaft gerichtet ist?
Persuasion Wie heißt der Versuch Einstellungen mit kommunikativen Mitteln zu beeinflussen?
Strategie Wie heißt die erfolgsorientierte Ausrichtung von Kommunikation?
Kontext Wie heißt der situative Zusammenhang einer Äußerung?
Wirkung Wie heißt die mögliche Folge einer kommunikativen Gestaltung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Öffentliche Kommunikation kann gleichzeitig mehrere

verfolgen.
Verständigungsorientierte Kommunikation hält Gründe für wechselseitige

offen.
Strategische Kommunikation ist auf einen bestimmten

ausgerichtet.
Persuasion ist nicht automatisch mit

gleichzusetzen.
Eine Wirkungsaussage muss am konkreten

begründet werden.
Im Leistungsfach liegt der Schwerpunkt der Klausuren im Anforderungsbereich

.
Bei AFB III ist eine kriteriengestützte

zentral.
Vor einer KI-Anfrage sollst Du das Material zunächst

erschließen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Kommunikationsziel markieren: Sammle fünf öffentliche Botschaften aus frei zugänglichen Quellen und markiere jeweils Information, Verständigung, Persuasion oder strategische Wirkung. Begründe jede Zuordnung mit einem Merkmal.
  2. Bild und Text vergleichen: Wähle eine offen lizenzierte Infografik und den zugehörigen Begleittext. Zeige, welche Informationen nur im Bild und welche nur im Text erscheinen.
  3. Audiomerkmale protokollieren: Höre einen frei verfügbaren Redeausschnitt von höchstens einer Minute und protokolliere Tempo, Pausen, Betonung und Publikumsreaktion.
  4. Eigene Pressemitteilung: Verfasse eine sachlich informierende Mitteilung zu einem fiktiven schulischen Ereignis in höchstens 120 Wörtern.


Standard

  1. Framing vergleichen: Formuliere denselben überprüfbaren Sachverhalt in zwei unterschiedlich gerahmten Versionen und kommentiere Deine Wortwahl.
  2. Pressekonferenz untersuchen: Analysiere fünf Minuten einer öffentlich zugänglichen Pressekonferenz. Unterscheide Information, Begründung, Ausweichbewegung und Rückfrage; vermeide Aussagen über verborgene Motive.
  3. Quellenpfad dokumentieren: Verfolge eine öffentliche Behauptung bis zur Primärquelle zurück und visualisiere Deinen Prüfweg als Flussdiagramm.
  4. KI-Gegenhypothesen: Erstelle zuerst selbst eine Analysehypothese. Lass danach eine KI zwei Gegenhypothesen formulieren, prüfe beide am Material und dokumentiere, was Du verwirfst oder übernimmst.


Schwer

  1. Multimodale Kommunikationsanalyse: Vergleiche Text, Bild und Video zu demselben öffentlichen Ereignis aus mindestens zwei seriösen Quellen und untersuche Unterschiede in Auswahl, Rahmung und Adressatenbezug.
  2. Strategie und Verständigung abwägen: Untersuche einen realen öffentlichen Dialog oder eine Anhörung. Entwickle Kriterien für Verständigungsorientierung und strategische Wirkung und wende sie textnah an.
  3. Redesign für Transparenz: Überarbeite einen strategisch verdichteten öffentlichen Text so, dass Ziel, Unsicherheit und Beleglage transparenter werden. Begründe jede Änderung.
  4. Mini-Dossier fürs Abitur: Erstelle ein rechtssicheres Dossier aus vier kurzen oder offenen Materialien zu einer gesellschaftlichen Kommunikationsfrage und formuliere je eine AFB-I-, AFB-II- und AFB-III-Aufgabe mit Erwartungshorizont.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallvergleich: Vergleiche eine behördliche Warnmeldung mit einer Kampagnenbotschaft. Zeige, wie ähnliche sprachliche Mittel aufgrund unterschiedlicher Situation und Ziele verschiedene Funktionen haben können.
  2. Wirkung prüfen: Formuliere zu drei Textmerkmalen jeweils eine begründete Wirkungshypothese und eine alternative Deutung. Entscheide anschließend, welche Deutung am Material besser gestützt ist.
  3. Strategieurteil: Beurteile an einem selbst gewählten öffentlichen Beispiel, ob strategische Kommunikation die Verständigung unterstützt, ergänzt oder erschwert. Verwende mindestens drei explizite Kriterien.
  4. Medienwechsel: Überführe eine Pressemitteilung in einen 30-sekündigen Audio- oder Videoentwurf. Erkläre, welche Informationen Du kürzt, betonst oder visualisierst und welche Risiken dadurch entstehen.
  5. Quellenkritischer Transfer: Prüfe eine virale Aussage anhand von Primärquelle, Kontext und mindestens einer unabhängigen Quelle. Dokumentiere auch, welche Aussage sich nicht sicher klären lässt.
  6. KI-Revision: Schreibe zuerst selbst einen Analyseabsatz. Bitte anschließend eine KI nur um Kritik an Logik und Belegen. Überarbeite den Absatz und kennzeichne, welche Änderung Du aufgrund welcher Prüfung vorgenommen hast.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen können:

  1. Du unterscheidest Information, Verständigung, Persuasion und strategische Wirkung differenziert und erkennst Mischformen.
  2. Du analysierst Kommunikationssituation, Argumentation, Sprache und Medium funktional.
  3. Du belegst Deutungen präzise und formulierst Wirkungshypothesen ohne unbelegte Gewissheiten.
  4. Du bewältigst Aufgaben der AFB I, II und III und kennst die unterschiedliche Gewichtung im Leistungs- und Basisfach.
  5. Du entwickelst kriteriengestützte Urteile zu Zielkonflikten öffentlicher Kommunikation.
  6. Du prüfst Quellen, Kontext, Aktualität und Lizenzstatus.
  7. Du gestaltest eigene öffentliche Kommunikation adressaten- und situationsgerecht.
  8. Du nutzt KI erst nach eigener Erschließung, prüfst Ergebnisse unabhängig und dokumentierst KI-Hilfe transparent.
  9. Du kennst den Abiturbezug 2027 und prüfst vor der Prüfung den aktuellen Facherlass sowie schulische Festlegungen.




OERs zum Thema

Weitere offene oder frei zugängliche Vertiefungen:

  1. Bundeszentrale für politische Bildung: Funktionen politischer Sprache
  2. Stanford Encyclopedia of Philosophy: Jürgen Habermas
  3. Wikimedia Commons: frei lizenzierte Medien recherchieren

Lizenzpraxis: Öffne vor einer Weiterverwendung immer die jeweilige Commons-Dateiseite und beachte Urheber, Lizenz, Namensnennung und mögliche Share-Alike-Bedingungen. YouTube-Einbettungen dienen hier der Analyse im Kurs; übernimm geschützte Inhalte nicht als eigene Kopie.



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