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Zu Asche, zu Staub (Babylon Berlin)

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Zu Asche, zu Staub (Babylon Berlin)




Severija (Moka Efti Orchestra) – „Zu Asche, zu Staub“ aus Babylon Berlin

„Zu Asche, zu Staub“ ist einer der bekanntesten Songs aus der Fernsehserie Babylon Berlin. Das Stück wurde eigens für die Serie entwickelt und verbindet bewusst Klangvorstellungen der späten Weimarer Republik mit moderner Club-, Pop- und Produktionsästhetik. In den ersten Staffeln wird es von Severija Janušauskaitė in ihrer Serienrolle als Swetlana Sorokina beziehungsweise als Bühnenfigur Nikoros präsentiert. Das Lied ist damit nicht nur Soundtrack, sondern zugleich Teil der erzählten Welt: Die Figuren im fiktiven Nachtclub Moka Efti hören, sehen und tanzen zu dieser Musik.[1][2]

Severija Janušauskaitė. Das Foto auf Wikimedia Commons steht unter CC BY-SA 3.0.

Hör- und Sehauftrag: Achte beim offiziellen Video zunächst nur auf drei Ebenen: den gleichmäßigen Puls, die Art des Gesangs und die Reaktion des Publikums. Beim zweiten Durchgang beobachtest Du Bühnenbild, Licht, Kostüme und Choreografie. Erst danach verbindest Du Deine Beobachtungen mit dem Serienkontext.


Einleitung

Der Song eignet sich besonders gut für eine fächerübergreifende Analyse, weil Musik, Film, Geschichte, Theater, Tanz, Medienbildung und Fragen nach historischer Darstellung ineinandergreifen. Babylon Berlin spielt zu Beginn im Berlin des Jahres 1929. Die Serie rekonstruiert diese Vergangenheit jedoch nicht dokumentarisch eins zu eins. Gerade die Musik arbeitet mit einer produktiven Spannung: Sie verwendet Klangfarben, Instrumente, Bühnenbilder und Gesten, die an die Zwischenkriegszeit erinnern, verbindet sie aber mit Erfahrungen moderner Clubkultur.[3]

Dadurch entsteht ein Klangbild, das historisch plausibel wirken kann, ohne historisch authentisch im engeren Sinn zu sein. Genau diese Differenz ist für die Analyse wichtig: Du untersuchst nicht nur, wie etwas klingt, sondern auch, warum eine heutige Produktion Vergangenheit auf bestimmte Weise hörbar und sichtbar macht.


Entstehungsgeschichte


Komposition für die Serie

Zu Asche, zu Staub entstand 2016 für Babylon Berlin und wurde mit der 2017 gestarteten Serie bekannt. Nikko Weidemann beschrieb später, dass die zentrale Moka-Efti-Szene bereits im Drehbuch eine besondere Bedeutung hatte. Zunächst sei eine Instrumentalnummer gedacht gewesen. Tom Tykwer habe dann eine lautmalerische Gesangsidee über ein bereits vorhandenes Ostinato geschickt; Mario Kamien entwickelte daraus die prägnante Titelzeile. Weidemann bezeichnete den Song als Gemeinschaftsarbeit zwischen konkretem dramaturgischem Auftrag und musikalischer Inspiration.[4]

Die veröffentlichten Credits unterscheiden sich je nach Fassung und Metadaten leicht. Im offiziellen BMG-Video werden Nikko Weidemann, Mario Kamien und Tom Tykwer als Autoren und Komponisten genannt. Die Metadaten der 2020 veröffentlichten Fassung des Moka Efti Orchestra führen außerdem Larry Mullins als Komponisten beziehungsweise Texter; Sebastian Borkowski wird dort als Arrangeur genannt.[5] Für den Unterricht ist daher sinnvoll, Credits immer versionsbezogen anzugeben.


Vom Serienensemble zum Moka Efti Orchestra

Das Moka Efti Orchestra entwickelte sich aus der Musikproduktion für Babylon Berlin und trat ab 2018 auch als eigenständiges Konzertensemble auf. Die Formation um Nikko Weidemann, Mario Kamien und Sebastian Borkowski verbindet unter anderem Swing, Hot Jazz, Ragtime, Chanson, Tanzorchester-Klang und neue Arrangements. Severija Janušauskaitė trat wiederholt mit dem Ensemble auf. 2020 erschien auf dem Album Erstausgabe eine Fassung von Zu Asche, zu Staub mit Severija.[6]

Moka Efti Orchestra mit Severija beim Zelt-Musik-Festival 2022. Foto: Jörgens.mi/Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Vergleichsauftrag: Vergleiche die Wirkung dieser Albumfassung mit der Serieninszenierung. Welche Eigenschaften gehören zur Komposition, welche entstehen erst durch Kamera, Licht, Tanz und Szenenkontext?


Berlin 1929 und das historische Moka Efti


Großstadt, Vergnügen und Krise

Die ersten Staffeln von Babylon Berlin führen in das Berlin des Jahres 1929: eine Metropole voller technischer Modernisierung, Massenmedien, Tanzkultur, politischer Gegensätze und sozialer Ungleichheit. Der häufig verwendete Begriff Goldene Zwanziger darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Wohlstand und kulturelle Dynamik sehr ungleich verteilt waren und die Weimarer Republik zugleich von politischen Konflikten und wirtschaftlichen Krisen geprägt war.

Alexanderplatz um 1930. Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0.

Berlin 1928: Straßenverkehr am Alexanderplatz. Quelle: Bundesarchiv/Wikimedia Commons.

Die Stadt erscheint in der Serie deshalb zugleich als Ort von Geschwindigkeit, neuen Freiheiten, Konsum, Kunst und Nachtleben sowie als Raum gesellschaftlicher Spannungen. Der Song trägt zu dieser Doppelwirkung bei: Er lässt das Publikum ausgelassen tanzen, während seine Themen Vergänglichkeit und Zeit an die Begrenztheit dieses Moments erinnern.


Das reale Moka Efti

Der Name Moka Efti ist historisch. Der Gastronom Giánnis „Giovanni“ Eftimiades eröffnete 1926 ein erstes Berliner Moka Efti. 1929 wurde im Equitable-Palast an der Leipziger Straße ein groß angelegtes Café- und Tanzhaus eröffnet. Es verband Gastronomie, Tanz und Unterhaltung und wurde zu einem prominenten Ort des Berliner Nachtlebens.[7]

Das Serien-Moka-Efti ist dennoch eine künstlerische Neuschöpfung. Für Innenaufnahmen diente unter anderem das ehemalige Stummfilmkino Delphi in Berlin-Weißensee; weitere Ansichten wurden als Kulissen in Babelsberg geschaffen. Die filmische Architektur und die Funktion des Clubs entsprechen nicht vollständig dem historischen Lokal.[8]

Nächtliches Tanzen beim Berliner Sechstagerennen 1927. Bundesarchiv, Bild 102-05044, CC BY-SA 3.0 DE.

Jazzband bei einem Berliner Tanztee 1926. Bundesarchiv, Bild 183-K0623-0502-001, CC BY-SA 3.0 DE.


Cabaret-, Revue- und Clubästhetik


Was bedeutet „Cabaret“ hier?

Im englischsprachigen Kulturgebrauch bezeichnet Cabaret häufig eine Mischung aus Nachtlokal, Bühne, Musik, Tanz, Chanson, Revue, Rolleninszenierung und direktem Kontakt zum Publikum. Das ist nicht genau dasselbe wie das deutsche politische Kabarett. Für Zu Asche, zu Staub sind vor allem die theatralische Präsentation, die bewusst künstliche Bühnenfigur, der direkte Blick ins Publikum und die Verbindung von Musik und Tanz entscheidend.

Die Inszenierung erinnert an Formen der Berliner und europäischen Revuekultur der Zwischenkriegszeit, ohne sie eins zu eins zu kopieren. Wissenschaftliche Analysen bringen Nikoros unter anderem mit der Tradition von Dandy-Rollen, Drag, Claire Waldoff und frühen Filmfiguren Marlene Dietrichs in Verbindung.[9]

Marlene Dietrich 1930, fotografiert von Erich Salomon. Gemeinfrei.

Theaterzettel zur Uraufführung der Dreigroschenoper in Berlin 1928. Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Das Programmblatt erinnert daran, dass Berlin 1928/29 auch ein Ort neuer Formen von Musiktheater war. Ein direkter musikalischer Einfluss der Dreigroschenoper auf Zu Asche, zu Staub ist damit nicht bewiesen. Für den Unterricht eignet sich das Dokument aber als historischer Vergleichspunkt für urbane Bühnenkultur, Chanson und das Zusammenspiel von Unterhaltung und gesellschaftlicher Gegenwart.


Josephine-Baker-Referenz und Revuekörper

Die Tänzerinnen in der Moka-Efti-Sequenz tragen Kostüme, die erkennbar auf Josephine Bakers berühmtes Bananenröckchen verweisen. Baker war eine zentrale Figur der internationalen Revuekultur der 1920er Jahre. Die Serie nutzt dieses Bildzitat, um rasch ein kulturelles Zeichen für Moderne, Tanz, Exotik und Bühnenprovokation aufzurufen. Zugleich ist eine kritische Einordnung wichtig: Historische Darstellungen Bakers sind mit europäischen Blicken auf Schwarze Körper, Exotisierung und kolonialen Stereotypen verbunden.

Josephine Baker in einer Revueaufnahme von 1927. Foto von Lucien Waléry; Wikimedia Commons, gemeinfrei. Das Bild zeigt historische Bühnenkleidung und sollte altersangemessen kontextualisiert werden.


Elektro-Ästhetik ohne historische Elektronik

Die moderne Wirkung des Songs entsteht nicht dadurch, dass er einfach ein heutiger Electro-Track mit alten Instrumenten wäre. Entscheidender ist die Clublogik der musikalischen Organisation. Mario Kamien erklärte, das Briefing habe sinngemäß gefragt, wie ein moderner Clubhit wie Relax von Frankie Goes to Hollywood im Jahr 1929 hätte klingen können. Er nannte ein modales Intro, Chanson-Anteile und eine hymnische Refrainwirkung. Nikko Weidemann beschrieb das Serien-Moka-Efti zudem als gedankliche Verbindung zur Berliner Technoclub-Kultur.[3]

Daraus ergeben sich mehrere moderne Merkmale:

  1. Ostinato: Wiederholte Muster erzeugen einen Sog, ähnlich wie Loops in elektronischer Tanzmusik.
  2. Puls: Ein gleichmäßiges rhythmisches Fundament macht die Musik körperlich und tanzorientiert.
  3. Steigerung: Klangschichten, Intensität und Bühnenaktion werden nach und nach verdichtet.
  4. Kollektiver Tanz: Die Menge reagiert nicht nur spontan, sondern teilweise wie in einem ritualisierten Clubmoment.
  5. Hybridität: Akustische Instrumente, Chanson-Gestik und historisierende Klangfarben treffen auf moderne Produktions- und Dramaturgiekonzepte.

Die „Elektro“-Qualität ist also besonders als ästhetische Logik von Wiederholung, Puls, Steigerung und Cluberfahrung zu verstehen.


Musikalische Analyse


Form und Dramaturgie

Statt eine vollständige Partitur zu transkribieren, lässt sich die Form hörend erschließen. Der Song arbeitet mit einem wiedererkennbaren, spannungserzeugenden Anfang, wiederkehrenden Gesangsabschnitten, einer sich öffnenden, hymnischeren Wirkung und einem auffälligen Schlagzeugabschnitt. Das wiederholte Zurückkehren vertrauter Elemente erleichtert zugleich das kollektive Mitsingen und Tanzen.

Larry Mullins wird in Quellen mit dem markanten Schlagzeugsolo in Verbindung gebracht. Gerade dieser Abschnitt zeigt, wie stark Rhythmus und körperliche Bewegung die Szene bestimmen.[2]


Rhythmus

Kamien beschrieb die Entstehung des Rhythmus als Ergebnis einer Jam-Session. Gesucht worden sei etwas, das „pumpt“, mit Schlagzeugbesen arbeitet und zugleich einen tranceartigen Charakter entwickeln kann.[3] Diese Beschreibung erklärt die Nähe zu Clubmusik besser als die Suche nach einem bestimmten historischen Tanzschema.

Beim Hören kannst Du auf Folgendes achten:

  1. Bleibt der Grundpuls konstant oder verändert er sich?
  2. Welche Instrumente markieren die Zählzeiten besonders deutlich?
  3. Wann wird die Begleitung dichter?
  4. Wie verändert das Schlagzeugsolo die Aufmerksamkeit?
  5. Wann fühlt sich der Rhythmus eher wie Begleitung, wann wie Hauptfigur an?


Klangfarben und Instrumente

Veröffentlichungsangaben verschiedener Fassungen nennen unter anderem Klavier, Banjo, Schlagzeug, Klarinette, Violine, Trompeten, Posaunen und tiefes Blech. Diese Besetzung verweist auf Tanzorchester, Jazz und Revue, ohne eine historische Originalbesetzung von 1929 nachzubilden.[5]

Besonders wichtig ist der Kontrast zwischen akustisch wirkenden historischen Klangfarben und moderner rhythmischer Organisation. Genau dieser Kontrast unterstützt den Eindruck einer Vergangenheit, die für ein heutiges Publikum unmittelbar und körperlich erfahrbar werden soll.


Modalität, Harmonik und Refrainwirkung

Kamien bezeichnete den Anfang ausdrücklich als modal. Modalität kann eine Harmonik erzeugen, die nicht sofort auf klassische Dur-Moll-Kadenzwirkungen hinausläuft. Dadurch lässt sich Spannung über längere Zeit halten. Dem steht eine stärker hymnische Refrainwirkung gegenüber. Für die Analyse ist weniger eine vermeintlich „richtige“ Akkordliste entscheidend als die Frage, wie sich musikalischer Raum und Erwartung verändern.


Gesang

Severijas Gesang ist zugleich musikalische und schauspielerische Darstellung. Die Stimme erscheint in der Szene kontrolliert, dunkel gefärbt und deutlich artikuliert. Einzelne Passagen wirken eher deklamierend als virtuos ausgesungen; andere öffnen sich stärker. Dadurch entsteht Distanz und Intensität zugleich.

Wichtig ist, zwischen Stimmklang und Figurengestaltung zu unterscheiden: Severija singt nicht einfach als Konzertkünstlerin, sondern verkörpert Nikoros. Haltung, Blick, Kostüm, Akzentuierung, Mikrofonarbeit und Kamera formen gemeinsam eine Bühnenpersona.


MediaWiki Extension:Score – kurze selbst erstellte Analysemodelle

Die folgenden Beispiele sind keine Transkriptionen von Zu Asche, zu Staub. Sie wurden eigens für diesen aiMOOC erstellt und zeigen nur abstrakte musikalische Prinzipien. So lässt sich mit der MediaWiki Extension:Score arbeiten, ohne die geschützte Originalmelodie oder eine vollständige Partitur wiederzugeben.


Analysemodell 1: Ostinato und Sogwirkung

Dieses frei erfundene Zweitaktmodell zeigt, wie ein wiederkehrendes Bassmuster durch kleine Veränderungen Spannung erzeugen kann:


\relative c {
  \key d \minor
  \time 4/4
  \tempo 4 = 112
  d8 a' d, a' d, c' a f |
  d8 a' d, a' c, g' e c |
}

Hörauftrag: Wiederhole die zwei Takte mehrfach. Ab welchem Zeitpunkt nimmst Du das Muster nicht mehr als einzelne Töne, sondern als zusammenhängenden „Loop“ wahr?


Analysemodell 2: Pumpender Viertaktpuls

Dieses ebenfalls frei erfundene Modell reduziert Clubwirkung auf Rhythmus und Akzente:


\relative c' {
  \time 4/4
  \tempo 4 = 120
  c8-> c c c-> c c c c-> |
  c8-> c c-> c c c-> c c |
}

Hörauftrag: Klopfe gleichzeitig gleichmäßige Viertel mit dem Fuß. Welche Akzente erzeugen zusätzliche Bewegung? Übertrage das Prinzip anschließend auf eine Hörstelle im Original, ohne die Originalmelodie aufzuschreiben.


Analysemodell 3: Hymnische Öffnung

Das folgende selbst komponierte Viertaktbeispiel zeigt, wie größere Tonabstände und längere Notenwerte eine „öffnende“ Wirkung erzeugen können:


\relative c'' {
  \key g \minor
  \time 4/4
  g4 bes d ees |
  d2 c4 bes |
  a4 c ees d |
  g,1 |
}

Transferfrage: Welche musikalischen Mittel können einen Refrain größer, gemeinschaftlicher oder „hymnischer“ erscheinen lassen, ohne dass die Lautstärke allein erhöht wird?


Text, Motive und Inhaltserschließung

Aus urheberrechtlichen Gründen wird der vollständige Liedtext hier nicht wiedergegeben. Für die Analyse genügen kurze Zitate und eine sinngemäße Inhaltserschließung.

Der Titel „Zu Asche, zu Staub“ ruft unmittelbar Vorstellungen von Vergänglichkeit, Sterblichkeit und dem Ende materieller Existenz hervor. Ein weiteres kurzes Schlüsselmotiv lautet „doch noch nicht jetzt“. Zusammen entsteht eine Spannung zwischen Endlichkeit und Aufschub: Das Ende ist bekannt, aber der gegenwärtige Moment wird behauptet.

Sinngemäß kreist der Text um folgende Themen:

  1. Vergänglichkeit: Leben und Gegenwart erscheinen zeitlich begrenzt.
  2. Zeit: Bilder von verrinnender Zeit verstärken das Bewusstsein des Endlichen.
  3. Tod: Die Nähe zum Tod wird nicht ausgeblendet, sondern ausdrücklich als Hintergrund der Gegenwart gedacht.
  4. Unsterblichkeit: Dem Vergehen steht die Sehnsucht gegenüber, einen Moment oder eine Beziehung festzuhalten.
  5. Entscheidung: Glück, Schmerz, Nähe und Risiko erscheinen miteinander verbunden.
  6. Wunder: Trotz Endlichkeit bleibt ein Rest von Hoffnung und Möglichkeit.

Da der Originalsong deutschsprachig ist, ist keine Fremdsprachenübersetzung erforderlich. Für mehrsprachige Lerngruppen kann der Inhalt jedoch in einfacher Sprache paraphrasiert werden: Der Song handelt davon, dass alles vergänglich ist, Menschen aber trotzdem leben, lieben, hoffen und den Augenblick festhalten wollen.


Bühneninszenierung


Nikoros als Kunstfigur

In der Serie tritt Swetlana Sorokina unter dem Namen Nikoros auf. Der Name ist aus „Sorokin“ rückwärts gebildet. Die Figur erscheint in maskuliner beziehungsweise androgyner Bühnenkleidung und mit künstlichem Schnurrbart. Damit wird Geschlecht als Teil einer bewusst gestalteten Performance sichtbar.

Die Inszenierung knüpft an historische Formen von Cross-Dressing, Kabarett, Revue und Großstadtbühne an, ist aber zugleich für ein heutiges Publikum lesbar. Die Szene macht nicht nur Musik hörbar, sondern stellt Identität als etwas dar, das auf der Bühne gestaltet, vervielfacht und verändert werden kann.[9]


Publikum als Teil der Choreografie

Nach Aussagen der Komponisten war bereits im Drehbuch vorgesehen, dass das Publikum den Song kennt und eine ritualisierte Choreografie zwischen Bühne und Saal entsteht. Für die Szene wurden zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer eingesetzt.[3]

Dadurch verändert sich die Funktion des Publikums. Es ist nicht bloß Hintergrund, sondern wird zum visuellen und rhythmischen Teil der Nummer. Der Club erscheint für einige Minuten wie ein einziger Körper. Diese Wirkung ähnelt modernen Konzert- und Cluberfahrungen: Einzelne Menschen verschmelzen durch Rhythmus, Bewegung und Wiederholung zu einer temporären Gemeinschaft.


Kamera und Schnitt

Eine filmwissenschaftliche Analyse beschreibt die Nummer als fast eigenständiges Musikvideo innerhalb der Serie. Die kriminalistische Handlung tritt zeitweise zurück; Kamera, Licht, Tanz, Publikum und Musik übernehmen die Führung.[9]

Achte bei einer Szenenanalyse auf:

  1. Wechsel zwischen Nahaufnahme und Totalen.
  2. Blickrichtungen zwischen Nikoros und Publikum.
  3. Schnittgeschwindigkeit im Verhältnis zum Rhythmus.
  4. Lichtkegel, Schatten und Kontraste.
  5. Momente, in denen Tanzbewegung und musikalischer Akzent zusammenfallen.
  6. Reaktionen von Figuren, die außerhalb der eigentlichen Bühnenaktion stehen.


Funktion im Serienkontext von Babylon Berlin


Musik als Unterbrechung und Verdichtung

In der frühen Serienhandlung wirkt die Moka-Efti-Sequenz wie eine Unterbrechung des kriminalistischen Erzählflusses. Gerade dadurch gewinnt sie Bedeutung. Sie hält die Handlung an und verdichtet stattdessen Atmosphäre, Figurenbeziehungen, Körper, Raum und Zeit.

Die Musik ist diegetisch: Sie gehört zur erzählten Welt. Die Figuren hören denselben Song, den auch das Fernsehpublikum hört. Dadurch kann die Szene zugleich Handlung und Show sein.


„Tanz auf dem Vulkan“

Nikko Weidemann und Mario Kamien beschrieben die musikalische Grundidee der Serie ausdrücklich mit dem Bild eines Tanzes auf dem Vulkan: ein intensives Nachtleben in einer Gesellschaft, deren politische und soziale Stabilität gefährdet ist.[3]

Für heutige Zuschauerinnen und Zuschauer entsteht historische Ironie. Die Figuren wissen 1929 nicht, was in den folgenden Jahren geschehen wird. Das Publikum weiß jedoch um Weltwirtschaftskrise, das Ende der Weimarer Demokratie und die nationalsozialistische Machtübernahme. Dadurch erhalten Motive von Zeit, Vergänglichkeit und „noch nicht jetzt“ eine zusätzliche Ebene, ohne dass der Song selbst eine historische Prophezeiung wäre.


Moderne Nähe statt Museumsrekonstruktion

Die Musik von Babylon Berlin will 1929 nicht wie ein Tonmuseum konservieren. Die Komponisten betonen ausdrücklich, dass keine vollständige stilistische Werktreue angestrebt wurde. Moderne Hörerfahrungen werden mit historischen Klangzeichen kombiniert.[3]

Das erklärt, warum der Song für viele Menschen zugleich „alt“ und „neu“ klingt. Historische Instrumentalfarben, Revuebilder und Chanson-Gestik verweisen zurück; Loopdenken, Clubpuls und audiovisuelle Inszenierung verweisen nach vorn.


Vergleich mit historischen Medien

Berliner Tanzkabarett im Europahaus, 1931. Bundesarchiv, B 145 Bild-P062899, CC BY-SA 3.0 DE.

Nächtlich beleuchtetes Brandenburger Tor 1928. Bundesarchiv, Bild 102-05818, CC BY-SA 3.0 DE.

Quellenkritischer Auftrag: Vergleiche diese historischen Aufnahmen mit der Serienästhetik. Notiere drei Gemeinsamkeiten und drei Unterschiede. Prüfe danach, welche Unterschiede wahrscheinlich aus dramaturgischen Entscheidungen entstehen und welche aus technischen Möglichkeiten von Film, Licht und Ton des 21. Jahrhunderts.


Offizielle Hör- und Sehmedien

  1. BMG – offizielles Video zu Zu Asche, zu Staub: Original-Soundtrack-Kontext und zentrale Serieninszenierung.
  2. Moka Efti Orchestra – Topic: Fassung des Albums Erstausgabe mit Severija.
  3. ARD Mediathek – Musikvideo zur Serie: offizielles Serienangebot.
  4. ARD Klassik – Tim Fischer mit MDR-Sinfonieorchester: Vergleich einer orchestralen Interpretation.
  5. ARD Klassik – Ute Lemper mit WDR Funkhausorchester: Vergleich von Stimme, Arrangement und Cabaret-Tradition.


Urheberrecht und rechtssichere Nutzung

Dieser aiMOOC trennt bewusst zwischen Analyse und Vervielfältigung:

  1. Der vollständige urheberrechtlich geschützte Liedtext wird nicht wiedergegeben.
  2. Es werden nur sehr kurze Textfragmente zur Analyse zitiert.
  3. Die Originalmelodie und die Originalpartitur werden nicht notiert.
  4. Alle Score-Beispiele sind neu erstellt und dienen nur der Erklärung abstrakter musikalischer Prinzipien.
  5. Bilder werden aus Wikimedia Commons verwendet und sind dort mit freien Lizenzen oder als gemeinfrei gekennzeichnet.
  6. Geschützte Musik- und Videoaufnahmen werden nicht neu hochgeladen, sondern über offizielle Plattformen eingebettet oder verlinkt.
  7. Bei Weiterverwendung freier Bilder müssen die auf Wikimedia Commons angegebenen Lizenz- und Namensnennungsbedingungen beachtet werden.


Quellen und weiterführende Literatur

  1. BMG: Severija – Zu Asche, Zu Staub, offizieller Soundtrack-Upload.
  2. Moka Efti Orchestra: Zu Asche, zu Staub feat. Severija, Albumfassung und Credits.
  3. Nikko Weidemann im Interview: Kurt-Weill-Fest Magazin 2021.
  4. Nikko Weidemann und Mario Kamien: Interview über Musik, Clubästhetik und die Entstehung des Songs.
  5. Larson Powell: Babylon Berlin’s bifocal gaze, Screen 62/2, 2021.
  6. Friedrich-Ebert-Stiftung: Babylon Berlin und der Anfang vom Ende der Weimarer Republik, zur historischen Vermittlung der Serie.
  7. Berlin.de: Das Tanzhaus und der Kommissar, zum historischen und filmischen Moka Efti.
  8. Wikipedia: Zu Asche, zu Staub.
  9. Wikipedia: Moka Efti.
  10. Wikipedia: Moka Efti Orchestra.
  11. Wikimedia Commons: Dateiseiten der im aiMOOC eingebundenen Bilder mit Lizenzangaben.
  1. BMG: Severija – Zu Asche, Zu Staub (Official Babylon Berlin O.S.T.), offizieller BMG-Kanal, veröffentlicht 2017.
  2. 2,0 2,1 Wikipedia: Zu Asche, zu Staub, abgerufen am 17.09.2026.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 FOCUS/teleschau: „Wie hätte Relax von Frankie Goes to Hollywood 1929 geklungen?“, Interview mit Nikko Weidemann und Mario Kamien.
  4. Kurt-Weill-Fest: Interview mit Nikko Weidemann, Magazin 2021, S. 15.
  5. 5,0 5,1 Moka Efti Orchestra – Topic: Zu Asche, zu Staub feat. Severija, Metadaten zur Veröffentlichung auf Erstausgabe, 2020.
  6. Wikipedia: Moka Efti Orchestra, abgerufen am 17.09.2026.
  7. Wikipedia: Moka Efti sowie Berlin.de: Das Tanzhaus und der Kommissar.
  8. Berlin.de: Filmdrehorte in Berlin – Babylon Berlin.
  9. 9,0 9,1 9,2 Larson Powell: Babylon Berlin’s bifocal gaze, Screen, 2021.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Für welchen Zusammenhang wurde „Zu Asche, zu Staub“ ursprünglich geschaffen? (Für die Fernsehserie Babylon Berlin) (!Für einen historischen Stummfilm von 1929) (!Für eine Oper von Kurt Weill) (!Für ein Berliner Technoalbum der 1990er Jahre)




Wie heißt die Bühnenfigur, unter der Swetlana Sorokina im Moka Efti auftritt? (Nikoros) (!Marlene) (!Eftimia) (!Charlotte)




Welche Aussage beschreibt die historische Ästhetik des Songs am besten? (Er verbindet historisierende Klangfarben mit moderner Clublogik) (!Er rekonstruiert ausschließlich Originalmusik von 1929) (!Er verwendet nur elektronische Synthesizer) (!Er vermeidet jede Verbindung zur Tanzmusik)




Welches musikalische Prinzip unterstützt die loopartige Sogwirkung? (Ostinato) (!Generalpause) (!A-cappella-Satz) (!Freie Kadenz)




Welche Funktion hat die Moka-Efti-Szene innerhalb der Serie? (Sie unterbricht die Krimihandlung zeitweise zugunsten einer musikalischen Verdichtung) (!Sie erklärt ausschließlich historische Jahreszahlen) (!Sie ersetzt die gesamte erste Staffel) (!Sie findet außerhalb der erzählten Welt statt)




Was bedeutet diegetische Musik im Film? (Die Figuren innerhalb der erzählten Welt können die Musik hören) (!Nur das Fernsehpublikum hört die Musik) (!Die Musik wird grundsätzlich ohne Instrumente gespielt) (!Die Musik darf keinen Gesang enthalten)




Welche historische Künstlerin wird durch die Kostüme der Tänzerinnen zitiert? (Josephine Baker) (!Clara Schumann) (!Hildegard Knef) (!Nina Hagen)




Welche Aussage traf Mario Kamien zur rhythmischen Gestaltung? (Der Rhythmus sollte pumpen und zugleich einen tranceartigen Charakter haben) (!Der Rhythmus sollte vollständig ohne Schlagzeug auskommen) (!Der Rhythmus sollte nur einem Walzer von 1820 entsprechen) (!Der Rhythmus sollte bewusst untanzbar sein)




Warum enthält dieser aiMOOC keine vollständige Songpartitur? (Weil nur kurze selbst erstellte Analysemodelle verwendet werden sollen) (!Weil Notenschrift grundsätzlich verboten ist) (!Weil das Lied keine Melodie besitzt) (!Weil MediaWiki keine Noten darstellen kann)




Welche Spannung prägt die Funktion des Songs im historischen Serienkontext? (Ausgelassener Tanz trifft auf Wissen um gesellschaftliche Vergänglichkeit) (!Die Szene zeigt ausschließlich politischen Alltag ohne Unterhaltung) (!Der Song soll eine unveränderte Aufnahme von 1929 vortäuschen) (!Die Musik spielt ohne Bezug zur dargestellten Epoche)





Memory

Ostinato Wiederkehrendes musikalisches Muster
Nikoros Bühnenfigur von Swetlana Sorokina
Moka Efti Historischer Name eines Berliner Café- und Tanzhauses
Severija Sängerin und Darstellerin der Seriennummer
Cabaret Verbindung von Bühne, Musik, Tanz und Rolleninszenierung
Diegese Erzählwelt, in der Figuren die Musik selbst hören
Larry Mullins Musiker des markanten Schlagzeugabschnitts
Weimarer Republik Historischer Rahmen des Berlin von 1929





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Cabaret-Ästhetik Theatrale Rolleninszenierung
Club-Ästhetik Repetitiver pumpender Puls
Historischer Bezug Berlin der späten Weimarer Republik
Serienfunktion Unterbrechung und Verdichtung der Handlung
Urheberrecht Kurze Analysebeispiele statt vollständiger Partitur






Kreuzworträtsel

Ostinato Wie heißt ein wiederkehrendes musikalisches Muster?
Nikoros Wie lautet der Künstlername der Bühnenfigur im Moka Efti?
Berlin In welcher Stadt spielt die zentrale Nachtclubszene?
Cabaret Welcher Begriff verbindet Nachtlokal, Musik, Tanz und Bühnenrolle?
Severija Wie lautet der Künstlername der Sängerin des Songs?
Weimar Welcher Begriff gehört zum Namen der deutschen Republik von 1918 bis 1933?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der Song wurde eigens für die Fernsehserie

entwickelt.
Die Bühnenfigur von Swetlana Sorokina heißt

.
Das wiederkehrende musikalische Muster wird als

bezeichnet.
Die Handlung der ersten Staffeln führt in das Berlin der

.
Der historische Name des Tanzlokals lautet

.
Die Tänzerinnen zitieren in ihren Kostümen unter anderem die Revueästhetik von

.
Die moderne Wirkung entsteht wesentlich durch eine

aus Puls und Wiederholung.
Musik, die von den Figuren innerhalb der Erzählwelt gehört wird, heißt

.
Der auffällige Schlagzeugabschnitt verstärkt die Bedeutung des

.
Die Score-Beispiele dieses aiMOOCs sind bewusst

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Hörprotokoll: Höre das offizielle Video einmal ohne Bild und notiere fünf Wörter für Rhythmus, Klangfarbe und Stimmung.
  2. Bildanalyse: Wähle eines der historischen Commons-Bilder aus dem aiMOOC und beschreibe, welche Details etwas über Unterhaltungskultur oder Großstadtleben verraten.
  3. Bühnenfigur: Erstelle eine Skizze, wie Kostüm, Haltung, Licht und Mikrofon eine Kunstfigur auf der Bühne formen können.
  4. Begriffskarte: Gestalte eine Mindmap zu den Begriffen Ostinato, Cabaret, Clubästhetik, Diegese und Weimarer Republik.


Standard

  1. Szenenanalyse: Analysiere zwei Minuten der Moka-Efti-Sequenz und protokolliere, wie Schnitt, Tanzbewegung und musikalische Akzente zusammenwirken.
  2. Vergleich historisch modern: Vergleiche ein historisches Tanzfoto aus Berlin mit der Serieninszenierung. Markiere, was belegt, was stilisiert und was offensichtlich modern ist.
  3. Eigenes Ostinato: Komponiere ein eigenes zwei- bis viertaktiges Ostinato und erkläre, wie Wiederholung eine tranceartige Wirkung erzeugen kann.
  4. Interpretationsvergleich: Vergleiche Severijas Fassung mit einer der ARD-Klassik-Interpretationen. Untersuche Stimme, Tempoeindruck, Instrumentation und Bühnenwirkung.


Schwer

  1. Historische Authentizität: Verfasse einen Essay zur Frage, ob historische Serien musikalisch „authentisch“ sein müssen oder ob bewusste Anachronismen eine Vergangenheit verständlicher machen können.
  2. Filmmusik und Diegese: Entwickle ein Storyboard für dieselbe Moka-Efti-Szene, einmal mit diegetischer und einmal mit nicht-diegetischer Musik. Begründe die unterschiedlichen Wirkungen.
  3. Medienkritik: Untersuche, wie Babylon Berlin das Bild der „Goldenen Zwanziger“ erzeugt. Nutze mindestens drei historische Quellen und trenne Befund, Interpretation und Wertung.
  4. Eigene audiovisuelle Produktion: Produziere ein kurzes Video von maximal zwei Minuten mit selbst komponierter Musik, in dem eine historische Bildwelt mit moderner Rhythmik verbunden wird. Verwende nur eigenes oder frei lizenziertes Material und dokumentiere alle Lizenzen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Historisierung und Anachronismus: Erkläre anhand von mindestens drei musikalischen Merkmalen, warum Zu Asche, zu Staub weder reine Musik von 1929 noch einfach ein heutiger Popsong ist.
  2. Musik und Raum: Zeige, wie die Gestaltung des Moka Efti dazu beiträgt, dass der Song als kollektives Erlebnis funktioniert. Beziehe Bühne, Publikum und Kamera ein.
  3. Rhythmus und Dramaturgie: Entwickle eine begründete Hypothese, warum ein pumpender, wiederholender Rhythmus besonders gut zu einer Szene des „Tanzes auf dem Vulkan“ passt.
  4. Text und Geschichte: Deute die Motive Vergänglichkeit und Aufschub im Wissen um die historische Entwicklung nach 1929, ohne dem Lied eine konkrete politische Aussage zu unterstellen, die der Text nicht ausdrücklich enthält.
  5. Quellenkritik: Vergleiche eine Aussage der Komponisten mit einer filmwissenschaftlichen Analyse. Zeige, was Selbstbeschreibung der Produzenten und was spätere Interpretation ist.
  6. Transfer Filmmusik: Wähle eine andere Film- oder Serienszene mit diegetischer Musik. Vergleiche ihre Funktion mit der Moka-Efti-Sequenz und arbeite mindestens zwei Gemeinsamkeiten und zwei Unterschiede heraus.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Fakten wiedergibst, sondern Zusammenhänge belegst und analysierst.

  1. Du kannst die Entstehung des Songs in den Produktionskontext von Babylon Berlin einordnen.
  2. Du kannst zwischen historischem Berlin, historischem Moka Efti und filmischer Neuschöpfung unterscheiden.
  3. Du kannst Cabaret-, Chanson-, Tanzorchester- und moderne Clubmerkmale hörend beschreiben.
  4. Du kannst Ostinato, Puls, Modalität, Steigerung, Klangfarbe und Diegese sinnvoll anwenden.
  5. Du kannst erklären, wie Severijas Gesang mit der Kunstfigur Nikoros zusammenwirkt.
  6. Du kannst Bühne, Kostüm, Tanz, Kamera und Musik als gemeinsames audiovisuelles System untersuchen.
  7. Du kannst Textmotive sinngemäß erschließen, ohne geschützte Lyrics vollständig zu reproduzieren.
  8. Du kannst freie, gemeinfreie und lediglich eingebettete beziehungsweise verlinkte Medien urheberrechtlich unterscheiden.
  9. Du kannst historische Quellen und moderne Serienbilder quellenkritisch miteinander vergleichen.
  10. Du kannst eine eigene Interpretation mit konkreten Beobachtungen aus Musik und Szene begründen.




OERs zum Thema



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aiMOOC-Projekte