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E10 M - Kommunikationsprüfung – Sprachmittlung trainieren

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E10 M - Kommunikationsprüfung – Sprachmittlung trainieren

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E10 M - Kommunikationsprüfung – Sprachmittlung trainieren

Mini-Beschreibung: Trainiere mündliche Sprachmittlung in beide Richtungen zwischen Deutsch und Englisch: sinngemäß, adressatengerecht und mit passenden clarification strategies. Zielgruppe: Klasse 10, M-Niveau, Englisch als erste Fremdsprache, Baden-Württemberg. Keine Wort-für-Wort-Übersetzung.


Einleitung

In der Kommunikationsprüfung vermittelst Du Bedeutung, nicht einzelne Wörter. Du hörst zu, erkennst die für die Situation wichtigen Informationen und gibst sie für die andere Person verständlich weiter. Wenn etwas unklar ist, fragst Du nach, lässt wiederholen oder umschreibst.

Lernweg: English first → understand → respond → analyse → communicate → feedback → revise → transfer.


Medien-Einstieg

Medienauftrag: Höre auf Formulierungen zum Nachfragen und Absichern. Notiere höchstens vier nützliche Satzanfänge. Übersetze das Video nicht vollständig.


Aktueller Prüfungsrahmen 2026/2027

Dieser Kurs orientiert sich an den für das Schuljahr 2026/2027 veröffentlichten zentralen Prüfungsmaßstäben der Realschulabschlussprüfung in Baden-Württemberg. Stand der Quellenprüfung: 2. Oktober 2026.

Bereich Aktueller Rahmen
Pflichtteile monologisches Sprechen → dialogisches Sprechen → Sprachmittlung
Zeit ungefähr 15 Minuten pro Schülerin bzw. Schüler; die drei Teile haben ungefähr den gleichen zeitlichen Umfang
Ablauf feste Reihenfolge, ohne Pause; für die einzelnen Prüfungsteile ist keine Vorbereitungszeit vorgesehen
Prüfungsform Einzel- oder Tandemprüfung; die Leistung wird individuell bewertet
Sprachmittlung zweisprachige Alltagssituation; mündlich; sinngemäß statt wortgenau; adressaten- und situationsgerecht
Aufgabeninput Sprachmittlung die Sprachmittlungsaufgaben liegen nicht schriftlich vor; auf Nachfrage können einzelne zu übertragende Redebeiträge wiederholt werden
Bewertung Sprachmittlung 10 Punkte; wichtig sind unter anderem relevante Informationen, Bewältigung in beiden Sprachen, angemessene Vermittlung, Wortschatz bzw. Kompensationsstrategien und verständliche, möglichst flüssige Äußerungen
Grundsatz Bei der Übertragung in die Fremdsprache steht laut Prüfungsmaßstab die Verständlichkeit besonders im Vordergrund
Prüfungszeitraum 2027 22. Februar bis 2. März 2027

Wichtig: Prüfungsbedingungen können aktualisiert werden. Prüfe vor Deiner Prüfung nochmals die offiziellen Seiten des Kultusministeriums.

Kultusministerium Baden-Württemberg: Abschlussprüfung und aktuelle Prüfungsmaßstäbe

Zentrale Prüfungsmaßstäbe 2026/2027: Kommunikationsprüfung Pflichtfremdsprache

Ausführungsbestimmungen zur Realschulabschlussprüfung 2027

Kultusministerium Baden-Württemberg: Prüfungstermine

Bildungsplan Englisch als erste Fremdsprache: Sprachmittlung Klasse 10


M-Niveau-Profil

Dieser Kurs arbeitet B1-orientiert und selbstständig: Du verarbeitest längere, einfache authentische Texte mit mehr Informationsdichte und weniger Hilfen. Audio wird möglichst in natürlicher Standardsprache eingesetzt.

Bereich M-Niveau-Fokus
Listening / Viewing natürliche Standardsprache verstehen, Kerninformationen filtern, Absicht erkennen
Speaking spontan reagieren, diskutieren, verhandeln, präsentieren und Missverständnisse klären
Mediation nach Zweck und Adressat auswählen, verdichten, umschreiben und in beide Richtungen vermitteln
Writing / Transfer formelle und informelle E-Mails, Bericht, Artikel, Meinung mit Quellenbezug; Bewerbung und CV nur mit fiktiven Profilen


I-can-Ziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du sagen:

  1. I can select. Ich erkenne relevante und irrelevante Informationen.
  2. I can mediate. Ich vermittle Deutsch → Englisch und Englisch → Deutsch sinngemäß.
  3. I can clarify. Ich frage höflich nach, wenn etwas unklar ist.
  4. I can compensate. Ich umschreibe fehlende Wörter, statt hängen zu bleiben.
  5. I can adapt. Ich passe Ton, Höflichkeit und Informationsmenge an die Person und Situation an.
  6. I can keep it going. Ich halte die Kommunikation aufrecht und korrigiere Missverständnisse.


Vorwissen aktivieren

30-Sekunden-Check: Erkläre einer Person auf Englisch, was eine Biotonne ist, ohne das deutsche Wort zu übersetzen. Danach erkläre auf Deutsch, was ein student discount bedeutet. Nutze Umschreibungen und Beispiele.

Merksatz: Meaning first. Words second.


Strategie: LISTEN – FILTER – MEDIATE

Schritt Was Du tust Beispiel
Listen vollständig zuhören, Absicht erkennen Is the person asking, refusing, warning or explaining?
Filter Relevantes für Zweck und Person auswählen Preis, Zeit und Bedingung sind wichtig; Nebendetails vielleicht nicht.
Mediate kurz, natürlich und adressatengerecht übertragen „He says the ticket is valid until six.“
Clarify bei Unsicherheit nachfragen „Sorry, could you say that again?“
Check Verständnis absichern „So you mean we need to book first, right?“


Clarification Strategies

Nützliche Satzanfänge auf Englisch:

  1. Ask for repetition: Sorry, could you say that again, please?
  2. Ask for slower speech: Could you speak a little more slowly, please?
  3. Ask for meaning: What do you mean by ...?
  4. Check meaning: Do you mean ...?
  5. Confirm: If I understood you correctly, ...
  6. Paraphrase: So the main point is ...

Nützliche Satzanfänge auf Deutsch:

  1. Könnten Sie das bitte noch einmal sagen?
  2. Meinen Sie damit ...?
  3. Habe ich Sie richtig verstanden, dass ...?
  4. Der wichtigste Punkt ist also ...


Listening und Viewing

Viewing-Auftrag: Sieh das Video einmal ohne Untertitel und einmal mit Untertiteln. Notiere nur Informationen, die eine deutschsprachige Begleitperson am Flughafen wirklich brauchen könnte. Formuliere anschließend eine kurze mündliche Sprachmittlung auf Deutsch.

Challenge: Lass absichtlich ein Detail offen und nutze eine clarification strategy, bevor Du weitervermittelst.


Reading: Informationen auswählen

Situation A – Deutsch → Englisch: Deine fiktive Austauschpartnerin Mia spricht Englisch. Ihr steht an einer Jugendherberge. Du liest:

„Die Rezeption ist heute bis 21 Uhr geöffnet. Handtücher können gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen werden. Für das Frühstück muss man sich am Vorabend bis 20 Uhr anmelden. Fahrräder dürfen nicht mit in die Zimmer genommen werden; dafür gibt es einen abschließbaren Fahrradraum hinter dem Gebäude.“

Deine Aufgabe: Vermittle nur, was Mia für Ankunft, Frühstück und Fahrrad wissen muss. Keine Vollübersetzung.

Situation B – Englisch → Deutsch: Dein fiktiver Freund Leon spricht Deutsch. Du liest:

“Due to maintenance work, the last direct train leaves at 8:14 p.m. After that, passengers need to change once. Tickets already bought for the direct service remain valid. Please allow about 25 extra minutes for the later connections.”

Deine Aufgabe: Vermittle auf Deutsch die entscheidenden Informationen für Leons Heimfahrt.


Kontextwortschatz statt Wortlisten

Funktion Nützliche Wörter und Wendungen
Zeit opening hours, deadline, delay, valid until, in advance
Ort entrance, platform, information desk, reception, nearby
Bedingungen required, allowed, included, extra fee, available
Probleme delayed, sold out, unavailable, closed, cancelled
Lösungen alternative, change trains, book ahead, ask at the desk, use another entrance

Tipp: Lerne Wortschatz als Bausteine für Situationen, nicht als isolierte 1:1-Gleichungen.


Aussprache: Verständlichkeit vor Akzentfreiheit

Sprich nicht künstlich „akzentfrei“. Entscheidend ist, dass zentrale Wörter verständlich sind. Betone besonders Zeit, Ort, Preis, Bedingung und Handlung.

Mini-Training: Sprich diese Information dreimal: „The last bus leaves at seven fifteen from platform four.“ Beim dritten Mal soll nur die wichtige Information stärker betont werden.


Speaking: Dreier-Rollenspiel

Rollen: Person A spricht nur Englisch, Person B nur Deutsch, Person C vermittelt. Nach zwei Minuten werden die Rollen getauscht.

Fiktive Situation: Am Tourist-Information-Desk möchte Person B wissen, ob eine Stadtführung heute noch verfügbar ist. Person A erklärt Startzeit, Treffpunkt, Dauer und Preis. Eine Angabe bleibt zunächst unklar. Person C muss nachfragen und anschließend sinngemäß vermitteln.

Regel: Keine Person darf „zum Helfen“ plötzlich die andere Sprache benutzen.


Medienimpuls: Restaurant

Mediation-Auftrag: Wähle aus dem Video oder Bild nur drei Informationen, die für eine konkrete Frage wichtig sind, zum Beispiel Preis, verfügbare Option oder Beilage. Formuliere daraus eine kurze Vermittlung. Vermeide Kulturklischees und erfinde keine Zusatzinformationen.


Funktionale Grammatik

Du brauchst Grammatik als Werkzeug für Kommunikation:

  1. Polite requests: Could you repeat that, please?
  2. Indirect questions: Could you tell me where the meeting point is?
  3. Confirmation: So you mean the ticket is valid all day?
  4. Reported gist: She says we need to arrive ten minutes early.
  5. Condition: If we book now, we can still join the tour.

Für die Sprachmittlung: Verständlichkeit und korrekte Kerninformation gehen vor sprachlicher Perfektion.


Writing als Transfer

Schreiben ist hier nur Stütze für das Sprechen. Nach einer Sprachmittlung notierst Du in höchstens 40 Wörtern:

  1. Was war die wichtigste Information?
  2. Wo musstest Du umschreiben?
  3. Welche clarification strategy hast Du benutzt?
  4. Was würdest Du beim nächsten Versuch kürzer sagen?

Keine Vollübersetzung des Ausgangstextes.


Modell: Gute Sprachmittlung

Deutsch: „Der Workshop beginnt um 16 Uhr. Man soll zehn Minuten früher da sein. Bezahlt wird vor Ort.“

Nicht gut: Wort für Wort nachbauen und bei jedem unbekannten Wort stoppen.

Besser: „The workshop starts at four. They want you to be there ten minutes early, and you pay when you arrive.“

Noch besser, wenn etwas unklar war: „Sorry, do you mean we pay online or when we get there?“ Danach erst weitervermitteln.

Hinweis zum Video: Nutze es nur für das Grundprinzip der sinngemäßen Mediation. Für die Kommunikationsprüfung gilt der oben geprüfte aktuelle baden-württembergische Rahmen.


Hilfen: erst stützen, dann abbauen

Am M-Niveau werden Hilfen schrittweise reduziert:

  1. Runde 1: Nutze die Funktionskarten Clarify, Paraphrase, Select und Check.
  2. Runde 2: Nutze nur noch vier Stichwörter.
  3. Runde 3: Vermittle spontan ohne Formulierungshilfe; nachfragen und umschreiben bleiben erlaubt.


Feedback

Trainingsfeedback – nicht der offizielle Bewertungsbogen:

Frage Noch nicht Teilweise Sicher
Habe ich die relevanten Informationen ausgewählt? ☐ ☐ ☐
Habe ich für die Person und Situation passend formuliert? ☐ ☐ ☐
Habe ich bei Problemen nachgefragt oder umschrieben? ☐ ☐ ☐
War ich verständlich und blieb das Gespräch im Fluss? ☐ ☐ ☐


Fehleranalyse

Fehler 1: Du überträgst jedes Detail. → Revision: Frage Dich: „Braucht die Person das für ihr Ziel?“

Fehler 2: Du suchst zu lange nach einem einzelnen Wort. → Revision: Umschreibe.

Fehler 3: Du rätst bei einer unklaren Zahl oder Uhrzeit. → Revision: Nachfragen.

Fehler 4: Du sprichst zu formell oder zu locker. → Revision: Rolle und Situation beachten.

Fehler 5: Du korrigierst jeden kleinen Sprachfehler mitten im Satz. → Revision: Verständlichkeit und Gesprächsfluss sichern.


Datenschutz, KI und faire Mediennutzung

  1. Nutze für Rollenprofile, Bewerbungen oder CV-Übungen nur fiktive Personen und Daten.
  2. Audio- oder Videoaufnahmen sind freiwillig und bleiben möglichst privat; keine ungefragten Uploads.
  3. Verwende keine externen KI-Dienste mit persönlichen Aufnahmen oder Daten ohne ausdrückliche Erlaubnis.
  4. Prüfe KI-Angaben und Quellen. Deine eigenen Texte sollen als eigene Arbeit erkennbar bleiben.
  5. Bewahre bei Schreibaufgaben Deine eigene Ausgangsfassung auf und mache KI-gestützte Änderungen nachvollziehbar.
  6. Commons-Medien werden über ihre Dateiseiten mit Lizenz- und Urheberangaben eingebunden; YouTube-Videos werden nur eingebettet, nicht neu hochgeladen.
  7. Beurteile Verständlichkeit, Strategie und Wirkung – nicht „Akzentfreiheit“.
  8. Vermeide Kulturklischees. Frage nach individuellen Bedürfnissen, statt Annahmen über Gruppen zu machen.


Transfer

Neue Situation: Bei einer fiktiven Berufsmesse erklärt eine englischsprachige Person, welche Unterlagen für ein freiwilliges Schnupperpraktikum gebraucht werden. Eine deutschsprachige Person fragt nach Frist, Kontaktweg und Kleidung. Vermittle in beide Richtungen.

Zusatztransfer: Formuliere anschließend eine kurze formelle E-Mail auf Englisch, die nur die geklärten Eckdaten bestätigt. Verwende ausschließlich fiktive Namen und Kontaktdaten.


Can-do-Check

Ich kann ... Noch nicht Teilweise Sicher
relevante Informationen schnell erkennen ☐ ☐ ☐
in beide Richtungen sinngemäß vermitteln ☐ ☐ ☐
nachfragen, statt zu raten ☐ ☐ ☐
fehlende Wörter umschreiben ☐ ☐ ☐
Ton und Informationsmenge anpassen ☐ ☐ ☐
nach Feedback gezielt verbessern ☐ ☐ ☐


Folgekurs

Weiter geht es mit E10 M - Kommunikationsprüfung – Dialogisches Sprechen trainieren und E10 M - Kommunikationsprüfung – Monologisches Sprechen trainieren.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das wichtigste Grundprinzip der Sprachmittlung in der Kommunikationsprüfung? (Sinngemäß und adressatengerecht vermitteln) (!Jedes Wort möglichst direkt übersetzen) (!Unklare Stellen stillschweigend ergänzen) (!Nur englische Informationen weitergeben)




Was solltest Du tun, wenn Du eine Uhrzeit nicht sicher verstanden hast? (Höflich nachfragen und die Angabe klären) (!Eine ähnliche Uhrzeit nennen) (!Die Uhrzeit weglassen, auch wenn sie wichtig ist) (!Zur Wort-für-Wort-Übersetzung wechseln)




Welche Formulierung ist eine passende clarification strategy? (Could you say that again, please?) (!I will guess what you mean.) (!That detail is probably not important.) (!I translate every word now.)




Was bedeutet adressatengerechte Sprachmittlung? (Information und Ton an Person und Situation anpassen) (!Immer dieselbe Formulierung benutzen) (!Nur besonders schwierige Wörter übertragen) (!Jede Information ausführlich erklären)




Was ist eine sinnvolle Kompensationsstrategie bei einem fehlenden Wort? (Den Begriff mit bekannten Wörtern umschreiben) (!Das Gespräch sofort beenden) (!Ein deutsches Wort lauter sagen) (!Eine zufällige englische Vokabel einsetzen)




Welche Information solltest Du zuerst vermitteln? (Die für Ziel und Situation relevante Information) (!Die längste Information) (!Die sprachlich schwierigste Information) (!Die Information mit den meisten Nebensätzen)




Worauf kommt es bei der Übertragung in die Fremdsprache besonders an? (Auf Verständlichkeit) (!Auf vollständige Akzentfreiheit) (!Auf möglichst seltene Wörter) (!Auf eine vollständige Satz-für-Satz-Übersetzung)




Wie hältst Du ein Gespräch bei einem Missverständnis am besten aufrecht? (Nachfragen, klären und dann weitervermitteln) (!Das Thema wechseln) (!Schweigen und warten) (!Die Information erfinden)




Welche Aussage passt zum M-Niveau in Klasse 10? (Du arbeitest zunehmend selbstständig mit relevanten Informationen und Strategien) (!Du brauchst für jede Äußerung eine vollständige Musterlösung) (!Du darfst nur einzelne Wörter übertragen) (!Du vermeidest spontane Reaktionen)




Was ist nach einem Trainingsdurchgang besonders sinnvoll? (Feedback nutzen und die Vermittlung gezielt überarbeiten) (!Den Ausgangstext vollständig übersetzen) (!Alle eigenen Formulierungen verwerfen) (!Nur auf den Akzent achten)





Memory

Clarification Bedeutung präzisieren
Paraphrase mit anderen Worten ausdrücken
Recipient angesprochene Person
Relevance Wichtigkeit für das Kommunikationsziel
Register passender Grad an Formalität
Compensation sprachliche Lücke geschickt überbrücken





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Paraphrase Ein fehlendes Wort mit bekannten Wörtern beschreiben
Clarification Could you say that again, please?
Confirming So you mean the bus leaves at six, right?
Selection Unwichtige Details weglassen und Relevantes behalten
Register Formell oder informell passend zur Person formulieren






Kreuzworträtsel

Paraphrase Wie heißt die Strategie, etwas mit anderen Worten auszudrücken?
Clarification Wie heißt das gezielte Klären einer unverständlichen Aussage?
Recipient Wie heißt auf Englisch die Person, für die Deine vermittelte Information bestimmt ist?
Register Wie nennt man die Wahl zwischen eher formeller und informeller Sprache?
Context Welches englische Wort bezeichnet die Situation, in der eine Aussage steht?
Repetition Welches englische Wort bezeichnet das Wiederholen einer Aussage?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Bei der Sprachmittlung überträgst Du Informationen

statt Wort für Wort.
Für die Auswahl zählt vor allem die

einer Information.
Wenn Du etwas nicht sicher verstanden hast, nutzt Du eine

strategy.
Ein fehlendes Wort kannst Du durch eine

ersetzen.
Deine Formulierung soll zur angesprochenen

passen.
In der Fremdsprache hat die

besonderes Gewicht.
Nach Feedback folgt eine gezielte

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Sprachmittlung: Erkläre einem englischsprachigen Gast mündlich drei Regeln einer fiktiven Jugendherberge, ohne den deutschen Ausgangstext vollständig zu übersetzen.
  2. Clarification Strategy: Erstelle fünf höfliche Nachfragen für unklare Zeit-, Preis- oder Ortsangaben und spiele sie mit einer Partnerperson durch.
  3. Umschreiben: Beschreibe fünf Wörter wie „Pfand“, „Biotonne“ oder „Ausbildungsplatz“ auf Englisch, ohne eine direkte Übersetzung zu benutzen.
  4. Feedback: Höre einer Partner-Sprachmittlung zu und gib nur zu Relevanz, Verständlichkeit und Strategien Rückmeldung.


Standard

  1. Rollenspiel: Führe ein Dreier-Rollenspiel mit Deutsch und Englisch durch: eine Person spricht nur Deutsch, eine nur Englisch, eine vermittelt.
  2. Tourist Information: Entwickle eine fiktive Informationskarte mit Öffnungszeit, Preis, Treffpunkt und zwei Bedingungen und nutze sie für spontane Sprachmittlung.
  3. Listening: Wähle einen kurzen Abschnitt aus einem eingebetteten Video, notiere nur Kerninformationen und vermittle sie anschließend in die andere Sprache.
  4. Fehleranalyse: Nimm freiwillig und privat einen eigenen Trainingsversuch auf oder arbeite ohne Aufnahme mit Beobachtungsbogen; markiere Stellen, an denen Du geraten, zu viel übersetzt oder zu lange gesucht hast.


Schwer

  1. Spontane Sprachmittlung: Bearbeite eine unbekannte Alltagssituation mit höherer Informationsdichte und maximal dreißig Sekunden Denkzeit vor dem Start.
  2. Verhandeln: Vermittle zwischen zwei Personen mit unterschiedlichen Zielen, bis eine gemeinsame Lösung gefunden ist, ohne selbst Partei zu ergreifen.
  3. Berufsorientierung: Entwickle eine fiktive Situation zu Praktikum, Bewerbung oder CV und vermittle Frist, Unterlagen und Rückfragen in beide Richtungen.
  4. Transfer: Übertrage die Strategie auf eine neue Situation, zum Beispiel Bahnhof, Unterkunft oder Veranstaltung, und begründe danach, welche Informationen Du bewusst weggelassen hast.




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Lernkontrolle

  1. Informationsauswahl: Du erhältst einen längeren zweisprachigen Situationsinput. Begründe, welche drei Informationen für die konkrete Person unverzichtbar sind und welche Du weglässt.
  2. Strategiewahl: Reagiere auf drei Störungen – unbekanntes Wort, undeutliche Zahl, unklare Absicht – jeweils mit einer anderen geeigneten Strategie.
  3. Adressatenbezug: Vermittle dieselbe Kerninformation einmal an eine Freundin und einmal an eine formelle Ansprechperson. Erkläre die sprachlichen Unterschiede.
  4. Missverständnis reparieren: Setze ein Rollenspiel nach einer absichtlich falsch verstandenen Information fort und stelle die Verständigung wieder her.
  5. Transfer: Bearbeite eine neue fiktive Situation aus Schule, Reise oder Berufsorientierung und zeige, dass Du nicht Satz für Satz übersetzt, sondern nach Zweck vermittelst.
  6. Reflexion: Vergleiche zwei eigene Vermittlungsversuche und beschreibe konkret, wie Feedback Deine Auswahl, Flüssigkeit oder Klarheit verbessert hat.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. Du vermittelst Informationen in beide Richtungen zwischen Deutsch und Englisch.
  2. Du wählst relevante Informationen nach Zweck und Adressat aus.
  3. Du übersetzt nicht Wort für Wort.
  4. Du nutzt clarification und compensation strategies selbstständig.
  5. Du bleibst verständlich und hältst das Gespräch aufrecht.
  6. Du reagierst auf Rückfragen und Missverständnisse.
  7. Du passt Register und Informationsmenge an die Situation an.
  8. Du kannst Feedback aufnehmen, überarbeiten und die Strategie auf neue Situationen übertragen.




OERs zum Thema

Offizielle Orientierung: Nutze für Prüfungsdetails bevorzugt die oben verlinkten Seiten des Kultusministeriums und den Bildungsplan Baden-Württemberg. Für den allgemeinen europäischen Kompetenzrahmen:



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