D5 Fö - Eine Mini-Präsentation halten
Einleitung
D5 Fö - Eine Mini-Präsentation halten
Deutsch – Klasse 5 – Förderschwerpunkt Lernen
Lernbereich: Sprechen, Zuhören und Präsentieren
Abschnitt: Transfer – Das Gelernte anwenden
Stell Dir vor: Du möchtest Deiner Klasse etwas zeigen. Zum Beispiel Dein Federmäppchen, einen Ball oder ein Lieblingsspiel.
Du erzählst kurz etwas darüber. Die anderen hören zu.
Das ist eine Mini-Präsentation.

In diesem Kurs lernst Du, wie Du mit zwei oder drei Stichwortkarten ein vertrautes Thema vorstellst.
Du musst keinen langen Text auswendig lernen.
Du darfst üben, nachschauen und neu anfangen.
Das kannst Du am Ende:
- Du wählst ein Thema, das Du kennst.
- Du schreibst oder malst zwei bis drei kleine Hilfekarten.
- Du erzählst mit Anfang, Mitte und Schluss.
- Du sprichst so, dass andere Dich gut verstehen.
- Du hörst anderen zu und gibst freundliches Feedback.
Dein Ziel: Du hältst eine kleine Präsentation von ungefähr 30 bis 60 Sekunden. Du darfst dabei Hilfe nutzen.
Dein Lernweg
Du lernst in kleinen Schritten. Jede Übung dauert ungefähr drei bis fünf Minuten.
| Einheit | Das machst Du |
|---|---|
| Start | Du hörst ein Beispiel und sprichst einen Satz nach. |
| Karten | Du gestaltest zwei oder drei Stichwortkarten. |
| Zuhören | Du hörst einen kurzen Dialog und beantwortest eine Frage. |
| Sprechen | Du übst Stimme, Pausen und Mimik. |
| Transfer | Du hältst Deine eigene Mini-Präsentation. |
Wichtig: Du darfst jede Einheit wiederholen. Du kannst sie allein, zu zweit oder mit einer Begleitperson machen.
Ein Beispiel aus Deinem Alltag
Mein Federmäppchen
Stell Dir vor, Du zeigst ein Federmäppchen.

So kann Deine Präsentation klingen:
Anfang:
„Hallo! Ich zeige euch heute mein Federmäppchen.“
Mitte:
„In meinem Federmäppchen sind Stifte und ein Radiergummi. Die Stifte benutze ich zum Schreiben und Malen.“
Schluss:
„Das war mein Federmäppchen. Danke fürs Zuhören!“
Fertig!
Du hast etwas vorgestellt. Du hast einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss benutzt.
Drei Stichwortkarten helfen Dir
Auf einer Stichwortkarte stehen nur wenige Wörter. Auch ein Bild ist erlaubt.
| Karte | Das steht darauf | Das kannst Du sagen |
|---|---|---|
| Karte 1: Anfang | Federmäppchen | Hallo! Ich zeige euch mein Federmäppchen. |
| Karte 2: Mitte | Stifte – Radiergummi | Darin sind Stifte und ein Radiergummi. |
| Karte 3: Schluss | Danke | Danke fürs Zuhören! |
Du kannst auch nur zwei Karten nehmen. Dann steht auf der zweiten Karte auch das Wort „Danke“.
Merke: Die Karten helfen Dir beim Sprechen. Du darfst kurz darauf schauen.
Vier Hilfen für Dich
Du suchst selbst aus, welche Hilfe Du brauchst.
Deine Wahl: Du kannst ein Bild zeigen, ein Wort sagen, einen Satz sprechen oder einen kurzen Satz schreiben.
Einheit 1: Genau zuhören

Beim Zuhören lässt Du die andere Person aussprechen.
Danach kannst Du sagen, was Du gehört hast.
Hördialog 1: Ein kleiner Vortrag
So geht es: Eine Person liest die Sätze laut vor. Du hörst zu. Dann öffnest Du den Text und prüfst Deine Antwort.
Du kannst auch eine Vorlesefunktion benutzen.
Hördialog 1 anzeigen
Person A: „Hallo! Ich zeige euch heute meinen Ball. Mein Ball ist rund. Ich spiele damit im Hof. Danke fürs Zuhören!“
Person B: „Danke! Ich habe gehört, dass Du mit dem Ball im Hof spielst.“
Person A: „Ja, genau!“
Hörauftrag: Wovon hat Person A erzählt?
Wähle eine Antwort: Ball – Buch – Fahrrad.
Hilfe: Du darfst den Dialog noch einmal hören.
Rückmeldung: „Ball“ ist richtig. Du hast auf das Thema geachtet.
Hördialog 2: Freundlich nachfragen
Hördialog 2 anzeigen
Person A: „Heute erzähle ich euch von meinem Rucksack. Er hat zwei Träger.“
Person B: „Entschuldigung. Kannst Du den letzten Satz bitte wiederholen?“
Person A: „Ja. Mein Rucksack hat zwei Träger.“
Person B: „Danke! Jetzt habe ich es verstanden.“
Hörauftrag: Was macht Person B, wenn etwas unklar ist?
Die Antwort ist: freundlich nachfragen.
Sprechaufgabe: Sage selbst: „Kannst Du das bitte wiederholen?“
Merke: Nachfragen ist erlaubt. Wiederholen hilft beim Verstehen.
Einheit 2: Mit Stimme und Gesicht sprechen
Die Stimme
Du brauchst keine besonders laute Stimme.
Wichtig ist, dass andere Dich verstehen können.
Probiere aus:
- Sage leise: „Das ist mein Ball.“
- Sage den Satz ruhig und gut hörbar.
- Mache eine kurze Pause.
- Sage den Satz noch einmal.
Welche Version war besser zu verstehen?
Satzstarter: „Ich habe die zweite Version besser verstanden, weil …“
Video: Mit der Stimme üben
Videoquelle: Jugend präsentiert – „Die Stimme für Präsentationen trainieren“, CC BY-SA 4.0.
Dein Videoauftrag: Schau Dir mit einer Begleitperson einen kurzen Ausschnitt an.
Achte auf die Stimme.
Sprich danach diesen Satz nach:
„Hallo! Heute zeige ich euch meinen Ball.“
Du darfst stoppen, zurückspulen und wiederholen.
Mimik: Dein Gesicht spricht mit
Mimik bedeutet: Du zeigst mit Deinem Gesicht Gefühle.
Schau Dir diese drei Bilder an.
| Freundlich und fröhlich | Leichtes Lächeln | Traurig |
|---|---|---|
Aufgabe 1: Zeige auf das Gesicht, das fröhlich aussieht.
Aufgabe 2: Probiere ein freundliches Lächeln aus.
Aufgabe 3: Sage den Satz „Hallo zusammen!“ mit einem Gesichtsausdruck, der sich für Dich gut anfühlt.
Du musst nicht immer lächeln. Du darfst auch aufgeregt sein.
Merke: Ein Gesicht kann ein Gefühl zeigen. Wir wissen aber nicht immer genau, wie sich jemand fühlt. Frage freundlich nach.
Mit dem Körper sprechen
Körpersprache bedeutet: Auch Dein Körper kann etwas zeigen.
Du kannst ruhig stehen oder sitzen.
Du kannst auf Deinen Gegenstand zeigen.
Du darfst beim Sprechen Deine Karte ansehen.
Wenn es sich für Dich gut anfühlt, kannst Du auch kurz zu den Zuhörenden schauen. Du musst niemanden direkt ansehen.
Videoquelle: Jugend präsentiert – „Körpersprache in Präsentationen“, CC BY-SA 4.0.
Deine Mini-Übung: Zeige auf Deinen Rucksack und sage: „Das ist mein Rucksack.“
Wiederhole den Satz mit einer kleinen Handbewegung.
Was hilft Dir beim Erklären?
Hinweis zu den Videos: Die Videos wurden für ältere Lernende erstellt. Schau nur einen kurzen, passenden Ausschnitt mit Begleitung an. Du musst nicht alle Tipps verstehen.
Einheit 3: Deine Mini-Präsentation vorbereiten
Schritt für Schritt üben
Wir bleiben beim Beispiel „Mein Federmäppchen“.
Schritt 1: Gegenstand ansehen
Schau Dir ein Federmäppchen an. Was möchtest Du zeigen?
Schritt 2: Wörter auswählen
Wähle zwei Wörter aus der Wortliste:
Stift – Radiergummi – Farbe – Reißverschluss.
Schritt 3: Karten machen
Male oder schreibe:
- Anfang: Federmäppchen
- Mitte: Deine zwei Wörter
- Schluss: Danke
Schritt 4: Gemeinsam sprechen
Eine andere Person sagt den Satz vor.
Du sprichst nach.
„Hallo! Das ist mein Federmäppchen.“
„Darin sind …“
„Danke fürs Zuhören!“
Schritt 5: Selbst versuchen
Schau nur noch auf Deine Karten.
Sprich die drei Teile nacheinander.
Geschafft! Du hast den Aufbau einer Mini-Präsentation geübt.
Wenn Du nicht weiterweißt
Das ist kein Problem.
Du kannst eine kurze Pause machen.
Du kannst auf Deine Karte schauen.
Du kannst sagen: „Einen Moment bitte.“
Du kannst einen Satz wiederholen.
Du kannst um Hilfe bitten.
Video: Was tun bei Aufregung?
Videoquelle: Jugend präsentiert – „Tipps gegen Lampenfieber“, CC BY-SA 4.0.
Das Video ist ein Zusatzangebot. Eine Begleitperson kann einen kurzen, einfachen Ausschnitt auswählen.
Übung: Stelle Deine Füße bequem auf den Boden oder setze Dich bequem hin. Atme ruhig. Sage Deinen ersten Satz.
Wichtig: Du darfst beim Üben nervös sein.
Einheit 4: Rollenkarten und Gesprächskarten
Jetzt übst Du kleine Gespräche.
Eine Person spricht. Eine andere hört zu.
So geht es: Öffne eine Karte. Lest oder hört den Auftrag. Spielt die Rollen. Tauscht danach die Rollen.
Interaktive Gesprächskarten
Gesprächskarte A: Hallo sagen
Sprechrolle: Sage: „Hallo zusammen!“
Zuhörrolle: Antworte: „Hallo! Wir hören zu.“
Extra: Sage anschließend Dein Thema.
Gesprächskarte B: Etwas zeigen
Sprechrolle: Zeige einen Gegenstand und sage: „Das ist mein …“
Zuhörrolle: Sage: „Ich kann den Gegenstand sehen.“
Extra: Beschreibe eine Farbe oder eine Form.
Gesprächskarte C: Nachfragen
Zuhörrolle: Frage: „Kannst Du das bitte wiederholen?“
Sprechrolle: Antworte: „Ja, gerne.“ Wiederhole Deinen Satz.
Extra: Frage: „Wofür benutzt Du das?“
Gesprächskarte D: Pause machen
Sprechrolle: Sage: „Einen Moment bitte.“
Schau auf Deine Karte.
Sprich dann weiter.
Zuhörrolle: Warte ruhig, bis die andere Person weiterspricht.
Gesprächskarte E: Freundlich loben
Zuhörrolle: Sage: „Ich habe Dein Thema gut verstanden, weil Du deutlich gesprochen hast.“
Sprechrolle: Sage: „Danke!“
Extra: Finde einen eigenen Lob-Satz.
Gesprächskarte F: Ein guter Schluss
Sprechrolle: Sage: „Das war mein Thema. Danke fürs Zuhören!“
Zuhörrolle: Sage: „Danke für Deine Präsentation!“
Extra: Stelle eine freundliche Frage zum Thema.
Dein Rollenspiel
Spielt zu zweit eine Mini-Präsentation über einen Ball.
Rolle A – Du präsentierst:
- Begrüße Dein Publikum.
- Zeige den Ball.
- Erzähle zwei Dinge.
- Bedanke Dich.
Rolle B – Du hörst zu:
- Lass die andere Person aussprechen.
- Höre auf die wichtigen Wörter.
- Stelle eine freundliche Frage.
- Sage, was Du gut verstanden hast.
Danach tauscht Ihr die Rollen.
Sprechhilfe: „Mir hat gefallen, dass …“
Einheit 5: Transfer – Jetzt bist Du dran
Du hast schon mit einem Federmäppchen geübt.
Jetzt wählst Du ein eigenes, vertrautes Thema.
Wähle Dein Thema
Du kannst über Deinen Rucksack, einen Ball, ein Spiel oder ein Tier sprechen, über das Du schon etwas weißt.

Beispiel: Ein Hund
„Hallo! Mein Thema ist der Hund. Hunde haben vier Beine. Viele Hunde spielen gerne mit einem Ball. Danke fürs Zuhören!“
Du kannst auch ein Bild verwenden oder einen Gegenstand zeigen.
Mein selbstständiger Lernschritt
Deine Aufgabe: Bereite eine eigene Mini-Präsentation vor.
Nimm zwei oder drei Karten.
| Karte | Deine Idee |
|---|---|
| Anfang | Mein Thema ist … |
| Mitte | Das ist … / Das kann … |
| Schluss | Danke fürs Zuhören! |
Jetzt sprichst Du.
Du kannst zuerst allein üben.
Danach präsentierst Du vor einer vertrauten Person oder einer kleinen Gruppe.
Dein Erfolg: Du hast ein selbst gewähltes Thema vorgestellt und dabei Deine Hilfekarten benutzt.
Feedback: Das war schon gut!

Nach einer Präsentation hilft ein freundlicher Satz.
Ein gutes Feedback hat zwei Teile:
- Das hat gut geklappt: „Ich habe Dein Thema verstanden, weil Du es am Anfang genannt hast.“
- Das kannst Du als Nächstes üben: „Versuche, beim nächsten Mal nach Deinem ersten Satz eine kurze Pause zu machen.“
Weitere Beispiele:
„Du hast Deine Karten gut benutzt. So hast Du nach einer Pause weitergesprochen.“
„Du hast einen Gegenstand gezeigt. Das hat mir beim Verstehen geholfen.“
„Dein Schluss war gut zu erkennen, weil Du Danke gesagt hast.“
Wähle für Deine nächste Übung nur einen Tipp.
Du musst nicht alles gleichzeitig schaffen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wähle bei jeder Frage eine Antwort.
Was ist eine Mini-Präsentation? (Ein kurzer Vortrag über ein Thema) (!Ein langer Brief) (!Ein Würfelspiel) (!Ein stilles Bild)
Wie viele Stichwortkarten brauchst Du für diesen Kurs? (Zwei oder drei) (!Zehn oder elf) (!Zwanzig) (!Gar keine bei jeder Übung)
Was gehört auf eine Stichwortkarte? (Kurze Wörter oder Bilder) (!Ein langer Aufsatz) (!Sehr viele ganze Sätze) (!Ein fremdes Passwort)
Was machst Du am Anfang Deiner Präsentation? (Du begrüßt die Gruppe und nennst Dein Thema) (!Du gehst sofort weg) (!Du sagst nur Danke) (!Du hörst mitten im Satz auf)
Was machst Du in der Mitte Deiner Präsentation? (Du erzählst wichtige Dinge über Dein Thema) (!Du sprichst über viele andere Themen) (!Du sagst nur Hallo) (!Du beendest sofort den Vortrag)
Welcher Satz passt an den Schluss? (Danke fürs Zuhören) (!Ich beginne jetzt) (!Wo ist mein Radiergummi) (!Hallo zum ersten Mal)
Wie kannst Du gut verständlich sprechen? (Ruhig und gut hörbar) (!So schnell wie möglich) (!Immer ganz leise) (!Ohne kurze Pausen)
Was machst Du beim Zuhören? (Du lässt die andere Person aussprechen) (!Du unterbrichst immer wieder) (!Du sprichst die ganze Zeit) (!Du lenkst alle ab)
Was hilft Dir, wenn Du ein Wort vergessen hast? (Du schaust kurz auf Deine Karte) (!Du musst sofort aufgeben) (!Du wirfst Deine Karten weg) (!Du beendest jede Übung für immer)
Was ist ein hilfreiches Feedback? (Ein freundliches Lob mit Grund und einem Tipp) (!Ein gemeiner Spruch) (!Nur lautes Lachen) (!Eine Beleidigung)
Memory
Finde die passenden Paare. Ein Wort passt zu einem Satz.
| Begrüßung | Hallo zusammen |
| Thema | Heute zeige ich mein Federmäppchen |
| Stichwortkarte | Kurze Wörter als Hilfe |
| Hauptteil | Zwei Dinge erklären |
| Zuhören | Ausreden lassen |
| Schluss | Danke fürs Zuhören |
Drag and Drop
Ordne die Sätze zu den Teilen der Präsentation.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Passender Satz |
|---|---|
| Begrüßung | Hallo zusammen |
| Thema | Heute zeige ich meinen Ball |
| Beschreibung | Der Ball ist rund |
| Beispiel | Ich spiele damit im Hof |
| Abschluss | Danke fürs Zuhören |
Kreuzworträtsel
Lies die Fragen. Suche die passenden Wörter.
| Anfang | Wie heißt der erste Teil einer Präsentation? |
| Hauptteil | Wie heißt der Teil mit den wichtigen Informationen? |
| Schluss | Wie heißt der letzte Teil einer Präsentation? |
| Karte | Worauf schreibst Du kurze Wörter als Hilfe? |
| Stimme | Womit kannst Du laut oder leise sprechen? |
| Pause | Wie heißt eine kurze Unterbrechung beim Sprechen? |
LearningApps
Hier findest Du weitere kleine Übungen zum Thema.
Lückentext
Ergänze in jedem Satz ein fehlendes Wort.
Offene Aufgaben
Hier kannst Du selbst etwas machen. Wähle Aufgaben, die zu Dir passen. Du darfst Bilder, Wörter, gesprochene Sätze oder geschriebene Antworten nutzen.
Leicht
- Mein erster Satz: Wähle einen Gegenstand. Sage: „Heute zeige ich euch …“
- Eine Karte gestalten: Male Deinen Gegenstand. Schreibe ein passendes Wort dazu.
- Gesichter erkennen: Schaue Dir die drei Mimik-Bilder an. Zeige ein Gefühl und sage ein passendes Wort.
- Genau hinhören: Lass Dir den ersten Hördialog vorlesen. Zeige auf den passenden Gegenstand oder sage das Thema.
Standard
- Drei Karten gestalten: Male oder schreibe eine Karte für Anfang, Mitte und Schluss.
- Zu zweit üben: Spiele mit einer anderen Person das Rollenspiel mit dem Ball. Wechselt die Rollen.
- Mit dem Körper zeigen: Stelle einen Gegenstand vor. Benutze eine passende Handbewegung.
- Ein gutes Lob: Höre einen Übungsvortrag und sage, was Dir gefallen hat. Begründe es mit „weil“.
Schwer
- Meine eigene Mini-Präsentation: Wähle ein anderes Thema als im Beispiel. Stelle es mit zwei oder drei Karten vor.
- Ein Bild erklärt etwas: Male ein Bild für Deinen Vortrag. Erkläre, warum Dein Bild beim Verstehen hilft.
- Auf Fragen antworten: Bitte eine andere Person um eine Frage zu Deinem Thema. Antworte mit einem kurzen Satz. Wenn Du etwas nicht weißt, sage es.
- Noch einmal verbessern: Halte Deinen Vortrag zweimal. Achte beim zweiten Mal besonders auf einen Tipp. Erkläre, was Du verändert hast.


Lernkontrolle
Bei diesen Aufgaben zeigst Du, wie Du das Gelernte anwenden kannst.
- Langsam oder schnell?: Eine Person spricht einen Satz sehr schnell und danach ruhig. Erkläre, welche Version Du besser verstanden hast und warum.
- Hilfen richtig einsetzen: Du hast beim Vortrag einen Satz vergessen. Zeige, wie Du mit einer Karte weitersprechen kannst.
- Eine Frage stellen: Nach einem kurzen Vortrag hast Du etwas nicht verstanden. Stelle eine freundliche Frage und höre die Antwort an.
- Sätze ordnen: Du bekommst drei gemischte Sätze. Ordne sie so, dass Anfang, Mitte und Schluss entstehen. Begründe Deine Wahl.
- Anderen etwas zeigen: Stelle einen vertrauten Gegenstand vor. Nutze zwei oder drei Karten und eine passende Zeigebewegung.
- Ein Tipp hilft: Eine andere Person hat sehr schnell gesprochen. Gib einen freundlichen Tipp. Erkläre, wie er beim Verstehen hilft.
Lernnachweis
Das zeigst Du am Ende:
- Du hast ein Thema gewählt, das Du kennst.
- Du hast zwei oder drei Stichwortkarten vorbereitet.
- Du kannst Dein Thema nennen und etwas dazu erklären.
- Du findest einen passenden Schlusssatz.
- Du nutzt Deine Karten, wenn Du Hilfe brauchst.
- Du kannst nach einem Vortrag freundlich zuhören, nachfragen oder eine Rückmeldung geben.
Dein Lernnachweis: Halte eine kurze Mini-Präsentation vor einer vertrauten Person oder einer kleinen Gruppe.
Du kannst dabei stehen oder sitzen und Deine Karten benutzen.
Die Zuhörenden geben Dir eine freundliche Rückmeldung. Gemeinsam wählt Ihr einen kleinen nächsten Übungsschritt.
Wichtig: Dieser Lernnachweis dient dem Üben und dem Sichtbarmachen Deiner Fortschritte. Er ist keine Diagnose und keine schulrechtliche Einstufung.
OERs zum Thema
Wikipedia: Referat
Ein Referat ist ein Vortrag über ein Thema. Auch in der Schule kann man ein kurzes Referat halten.
Die Wikipedia-Seite ist als Zusatzinformation gedacht. Sie enthält schwierigere Wörter und eignet sich besonders zum gemeinsamen Nachlesen.
Weitere Lernangebote und Quellen
Einfacher Einstieg:
kindersache – Ein Referat halten und Feedback geben
Material für den Unterricht:
Jugend präsentiert Kids – Präsentationsheft, Plakat und Übungsmaterial
Information zum Kurzreferat:
ARD alpha – Wie halte ich ein spannendes Kurzreferat?
Fachlicher Überblick:
Quellen und Rechte der Bilder
Die verwendeten Bilder stammen aus Wikimedia Commons. Die Dateiseiten enthalten Angaben zu Urhebern und Nutzungsrechten.
- Mikrofon – rg1024, CC0.
- Notizzettel und Stift – jeremybennett, CC0.
- Hörsymbol – Mrmw, gemeinfreies Symbol.
- Schulrucksack – Streamline Emoji, CC BY 4.0.
- Fröhliches Gesicht, leicht lächelndes Gesicht und trauriges Gesicht – Daniel Maak, CC BY 3.0.
- Hundesilhouette – Robfrawley, CC BY-SA 4.0.
- Daumen-hoch-Symbol – Nice and Serious, CC0.
Die Bilder werden hier unverändert eingebunden. Bei einer Bearbeitung oder Weitergabe beachtest Du die Lizenz der jeweiligen Datei.
Quellen und Rechte der Videos
Die drei Videos stammen von Jugend präsentiert. Der Anbieter kennzeichnet die Materialien mit der Lizenz CC BY-SA 4.0.
Urheber: Jugend präsentiert. Die Videos werden über YouTube eingebettet und nicht als eigene Dateien veröffentlicht.
Hinweis: Beim Abspielen von YouTube-Videos können Daten an den Anbieter übertragen werden. Videos sind Zusatzmaterial. Alle Kernübungen funktionieren auch ohne Video.
Die Hördialoge, Rollenkarten und Sprechmodelle dieses Kurses sind eigens formulierte Übungstexte. Sie werden durch Vorlesen zu Hörübungen. Es werden keine fremden Audioaufnahmen als eigene Aufnahmen ausgegeben.
Datenschutz: Für die Aufgaben brauchst Du keine persönlichen Daten anzugeben. Veröffentliche keine Ton- oder Videoaufnahmen von anderen Personen.
Verknüpfte Lernbereiche
Das Wichtigste:
Du brauchst ein bekanntes Thema und zwei oder drei kleine Karten.
Du beginnst mit einer Begrüßung.
Dann erklärst Du ein oder zwei wichtige Dinge.
Am Schluss sagst Du Danke.
Du darfst Dir Zeit nehmen, nachschauen und wiederholen.
Jeder kleine Fortschritt zählt!
aiMOOC-Projekte
Schulfach+


aiMOOCs


aiMOOC Projekte


NEWSLernweltNOAH fragen