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Musikalische Moderne - Musik verstehen

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Musikalische Moderne - Musik verstehen

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Musikalische Moderne - Musik verstehen

Musik | Klasse 9–10 | Hören, Verstehen, Vergleichen

Leitfrage: Wie kann Musik klingen, wenn Komponistinnen und Komponisten neue Wege ausprobieren?


Einleitung

Seit etwa 1900 entstanden viele neue Ideen für Musik. Diese Entwicklungen nennen wir hier musikalische Moderne.

Wichtig: Moderne Musik hat keinen einheitlichen Klang. Manche Werke klingen sanft, andere wild oder ungewohnt. Manche nutzen klassische Instrumente, andere Geräusche oder Elektronik.

Beim Hören achtest Du auf drei Dinge:

  1. Klangfarbe: Wie klingt ein Instrument oder Geräusch?
  2. Harmonik: Welche Töne klingen zusammen?
  3. Musikalische Form: Wie ist ein Musikstück aufgebaut?

Dein Ziel: Du kannst verschiedene Klänge beschreiben und Deine Meinung mit Hörbeispielen begründen.


Hörstation 1: Neue Klangfarben

Klangfarbe bedeutet: Zwei Instrumente spielen denselben Ton, klingen aber trotzdem unterschiedlich.

In der Moderne wurden Instrumente oft auf neue Weise gespielt.

Ein Beispiel ist das präparierte Klavier. Dabei werden zum Beispiel Radiergummis oder andere geeignete Gegenstände zwischen Klaviersaiten gelegt. Dadurch verändert sich der Klang.

Bild: Präpariertes Klavier. Jiří Arje Klimeš, Wikimedia Commons, CC0 1.0.

Hören und Sehen: John Cage – Three Dances für zwei präparierte Klaviere, Aufführung der Fundación Juan March.

Hörfrage: Klingt das Instrument immer wie ein gewohntes Klavier? Beschreibe zwei Unterschiede.

Auch elektronische Instrumente eröffnen neue Möglichkeiten. Ein Theremin wird gespielt, ohne dass die Hände die Antennen berühren.

Bild: Theremin. Wikith, Wikimedia Commons, CC BY 3.0.

Hörbeispiel: Ein tiefer Bass auf dem Theremin. Das ist eine Instrumentenvorführung, kein Werk von John Cage.

Aufnahme: Fabio Pesce, veröffentlicht von Effebit, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Merke: Die Klangfarbe kann ein wichtiger Teil einer Komposition sein.


Hörstation 2: Neue Zusammenklänge

Viele ältere Musikstücke haben eine klar erkennbare Tonart. In der Moderne wurde dieses Prinzip oft verändert.

Der Komponist Claude Debussy nutzte zum Beispiel ungewöhnliche Tonleitern und Akkorde.

Porträt: Otto Wegener, Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Eine Ganztonleiter besteht nur aus Ganztonschritten. Sie klingt oft schwebend, weil die üblichen Halbtonschritte fehlen.

Notenbild: Hyacinth und Romainbehar, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Höre die Ganztonleiter:

Tonfolge und Aufnahme: George A. M., Wikimedia Commons, vom Urheber gemeinfrei freigegeben.

Noten mit der Score-Erweiterung: Das folgende kurze Beispiel übernimmt die Tonfolge des veröffentlichten Commons-Notenmaterials. Es ist keine neue Komposition.


\new Staff \with { \remove "Time_signature_engraver" } {
\clef treble
\set Score.defaultBarType = "empty"
c'1 d' e' fis' gis'
\set Score.defaultBarType = "|"
ais'
\set Score.defaultBarType = "empty"
c''
}

Vorlage und Lizenz: Whole tone scale on C.svg, Hyacinth und Romainbehar, CC BY-SA 3.0. Das Commons-Bild darüber dient auch als Alternative, falls Score nicht angezeigt wird.

Ein echtes Musikbeispiel: Dieser Notenausschnitt stammt aus Debussys Klavierstück Voiles.

Werk: Claude Debussy, 1910; Notengrafik: Hyacinth, Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Hörbeispiel: Debussys Brouillards – ein anderes Klavierstück desselben Komponisten. Höre die ersten 40 Sekunden.

Klavier und Aufnahme: Giorgi Latsabidze, 2009, Wikimedia Commons, Free Art License.

Hörfrage: Wirken die Zusammenklänge ruhig, spannungsvoll oder unklar? Es sind mehrere Antworten möglich. Begründe Deine Wahl.


Hörstation 3: Zwölf Töne und neue Regeln

Arnold Schönberg entwickelte die Zwölftontechnik.

Dafür werden die zwölf unterschiedlichen Töne der chromatischen Tonleiter in eine feste Reihenfolge gebracht. Diese Folge heißt Zwölftonreihe.

Die Reihe kann im Musikstück auf verschiedene Arten verwendet werden.

Notenbeispiel: Tonreihe aus Schönbergs Klavierstück op. 33a; Grafik von Hyacinth, Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Video: So funktioniert die Zwölftontechnik. Das Video von Music Matters ist auf Englisch. Achte vor allem auf die Noten und das Klangbeispiel.

Wichtig: Nicht jede moderne Musik benutzt die Zwölftontechnik. Und nicht jede Musik ohne klare Tonart ist Zwölftonmusik.

Hörfrage: Kannst Du bei einer Tonfolge einen eindeutigen Grundton erkennen?


Hörstation 4: Überraschender Rhythmus

In der Moderne verändern sich oft auch Rhythmus und Metrum.

Ein bekanntes Beispiel ist Igor Strawinskys Ballettmusik Le sacre du printemps aus dem Jahr 1913.

Du hörst starke Betonungen, kurze musikalische Ideen und ungewohnte rhythmische Wechsel.

Video: Ausschnitt aus The Rite of Spring, gespielt vom London Symphony Orchestra unter Simon Rattle.

Hörauftrag: Klopfe zunächst einen regelmäßigen Puls. Wo überrascht Dich die Musik durch andere Betonungen?

Merke: Eine Form muss nicht immer aus gleich langen oder leicht erkennbaren Abschnitten bestehen.


Hörstation 5: Geräusche werden Musikmaterial

Kann eine Zugfahrt Teil eines Musikstücks sein?

Bei der Musique concrète lautet die Antwort: Ja.

Der Komponist Pierre Schaeffer arbeitete mit aufgenommenen Geräuschen. Solche Aufnahmen können geschnitten, wiederholt oder klanglich verändert werden.

Bild: Tonbandschleifen, Jeremy Keith, Wikimedia Commons, CC BY 2.0.

Hörbeispiel A: Zuggeräusche.

Aufnahme: Nicholas Gemini, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Hörbeispiel B: Geräusche einer Baustelle. Höre nur die ersten 20 Sekunden.

Aufnahme: Dsw4, Wikimedia Commons, vom Urheber gemeinfrei freigegeben.

Achtung: Diese beiden Dateien sind Rohaufnahmen von Geräuschen. Sie sind keine fertigen Werke von Pierre Schaeffer.

Erklärvideo: Einführung in die Musique concrète.

Hörfrage: Was würde sich verändern, wenn ein Geräusch immer wiederholt oder langsamer abgespielt würde?


Hörstation 6: Wiederholung als Form

Die Minimal Music arbeitet häufig mit kurzen Mustern. Diese werden wiederholt und langsam verändert.

Ein Beispiel ist Steve Reichs Clapping Music aus dem Jahr 1972. Hier entsteht Musik durch Klatschen.

Video: Clapping Music, gespielt vom GVSU New Music Ensemble.

Hörfrage: Was bleibt gleich? Was verändert sich?

Merke: Eine musikalische Form kann auch durch kleine Veränderungen in vielen Wiederholungen entstehen.


Hörstation 7: Musik mit Elektronik

Mit elektronischen Geräten konnten Musikerinnen und Musiker weitere Klänge erzeugen und bearbeiten.

Ein Synthesizer kann Töne elektronisch herstellen und ihre Klangfarbe verändern.

Bild: Moog-Synthesizer, EJ Posselius, Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0.

Diese Animation zeigt, wie ein Lautsprecher Schallwellen erzeugt. Sie erklärt ein technisches Prinzip und stellt keinen bestimmten Musikstil dar.

Animation: KyleThayer, Wikimedia Commons, CC0 1.0.

Hörfrage: Welche Möglichkeiten bietet Elektronik, die ein gewöhnliches Klavier allein nicht bietet?


Hilfen für Dein Hören

Hilfe 1 – leicht: Wähle zwei Wörter: ruhig, laut, schwebend, hart, gleichmäßig, überraschend, elektronisch.

Hilfe 2 – Standard: Beschreibe eine Veränderung mit diesem Satzanfang: „Am Anfang höre ich …, später …“

Hilfe 3 – schwer: Verbinde Deinen Eindruck mit einem Fachbegriff: Klangfarbe, Harmonik, Rhythmus, Wiederholung oder Form.

Tipp: Höre ein Beispiel zweimal. Beim ersten Mal beschreibst Du den Eindruck. Beim zweiten Mal suchst Du eine passende Stelle als Beleg.


Medienrechte und Quellen prüfen

Drei verschiedene Rechte können wichtig sein:

  1. Musikwerk: Ist die Komposition noch urheberrechtlich geschützt? Debussys Kompositionen sind in Deutschland gemeinfrei. Werke von John Cage oder Steve Reich sind hier weiterhin geschützt.
  2. Bearbeitung: Gibt es eine neue Bearbeitung oder ein neues Arrangement? Dafür können eigene Rechte gelten, auch wenn das ursprüngliche Werk gemeinfrei ist.
  3. Aufnahme: Auch eine Aufnahme eines gemeinfreien Musikstücks kann geschützt sein. Prüfe die Rechte der Mitwirkenden und des Tonträgers gesondert.

Die oben eingebundenen Wikimedia-Commons-Dateien besitzen eigene Dateiseiten mit Angaben zu Urheber, Quelle und Lizenz. Die Namensnennung steht jeweils direkt am Medium. Es wurden keine Dateien neu produziert oder verändert.

Für Deine eigenen Projekte: Bei CC BY ist die Namensnennung nötig. Bei CC BY-SA gelten bei Bearbeitungen zusätzlich die Bedingungen der Weitergabe unter gleichen Lizenzbedingungen. Bei der Free Art License gelten deren eigene Bedingungen. Gemeinfrei bedeutet nicht automatisch, dass jede spätere Aufnahme oder Bearbeitung frei ist.

YouTube-Hinweis: Die Videos dienen hier zum Anschauen und Anhören über die jeweilige Plattform. Sie sind dadurch nicht automatisch offene Lernmaterialien und dürfen nicht ohne passende Erlaubnis neu hochgeladen oder bearbeitet werden.

Ausgangspunkt für die Quellenrecherche: Library of Congress – Digital Collections. Historische Tonaufnahmen findest Du unter anderem im National Jukebox. Beachte die dortigen Rechtehinweise. Eine frei zugängliche Archivaufnahme ist nicht automatisch frei weiterverwendbar. Urheberrechte können sich je nach Land unterscheiden.

Notenschrift: Die verwendete Score-Syntax ist in der MediaWiki-Erweiterung Score beschrieben. Der Einsatz auf MOOCwiki ist auch in Score auf MOOCwiki erklärt.


Interaktive Aufgaben

Die folgenden Aufgaben prüfen wichtige Lernpunkte. Die offenen Aufgaben später werden nicht automatisch bewertet.


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet musikalische Moderne? (Mehrere unterschiedliche musikalische Entwicklungen) (!Nur Musik mit Computern) (!Eine einzige feste Klangsprache) (!Nur besonders schnelle Musik)




Was beschreibt die Klangfarbe? (Den besonderen Klangcharakter eines Tons) (!Die Länge eines Musikstücks) (!Die Anzahl der Takte) (!Die Größe eines Orchesters)




Was ist typisch für eine Ganztonleiter? (Sie besteht nur aus Ganztonschritten) (!Sie besteht nur aus Halbtonschritten) (!Sie enthält nur drei Töne) (!Sie kann nur gesungen werden)




Welcher Komponist schrieb das Klavierstück Voiles? (Claude Debussy) (!Steve Reich) (!Igor Strawinsky) (!Pierre Schaeffer)




Was bedeutet atonal in der Musik? (Ohne eindeutiges tonales Zentrum) (!Ohne hörbare Töne) (!Immer ohne Rhythmus) (!Immer mit elektronischen Instrumenten)




Was ist eine Zwölftonreihe? (Eine geordnete Folge der zwölf verschiedenen chromatischen Töne) (!Eine Melodie aus genau zwölf Takten) (!Eine Sammlung aus zwölf Instrumenten) (!Eine Folge aus nur zwölf gleichen Tönen)




Wie verändert ein präpariertes Klavier seinen Klang? (Durch geeignete Gegenstände an den Saiten) (!Durch eine andere Farbe des Klaviers) (!Durch einen zweiten Dirigenten) (!Durch eine größere Konzertbühne)




Was fällt in Strawinskys Le sacre du printemps häufig auf? (Markante und ungewohnte rhythmische Betonungen) (!Nur gleichmäßiges leises Summen) (!Ausschließlich gesprochene Texte) (!Nur elektronische Schlagzeugklänge)




Welches Material wird in der Musique concrète verwendet? (Aufgenommene Klänge und Geräusche) (!Nur handschriftliche Gedichte) (!Ausschließlich traditionelle Tonleitern) (!Nur stumme Bewegungen)




Was ist ein häufiges Merkmal der Minimal Music? (Wiederholte Muster mit allmählichen Veränderungen) (!Ein Verbot aller Wiederholungen) (!Ausschließlich große Sinfonieorchester) (!Immer dieselbe Melodie ohne jede Änderung)





Memory

Finde die passenden Begriffe und Erklärungen.

Klangfarbe Besonderer Charakter eines Klangs
Ganztonleiter Tonleiter nur mit Ganztonschritten
Zwölftonreihe Feste Ordnung der zwölf chromatischen Töne
Präpariertes Klavier Veränderte Klaviersaiten erzeugen andere Klänge
Musique concrète Komponieren mit aufgenommenen Geräuschen
Minimal Music Wiederholung mit kleinen Veränderungen





Drag and Drop

Ordne die Personen ihren musikalischen Ideen zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Claude Debussy Ungewöhnliche Tonleitern und Klangfarben
Arnold Schönberg Zwölftontechnik
John Cage Präpariertes Klavier
Pierre Schaeffer Musique concrète
Steve Reich Minimal Music





Kreuzworträtsel

Debussy Welcher Komponist schrieb Voiles?
Theremin Welches elektronische Instrument wird ohne Berührung der Antennen gespielt?
Ostinato Wie heißt ein ständig wiederkehrendes musikalisches Muster?
Klangfarbe Welcher Begriff beschreibt den besonderen Charakter eines Klangs?
Tonband Auf welchem historischen Tonträger konnten Geräusche geschnitten und wiederholt werden?
Zwölftonreihe Wie heißt die geordnete Folge der zwölf chromatischen Töne?





LearningApps

Falls das iFrame nicht angezeigt wird: Passende Übungen auf LearningApps suchen.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Die musikalische Moderne umfasst viele verschiedene

.
Der besondere Charakter eines Klangs heißt

.
Eine Tonleiter nur mit Ganztonschritten heißt

.
Musik ohne klares tonales Zentrum nennt man

.
Arnold Schönberg entwickelte die

.
Beim präparierten Klavier verändert man den Klang der

.
Igor Strawinsky überraschte sein Publikum auch durch ungewöhnlichen

.
Pierre Schaeffer arbeitete mit aufgenommenen

.
Bei der Minimal Music spielt die

eine wichtige Rolle.




Offene Aufgaben

Diese Aufgaben haben keine automatische Bewertung. Du kannst allein, zu zweit oder in einer Gruppe arbeiten.


Leicht

  1. Klangwörter sammeln: Höre zwei Beispiele. Schreibe zu jedem drei passende Klangwörter auf. Hilfe: Nutze die Wortliste oben.
  2. Klänge vergleichen: Höre die Ganztonleiter und das Theremin. Was ist gleich, was ist anders? Hilfe: Beginne mit „Das eine Beispiel klingt …“
  3. Instrumente entdecken: Zeichne ein Klavier und markiere, an welcher Stelle eine Präparation den Klang verändert. Hilfe: Schau Dir das Foto an.
  4. Hörbild malen: Male ein Bild zu einem der Hörbeispiele. Erkläre in zwei Sätzen Deine Farben und Formen. Hilfe: Denke an laut, leise, ruhig und unruhig.


Standard

  1. Hörverlauf zeichnen: Zeichne eine Linie, die den Verlauf eines Hörbeispiels zeigt. Begründe zwei Veränderungen. Hilfe: Achte auf Lautstärke und Rhythmus.
  2. Geräuschgeschichte planen: Plane eine kurze Klanggeschichte aus drei Alltagsgeräuschen. Beschreibe ihre Reihenfolge, ohne geschützte Aufnahmen zu verwenden. Hilfe: Anfang – Veränderung – Schluss.
  3. Rhythmus ausprobieren: Erfinde ein kurzes Klatschmuster und wiederhole es. Verändere danach einen Schlag. Hilfe: Arbeite zuerst mit vier Pulsschlägen.
  4. Zwei Werke untersuchen: Vergleiche Debussy und Strawinsky hinsichtlich Klangfarbe, Harmonik oder Rhythmus. Hilfe: Nutze eine Tabelle mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden.


Schwer

  1. Tonreihe erforschen: Untersuche die abgebildete Reihe. Erkläre, warum eine Zwölftonreihe nicht einfach dasselbe wie eine Dur-Tonleiter ist. Hilfe: Achte auf die zwölf verschiedenen chromatischen Töne.
  2. Mini-Ausstellung gestalten: Gestalte eine digitale oder analoge Ausstellung mit drei Musikrichtungen. Begründe die Auswahl der Medien und nenne ihre Quellen. Hilfe: Klang – Idee – Beispiel – Quelle.
  3. Medienrechte prüfen: Wähle ein Commons-Hörbeispiel und prüfe getrennt Werk, Bearbeitung und Aufnahme. Notiere, was Du für eine Weiterverwendung beachten musst. Hilfe: Öffne die Dateibeschreibung.
  4. Eigene Meinung vertreten: Schreibe einen kurzen Kommentar: „Müssen Geräusche Musik sein?“ Nutze zwei Beispiele und begründe Deine Sicht. Hilfe: Unterscheide persönliches Gefallen und musikalische Gestaltung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Bearbeite mindestens fünf Aufgaben. Begründe Deine Antworten mit Hörbeispielen. Reines Auswendiglernen reicht nicht.

  1. Klangfarbe: Warum kann ein präpariertes Klavier eine Komposition verändern, obwohl weiterhin ein Klavier gespielt wird?
  2. Harmonik: Vergleiche die Wirkung der Ganztonleiter mit Deiner Erfahrung einer Dur-Tonleiter. Erkläre Deine Wahrnehmung.
  3. Musikalische Form: Zeige am Beispiel der Minimal Music, wie aus Wiederholung eine Entwicklung entstehen kann.
  4. Rhythmus: Erkläre, wie starke oder überraschende Betonungen die Wirkung eines Musikstücks verändern.
  5. Musique concrète: Beschreibe, welche gestalterischen Entscheidungen nötig sind, damit aus einer Geräuschaufnahme eine Komposition entsteht.
  6. Musikgeschichte: Begründe mit zwei unterschiedlichen Beispielen, warum die Moderne keine einheitliche Klangsprache besitzt.
  7. Urheberrecht: Erkläre, warum eine gemeinfreie Komposition nicht automatisch bedeutet, dass jede Aufnahme davon frei weiterverwendet werden darf.




Lernnachweis

Zeige mit einem kurzen Portfolio oder einer Präsentation, dass Du moderne Musik hören und erklären kannst.

  1. Hörvergleich: Zwei passende Beispiele mit jeweils mindestens zwei beschriebenen Klangmerkmalen.
  2. Fachbegriffe: Richtige Verwendung von Klangfarbe, Harmonik, Rhythmus und Form.
  3. Zusammenhänge: Erklärung von mindestens zwei verschiedenen Entwicklungen der Moderne.
  4. Eigene Leistung: Eine Hörskizze, ein Klatschmuster, eine Ausstellung oder ein begründeter Text.
  5. Begründung: Konkrete Hörbeobachtungen als Belege für Deine Aussagen.
  6. Quellen und Rechte: Quellenangaben sowie getrennte Prüfung von Werk, Bearbeitung und Aufnahme.




OERs zum Thema

Weiterlesen:

  1. Neue Musik – Wikipedia: Überblick über wichtige Entwicklungen.
  2. Impressionismus in der Musik – Wikipedia: Klangfarben und neue Harmonik.
  3. Musique concrète – Wikipedia: Musik mit aufgenommenen Klängen.
  4. Minimal Music – Wikipedia: Muster und Wiederholung.
  5. Wikimedia Commons: Bilder, Noten, Hörbeispiele und Lizenzen.
  6. Library of Congress: Historische Quellen und Sammlungen.

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