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D5 Fö - Eine Mini-Präsentation halten

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D5 Fö - Eine Mini-Präsentation halten

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Einleitung

D5 Fö - Eine Mini-Präsentation halten

Deutsch – Klasse 5 – Förderschwerpunkt Lernen

Lernbereich: Sprechen, Zuhören und Präsentieren

Abschnitt: Transfer – Das Gelernte anwenden

Stell Dir vor: Du möchtest Deiner Klasse etwas zeigen. Zum Beispiel Dein Federmäppchen, einen Ball oder ein Lieblingsspiel.

Du erzählst kurz etwas darüber. Die anderen hören zu.

Das ist eine Mini-Präsentation.

Mikrofon als Zeichen für das Sprechen

In diesem Kurs lernst Du, wie Du mit zwei oder drei Stichwortkarten ein vertrautes Thema vorstellst.

Du musst keinen langen Text auswendig lernen.

Du darfst üben, nachschauen und neu anfangen.

Das kannst Du am Ende:

  1. Du wählst ein Thema, das Du kennst.
  2. Du schreibst oder malst zwei bis drei kleine Hilfekarten.
  3. Du erzählst mit Anfang, Mitte und Schluss.
  4. Du sprichst so, dass andere Dich gut verstehen.
  5. Du hörst anderen zu und gibst freundliches Feedback.

Dein Ziel: Du hältst eine kleine Präsentation von ungefähr 30 bis 60 Sekunden. Du darfst dabei Hilfe nutzen.


Dein Lernweg

Du lernst in kleinen Schritten. Jede Übung dauert ungefähr drei bis fünf Minuten.

Einheit Das machst Du
Start Du hörst ein Beispiel und sprichst einen Satz nach.
Karten Du gestaltest zwei oder drei Stichwortkarten.
Zuhören Du hörst einen kurzen Dialog und beantwortest eine Frage.
Sprechen Du übst Stimme, Pausen und Mimik.
Transfer Du hältst Deine eigene Mini-Präsentation.

Wichtig: Du darfst jede Einheit wiederholen. Du kannst sie allein, zu zweit oder mit einer Begleitperson machen.


Ein Beispiel aus Deinem Alltag


Mein Federmäppchen

Stell Dir vor, Du zeigst ein Federmäppchen.

Notizzettel und Stift

So kann Deine Präsentation klingen:

Anfang:

„Hallo! Ich zeige euch heute mein Federmäppchen.“

Mitte:

„In meinem Federmäppchen sind Stifte und ein Radiergummi. Die Stifte benutze ich zum Schreiben und Malen.“

Schluss:

„Das war mein Federmäppchen. Danke fürs Zuhören!“

Fertig!

Du hast etwas vorgestellt. Du hast einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss benutzt.


Drei Stichwortkarten helfen Dir

Auf einer Stichwortkarte stehen nur wenige Wörter. Auch ein Bild ist erlaubt.

Karte Das steht darauf Das kannst Du sagen
Karte 1: Anfang Federmäppchen Hallo! Ich zeige euch mein Federmäppchen.
Karte 2: Mitte Stifte – Radiergummi Darin sind Stifte und ein Radiergummi.
Karte 3: Schluss Danke Danke fürs Zuhören!

Du kannst auch nur zwei Karten nehmen. Dann steht auf der zweiten Karte auch das Wort „Danke“.

Merke: Die Karten helfen Dir beim Sprechen. Du darfst kurz darauf schauen.


Vier Hilfen für Dich

Du suchst selbst aus, welche Hilfe Du brauchst.

Hilfe So hilft sie Dir
Bildhinweis Schulrucksack Ein Bild erinnert Dich an Dein Thema.
Wortliste Rucksack – Tasche – Bücher – tragen
Satzstarter „Heute zeige ich euch …“
Beispiel „Heute zeige ich euch meinen Rucksack. Darin habe ich meine Schulsachen.“

Deine Wahl: Du kannst ein Bild zeigen, ein Wort sagen, einen Satz sprechen oder einen kurzen Satz schreiben.


Einheit 1: Genau zuhören

Zeichen für Zuhören

Beim Zuhören lässt Du die andere Person aussprechen.

Danach kannst Du sagen, was Du gehört hast.


Hördialog 1: Ein kleiner Vortrag

So geht es: Eine Person liest die Sätze laut vor. Du hörst zu. Dann öffnest Du den Text und prüfst Deine Antwort.

Du kannst auch eine Vorlesefunktion benutzen.

Hördialog 1 anzeigen

Person A: „Hallo! Ich zeige euch heute meinen Ball. Mein Ball ist rund. Ich spiele damit im Hof. Danke fürs Zuhören!“

Person B: „Danke! Ich habe gehört, dass Du mit dem Ball im Hof spielst.“

Person A: „Ja, genau!“

Hörauftrag: Wovon hat Person A erzählt?

Wähle eine Antwort: Ball – Buch – Fahrrad.

Hilfe: Du darfst den Dialog noch einmal hören.

Rückmeldung: „Ball“ ist richtig. Du hast auf das Thema geachtet.


Hördialog 2: Freundlich nachfragen

Hördialog 2 anzeigen

Person A: „Heute erzähle ich euch von meinem Rucksack. Er hat zwei Träger.“

Person B: „Entschuldigung. Kannst Du den letzten Satz bitte wiederholen?“

Person A: „Ja. Mein Rucksack hat zwei Träger.“

Person B: „Danke! Jetzt habe ich es verstanden.“

Hörauftrag: Was macht Person B, wenn etwas unklar ist?

Die Antwort ist: freundlich nachfragen.

Sprechaufgabe: Sage selbst: „Kannst Du das bitte wiederholen?“

Merke: Nachfragen ist erlaubt. Wiederholen hilft beim Verstehen.


Einheit 2: Mit Stimme und Gesicht sprechen


Die Stimme

Du brauchst keine besonders laute Stimme.

Wichtig ist, dass andere Dich verstehen können.

Probiere aus:

  1. Sage leise: „Das ist mein Ball.“
  2. Sage den Satz ruhig und gut hörbar.
  3. Mache eine kurze Pause.
  4. Sage den Satz noch einmal.

Welche Version war besser zu verstehen?

Satzstarter: „Ich habe die zweite Version besser verstanden, weil …“


Video: Mit der Stimme üben

Videoquelle: Jugend präsentiert – „Die Stimme für Präsentationen trainieren“, CC BY-SA 4.0.

Dein Videoauftrag: Schau Dir mit einer Begleitperson einen kurzen Ausschnitt an.

Achte auf die Stimme.

Sprich danach diesen Satz nach:

„Hallo! Heute zeige ich euch meinen Ball.“

Du darfst stoppen, zurückspulen und wiederholen.


Mimik: Dein Gesicht spricht mit

Mimik bedeutet: Du zeigst mit Deinem Gesicht Gefühle.

Schau Dir diese drei Bilder an.

Freundlich und fröhlich Leichtes Lächeln Traurig
Fröhliches Gesicht Leicht lächelndes Gesicht Trauriges Gesicht

Aufgabe 1: Zeige auf das Gesicht, das fröhlich aussieht.

Aufgabe 2: Probiere ein freundliches Lächeln aus.

Aufgabe 3: Sage den Satz „Hallo zusammen!“ mit einem Gesichtsausdruck, der sich für Dich gut anfühlt.

Du musst nicht immer lächeln. Du darfst auch aufgeregt sein.

Merke: Ein Gesicht kann ein Gefühl zeigen. Wir wissen aber nicht immer genau, wie sich jemand fühlt. Frage freundlich nach.


Mit dem Körper sprechen

Körpersprache bedeutet: Auch Dein Körper kann etwas zeigen.

Du kannst ruhig stehen oder sitzen.

Du kannst auf Deinen Gegenstand zeigen.

Du darfst beim Sprechen Deine Karte ansehen.

Wenn es sich für Dich gut anfühlt, kannst Du auch kurz zu den Zuhörenden schauen. Du musst niemanden direkt ansehen.

Videoquelle: Jugend präsentiert – „Körpersprache in Präsentationen“, CC BY-SA 4.0.

Deine Mini-Übung: Zeige auf Deinen Rucksack und sage: „Das ist mein Rucksack.“

Wiederhole den Satz mit einer kleinen Handbewegung.

Was hilft Dir beim Erklären?

Hinweis zu den Videos: Die Videos wurden für ältere Lernende erstellt. Schau nur einen kurzen, passenden Ausschnitt mit Begleitung an. Du musst nicht alle Tipps verstehen.


Einheit 3: Deine Mini-Präsentation vorbereiten


Schritt für Schritt üben

Wir bleiben beim Beispiel „Mein Federmäppchen“.

Schritt 1: Gegenstand ansehen

Schau Dir ein Federmäppchen an. Was möchtest Du zeigen?

Schritt 2: Wörter auswählen

Wähle zwei Wörter aus der Wortliste:

Stift – Radiergummi – Farbe – Reißverschluss.

Schritt 3: Karten machen

Male oder schreibe:

  1. Anfang: Federmäppchen
  2. Mitte: Deine zwei Wörter
  3. Schluss: Danke

Schritt 4: Gemeinsam sprechen

Eine andere Person sagt den Satz vor.

Du sprichst nach.

„Hallo! Das ist mein Federmäppchen.“

„Darin sind …“

„Danke fürs Zuhören!“

Schritt 5: Selbst versuchen

Schau nur noch auf Deine Karten.

Sprich die drei Teile nacheinander.

Geschafft! Du hast den Aufbau einer Mini-Präsentation geübt.


Wenn Du nicht weiterweißt

Das ist kein Problem.

Du kannst eine kurze Pause machen.

Du kannst auf Deine Karte schauen.

Du kannst sagen: „Einen Moment bitte.“

Du kannst einen Satz wiederholen.

Du kannst um Hilfe bitten.


Video: Was tun bei Aufregung?

Videoquelle: Jugend präsentiert – „Tipps gegen Lampenfieber“, CC BY-SA 4.0.

Das Video ist ein Zusatzangebot. Eine Begleitperson kann einen kurzen, einfachen Ausschnitt auswählen.

Übung: Stelle Deine Füße bequem auf den Boden oder setze Dich bequem hin. Atme ruhig. Sage Deinen ersten Satz.

Wichtig: Du darfst beim Üben nervös sein.


Einheit 4: Rollenkarten und Gesprächskarten

Jetzt übst Du kleine Gespräche.

Eine Person spricht. Eine andere hört zu.

So geht es: Öffne eine Karte. Lest oder hört den Auftrag. Spielt die Rollen. Tauscht danach die Rollen.


Interaktive Gesprächskarten

Gesprächskarte A: Hallo sagen

Sprechrolle: Sage: „Hallo zusammen!“

Zuhörrolle: Antworte: „Hallo! Wir hören zu.“

Extra: Sage anschließend Dein Thema.

Gesprächskarte B: Etwas zeigen

Sprechrolle: Zeige einen Gegenstand und sage: „Das ist mein …“

Zuhörrolle: Sage: „Ich kann den Gegenstand sehen.“

Extra: Beschreibe eine Farbe oder eine Form.

Gesprächskarte C: Nachfragen

Zuhörrolle: Frage: „Kannst Du das bitte wiederholen?“

Sprechrolle: Antworte: „Ja, gerne.“ Wiederhole Deinen Satz.

Extra: Frage: „Wofür benutzt Du das?“

Gesprächskarte D: Pause machen

Sprechrolle: Sage: „Einen Moment bitte.“

Schau auf Deine Karte.

Sprich dann weiter.

Zuhörrolle: Warte ruhig, bis die andere Person weiterspricht.

Gesprächskarte E: Freundlich loben

Zuhörrolle: Sage: „Ich habe Dein Thema gut verstanden, weil Du deutlich gesprochen hast.“

Sprechrolle: Sage: „Danke!“

Extra: Finde einen eigenen Lob-Satz.

Gesprächskarte F: Ein guter Schluss

Sprechrolle: Sage: „Das war mein Thema. Danke fürs Zuhören!“

Zuhörrolle: Sage: „Danke für Deine Präsentation!“

Extra: Stelle eine freundliche Frage zum Thema.


Dein Rollenspiel

Spielt zu zweit eine Mini-Präsentation über einen Ball.

Rolle A – Du präsentierst:

  1. Begrüße Dein Publikum.
  2. Zeige den Ball.
  3. Erzähle zwei Dinge.
  4. Bedanke Dich.

Rolle B – Du hörst zu:

  1. Lass die andere Person aussprechen.
  2. Höre auf die wichtigen Wörter.
  3. Stelle eine freundliche Frage.
  4. Sage, was Du gut verstanden hast.

Danach tauscht Ihr die Rollen.

Sprechhilfe: „Mir hat gefallen, dass …“


Einheit 5: Transfer – Jetzt bist Du dran

Du hast schon mit einem Federmäppchen geübt.

Jetzt wählst Du ein eigenes, vertrautes Thema.


Wähle Dein Thema

Du kannst über Deinen Rucksack, einen Ball, ein Spiel oder ein Tier sprechen, über das Du schon etwas weißt.

Umriss eines Hundes als mögliches Vortragsthema

Beispiel: Ein Hund

„Hallo! Mein Thema ist der Hund. Hunde haben vier Beine. Viele Hunde spielen gerne mit einem Ball. Danke fürs Zuhören!“

Du kannst auch ein Bild verwenden oder einen Gegenstand zeigen.


Mein selbstständiger Lernschritt

Deine Aufgabe: Bereite eine eigene Mini-Präsentation vor.

Nimm zwei oder drei Karten.

Karte Deine Idee
Anfang Mein Thema ist …
Mitte Das ist … / Das kann …
Schluss Danke fürs Zuhören!

Jetzt sprichst Du.

Du kannst zuerst allein üben.

Danach präsentierst Du vor einer vertrauten Person oder einer kleinen Gruppe.

Dein Erfolg: Du hast ein selbst gewähltes Thema vorgestellt und dabei Deine Hilfekarten benutzt.


Feedback: Das war schon gut!

Daumen hoch als freundliche Rückmeldung

Nach einer Präsentation hilft ein freundlicher Satz.

Ein gutes Feedback hat zwei Teile:

  1. Das hat gut geklappt: „Ich habe Dein Thema verstanden, weil Du es am Anfang genannt hast.“
  2. Das kannst Du als Nächstes üben: „Versuche, beim nächsten Mal nach Deinem ersten Satz eine kurze Pause zu machen.“

Weitere Beispiele:

„Du hast Deine Karten gut benutzt. So hast Du nach einer Pause weitergesprochen.“

„Du hast einen Gegenstand gezeigt. Das hat mir beim Verstehen geholfen.“

„Dein Schluss war gut zu erkennen, weil Du Danke gesagt hast.“

Wähle für Deine nächste Übung nur einen Tipp.

Du musst nicht alles gleichzeitig schaffen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wähle bei jeder Frage eine Antwort.

Was ist eine Mini-Präsentation? (Ein kurzer Vortrag über ein Thema) (!Ein langer Brief) (!Ein Würfelspiel) (!Ein stilles Bild)




Wie viele Stichwortkarten brauchst Du für diesen Kurs? (Zwei oder drei) (!Zehn oder elf) (!Zwanzig) (!Gar keine bei jeder Übung)




Was gehört auf eine Stichwortkarte? (Kurze Wörter oder Bilder) (!Ein langer Aufsatz) (!Sehr viele ganze Sätze) (!Ein fremdes Passwort)




Was machst Du am Anfang Deiner Präsentation? (Du begrüßt die Gruppe und nennst Dein Thema) (!Du gehst sofort weg) (!Du sagst nur Danke) (!Du hörst mitten im Satz auf)




Was machst Du in der Mitte Deiner Präsentation? (Du erzählst wichtige Dinge über Dein Thema) (!Du sprichst über viele andere Themen) (!Du sagst nur Hallo) (!Du beendest sofort den Vortrag)




Welcher Satz passt an den Schluss? (Danke fürs Zuhören) (!Ich beginne jetzt) (!Wo ist mein Radiergummi) (!Hallo zum ersten Mal)




Wie kannst Du gut verständlich sprechen? (Ruhig und gut hörbar) (!So schnell wie möglich) (!Immer ganz leise) (!Ohne kurze Pausen)




Was machst Du beim Zuhören? (Du lässt die andere Person aussprechen) (!Du unterbrichst immer wieder) (!Du sprichst die ganze Zeit) (!Du lenkst alle ab)




Was hilft Dir, wenn Du ein Wort vergessen hast? (Du schaust kurz auf Deine Karte) (!Du musst sofort aufgeben) (!Du wirfst Deine Karten weg) (!Du beendest jede Übung für immer)




Was ist ein hilfreiches Feedback? (Ein freundliches Lob mit Grund und einem Tipp) (!Ein gemeiner Spruch) (!Nur lautes Lachen) (!Eine Beleidigung)





Memory

Finde die passenden Paare. Ein Wort passt zu einem Satz.

Begrüßung Hallo zusammen
Thema Heute zeige ich mein Federmäppchen
Stichwortkarte Kurze Wörter als Hilfe
Hauptteil Zwei Dinge erklären
Zuhören Ausreden lassen
Schluss Danke fürs Zuhören





Drag and Drop

Ordne die Sätze zu den Teilen der Präsentation.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Passender Satz
Begrüßung Hallo zusammen
Thema Heute zeige ich meinen Ball
Beschreibung Der Ball ist rund
Beispiel Ich spiele damit im Hof
Abschluss Danke fürs Zuhören





Kreuzworträtsel

Lies die Fragen. Suche die passenden Wörter.

Anfang Wie heißt der erste Teil einer Präsentation?
Hauptteil Wie heißt der Teil mit den wichtigen Informationen?
Schluss Wie heißt der letzte Teil einer Präsentation?
Karte Worauf schreibst Du kurze Wörter als Hilfe?
Stimme Womit kannst Du laut oder leise sprechen?
Pause Wie heißt eine kurze Unterbrechung beim Sprechen?





LearningApps

Hier findest Du weitere kleine Übungen zum Thema.


Lückentext

Ergänze in jedem Satz ein fehlendes Wort.

Vervollständige den Text.
Eine Mini-Präsentation ist ein kurzer

.
Ich wähle ein bekanntes

.
Ich nehme zwei oder drei

.
Auf meinen Karten stehen kurze

.
Am Anfang sage ich

.
In der Mitte erzähle ich wichtige

.
Ich spreche ruhig und

.
Wenn ich etwas vergesse, mache ich eine kurze

.
Die anderen sollen aufmerksam

.
Am Ende sage ich

.
Eine freundliche Rückmeldung heißt

.




Offene Aufgaben

Hier kannst Du selbst etwas machen. Wähle Aufgaben, die zu Dir passen. Du darfst Bilder, Wörter, gesprochene Sätze oder geschriebene Antworten nutzen.


Leicht

  1. Mein erster Satz: Wähle einen Gegenstand. Sage: „Heute zeige ich euch …“
  2. Eine Karte gestalten: Male Deinen Gegenstand. Schreibe ein passendes Wort dazu.
  3. Gesichter erkennen: Schaue Dir die drei Mimik-Bilder an. Zeige ein Gefühl und sage ein passendes Wort.
  4. Genau hinhören: Lass Dir den ersten Hördialog vorlesen. Zeige auf den passenden Gegenstand oder sage das Thema.


Standard

  1. Drei Karten gestalten: Male oder schreibe eine Karte für Anfang, Mitte und Schluss.
  2. Zu zweit üben: Spiele mit einer anderen Person das Rollenspiel mit dem Ball. Wechselt die Rollen.
  3. Mit dem Körper zeigen: Stelle einen Gegenstand vor. Benutze eine passende Handbewegung.
  4. Ein gutes Lob: Höre einen Übungsvortrag und sage, was Dir gefallen hat. Begründe es mit „weil“.


Schwer

  1. Meine eigene Mini-Präsentation: Wähle ein anderes Thema als im Beispiel. Stelle es mit zwei oder drei Karten vor.
  2. Ein Bild erklärt etwas: Male ein Bild für Deinen Vortrag. Erkläre, warum Dein Bild beim Verstehen hilft.
  3. Auf Fragen antworten: Bitte eine andere Person um eine Frage zu Deinem Thema. Antworte mit einem kurzen Satz. Wenn Du etwas nicht weißt, sage es.
  4. Noch einmal verbessern: Halte Deinen Vortrag zweimal. Achte beim zweiten Mal besonders auf einen Tipp. Erkläre, was Du verändert hast.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Bei diesen Aufgaben zeigst Du, wie Du das Gelernte anwenden kannst.

  1. Langsam oder schnell?: Eine Person spricht einen Satz sehr schnell und danach ruhig. Erkläre, welche Version Du besser verstanden hast und warum.
  2. Hilfen richtig einsetzen: Du hast beim Vortrag einen Satz vergessen. Zeige, wie Du mit einer Karte weitersprechen kannst.
  3. Eine Frage stellen: Nach einem kurzen Vortrag hast Du etwas nicht verstanden. Stelle eine freundliche Frage und höre die Antwort an.
  4. Sätze ordnen: Du bekommst drei gemischte Sätze. Ordne sie so, dass Anfang, Mitte und Schluss entstehen. Begründe Deine Wahl.
  5. Anderen etwas zeigen: Stelle einen vertrauten Gegenstand vor. Nutze zwei oder drei Karten und eine passende Zeigebewegung.
  6. Ein Tipp hilft: Eine andere Person hat sehr schnell gesprochen. Gib einen freundlichen Tipp. Erkläre, wie er beim Verstehen hilft.


Lernnachweis

Das zeigst Du am Ende:

  1. Du hast ein Thema gewählt, das Du kennst.
  2. Du hast zwei oder drei Stichwortkarten vorbereitet.
  3. Du kannst Dein Thema nennen und etwas dazu erklären.
  4. Du findest einen passenden Schlusssatz.
  5. Du nutzt Deine Karten, wenn Du Hilfe brauchst.
  6. Du kannst nach einem Vortrag freundlich zuhören, nachfragen oder eine Rückmeldung geben.

Dein Lernnachweis: Halte eine kurze Mini-Präsentation vor einer vertrauten Person oder einer kleinen Gruppe.

Du kannst dabei stehen oder sitzen und Deine Karten benutzen.

Die Zuhörenden geben Dir eine freundliche Rückmeldung. Gemeinsam wählt Ihr einen kleinen nächsten Übungsschritt.

Wichtig: Dieser Lernnachweis dient dem Üben und dem Sichtbarmachen Deiner Fortschritte. Er ist keine Diagnose und keine schulrechtliche Einstufung.




OERs zum Thema


Wikipedia: Referat

Ein Referat ist ein Vortrag über ein Thema. Auch in der Schule kann man ein kurzes Referat halten.

Die Wikipedia-Seite ist als Zusatzinformation gedacht. Sie enthält schwierigere Wörter und eignet sich besonders zum gemeinsamen Nachlesen.


Weitere Lernangebote und Quellen

Einfacher Einstieg:

kindersache – Ein Referat halten und Feedback geben

Material für den Unterricht:

Jugend präsentiert Kids – Präsentationsheft, Plakat und Übungsmaterial

Information zum Kurzreferat:

ARD alpha – Wie halte ich ein spannendes Kurzreferat?

Fachlicher Überblick:

Wikipedia – Referat


Quellen und Rechte der Bilder

Die verwendeten Bilder stammen aus Wikimedia Commons. Die Dateiseiten enthalten Angaben zu Urhebern und Nutzungsrechten.

  1. Mikrofon – rg1024, CC0.
  2. Notizzettel und Stift – jeremybennett, CC0.
  3. Hörsymbol – Mrmw, gemeinfreies Symbol.
  4. Schulrucksack – Streamline Emoji, CC BY 4.0.
  5. Fröhliches Gesicht, leicht lächelndes Gesicht und trauriges Gesicht – Daniel Maak, CC BY 3.0.
  6. Hundesilhouette – Robfrawley, CC BY-SA 4.0.
  7. Daumen-hoch-Symbol – Nice and Serious, CC0.

Die Bilder werden hier unverändert eingebunden. Bei einer Bearbeitung oder Weitergabe beachtest Du die Lizenz der jeweiligen Datei.


Quellen und Rechte der Videos

Die drei Videos stammen von Jugend präsentiert. Der Anbieter kennzeichnet die Materialien mit der Lizenz CC BY-SA 4.0.

  1. Die Stimme für Präsentationen trainieren
  2. Körpersprache in Präsentationen
  3. Tipps gegen Lampenfieber

Urheber: Jugend präsentiert. Die Videos werden über YouTube eingebettet und nicht als eigene Dateien veröffentlicht.

Hinweis: Beim Abspielen von YouTube-Videos können Daten an den Anbieter übertragen werden. Videos sind Zusatzmaterial. Alle Kernübungen funktionieren auch ohne Video.

Die Hördialoge, Rollenkarten und Sprechmodelle dieses Kurses sind eigens formulierte Übungstexte. Sie werden durch Vorlesen zu Hörübungen. Es werden keine fremden Audioaufnahmen als eigene Aufnahmen ausgegeben.

Datenschutz: Für die Aufgaben brauchst Du keine persönlichen Daten anzugeben. Veröffentliche keine Ton- oder Videoaufnahmen von anderen Personen.



Verknüpfte Lernbereiche

Das Wichtigste:

Du brauchst ein bekanntes Thema und zwei oder drei kleine Karten.

Du beginnst mit einer Begrüßung.

Dann erklärst Du ein oder zwei wichtige Dinge.

Am Schluss sagst Du Danke.

Du darfst Dir Zeit nehmen, nachschauen und wiederholen.

Jeder kleine Fortschritt zählt!


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