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Wortarten aiMOOC




Einleitung

Wortarten sind Klassen von Wörtern, die ähnliche grammatische Eigenschaften haben. Sie helfen Dir, Sätze zu verstehen, Texte genauer zu lesen und eigene Texte bewusster zu schreiben. Wenn Du erkennst, ob ein Wort ein Nomen, ein Verb, ein Adjektiv oder eine andere Wortart ist, kannst Du leichter bestimmen, welche Aufgabe dieses Wort im Satz übernimmt.

In der Schulgrammatik werden Wortarten meist als Grundwerkzeug verwendet: Du untersuchst Wörter, bevor Du ganze Satzglieder, Nebensätze oder Textwirkungen analysierst. Wichtig ist dabei: Eine Wortart beschreibt die grammatische Klasse eines einzelnen Wortes, während ein Satzglied beschreibt, welche Funktion eine Wortgruppe im Satz hat. In dem Satz „Der schnelle Hund schläft im Garten“ ist „Hund“ ein Nomen, „schnelle“ ein Adjektiv, „schläft“ ein Verb und „im“ enthält eine Präposition mit einem Artikel. Das Satzglied „Der schnelle Hund“ ist dagegen das Subjekt.

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Grundidee der Wortarten


Warum gibt es Wortarten?

Wortarten ordnen den Wortschatz einer Sprache nach grammatischen Eigenschaften. Die Einteilung ist nützlich, weil Wörter im Satz nicht zufällig zusammenstehen. Manche Wörter können gebeugt werden, andere bleiben unverändert. Manche Wörter bezeichnen Dinge, Personen, Lebewesen oder Begriffe. Andere drücken Handlungen, Eigenschaften, Beziehungen, Mengen oder Gefühle aus.

Eine Wortart kann nach verschiedenen Kriterien bestimmt werden. Das wichtigste Kriterium in der deutschen Schulgrammatik ist die Formveränderung, also die Flexion. Manche Wörter verändern ihre Form: „gehen“, „gehst“, „ging“, „gegangen“ gehören zum Verb; „Baum“, „Baumes“, „Bäume“ gehören zum Nomen. Andere Wörter bleiben gleich, zum Beispiel „und“, „aber“, „heute“ oder „wegen“. Zusätzlich helfen Bedeutung und Satzverwendung bei der Bestimmung.


Wortart, Wortform und Satzglied

Ein Wort kann in verschiedenen Formen auftreten. „Haus“, „Hauses“ und „Häuser“ sind verschiedene Wortformen desselben Wortes. Die Wortart bleibt dabei Nomen. Ein Satzglied kann aus einem Wort oder aus mehreren Wörtern bestehen. In „Die kleine Katze schläft“ ist „Katze“ ein Nomen, aber „Die kleine Katze“ ist zusammen das Subjekt. Deshalb solltest Du bei der Analyse immer zuerst fragen: Untersuche ich ein einzelnes Wort oder seine Aufgabe im ganzen Satz?


Die wichtigsten Wortarten im Überblick

In vielen Schulmodellen werden im Deutschen zehn Wortarten unterschieden. Manche wissenschaftliche Grammatiken ordnen einzelne Gruppen anders ein, zum Beispiel Artikel und Pronomen als Formen von Determinativa oder Numerale als Untergruppe anderer Wortarten. Für die Schule ist das folgende Modell besonders hilfreich, weil es die häufigsten Analyseaufgaben abdeckt.

Wortart Deutsche Bezeichnung Typische Aufgabe Beispiel
Nomen/Substantiv Namenwort, Dingwort benennt Personen, Tiere, Dinge, Orte, Gefühle oder Begriffe Schule, Freude, Berlin, Kind
Verb Tätigkeitswort, Zeitwort drückt Handlung, Vorgang oder Zustand aus lernen, wachsen, sein, denken
Adjektiv Eigenschaftswort beschreibt Eigenschaften oder Merkmale freundlich, schnell, laut, schwierig
Artikel Begleiter begleitet ein Nomen und zeigt oft Genus, Numerus und Kasus an der, die, das, ein
Pronomen Fürwort ersetzt oder begleitet ein Nomen ich, du, er, mein, dieser
Numerale Zahlwort gibt Zahl, Menge oder Reihenfolge an zwei, mehrere, erster
Adverb Umstandswort beschreibt Umstände wie Zeit, Ort, Art oder Grund heute, dort, gern, deshalb
Präposition Verhältniswort stellt Beziehungen her und verlangt meist einen Kasus in, auf, wegen, mit
Konjunktion Bindewort verbindet Wörter, Wortgruppen oder Sätze und, aber, weil, obwohl
Interjektion Ausrufewort drückt Empfindungen, Reaktionen oder Geräusche aus oh, ach, hey, aua


Veränderliche und unveränderliche Wortarten


Flektierbare Wortarten

Flexion bedeutet, dass ein Wort seine Form verändert. Im Deutschen gibt es zwei große Arten der Flexion: Deklination und Konjugation. Nomen, Artikel, Pronomen und Adjektive werden dekliniert. Verben werden konjugiert. Bei der Deklination spielen vor allem Kasus, Numerus und Genus eine Rolle. Bei der Konjugation sind unter anderem Person, Numerus, Tempus und Modus wichtig.

Beispiele:

  1. Deklination: der große Baum, des großen Baumes, dem großen Baum, die großen Bäume
  2. Konjugation: ich gehe, du gehst, er ging, wir sind gegangen


Unflektierbare Wortarten

Unflektierbare Wörter verändern ihre Form nicht. Dazu gehören in der Schule häufig Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen. Das Wort „und“ bleibt immer „und“. Das Wort „heute“ bleibt immer „heute“. Trotzdem haben diese Wörter wichtige Aufgaben: Sie verbinden, ordnen, verknüpfen und präzisieren Aussagen.


Die einzelnen Wortarten


Nomen

Nomen werden auch Substantive, Namenwörter oder Dingwörter genannt. Sie bezeichnen Personen, Lebewesen, Gegenstände, Orte, Stoffe, Gefühle, Zustände oder abstrakte Begriffe. Nomen werden im Deutschen großgeschrieben. Sie haben ein grammatisches Geschlecht, also ein Genus: Maskulinum, Femininum oder Neutrum. Außerdem können sie im Singular oder Plural stehen und in verschiedenen Fällen auftreten.

Beispiele: „der Baum“, „die Freiheit“, „das Mädchen“, „die Städte“, „dem Freund“, „des Hauses“.

Nomen erkennst Du oft daran, dass ein Artikel davorstehen kann: „der Mut“, „eine Idee“, „das Laufen“. Auch Wörter anderer Wortarten können substantiviert werden. Dann werden sie wie Nomen verwendet und großgeschrieben: „das Gute“, „beim Lesen“, „ein klares Nein“.


Verben

Verben drücken aus, was jemand tut, was geschieht oder in welchem Zustand etwas ist. Sie werden konjugiert. Dabei verändern sie sich nach Person, Numerus, Tempus, Modus und teilweise Genus verbi. Verben sind besonders wichtig, weil fast jeder vollständige Satz ein Verb braucht. Im Hauptsatz steht die finite Verbform im Deutschen meistens an zweiter Stelle.

Beispiele: „Ich lese“, „Du schreibst“, „Wir lernten“, „Sie hat gefragt“, „Das Fenster wird geöffnet“.

Man unterscheidet unter anderem Vollverben, Hilfsverben und Modalverben. Vollverben tragen die Hauptbedeutung, zum Beispiel „laufen“, „singen“ oder „denken“. Hilfsverben wie „haben“, „sein“ und „werden“ helfen bei der Bildung zusammengesetzter Zeiten oder des Passivs. Modalverben wie „können“, „müssen“, „dürfen“, „sollen“, „wollen“ und „mögen“ verändern die Aussageweise.


Adjektive

Adjektive beschreiben Eigenschaften, Merkmale oder Bewertungen. Sie können bei einem Nomen stehen, nach bestimmten Verben verwendet werden oder adverbial gebraucht werden. In „der helle Raum“ ist „helle“ ein attributives Adjektiv. In „Der Raum ist hell“ ist „hell“ prädikativ gebraucht. In „Sie lacht laut“ wird „laut“ adverbial verwendet.

Adjektive können meist gesteigert werden: „schnell“, „schneller“, „am schnellsten“. Diese Formen heißen Positiv, Komparativ und Superlativ. Nicht jedes Adjektiv lässt sich sinnvoll steigern. „tot“, „einzig“ oder „schriftlich“ werden in der Regel nicht gesteigert, weil ihre Bedeutung keine Abstufung nahelegt.


Artikel

Artikel begleiten Nomen. Sie zeigen oft an, welches Genus, welcher Numerus und welcher Kasus gemeint ist. Der bestimmte Artikel lautet „der“, „die“, „das“ und in gebeugten Formen zum Beispiel „dem“, „den“ oder „des“. Der unbestimmte Artikel lautet „ein“, „eine“ und in gebeugten Formen etwa „einem“ oder „einen“.

Artikel helfen Dir, die Rolle eines Nomens im Satz zu erkennen. In „Der Hund sieht den Hasen“ zeigt der Artikel, dass „der Hund“ im Nominativ und „den Hasen“ im Akkusativ steht.


Pronomen

Pronomen heißen auch Fürwörter. Sie können Nomen ersetzen oder begleiten. Dadurch vermeiden sie Wiederholungen und machen Texte flüssiger. In „Mara liest ein Buch. Sie findet es spannend“ ersetzen „sie“ und „es“ die Nomen „Mara“ und „Buch“.

Zu den Pronomen gehören verschiedene Untergruppen, zum Beispiel Personalpronomen, Possessivpronomen, Demonstrativpronomen, Relativpronomen, Interrogativpronomen und Indefinitpronomen. Beispiele sind „ich“, „du“, „mein“, „dieser“, „welcher“, „jemand“ und „nichts“.


Numerale

Numerale oder Zahlwörter geben Zahlen, Mengen oder Reihenfolgen an. Kardinalzahlen nennen eine Anzahl: „eins“, „zwei“, „hundert“. Ordinalzahlen nennen eine Reihenfolge: „erste“, „zweite“, „dritte“. Unbestimmte Zahlwörter geben eine ungefähre Menge an: „viele“, „einige“, „mehrere“, „wenige“.

In manchen Grammatikmodellen werden Numeralia nicht als eigene Wortart, sondern je nach Verwendung als Adjektive, Pronomen oder Artikelwörter eingeordnet. Für die Schulgrammatik ist es dennoch hilfreich, sie als eigene Gruppe zu kennen.


Adverbien

Adverbien beschreiben Umstände genauer. Sie können angeben, wann, wo, wie oder warum etwas geschieht. Deshalb unterscheidet man häufig Temporaladverbien, Lokaladverbien, Modaladverbien und Kausaladverbien.

Beispiele:

  1. Temporaladverb: heute, morgen, damals, später
  2. Lokaladverb: hier, dort, draußen, oben
  3. Modaladverb: gern, so, anders, vielleicht
  4. Kausaladverb: deshalb, darum, folglich

Adverbien sind nicht dasselbe wie adverbiale Bestimmungen. Ein Adverb ist eine Wortart. Eine adverbiale Bestimmung ist ein Satzglied oder Satzgliedteil. In „Morgen fahren wir nach Köln“ ist „morgen“ ein Adverb und zugleich eine adverbiale Bestimmung der Zeit.


Präpositionen

Präpositionen stellen Beziehungen her. Sie verbinden Wörter mit anderen Satzteilen und stehen meistens vor einer Wortgruppe. Sie können Ort, Zeit, Grund, Art und Weise oder andere Verhältnisse ausdrücken. Viele Präpositionen verlangen einen bestimmten Kasus.

Beispiele: „mit dem Fahrrad“ steht im Dativ, „für den Freund“ steht im Akkusativ, „wegen des Wetters“ steht traditionell im Genitiv. Wechselpräpositionen wie „in“, „an“, „auf“, „unter“, „über“, „vor“, „hinter“, „neben“ und „zwischen“ können je nach Bedeutung Dativ oder Akkusativ verlangen: „Ich bin in der Schule“ beschreibt einen Ort, „Ich gehe in die Schule“ beschreibt eine Richtung.


Konjunktionen

Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen, Satzglieder oder Sätze. Nebenordnende Konjunktionen verbinden gleichrangige Teile: „und“, „oder“, „aber“, „denn“. Unterordnende Konjunktionen, oft Subjunktionen genannt, leiten Nebensätze ein: „weil“, „dass“, „obwohl“, „wenn“, „falls“.

Konjunktionen beeinflussen häufig die Satzstruktur. Nach einer unterordnenden Konjunktion steht das finite Verb im deutschen Nebensatz am Ende: „Ich lerne, weil ich die Wortarten verstehen möchte.“


Interjektionen

Interjektionen sind Ausrufe. Sie drücken Gefühle, Reaktionen, Geräusche oder Gesprächssignale aus. Beispiele sind „ach“, „oh“, „aua“, „hey“, „pfui“ oder „hm“. Sie stehen oft außerhalb des normalen Satzbaus und werden in Dialogen, Erzählungen, Comics oder gesprochener Sprache besonders häufig verwendet.


Kriterien zur Bestimmung von Wortarten


Drei Prüffragen

Wenn Du eine Wortart bestimmen willst, helfen drei Prüffragen. Erstens: Kann das Wort seine Form verändern? Zweitens: Welche Bedeutung trägt das Wort? Drittens: Wie wird das Wort im Satz verwendet? Keine einzelne Frage löst alle Fälle. Die Kombination macht die Analyse sicherer.

Prüffrage Hilft besonders bei Beispiel
Kann das Wort gebeugt werden? Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen „klein“, „kleiner“, „kleine“
Was bezeichnet das Wort? Inhaltswörter wie Nomen, Verb, Adjektiv „Freude“ bezeichnet ein Gefühl
Welche Aufgabe hat das Wort im Satz? Funktionswörter wie Artikel, Präposition, Konjunktion „weil“ leitet einen Nebensatz ein


Typische Stolperstellen

Einige Wörter sind schwer zu bestimmen, weil ihre Form oder Verwendung täuschen kann. „Laufen“ ist normalerweise ein Verb, aber in „Das Laufen macht Spaß“ wird es substantiviert und als Nomen gebraucht. „Schnell“ ist ein Adjektiv, kann aber adverbial verwendet werden: „Sie läuft schnell.“ Das Wort bleibt trotzdem ein Adjektiv, wenn es steigerbar ist und auch attributiv beim Nomen stehen kann: „ein schneller Lauf“.

Auch kleine Wörter können mehrere Funktionen haben. „Da“ kann ein Lokaladverb sein: „Da steht mein Fahrrad.“ Es kann aber in der gesprochenen Sprache auch eine verbindende Funktion haben: „Da ich krank war, blieb ich zu Hause.“ Deshalb lohnt es sich, immer den ganzen Satz zu betrachten.


Wortarten und Textverstehen

Wortarten sind nicht nur für Grammatikübungen wichtig. Sie helfen auch beim Lesen, Schreiben und Interpretieren. Viele Nomen können einen Text sachlich und dicht wirken lassen. Viele Verben machen Handlung und Bewegung sichtbar. Adjektive können beschreiben, bewerten oder Atmosphäre erzeugen. Konjunktionen zeigen, wie Gedanken miteinander verbunden sind: Begründung, Gegensatz, Folge, Bedingung oder Ergänzung.

In einer Erzählung erzeugen Verben Tempo: „rennen“, „stolpern“, „flüstern“, „zittern“. In einer Beschreibung sind Nomen und Adjektive besonders wichtig: „der schmale Weg“, „die dunkle Wolke“, „ein leises Geräusch“. In einer Argumentation helfen Konjunktionen und Adverbien, den Gedankengang sichtbar zu machen: „weil“, „dennoch“, „deshalb“, „außerdem“.

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Wortarten in der Geschichte der Grammatik

Die Einteilung von Wörtern in Klassen ist sehr alt. Schon in der antiken und mittelalterlichen Sprachlehre wurden Wörter nach ihren Aufgaben unterschieden. Viele lateinische Bezeichnungen wie „Substantiv“, „Verb“, „Adjektiv“ oder „Pronomen“ werden bis heute verwendet. Moderne Grammatiken prüfen jedoch genauer, ob traditionelle Gruppen wirklich einheitlich sind. Deshalb findest Du je nach Schulbuch, Grammatik oder Sprachwissenschaft unterschiedliche Modelle.

Für Dein Lernen ist wichtig: Wortarten sind Werkzeuge. Sie helfen Dir, Sprache zu beschreiben. Wenn ein Sonderfall auftaucht, ist das kein Fehler des Werkzeugs, sondern ein Hinweis darauf, dass Sprache lebendig und vielfältig ist.


Merksätze

  1. Wortart: Eine Wortart beschreibt, zu welcher grammatischen Klasse ein einzelnes Wort gehört.
  2. Satzglied: Ein Satzglied beschreibt, welche Aufgabe ein Wort oder eine Wortgruppe im Satz übernimmt.
  3. Nomen: Nomen werden großgeschrieben und können meist mit einem Artikel stehen.
  4. Verb: Verben werden konjugiert und bilden den Kern vieler Sätze.
  5. Adjektiv: Adjektive beschreiben Eigenschaften und sind meist steigerbar.
  6. Präposition: Präpositionen stellen Beziehungen her und verlangen oft einen bestimmten Kasus.
  7. Konjunktion: Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Sätze.
  8. Flexion: Veränderliche Wortarten können ihre Form ändern, unveränderliche Wortarten bleiben gleich.

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Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Wortart bezeichnet Personen, Dinge, Tiere, Orte oder Begriffe? (Nomen) (!Adverb) (!Konjunktion) (!Interjektion)




Welche Wortart wird nach Person, Numerus, Tempus und Modus konjugiert? (Verb) (!Artikel) (!Präposition) (!Numerale)




Welche Wortart beschreibt Eigenschaften und kann häufig gesteigert werden? (Adjektiv) (!Pronomen) (!Konjunktion) (!Artikel)




Welche Wortart begleitet ein Nomen und zeigt oft Genus, Numerus und Kasus an? (Artikel) (!Verb) (!Adverb) (!Interjektion)




Welche Wortart kann ein Nomen ersetzen oder begleiten? (Pronomen) (!Präposition) (!Numerale) (!Konjunktion)




Welche Wortart gibt Zahlen, Mengen oder Reihenfolgen an? (Numerale) (!Verb) (!Adverb) (!Artikel)




Welche Wortart beschreibt häufig Zeit, Ort, Art und Weise oder Grund eines Geschehens? (Adverb) (!Nomen) (!Interjektion) (!Artikel)




Welche Wortart stellt Beziehungen her und verlangt oft einen bestimmten Kasus? (Präposition) (!Adjektiv) (!Pronomen) (!Verb)




Welche Wortart verbindet Wörter, Wortgruppen oder Sätze? (Konjunktion) (!Nomen) (!Adjektiv) (!Numerale)




Welche Wortart ist ein Ausruf wie ach, oh oder aua? (Interjektion) (!Präposition) (!Artikel) (!Verb)





Memory

Nomen Namenwort
Verb Tätigkeitswort
Adjektiv Eigenschaftswort
Artikel Begleiter
Pronomen Fürwort
Numerale Zahlwort
Präposition Verhältniswort
Konjunktion Bindewort





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Nomen benennt Personen, Dinge, Lebewesen oder Begriffe
Verb drückt Handlung, Vorgang oder Zustand aus
Adjektiv beschreibt Eigenschaften
Präposition stellt ein Verhältnis her und verlangt oft einen Kasus
Konjunktion verbindet Wörter, Wortgruppen oder Sätze






Kreuzworträtsel

Nomen Welche Wortart nennt Personen, Dinge, Tiere oder Begriffe?
Verben Welche Wortart wird konjugiert?
Artikel Welche Wortart begleitet häufig ein Nomen?
Adjektiv Welche Wortart beschreibt Eigenschaften?
Adverb Welche Wortart beschreibt Umstände wie Zeit oder Ort?
Kasus Wie heißt der grammatische Fall mit Fachwort?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine Wortart beschreibt die grammatische Klasse eines

. Ein Nomen wird im Deutschen normalerweise

. Ein Verb kann nach Person und Zeit

werden. Ein Adjektiv beschreibt eine

. Ein Artikel begleitet häufig ein

. Ein Pronomen kann ein Nomen

. Eine Präposition verlangt oft einen bestimmten

. Eine Konjunktion kann Sätze miteinander

. Ein Adverb beschreibt häufig einen

. Eine Interjektion ist ein sprachlicher

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortarten-Sammlung: Sammle aus einem kurzen Zeitungsartikel je fünf Nomen, Verben und Adjektive und markiere sie in drei verschiedenen Spalten.
  2. Nomen-Plakat: Gestalte ein Lernplakat zu Nomen mit Beispielen für Personen, Dinge, Orte, Gefühle und abstrakte Begriffe.
  3. Verb-Pantomime: Stelle fünf Verben pantomimisch dar und lasse Deine Lerngruppe die Verben erraten und im Infinitiv notieren.
  4. Adjektiv-Steigerung: Erstelle eine kleine Tabelle mit zehn Adjektiven und bilde jeweils Positiv, Komparativ und Superlativ.


Standard

  1. Wortartenanalyse: Analysiere einen Absatz aus einem Jugendbuch und bestimme die Wortarten aller Wörter in drei ausgewählten Sätzen.
  2. Präpositionen-im-Alltag: Fotografiere oder zeichne eine Alltagsszene und beschreibe sie mit mindestens zehn Präpositionalgruppen wie „auf dem Tisch“ oder „neben der Tür“.
  3. Konjunktionen-und-Sinn: Schreibe fünf Satzpaare und verbinde sie jeweils mit einer passenden Konjunktion, sodass Begründung, Gegensatz, Folge oder Bedingung deutlich wird.
  4. Pronomen-im-Text: Überarbeite einen kurzen Text mit vielen Wiederholungen, indem Du passende Pronomen verwendest, ohne die Verständlichkeit zu verlieren.


Schwer

  1. Wortarten-und-Wirkung: Vergleiche einen sachlichen Lexikontext mit einem spannenden Erzähltext und erkläre, welche Wortarten jeweils besonders häufig oder wirkungsvoll sind.
  2. Grammatik-Erklärvideo: Erstelle ein kurzes Erklärvideo, in dem Du den Unterschied zwischen Wortart und Satzglied mit eigenen Beispielen erklärst.
  3. Grenzfälle-der-Wortarten: Suche fünf Wörter, die je nach Satz unterschiedliche Funktionen haben können, und erkläre die jeweilige Einordnung.
  4. Mini-Grammatikheft: Entwickle ein eigenes kleines Nachschlageheft zu allen wichtigen Wortarten mit Definitionen, Beispielsätzen, Stolperstellen und Übungsaufgaben.



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Lernkontrolle

  1. Textwirkung-durch-Wortarten: Erkläre an einem selbst gewählten Textausschnitt, wie Nomen, Verben und Adjektive die Wirkung des Textes beeinflussen.
  2. Grammatische-Entscheidung: Begründe bei fünf schwierigen Wörtern aus einem Text, warum Du sie einer bestimmten Wortart zuordnest.
  3. Satzumbau: Formuliere einen Satz dreimal um, sodass jeweils andere Wortarten besonders wichtig werden, und beschreibe die Wirkung.
  4. Fehleranalyse: Untersuche einen fehlerhaften Grammatikkommentar und korrigiere die Verwechslungen zwischen Wortart und Satzglied.
  5. Transfer-in-Fremdsprachen: Vergleiche die deutschen Wortarten mit Wortarten in einer anderen Sprache, die Du kennst oder recherchierst.
  6. Argumentationsanalyse: Markiere in einer kurzen Argumentation Konjunktionen und Adverbien und erkläre, wie sie den Gedankengang strukturieren.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zum Thema Wortarten solltest Du zeigen, dass Du die wichtigsten Wortarten sicher erkennst, ihre Merkmale erklären und sie in eigenen Beispielen anwenden kannst. Wichtig ist außerdem, dass Du den Unterschied zwischen Wortart und Satzglied verstehst und bei Grenzfällen begründet entscheidest.

  1. Fachbegriffe: Du verwendest zentrale Begriffe wie Nomen, Verb, Adjektiv, Artikel, Pronomen, Numerale, Adverb, Präposition, Konjunktion, Interjektion, Flexion, Deklination und Konjugation korrekt.
  2. Beispiele: Du gibst zu jeder Wortart passende eigene Beispiele und verwendest sie in sinnvollen Sätzen.
  3. Analysefähigkeit: Du bestimmst Wortarten in unbekannten Texten und begründest Deine Entscheidungen.
  4. Transfer: Du erklärst, wie Wortarten die Wirkung eines Textes beeinflussen können.
  5. Produkt: Du erstellst ein eigenes Lernprodukt, zum Beispiel ein Plakat, ein Erklärvideo, ein digitales Quiz oder ein Mini-Grammatikheft.
  6. Reflexion: Du beschreibst, welche Wortarten Dir leichtfallen, welche schwierig sind und welche Strategien Dir beim Bestimmen helfen.




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Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
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Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

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Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

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