Zum Inhalt springen

Numerale

Aus MOOCsWiki Staging



Numerale



Einleitung

Ein Numerale ist ein Zahlwort. Es hilft Dir, Mengen, Anzahlen, Reihenfolgen, Häufigkeiten, Anteile oder ungefähre Größen sprachlich auszudrücken. Wenn Du sagst: „drei Bücher“, „der zweite Platz“, „ein halber Apfel“, „zweimal klingeln“ oder „mehrere Ideen“, verwendest Du Zahlwörter. Numerale sind deshalb wichtig für Grammatik, Rechtschreibung, Textverständnis, Mathematik, Sachunterricht, Statistik und alle Situationen, in denen etwas genau oder ungefähr angegeben werden soll.

Im Alltag begegnen Dir Numerale überall: auf Fahrplänen, in Rezepten, in Sportberichten, in Rechnungen, in Geschichten, in Nachrichten und in wissenschaftlichen Texten. Sie können sehr genau sein, etwa „vierundzwanzig Schülerinnen und Schüler“, oder ungenau, etwa „einige Personen“, „viele Fragen“ oder „mehrere Möglichkeiten“. Dieser aiMOOC zeigt Dir, wie Du Numerale erkennst, unterscheidest und richtig verwendest.


Was sind Numerale?

Numerale bezeichnen im weitesten Sinn Wörter, die einen Bezug zu einer Zahl, einer Menge, einer Reihenfolge oder einem Anteil herstellen. Häufig werden sie als eigene Wortart behandelt. In manchen Grammatiken werden sie jedoch genauer nach ihrer Funktion im Satz eingeordnet, zum Beispiel als Adjektiv, Pronomen, Substantiv oder Adverb. Entscheidend ist: Ein Numerale bringt eine zahlenbezogene Bedeutung in den Satz.

Du kannst Numerale mit typischen Fragen erkennen: „Wie viele?“, „Der wievielte?“, „Wie oft?“, „Wie vielfach?“, „Welcher Anteil?“ oder „Wie viel ungefähr?“. Die Antwort auf „Wie viele Hefte liegen auf dem Tisch?“ kann „drei Hefte“ lauten. Die Antwort auf „Der wievielte Versuch war erfolgreich?“ kann „der dritte Versuch“ sein. Die Antwort auf „Wie oft hast Du geklingelt?“ kann „zweimal“ sein.


Zahl, Ziffer und Zahlwort

Die Begriffe Zahl, Ziffer und Zahlwort werden im Alltag oft vermischt, bedeuten aber nicht dasselbe. Eine Zahl ist ein abstrakter Wert, zum Beispiel die Anzahl fünf. Eine Ziffer ist ein einzelnes Schreibzeichen, zum Beispiel 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9. Ein Zahlwort ist die sprachliche Form, zum Beispiel „fünf“, „fünfte“, „fünfmal“ oder „fünftel“.

Beispiel: Die Zahl kann als Ziffernfolge „25“ geschrieben werden. Als Zahlwort schreibt man „fünfundzwanzig“. In einem Satz kann dieses Zahlwort unterschiedliche Rollen übernehmen: „fünfundzwanzig Kinder“, „der fünfundzwanzigste Geburtstag“ oder „fünfundzwanzigmal üben“.


Numerale im Wortartensystem

In der deutschen Sprache können Numerale verschiedene grammatische Funktionen haben. Einige verhalten sich wie Adjektive, andere wie Adverbien, manche wie Pronomen oder Substantive. Deshalb ist es hilfreich, nicht nur die Form des Wortes zu betrachten, sondern auch seine Aufgabe im Satz.

Schon ältere Grammatiken führten das Zahlwort als besondere sprachliche Kategorie. Heute wird genauer unterschieden: Ein Wort wie „zwei“ nennt eine Anzahl, ein Wort wie „zweite“ nennt eine Reihenfolge, ein Wort wie „zweimal“ gibt eine Wiederholung an, und ein Wort wie „doppelt“ beschreibt eine Vervielfältigung.


Arten von Numeralien


Kardinalzahlen: Grundzahlen

Kardinalzahlen geben eine genaue Anzahl an. Sie antworten auf die Frage „Wie viele?“. Beispiele sind „eins“, „zwei“, „drei“, „zehn“, „hundert“ oder „tausend“. In Sätzen stehen Kardinalzahlen oft vor einem Nomen: „zwei Stifte“, „drei Aufgaben“, „vier Gruppen“ oder „hundert Meter“.

Viele Kardinalzahlen bleiben unverändert. Du sagst: „zwei Kinder“, „mit zwei Kindern“ und „für zwei Kinder“. Die Zahl „ein“ ist besonders, weil sie wie ein Artikel oder Adjektiv gebeugt werden kann: „ein Hund“, „eine Katze“, „einem Kind“, „einen Ball“.


Ordinalzahlen: Ordnungszahlen

Ordinalzahlen geben eine Reihenfolge oder Rangordnung an. Sie antworten auf die Frage „Der wievielte?“ oder „Die wievielte?“. Beispiele sind „erste“, „zweite“, „dritte“, „vierte“, „zehnte“ oder „hundertste“. Du verwendest sie zum Beispiel bei Platzierungen, Kapiteln, Tagen, Jahrhunderten oder Reihenfolgen: „der erste Platz“, „die zweite Aufgabe“, „am dritten Tag“ oder „das zwanzigste Jahrhundert“.

Ordinalzahlen werden häufig wie Adjektive gebeugt. Deshalb verändern sie ihre Endung je nach Kasus, Numerus und Genus: „der erste Versuch“, „die erste Lösung“, „dem ersten Kind“ oder „das erste Kapitel“.


Bruchzahlen: Anteile ausdrücken

Bruchzahlen bezeichnen Teile eines Ganzen. Beispiele sind „halb“, „drittel“, „viertel“, „fünftel“ oder „zehntel“. In vielen Fällen werden Bruchzahlen als Substantive verwendet und dann großgeschrieben: „ein Drittel“, „zwei Viertel“, „die Hälfte“. Als Adjektiv kann „halb“ gebeugt werden: „ein halber Apfel“, „eine halbe Stunde“ oder „ein halbes Brot“.

Bruchzahlen sind besonders wichtig, wenn Du Mengen in Rezepten, Messwerten, Diagrammen oder Sachtexten beschreibst. „Ein Viertel der Klasse“ bedeutet zum Beispiel, dass eine Klasse gedanklich in vier gleich große Teile geteilt wird und einer dieser Teile gemeint ist.


Wiederholungszahlwörter: Wie oft?

Wiederholungszahlwörter geben an, wie oft etwas geschieht. Sie antworten auf die Frage „Wie oft?“ oder „Wie viele Male?“. Beispiele sind „einmal“, „zweimal“, „dreimal“, „mehrmals“, „manchmal“ oder „vielmals“. In der Regel werden diese Formen zusammengeschrieben: „zweimal“, „dreimal“, „hundertmal“. Wenn das Wort „Mal“ als Substantiv verwendet wird, schreibt man es groß: „das erste Mal“, „beim nächsten Mal“.

Wiederholungszahlwörter übernehmen im Satz häufig die Funktion eines Adverbs: „Ich habe zweimal gefragt.“ Das Wort „zweimal“ beschreibt hier die Handlung genauer.


Vervielfältigungszahlwörter: Wie vielfach?

Vervielfältigungszahlwörter geben an, wie vielfach etwas vorhanden ist oder wirkt. Beispiele sind „einfach“, „zweifach“, „dreifach“, „vielfach“ oder „mehrfach“. Auch „doppelt“ gehört in diesen Bedeutungsbereich. Du verwendest solche Wörter in Sätzen wie: „Die Tür ist doppelt gesichert“, „Die Aufgabe hat einen dreifachen Nutzen“ oder „Die Regel wurde mehrfach erklärt“.

Diese Zahlwörter helfen dabei, Intensität, Wiederholung, Sicherung, Nutzen oder Aufbau genauer zu beschreiben. Sie kommen häufig in Technik, Alltagssprache, Mathematik und Sachtexten vor.


Unbestimmte Numerale

Unbestimmte Numerale geben keine genaue Zahl an. Sie drücken eine ungefähre oder offene Menge aus. Beispiele sind „einige“, „mehrere“, „viele“, „wenige“, „manche“, „sämtliche“, „alle“ oder „allerlei“. Diese Wörter können je nach Satz auch als Pronomen oder Artikelwort beschrieben werden. Wichtig ist ihre Bedeutung: Sie beziehen sich auf eine Menge, ohne eine exakte Zahl zu nennen.

Beispiel: „Mehrere Kinder melden sich.“ Hier weißt Du, dass es mehr als ein Kind ist, aber Du kennst die genaue Anzahl nicht. In „Alle Aufgaben sind gelöst“ wird die Gesamtheit der Aufgaben ausgedrückt.


Numerale erkennen und bestimmen

Um ein Numerale zu bestimmen, kannst Du in mehreren Schritten vorgehen. Frage zuerst, ob das Wort eine Zahl, Menge, Reihenfolge, Wiederholung, Vervielfältigung oder einen Anteil ausdrückt. Bestimme dann, ob die Angabe genau oder ungenau ist. Prüfe anschließend die Aufgabe im Satz: Steht das Numerale vor einem Nomen, ersetzt es ein Nomen, ist es selbst ein Nomen oder beschreibt es eine Handlung genauer?

  1. Kardinalzahl: „drei Aufgaben“ beantwortet die Frage „Wie viele?“
  2. Ordinalzahl: „die dritte Aufgabe“ beantwortet die Frage „Die wievielte?“
  3. Bruchzahl: „ein Drittel der Aufgabe“ bezeichnet einen Anteil
  4. Wiederholungszahlwort: „dreimal üben“ beantwortet die Frage „Wie oft?“
  5. Vervielfältigungszahlwort: „dreifach gesichert“ beantwortet die Frage „Wie vielfach?“
  6. Unbestimmtes Numerale: „mehrere Aufgaben“ nennt eine ungenaue Menge


Schreibung von Numeralien

Viele Zahlwörter werden kleingeschrieben, wenn sie nicht als Nomen gebraucht werden: „zwei Kinder“, „drei kleine Hunde“, „fünf neue Hefte“. Werden Zahlwörter substantiviert, schreibt man sie groß: „die Zwei“, „eine Eins schreiben“, „die ersten Drei“, „ein Dutzend“. Auch viele Bruchzahlen werden als Nomen großgeschrieben: „ein Drittel“, „zwei Viertel“, „die Hälfte“.

Zusammengesetzte Zahlwörter werden im Deutschen häufig zusammengeschrieben, zum Beispiel „einundzwanzig“, „vierunddreißig“ oder „dreihundertfünfzehn“. Wörter wie „Million“, „Milliarde“ und „Billion“ sind dagegen Substantive und werden großgeschrieben: „zwei Millionen Menschen“, „eine Milliarde Sterne“.

Ordinalzahlen können ausgeschrieben oder mit Ziffer und Punkt geschrieben werden: „der dritte Platz“ oder „der 3. Platz“. In Datumsangaben zeigt der Punkt ebenfalls eine Ordnungszahl an: „am 1. Juli“ bedeutet „am ersten Juli“.


Typische Stolperstellen

Das Wort „ein“ kann ein Artikel, ein Pronomen oder ein Numerale sein. In „Ich habe ein Heft“ kann „ein“ einfach unbestimmt ein Nomen begleiten. Wenn es ausdrücklich die Anzahl betont, kann es als Zahlwort verstanden werden: „Ich habe nur ein Heft, nicht zwei.“ Der Zusammenhang entscheidet also über die grammatische Einordnung.

Eine weitere Stolperstelle ist „paar“ und „Paar“. „Ein paar Fragen“ bedeutet „einige Fragen“ und wird kleingeschrieben. „Ein Paar Schuhe“ meint zwei zusammengehörende Schuhe und wird als Substantiv großgeschrieben. Auch „mal“ und „Mal“ müssen unterschieden werden: „zweimal klingeln“ ist ein Wiederholungszahlwort, aber „das zweite Mal“ enthält ein großgeschriebenes Nomen.


Numerale in Texten

Numerale machen Texte genauer, übersichtlicher und überprüfbarer. In einer Erzählung können sie Reihenfolgen und Zeitangaben darstellen. In einer Anleitung zeigen sie Arbeitsschritte, Mengen oder Wiederholungen. In einem Bericht helfen sie, Beobachtungen präzise zu beschreiben. In einem Diagramm und in der Statistik sind Zahlenangaben die Grundlage für Vergleiche.

Gute Texte verwenden Numerale bewusst. Zu viele Zahlen können einen Text unübersichtlich machen, zu wenige Zahlen können ihn ungenau machen. Deshalb solltest Du prüfen, ob eine genaue Zahl notwendig ist oder ob ein unbestimmtes Numerale reicht. „Mehrere Personen warteten“ klingt anders als „sieben Personen warteten“.


Lernvideo

Das folgende Lernvideo kann Dir helfen, Numeralien als Wortart zu wiederholen und Beispiele zu sichern.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=Y2vLhpVzZuw |500|center}}

Zur Vertiefung kann außerdem der Unterschied zwischen Numeralien und unbestimmten Pronomen betrachtet werden.

{{#ev:youtube| https://www.youtube.com/watch?v=HTlN40994BU |500|center}}


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bezeichnet ein Numerale in der Grammatik? (ein Zahlwort) (!ein Tunwort) (!ein Bindewort) (!ein Lautzeichen)




Welche Frage beantwortet eine Kardinalzahl am besten? (Wie viele?) (!Warum?) (!Wohin?) (!Woraus?)




Welche Frage beantwortet eine Ordinalzahl am besten? (Der wievielte?) (!Wie laut?) (!Wie schwer?) (!Warum nicht?)




Welches Beispiel ist eine Bruchzahl? (ein Drittel) (!dreimal) (!der dritte Platz) (!drei Hefte)




Welches Beispiel ist ein Wiederholungszahlwort? (zweimal) (!zwei Hefte) (!der zweite Versuch) (!zwei Drittel)




Welches Beispiel ist ein Vervielfältigungszahlwort? (doppelt) (!der doppelte Punkt) (!zwei) (!die Zwei)




Was ist eine Ziffer? (ein einzelnes Schreibzeichen für eine Zahl) (!ein vollständiger Satz) (!ein anderes Wort für Nomen) (!eine Form des Verbs)




Wann wird ein Zahlwort großgeschrieben? (wenn es als Nomen gebraucht wird) (!wenn es vor einem Nomen steht) (!wenn es eine genaue Anzahl nennt) (!wenn es in einem Fragesatz steht)




Welches Wort ist ein unbestimmtes Numerale? (mehrere) (!sieben) (!siebte) (!siebenmal)




In welchem Satz steht eine Ordinalzahl? (Der zweite Versuch gelingt.) (!Zwei Versuche gelingen.) (!Ich versuche es zweimal.) (!Ein Drittel ist geschafft.)





Memory

Kardinalzahl Grundzahl
Ordinalzahl Ordnungszahl
Bruchzahl Anteil
Iterativzahl Wiederholung
Multiplikativzahl Vervielfachung
unbestimmtes Numerale ungefähre Menge
Ziffer Schreibzeichen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
drei Bücher Kardinalzahl
der dritte Platz Ordinalzahl
ein halber Apfel Bruchzahl
zweimal klingeln Wiederholungszahlwort
dreifach gesichert Vervielfältigungszahlwort




Ziehe die Beispiele gedanklich zur passenden Zahlwortart. Achte darauf, welche Frage das Beispiel beantwortet.


Kreuzworträtsel

Numerale Wie heißt ein Zahlwort in der Grammatik?
Kardinalzahl Welche Zahlwortart nennt eine genaue Anzahl?
Ordinalzahl Welche Zahlwortart nennt eine Reihenfolge?
Bruchzahl Welche Zahlwortart nennt einen Anteil?
Ziffer Wie heißt ein einzelnes Schreibzeichen für eine Zahl?
Adverb Welche Wortart kann ein Zahlwort wie zweimal im Satz sein?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

ist ein Zahlwort, das Mengen, Reihenfolgen oder Häufigkeiten ausdrücken kann. Die Frage nach der Anzahl beantwortet oft eine

. Eine Ordnungszahl wie zweite oder zehnte nennt man

. Wörter wie halb oder Drittel gehören zu den

. Wiederholungen werden mit Formen wie einmal oder dreimal als

ausgedrückt. Wörter wie doppelt oder dreifach beschreiben eine

. Ziffern sind Schreibzeichen, während Zahlwörter gesprochene oder geschriebene

sind. Viele Zahlwörter schreibt man klein, solange sie nicht als

gebraucht werden. In dem Ausdruck die Drei wird das Zahlwort

. Unbestimmte Zahlwörter wie einige oder mehrere geben keine genaue

an.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Zahlwörter sammeln: Suche in einem kurzen Text zehn Numerale und markiere, ob sie genaue oder ungenaue Mengen ausdrücken.
  2. Grundzahlen erkennen: Schreibe fünf eigene Sätze mit Kardinalzahlen und unterstreiche jeweils das Zahlwort.
  3. Ordnungszahlen verwenden: Beschreibe eine Reihenfolge aus Deinem Alltag mit mindestens fünf Ordinalzahlen.
  4. Ziffer und Zahlwort: Erstelle eine kleine Tabelle mit fünf Zahlen, ihren Ziffernformen und ihren ausgeschriebenen Zahlwörtern.


Standard

  1. Zahlwortarten vergleichen: Erstelle ein Lernplakat, das Kardinalzahlen, Ordinalzahlen, Bruchzahlen, Wiederholungszahlwörter und Vervielfältigungszahlwörter mit Beispielen erklärt.
  2. Text überarbeiten: Nimm einen ungenauen Text und ergänze passende Numerale, damit er genauer und verständlicher wird.
  3. Alltagssprache untersuchen: Sammle Zahlwörter aus Rezepten, Fahrplänen oder Sportberichten und erkläre ihre Funktion im jeweiligen Text.
  4. Stolperstellen erklären: Schreibe kurze Beispielsätze zu „ein“, „ein paar“, „ein Paar“, „zweimal“ und „das zweite Mal“ und erkläre die Unterschiede.


Schwer

  1. Grammatische Analyse: Analysiere einen Sachtext und bestimme bei allen Numeralien, ob sie als Adjektiv, Adverb, Pronomen oder Substantiv verwendet werden.
  2. Erklärvideo planen: Entwirf ein kurzes Drehbuch für ein Lernvideo, das den Unterschied zwischen Ziffer, Zahl und Zahlwort erklärt.
  3. Sprachvergleich: Vergleiche deutsche Zahlwörter mit Zahlwörtern in einer anderen Sprache und beschreibe Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
  4. Übungsblatt erstellen: Entwickle ein eigenes Arbeitsblatt zu Numeralien mit Lösungen, verschiedenen Aufgabentypen und einer kurzen Selbstkontrolle.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Zahlwort im Kontext: Erkläre an drei selbst gewählten Sätzen, warum ein Wort als Numerale verstanden werden kann.
  2. Funktion bestimmen: Bestimme in einem kurzen Text alle Numerale und ordne sie nach ihrer Funktion im Satz.
  3. Genauigkeit beurteilen: Vergleiche die Aussagen „mehrere Personen warteten“ und „sieben Personen warteten“ und erkläre die Wirkung auf den Informationsgehalt.
  4. Schreibung begründen: Begründe, warum „zweimal“ kleingeschrieben wird, aber „das zweite Mal“ ein großgeschriebenes Wort enthält.
  5. Transfer in Sachtexte: Schreibe einen kurzen Bericht über ein Experiment oder eine Umfrage und verwende Numerale so, dass die Ergebnisse nachvollziehbar werden.
  6. Grenzfälle diskutieren: Untersuche die Wörter „alle“, „einige“ und „manche“ in verschiedenen Sätzen und entscheide, wann sie mengenbezogen gebraucht werden.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zum Thema Numerale ist wichtig, dass Du Zahlwörter sicher erkennst, ihre Bedeutung erklärst und sie im Satz richtig einordnest. Du solltest zeigen können, dass Du zwischen Zahl, Ziffer und Zahlwort unterscheidest. Außerdem solltest Du verschiedene Zahlwortarten an Beispielen bestimmen und eigene Sätze mit ihnen bilden können.

  1. Begriffe erklären: Du erklärst Numerale, Zahlwort, Zahl und Ziffer mit eigenen Beispielen.
  2. Arten unterscheiden: Du unterscheidest Kardinalzahlen, Ordinalzahlen, Bruchzahlen, Wiederholungszahlwörter, Vervielfältigungszahlwörter und unbestimmte Numerale.
  3. Satzfunktion analysieren: Du bestimmst, ob ein Numerale im Satz wie ein Adjektiv, Adverb, Pronomen oder Substantiv gebraucht wird.
  4. Rechtschreibung anwenden: Du schreibst Zahlwörter in typischen Fällen richtig groß oder klein.
  5. Texte verbessern: Du setzt Numerale gezielt ein, um Texte genauer, anschaulicher oder übersichtlicher zu machen.
  6. Reflexion leisten: Du begründest Deine Entscheidungen und erklärst Grenzfälle verständlich.




OERs zum Thema



Links

aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>