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Wortarten - Die Bausteine des Deutschen

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Wortarten - Die Bausteine des Deutschen



Einleitung

Wortarten sind die Bausteine des Deutschen. Jedes Wort gehört zu einer Wortart, weil es bestimmte Eigenschaften hat: Es kann zum Beispiel ein Lebewesen benennen, eine Handlung ausdrücken, eine Eigenschaft beschreiben oder Wörter miteinander verbinden. Wenn Du Wortarten erkennst, verstehst Du Sätze genauer, kannst Texte besser überarbeiten und machst weniger Fehler bei Rechtschreibung, Großschreibung, Kleinschreibung und Zeichensetzung.

Dieser aiMOOC richtet sich besonders an den Deutschunterricht in Klasse 5 und Klasse 6. Du lernst die wichtigsten Wortarten kennen, unterscheidest veränderbare und unveränderbare Wörter, analysierst Beispielsätze und übst mit interaktiven Aufgaben.

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Was sind Wortarten?

Eine Wortart ist eine Gruppe von Wörtern mit ähnlichen grammatischen Eigenschaften. Zum Beispiel gehören die Wörter Haus, Kind, Freude und Schule zur Wortart Nomen, weil sie Lebewesen, Dinge, Gefühle oder Begriffe benennen und im Deutschen großgeschrieben werden. Die Wörter laufen, denken, ist und schreiben gehören zur Wortart Verb, weil sie Handlungen, Vorgänge oder Zustände ausdrücken und konjugiert werden können.

Wortarten beschreiben also, was ein Wort grundsätzlich ist. Das ist etwas anderes als ein Satzglied. Ein Satzglied beschreibt, welche Aufgabe eine Wortgruppe in einem bestimmten Satz übernimmt. Das Wort schnell ist seiner Wortart nach ein Adverb, kann im Satz aber eine adverbiale Bestimmung bilden. Das Wort Kind ist seiner Wortart nach ein Nomen, kann im Satz aber Teil des Subjekts oder eines Objekts sein.


Warum Wortarten wichtig sind

Wortarten helfen Dir in vielen Bereichen des Deutschunterrichts. Du erkennst zum Beispiel, welche Wörter großgeschrieben werden, wie Sätze sinnvoll gebaut sind und warum bestimmte Wörter verändert werden müssen. Besonders wichtig sind Wortarten beim Untersuchen von Texten, beim Formulieren eigener Texte und beim Korrigieren von Fehlern.

  1. Rechtschreibung: Nomen werden im Deutschen großgeschrieben.
  2. Grammatik: Verben verändern sich nach Person, Numerus und Tempus.
  3. Satzbau: Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Sätze.
  4. Textverständnis: Pronomen zeigen, auf wen oder was sich ein Satz bezieht.
  5. Ausdruck: Adjektive und Adverbien machen Texte genauer und anschaulicher.


Die wichtigsten Wortarten im Überblick

Im Schulunterricht arbeitest Du meistens mit zehn Wortarten. Manche Grammatiken teilen Wortarten etwas anders ein, aber für Klasse 5 und Klasse 6 ist diese Übersicht besonders hilfreich.

Wortart Frage oder Funktion Beispiele Besonderheit
Nomen Wer oder was ist gemeint? Hund, Schule, Mut, Freundschaft wird großgeschrieben, hat meist einen Artikel
Verb Was geschieht oder was ist? laufen, schreiben, sein, denken wird konjugiert
Adjektiv Wie ist etwas? schnell, freundlich, hell, schwierig kann oft gesteigert werden
Artikel Welches Nomen ist gemeint? der, die, das, ein, eine begleitet ein Nomen
Pronomen Wer oder was wird ersetzt oder begleitet? ich, du, er, mein, dieser verweist auf Personen oder Dinge
Numerale Wie viele oder der wievielte? zwei, drei, erster, viele gibt Mengen oder Reihenfolgen an
Adverb Wann, wo, wie oder warum? heute, dort, gern, deshalb ist nicht flektierbar
Präposition In welchem Verhältnis stehen Wörter? auf, unter, mit, wegen, trotz verlangt oft einen bestimmten Kasus
Konjunktion Was wird verbunden? und, oder, weil, obwohl, denn verbindet Wörter, Wortgruppen oder Sätze
Interjektion Welcher Ausruf wird gemacht? oh, aua, hey, ach drückt Gefühle oder Reaktionen aus


Veränderbare und unveränderbare Wortarten

Ein wichtiger Unterschied ist die Frage, ob ein Wort seine Form verändern kann. Wörter, die ihre Form verändern, nennt man flektierbar. Wörter, die ihre Form nicht verändern, nennt man unflektierbar.


Flektierbare Wortarten

Nomen, Verben, Adjektive, Artikel, viele Pronomen und einige Numeralien sind flektierbar. Das bedeutet: Sie verändern ihre Form je nach Aufgabe im Satz.

  1. Nomen können nach Numerus verändert werden: der Hund und die Hunde.
  2. Verben werden nach Person, Numerus und Tempus verändert: ich gehe, du gehst, wir gingen.
  3. Adjektive können gebeugt und gesteigert werden: ein schneller Hund, schneller, am schnellsten.
  4. Artikel passen sich an Genus, Numerus und Kasus des Nomens an: der Hund, dem Hund, die Hunde.
  5. Pronomen können ihre Form verändern: ich, mich, mir.


Unflektierbare Wortarten

Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen verändern ihre Form normalerweise nicht. Sie bleiben gleich, auch wenn sich andere Wörter im Satz verändern.

Beispiele: In den Sätzen Ich komme heute, Wir kommen heute und Sie kamen heute bleibt das Adverb heute unverändert. Auch die Präposition mit bleibt gleich: mit dem Freund, mit den Freunden, mit ihr.


Nomen

Nomen heißen auch Substantive. Sie benennen Lebewesen, Dinge, Gefühle, Eigenschaften, Vorgänge oder abstrakte Begriffe. Im Deutschen werden Nomen großgeschrieben. Häufig haben sie einen Artikel, zum Beispiel der, die, das, ein oder eine.


Merkmale von Nomen

  1. Genus: Ein Nomen hat ein grammatisches Geschlecht: maskulin, feminin oder neutrum, zum Beispiel der Baum, die Blume, das Haus.
  2. Numerus: Ein Nomen kann in der Einzahl oder Mehrzahl stehen, zum Beispiel die Katze und die Katzen.
  3. Kasus: Ein Nomen kann im Nominativ, Genitiv, Dativ oder Akkusativ stehen.
  4. Artikelprobe: Häufig kannst Du einen Artikel davorstellen, zum Beispiel die Freude, ein Gedanke, das Laufen.


Beispiele für Nomen im Satz

Im Satz Die mutige Schülerin liest ein spannendes Buch sind Schülerin und Buch Nomen. Du erkennst sie an der Großschreibung und daran, dass ein Artikel davorsteht. Auch Wörter wie Mut, Freundschaft oder Angst sind Nomen, obwohl man sie nicht anfassen kann.


Verben

Verben sagen, was jemand tut, was geschieht oder in welchem Zustand sich jemand oder etwas befindet. Sie werden auch Tätigkeitswörter oder Zeitwörter genannt. Ein Verb kann im Infinitiv stehen, zum Beispiel laufen, lesen oder sein. Im Satz steht es meistens in einer Personalform, zum Beispiel ich laufe, du liest, er ist.


Merkmale von Verben

  1. Konjugation: Verben werden nach Person und Numerus verändert: ich lerne, du lernst, wir lernen.
  2. Tempus: Verben können verschiedene Zeitformen bilden: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II.
  3. Prädikat: In einem Satz bildet das finite Verb den Kern des Prädikats.
  4. Hilfsverb und Modalverb: Wörter wie haben, sein, werden, können, müssen oder dürfen helfen beim Bilden bestimmter Aussagen.


Beispiele für Verben im Satz

Im Satz Mia schreibt heute eine Geschichte ist schreibt ein Verb. Es steht im Präsens, in der dritten Person Singular. Im Satz Mia hat eine Geschichte geschrieben besteht das Prädikat aus dem Hilfsverb hat und dem Partizip geschrieben.


Adjektive

Adjektive beschreiben Eigenschaften. Sie beantworten häufig die Frage: Wie ist jemand oder etwas? Sie machen Texte genauer, lebendiger und anschaulicher. Beispiele sind laut, leise, spannend, dunkel, freundlich und mutig.


Merkmale von Adjektiven

  1. Steigerung: Viele Adjektive lassen sich steigern: schnell, schneller, am schnellsten.
  2. Deklination: Vor einem Nomen wird ein Adjektiv oft angepasst: ein spannendes Buch, die spannende Geschichte.
  3. Prädikative Verwendung: Nach sein, werden oder bleiben bleibt das Adjektiv meist ungebeugt: Das Buch ist spannend.
  4. Attributive Verwendung: Vor einem Nomen beschreibt das Adjektiv das Nomen genauer: das spannende Buch.


Beispiele für Adjektive im Satz

Im Satz Der kleine Hund läuft schnell durch den großen Garten sind kleine und großen Adjektive, weil sie Nomen genauer beschreiben. Das Wort schnell beschreibt hier genauer, wie der Hund läuft. Je nach Grammatik wird diese Verwendung häufig als adverbiale Verwendung eines Adjektivs beschrieben.


Artikel

Artikel begleiten Nomen. Sie zeigen oft an, welches Genus, welcher Numerus und welcher Kasus gemeint ist. Es gibt bestimmte und unbestimmte Artikel.


Bestimmte und unbestimmte Artikel

Der bestimmte Artikel lautet im Nominativ Singular der, die oder das. Er wird verwendet, wenn etwas bekannt oder genauer bestimmt ist: der Hund, die Katze, das Haus. Der unbestimmte Artikel lautet ein oder eine. Er wird verwendet, wenn etwas noch nicht genau bekannt ist: ein Hund, eine Katze, ein Haus.


Artikelprobe

Die Artikelprobe hilft Dir, Nomen zu erkennen. Wenn Du sinnvoll der, die, das, ein oder eine vor ein Wort setzen kannst, ist es oft ein Nomen. Beispiele: das Lachen, die Freude, ein Gedanke. Die Artikelprobe ist besonders hilfreich bei nominalisierten Wörtern, zum Beispiel das Schöne, das Lesen oder ein Nein.


Pronomen

Pronomen heißen auch Fürwörter. Sie können ein Nomen ersetzen oder begleiten. Dadurch vermeidest Du Wiederholungen und machst Texte flüssiger.


Arten von Pronomen

  1. Personalpronomen: ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie.
  2. Possessivpronomen: mein, dein, sein, ihr, unser, euer.
  3. Demonstrativpronomen: dieser, diese, dieses, jener.
  4. Relativpronomen: der, die, das, welcher, welche, welches.
  5. Interrogativpronomen: wer, was, welcher.


Pronomen im Textzusammenhang

Im Text Lina sucht ihr Heft. Sie findet es unter dem Tisch beziehen sich sie und es auf vorher genannte Nomen. Sie ersetzt Lina, es ersetzt Heft. Damit der Text verständlich bleibt, musst Du genau prüfen, worauf sich ein Pronomen bezieht.


Numeralien

Numeralien sind Zahlwörter. Sie geben Mengen, Reihenfolgen oder unbestimmte Anzahlen an. Beispiele sind eins, zwei, drei, erster, zweite, viele, wenige und mehrere.


Grundzahlen und Ordnungszahlen

Grundzahlen geben eine Anzahl an: drei Bücher, zehn Minuten, zwei Freunde. Ordnungszahlen geben eine Reihenfolge an: der erste Platz, die zweite Aufgabe, das dritte Kapitel. Im Alltag brauchst Du Numeralien zum Zählen, Vergleichen, Ordnen und Beschreiben.


Adverbien

Adverbien beschreiben Umstände genauer. Sie sind meistens unflektierbar und beantworten Fragen wie wann?, wo?, wie? oder warum?.


Arten von Adverbien

  1. Temporaladverb: Es gibt eine Zeit an, zum Beispiel heute, morgen, damals, später.
  2. Lokaladverb: Es gibt einen Ort oder eine Richtung an, zum Beispiel dort, hier, oben, draußen.
  3. Modaladverb: Es gibt die Art und Weise an, zum Beispiel gern, fast, so, anders.
  4. Kausaladverb: Es gibt einen Grund oder eine Folge an, zum Beispiel deshalb, darum, folglich.


Adverbien im Satz

Im Satz Heute liest Ben draußen besonders gern sind heute, draußen und gern Adverbien. Sie machen die Aussage genauer: Wann liest Ben? Wo liest Ben? Wie liest Ben?


Präpositionen

Präpositionen heißen auch Verhältniswörter. Sie zeigen, in welchem Verhältnis Wörter oder Wortgruppen zueinander stehen. Sie geben zum Beispiel Ort, Zeit, Richtung, Grund oder Art und Weise an. Beispiele sind auf, unter, neben, in, mit, durch, für, wegen und trotz.


Präpositionen und Kasus

Viele Präpositionen verlangen einen bestimmten Kasus. Nach mit steht meist der Dativ: mit dem Fahrrad. Nach für steht der Akkusativ: für den Freund. Manche Präpositionen können je nach Bedeutung unterschiedliche Kasus verlangen. Bei Wechselpräpositionen wie in, auf, unter oder neben fragst Du nach dem Ort oder der Richtung: Ich sitze auf dem Stuhl und Ich setze mich auf den Stuhl.


Konjunktionen

Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen, Satzglieder oder ganze Sätze. Sie sind wichtig, damit Texte zusammenhängend wirken. Beispiele sind und, oder, aber, denn, weil, obwohl, wenn und dass.


Nebenordnende und unterordnende Konjunktionen

Nebenordnende Konjunktionen verbinden gleichrangige Teile: Mia liest und Ben schreibt. Unterordnende Konjunktionen leiten Nebensätze ein: Mia liest, weil sie das Buch spannend findet. In einem Nebensatz steht die finite Verbform im Deutschen häufig am Ende: weil sie das Buch spannend findet.


Interjektionen

Interjektionen sind Ausrufewörter. Sie drücken Gefühle, Reaktionen oder Geräusche aus. Beispiele sind aua, oh, ach, hey, puh und hurra. In Gesprächen und literarischen Texten können sie sehr wirkungsvoll sein, weil sie eine Stimmung unmittelbar hörbar machen.


Wortarten bestimmen: Strategien

Beim Bestimmen von Wortarten hilft es, nicht nur nach der Bedeutung zu fragen. Du solltest mehrere Proben kombinieren. So vermeidest Du Fehler.


Die wichtigsten Proben

  1. Artikelprobe: Kannst Du der, die, das, ein oder eine davorstellen? Dann ist das Wort oft ein Nomen.
  2. Verbprobe: Kannst Du das Wort nach Person verändern, zum Beispiel ich ..., du ..., wir ...? Dann ist es wahrscheinlich ein Verb.
  3. Adjektivprobe: Kannst Du fragen Wie ist etwas? oder das Wort steigern? Dann ist es oft ein Adjektiv.
  4. Pronomenprobe: Ersetzt oder begleitet das Wort ein Nomen? Dann kann es ein Pronomen sein.
  5. Adverbprobe: Beantwortet das Wort wann?, wo?, wie? oder warum? und bleibt unverändert? Dann ist es oft ein Adverb.
  6. Präpositionsprobe: Steht das Wort vor einer Wortgruppe und verlangt einen Kasus? Dann kann es eine Präposition sein.
  7. Konjunktionsprobe: Verbindet das Wort Wörter, Wortgruppen oder Sätze? Dann kann es eine Konjunktion sein.


Beispielanalyse

Untersuche den Satz: Der neugierige Junge liest heute im Garten ein spannendes Buch, weil er Ruhe braucht.

Wort Wortart Begründung
Der Artikel begleitet das Nomen Junge
neugierige Adjektiv beschreibt den Jungen genauer
Junge Nomen wird großgeschrieben und hat einen Artikel
liest Verb ist konjugiert und bildet den Kern des Prädikats
heute Adverb beantwortet die Frage wann?
im Präposition und Artikel Kurzform aus in dem
Garten Nomen benennt einen Ort und wird großgeschrieben
ein Artikel begleitet das Nomen Buch
spannendes Adjektiv beschreibt das Buch genauer
Buch Nomen wird großgeschrieben und hat einen Artikel
weil Konjunktion leitet einen Nebensatz ein
er Pronomen ersetzt der Junge
Ruhe Nomen benennt einen abstrakten Zustand
braucht Verb ist konjugiert


Typische Stolperstellen

Manche Wörter können je nach Satz unterschiedliche Aufgaben haben oder schwer zu bestimmen sein. Besonders häufig passieren Fehler bei nominalisierten Wörtern, bei kleinen Funktionswörtern und bei Wörtern, die gleich aussehen.


Nominalisierung

Ein Wort aus einer anderen Wortart kann wie ein Nomen gebraucht werden. Dann wird es nominalisiert und großgeschrieben. Beispiele sind das Laufen, beim Lesen, etwas Schönes und das Gute. Du erkennst solche Wörter oft an einem Artikel, einer Präposition mit Artikel oder an Begleitwörtern wie etwas, viel, alles oder nichts.


Gleiches Wort, unterschiedliche Verwendung

Das Wort laut kann ein Adjektiv sein: Die Musik ist laut. In Laut Gesetz ist das verboten gehört laut als Verhältniswort in die Nähe der Präpositionen. Das zeigt: Du musst immer den ganzen Satz betrachten und darfst ein Wort nicht nur isoliert bestimmen.


Wortart und Satzglied nicht verwechseln

Wortarten sind Klassen von Wörtern. Satzglieder sind Funktionen im Satz. Ein Nomen kann Teil des Subjekts sein, aber auch Teil eines Objekts. Ein Adverb kann als Adverbiale Bestimmung auftreten. Deshalb fragst Du bei Wortarten: Was für eine Art Wort ist das? Bei Satzgliedern fragst Du: Welche Aufgabe übernimmt die Wortgruppe im Satz?


Zusammenfassung

Wortarten ordnen Wörter nach ihren grammatischen Eigenschaften. Die wichtigsten Wortarten im Deutschunterricht der Klassen 5 und 6 sind Nomen, Verben, Adjektive, Artikel, Pronomen, Numeralien, Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und Interjektionen. Veränderbare Wortarten können flektiert werden, unveränderbare Wortarten bleiben gleich. Wenn Du Wortarten sicher erkennst, kannst Du Satzbau, Rechtschreibung und Textverständnis deutlich verbessern.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Wortart benennt Lebewesen, Dinge, Gefühle oder Begriffe? (Nomen) (!Verb) (!Adverb) (!Konjunktion)




Welche Wortart wird nach Person, Numerus und Tempus verändert? (Verb) (!Artikel) (!Interjektion) (!Präposition)




Welche Wortart beschreibt häufig Eigenschaften? (Adjektiv) (!Nomen) (!Konjunktion) (!Numerale)




Welche Wortart begleitet ein Nomen und zeigt oft Genus, Numerus und Kasus an? (Artikel) (!Adverb) (!Verb) (!Interjektion)




Welche Wortart kann ein Nomen ersetzen oder begleiten? (Pronomen) (!Präposition) (!Adjektiv) (!Konjunktion)




Welche Wortart gibt eine Anzahl oder Reihenfolge an? (Numerale) (!Adverb) (!Nomen) (!Artikel)




Welche Wortart beantwortet oft Fragen wie wann, wo, wie oder warum? (Adverb) (!Interjektion) (!Pronomen) (!Verb)




Welche Wortart zeigt ein Verhältnis an und verlangt oft einen Kasus? (Präposition) (!Adjektiv) (!Numerale) (!Konjunktion)




Welche Wortart verbindet Wörter, Wortgruppen oder Sätze? (Konjunktion) (!Nomen) (!Artikel) (!Adverb)




Welche Wortart drückt häufig einen Ausruf oder eine spontane Reaktion aus? (Interjektion) (!Verb) (!Pronomen) (!Präposition)





Memory

Nomen Namenwort
Verb Tätigkeitswort
Adjektiv Eigenschaftswort
Artikel Begleiter
Pronomen Fürwort
Präposition Verhältniswort
Konjunktion Bindewort





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Nomen Namen für Lebewesen Dinge Gefühle und Begriffe
Verb Handlung Vorgang oder Zustand
Adjektiv Eigenschaft oder Merkmal
Adverb Umstand von Zeit Ort Art oder Grund
Präposition Verhältnis zwischen Wörtern oder Wortgruppen
Konjunktion Verbindung von Wörtern Wortgruppen oder Sätzen




...


Kreuzworträtsel

Nomen Wie heißt die Wortart für Namen von Lebewesen Dingen Gefühlen und Begriffen?
Verben Welche Wortart kann im Deutschen nach Person und Zeit verändert werden?
Adjektiv Welche Wortart beschreibt Eigenschaften wie freundlich oder kalt?
Artikel Welche Wortart begleitet Nomen und zeigt oft das Genus an?
Pronomen Welche Wortart kann ein Nomen ersetzen oder begleiten?
Adverb Welche unflektierbare Wortart beschreibt genauer wann wo wie oder warum etwas geschieht?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Wörter werden nach ihren grammatischen Eigenschaften in

eingeteilt.
Ein

benennt Lebewesen Dinge Gefühle oder Begriffe.
Im Deutschen werden Nomen immer

.
Ein

drückt eine Handlung einen Vorgang oder einen Zustand aus.
Verben werden nach Person Numerus und Zeit

.
Ein

beschreibt eine Eigenschaft.
Viele Adjektive kann man

.
Ein

begleitet ein Nomen.
Ein

kann ein Nomen ersetzen.
Ein

beschreibt Umstände genauer.
Eine

zeigt ein Verhältnis an und verlangt oft einen Kasus.
Eine

verbindet Wörter Wortgruppen oder Sätze.
Eine

drückt häufig einen Ausruf aus.
Wortarten beschreiben die Art eines Wortes während

die Aufgabe im Satz beschreiben.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wortartensuche: Suche in einem kurzen Text je fünf Nomen, Verben und Adjektive. Markiere sie in unterschiedlichen Farben und erkläre bei drei Wörtern Deine Entscheidung.
  2. Nomenplakat: Gestalte ein Plakat mit Nomen aus Deiner Umgebung. Sortiere sie nach Lebewesen, Dingen, Gefühlen und Begriffen.
  3. Verben-Sammlung: Schreibe zehn Verben aus Deinem Alltag auf und bilde zu jedem Verb eine Personalform im Präsens.
  4. Adjektiv-Steigerung: Erstelle eine Tabelle mit zehn Adjektiven und steigere sie, soweit es sinnvoll ist.


Standard

  1. Textdetektiv: Untersuche einen Abschnitt aus einem Jugendbuch oder Sachtext. Bestimme die Wortarten der wichtigsten Wörter und erkläre, welche Wortart besonders häufig vorkommt.
  2. Satzwerkstatt: Schreibe fünf Sätze zum Thema Schule. Tausche in jedem Satz mindestens ein Nomen, ein Verb und ein Adjektiv aus und beschreibe, wie sich die Wirkung verändert.
  3. Pronomen-Kette: Schreibe einen kurzen Text über zwei Figuren. Verwende Pronomen so, dass keine unnötigen Wiederholungen entstehen, aber alle Bezüge klar bleiben.
  4. Erklärkarte: Erstelle Lernkarten zu den zehn wichtigsten Wortarten. Auf die Vorderseite schreibst Du die Wortart, auf die Rückseite Merkmale und Beispiele.


Schwer

  1. Fehleranalyse: Sammle typische Fehler bei der Bestimmung von Wortarten und entwickle zu jedem Fehler eine hilfreiche Prüfstrategie.
  2. Grammatik-Erklärvideo: Plane ein kurzes Erklärvideo zu veränderbaren und unveränderbaren Wortarten. Schreibe ein Drehbuch mit Beispielsätzen und Erklärgrafiken.
  3. Wortarten-Spiel: Entwickle ein Spiel, mit dem jüngere Lernende Nomen, Verben, Adjektive, Artikel und Pronomen üben können.
  4. Sprachforscher-Projekt: Vergleiche einen deutschen Satz mit einem Satz in einer anderen Sprache, die Du kennst. Untersuche, ob ähnliche Wortarten vorkommen und was anders ist.



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Lernkontrolle

Diese Aufgaben eignen sich als Lernnachweis, weil sie nicht nur Wissen abfragen, sondern zeigen, ob Du Zusammenhänge verstehst und anwenden kannst.

  1. Wortartenanalyse: Analysiere einen unbekannten Textabschnitt und begründe bei mindestens zehn Wörtern, warum Du sie einer bestimmten Wortart zuordnest.
  2. Transferaufgabe: Erkläre an einem eigenen Beispiel den Unterschied zwischen Wortart und Satzglied. Verwende dabei mindestens zwei verschiedene Wortarten.
  3. Textüberarbeitung: Überarbeite einen kurzen langweiligen Text, indem Du passende Adjektive, Adverbien und Konjunktionen ergänzt. Beschreibe anschließend, wie sich die Wirkung verändert.
  4. Fehlerkorrektur: Korrigiere eine falsche Wortartenbestimmung in einem Beispielsatz und erkläre Schritt für Schritt, welche Probe zur richtigen Lösung führt.
  5. Vergleich: Vergleiche Nomen und Verben hinsichtlich Veränderbarkeit, Funktion und Beispielen. Zeige dabei, warum beide Wortarten für Sätze besonders wichtig sind.
  6. Begründetes Sortieren: Sortiere eine Wortliste in flektierbare und unflektierbare Wortarten. Erkläre bei Grenzfällen, warum die Entscheidung schwierig sein kann.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis wählst Du eine der Aufgaben aus der Lernkontrolle aus und bearbeitest sie schriftlich. Zusätzlich markierst Du in einem eigenen Beispieltext mindestens fünf verschiedene Wortarten und erklärst Deine Zuordnung mit passenden Proben. Eine gelungene Bearbeitung zeigt, dass Du Wortarten nicht nur benennen, sondern in neuen Texten sicher erkennen und begründet anwenden kannst.




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  2. Woyzeck - Georg Büchner
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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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