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Wissen im digitalen Raum - Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC

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Wissen im digitalen Raum - Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC




Einleitung

Wissen im digitalen Raum bedeutet: Informationen liegen nicht nur in Büchern, Heften oder auf Arbeitsblättern vor, sondern auch auf Webseiten, in Videos, Bildern, Audios, Online-Lexika, Lernplattformen und Suchmaschinen. Im Deutschunterricht der Klasse 5 lernst Du, solche Informationen zu finden, zu verstehen, zu prüfen, in eigenen Worten wiederzugeben und verantwortungsvoll zu nutzen.

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Digitale Informationen sind schnell erreichbar, aber sie sind nicht automatisch richtig, vollständig oder für Deine Aufgabe geeignet. Deshalb brauchst Du Medienkompetenz, Informationskompetenz und gute Lesestrategien. Du lernst, passende Suchbegriffe zu wählen, Quellen zu vergleichen, wichtige Aussagen zu erkennen, eigene Notizen zu machen und Ergebnisse verständlich zu präsentieren.

Die Wortwolke zeigt: Beim Umgang mit digitalen Informationen geht es um Suchen, Lesen, Verstehen, Prüfen, Auswählen und Anwenden.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, was Wissen im digitalen Raum ist. Du kannst gezielt nach Informationen suchen, digitale Texte besser lesen, einfache Quellenprüfungen durchführen und fremde Inhalte verantwortungsvoll nutzen. Außerdem kannst Du eigene Lernprodukte wie einen Steckbrief, ein Lernplakat, eine kurze Präsentation oder ein Erklärvideo vorbereiten.

  1. Suchstrategie: Du formulierst passende Suchbegriffe und nutzt sie bewusst.
  2. Quellenprüfung: Du prüfst, wer eine Information veröffentlicht hat und ob sie glaubwürdig wirkt.
  3. Digitales Lesen: Du nutzt Überschriften, Absätze, Bilder, Links und Markierungen, um digitale Texte zu verstehen.
  4. Zusammenfassung: Du gibst Informationen in eigenen Worten wieder.
  5. Urheberrecht: Du achtest darauf, fremde Texte, Bilder und Videos nicht einfach zu kopieren.
  6. Datenschutz: Du schützt persönliche Daten und gehst respektvoll mit anderen im Netz um.


Was ist Wissen im digitalen Raum?

Information ist zunächst alles, was Dir etwas mitteilt: ein Satz, ein Bild, eine Tabelle, ein Video oder ein Tonbeitrag. Wissen entsteht erst, wenn Du Informationen verstehst, ordnest, überprüfst und mit Deinem Vorwissen verbindest. Wenn Du zum Beispiel im Internet liest, dass ein Tier in einem bestimmten Lebensraum lebt, wird daraus erst Wissen, wenn Du erklären kannst, warum dieser Lebensraum zu dem Tier passt.

Der digitale Raum ist kein einzelner Ort. Gemeint sind alle digitalen Umgebungen, in denen Menschen Informationen speichern, suchen, teilen und verändern. Dazu gehören Internet, Suchmaschinen, Wikipedia, Online-Lexika, Videoportale, Schulplattformen, E-Mail, Chat und Cloud-Speicher.

Im Deutschunterricht ist Wissen im digitalen Raum besonders wichtig, weil Du digitale Texte lesen, verstehen, beurteilen und selbst schreiben lernst. Dazu gehören Sachtexte, Erklärtexte, Berichte, Steckbriefe, Kommentare, Blogs, Bildbeschreibungen und kurze Präsentationen.


Information ist noch kein Wissen

Nicht jede Information hilft Dir sofort weiter. Manche Informationen sind zu schwierig, manche passen nicht zum Thema, manche sind veraltet und manche können falsch oder missverständlich sein. Darum stellst Du Dir beim Lernen im digitalen Raum immer drei Grundfragen: Was suche ich? Woher kommt die Information? Was mache ich mit der Information?

Wenn Du einen Text nur kopierst, hast Du noch nicht gezeigt, dass Du ihn verstanden hast. Im Deutschunterricht ist wichtig, dass Du wichtige Aussagen erkennst, sie in eigenen Worten erklärst und sie für Deine Aufgabe nutzt. Genau dadurch verwandelst Du digitale Informationen in eigenes Wissen.


Beispiele aus Klasse 5

Du suchst Informationen für einen Tiersteckbrief, ein Lesetagebuch, ein Referat über eine Autorin oder einen Autor, eine Beschreibung eines Märchens oder eine Erklärung zu Wortarten. Dabei findest Du oft viele Treffer. Nicht alle Treffer sind gleich gut. Ein kurzer Lexikonartikel kann hilfreicher sein als ein langer, schwieriger Text. Ein Video kann etwas anschaulich erklären, aber Du musst trotzdem prüfen, ob die Aussagen stimmen.


Suchen mit Plan

Eine gute digitale Suche beginnt nicht mit dem ersten Klick, sondern mit einem Plan. Überlege zuerst, was Du genau wissen möchtest. Aus Deiner Frage bildest Du passende Suchbegriffe. Suchbegriffe sind wichtige Wörter, die zum Thema passen. Sie sollten möglichst genau sein.

Beispiel: Wenn Du Informationen über den Lebensraum des Igels suchst, ist Igel Lebensraum Nahrung Feinde besser als nur Igel. Wenn Du eine Wortart erklären möchtest, ist Adjektiv Beispiel Klasse 5 genauer als nur Deutsch.

Die Abbildung erinnert daran: Recherchieren ist wie gezieltes Fischen nach passenden Informationen.


Gute Suchbegriffe finden

Nutze Schlüsselwörter, die das Thema genau beschreiben. Denke auch an verwandte Wörter. Wenn Du zu wenige Ergebnisse findest, kannst Du allgemeinere Begriffe nutzen. Wenn Du zu viele Ergebnisse findest, kannst Du genauere Begriffe hinzufügen. Im Deutschunterricht helfen Dir oft die W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?

  1. Thema: Schreibe zuerst auf, worum es genau geht.
  2. Frage: Formuliere eine klare Frage, die Du beantworten möchtest.
  3. Schlüsselwort: Markiere die wichtigsten Wörter Deiner Frage.
  4. Suchbegriff: Setze zwei bis vier wichtige Wörter zu einer Suche zusammen.
  5. Auswahl: Öffne nicht sofort alles, sondern lies zuerst Titel und Kurzbeschreibung.


Trefferlisten verstehen

Eine Trefferliste zeigt Dir Ergebnisse einer Suchmaschine. Ganz oben steht nicht immer das beste Ergebnis für Deine Aufgabe. Manche Ergebnisse sind Werbung, manche sind für Erwachsene geschrieben, manche passen nur ungefähr zum Thema. Lies deshalb den Titel, die kurze Beschreibung und die Internetadresse. Achte darauf, ob die Seite zu Deinem Lernziel passt.

Für Klasse 5 sind oft Seiten geeignet, die klar erklären, kindgerecht schreiben und Beispiele geben. Auch Schulbücher, Kinderlexika, Bibliotheksseiten oder von Lehrkräften empfohlene Lernseiten können sehr hilfreich sein.


Digitale Texte lesen

Digitale Texte unterscheiden sich von gedruckten Texten. Sie enthalten oft Links, Bilder, Videos, Unterüberschriften, Kästen, Tabellen oder Kommentare. Manchmal springen die Augen schnell von einem Element zum nächsten. Deshalb brauchst Du beim digitalen Lesen besondere Aufmerksamkeit.

Lies nicht nur den ersten Satz. Überfliege zuerst die Seite. Achte auf Überschriften, Zwischenüberschriften und hervorgehobene Wörter. Frage Dich dann: Passt diese Seite zu meiner Aufgabe? Verstehe ich die wichtigsten Begriffe? Kann ich die Hauptaussage in eigenen Worten erklären?


Lesestrategien für digitale Texte

Überfliegen bedeutet, dass Du Dir zuerst einen Überblick verschaffst. Genaues Lesen bedeutet, dass Du wichtige Abschnitte sorgfältig liest. Markieren bedeutet, dass Du zentrale Wörter oder Sätze hervorhebst. Notizen helfen Dir, das Gelesene später wiederzufinden und selbst zu erklären.

  1. Überblick: Lies Überschrift, Zwischenüberschriften und Bildunterschriften.
  2. Frage: Kläre, welche Frage der Text beantworten soll.
  3. Markierung: Markiere nur wichtige Wörter, nicht ganze Absätze.
  4. Notiz: Schreibe kurze Stichwörter in eigenen Worten.
  5. Zusammenfassung: Erkläre am Ende mündlich oder schriftlich, was Du gelernt hast.


Multimodale Texte verstehen

Viele digitale Texte sind multimodal. Das bedeutet: Sie bestehen aus mehreren Zeichenformen, zum Beispiel Text, Bild, Ton und Video. Ein Bild kann etwas zeigen, was im Text nicht genau beschrieben wird. Ein Video kann einen Ablauf erklären. Eine Grafik kann Zusammenhänge sichtbar machen. Trotzdem musst Du immer prüfen, ob Bild, Text und Video zusammenpassen.

Im Deutschunterricht lernst Du deshalb nicht nur das Lesen von Sätzen, sondern auch das Verstehen von Bildern, Tabellen, Diagrammen, Symbolen und Links. Du fragst: Was sehe ich? Was steht im Text? Was wird erklärt? Was bleibt unklar?


Quellen prüfen

Eine Quelle ist der Ort oder die Person, von der eine Information stammt. Quellen können Bücher, Webseiten, Videos, Bilder, Interviews oder Lexikonartikel sein. Beim Lernen im digitalen Raum ist Quellenprüfung sehr wichtig, weil im Internet viele Menschen Inhalte veröffentlichen können.

Die Grafik zeigt Prüffragen, die beim Erkennen von falschen oder unsicheren Informationen helfen können.


Die fünf Prüffragen

Wenn Du eine digitale Quelle nutzt, helfen Dir fünf einfache Prüffragen. Erst wenn mehrere Antworten überzeugend sind, solltest Du die Information für Deine Aufgabe verwenden.

  1. Autor: Wer hat den Text, das Bild oder das Video erstellt?
  2. Herausgeber: Welche Seite oder Organisation veröffentlicht die Information?
  3. Datum: Von wann ist die Information?
  4. Absicht: Soll die Information erklären, verkaufen, unterhalten oder beeinflussen?
  5. Vergleich: Findest Du dieselbe Information auch in anderen glaubwürdigen Quellen?


Woran erkennst Du unsichere Informationen?

Unsichere Informationen erkennst Du manchmal an sehr reißerischen Überschriften, vielen Ausrufezeichen, fehlenden Autorennamen, fehlendem Datum, unklarer Internetadresse oder daran, dass nur eine einzige Seite etwas behauptet. Auch ein professionelles Aussehen beweist nicht automatisch, dass eine Seite richtig ist.

Eine gute Regel lautet: Erst prüfen, dann nutzen. Wenn Du unsicher bist, frage Deine Lehrkraft, vergleiche mit einem Lexikon oder suche eine zweite Quelle. Gerade im Deutschunterricht ist das wichtig, weil Du zeigen sollst, dass Du Informationen verstanden und verantwortungsvoll ausgewählt hast.


Wissen nutzen und in eigenen Worten wiedergeben

Wenn Du passende Informationen gefunden hast, beginnt die wichtigste Arbeit: Du musst auswählen, ordnen und selbst formulieren. Kopieren ist keine gute Lernstrategie. Wer nur kopiert, versteht oft weniger und verletzt möglicherweise das Urheberrecht.

Schreibe deshalb kurze Stichwörter auf. Nutze eigene Sätze. Erkläre schwierige Wörter. Ordne Informationen nach Unterthemen. Für einen Steckbrief kannst Du zum Beispiel die Bereiche Aussehen, Lebensraum, Nahrung und Besonderheiten nutzen. Für ein Referat kannst Du Einleitung, Hauptteil und Schluss vorbereiten.


Notizen statt Kopieren

Eine gute Notiz ist kurz, verständlich und in Deinen Worten geschrieben. Sie hilft Dir, später einen eigenen Text zu verfassen. Notiere nicht jeden Satz, sondern nur wichtige Gedanken. Wenn ein Satz besonders wichtig ist und Du ihn genau übernehmen möchtest, musst Du deutlich machen, dass er nicht von Dir stammt.

  1. Stichwortzettel: Schreibe nur Schlüsselwörter und kurze Gedanken auf.
  2. Gliederung: Ordne Deine Notizen nach Unterthemen.
  3. Eigene Worte: Formuliere aus den Notizen neue Sätze.
  4. Kontrolle: Vergleiche Deinen Text mit der Quelle und prüfe, ob Du nichts falsch verstanden hast.
  5. Quellenangabe: Notiere, woher die Information stammt.


Quellen angeben in Klasse 5

In Klasse 5 genügt oft eine einfache Quellenangabe. Schreibe den Namen der Webseite, den Titel des Artikels und das Datum, an dem Du die Seite genutzt hast. Bei Bildern notierst Du ebenfalls, woher sie stammen. So zeigst Du, dass Du ehrlich arbeitest und fremde Arbeit respektierst.

Eine einfache Quellenangabe kann so aussehen: Name der Seite – Titel des Artikels – abgerufen am Datum. Deine Lehrkraft kann Dir sagen, welche Form in Deiner Klasse verwendet werden soll.


Datenschutz, Respekt und Sicherheit

Zum Lernen im digitalen Raum gehört auch, dass Du Dich und andere schützt. Datenschutz bedeutet, persönliche Informationen vorsichtig zu behandeln. Dazu gehören Dein voller Name, Deine Adresse, Telefonnummer, Passwörter, private Fotos und genaue Angaben zu Deinem Alltag.

Auch die Sprache ist wichtig. Im digitalen Raum gelten dieselben Regeln des Respekts wie im Klassenraum. Beleidigungen, Ausgrenzung und das Weiterleiten peinlicher Bilder verletzen andere Menschen. Im Deutschunterricht kannst Du üben, wie man höflich fragt, sachlich antwortet und Kritik fair formuliert.


Sichere Regeln für Klasse 5

  1. Persönliche Daten: Gib private Daten nicht ohne Erlaubnis weiter.
  2. Passwort: Behandle Passwörter geheim und teile sie nicht mit Freundinnen oder Freunden.
  3. Netiquette: Schreibe freundlich und respektvoll.
  4. Bildrecht: Veröffentliche keine Fotos anderer Personen ohne Erlaubnis.
  5. Hilfe holen: Sprich mit Erwachsenen, wenn Dir etwas im Netz Angst macht oder komisch vorkommt.


Wissen im Deutschunterricht anwenden

Im Deutschunterricht kannst Du Wissen im digitalen Raum auf viele Arten nutzen. Du kannst Informationen für einen Sachtext sammeln, eine Figur aus einem Buch beschreiben, Hintergründe zu einer Autorin oder einem Autor recherchieren, Wortarten üben oder ein Märchen mit digitalen Bildern vergleichen.

Wichtig ist nicht, möglichst viele Seiten zu öffnen. Wichtig ist, dass Du passend suchst, genau liest, kritisch prüfst und verständlich erklärst. Damit trainierst Du gleichzeitig Lesen, Schreiben, Sprechen, Zuhören und Medienkompetenz.


Beispiel: Einen Tiersteckbrief erstellen

Für einen Tiersteckbrief suchst Du gezielt nach Informationen. Du prüfst, ob die Seite verständlich und glaubwürdig ist. Du machst Notizen in eigenen Worten. Danach schreibst Du Deinen Steckbrief mit klaren Zwischenüberschriften. Am Ende nennst Du Deine Quellen.

So übst Du Recherche, Lesen, Schreiben, Ordnen, Zusammenfassen und Präsentieren. Genau diese Fähigkeiten brauchst Du auch bei vielen anderen Aufgaben im Deutschunterricht.


Beispiel: Ein Erklärplakat zu Wortarten gestalten

Wenn Du ein digitales oder analoges Plakat zu Nomen, Verben oder Adjektiven gestaltest, brauchst Du verständliche Erklärungen und eigene Beispiele. Suche nicht nur nach einer fertigen Lösung. Prüfe, ob Du die Erklärung wirklich verstehst. Schreibe eigene Beispielsätze und gestalte das Plakat so, dass andere Kinder daraus lernen können.


Merksatz

Digitales Wissen entsteht, wenn Du Informationen gezielt suchst, aufmerksam liest, kritisch prüfst, in eigenen Worten erklärst und verantwortungsvoll weiterverwendest.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Wissen im digitalen Raum? (Informationen werden digital gespeichert, verbunden und genutzt) (!Alle Informationen im Internet sind automatisch richtig) (!Wissen gibt es nur in gedruckten Büchern) (!Digitale Informationen dürfen immer kopiert werden)




Warum solltest Du digitale Quellen prüfen? (Weil nicht alles im Internet richtig oder geeignet ist) (!Weil Suchmaschinen keine Ergebnisse anzeigen) (!Weil Bilder immer falsch sind) (!Weil Texte im Internet nie gelesen werden dürfen)




Was ist ein sinnvoller Suchbegriff? (Ein wichtiges Wort oder eine Wortgruppe zum Thema) (!Ein zufälliger Satz ohne Bezug zur Aufgabe) (!Ein Passwort für eine Lernplattform) (!Ein Bild ohne Beschreibung)




Was hilft beim Verstehen digitaler Texte? (Überschriften, Absätze und Markierungen beachten) (!Nur auf Werbung klicken) (!Den Text sofort vollständig kopieren) (!Alle Links gleichzeitig öffnen)




Was ist eine Quelle? (Der Ort oder die Person, von der eine Information stammt) (!Ein besonders langer Satz) (!Ein beliebiges Suchwort) (!Ein privates Passwort)




Was musst Du beim Nutzen fremder Bilder beachten? (Ob Du sie verwenden darfst und woher sie stammen) (!Dass Du den Dateinamen immer löschst) (!Dass jedes Bild automatisch frei nutzbar ist) (!Dass Bilder keine Quelle haben können)




Welche Handlung ist keine gute Strategie beim Recherchieren? (Die erste Trefferseite ungeprüft abschreiben) (!Verschiedene Quellen vergleichen) (!Wichtige Informationen in eigenen Worten notieren) (!Nach Autor und Datum schauen)




Wozu sind Notizen in eigenen Worten gut? (Sie helfen beim Verstehen und Erinnern) (!Sie ersetzen jede Quellenprüfung) (!Sie machen jede Information automatisch wahr) (!Sie löschen das Urheberrecht)




Was ist eine Trefferliste? (Eine Liste mit Suchergebnissen) (!Eine Liste mit Passwörtern) (!Ein Wörterbuch aus Papier) (!Ein Bild ohne Text)




Was bedeutet Datenschutz? (Persönliche Daten vorsichtig behandeln) (!Alle Daten öffentlich teilen) (!Passwörter im Klassenchat veröffentlichen) (!Private Fotos ohne Erlaubnis verschicken)





Memory

Suchbegriff Startwort für eine Suche
Quelle Herkunft einer Information
Trefferliste Ergebnisse der Suche
Urheberrecht Regeln für fremde Inhalte
Datenschutz Schutz persönlicher Angaben
Notiz Eigene kurze Zusammenfassung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Suchbegriff Wörter, mit denen Du eine Recherche startest
Quelle Herkunft einer Information
Trefferliste Übersicht über Suchergebnisse
Überschrift Hinweis auf das Thema eines Textabschnitts
Notiz Kurzer Gedanke in eigenen Worten
Urheberrecht Regel zum Nutzen fremder Texte und Bilder






Kreuzworträtsel

Quelle Woher stammt eine Information?
Autor Wer hat einen Text geschrieben?
Suche Was startest Du mit passenden Suchbegriffen?
Fakten Wie nennt man überprüfbare Informationen?
Urheber Wie nennt man die Person, die ein Werk geschaffen hat?
Notiz Was schreibst Du kurz in eigenen Worten auf?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Im digitalen Raum findest Du viele

in Texten, Bildern und Videos. Aus Informationen wird erst dann

, wenn Du sie verstehst, vergleichst und in eigenen Worten erklären kannst. Eine gute Suche beginnt mit passenden

. Vor dem Nutzen einer Seite prüfst Du die

. Digitale Texte liest Du besser, wenn Du Überschriften und

beachtest. Fremde Inhalte darfst Du nicht einfach kopieren, denn dafür gibt es das

. Persönliche Angaben wie Adresse oder Telefonnummer gehören zum

. Im Deutschunterricht zeigst Du Dein Können, wenn Du Ergebnisse verständlich

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Suchbegriffe: Wähle ein Thema aus dem Deutschunterricht und schreibe fünf passende Suchbegriffe auf, die Dir bei der Recherche helfen könnten.
  2. Quellensteckbrief: Suche eine kindgerechte Webseite zu einem Unterrichtsthema und notiere Titel, Herausgeber, Datum und eine wichtige Information.
  3. Digitale Lesespuren: Öffne einen kurzen digitalen Sachtext und schreibe drei Überschriften, zwei wichtige Wörter und eine Frage zum Text auf.
  4. Wortschatz: Erstelle eine kleine Wörterliste mit zehn Fachbegriffen zum digitalen Lernen und erkläre jeden Begriff in einem einfachen Satz.


Standard

  1. Quellenvergleich: Vergleiche zwei digitale Quellen zum selben Thema und entscheide, welche Quelle für Klasse 5 hilfreicher ist. Begründe Deine Entscheidung.
  2. Erklärtext: Schreibe einen kurzen Erklärtext mit der Überschrift „So prüfe ich eine Quelle“. Nutze eigene Beispiele aus dem Deutschunterricht.
  3. Lernplakat: Gestalte ein Plakat zu den fünf Prüffragen Autor, Herausgeber, Datum, Absicht und Vergleich. Ergänze kurze Beispielsätze.
  4. Interview: Befrage eine Mitschülerin, einen Mitschüler oder eine erwachsene Person dazu, wie sie Informationen im Internet prüft. Fasse die Antworten zusammen.


Schwer

  1. Faktencheck: Wähle eine Behauptung aus einem digitalen Text und überprüfe sie mithilfe von mindestens zwei weiteren Quellen. Schreibe auf, was Du herausgefunden hast.
  2. Mini-Tutorial: Erstelle ein kurzes Erklärvideo oder eine mündliche Anleitung zum Thema „Richtig suchen und Quellen prüfen in Klasse 5“.
  3. Klassen-Wiki: Entwickle mit Deiner Klasse eine kleine Sammlung geprüfter Begriffe aus dem Deutschunterricht, zum Beispiel zu Wortarten, Märchen oder Sachtexten.
  4. Projektpräsentation: Bereite eine Präsentation vor, in der Du zeigst, wie aus digitalen Informationen ein eigener Lerntext entsteht. Erkläre dabei Deine Suchbegriffe, Quellen und Notizen.



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Lernkontrolle

  1. Fallbeispiel Quellenprüfung: Du erhältst zwei digitale Texte über dasselbe Tier. Erkläre, welcher Text glaubwürdiger wirkt, und begründe Deine Entscheidung mit mindestens drei Kriterien.
  2. Transferaufgabe Suchstrategie: Plane eine Recherche zu einem neuen Thema aus dem Deutschunterricht. Formuliere eine Leitfrage, passende Suchbegriffe und mögliche Unterthemen.
  3. Textüberarbeitung: Überarbeite einen kopierten Internetabschnitt so, dass daraus ein eigener kurzer Sachtext für Klasse 5 wird. Achte auf eigene Worte und eine klare Struktur.
  4. Begründung: Erkläre, warum die erste Trefferseite einer Suchmaschine nicht automatisch die beste Quelle sein muss.
  5. Präsentationsentscheidung: Entscheide, ob Du für ein Thema besser ein Plakat, einen Kurzvortrag, einen Steckbrief oder ein Erklärvideo nutzt. Begründe Deine Wahl.
  6. Medienverantwortung: Beschreibe, was passieren kann, wenn persönliche Daten oder fremde Bilder unüberlegt geteilt werden. Entwickle drei sichere Regeln für Deine Klasse.


Lernnachweis

  1. Rechercheportfolio: Sammle Deine Suchbegriffe, Notizen, Quellenangaben und Deinen fertigen Lerntext in einer Mappe oder Datei.
  2. Selbsteinschätzung: Markiere, was Dir schon sicher gelingt: suchen, lesen, prüfen, notieren, schreiben, präsentieren.
  3. Partnerfeedback: Tausche Dein Lernprodukt mit einer Partnerin oder einem Partner und gib Rückmeldung zu Verständlichkeit, Quellenangaben und eigener Formulierung.
  4. Überarbeitung: Verbessere Dein Lernprodukt nach dem Feedback und schreibe kurz auf, was Du geändert hast.
  5. Reflexion: Erkläre in fünf bis acht Sätzen, was Du beim Arbeiten mit digitalen Informationen gelernt hast.




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  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
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