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Wirtschaft und Gesellschaft - Gemeinschaftskunde

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Wirtschaft und Gesellschaft - Gemeinschaftskunde




Wirtschaft und Gesellschaft - Gemeinschaftskunde


Einleitung

Wirtschaft und Gesellschaft gehören eng zusammen. Jeden Tag triffst Du wirtschaftliche Entscheidungen: Du kaufst ein, nutzt öffentliche Verkehrsmittel, vergleichst Preise oder denkst über einen Beruf nach. Gleichzeitig lebst Du in einer Gesellschaft mit Regeln, Rechten, Pflichten und unterschiedlichen Interessen.

Im Fach Gemeinschaftskunde untersuchst Du deshalb nicht nur Politik. Du fragst auch: Wie entstehen Preise? Welche Aufgaben haben Unternehmen und Staat? Warum gibt es soziale Unterschiede? Wie können Menschen an Entscheidungen mitwirken? Und wie lässt sich Wohlstand mit sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz verbinden?

Der Deutsche Bundestag entscheidet über Gesetze, die Wirtschaft und Gesellschaft prägen. Das Grundgesetz beschreibt Deutschland als demokratischen und sozialen Bundesstaat.[1]


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge erklären. Du kannst Interessen verschiedener Gruppen vergleichen, politische Maßnahmen beurteilen und eigene Vorschläge begründen.

  1. Wirtschaft: Du erklärst Markt, Angebot, Nachfrage und Preisbildung.
  2. Gesellschaft: Du beschreibst soziale Gruppen, Unterschiede und Veränderungen.
  3. Soziale Marktwirtschaft: Du ordnest Markt, Wettbewerb und Sozialstaat ein.
  4. Demokratie: Du untersuchst, wie politische Entscheidungen Wirtschaft und Zusammenleben beeinflussen.
  5. Urteilsbildung: Du bewertest Konflikte aus mehreren Perspektiven.


Wirtschaft im Alltag

Wirtschaft bedeutet, mit begrenzten Mitteln Bedürfnisse zu erfüllen. Menschen benötigen zum Beispiel Nahrung, Wohnen, Kleidung, Bildung und Sicherheit. Da Zeit, Geld, Rohstoffe und Arbeitskraft nicht unbegrenzt vorhanden sind, müssen Entscheidungen getroffen werden.

Ein Privathaushalt entscheidet, wofür Einkommen ausgegeben oder gespart wird. Unternehmen produzieren Waren und Dienstleistungen. Der Staat stellt Regeln auf, erhebt Steuern und finanziert öffentliche Aufgaben. Banken vermitteln Geld, und das Ausland ist durch Handel und Produktion mit der eigenen Wirtschaft verbunden.

Schon ein Einkauf verbindet viele Beteiligte: Beschäftigte, Unternehmen, Lieferdienste, Landwirtschaft, Handel, Staat und Verbraucherinnen und Verbraucher.


Bedürfnisse, Güter und Entscheidungen

Ein Bedürfnis ist der Wunsch, einen empfundenen Mangel zu beseitigen. Wird ein Bedürfnis mit Kaufkraft verbunden, entsteht Nachfrage. Zur Befriedigung dienen Güter. Das können Sachgüter wie ein Fahrrad oder Dienstleistungen wie eine Busfahrt sein.

Wirtschaftliches Handeln verlangt Entscheidungen. Wer mehr Geld für ein neues Smartphone ausgibt, kann dasselbe Geld nicht gleichzeitig für eine Reise verwenden. Diese entgangene Alternative nennt man Opportunitätskosten.


Der Markt: Angebot, Nachfrage und Preis

Ein Markt entsteht dort, wo Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen. Das kann ein Wochenmarkt, ein Online-Shop, der Arbeitsmarkt oder der Wohnungsmarkt sein. Der Preis bildet sich durch das Zusammenwirken von Anbietenden und Nachfragenden.[2]

Vereinfacht gilt: Steigt bei gleichbleibendem Angebot die Nachfrage, kann der Preis steigen. Wächst das Angebot bei gleichbleibender Nachfrage, kann der Preis sinken. In der Wirklichkeit beeinflussen zusätzlich Kosten, Werbung, Marktmacht, Erwartungen, Steuern und staatliche Regeln das Ergebnis.

Ein Markt funktioniert nicht automatisch fair. Wenn ein Unternehmen kaum Konkurrenz hat, kann es große Macht besitzen. Deshalb schützt der Staat den Wettbewerb, kontrolliert bestimmte Märkte und setzt Regeln für Verbraucher-, Arbeits- und Umweltschutz.


Die Soziale Marktwirtschaft

Die Soziale Marktwirtschaft verbindet marktwirtschaftlichen Wettbewerb mit sozialem Ausgleich. Unternehmen können grundsätzlich frei handeln und private Initiative ist erwünscht. Gleichzeitig setzt der Staat Regeln, begrenzt wirtschaftliche Macht und schützt Menschen vor wichtigen sozialen Risiken. Ziel ist es, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und soziale Sicherheit miteinander zu verbinden.[3]

Das historische Plakat zeigt, dass die Soziale Marktwirtschaft auch politisch beworben wurde. Solche Quellen solltest Du kritisch untersuchen: Wer hat das Bild erstellt? Welche Botschaft vermittelt es? Welche Gegenpositionen fehlen?


Wettbewerb und staatlicher Ordnungsrahmen

Wettbewerb kann Unternehmen dazu anregen, bessere oder günstigere Produkte anzubieten. Er kann aber nur funktionieren, wenn Regeln eingehalten werden. Kartelle, Täuschung und der Missbrauch von Marktmacht können den Wettbewerb einschränken.

Der Staat gestaltet deshalb einen Ordnungsrahmen. Dazu gehören Eigentumsrechte, Vertragsfreiheit, Haftungsregeln, Kartellrecht, Verbraucherschutz und soziale Standards. Politisch umstritten ist häufig, wie stark der Staat eingreifen soll.


Warum der Staat eingreift

Staatliches Handeln kann nötig sein, wenn Märkte wichtige Probleme nicht lösen. Beispiele sind Umweltbelastungen, ungleiche Marktmacht, fehlende öffentliche Güter oder soziale Notlagen.

Bei einer Fabrik können etwa Gewinne beim Unternehmen entstehen, während Lärm oder Abgase die Allgemeinheit belasten. Solche Auswirkungen auf Dritte heißen Externe Effekte. Der Staat kann Grenzwerte festlegen, Abgaben erheben, klimafreundliche Technik fördern oder bestimmte Handlungen verbieten.


Demokratie, Staat und Gesellschaft

Politische Entscheidungen bestimmen viele wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Parlamente beschließen Steuern, Sozialleistungen, Bildungsangebote, Mindeststandards und Regeln für Unternehmen. In einer Demokratie sollen unterschiedliche Interessen öffentlich beraten und nach festgelegten Verfahren entschieden werden.

Das Grundgesetz schützt Grundrechte und legt zentrale Regeln des Staates fest. Zu einer demokratischen Gesellschaft gehören freie Wahlen, Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und die Möglichkeit, Regierungshandeln zu kritisieren.


Interessen und politische Entscheidungen

In Wirtschaft und Gesellschaft bestehen unterschiedliche Interessen. Beschäftigte wünschen sich gute Löhne und sichere Arbeitsplätze. Unternehmen achten auf Kosten, Absatz und Gewinn. Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten gute Qualität und bezahlbare Preise. Der Staat verfolgt Ziele wie Sicherheit, Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz.

Politik muss solche Interessen abwägen. Eine Entscheidung kann einer Gruppe Vorteile bringen und für eine andere Gruppe Kosten verursachen. Gute Urteile berücksichtigen deshalb Folgen, Betroffene, Rechte, Finanzierung und mögliche Alternativen.


Beteiligung und Zivilgesellschaft

Demokratische Beteiligung besteht nicht nur aus Wahlen. Menschen können sich in Parteien, Vereinen, Gewerkschaften, Verbänden, Bürgerinitiativen oder Nichtregierungsorganisationen engagieren. Sie können Petitionen einreichen, demonstrieren, diskutieren oder in der Kommune mitarbeiten.

Demonstrationen sind eine Form öffentlicher Meinungsäußerung. Sie können politische Aufmerksamkeit erzeugen, ersetzen aber nicht die demokratische Entscheidung durch die zuständigen Organe.


Arbeit, Unternehmen und Mitbestimmung

Arbeit sichert für viele Menschen Einkommen und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig verändert sie sich durch Digitalisierung, Globalisierung, Klimaschutz und neue Formen der Beschäftigung.

Unternehmen kombinieren Arbeitskraft, Wissen, Kapital und Rohstoffe. Sie stellen Güter her, bieten Dienstleistungen an, schaffen Arbeitsplätze und tragen wirtschaftliche Risiken. Zugleich müssen sie Gesetze und Vereinbarungen beachten.


Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt bieten Menschen ihre Arbeitskraft an, während Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Personal suchen. Löhne entstehen nicht nur durch Angebot und Nachfrage. Ausbildung, Berufserfahrung, Tarifverträge, gesetzliche Regeln, Produktivität und Verhandlungsmacht spielen ebenfalls eine Rolle.

Arbeitslosigkeit kann individuelle und gesellschaftliche Folgen haben. Sie betrifft Einkommen, Selbstwertgefühl, soziale Kontakte, Steuereinnahmen und die Finanzierung der sozialen Sicherung.


Tarifautonomie und Mitbestimmung

Gewerkschaften vertreten Interessen von Beschäftigten. Arbeitgeberverbände vertreten Unternehmen. Beide Seiten können Tarifverträge über Löhne, Arbeitszeit und weitere Bedingungen schließen. Dieses Recht wird Tarifautonomie genannt.

Scheitern Verhandlungen, können Arbeitskämpfe entstehen. Ein Streik ist kein Selbstzweck, sondern ein Druckmittel in einem geregelten Konflikt. In Betrieben ermöglichen Betriebsräte zusätzliche Mitbestimmung.


Sozialstaat, Ungleichheit und Gerechtigkeit

Menschen haben unterschiedliche Einkommen, Vermögen, Bildungschancen und Lebensbedingungen. Unterschiede sind nicht automatisch ungerecht. Sie werden aber dann zum politischen Problem, wenn Menschen dauerhaft von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen werden oder grundlegende Chancen fehlen.

Der Sozialstaat soll soziale Sicherheit fördern. Die Sozialversicherung umfasst insbesondere Kranken-, Pflege-, Unfall-, Renten- und Arbeitslosenversicherung.[4]


Soziale Risiken und Sicherung

Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit und Alter können Menschen finanziell belasten. Sozialversicherungen verteilen solche Risiken auf viele Versicherte. Zusätzlich finanziert der Staat Unterstützungsangebote aus Steuern.

Sozialpolitik steht immer vor Zielkonflikten. Leistungen sollen ausreichend und gerecht sein, müssen aber auch finanziert werden. Dabei wird darüber gestritten, wer wie viel beitragen soll und welche Leistungen allen oder nur Bedürftigen zustehen.


Soziale Ungleichheit messen und beurteilen

Die Lorenzkurve veranschaulicht, wie Einkommen oder Vermögen verteilt sind. Je weiter sie von der Gleichverteilungslinie entfernt liegt, desto ungleicher ist die Verteilung.

Eine Zahl allein erklärt jedoch nicht, ob eine Gesellschaft gerecht ist. Für ein Urteil brauchst Du zusätzliche Fragen: Haben alle Zugang zu Bildung? Können Menschen von ihrer Arbeit leben? Wie groß ist soziale Mobilität? Werden besondere Belastungen berücksichtigt?


Verschiedene Vorstellungen von Gerechtigkeit

Leistungsgerechtigkeit betont, dass unterschiedliche Leistungen unterschiedlich belohnt werden können. Bedarfsgerechtigkeit fragt, was Menschen für ein menschenwürdiges Leben benötigen. Chancengerechtigkeit verlangt faire Ausgangsbedingungen. Verteilungsgerechtigkeit betrachtet, wie Einkommen, Vermögen, Lasten und Möglichkeiten verteilt sind.

Diese Vorstellungen können zu verschiedenen politischen Lösungen führen. Deshalb solltest Du immer nennen, welches Gerechtigkeitsprinzip Du verwendest.


Konsum, Verantwortung und Verbraucherrechte

Konsum ist wirtschaftliches und gesellschaftliches Handeln. Mit einem Kauf entscheidest Du nicht nur über ein Produkt, sondern indirekt auch über Produktionsweisen, Arbeitsbedingungen, Transport und Ressourcenverbrauch.

Verbraucherinnen und Verbraucher benötigen verständliche Informationen und Schutz vor Täuschung oder gefährlichen Produkten. Gleichzeitig tragen sie Verantwortung, Angebote kritisch zu vergleichen und Folgen des eigenen Konsums zu bedenken.

Das Pfandsystem zeigt, wie staatliche Regeln, Unternehmen und Konsumverhalten zusammenwirken können. Es setzt einen finanziellen Anreiz, Verpackungen zurückzugeben.


Nachhaltiger Konsum

Nachhaltiger Konsum berücksichtigt ökologische, soziale und wirtschaftliche Folgen. Mögliche Kriterien sind Haltbarkeit, Reparierbarkeit, Energieverbrauch, Transportwege, Arbeitsbedingungen und Verpackung.

Nicht jede Verantwortung kann einzelnen Konsumierenden übertragen werden. Politik und Unternehmen gestalten durch Gesetze, Produktdesign, Infrastruktur und Preise die verfügbaren Möglichkeiten.


Globalisierung

Globalisierung bezeichnet die zunehmende weltweite Verflechtung von Wirtschaft, Politik, Kommunikation und Kultur. Waren, Geld, Informationen und Dienstleistungen überschreiten Grenzen oft sehr schnell.[5]

Globale Lieferketten ermöglichen große Produktauswahl und internationale Arbeitsteilung. Gleichzeitig können Abhängigkeiten entstehen. Eine Störung in einem Teil der Welt kann Produktion und Preise an vielen anderen Orten beeinflussen.


Chancen und Herausforderungen

Globalisierung kann Handel, Wissenstransfer, Innovation und wirtschaftliche Entwicklung fördern. Sie kann aber auch den Konkurrenzdruck erhöhen, Umweltbelastungen verlagern und schlechte Arbeitsbedingungen begünstigen.

Politische Regeln sind schwieriger, wenn Unternehmen weltweit handeln, Gesetze aber überwiegend national gelten. Deshalb gewinnen internationale Abkommen, die Europäische Union und Organisationen wie die Vereinten Nationen an Bedeutung.


Nachhaltigkeit und sozial-ökologischer Wandel

Wirtschaftliches Handeln braucht Energie und Rohstoffe. Klimawandel und Artenverlust zeigen, dass natürliche Lebensgrundlagen begrenzt sind. Nachhaltige Politik versucht, heutige Bedürfnisse zu erfüllen, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu zerstören.

Der Umbau von Energie, Verkehr, Industrie und Gebäuden schafft Chancen für Innovation und neue Berufe. Gleichzeitig entstehen Kosten und Konflikte. Besonders wichtig ist die Frage, wie Belastungen sozial gerecht verteilt werden.


Zielkonflikte erkennen

Ein politisches Ziel kann andere Ziele berühren. Ein höherer CO₂-Preis kann klimafreundliches Verhalten fördern, aber Haushalte mit geringem Einkommen stark belasten. Ein schneller Ausbau von Windenergie schützt das Klima, kann aber örtliche Konflikte auslösen. Wirtschaftspolitik muss solche Folgen untersuchen und Ausgleichsmöglichkeiten entwickeln.

Eine begründete Lösung verbindet möglichst mehrere Ziele: Wirksamkeit, soziale Verträglichkeit, Finanzierbarkeit, Freiheit und demokratische Akzeptanz.


Medien, Meinungsbildung und wirtschaftliche Interessen

Informationen über Wirtschaft und Gesellschaft erreichen Dich über Nachrichten, soziale Netzwerke, Werbung und persönliche Gespräche. Quellen verfolgen unterschiedliche Ziele. Journalistische Beiträge sollen informieren, Werbung will überzeugen, Verbände vertreten Interessen und politische Akteure werben für Positionen.

Prüfe deshalb Urheber, Datum, Belege, Sprache und mögliche Interessen. Vergleiche mehrere Quellen und unterscheide Nachricht, Kommentar, Werbung und wissenschaftliche Untersuchung.


Zusammenfassung

Wirtschaft und Gesellschaft beeinflussen sich gegenseitig. Märkte koordinieren Angebot und Nachfrage, benötigen aber Regeln. Die Soziale Marktwirtschaft verbindet Wettbewerb mit sozialem Ausgleich. Demokratie ermöglicht Beteiligung und öffentliche Konfliktlösung. Sozialstaat, Bildung und Arbeitswelt prägen Chancen und Sicherheit. Globalisierung und Klimawandel schaffen neue Möglichkeiten, aber auch Abhängigkeiten und Zielkonflikte.

Gute Gemeinschaftskunde fragt deshalb nicht nur nach Fakten. Sie untersucht Ursachen, Interessen, Folgen, Werte und Alternativen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was trifft auf einen Markt zu? (Angebot und Nachfrage treffen aufeinander) (!Nur der Staat legt jeden Preis fest) (!Es werden ausschließlich Waren aus dem Ausland verkauft) (!Alle Beteiligten verfolgen dieselben Interessen)




Welches Ziel gehört zur Sozialen Marktwirtschaft? (Wettbewerb mit sozialem Ausgleich verbinden) (!Jeden Wettbewerb vollständig abschaffen) (!Alle Unternehmen durch Ministerien leiten) (!Sozialleistungen grundsätzlich verbieten)




Warum schützt der Staat den Wettbewerb? (Damit wirtschaftliche Macht begrenzt und Auswahl ermöglicht wird) (!Damit nur ein Unternehmen den Markt beherrscht) (!Damit Preise nie verändert werden dürfen) (!Damit Verbraucher keine Entscheidungen treffen)




Was ist ein Beispiel für demokratische Beteiligung? (Eine Petition einreichen) (!Gerichtsurteile geheim verändern) (!Andere Meinungen verbieten) (!Wahlen ohne Auswahl durchführen)




Was regelt ein Tarifvertrag typischerweise? (Löhne und Arbeitsbedingungen) (!Die Zusammensetzung des Bundestages) (!Die Grenzen der Bundesländer) (!Die Schulnoten aller Beschäftigten)




Welche Aufgabe hat der Sozialstaat? (Soziale Risiken absichern und Teilhabe fördern) (!Nur Gewinne privater Unternehmen erhöhen) (!Alle persönlichen Entscheidungen treffen) (!Wahlen durch Versicherungen ersetzen)




Was zeigt eine Lorenzkurve? (Die Verteilung von Einkommen oder Vermögen) (!Die Sitzordnung im Parlament) (!Den Verlauf einer Landesgrenze) (!Die Zahl der Parteien in einer Koalition)




Was ist eine mögliche Folge der Globalisierung? (Weltweit vernetzte Lieferketten) (!Vollständige Abschaffung aller Kommunikation) (!Ende des internationalen Handels) (!Gleiche Gesetze in jedem Staat)




Was bedeutet nachhaltiger Konsum? (Ökologische soziale und wirtschaftliche Folgen berücksichtigen) (!Produkte möglichst schnell wegwerfen) (!Nur nach Werbung entscheiden) (!Reparaturen grundsätzlich vermeiden)




Was gehört zu einer begründeten politischen Beurteilung? (Interessen Folgen Werte und Alternativen prüfen) (!Nur die eigene Meinung wiederholen) (!Alle Gegenargumente ausblenden) (!Eine Quelle ungeprüft übernehmen)





Memory

Angebot Menge der zum Verkauf bereitgestellten Güter
Nachfrage Kaufwunsch mit entsprechender Kaufkraft
Sozialstaat Absicherung wichtiger Lebensrisiken
Tarifvertrag Vereinbarung über Lohn und Arbeitsbedingungen
Wettbewerb Konkurrenz zwischen Anbietenden
Globalisierung Weltweite Verflechtung
Teilhabe Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben
Nachhaltigkeit Verantwortung für heutige und zukünftige Generationen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Angebot und Nachfrage Preisbildung
Krankenversicherung und Rentenversicherung Soziale Sicherung
Gewerkschaft und Arbeitgeberverband Tarifautonomie
Wahl und Petition Demokratische Beteiligung
Lieferkette und Welthandel Globalisierung






Kreuzworträtsel

Wettbewerb Wie heißt die Konkurrenz zwischen Unternehmen?
Sozialstaat Wie heißt ein Staat, der soziale Sicherheit fördern soll?
Nachfrage Wie heißt ein Kaufwunsch, der mit Kaufkraft verbunden ist?
Tarifvertrag Wie heißt die Vereinbarung über Lohn und Arbeitsbedingungen?
Globalisierung Wie heißt die zunehmende weltweite Verflechtung?
Teilhabe Wie heißt die Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Auf einem Markt treffen Angebot und

aufeinander. Der Preis wird durch das Zusammenwirken verschiedener Marktteilnehmender

. Die Soziale Marktwirtschaft verbindet Wettbewerb mit sozialem

. Der Staat setzt einen rechtlichen

. Das Grundgesetz bezeichnet Deutschland als demokratischen und sozialen

. Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände schließen gemeinsam

. Die Sozialversicherung schützt gegen wichtige soziale

. Eine Lorenzkurve veranschaulicht die wirtschaftliche

. Globalisierung bedeutet eine zunehmende weltweite

. Nachhaltiger Konsum berücksichtigt langfristige

. In einer Demokratie können Menschen durch Wahlen und weitere Formen der Beteiligung

. Ein begründetes Urteil prüft Interessen und mögliche

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Alltagsökonomie: Fotografiere oder zeichne fünf wirtschaftliche Situationen aus Deinem Alltag und erkläre jeweils, wer beteiligt ist.
  2. Preisvergleich: Vergleiche die Preise eines Produkts in drei Geschäften oder Online-Angeboten und notiere mögliche Gründe für Unterschiede.
  3. Bedürfnisse und Güter: Erstelle eine Collage, die Grundbedürfnisse, Wahlbedürfnisse, Sachgüter und Dienstleistungen unterscheidet.
  4. Quellencheck: Wähle einen Beitrag zu einem wirtschaftlichen Thema und prüfe Urheber, Datum, Absicht und Belege.


Standard

  1. Interessenanalyse: Untersuche einen Konflikt zwischen Beschäftigten, Unternehmen, Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Staat.
  2. Sozialstaat im Alltag: Führe ein Interview darüber, wo Menschen im Alltag Leistungen des Sozialstaats wahrnehmen.
  3. Lieferkette: Recherchiere die Lieferkette eines Kleidungsstücks oder elektronischen Geräts und gestalte eine Karte.
  4. Kommunalpolitik und Wirtschaft: Untersuche eine wirtschaftspolitische Entscheidung Deiner Gemeinde und sammle Pro- und Contra-Argumente.


Schwer

  1. Politische Debatte: Organisiere eine Debatte zur Frage, ob der Staat Preise für bestimmte Grundgüter stärker beeinflussen sollte.
  2. Gerechtigkeitskonzepte: Entwickle drei unterschiedliche Vorschläge für eine gerechte Steuer- oder Sozialpolitik und ordne sie Gerechtigkeitsprinzipien zu.
  3. Transformationsplan: Erstelle einen sozial gerechten Plan, wie Deine Schule Energie und Ressourcen sparen kann.
  4. Wirtschaftsrat: Simuliere eine Anhörung mit Rollen aus Unternehmen, Gewerkschaft, Umweltverband, Jugendvertretung und Politik.




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Lernkontrolle

  1. Fallanalyse Markt und Staat: Eine Stadt hat stark steigende Mieten. Analysiere Ursachen, Interessen und drei mögliche politische Maßnahmen. Beurteile deren Folgen.
  2. Urteil Soziale Marktwirtschaft: Prüfe an einem selbst gewählten Beispiel, ob wirtschaftliche Freiheit und sozialer Ausgleich in einem angemessenen Verhältnis stehen.
  3. Transfer Arbeitswelt: Erkläre, wie Digitalisierung einen Beruf verändert. Entwickle Vorschläge für Beschäftigte, Unternehmen und Staat.
  4. Gerechtigkeitsprüfung: Vergleiche Leistungs-, Bedarfs- und Chancengerechtigkeit an einem Konflikt um Bildung oder Sozialleistungen.
  5. Globale Verantwortung: Bewerte eine internationale Lieferkette nach Preis, Arbeitsbedingungen, Umweltfolgen und Versorgungssicherheit.
  6. Demokratische Entscheidung: Entwirf ein transparentes Verfahren, mit dem eine Schule über eine größere Anschaffung entscheidet. Begründe die Beteiligungsformen.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du Zusammenhänge erklären, Informationen prüfen und begründete Urteile bilden kannst.

  1. Fachbegriffe: Markt, Angebot, Nachfrage, Wettbewerb, Sozialstaat, Tarifautonomie, Globalisierung und Nachhaltigkeit korrekt verwenden.
  2. Zusammenhänge: Wirtschaftliche Entscheidungen mit gesellschaftlichen und politischen Folgen verbinden.
  3. Perspektiven: Interessen verschiedener Gruppen sachlich darstellen.
  4. Urteil: Kriterien nennen, Alternativen vergleichen und eine begründete Position entwickeln.
  5. Quellenkompetenz: Informationen und Medien kritisch prüfen.
  6. Transfer: Gelerntes auf einen neuen Fall aus Alltag, Schule oder Kommune anwenden.




OERs zum Thema


Weitere freie und öffentliche Lernangebote

  1. Bundeszentrale für politische Bildung: Lexika und Dossiers zu Wirtschaft, Demokratie und Gesellschaft.
  2. Wikimedia Commons: Freie Bilder, Diagramme und historische Quellen.
  3. Planet Schule: Unterrichtsfilme zu Demokratie, Wirtschaft und Zusammenleben.
  4. Deutscher Bundestag: Informationen zu Parlament, Wahlen und Gesetzgebung.


Quellenhinweise



Verknüpfte Lernbereiche


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