Zum Inhalt springen

Wintersport im Schwarzwald - Baden-Württemberg

Aus MOOCsWiki Staging

Wintersport im Schwarzwald - Baden-Württemberg




Einleitung

Der Schwarzwald liegt im Südwesten Deutschlands und gehört zu Baden-Württemberg. Im Winter treffen hier mehrere Themen direkt aufeinander: Sport, Klima, Natur und Tourismus. Besonders bekannt ist der Feldberg, der mit rund 1.494 Metern der höchste Berg des Schwarzwaldes ist. In höheren Lagen ist es im Durchschnitt kälter als in den Tälern. Deshalb fällt dort im Winter häufiger Schnee und eine Schneedecke kann länger liegen. Trotzdem ist Schnee im Schwarzwald nicht jedes Jahr gleich sicher.

In diesem aiMOOC untersuchst Du, warum Wintersport im Schwarzwald möglich ist, welche Sportarten dort betrieben werden, wie Wetter und Klima die Schneelage beeinflussen und warum der Tourismus für viele Orte wichtig ist. Außerdem beschäftigst Du Dich mit der Frage, wie sich Wintersport und Wintertourismus verändern, wenn Winter milder oder schneeärmer werden.

Das Foto zeigt Winter am Feldberg. Solche Bilder können typisch wirken, aber sie zeigen immer nur einen bestimmten Ort und einen bestimmten Zeitpunkt. Für Aussagen über das Klima braucht man Messreihen über viele Jahre.


Der Schwarzwald als Wintersportregion


Lage und Landschaft

Der Schwarzwald ist ein Mittelgebirge in Baden-Württemberg. Er erstreckt sich ungefähr von der Gegend um Karlsruhe im Norden bis an den Hochrhein im Süden. Für Wintersport sind vor allem höher gelegene Gebiete wichtig. Dazu gehören der Feldberg und weitere Höhen des Südschwarzwaldes sowie Wintersportorte im mittleren und nördlichen Schwarzwald.

Auf einer Reliefkarte erkennst Du Höhenunterschiede besser als auf einer reinen politischen Karte. Für den Wintersport ist das wichtig: Mit zunehmender Höhe ändern sich häufig Temperatur, Niederschlagsart und Dauer der Schneedecke.

Der Feldberg liegt im Naturpark Südschwarzwald. In seiner Umgebung befinden sich Orte wie Hinterzarten, Todtnau und Titisee-Neustadt. Diese Orte sind durch Straßen, Busse und Bahnen mit anderen Teilen Baden-Württembergs verbunden. Die Erreichbarkeit ist für den Tourismus wichtig, kann an stark besuchten Wintertagen aber auch zu Verkehrsproblemen führen.


Höhenlage, Wetter und Schnee

Ob Schnee fällt und liegen bleibt, hängt nicht nur von der Höhe ab. Wichtig sind unter anderem Lufttemperatur, Feuchtigkeit, Wind, Niederschlag und der Zustand des Bodens. Ein kurzer Kälteeinbruch kann viel Schnee bringen, während milde Luft und Regen eine Schneedecke schnell abbauen können.

Auf Bergen ist das Wetter oft wechselhafter als im Tal. Wind kann Schnee verwehen, Nebel kann die Sicht einschränken und Eis kann Wege oder Pisten rutschig machen. Deshalb müssen Wintersportlerinnen und Wintersportler Wetterbericht, Gelände und eigene Fähigkeiten beachten.

Wetterstationen messen zum Beispiel Temperatur, Wind und Niederschlag. Solche Messungen helfen, das aktuelle Wetter zu beschreiben. Werden Messdaten über Jahrzehnte ausgewertet, können Forschende Veränderungen des Klimas erkennen.


Klimadiagramm lesen

Ein Klimadiagramm fasst typische Temperatur- und Niederschlagswerte eines Ortes zusammen. Das folgende historische Diagramm zeigt Daten vom Feldberg für die Klimaperiode 1961 bis 1990. Es ist daher kein aktueller Schneebericht, sondern ein Beispiel dafür, wie langfristige Klimadaten dargestellt werden.

Beim Auswerten solltest Du immer fragen: Für welchen Ort gilt das Diagramm? Welcher Zeitraum wurde verwendet? Welche Größen werden dargestellt? Ein einzelnes Wetterereignis und eine jahrzehntelange Klimaentwicklung sind nicht dasselbe.


Wintersportarten im Schwarzwald


Alpiner Skisport und Snowboard

Beim alpinen Skifahren und beim Snowboard geht es auf präparierten Pisten bergab. Liftanlagen bringen die Sportlerinnen und Sportler wieder nach oben. Rund um den Feldberg gibt es ein großes zusammenhängendes Skigebiet mit Pisten unterschiedlicher Schwierigkeit.

Pisten brauchen Pflege. Schneeraupen verteilen und verdichten Schnee, markieren Strecken und helfen, eine möglichst gleichmäßige Oberfläche herzustellen. Gleichzeitig benötigen Liftanlagen, Pistenpflege und teilweise technische Beschneiung Energie und Infrastruktur.


Skilanglauf

Beim Skilanglauf bewegst Du Dich mit schmalen Skiern über gespurte oder präparierte Strecken, die Loipen heißen. Beim klassischen Stil gleiten die Ski meist in parallelen Spuren. Beim Skating werden die Ski seitlich abgestoßen. Langlauf trainiert besonders Ausdauer, Koordination und Gleichgewicht.

Im Schwarzwald gibt es zahlreiche Loipen und Fernskiwanderwege. Ob sie genutzt werden können, hängt stark von der Schneelage ab. Eine Loipe braucht nicht unbedingt dieselbe Infrastruktur wie eine alpine Skipiste, doch auch ihre Präparation kostet Arbeit und Energie.


Skispringen

Skispringen hat im Schwarzwald eine lange Tradition. Besonders bekannt ist Hinterzarten mit seinem Adler-Skistadion. Beim Skispringen sind Technik, Kraft, Koordination, Gleichgewicht und Mut wichtig. Der Sport findet auf speziell gebauten Schanzen statt und unterscheidet sich deutlich vom normalen Pistenskifahren.

Historische Aufnahmen zeigen, dass Wintersportanlagen und Ausrüstung sich im Laufe der Zeit stark verändert haben.


Schneeschuhwandern, Rodeln und Snowkiting

Wintersport im Schwarzwald besteht nicht nur aus Skifahren. Schneeschuhwandern ermöglicht Bewegung in verschneitem Gelände, Rodeln ist besonders für Familien attraktiv und beim Snowkiting ziehen Wind und ein großer Lenkdrachen die Sportlerin oder den Sportler über eine Schneefläche.

Auch bei scheinbar einfachen Aktivitäten gelten Sicherheitsregeln: angepasste Kleidung, geeignetes Material, Rücksicht auf andere, Beachtung von Sperrungen und eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten.


Sport und Sicherheit


Körperliche Anforderungen

Wintersport fordert den Körper auf unterschiedliche Weise. Beim alpinen Skifahren sind Beinkraft, Gleichgewicht, Reaktion und Bremskontrolle wichtig. Beim Langlauf steht die Ausdauer stärker im Mittelpunkt. Beim Skispringen kommen hohe technische Anforderungen hinzu. Kälte kann außerdem dazu führen, dass Muskeln schlechter aufgewärmt sind. Deshalb gehören Aufwärmen und passende Kleidung zur Vorbereitung.


Regeln und Rücksicht

Auf Skipisten fahren Menschen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Fähigkeiten. Rücksichtnahme, kontrolliertes Fahren und ausreichender Abstand helfen, Unfälle zu vermeiden. Ein Helm kann beim Ski- und Snowboardsport das Risiko schwerer Kopfverletzungen verringern. Außerhalb gesicherter Bereiche können zusätzliche Gefahren auftreten, etwa vereiste Hänge, schlechte Sicht oder in steilem Gelände auch Lawinengefahr.

Das Video über die Bergwacht zeigt, dass Rettung im winterlichen Gelände besondere Kenntnisse und Ausrüstung erfordert. Für eine Schulklasse eignet es sich besonders, um über Prävention, Notfallverhalten und Eigenverantwortung zu sprechen.


Klima und Klimawandel


Wetter ist nicht Klima

Ein schneereicher Winter beweist nicht, dass es keinen Klimawandel gibt. Ein schneearmer Winter beweist allein aber auch noch keinen langfristigen Trend. Wetter beschreibt den Zustand der Atmosphäre zu einer bestimmten Zeit. Klima beschreibt typische Wetterverhältnisse und ihre Schwankungen über lange Zeiträume.

Für die Frage, wie sich Wintersportbedingungen verändern, betrachten Forschende deshalb viele Jahre und verschiedene Messgrößen. Dazu gehören Temperatur, Niederschlag, Schneedeckendauer und die Höhe der Schneefallgrenze.


Warum mildere Winter den Wintersport verändern

Wenn die mittleren Temperaturen steigen, fällt Niederschlag häufiger als Regen statt als Schnee und vorhandener Schnee kann schneller schmelzen. Besonders tiefer gelegene Wintersportorte sind davon betroffen. Höher gelegene Gebiete können im Vergleich länger winterliche Bedingungen haben, sind aber ebenfalls nicht unabhängig von der Klimaentwicklung.

Für Betreiber entsteht dadurch ein Planungsproblem: Personal, Lifte, Verleih, Gastronomie und Unterkünfte müssen vorbereitet werden, obwohl die Zahl nutzbarer Schneetage schwanken kann. Gleichzeitig suchen Tourismusorte nach Angeboten, die auch ohne geschlossene Schneedecke funktionieren.


Technische Beschneiung

Bei der technischen Beschneiung werden feine Wassertröpfchen in kalte Luft gesprüht. Daraus entstehen kleine Eiskristalle, die als technischer Schnee auf der Piste landen. Beschneiung kann natürliche Schneelücken ausgleichen und wichtige Pistenabschnitte sichern. Sie kann aber keinen Winter beliebig erzeugen: Auch dafür sind ausreichend niedrige Temperaturen und geeignete Wetterbedingungen nötig.

Technische Beschneiung benötigt Wasser, Energie und Anlagen. Deshalb wird darüber diskutiert, wo ihr Einsatz wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ist. Für eine sachliche Bewertung solltest Du mehrere Interessen vergleichen: Sport, Arbeitsplätze, Tourismus, Wasserverbrauch, Energiebedarf, Landschaft und Naturschutz.


Tourismus im Winter


Warum Gäste in den Schwarzwald kommen

Wintergäste kommen zum Skifahren, Langlaufen, Rodeln, Winterwandern, Schneeschuhgehen oder einfach wegen der Landschaft. Davon profitieren nicht nur Liftbetriebe. Auch Hotels, Ferienwohnungen, Gaststätten, Sportgeschäfte, Skischulen, Verkehrsunternehmen und andere Dienstleistungen hängen teilweise vom Tourismus ab.

Tourismus verändert Orte. Er kann Einkommen und Arbeitsplätze schaffen, führt aber an stark besuchten Tagen auch zu mehr Verkehr, Flächenbedarf, Müll und Belastung empfindlicher Naturbereiche. Nachhaltiger Tourismus versucht, Nutzen und Belastungen besser auszubalancieren.


Mobilität und Besucherlenkung

Viele Wintersportgebiete liegen in engen Tälern oder an Passstraßen. Wenn sehr viele Menschen gleichzeitig mit dem Auto anreisen, entstehen Staus und Parkprobleme. Bus- und Bahnangebote, Park-and-Ride, gute Informationen und eine Verteilung der Gäste auf verschiedene Ziele können die Belastung verringern.

Besucherlenkung ist auch für den Naturschutz wichtig. Im Winter sparen viele Wildtiere Energie. Werden sie häufig aufgescheucht, müssen sie zusätzliche Energie verbrauchen. Deshalb solltest Du markierte Wege und Sperrungen respektieren.


Vom Wintertourismus zum Ganzjahrestourismus

Wenn Schneelage und Saison unsicherer werden, gewinnen ganzjährige Angebote an Bedeutung. Dazu gehören Wandern, Radfahren, Naturerlebnis, Kultur, Wellness und Bildungsangebote. Für Tourismusorte ist das eine Form der Anpassung: Einnahmen sollen weniger stark davon abhängen, ob mehrere Wochen lang genug Schnee liegt.

Eine solche Umstellung löst aber nicht automatisch alle Probleme. Auch Sommer- und Ganzjahrestourismus braucht Verkehr, Flächen und Infrastruktur. Nachhaltigkeit bedeutet deshalb, ökologische, soziale und wirtschaftliche Folgen gemeinsam zu betrachten.


Interessenkonflikte und nachhaltige Entscheidungen


Wer hat welche Interessen?

Beim Wintersport treffen unterschiedliche Gruppen aufeinander: Sportlerinnen und Sportler wünschen gute Bedingungen, Betriebe brauchen Einnahmen, Gemeinden möchten Arbeitsplätze und attraktive Orte sichern, Naturschutzgruppen achten auf empfindliche Lebensräume, und Anwohnerinnen und Anwohner wünschen gute Erreichbarkeit ohne dauerhafte Überlastung.

Ein Konflikt entsteht, wenn eine Maßnahme einer Gruppe nutzt, aber andere belastet. Ein Beispiel ist der Ausbau technischer Beschneiung: Sie kann den Skibetrieb stabilisieren, braucht aber Wasser, Energie und technische Anlagen. Gute Entscheidungen vergleichen daher mehrere Folgen und suchen nach Kompromissen.


Nachhaltigkeit als Dreieck

Nachhaltigkeit wird häufig mit drei Bereichen beschrieben: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Für Wintersport im Schwarzwald bedeutet das: Natur und Ressourcen sollen geschützt werden, Betriebe sollen wirtschaftlich arbeiten können und Menschen in der Region sollen eine gute Lebensqualität haben.

Eine nachhaltige Lösung ist deshalb selten nur „mehr Wintersport“ oder „kein Wintersport“. Sinnvoller ist die Frage: Welche Angebote passen an welchen Ort, unter welchen Bedingungen und mit welchen Grenzen?


Medien und Quellen zur Vertiefung

Für diesen aiMOOC wurden unter anderem frei lizenzierte Medien aus Wikimedia Commons sowie öffentlich zugängliche Informationsangebote genutzt. Prüfe bei Deiner eigenen Recherche immer Datum, Herausgeber, Zweck und Aussagekraft einer Quelle.

  1. Wikipedia: Schwarzwald
  2. Wikipedia: Feldberg im Schwarzwald
  3. Deutscher Wetterdienst: Schneehöhen
  4. SWR: Wintersport im Schwarzwald und Klimawandel
  5. Wikimedia Commons: Wintersport im Schwarzwald


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welcher Berg ist der höchste Berg des Schwarzwaldes? (Feldberg) (!Belchen) (!Kandel) (!Hornisgrinde)




Was beschreibt Klima am besten? (Typische Wetterverhältnisse über lange Zeiträume) (!Das Wetter an einem einzigen Nachmittag) (!Nur die Schneehöhe eines Tages) (!Nur die Windrichtung an einem Ort)




Wie heißt eine präparierte Strecke für Skilanglauf? (Loipe) (!Rampe) (!Halfpipe) (!Serpentine)




Welche Fähigkeit ist beim Skilanglauf besonders wichtig? (Ausdauer) (!Tauchen) (!Werfen) (!Klettern am Seil)




Warum sind höhere Lagen im Schwarzwald für Wintersport oft günstiger? (Dort ist es im Winter meist kälter) (!Dort gibt es keinen Wind) (!Dort regnet es niemals) (!Dort scheint immer die Sonne)




Wozu dient technische Beschneiung? (Sie kann natürliche Schneelücken auf Pisten ergänzen) (!Sie erwärmt den Boden) (!Sie verhindert jeden Schneesturm) (!Sie ersetzt Wettervorhersagen)




Welcher Ort ist besonders für Skispringen bekannt? (Hinterzarten) (!Mannheim) (!Heidelberg) (!Ulm)




Welche Folge kann starker Wintertourismus haben? (Mehr Verkehr an stark besuchten Tagen) (!Vollständige Wetterkontrolle) (!Immer sinkende Besucherzahlen) (!Das Verschwinden aller Straßen)




Was ist ein sinnvolles Verhalten im Wintersport? (Eigene Fähigkeiten realistisch einschätzen) (!Sperrungen ignorieren) (!Ohne Rücksicht möglichst schnell fahren) (!Bei Nebel Markierungen verlassen)




Was bedeutet Ganzjahrestourismus? (Touristische Angebote in mehreren Jahreszeiten) (!Nur Skifahren im Januar) (!Nur Übernachtungen bei Schneefall) (!Nur Veranstaltungen auf Skipisten)





Memory

Feldberg Höchster Berg des Schwarzwaldes
Loipe Strecke für Skilanglauf
Hinterzarten Bekannter Ort des Skispringens
Beschneiung Erzeugung von technischem Schnee
Bergwacht Rettung im schwierigen Gelände
Ganzjahrestourismus Angebote über mehrere Jahreszeiten





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Alpinski Abfahrt auf präparierten Pisten
Langlauf Ausdauersport auf Loipen
Skispringen Sport auf einer Sprungschanze
Schneeschuhwandern Fortbewegung zu Fuß auf tiefem Schnee
Snowkiting Bewegung auf Schnee mit Zug durch einen Lenkdrachen






Kreuzworträtsel

Feldberg Wie heißt der höchste Berg des Schwarzwaldes?
Langlauf Welche Wintersportart wird auf Loipen betrieben?
Hinterzarten Welcher Schwarzwaldort ist für Skispringen bekannt?
Beschneiung Wie heißt das technische Erzeugen von Schnee für Pisten?
Tourismus Welcher Wirtschaftsbereich profitiert von vielen Wintergästen?
Höhenlage Welcher geografische Faktor beeinflusst häufig Temperatur und Schneelage?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Der höchste Berg des Schwarzwaldes ist der

.
Eine präparierte Strecke für Skilanglauf heißt

.
Wetterstationen liefern wichtige Daten über das aktuelle

.
Langfristige typische Wetterverhältnisse bezeichnet man als

.
Beim alpinen Skifahren bringen

die Sportlerinnen und Sportler bergauf.
Technisch erzeugter Schnee entsteht durch

.
Starker Wintertourismus kann an Spitzentagen mehr

verursachen.
Touristische Angebote in mehreren Jahreszeiten gehören zum

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wintersportarten: Erstelle ein Plakat mit vier Wintersportarten aus dem Schwarzwald und erkläre jeweils in einem Satz, welche körperlichen Fähigkeiten besonders wichtig sind.
  2. Kartenarbeit: Suche den Feldberg, Hinterzarten und Todtnau auf einer Karte von Baden-Württemberg und beschreibe ihre Lage mit Himmelsrichtungen.
  3. Sicherheitsregeln: Gestalte fünf leicht verständliche Sicherheitsregeln für eine Schulgruppe, die einen Wintersporttag plant.
  4. Bildanalyse: Wähle ein Bild aus diesem aiMOOC und beschreibe, welche Hinweise auf Sport, Wetter, Landschaft und Tourismus darin zu erkennen sind.


Standard

  1. Klimadiagramm: Werte das historische Klimadiagramm des Feldbergs aus und erkläre, welche Informationen es liefert und welche Aussagen man daraus nicht direkt ableiten darf.
  2. Tourismus: Entwickle eine Mindmap mit Gewinnern, Belastungen und möglichen Konflikten des Wintertourismus im Schwarzwald.
  3. Interview: Entwirf fünf Interviewfragen für eine Skilehrerin, einen Hotelbetreiber, eine Rangerin oder einen Mitarbeiter der Bergwacht. Führe das Interview nach Möglichkeit durch und fasse die Antworten zusammen.
  4. Mobilität: Plane die Anreise einer Schulklasse in ein Wintersportgebiet möglichst umweltfreundlich. Vergleiche Auto, Bus und Bahn nach Zeit, Kosten, Platzbedarf und Umweltwirkung.


Schwer

  1. Klimawandel und Wintersport: Recherchiere zwei seriöse Quellen zur zukünftigen Schneesicherheit in deutschen Mittelgebirgen und vergleiche Aussagen, Datenbasis und Veröffentlichungsdatum.
  2. Beschneiung: Erstelle eine Pro-und-Contra-Debatte zur technischen Beschneiung. Berücksichtige Sport, Wirtschaft, Wasser, Energie, Natur und Arbeitsplätze.
  3. Tourismuskonzept: Entwickle für einen fiktiven Schwarzwaldort ein Konzept, das Winterangebote und schneeunabhängige Angebote sinnvoll verbindet.
  4. Erklärvideo: Produziere ein zwei- bis vierminütiges Erklärvideo zur Frage „Wie hängen Höhenlage, Klima, Wintersport und Tourismus im Schwarzwald zusammen?“. Nutze eigene Grafiken oder frei lizenzierte Medien.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Raumbeispiel Feldberg: Erkläre anhand des Feldbergs, wie Höhenlage, Wetter und touristische Infrastruktur gemeinsam beeinflussen, ob Wintersport möglich ist.
  2. Klimawandel und Anpassung: Ein Wintersportort hat immer häufiger milde Winter. Entwickle drei Anpassungsmaßnahmen und bewerte ihre Vor- und Nachteile.
  3. Interessenkonflikt: Eine Gemeinde plant neue Beschneiungsanlagen. Formuliere die Sichtweisen von Liftbetreiber, Naturschutz, Gemeinde und Gästen und entwickle einen begründeten Kompromiss.
  4. Nachhaltiger Tourismus: Vergleiche einen stark auf alpinen Skisport ausgerichteten Winterort mit einem Ort, der auf Ganzjahrestourismus setzt. Beurteile, welches Modell unter unsicheren Schneebedingungen robuster sein könnte.
  5. Medienkompetenz: Ein Foto zeigt einen tief verschneiten Feldberg. Erkläre, warum dieses Foto allein keine Aussage über langfristigen Klimawandel erlaubt.
  6. Sportunterricht: Plane eine Wintersport-Trainingseinheit für Anfängerinnen und Anfänger. Begründe, wie Aufwärmen, Technik, Sicherheit und Pausen zusammenwirken.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können, dass Du Zusammenhänge erklären, Beispiele beurteilen und Informationen aus Medien kritisch nutzen kannst.

  1. Du kannst den Schwarzwald und den Feldberg räumlich in Baden-Württemberg einordnen.
  2. Du kannst wichtige Wintersportarten und ihre körperlichen Anforderungen unterscheiden.
  3. Du kannst Wetter und Klima voneinander abgrenzen.
  4. Du kannst erklären, warum Höhenlage und Temperatur für Schnee wichtig sind.
  5. Du kannst Chancen und Belastungen des Wintertourismus beschreiben.
  6. Du kannst technische Beschneiung aus mehreren Perspektiven bewerten.
  7. Du kannst Folgen des Klimawandels für Wintersport und Tourismus nachvollziehbar erklären.
  8. Du kannst Maßnahmen für nachhaltigen und anpassungsfähigen Tourismus entwickeln.
  9. Du kannst Bilder, Klimadiagramme und Videos auf Aussagekraft und Grenzen prüfen.
  10. Du kannst Sicherheitsregeln auf konkrete Wintersportsituationen übertragen.




OERs zum Thema



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte