Werkstofflabor und Prüfdatenauswertung – Einen Laborbericht fachlich verfassen
Werkstofflabor und Prüfdatenauswertung – Einen Laborbericht fachlich verfassen
Einleitung
Zielgruppe: Ausbildung in Werkstoffprüfung, Metalltechnik und Qualitätssicherung. Dauer: etwa 45–60 Minuten. Du verfasst aus Prüfdaten einen knappen Bericht mit Methode, Ergebnis und begrenzter Schlussfolgerung.
Sicherer Rahmen: Alle Zahlen und Aufträge sind fiktive Modelldaten. Du wertest sie am Bildschirm oder auf Papier aus. Keine Eigenversuche, keine Probenpräparation und kein Umgang mit Gefahrstoffen im Lernkurs.
Ausbildungsfall: Prüfauftrag WB-L07
Ein Stahlblech ist als S235JR gekennzeichnet. Die Qualitätssicherung möchte wissen, welche lokalen Vickers-Härtewerte an vier Stellen erfasst wurden. Eine verbindliche Freigabegrenze und ein Werkstoffzeugnis liegen im Modellfall nicht vor.
Dein Produkt: ein fachlich vorsichtiger Laborbericht. Die Kennzeichnung S235JR ist eine Angabe zum Prüfgut, kein durch die Härteprüfung bestätigter Werkstoffnachweis.

Beispiel eines Vickers-Härteprüfgeräts; keine Abbildung des fiktiven Prüfauftrags.
Kurze Lerneinheiten
Lerneinheit 1: Auftrag und Probe zuordnen
Merke: Ein Laborbericht braucht Fragestellung, eindeutige Probenkennzeichnung, Datum, Bearbeitung und Rückverfolgbarkeit. Fehlende Angaben werden markiert, niemals erfunden.
Mini-Auftrag: Schreibe den Prüfsatz: „An Probe WB-L07 werden lokale Härtewerte dokumentiert.“ Welche Information fehlt für eine reale Prüfung?

Anschauungsbild: präparierte Querschliffproben mit getrennten Positionen.
Lerneinheit 2: Oberfläche und sichere Arbeitsweise
Für die optische Auswertung des Eindrucks ist eine geeignete, ebene Probenoberfläche wichtig. Präparation, Maschinenbedienung und Prüfungen erfolgen ausschließlich nach betrieblicher Unterweisung und Gefährdungsbeurteilung.

Metallografische Poliertechnik – nur zur Prozessbeobachtung.
Arbeitsschutz: Beim Schleifen können Stäube und mechanische Gefährdungen auftreten; Staubentstehung vermeiden und geeignete Erfassung nach betrieblichen Vorgaben einsetzen. Nicht mit Druckluft abblasen. Bei Poliermitteln, Kühlschmierstoffen und chemischen Reagenzien gelten die jeweiligen Sicherheitsdatenblätter, Betriebsanweisungen und Schutzmaßnahmen. Chemisches Ätzen ist kein Kursversuch: Reale chemische Arbeiten nur in dafür geeigneten Betrieben mit Fachaufsicht. Rückstände und Hilfsstoffe getrennt nach betrieblicher Abfallregelung entsorgen, nicht eigenmächtig in Ausguss oder Restmüll geben. DGUV: Schleifen · BAuA: TRGS 400 · BAuA: TRGS 500
Mini-Auftrag: Nenne für einen geplanten Schleifarbeitsplatz zwei Punkte, die die verantwortliche Fachkraft vorab klärt.
Lerneinheit 3: Prüfmethode visuell verstehen
Bei der Vickershärteprüfung drückt ein Diamant in Pyramidenform in das Metall. Nach Entlastung werden die beiden Diagonalen des bleibenden Eindrucks ausgewertet. HV 10 bezeichnet die Prüfstufe mit einer Nennprüfkraft von 98,07 N. Bezugsnorm: ISO 6507-1:2023. Für reale Prüfungen müssen zusätzlich unter anderem Prüfgerät, Prüfstatus, Prüfbedingungen und Probenlage nachvollziehbar sein.

Automatisiertes Prüfgerät; Beispiel aus einem anderen Anwendungsfall.

Fachskizze: die Eindruckdiagonalen d1 und d2.
Fachvideo 1 – Prinzip und Gerät: Prof. Dr.-Ing. Rainer Schwab, Hochschule Karlsruhe.
Fachvideo 2 – Prüfablauf und Auslesen: Labor Werkstoffkunde, HTW Saar. Das dort gezeigte Material C45 ist nicht die Probe unseres Modellfalls.
Mini-Auftrag: Notiere nach dem Film einen Satz zur Methode und einen Satz zu einer möglichen Fehlerquelle.
Lerneinheit 4: Einzelwerte auswerten
Fiktive, bereits bereitgestellte Messwerte:
| Messstelle | Härtewert | Status |
|---|---|---|
| P1 | 132 HV 10 | Modellwert |
| P2 | 134 HV 10 | Modellwert |
| P3 | 131 HV 10 | Modellwert |
| P4 | 133 HV 10 | Modellwert |
Mittelwert: (132 + 134 + 131 + 133) / 4 = 132,5 HV 10. Spannweite: 134 − 131 = 3 HV 10. Die Spannweite ist keine Messunsicherheit.

Realer Vickers-Eindruck als Detailansicht; nicht aus dem Modellfall.
Rechenbeispiel, getrennt vom Datensatz: Bei d1 = 0,374 mm, d2 = 0,373 mm und F = 98,07 N ergibt sich d = 0,3735 mm. Mit HV ≈ 0,1891 · F / d² folgt rund 133 HV. Dieser Rechenweg illustriert das Prinzip; er belegt keine reale Prüfung.
Mini-Auftrag: Prüfe Mittelwert und Spannweite mit einem Taschenrechner.
Lerneinheit 5: Den Laborbericht fachlich formulieren
| Berichtsfeld | Mustertext zum fiktiven Auftrag |
|---|---|
| Auftrag/Probe | WB-L07, als S235JR gekennzeichnetes Stahlblech |
| Methode | Modell einer Vickers-Härteprüfung, Prüfstufe HV 10; Normbezug ISO 6507-1:2023 |
| Rohdaten | 132; 134; 131; 133 HV 10 an vier Messstellen |
| Ergebnis | Arithmetischer Mittelwert 132,5 HV 10; Spannweite 3 HV 10 |
| Begrenzte Schlussfolgerung | Die vier Modellwerte liegen relativ nahe beieinander. Eine Materialidentifikation oder Bauteilfreigabe folgt daraus nicht. |
| Fehlende Nachweise | Reales Prüfdatum, ausführende Person, Geräte-ID, Prüfstatus, Probendicke, vollständige Prüfbedingungen und Freigabekriterium sind im Modell nicht dokumentiert. |
Drei Regeln: Schreibe beobachtend statt werbend. Trenne Messwert und Interpretation. Beurteile nur, was Daten und vereinbarte Kriterien tragen.

Schema: Härte und Eindrucksgröße hängen bei gleicher Prüfkraft zusammen.
Lerneinheit 6: Auffälligkeiten und Aussagegrenzen
Ein später auftauchender Wert von 150 HV 10 wäre zunächst prüfbedürftig: Rohdatei, Messstelle, Oberfläche, Geräteprüfung und Übertragung kontrollieren. Werte weder stillschweigend löschen noch automatisch als Fehler einstufen. Aus vier lokalen Härtewerten lässt sich weder die Stahlgüte sicher identifizieren noch die Zugfestigkeit zuverlässig ableiten. Eine Freigabe verlangt vorher festgelegte Kriterien und nachgewiesene Prüfbedingungen.

Transferbild: Vickers-Prüfung an einem Aluminiumbauteil – anderer Werkstoff, keine Vergleichsprobe.
Mini-Auftrag: Formuliere einen Satz, der mit „Die vorliegenden Daten erlauben nicht …“ beginnt.
Gestufte Hilfen
Hilfe 1 – Orientierung: Unterstreiche in Deinem Entwurf Probe – Methode – Ergebnis – Grenze.
Hilfe 2 – Rechnung: Addiere alle vier Modellwerte, teile durch vier; subtrahiere Minimum vom Maximum.
Hilfe 3 – Satzanfänge: „Geprüft wurde …“ · „Die Werte betragen …“ · „Eine Aussage über … ist damit nicht belegt.“
Begründetes Feedback: Ein guter Bericht ist nachvollziehbar, weil er Originaldaten nennt; fachlich korrekt, weil er die Prüfmethode angibt; und belastbar, weil er über die Daten hinausgehende Freigabeversprechen vermeidet.
Basis-, Anwendungs- und Transferaufgaben
Basisaufgabe mit Feedback
Auftrag: Ordne die Aussage „132,5 HV 10“ dem Feld Methode, Ergebnis oder Schlussfolgerung zu.
Musterfeedback: Ergebnis. Die Zahl ist der berechnete Mittelwert, erklärt aber weder das Prüfverfahren noch die Zulässigkeit des Werkstücks.
Anwendungsaufgabe mit Feedback
Auftrag: Rechne die Spannweite der vier Werte aus und verfasse einen Ergebnissatz mit Einheit.
Musterfeedback: 3 HV 10. „Die vier Modellwerte reichen von 131 bis 134 HV 10; die Spannweite beträgt 3 HV 10.“ Die Nennung beider Grenzwerte macht die Rechnung nachvollziehbar.
Transferaufgabe mit Feedback
Auftrag: Ein Kollege schreibt: „Probe ist S235JR und freigegeben.“ Korrigiere die Aussage anhand des Falles.
Musterfeedback: „Die als S235JR gekennzeichnete Probe zeigt lokal die genannten Modellhärten. Ohne Freigabekriterium und weitere Werkstoffnachweise ist weder die Werkstoffidentität bestätigt noch eine Freigabe begründet.“ Das verhindert eine unbelegte Überinterpretation.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was gehört zwingend in einen nachvollziehbaren Laborbericht? (Methode Ergebnis und Aussagegrenze) (!Nur die Schlussnote) (!Nur ein Foto des Geräts) (!Nur die höchste Messzahl)
Welche Norm behandelt die Vickers-Härteprüfung metallischer Werkstoffe? (ISO 6507-1) (!ISO 9001 als Vickers-Prüfvorschrift) (!DIN 5008 als Härteprüfvorschrift) (!IEC 60529 als Härteprüfvorschrift)
Welche Nennprüfkraft gehört zu HV 10? (98,07 Newton) (!10 Newton) (!980,7 Newton) (!1 Newton)
Was wird beim Vickers-Eindruck optisch ausgewertet? (Die beiden Eindruckdiagonalen) (!Die Länge des Stromkabels) (!Die Probennummer) (!Der Abstand zur Raumtür)
Welcher Mittelwert gehört zu den vier Modelldaten? (132,5 HV 10) (!131 HV 10) (!134,5 HV 10) (!150 HV 10)
Wie groß ist die Spannweite der vier Modelldaten? (3 HV 10) (!4 HV 10) (!132,5 HV 10) (!265 HV 10)
Welche Aussage zur Spannweite ist fachlich richtig? (Sie ist nicht automatisch die Messunsicherheit) (!Sie ist immer die Kalibriertoleranz) (!Sie beweist die Werkstoffsorte) (!Sie ersetzt alle Rohdaten)
Was geschieht mit einem auffälligen fünften Messwert? (Er wird zunächst geprüft und dokumentiert) (!Er wird kommentarlos gelöscht) (!Er wird durch den Mittelwert ersetzt) (!Er wird grundsätzlich ignoriert)
Welche Aussage ist beim Schleifen sicherheitsgerecht? (Staubgefährdung vorab beurteilen und Schutzmaßnahmen festlegen) (!Staub mit Druckluft aufwirbeln) (!Ohne Unterweisung arbeiten) (!Unbekannte Flüssigkeiten in den Ausguss geben)
Was folgt aus vier lokalen Härtewerten ohne Freigabekriterium? (Keine belegte Bauteilfreigabe) (!Eine sichere Werkstoffidentifikation) (!Eine garantierte Zugfestigkeit) (!Eine bestandene Normprüfung)
Memory
| Probenkennung | Eindeutige Zuordnung zur untersuchten Probe |
| Vickersverfahren | Härteprüfung mit Diamantpyramide |
| Rohdaten | Unveränderte Einzelmesswerte |
| Mittelwert | Summe der Werte geteilt durch ihre Anzahl |
| Spannweite | Differenz zwischen Maximum und Minimum |
| Prüfkraft | Auf den Eindringkörper aufgebrachte Kraft |
| Freigabekriterium | Vorab festgelegte Entscheidungsregel |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Berichtsbaustein |
|---|---|
| Probenkennung | Rückverfolgbarkeit |
| Prüfverfahren | Methodenangabe |
| Einzelmessungen | Rohdatentabelle |
| Mittelwert | Deskriptive Auswertung |
| Aussagegrenze | Begrenzte Schlussfolgerung |
Kreuzworträtsel
| Vickers | Welches Härteprüfverfahren nutzt einen pyramidenförmigen Diamanten? |
| Mittelwert | Wie heißt das arithmetische Mittel mehrerer Messwerte? |
| Rohdaten | Wie nennt man die ursprünglichen Einzelmesswerte? |
| Spannweite | Wie heißt die Differenz aus Maximum und Minimum? |
| Diamant | Aus welchem Werkstoff besteht der Vickers-Eindringkörper? |
| Probenkennung | Was verbindet einen Laborbericht eindeutig mit dem Prüfgut? |
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Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Prüfauftrag: Gestalte eine einseitige Auftragskarte für den fiktiven Fall WB-L07.
- Probenkennzeichnung: Beschrifte ein gezeichnetes Probenetikett mit allen nötigen Feldern.
- Werkstoffprüfung: Kommentiere drei Details aus den Commons-Abbildungen in eigenen Worten.
- Laborbericht: Formuliere einen Drei-Satz-Bericht aus Methode, Ergebnis und Grenze.
Standard
- Messwert: Zeichne ein Säulendiagramm der vier Modellwerte und beschrifte die Achse fachgerecht.
- Qualitätssicherung: Überarbeite einen bewusst zu optimistischen Freigabesatz mit Begründung.
- Vickershärteprüfung: Erstelle ein Storyboard mit fünf Bildern zum gezeigten Hochschulvideo; nur beobachten.
- Berufliche Kommunikation: Führe ein Interview mit einer ausbildenden Fachkraft über Prüfdokumentation, ohne selbst zu prüfen.
Schwer
- Fehleranalyse: Entwickle einen dokumentierten Prüfplan für den hypothetischen Zusatzwert 150 HV 10.
- Messunsicherheit: Erkläre mit einer Grafik, warum Spannweite und Messunsicherheit nicht identisch sind.
- Gefährdungsbeurteilung: Erstelle auf Basis von DGUV und BAuA einen Fragenkatalog zu Staub, Reagenzien und Entsorgung; keine Durchführung.
- Technische Dokumentation: Verfasse und überprüfe im Tandem einen vollständigen Musterbericht mit Quellen- und Datencheck.


Lernkontrolle
- Übertragbarkeit: Begründe, welche Aussagen der Modellbericht über andere Stellen desselben Blechs nicht zulässt.
- Plausibilitätsprüfung: Analysiere den hypothetischen Zusatzwert 150 HV 10 und priorisiere Prüfmaßnahmen ohne Datenlöschung.
- Entscheidungskriterien: Erkläre, welche Informationen vor einer betrieblichen Bauteilfreigabe fehlen und warum.
- Risikokommunikation: Formuliere eine kurze, quellenbasierte Sicherheitsinformation für eine neue auszubildende Person, ohne praktische Anleitung.
- Prüfberichte: Vergleiche zwei selbst erstellte Berichtssätze und entscheide begründet, welcher zwischen Befund und Interpretation trennt.
- Datenqualität: Zeige an einem eigenen Diagramm, wie ein Übertragungsfehler die Ergebnisdarstellung verändern kann.
Lernnachweis
- Ein Prüfauftrag mit Proben-ID und eindeutiger Fragestellung.
- Eine nachvollziehbare Methodendarstellung mit Bezug auf HV 10 und ISO 6507-1.
- Eine Rohdatentabelle mit vier gekennzeichneten Modellwerten.
- Eine korrekte Berechnung von Mittelwert und Spannweite mit fachlicher Einordnung.
- Ein Laborbericht mit Ergebnis, begrenzter Schlussfolgerung und offen benannten Informationslücken.
- Eine begründete Fehler- und Sicherheitsreflexion anhand nachgewiesener Fachquellen.
OERs zum Thema
Wikipedia-Einstieg: Versuchsprotokoll, ergänzend Härte, Werkstoffprüfung und Messunsicherheit.
Geprüfte Fachquellen
- ISO 6507-1:2023 – Vickershärteprüfung, ISO. Die Norm ist urheberrechtlich geschützt; der Lernkurs ersetzt die vollständige Norm nicht.
- DGUV – Gefährdungen beim Schleifen.
- BAuA – TRGS 400 und BAuA – TRGS 500.
- DGUV Information 213-850 – Sicheres Arbeiten in Laboratorien.
- NIST – Measurement Uncertainty.
- Wikipedia – Versuchsprotokoll als Überblick zur Trennung von Durchführung, Beobachtung und Deutung.
Mediennachweise und Nutzungsrechte
Commons-Bilder (Einbindung ohne Bildbearbeitung):
| Datei auf Wikimedia Commons | Urheber / Lizenz |
|---|---|
| Vickers-tester.png | Tariqabjotu – gemeinfrei |
| Cross-section samples … | Gabriela P. – CC BY 4.0 |
| Metallographic polishing … | Vijesh Gogia – CC BY 4.0 |
| Automated hardness tester … | Wikiadma – CC BY-SA 4.0 |
| Vickers Hardness Indent.svg | Bob Clemintime – CC BY-SA 4.0 |
| Vicker Hardness … | Encik Tekateki – CC BY-SA 4.0 |
| Vickers hardness.svg | Freundchen – CC0 1.0 |
| Härteversuch am Aluminiumkern … | Luba Schenker – CC BY-SA 4.0 |
Lizenzbedingungen und vollständige Dateinachweise stehen auf den verlinkten Commons-Seiten; bei Weiterbearbeitungen sind insbesondere Namensnennung und gegebenenfalls Weitergabe unter gleichen Bedingungen zu beachten. Die YouTube-Hochschulvideos sind nur zur Wiedergabe eingebettet und dadurch nicht automatisch OER.
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