Werbung im Internet erkennen


Werbung im Internet erkennen
Einleitung
Werbung im Internet erkennen ist eine zentrale Fähigkeit der Medienkompetenz. Im Internet begegnet Dir Werbung nicht nur als gut sichtbares Werbebanner, sondern auch als Video vor einem Clip, als gesponserter Beitrag in sozialen Medien, als Empfehlung einer Influencerin oder eines Influencers, als Anzeige in einer Suchmaschine, als Kauf-Tipp in einem Online-Shop, als Rabatt-Code, als Affiliate-Link oder als Werbung in Spielen und Apps. Manche Werbung ist deutlich mit Anzeige, Werbung, Gesponsert oder Bezahlte Partnerschaft gekennzeichnet. Andere Formen sind schwerer zu erkennen, weil sie wie redaktionelle Inhalte, persönliche Tipps oder Unterhaltung aussehen.
In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du Internetwerbung erkennst, welche Strategien Werbetreibende nutzen, wie personalisierte Werbung funktioniert, welche Rolle Daten, Cookies, Algorithmen und Tracking spielen und wie Du Dich kritisch, sicher und selbstbestimmt im Netz bewegst. Ziel ist nicht, jede Werbung grundsätzlich abzulehnen. Ziel ist, dass Du bewusst unterscheiden kannst: Ist das Information, Meinung, Unterhaltung oder Werbung? Erst dann kannst Du frei entscheiden, ob Du einem Inhalt vertraust, ihn anklickst, etwas kaufst oder ihn lieber ignorierst.

Was ist Werbung im Internet?
Werbung ist eine geplante Form der Kommunikation, die Aufmerksamkeit erzeugen und Menschen zu einer bestimmten Handlung bewegen soll. Diese Handlung kann ein Kauf sein, aber auch ein Klick, ein Download, eine Anmeldung, das Anschauen eines Videos, das Teilen eines Beitrags oder das positive Wahrnehmen einer Marke. Internetwerbung nutzt dafür digitale Plattformen wie Webseiten, Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Videoplattformen, Apps, Spiele, Podcasts und Newsletter.
Im Unterschied zu klassischer Werbung in Zeitung, Radio oder Fernsehen kann Online-Werbung besonders genau angepasst werden. Sie kann auf Deinem Standort, Deinem Suchverhalten, Deinen Interessen, Deinem Gerät, Deinem Alter, Deinen Abonnements oder Deinem bisherigen Klickverhalten beruhen. Dadurch wirkt sie oft persönlicher und passender. Genau deshalb ist es wichtig, sie zu erkennen und kritisch zu prüfen.
Werbung, Information und Meinung unterscheiden
Nicht jeder Beitrag über ein Produkt ist automatisch Werbung. Wenn eine Privatperson ohne Gegenleistung erzählt, dass ihr ein Buch, ein Spiel oder ein Café gefällt, kann das eine persönliche Meinung sein. Werbung liegt vor allem dann nahe, wenn jemand bezahlt wurde, eine Gegenleistung erhält, kostenlose Produkte bekommt, Provisionen über Links verdient oder ein eigenes wirtschaftliches Interesse verfolgt. Bei professionellen Kanälen, Markenprofilen, Shops und Influencer-Accounts solltest Du immer prüfen, ob ein kommerzielles Ziel erkennbar ist.
Eine gute Grundfrage lautet: Wer möchte, dass ich hier etwas tue? Wenn ein Beitrag Dich zum Kaufen, Abonnieren, Herunterladen, Registrieren, Teilen oder Klicken bewegen soll, lohnt sich ein zweiter Blick. Werbung nutzt oft emotionale Bilder, auffällige Farben, knappe Angebote, Versprechen, bekannte Personen, Humor, Angst etwas zu verpassen oder scheinbar persönliche Empfehlungen.
Warum Werbung manchmal schwer zu erkennen ist
Digitale Werbung ist häufig in die Umgebung eingebettet, in der sie erscheint. Native Advertising passt sich zum Beispiel optisch an journalistische Artikel, Social-Media-Feeds oder Empfehlungsleisten an. Influencer-Marketing wirkt oft wie Alltag, Freundschaft oder ehrliche Empfehlung. Produktplatzierung zeigt Marken innerhalb eines Videos oder Spiels, ohne dass sie wie ein klassischer Werbespot wirkt. Affiliate-Links können in Beschreibungen, Blogs oder Video-Texten stehen und dem Anbieter Geld bringen, wenn Du darüber kaufst.

Ein Problem entsteht, wenn Werbung nicht klar getrennt und nicht verständlich gekennzeichnet ist. Dann kann sie wie unabhängige Information erscheinen. Für Lernende, Verbraucherinnen und Verbraucher ist deshalb wichtig: Werbung muss nicht nur irgendwo erwähnt werden, sondern so erkennbar sein, dass man sie beim Betrachten des Inhalts wahrnimmt.
Häufige Formen von Internetwerbung
Bannerwerbung und Displaywerbung
Bannerwerbung ist eine sichtbare grafische Anzeige auf Webseiten oder in Apps. Sie erscheint oft oben, seitlich, zwischen Textabschnitten oder als Pop-up. Typische Erkennungszeichen sind auffällige Bilder, kurze Werbesprüche, Buttons wie Jetzt kaufen, Mehr erfahren oder Angebot sichern sowie Hinweise wie Anzeige oder Ad. Manche Banner reagieren auf Dein vorheriges Surfverhalten. Wenn Du zum Beispiel nach Schuhen gesucht hast und später auf anderen Seiten Schuhwerbung siehst, kann Retargeting beteiligt sein.
Suchmaschinenanzeigen
Bei Suchmaschinen erscheinen bezahlte Anzeigen oft über oder neben den normalen Suchergebnissen. Sie können ähnlich aussehen wie echte Treffer, sind aber meist mit Begriffen wie Anzeige oder Gesponsert markiert. Wichtig ist: Ein oberes Ergebnis ist nicht automatisch das beste Ergebnis. Es kann dort stehen, weil jemand dafür bezahlt hat. Prüfe deshalb immer die Kennzeichnung, die Internetadresse, die Absicht der Seite und ob es sich um eine unabhängige Quelle handelt.
Videoanzeigen und Sponsoring
Auf Videoplattformen gibt es Werbung vor, während oder nach Videos. Zusätzlich können Videos durch Sponsoring finanziert sein. Dann wird ein Produkt im Video vorgestellt, ein Rabatt-Code genannt oder ein Sponsor bedankt. Eine klare Kennzeichnung sollte sichtbar und verständlich sein. Achte auf Formulierungen wie Dieses Video enthält bezahlte Werbung, Unterstützt von, Sponsor dieses Videos oder Produkt wurde kostenlos zur Verfügung gestellt.
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Influencer-Marketing
Beim Influencer-Marketing nutzen Unternehmen die Reichweite und Glaubwürdigkeit von Personen, die auf Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube oder Twitch Inhalte veröffentlichen. Influencerinnen und Influencer wirken oft nahbar, weil sie aus ihrem Alltag berichten. Genau diese Nähe macht Werbung besonders wirksam. Wenn ein Produkt in einem persönlichen Beitrag empfohlen wird, solltest Du prüfen, ob ein Hinweis wie Werbung, Anzeige, Bezahlte Partnerschaft, PR-Sample, Affiliate-Link oder Rabatt-Code vorhanden ist.

Native Advertising und gesponserte Artikel
Native Advertising bedeutet, dass Werbung wie normaler Inhalt aussieht. Ein gesponserter Artikel kann wie ein journalistischer Beitrag gestaltet sein. Eine Empfehlungskachel kann wie ein redaktioneller Lesetipp aussehen. Ein Social-Media-Post kann wie ein normaler Beitrag im Feed wirken. Hinweise wie Anzeige, Sponsored, Partnerinhalt oder Bezahlter Beitrag sind entscheidend. Prüfe außerdem, ob der Beitrag eher informiert oder vor allem ein Produkt positiv darstellt.
Affiliate-Marketing und Rabatt-Codes
Beim Affiliate-Marketing erhält eine Person oder Webseite eine Provision, wenn Du über einen bestimmten Link kaufst oder Dich registrierst. Solche Links stehen häufig in Blogartikeln, Produktvergleichen, Videobeschreibungen oder Social-Media-Profilen. Rabatt-Codes können ebenfalls ein Werbesignal sein. Ein Rabatt ist nicht automatisch schlecht, aber er zeigt: Hier gibt es ein kommerzielles Interesse. Deshalb solltest Du vergleichen, ob das Produkt wirklich zu Dir passt und ob die Empfehlung ausgewogen ist.
Werbung in Apps und Spielen
In Apps und Spielen kann Werbung als Banner, Video, Belohnung, Produktplatzierung oder In-App-Angebot erscheinen. Besonders bei kostenlosen Apps ist Werbung häufig Teil des Geschäftsmodells. Manchmal bekommst Du Spielvorteile, wenn Du ein Werbevideo ansiehst. Manchmal werden zeitlich begrenzte Angebote oder virtuelle Gegenstände beworben. Frage Dich: Macht mir das Spiel gerade ein echtes Angebot oder erzeugt es künstlichen Druck?
Woran Du Internetwerbung erkennst
Direkte Kennzeichnung
Eine direkte Kennzeichnung ist das deutlichste Merkmal. Typische Wörter sind Werbung, Anzeige, Gesponsert, Sponsored, Bezahlte Partnerschaft, Unterstützt von, Produktplatzierung, Affiliate-Link oder Ad. Die Kennzeichnung sollte leicht sichtbar, verständlich und rechtzeitig erkennbar sein. Wenn sie nur versteckt in Hashtags, am Ende eines langen Textes oder in schwer verständlichen Abkürzungen auftaucht, ist Vorsicht sinnvoll.
Sprache der Werbung
Werbung benutzt häufig eine besonders positive, aktivierende oder drängende Sprache. Typische Formulierungen sind nur heute, streng limitiert, Testsieger, Must-have, sichere Dir jetzt, alle lieben es, verpasse nicht oder klicke sofort. Solche Wörter sollen Aufmerksamkeit erzeugen und schnelle Entscheidungen fördern. Seriöse Information erklärt dagegen meist auch Grenzen, Nachteile, Bedingungen und Alternativen.
Gestaltung und Platzierung
Auch Gestaltung verrät Werbung. Auffällige Buttons, starke Farben, Produktbilder, Preise, Rabattzeichen, Countdown-Zähler und Kaufaufforderungen sind Hinweise. In Suchmaschinen oder Feeds stehen Anzeigen oft an prominenter Stelle. In Videos kann ein Produkt auffällig lange in die Kamera gehalten werden. In Artikeln kann ein Link direkt zu einem Shop führen. Besonders wichtig ist der Unterschied zwischen redaktionellem Inhalt und kommerziellem Ziel.
Wirtschaftliches Interesse erkennen
Viele Inhalte im Netz sind kostenlos nutzbar, werden aber durch Werbung finanziert. Das ist nicht grundsätzlich problematisch. Problematisch wird es, wenn nicht erkennbar ist, wer von Deiner Aufmerksamkeit oder Deinem Kauf profitiert. Prüfe deshalb: Verdient die Person Geld durch Klicks, Käufe, Abos, Provisionen, Sponsoring oder Daten? Gehört die Seite einem Unternehmen? Wird nur ein Produkt gelobt oder werden mehrere Möglichkeiten verglichen?
Personalisierte Werbung und Daten
Wie personalisierte Werbung funktioniert
Personalisierte Werbung versucht, Dir Anzeigen zu zeigen, die zu Deinen Interessen passen. Dafür können verschiedene Daten genutzt werden: Suchanfragen, besuchte Webseiten, geklickte Beiträge, Standortdaten, verwendete Geräte, Interessenprofile oder frühere Einkäufe. Plattformen und Werbenetzwerke nutzen Algorithmen, um vorherzusagen, welche Werbung wahrscheinlich Deine Aufmerksamkeit bekommt.
Das bedeutet nicht, dass immer eine Person direkt Deine Nachrichten liest. Häufig arbeiten Systeme mit automatischen Zuordnungen und Wahrscheinlichkeiten. Trotzdem betrifft es Deine Privatsphäre, weil aus vielen kleinen digitalen Spuren ein Interessenprofil entstehen kann. Deshalb ist Datenschutz ein wichtiger Teil der Werbekompetenz.
Cookies, Tracking und Retargeting
Cookies können Webseiten helfen, Einstellungen zu speichern oder Nutzerinnen und Nutzer wiederzuerkennen. Manche Cookies sind für Funktionen wichtig, andere dienen Analyse oder Werbung. Tracking beschreibt das Nachverfolgen von Aktivitäten über Seiten, Apps oder Geräte hinweg. Retargeting bedeutet, dass Dir später Werbung zu Produkten gezeigt wird, die Du zuvor angesehen hast. Wenn Du zum Beispiel einen Rucksack in einem Shop ansiehst und danach auf anderen Seiten Rucksack-Anzeigen siehst, ist das ein typisches Beispiel.
Deine Handlungsmöglichkeiten
Du kannst Werbe- und Datenschutzeinstellungen prüfen, nicht notwendige Cookies ablehnen, App-Berechtigungen kontrollieren, personalisierte Werbung begrenzen, Tracking-Schutz im Browser aktivieren und unseriöse Anzeigen melden. Adblocker können Werbung reduzieren, lösen aber nicht alle Probleme: Manche Webseiten finanzieren sich durch Werbung, manche Werbung erscheint trotzdem, und versteckte Werbung in Inhalten bleibt weiterhin eine Aufgabe für Deine kritische Aufmerksamkeit.

Rechtliche und ethische Orientierung
In Deutschland und der Europäischen Union gelten Regeln, die Transparenz schaffen sollen. Online-Werbung soll als Werbung erkennbar sein und nicht irreführen. Bei Social-Media-Angeboten, Blogs, Podcasts und Videoplattformen ist wichtig, dass kommerzielle Inhalte klar von unabhängigen Inhalten getrennt werden. Für große Online-Plattformen spielen zudem europäische Transparenzpflichten eine Rolle, etwa wenn Anzeigen gekennzeichnet und Informationen zur Werbung bereitgestellt werden müssen.
Für Dich als Lernende oder Lernender ist die praktische Regel einfach: Je stärker ein Inhalt wie eine persönliche Empfehlung aussieht, desto genauer solltest Du auf Werbesignale achten. Besonders kritisch solltest Du sein, wenn ein Beitrag sehr emotional ist, nur Vorteile nennt, zum schnellen Kauf drängt oder die Kennzeichnung unklar bleibt.
Prüffragen: Die 7-W-Methode
Mit der 7-W-Methode kannst Du digitale Werbung systematisch prüfen:
- Wer steckt hinter dem Inhalt?
- Wen soll der Inhalt erreichen?
- Was soll ich tun?
- Warum wird mir dieser Inhalt gezeigt?
- Welche Daten könnten für die Anzeige genutzt worden sein?
- Wo steht die Werbekennzeichnung?
- Wie vertrauenswürdig wirkt die Quelle?
Wenn Du mehrere dieser Fragen nicht beantworten kannst, solltest Du vorsichtig sein. Teile den Inhalt nicht ungeprüft, kaufe nicht überstürzt und suche nach unabhängigen Informationen.
Werbekompetenz im Alltag
Werbekompetenz bedeutet, Werbung zu erkennen, ihre Absicht zu verstehen, eigene Gefühle wahrzunehmen und bewusst zu entscheiden. Das ist besonders wichtig, weil Online-Werbung oft mit Emotion, Identität, Gruppendruck und Belohnung arbeitet. Ein Influencer kann den Eindruck vermitteln, dass ein Produkt zu einem coolen Lebensstil gehört. Eine App kann Dich mit Punkten und Angeboten zum Weitermachen bewegen. Ein Shop kann mit Countdown und knappen Lagerbeständen Druck erzeugen.
Eine starke Strategie ist die Klickpause: Bevor Du klickst, kaufst oder Daten eingibst, hältst Du kurz inne und fragst Dich: Brauche ich das wirklich? Wer profitiert? Gibt es unabhängige Informationen? Ist der Preis fair? Ist die Quelle vertrauenswürdig? So machst Du aus einem schnellen Impuls eine bewusste Entscheidung.
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Beispiele für typische Werbesignale
- Anzeige: Ein Beitrag ist mit Anzeige, Werbung oder Gesponsert markiert.
- Kaufaufforderung: Ein Button fordert Dich direkt zum Kaufen, Abonnieren oder Herunterladen auf.
- Rabatt: Ein Code, Gutschein oder zeitlich begrenztes Angebot wird beworben.
- Affiliate-Link: Ein Link kann Provisionen auslösen, wenn Du darüber kaufst.
- Produktplatzierung: Ein Produkt wird auffällig in einem Video, Spiel oder Beitrag gezeigt.
- Einseitigkeit: Ein Inhalt nennt nur Vorteile und keine Nachteile oder Alternativen.
- Dringlichkeit: Countdown, künstliche Knappheit oder Formulierungen wie nur heute erzeugen Druck.
- Personalisierung: Die Anzeige passt auffällig gut zu früheren Suchanfragen oder Interessen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Kennzeichnung weist am klarsten auf Werbung hin? (Werbung) (!Vielleicht interessant) (!Beliebt) (!Neu)
Was ist ein typisches Ziel von Internetwerbung? (Nutzer zu einer Handlung bewegen) (!Nur neutral informieren) (!Alle Webseiten schneller machen) (!Private Nachrichten schützen)
Was bedeutet Affiliate-Marketing häufig? (Eine Person erhält Provision über einen Link) (!Ein Link ist automatisch gefährlich) (!Eine Webseite ist immer unabhängig) (!Ein Produkt ist kostenlos)
Woran erkennst Du eine Suchmaschinenanzeige oft? (Am Hinweis Anzeige oder Gesponsert) (!An der längsten Überschrift) (!An der alphabetischen Reihenfolge) (!An der dunkelsten Schrift)
Was ist Native Advertising? (Werbung, die wie normaler Inhalt gestaltet ist) (!Werbung ohne Internetverbindung) (!Eine private Nachricht von Freunden) (!Ein technischer Fehler im Browser)
Welche Frage hilft beim Erkennen von Werbung besonders? (Wer profitiert von meinem Klick) (!Wie schnell lädt die Seite) (!Welche Farbe hat das Logo) (!Wie viele Wörter hat der Text)
Was kann ein Rabatt-Code in einem Influencer-Beitrag anzeigen? (Ein kommerzielles Interesse) (!Eine amtliche Prüfung) (!Eine private Schulaufgabe) (!Eine werbefreie Empfehlung)
Was bedeutet Retargeting? (Dir wird später Werbung zu angesehenen Produkten gezeigt) (!Eine Webseite wird ohne Grund gelöscht) (!Ein Video wird in besserer Qualität geladen) (!Ein Passwort wird automatisch geändert)
Was ist eine gute Reaktion auf eine unklare Kaufaufforderung? (Kurz innehalten und unabhängig prüfen) (!Sofort kaufen) (!Alle Daten eingeben) (!Den Beitrag ungeprüft teilen)
Warum ist Werbekompetenz wichtig? (Sie hilft Dir, bewusste Entscheidungen zu treffen) (!Sie verhindert jede Werbung im Internet) (!Sie ersetzt Datenschutz komplett) (!Sie macht alle Angebote kostenlos)
Memory
| Banner | Grafische Anzeige auf einer Webseite |
| Anzeige | Direkte Kennzeichnung von Werbung |
| Affiliate-Link | Link mit möglicher Provision |
| Sponsoring | Finanzierung durch einen Werbepartner |
| Tracking | Nachverfolgen digitaler Aktivitäten |
| Retargeting | Wiederholte Werbung nach früherem Interesse |
| Native Advertising | Werbung im Stil des Umfelds |
| Klickpause | Kurzes Innehalten vor einer Entscheidung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Banneranzeige | Sichtbarer Werbebalken auf Webseiten |
| Influencer-Werbung | Empfehlung durch reichweitenstarke Personen |
| Affiliate-Link | Provision bei Kauf über einen Link |
| Retargeting | Wiederkehrende Anzeige nach Produktsuche |
| Native Advertising | Werbeinhalt im Stil eines normalen Beitrags |
| Datenschutzeinstellung | Möglichkeit zur Begrenzung personalisierter Werbung |
Kreuzworträtsel
| Werbung | Wie nennt man Inhalte, die Aufmerksamkeit erzeugen und zu einer Handlung bewegen sollen? |
| Banner | Wie heißt eine grafische Anzeige auf einer Webseite? |
| Tracking | Wie nennt man das Nachverfolgen digitaler Aktivitäten? |
| Influencer | Wie nennt man eine reichweitenstarke Person, die Produkte empfehlen kann? |
| Kennzeichnung | Was macht Werbung für Nutzerinnen und Nutzer erkennbar? |
| Datenschutz | Welcher Bereich schützt persönliche Informationen im Netz? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Werbetagebuch: Sammle einen Tag lang Beispiele für Werbung im Internet und notiere, wo Du sie gesehen hast.
- Screenshot-Analyse: Wähle eine ungefährliche Werbeanzeige aus und markiere drei Merkmale, an denen Du sie erkennst.
- Begriffskarte: Erstelle eine Lernkarte zu einem Begriff wie Banner, Anzeige, Sponsoring oder Tracking.
- Klickpause: Formuliere drei Fragen, die Du Dir vor einem Kauf oder Download im Internet stellen möchtest.
Standard
- Vergleichsanalyse: Vergleiche eine Suchmaschinenanzeige mit einem normalen Suchergebnis und erkläre die Unterschiede.
- Influencer-Marketing: Analysiere einen öffentlichen Social-Media-Beitrag und prüfe, ob Werbesignale erkennbar sind.
- Datenschutz: Untersuche die Cookie-Einstellungen einer Webseite und beschreibe, welche Auswahlmöglichkeiten Du findest.
- Erklärplakat: Gestalte ein Plakat mit fünf Tipps, wie jüngere Schülerinnen und Schüler Werbung im Internet erkennen können.
Schwer
- Medienkritik: Schreibe einen Kommentar darüber, warum versteckte Werbung die Meinungsbildung beeinflussen kann.
- Projektunterricht: Entwickle in einer Gruppe einen kurzen Workshop für eine jüngere Klasse zum Thema Internetwerbung.
- Fallanalyse: Beschreibe einen fiktiven Fall von unklar gekennzeichneter Werbung und bewerte ihn aus Sicht von Verbraucherinnen und Verbrauchern.
- Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video, in dem Du Bannerwerbung, Influencer-Werbung und Native Advertising erklärst.

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Lernkontrolle
- Analysekompetenz: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum ein Inhalt Werbung ist oder warum Du unsicher bist.
- Transferleistung: Übertrage die 7-W-Methode auf eine App, ein Video oder eine Webseite, die Du aus Deinem Alltag kennst.
- Urteilskompetenz: Beurteile, ob ein Rabatt-Code in einem Influencer-Beitrag Deine Kaufentscheidung beeinflussen könnte.
- Datenschutzbewusstsein: Beschreibe, wie personalisierte Werbung mit Daten zusammenhängt und welche Schutzmöglichkeiten Du nutzen kannst.
- Vergleich: Vergleiche klassische Fernsehwerbung mit Werbung in sozialen Medien und erkläre zwei wichtige Unterschiede.
- Handlungsplan: Entwickle einen persönlichen Plan mit drei Regeln, wie Du künftig mit unklarer Online-Werbung umgehen willst.
Lernnachweis
- Fachbegriffe: Du kannst zentrale Begriffe wie Internetwerbung, Banner, Sponsoring, Affiliate-Link, Tracking und Native Advertising erklären.
- Erkennung: Du kannst Werbesignale in Webseiten, Suchmaschinen, Videos, Apps und sozialen Medien benennen.
- Analyse: Du kannst zwischen Information, Meinung, Unterhaltung und Werbung unterscheiden.
- Bewertung: Du kannst erklären, warum versteckte Werbung problematisch sein kann.
- Datenschutz: Du kannst beschreiben, wie Daten für personalisierte Werbung genutzt werden können.
- Transfer: Du kannst die 7-W-Methode auf ein eigenes Beispiel anwenden.
- Produktion: Du kannst ein eigenes Lernprodukt wie Plakat, Podcast, Erklärvideo, Analysebogen oder Präsentation erstellen.
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