


Einleitung
Instagram ist ein soziales Netzwerk und eine Online-Plattform zum Teilen von Fotos, Videos, Storys, Reels und Nachrichten. Die Plattform gehört zum Unternehmen Meta Platforms und ist für viele Menschen ein alltäglicher Ort der Kommunikation, der Selbstdarstellung, der Unterhaltung, der Information und der Werbung. In diesem aiMOOC lernst Du, wie Instagram funktioniert, welche Chancen und Risiken die Plattform bietet, wie Algorithmen Inhalte sichtbar machen, wie Du Datenschutz, Privatsphäre, Urheberrecht und Medienkompetenz berücksichtigst und wie Du Instagram reflektiert, kreativ und verantwortungsbewusst nutzen kannst.
Instagram ist nicht nur eine App, sondern Teil einer größeren Plattformökonomie. Nutzerinnen und Nutzer erstellen Inhalte, reagieren auf Beiträge, folgen anderen Profilen und hinterlassen dadurch Daten. Diese Daten können für Empfehlungen, Sicherheit, Analyse und personalisierte Online-Werbung verwendet werden. Deshalb ist es wichtig, Instagram nicht nur technisch zu verstehen, sondern auch gesellschaftlich, wirtschaftlich, rechtlich und ethisch einzuordnen.
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Was ist Instagram?
Instagram ist eine bild- und videobasierte Social-Media-Plattform. Im Mittelpunkt stehen visuelle Inhalte: Bilder, kurze Videos, Bildunterschriften, Kommentare, Hashtags, private Nachrichten und Reaktionen. Anders als klassische Webseiten ist Instagram stark auf mobile Nutzung mit dem Smartphone ausgerichtet. Inhalte werden schnell produziert, schnell geteilt und schnell bewertet. Sichtbarkeit entsteht durch Abonnements, Interaktionen, Empfehlungen und algorithmische Sortierung.
Wichtige Grundbegriffe sind:
- Profil: Deine öffentliche oder private Seite mit Namen, Beschreibung, Profilbild, Beiträgen und weiteren Angaben.
- Feed: Die fortlaufende Ansicht von Beiträgen, die Dir angezeigt werden.
- Story: Ein zeitlich begrenzter Inhalt, der meist nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar ist.
- Reels: Kurze, vertikale Videos, die oft mit Musik, Schnitten, Texten und Effekten gestaltet werden.
- Direktnachricht: Private Kommunikation zwischen einzelnen Personen oder Gruppen.
- Hashtag: Ein Schlagwort, mit dem Inhalte thematisch auffindbar gemacht werden.
- Algorithmus: Ein automatisiertes Verfahren, das entscheidet, welche Inhalte Dir wahrscheinlich angezeigt werden.
- Influencer: Personen, die über ihre Reichweite Meinungen, Konsumverhalten oder Trends beeinflussen können.
- Content Creator: Personen, die regelmäßig digitale Inhalte produzieren und veröffentlichen.
- Engagement: Reaktionen wie Likes, Kommentare, Teilen, Speichern oder Anschauen von Inhalten.
Geschichte und Entwicklung
Instagram wurde 2010 von Kevin Systrom und Mike Krieger veröffentlicht. Der Name verbindet die Idee einer sofortigen Kameraaufnahme mit der schnellen Übermittlung einer Nachricht. Die App wurde zunächst vor allem für das Teilen quadratischer Fotos mit Filtern bekannt. 2012 übernahm Facebook die Plattform; heute gehört Instagram zu Meta Platforms. Im Lauf der Zeit kamen zahlreiche Funktionen hinzu, etwa Videos, Storys, Reels, Livestreams, Direktnachrichten, professionelle Konten, Analysefunktionen und Werbeformate.
Die Entwicklung zeigt, wie stark sich digitale Medien verändern: Aus einer Foto-App wurde eine Plattform für persönliche Kommunikation, Unterhaltung, Marketing, Journalismus, politische Kommunikation, Kunst, Bildung und E-Commerce. Dabei verschoben sich auch die Nutzungsweisen: Viele Menschen verwenden Instagram nicht nur, um eigene Erlebnisse zu teilen, sondern auch, um Nachrichten zu verfolgen, Trends zu entdecken, Produkte zu vergleichen, Vorbilder zu beobachten oder Communities zu finden.

Zentrale Funktionen
Instagram bietet verschiedene Funktionen, die unterschiedliche Formen der Kommunikation ermöglichen. Ein klassischer Beitrag im Feed kann ein Foto, ein Video oder eine Bildergalerie sein. Storys eignen sich für schnelle Einblicke, Umfragen, Links, kurze Hinweise und Momentaufnahmen. Reels sind auf kurze, dynamische Videos ausgerichtet und spielen eine wichtige Rolle für Reichweite und Trends. Direktnachrichten ermöglichen private Gespräche. Kommentare, Likes, Speichern und Teilen erzeugen sichtbare Reaktionen und beeinflussen, wie stark ein Beitrag wahrgenommen wird.
Besonders wichtig ist die Verbindung von Bildsprache und Text. Ein Instagram-Post besteht selten nur aus einem Foto. Bildauswahl, Ausschnitt, Farbe, Ton, Schnitt, Text, Hashtags, Emojis, Musik, Untertitel und Kommentarbereich bilden gemeinsam eine Aussage. Wer Instagram verstehen will, muss deshalb auch visuelle Kommunikation verstehen: Welche Perspektive wird gezeigt? Was bleibt unsichtbar? Wie wirken Filter, Posen, Bildaufbau und Musik? Welche Gefühle sollen ausgelöst werden?
Algorithmus und Aufmerksamkeit
Ein Algorithmus ist ein Verfahren, das nach bestimmten Regeln arbeitet. Auf Instagram entscheidet nicht allein die zeitliche Reihenfolge, welche Beiträge Du siehst. Die Plattform versucht vorherzusagen, welche Inhalte für Dich interessant sein könnten. Dafür können zum Beispiel Interaktionen, angeschaute Inhalte, Beziehungen zwischen Profilen, Aktualität, Themen und Nutzungsverhalten eine Rolle spielen.
Das Ziel der Plattform ist es, Inhalte passend anzuzeigen und die Nutzung attraktiv zu machen. Daraus entsteht eine Aufmerksamkeitsökonomie: Aufmerksamkeit wird zu einer knappen Ressource. Wer mehr Reaktionen erhält, kann sichtbarer werden. Das kann Kreativität fördern, aber auch Druck erzeugen. Manche Inhalte werden so gestaltet, dass sie besonders stark auffallen: durch zugespitzte Aussagen, emotionale Bilder, schnelle Schnitte, provokante Überschriften oder Trends.
Für Deine Medienkompetenz ist deshalb wichtig: Nicht alles, was Dir häufig angezeigt wird, ist automatisch wichtig, wahr oder gut für Dich. Ein Algorithmus ist kein neutraler Lehrer. Er sortiert nach technischen und wirtschaftlichen Logiken, nicht nach Deinem Bildungsinteresse allein.
Kommunikation und Community
Instagram kann Gemeinschaften stärken. Menschen mit ähnlichen Interessen finden sich über Profile, Hashtags, Kommentare und Gruppen. Es entstehen Communities zu Kunst, Sport, Musik, Politik, Mode, Gaming, Nachhaltigkeit, Lernen, Beruf oder persönlichen Erfahrungen. Für Menschen, die in ihrem direkten Umfeld wenige Gleichgesinnte finden, können digitale Communities wertvoll sein.
Gleichzeitig kann Kommunikation auf Instagram misslingen. Missverständnisse entstehen schnell, weil Tonfall, Mimik und Kontext fehlen. Kommentare können verletzen. In Gruppen können Ausgrenzung, Cybermobbing, Gerüchte oder Druck entstehen. Gute digitale Kommunikation braucht deshalb Respekt, klare Grenzen und die Bereitschaft, Inhalte vor dem Veröffentlichen zu prüfen.
Chancen von Instagram
Instagram kann produktiv und kreativ genutzt werden. Du kannst Projekte dokumentieren, Lernfortschritte zeigen, Kunst veröffentlichen, kleine Erklärvideos erstellen, Initiativen sichtbar machen oder mit anderen über Themen diskutieren. Schulen, Museen, Vereine, Unternehmen, Journalistinnen und Journalisten, Künstlerinnen und Künstler sowie politische Gruppen nutzen Instagram, um Menschen zu erreichen.
Mögliche Chancen sind:
- Kreativität: Du kannst Bild, Text, Ton und Video verbinden.
- Öffentlichkeit: Themen können sichtbar werden, die sonst wenig Beachtung finden.
- Vernetzung: Menschen mit ähnlichen Interessen können sich austauschen.
- Partizipation: Jugendliche können Meinungen, Projekte und Perspektiven einbringen.
- Berufsorientierung: Viele Berufsfelder arbeiten mit Social Media, etwa Marketing, Journalismus, Design, Fotografie, Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft.
- Lernen: Kurze Erklärvideos, Infografiken und Lernkanäle können Wissen vermitteln, wenn sie sorgfältig geprüft werden.
Risiken und Kritik
Instagram ist nicht nur eine kreative Plattform. Es gibt auch Risiken. Dazu gehören Datenschutzprobleme, unerwünschte Kontakte, problematische Schönheitsideale, sozialer Vergleich, Suchtmechanismen, Desinformation, Werbung, Betrug, Cybermobbing und die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Inhalte. Ein weiteres Problem ist die Vermischung von persönlicher Meinung, Unterhaltung, Werbung und Information.
Sozialer Vergleich kann besonders stark wirken, weil Instagram oft besonders ausgewählte Momente zeigt. Viele Bilder sind inszeniert, bearbeitet oder gefiltert. Dadurch kann der Eindruck entstehen, andere seien schöner, erfolgreicher, beliebter oder glücklicher. Eine reflektierte Nutzung bedeutet, diese Inszenierung zu erkennen und sich bewusst Pausen zu erlauben.
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Datenschutz und Privatsphäre
Datenschutz bedeutet, dass personenbezogene Daten geschützt werden. Auf Instagram können viele Daten entstehen: Profilinformationen, veröffentlichte Inhalte, Likes, Kommentare, Suchanfragen, Kontakte, Standortinformationen, Geräteinformationen und Nutzungsverhalten. Auch wenn ein Beitrag gelöscht wird, können Kopien, Screenshots oder Weiterleitungen existieren. Deshalb solltest Du vor jedem Post überlegen, welche Informationen Du preisgibst.
Wichtige Schutzmaßnahmen sind:
- Privates Konto: Nur bestätigte Personen können Deine Beiträge sehen.
- Starkes Passwort: Verwende ein langes, einzigartiges Passwort.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung: Eine zusätzliche Bestätigung erschwert unbefugten Zugriff.
- Blockieren: Störende oder gefährliche Kontakte können ausgeschlossen werden.
- Melden: Problematische Inhalte oder Konten können der Plattform gemeldet werden.
- Einstellungen: Prüfe regelmäßig Sichtbarkeit, Markierungen, Kommentare, Nachrichten und Story-Freigaben.
- Datensparsamkeit: Teile nur Informationen, die wirklich öffentlich sein dürfen.
- Standortdaten: Vermeide genaue Ortsangaben, besonders in Echtzeit.
Jugendliche und Schutzfunktionen
Die Nutzung von Instagram ist in den meisten Regionen erst ab 13 Jahren vorgesehen. Für Jugendliche gibt es besondere Schutzfunktionen, etwa eingeschränkte Sichtbarkeit, strengere Inhaltseinstellungen, Einschränkungen bei Nachrichten oder Möglichkeiten zur elterlichen Begleitung. Solche Funktionen können helfen, ersetzen aber keine eigene Urteilskraft. Technische Einstellungen sind wichtig, aber sie lösen nicht alle Probleme. Ebenso wichtig sind Gespräche, Vertrauen, Aufklärung und die Fähigkeit, Hilfe zu holen.
Wenn Du jünger bist oder unsicher bist, solltest Du mit einer erwachsenen Vertrauensperson sprechen. Wenn Dich jemand bedrängt, bedroht oder nach intimen Bildern fragt, solltest Du nicht antworten, Beweise sichern, die Person blockieren, den Vorfall melden und Unterstützung suchen. Niemand hat das Recht, Dich online unter Druck zu setzen.
Werbung, Influencer und Kommerzialisierung
Instagram finanziert sich wesentlich über Werbung. Zusätzlich nutzen Unternehmen und Influencer die Plattform für Marketing. Werbung kann als Anzeige, Produktplatzierung, Rabattcode, Affiliate-Link, Gewinnspiel oder scheinbar persönlicher Tipp auftreten. Deshalb ist Werbekompetenz wichtig: Du solltest erkennen können, ob jemand eine persönliche Meinung äußert oder wirtschaftlich von einer Empfehlung profitiert.
Bei kommerzieller Kommunikation gelten Kennzeichnungspflichten. Werbung muss für das Publikum erkennbar sein. Besonders problematisch ist Schleichwerbung, weil sie so tut, als sei sie eine unabhängige Empfehlung. Prüfe deshalb: Wer spricht? Wer profitiert? Gibt es eine Kooperation? Wird ein Produkt übertrieben positiv dargestellt? Werden Nachteile verschwiegen?
Desinformation und Quellenkritik
Instagram kann Informationen sehr schnell verbreiten. Das ist bei wichtigen Ereignissen hilfreich, kann aber auch Desinformation, Gerüchte und Falschmeldungen beschleunigen. Bilder und Videos wirken oft glaubwürdig, obwohl sie aus dem Zusammenhang gerissen, bearbeitet oder künstlich erzeugt sein können. Gerade bei politischen, gesundheitlichen oder gesellschaftlichen Themen ist Quellenkritik unverzichtbar.
Eine gute Prüfroutine lautet:
- Quelle prüfen: Wer hat den Inhalt veröffentlicht?
- Beleg suchen: Gibt es unabhängige Bestätigungen?
- Datum beachten: Ist der Inhalt aktuell oder alt?
- Kontext prüfen: Wurde ein Bild oder Video in einem anderen Zusammenhang aufgenommen?
- Absicht erkennen: Soll informiert, verkauft, empört oder manipuliert werden?
- Faktencheck nutzen: Seriöse Faktencheck-Angebote können helfen.
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Rechtliche Fragen
Beim Veröffentlichen auf Instagram gelten rechtliche Regeln. Das Recht am eigenen Bild schützt Personen davor, ohne Zustimmung erkennbar veröffentlicht zu werden. Das Urheberrecht schützt Fotos, Musik, Videos, Texte, Grafiken und Kunstwerke. Wer fremde Inhalte nutzt, braucht dafür eine Erlaubnis oder eine passende Lizenz. Auch Zitate, Memes, Musikstücke und Screenshots können rechtlich problematisch sein.
Für Schulen und Lernprojekte bedeutet das: Nutze möglichst eigene Inhalte oder freie Bildungsmaterialien. Achte auf Lizenzen wie Creative Commons. Frage Personen um Erlaubnis, bevor Du sie veröffentlichst. Vermeide private Daten, Gesichter und Orte, wenn sie nicht notwendig sind. Ein verantwortungsvoller Post respektiert die Rechte anderer Menschen.
Instagram als Lern- und Projektwerkzeug
Instagram kann auch im Unterricht oder in Projekten thematisiert werden, ohne dass alle Lernenden ein eigenes Konto benötigen. Man kann Beispielposts entwerfen, Bildsprache analysieren, Werbekampagnen untersuchen, Datenschutz-Einstellungen vergleichen, Informationsqualität bewerten oder eigene medienkritische Kampagnen planen. Wichtig ist, dass die Lernziele klar sind: Es geht nicht darum, möglichst viel Reichweite zu erzeugen, sondern digitale Kommunikation zu verstehen und verantwortlich zu gestalten.

Leitfragen für Deine reflektierte Nutzung
- Selbstschutz: Welche Informationen über mich dürfen öffentlich sein?
- Zeitmanagement: Wie merke ich, dass ich länger online bin, als ich wollte?
- Körperbild: Welche Bilder setzen mich unter Druck?
- Wahrheit: Welche Inhalte überprüfe ich, bevor ich sie teile?
- Werbung: Wo erkenne ich wirtschaftliche Interessen?
- Respekt: Wie kommuniziere ich so, dass andere nicht verletzt werden?
- Kreativität: Wie kann ich Instagram nutzen, um etwas Sinnvolles zu gestalten?
- Demokratie: Wie beeinflussen soziale Medien Meinungen, Debatten und Öffentlichkeit?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welches Unternehmen betreibt Instagram? (Meta Platforms) (!ByteDance) (!Alphabet) (!Snap)
Wofür wurde Instagram ursprünglich besonders bekannt? (Für das Teilen und Bearbeiten von Fotos) (!Für lange wissenschaftliche Texte) (!Für klassische Telefonate) (!Für gedruckte Zeitungen)
Wer gründete Instagram? (Kevin Systrom und Mike Krieger) (!Mark Zuckerberg und Elon Musk) (!Steve Jobs und Bill Gates) (!Larry Page und Sergey Brin)
Was sind Reels auf Instagram? (Kurze vertikale Videos) (!Gedruckte Fotobücher) (!Private Passwörter) (!Lange Radiobeiträge)
Welche Funktion hat ein Hashtag? (Er macht Inhalte zu einem Thema auffindbar) (!Er löscht automatisch alte Beiträge) (!Er ersetzt ein Passwort) (!Er verhindert jede Werbung)
Welche Einstellung schützt die Sichtbarkeit eigener Beiträge besonders? (Ein privates Konto) (!Ein öffentliches Profil) (!Ein zufälliger Benutzername) (!Ein helles Display)
Was beschreibt der Begriff Algorithmus im Zusammenhang mit Instagram? (Ein System zur Sortierung und Auswahl von Inhalten) (!Eine Kamera ohne Internet) (!Ein gedrucktes Schulheft) (!Eine gesetzliche Altersgrenze)
Ab welchem Alter ist Instagram in den meisten Regionen vorgesehen? (Ab 13 Jahren) (!Ab 6 Jahren) (!Ab 9 Jahren) (!Ab 21 Jahren)
Was muss bei bezahlter Produktwerbung auf Instagram erkennbar sein? (Dass es sich um Werbung handelt) (!Dass es sich um ein Schulfach handelt) (!Dass der Beitrag automatisch privat ist) (!Dass alle Inhalte gemeinfrei sind)
Welche Gefahr kann durch stark inszenierte Bilder entstehen? (Sozialer Vergleich und Druck) (!Sicherer Datenschutz für alle) (!Automatisch bessere Noten) (!Verschwinden aller Kommentare)
Memory
| Algorithmus | sortiert Inhalte |
| Hashtag | macht Themen auffindbar |
| Story | verschwindet nach begrenzter Zeit |
| Reel | kurzes Hochkantvideo |
| Direktnachricht | private Kommunikation |
| Privates Konto | begrenzt Sichtbarkeit |
| Impressum | rechtliche Anbieterangabe |
| Zwei-Faktor-Authentifizierung | zusätzlicher Login-Schutz |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Privates Konto | Sichtbarkeit steuern |
| Zwei-Faktor-Authentifizierung | Konto schützen |
| Hashtag | Beiträge thematisch bündeln |
| Reels | Kurzvideos veröffentlichen |
| Storys | Momentaufnahmen zeitlich begrenzt teilen |
| Melden | problematische Inhalte prüfen lassen |
Kreuzworträtsel
| Welches soziale Netzwerk steht im Mittelpunkt dieses aiMOOCs? | |
| Hashtag | Wie heißt ein Schlagwort mit dem Beiträge thematisch auffindbar werden? |
| Reels | Wie heißen kurze vertikale Videos auf Instagram? |
| Storys | Wie heißen zeitlich begrenzte Beiträge? |
| Feed | Wie nennt man die fortlaufende Übersicht angezeigter Beiträge? |
| Meta | Welcher Konzern betreibt Instagram? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Profilanalyse: Untersuche ein öffentliches Instagram-Profil einer Organisation, eines Museums, einer Nachrichtenseite oder eines Vereins. Beschreibe, welche Inhalte gepostet werden und welche Zielgruppe angesprochen wird.
- Bildsprache: Wähle drei Beispielbilder aus einem schulischen oder selbst erstellten Materialpool und erkläre, welche Wirkung Perspektive, Farbe, Ausschnitt und Bildunterschrift haben.
- Hashtag-Sammlung: Erstelle eine Liste sinnvoller Hashtags zu einem Thema wie Nachhaltigkeit, Sport, Kunst oder Lernen und erkläre, warum sie passen.
- Privatsphäre-Check: Entwickle eine Checkliste mit mindestens acht Punkten, die Jugendliche vor dem Veröffentlichen eines Beitrags prüfen sollten.
Standard
- Fake-News-Analyse: Analysiere einen Social-Media-Beitrag zu einem aktuellen oder historischen Thema. Prüfe Quelle, Datum, Bildkontext, Belege und mögliche Absicht.
- Werbekompetenz: Vergleiche einen werblichen und einen nicht werblichen Instagram-Beitrag. Erkläre, woran Werbung erkennbar ist und welche Wirkung sie haben soll.
- Content-Konzept: Plane eine seriöse Instagram-Kampagne für ein Schulprojekt. Lege Zielgruppe, Botschaft, Bildsprache, Postingplan, Datenschutzregeln und Erfolgskriterien fest.
- Algorithmus-Tagebuch: Beobachte eine Woche lang anonymisierte oder bereitgestellte Beispiel-Feeds. Notiere, welche Themen häufig auftauchen, und entwickle Vermutungen zur Sortierung.
Schwer
- Medienethik: Schreibe eine Erörterung zur Frage, ob Social-Media-Plattformen mehr Verantwortung für die psychische Gesundheit Jugendlicher tragen sollten.
- Plattformökonomie: Erkläre in einer Präsentation, wie Instagram mit Aufmerksamkeit, Daten, Werbung und Reichweite wirtschaftlich arbeitet.
- Recht am eigenen Bild: Entwickle einen Leitfaden für eine Klassenfahrt, der erklärt, wann Fotos veröffentlicht werden dürfen und wann nicht.
- Alternatives Design: Entwirf ein Konzept für eine jugendfreundlichere Social-Media-App. Beschreibe Funktionen, Schutzmechanismen, Datenschutz, Finanzierung und Regeln gegen Cybermobbing.

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Lernkontrolle
- Transfer: Privatsphäre: Eine Schülerin möchte ein öffentliches Profil starten, um ihre Zeichnungen zu zeigen. Entwickle Empfehlungen, die Kreativität ermöglichen und zugleich persönliche Daten schützen.
- Transfer: Werbung: Ein Influencer bewirbt ein Produkt und erwähnt nur Vorteile. Beurteile, welche Informationen fehlen könnten und wie Zuschauerinnen und Zuschauer den Beitrag kritisch prüfen können.
- Transfer: Algorithmus: Zwei Personen sehen auf Instagram völlig unterschiedliche Inhalte zum gleichen Thema. Erkläre, wie das möglich ist und welche Folgen dies für Meinungsbildung haben kann.
- Transfer: Quellenkritik: Ein emotionales Video verbreitet eine politische Behauptung. Entwickle eine Prüfkette, bevor Du den Beitrag teilst.
- Transfer: Körperbild: In einer Klasse entsteht Druck durch perfekte Fitness- und Schönheitsbilder. Plane ein Gesprächs- oder Projektformat, das Selbstwert, Medienkritik und Empathie stärkt.
- Transfer: Schulprojekt: Eine Schule möchte einen Instagram-Kanal eröffnen. Entwickle Regeln zu Datenschutz, Bildrechten, Kommentaren, Zuständigkeiten, Krisenfällen und Barrierefreiheit.
Lernnachweis
Für einen überzeugenden Lernnachweis zum Thema Instagram solltest Du zeigen, dass Du die Plattform nicht nur beschreiben, sondern kritisch einordnen kannst.
- Grundwissen: Du erklärst zentrale Funktionen wie Profil, Feed, Storys, Reels, Hashtags, Direktnachrichten und Algorithmus.
- Medienanalyse: Du analysierst Bildsprache, Zielgruppe, Wirkung, Inszenierung und Kommunikationsabsicht von Beiträgen.
- Datenschutz: Du benennst Risiken für Privatsphäre und entwickelst konkrete Schutzmaßnahmen.
- Recht: Du berücksichtigst Recht am eigenen Bild, Urheberrecht, Kennzeichnung von Werbung und verantwortliches Teilen.
- Quellenkritik: Du prüfst Social-Media-Inhalte auf Herkunft, Belege, Aktualität, Kontext und Manipulationsabsicht.
- Reflexion: Du beschreibst Chancen und Risiken für Lernen, Identität, Gemeinschaft, Demokratie und psychische Gesundheit.
- Produkt: Du erstellst ein eigenes medienkritisches, kreatives oder informierendes Lernprodukt, etwa ein Plakat, Video, Konzept, Portfolio oder eine Präsentation.
- Begründung: Du erklärst Deine Entscheidungen und zeigst, wie Dein Produkt verantwortungsvolle Social-Media-Nutzung unterstützt.
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