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Von der Idee zur perfekten Präsentation Deutschunterricht Klasse 6 - aiMOOC

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Von der Idee zur perfekten Präsentation Deutschunterricht Klasse 6 - aiMOOC




Einleitung

In diesem aiMOOC lernst Du, wie Du im Deutschunterricht der Klasse 6 aus einer ersten Idee eine überzeugende Präsentation entwickelst. Eine gute Präsentation entsteht nicht zufällig. Sie beginnt mit einem klaren Thema, führt über eine sinnvolle Recherche, eine übersichtliche Gliederung, passende Medien und verständliche Sprache bis zu einem sicheren Vortrag vor der Klasse.

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Das Video „Von der Idee zur perfekten Präsentation / Deutschunterricht Klasse 6“ unterstützt Dich dabei, zentrale Kompetenzen des Präsentierens zu verstehen. Du lernst, wie Du Informationen auswählst, ordnest, anschaulich darstellst und frei oder halbfrei vorträgst. Dabei geht es nicht nur darum, Folien schön zu gestalten. Entscheidend ist, dass Dein Publikum versteht, worum es geht, warum das Thema wichtig ist und was es sich merken soll.


Was ist eine Präsentation?

Eine Präsentation ist eine geordnete Vorstellung von Informationen, Ergebnissen, Meinungen oder Ideen vor einem Publikum. In der Schule kann eine Präsentation zum Beispiel ein Referat, ein Kurzvortrag, eine Buchvorstellung, eine Projektvorstellung oder die Vorstellung eines Plakats sein. Häufig werden dazu Bilder, Folien, Karteikarten, Tafelbilder oder digitale Präsentationsprogramme verwendet.

Eine gelungene Präsentation verbindet drei Bereiche:

  1. Inhalt: Was möchtest Du sagen?
  2. Aufbau: In welcher Reihenfolge sagst Du es?
  3. Vortragsweise: Wie sprichst Du, stehst Du und nutzt Du Deine Medien?

Im Deutschunterricht ist Präsentieren besonders wichtig, weil Du dabei viele Kompetenzen gleichzeitig trainierst: Lesen, Schreiben, Sprechen, Zuhören, Argumentieren, Strukturieren, Medienkompetenz und Feedback.


Von der Idee zum Thema

Am Anfang steht oft nur eine grobe Idee. Vielleicht interessiert Dich ein Buch, ein Tier, eine Sportart, ein Beruf, eine Erfindung, ein historisches Ereignis oder ein aktuelles Thema aus Deiner Lebenswelt. Aus dieser Idee musst Du ein klares Thema machen.

Beispiel: Aus der Idee „Haustiere“ wird noch keine gute Präsentation, weil das Thema zu groß ist. Besser wäre: „Warum Hunde als Begleiter des Menschen gelten“ oder „Was man vor der Anschaffung eines Kaninchens wissen muss“. Ein gutes Thema ist weder zu eng noch zu weit. Es passt zur verfügbaren Zeit, zu Deinem Vorwissen und zu Deinem Publikum.

Eine hilfreiche Leitfrage kann sein: Was soll mein Publikum am Ende verstanden haben? Wenn Du diese Frage beantworten kannst, hast Du bereits einen roten Faden.


Gute Themenfragen entwickeln

Eine Themenfrage hilft Dir, Deine Präsentation zielgerichtet vorzubereiten. Sie ist genauer als ein einzelnes Stichwort. Statt „Wale“ könntest Du fragen: „Warum sind Wale Säugetiere und keine Fische?“ Statt „Umweltschutz“ könntest Du fragen: „Wie kann unsere Klasse im Schulalltag Plastik vermeiden?“

Gute Themenfragen sind:

  1. verständlich: Das Publikum versteht sofort, worum es geht.
  2. beantwortbar: Du kannst sie mit passenden Informationen beantworten.
  3. interessant: Die Frage macht neugierig.
  4. passend: Die Frage passt zur Zeit, zum Unterricht und zur Klasse.


Recherche: Informationen finden und prüfen

Nach der Themenwahl beginnt die Recherche. Dabei sammelst Du Informationen aus geeigneten Quellen. Geeignete Quellen können Sachbücher, Lexikonartikel, Kinderseiten, Schulbücher, Museen, Interviews, Dokumentationen oder seriöse Internetseiten sein.

Wichtig ist, dass Du Informationen nicht einfach abschreibst. Du musst sie verstehen, in eigenen Worten wiedergeben und prüfen, ob sie glaubwürdig sind. Eine Quelle ist besonders nützlich, wenn klar ist, wer sie erstellt hat, wann sie veröffentlicht wurde und ob sie sachlich informiert.


Quellen bewerten

Nicht jede Internetseite ist automatisch richtig. Prüfe deshalb:

  1. Autor: Wer hat den Text geschrieben?
  2. Aktualität: Ist die Information noch gültig?
  3. Zweck: Will die Seite informieren, verkaufen oder beeinflussen?
  4. Vergleich: Findest Du dieselbe Information auch in anderen Quellen?
  5. Verständlichkeit: Kannst Du den Inhalt erklären, ohne ihn abzulesen?

Für Klasse 6 ist besonders wichtig: Schreibe schwierige Informationen in eigenen Worten auf. Wenn Du einen Satz selbst nicht erklären kannst, gehört er noch nicht in Deine Präsentation.


Die Gliederung: Der rote Faden

Eine Präsentation braucht eine klare Gliederung. Sie hilft Dir beim Vorbereiten und Deinem Publikum beim Zuhören. Eine einfache und wirkungsvolle Gliederung besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss.


Einleitung

Die Einleitung weckt Interesse. Du kannst mit einer Frage, einem Bild, einem kurzen Beispiel, einem Gegenstand, einer überraschenden Information oder einer kleinen Geschichte beginnen. Danach nennst Du Dein Thema und erklärst kurz, was Dein Publikum erwartet.

Beispiel: „Stell Dir vor, Du könntest unter Wasser singen und Dich über viele Kilometer verständigen. Genau das können Wale. In meiner Präsentation erkläre ich, warum Wale Säugetiere sind, wie sie kommunizieren und warum sie bedroht sind.“


Hauptteil

Im Hauptteil erklärst Du die wichtigsten Informationen. Ordne sie in sinnvolle Abschnitte. Jeder Abschnitt sollte eine klare Aufgabe haben. Zu viele Details können Dein Publikum überfordern. Wähle deshalb nur Informationen aus, die wirklich zu Deiner Themenfrage passen.

Hilfreich ist die Regel: Weniger ist mehr, wenn das Wichtige klar wird. Eine Präsentation wird nicht besser, weil sie besonders viele Informationen enthält. Sie wird besser, wenn die richtigen Informationen verständlich erklärt werden.


Schluss

Der Schluss fasst das Wichtigste zusammen. Außerdem kannst Du eine eigene Meinung, eine offene Frage, einen Ausblick oder einen Appell formulieren. Am Ende sollte Dein Publikum wissen, was es sich merken soll.

Beispiel: „Wale sind keine Fische, sondern Säugetiere. Sie atmen mit Lungen, bringen lebende Junge zur Welt und säugen sie. Besonders beeindruckend ist ihre Kommunikation. Deshalb sollten wir ihren Lebensraum schützen.“


Medien sinnvoll einsetzen

Medien können eine Präsentation anschaulicher machen. Sie ersetzen aber nicht Deinen Vortrag. Ein Bild, eine Folie, ein Plakat oder ein kurzer Film soll das Verstehen unterstützen. Wenn ein Medium nur schön aussieht, aber nichts erklärt, hilft es wenig.

Geeignete Medien sind:

  1. Bild: zeigt Gegenstände, Personen, Orte oder Abläufe.
  2. Diagramm: macht Zahlen und Vergleiche sichtbar.
  3. Karte: erklärt Orte und Wege.
  4. Stichwortfolie: erinnert an zentrale Begriffe.
  5. Gegenstand: macht ein Thema greifbar.
  6. Tafelbild: entwickelt Gedanken Schritt für Schritt.


Gute Folien gestalten

Eine gute Folie ist übersichtlich. Sie enthält nicht den ganzen Vortrag, sondern nur wichtige Stichwörter, Bilder oder kurze Sätze. Wenn auf einer Folie zu viel Text steht, liest das Publikum mit und hört Dir weniger zu.

Merke Dir:

  1. Lesbarkeit: Verwende große Schrift.
  2. Klarheit: Nutze kurze Stichwörter.
  3. Ordnung: Setze nicht zu viele Elemente auf eine Folie.
  4. Bildqualität: Verwende klare und passende Bilder.
  5. Sparsamkeit: Animationen und Effekte nur verwenden, wenn sie etwas erklären.


Sprache und Vortrag

Eine Präsentation lebt von Deiner Sprache. Sprich so, dass Deine Mitschülerinnen und Mitschüler Dich verstehen. Kurze Sätze, klare Begriffe und Beispiele helfen. Vermeide es, schwierige Fachwörter nur vorzulesen. Erkläre sie mit eigenen Worten.

Fachbegriffe sind erlaubt und oft wichtig. Sie müssen aber erklärt werden. Wenn Du zum Beispiel das Wort Säugetier verwendest, solltest Du erklären, woran man Säugetiere erkennt.


Frei sprechen mit Karteikarten

Viele Lernende schreiben ihre Präsentation zuerst komplett auf. Das kann beim Vorbereiten helfen. Beim Vortrag solltest Du aber möglichst nicht alles ablesen. Besser sind Karteikarten mit Stichwörtern.

Auf Karteikarten stehen:

  1. Stichwort: der wichtigste Begriff.
  2. Beispiel: ein kurzer Hinweis auf eine Erklärung.
  3. Übergang: ein Satz, der zum nächsten Abschnitt führt.
  4. Medium: Erinnerung, wann Du ein Bild oder eine Folie zeigst.

Karteikarten sind keine Vorlesekarten. Sie helfen Dir, den roten Faden zu behalten.


Körpersprache und Stimme

Beim Präsentieren wirkt nicht nur der Inhalt. Auch Körpersprache, Stimme, Blickkontakt und Haltung sind wichtig. Wenn Du ruhig stehst, deutlich sprichst und Dein Publikum anschaust, wirkst Du sicherer.

Achte besonders auf:

  1. Lautstärke: Sprich so laut, dass alle Dich hören.
  2. Tempo: Sprich nicht zu schnell.
  3. Pausen: Pausen helfen dem Publikum beim Verstehen.
  4. Blickkontakt: Schaue nicht nur auf Deine Karteikarten.
  5. Haltung: Stehe offen und ruhig.
  6. Gestik: Nutze Hände sparsam, aber passend.

Nervosität ist normal. Auch Erwachsene sind vor Vorträgen oft aufgeregt. Übung hilft. Wenn Du Deine Präsentation vorher laut probst, wirst Du sicherer.


Vorbereitung und Übung

Eine gute Präsentation braucht Vorbereitung. Plane genug Zeit ein. Sammle Informationen, wähle Wichtiges aus, erstelle eine Gliederung, gestalte Medien und übe den Vortrag.

Ein sinnvoller Vorbereitungsplan kann so aussehen:

  1. Idee: Thema finden und eingrenzen.
  2. Leitfrage: Ziel der Präsentation festlegen.
  3. Recherche: Informationen sammeln und prüfen.
  4. Auswahl: Wichtiges von Unwichtigem trennen.
  5. Gliederung: Einleitung, Hauptteil und Schluss planen.
  6. Mediengestaltung: Folien, Plakat oder Bilder erstellen.
  7. Karteikarten: Stichwörter notieren.
  8. Probevortrag: laut üben und Zeit stoppen.
  9. Feedback: Rückmeldung einholen und verbessern.
  10. Präsentation: sicher und verständlich vortragen.


Umgang mit Feedback

Feedback bedeutet Rückmeldung. Nach einer Präsentation kann Feedback helfen, beim nächsten Mal besser zu werden. Gutes Feedback ist freundlich, genau und hilfreich. Es besteht nicht nur aus „gut“ oder „schlecht“, sondern beschreibt konkret, was gelungen ist und was verbessert werden kann.

Hilfreiche Satzanfänge sind:

  1. Stärken: „Gut gelungen ist Dir ...“
  2. Verständlichkeit: „Ich habe gut verstanden, dass ...“
  3. Verbesserung: „Noch klarer wäre es, wenn ...“
  4. Medien: „Die Folie hat geholfen, weil ...“
  5. Vortrag: „Beim Sprechen könntest Du noch ...“

Wer Feedback bekommt, hört zuerst zu. Danach kann man nachfragen. Ziel ist nicht, jemanden zu verletzen, sondern gemeinsam besser zu lernen.


Checkliste für Deine perfekte Präsentation

Diese Checkliste kannst Du vor Deinem Vortrag verwenden:

  1. Thema: Mein Thema ist klar eingegrenzt.
  2. Leitfrage: Ich weiß, was mein Publikum am Ende verstehen soll.
  3. Recherche: Ich habe geeignete Quellen genutzt.
  4. Auswahl: Ich habe nur wichtige Informationen aufgenommen.
  5. Gliederung: Meine Präsentation hat Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  6. Medien: Meine Bilder, Folien oder Gegenstände helfen beim Verstehen.
  7. Sprache: Ich erkläre Fachbegriffe verständlich.
  8. Karteikarten: Ich nutze Stichwörter statt ganzer Sätze.
  9. Probe: Ich habe laut geübt und die Zeit geprüft.
  10. Feedback: Ich habe Rückmeldung genutzt, um mich zu verbessern.


Typische Fehler und bessere Lösungen

Viele Präsentationen werden schwächer, weil sie zu viel Text, zu wenig Struktur oder zu wenig Übung enthalten. Diese Fehler kannst Du vermeiden.

  1. Fehler: Das Thema ist zu groß. Lösung: Formuliere eine genaue Themenfrage.
  2. Fehler: Die Folien sind voller Text. Lösung: Nutze Stichwörter und passende Bilder.
  3. Fehler: Der Vortrag wird nur abgelesen. Lösung: Übe mit Karteikarten.
  4. Fehler: Fachbegriffe werden nicht erklärt. Lösung: Erkläre schwierige Wörter mit Beispielen.
  5. Fehler: Der Schluss fehlt. Lösung: Fasse am Ende die wichtigste Aussage zusammen.
  6. Fehler: Es wurde nicht geübt. Lösung: Halte mindestens einen Probevortrag.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist der erste sinnvolle Schritt auf dem Weg zu einer guten Präsentation? (Eine klare Idee zu einem passenden Thema entwickeln) (!Möglichst viele Effekte in die Folien einbauen) (!Den Schluss zuerst auswendig lernen) (!Alle gefundenen Texte vollständig abschreiben)




Warum ist eine Leitfrage für eine Präsentation hilfreich? (Sie gibt der Präsentation eine klare Richtung) (!Sie ersetzt die Recherche vollständig) (!Sie sorgt dafür, dass man keine Medien braucht) (!Sie macht Karteikarten überflüssig)




Welche Grundstruktur passt besonders gut zu einer Schulpräsentation? (Einleitung Hauptteil Schluss) (!Bild Text Note) (!Frage Antwort Pause) (!Quelle Folie Animation)




Was gehört in eine gute Einleitung? (Ein Einstieg der Interesse weckt und das Thema nennt) (!Eine lange Liste aller Quellen) (!Ein vollständig vorgelesener Fachtext) (!Eine Bewertung der Mitschülerinnen und Mitschüler)




Welche Aussage zu Folien ist richtig? (Folien sollen den Vortrag unterstützen und nicht ersetzen) (!Folien müssen möglichst viel Text enthalten) (!Folien sind wichtiger als der gesprochene Inhalt) (!Folien brauchen immer viele Animationen)




Warum sind Karteikarten beim Präsentieren nützlich? (Sie helfen mit Stichwörtern den roten Faden zu behalten) (!Sie sollen den ganzen Vortrag Wort für Wort enthalten) (!Sie ersetzen das Üben vor der Präsentation) (!Sie verhindern jeden Blickkontakt)




Was bedeutet gutes Feedback? (Es ist freundlich genau und hilfreich) (!Es besteht nur aus Lob) (!Es bewertet nur die Kleidung) (!Es nennt absichtlich keine Beispiele)




Was solltest Du mit einem schwierigen Fachbegriff tun? (Ihn verständlich erklären) (!Ihn besonders schnell aussprechen) (!Ihn weglassen auch wenn er wichtig ist) (!Ihn nur auf die Folie schreiben)




Welche Vortragsweise hilft dem Publikum besonders? (Deutlich sprechen Pausen machen und Blickkontakt halten) (!Sehr schnell sprechen und dabei nur auf den Boden schauen) (!Alle Folien wortwörtlich vorlesen) (!Möglichst leise sprechen damit es ruhig bleibt)




Was ist eine gute Aufgabe des Schlusses? (Die wichtigste Aussage zusammenfassen) (!Ein neues großes Thema beginnen) (!Die Recherche erst erklären) (!Alle Folien noch einmal vollständig vorlesen)





Memory

Leitfrage Gibt der Präsentation eine klare Richtung
Einleitung Weckt Interesse und nennt das Thema
Hauptteil Erklärt die wichtigsten Informationen
Schluss Fasst die Kernaussage zusammen
Karteikarte Enthält Stichwörter für den Vortrag
Feedback Hilft beim Verbessern





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Themenidee Ausgangspunkt der Präsentation
Leitfrage Ziel und Richtung des Vortrags
Recherche Sammeln und Prüfen von Informationen
Gliederung Ordnung in Einleitung Hauptteil und Schluss
Probevortrag Üben mit Stimme Karteikarten und Zeit






Kreuzworträtsel

Einleitung Wie heißt der erste Teil einer Präsentation der Interesse wecken soll?
Hauptteil Wie heißt der Teil in dem die wichtigsten Informationen erklärt werden?
Schluss Wie heißt der letzte Teil der die Kernaussage zusammenfasst?
Karteikarten Welche Hilfen enthalten Stichwörter für den Vortrag?
Blickkontakt Was entsteht wenn Du Dein Publikum beim Sprechen anschaust?
Feedback Wie nennt man eine hilfreiche Rückmeldung nach dem Vortrag?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine gute Präsentation beginnt mit einer klaren

und wird durch eine passende

genauer. Danach sammelst Du Informationen in der

und prüfst, ob Deine Quellen glaubwürdig sind. Eine übersichtliche Präsentation besteht aus

, Hauptteil und Schluss. Medien wie Bilder oder Folien sollen den Vortrag

und nicht ersetzen. Beim Sprechen helfen Dir

mit Stichwörtern. Durch lautes Üben, Blickkontakt und sinnvolle

wirkst Du sicherer. Nach dem Vortrag hilft Dir

, Deine nächste Präsentation zu verbessern.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Themenfinder: Sammle fünf Themen, über die Du gerne sprechen würdest, und formuliere zu jedem Thema eine mögliche Leitfrage.
  2. Bildimpuls: Suche ein passendes freies Bild zu einem selbst gewählten Thema und erkläre in drei Sätzen, wie es Deine Präsentation unterstützen könnte.
  3. Karteikartenprobe: Schreibe zu einem kurzen Text drei Karteikarten mit Stichwörtern und übe eine einminütige Erklärung.
  4. Feedbackstern: Höre Dir eine kurze Präsentation an und notiere zwei Stärken sowie einen freundlichen Verbesserungsvorschlag.


Standard

  1. Mini-Präsentation: Bereite eine dreiminütige Präsentation zu einem Thema aus dem Deutschunterricht vor und nutze mindestens ein passendes Medium.
  2. Foliencheck: Überarbeite eine überfüllte Folie so, dass nur noch Stichwörter, ein passendes Bild und eine klare Überschrift bleiben.
  3. Quellenprüfung: Vergleiche zwei Internetquellen zu demselben Thema und entscheide, welche Quelle glaubwürdiger ist. Begründe Deine Entscheidung.
  4. Einleitung gestalten: Entwickle drei verschiedene Einstiege für dasselbe Thema: eine Frage, ein Bildimpuls und eine kurze Geschichte.


Schwer

  1. Präsentationsprojekt: Plane eine vollständige Präsentation mit Leitfrage, Gliederung, Medien, Karteikarten und Schlussbotschaft. Halte anschließend einen Probevortrag.
  2. Erklärvideo: Erstelle ein kurzes Video, in dem Du erklärst, wie man von einer Idee zu einer guten Präsentation kommt.
  3. Interview-Präsentation: Führe ein kurzes Interview zu Deinem Thema, werte die Antworten aus und baue ein Ergebnis sinnvoll in Deine Präsentation ein.
  4. Feedbackanalyse: Nimm Deinen Probevortrag auf, schaue ihn Dir an und schreibe eine Auswertung zu Inhalt, Aufbau, Sprache, Stimme und Körpersprache.



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Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du eine eigene Präsentation zu einem Thema, das zur Klasse 6 passt. Deine Präsentation soll zeigen, dass Du nicht nur Informationen gesammelt hast, sondern sie verständlich auswählen, ordnen und vortragen kannst.

Dein Lernnachweis besteht aus:

  1. Themenblatt: Thema, Leitfrage und Ziel der Präsentation.
  2. Quellenliste: Mindestens zwei geeignete Quellen mit kurzer Bewertung.
  3. Gliederung: Einleitung, Hauptteil und Schluss mit Stichpunkten.
  4. Medienplan: Erklärung, welche Medien Du verwendest und warum.
  5. Karteikarten: Stichwörter für den Vortrag.
  6. Reflexion: Kurzer Text darüber, was gelungen ist und was Du verbessern möchtest.


Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe Thema eingrenzen: Aus dem Oberthema „Soziale Medien“ soll eine Präsentation für Klasse 6 entstehen. Formuliere drei geeignete Leitfragen und begründe, welche davon am besten passt.
  2. Transferaufgabe Foliengestaltung: Eine Folie enthält zehn ganze Sätze und drei kleine Bilder. Erkläre, warum das problematisch ist, und beschreibe eine bessere Gestaltung.
  3. Transferaufgabe Quellenkritik: Du findest zwei widersprüchliche Informationen im Internet. Beschreibe, wie Du herausfindest, welche Information glaubwürdiger ist.
  4. Transferaufgabe Vortragsweise: Eine Schülerin kennt ihr Thema gut, spricht aber sehr leise und schaut nur auf ihre Karten. Gib ihr drei konkrete Tipps und erkläre, warum sie helfen.
  5. Transferaufgabe Feedback nutzen: Nach Deinem Probevortrag bekommst Du die Rückmeldung, dass der Hauptteil unübersichtlich war. Beschreibe, wie Du Deine Gliederung verbessern würdest.
  6. Transferaufgabe Schlussbotschaft: Entwickle für eine Präsentation über Müllvermeidung in der Schule einen überzeugenden Schlusssatz mit Appell.




OERs zum Thema



Links


Zusammenfassung

Eine perfekte Präsentation entsteht Schritt für Schritt. Zuerst findest Du eine Idee und machst daraus ein klares Thema mit einer passenden Leitfrage. Danach recherchierst Du, prüfst Deine Quellen und wählst wichtige Informationen aus. Mit einer guten Gliederung führst Du Dein Publikum sicher durch Einleitung, Hauptteil und Schluss. Passende Medien machen Deine Inhalte anschaulich, dürfen den Vortrag aber nicht ersetzen. Mit Karteikarten, lautem Üben, deutlicher Stimme, Blickkontakt und hilfreichem Feedback entwickelst Du eine Präsentation, die verständlich, sicher und interessant wirkt.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

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Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

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Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

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  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

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Rheinland-Pfalz

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