The Real Face of Cyberbullying - Bullying and Cyberbullying


The Real Face of Cyberbullying - Bullying and Cyberbullying
Einleitung
The Real Face of Cyberbullying / Bullying and Cyberbullying (engl.) ist ein aiMOOC zum Verstehen, Erkennen und verantwortlichen Handeln bei Mobbing und Cyber-Mobbing. Im Mittelpunkt steht ein englischsprachiges Video, das Bullying und Cyberbullying sachlich, verständlich und forschungsorientiert erklärt. Du lernst, wie sich verletzendes Verhalten von normalen Konflikten unterscheidet, welche Rollen in einer Mobbingdynamik entstehen, wie digitale Plattformen Cyberbullying verstärken können und welche Schritte bei einem Vorfall helfen.

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Leitfrage des Kurses: Wie kannst Du Mobbing und Cyberbullying erkennen, betroffene Personen unterstützen und zu einer respektvollen digitalen Kommunikationskultur beitragen?
Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du zentrale Merkmale von Mobbing und Cyber-Mobbing erklären. Du kannst zwischen einem einmaligen Streit, einem Konflikt auf Augenhöhe und einer systematischen Mobbingdynamik unterscheiden. Du verstehst, warum digitale Räume besondere Risiken erzeugen, etwa durch schnelle Verbreitung, dauerhafte Sichtbarkeit, Screenshots, Anonymität und große Zuschauerschaft. Du kannst Fachbegriffe aus dem englischen Video wie bullying, cyberbullying, bystander, target, upstander, privacy und reporting sinnvoll verwenden. Du entwickelst Handlungsstrategien, um Betroffene zu unterstützen, Beweise zu sichern, Hilfe zu holen und digitale Zivilcourage zu zeigen.
Videoarbeit
Das Video zeigt, dass Cyberbullying kein harmloser Online-Streit ist, sondern reale Auswirkungen auf Gefühle, Beziehungen, Lernen und Sicherheit haben kann. Achte beim Anschauen besonders darauf, wie das Video die Begriffe bullying und cyberbullying voneinander abgrenzt. Notiere außerdem, welche Rollen Personen einnehmen können und welche Handlungsmöglichkeiten vorgeschlagen werden.
| Beobachtung im Video | Leitfrage | Notizimpuls |
|---|---|---|
| Definition von Bullying | Wodurch unterscheidet sich Bullying von einem normalen Streit? | Notiere mindestens zwei Merkmale. |
| Definition von Cyberbullying | Welche digitalen Kanäle werden genannt oder sind denkbar? | Sammle Beispiele aus Deinem Alltag, ohne echte Namen zu verwenden. |
| Wirkung auf Betroffene | Welche Gefühle können entstehen? | Achte auf Hinweise zu Angst, Scham, Rückzug oder Unsicherheit. |
| Rolle der Zuschauenden | Wann wird passives Zuschauen zum Problem? | Formuliere einen Satz, der helfen könnte. |
| Handlungsmöglichkeiten | Welche Schritte sind sinnvoll? | Ordne die Schritte in eine Reihenfolge. |
Was ist Bullying?
Bullying bedeutet wiederholtes aggressives Verhalten, bei dem eine Person oder Gruppe einer anderen Person absichtlich oder in Kauf nehmend schadet und ein echtes oder wahrgenommenes Machtungleichgewicht besteht. Dieses Machtungleichgewicht kann körperlich, sozial, sprachlich, emotional, digital oder gruppenbezogen sein. Bullying kann direkt geschehen, etwa durch Beschimpfen, Ausgrenzen, Drohen oder körperliche Angriffe. Es kann auch indirekt geschehen, etwa durch Gerüchte, Ausschluss aus Gruppen, Manipulation von Freundschaften oder das bewusste Bloßstellen vor anderen.
Nicht jeder Streit ist Bullying. Ein Streit kann auf Augenhöhe stattfinden und durch ein klärendes Gespräch beendet werden. Bullying ist dagegen meist wiederholt, systematisch und für Betroffene schwer allein zu stoppen. Entscheidend ist nicht nur, was die handelnde Person angeblich gemeint hat, sondern welche Wirkung das Verhalten hat und ob es zu einem Muster wird.
Typische Merkmale von Bullying
| Merkmal | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| Wiederholung | Das verletzende Verhalten geschieht mehrfach oder kann sich jederzeit wiederholen. | Eine Person wird über Wochen immer wieder verspottet. |
| Machtungleichgewicht | Die betroffene Person hat weniger Möglichkeiten, sich zu wehren. | Eine Gruppe stellt eine einzelne Person bloß. |
| Schädigung | Das Verhalten verletzt, verunsichert, demütigt oder grenzt aus. | Ein peinliches Gerücht wird verbreitet. |
| Soziale Dynamik | Andere schauen zu, lachen, teilen Inhalte oder schweigen. | Ein Chat lacht über eine Person, statt einzugreifen. |
| Schwierigkeit der Gegenwehr | Betroffene können das Verhalten oft nicht allein beenden. | Eine Person verlässt Gruppen, Apps oder Schulräume aus Angst. |
Was ist Cyberbullying?
Cyber-Mobbing oder Cyberbullying ist Mobbing mit digitalen Mitteln. Es kann über Messenger, Soziale Medien, E-Mail, Online-Spiele, Foren, Schulplattformen, Kommentarspalten, Livestreams oder geteilte Dateien stattfinden. Cyberbullying umfasst zum Beispiel beleidigende Nachrichten, das Verbreiten von Gerüchten, das Weiterleiten privater Bilder, das Erstellen gefälschter Profile, das Ausschließen aus digitalen Gruppen, das Bloßstellen durch Screenshots oder das wiederholte Markieren in demütigenden Beiträgen.
Cyberbullying wirkt oft besonders belastend, weil es nicht mit dem Verlassen des Schulhofs endet. Inhalte können rund um die Uhr sichtbar sein, schnell weitergeleitet werden und von vielen Menschen gesehen werden. Auch wenn ein Beitrag gelöscht wird, können Kopien, Screenshots oder Erinnerungen weiterbestehen. Deshalb ist es wichtig, früh zu reagieren, Hilfe zu holen und Beweise zu sichern, ohne verletzende Inhalte weiterzuverbreiten.

Unterschiede zwischen Bullying und Cyberbullying
| Aspekt | Bullying | Cyberbullying |
|---|---|---|
| Ort | Schulhof, Klassenraum, Sportverein, Weg zur Schule | Chat, Plattform, App, Spiel, Kommentarbereich |
| Zeit | Häufig an bestimmte Orte und Zeiten gebunden | Kann jederzeit weitergehen |
| Publikum | Oft begrenzte Gruppe vor Ort | Potenziell große und unsichtbare Öffentlichkeit |
| Spuren | Häufig schwer nachweisbar | Digitale Spuren können dokumentiert werden |
| Dynamik | Körperliche Nähe und Gruppendruck spielen oft eine Rolle | Reichweite, Screenshots, Anonymität und Algorithmuslogiken spielen oft eine Rolle |
Fachbegriffe aus dem englischen Video
Das Video ist englischsprachig. Die folgende Tabelle hilft Dir, wichtige Begriffe sicher zu verstehen und im Unterricht zu verwenden.
| English term | Deutsche Bedeutung | Erklärung |
|---|---|---|
| Bullying | Mobbing | Wiederholtes verletzendes Verhalten mit Machtungleichgewicht |
| Cyberbullying | Cyber-Mobbing | Mobbing über digitale Medien |
| Target | Betroffene Person | Person, gegen die das Mobbing gerichtet ist |
| Bully | Ausübende Person | Person, die andere wiederholt verletzt oder demütigt |
| Bystander | Zuschauende Person | Person, die etwas mitbekommt, aber zunächst nicht hilft |
| Upstander | Unterstützende Person | Person, die verantwortungsvoll eingreift oder Hilfe organisiert |
| Screenshot | Bildschirmfoto | Sicherung digitaler Beweise |
| Privacy | Privatsphäre | Schutz persönlicher Informationen und Grenzen |
| Report | Melden | Plattform, Schule oder Vertrauensperson informieren |
| Block | Blockieren | Digitale Kontaktaufnahme begrenzen oder verhindern |
Rollen in einer Mobbingdynamik
Mobbing ist selten nur eine Sache zwischen zwei Personen. Häufig entsteht eine soziale Dynamik, an der mehrere Rollen beteiligt sind. Diese Rollen sind veränderbar: Wer gestern zugeschaut hat, kann morgen helfen. Wer mitgemacht hat, kann Verantwortung übernehmen. Wer betroffen ist, trägt keine Schuld an der Gewalt und hat Anspruch auf Unterstützung.
| Rolle | Beschreibung | Verantwortliche Handlung |
|---|---|---|
| Betroffene Person | Erlebt Abwertung, Ausgrenzung, Bedrohung oder Bloßstellung | Hilfe holen, Beweise sichern, nicht allein bleiben |
| Ausübende Person | Verletzt andere wiederholt, direkt oder digital | Verhalten stoppen, Verantwortung übernehmen, Wiedergutmachung ermöglichen |
| Mitläuferinnen und Mitläufer | Liken, teilen, lachen, kommentieren oder verstärken die Situation | Beteiligung beenden, Inhalte nicht weiterverbreiten |
| Zuschauende | Bemerken den Vorfall, greifen aber nicht ein | Unterstützung anbieten, Hilfe holen, nicht schweigen |
| Unterstützende | Helfen Betroffenen, ohne sich selbst unnötig zu gefährden | Gespräch anbieten, melden, Erwachsene einbeziehen |
| Verantwortliche Erwachsene | Lehrkräfte, Eltern, Schulsozialarbeit oder Vereinsleitungen | Schutz herstellen, Vorfall klären, Prävention stärken |
Formen von Cyberbullying
Cyberbullying kann viele Formen annehmen. Wichtig ist, nicht nur einzelne schlimme Wörter zu betrachten, sondern das Muster, die Wirkung und den Kontext.
| Form | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Beleidigung | Abwertende oder verletzende Nachrichten | Jemand wird im Klassenchat beschimpft. |
| Bloßstellung | Private Informationen, Bilder oder Fehler werden veröffentlicht | Ein peinliches Foto wird ohne Zustimmung geteilt. |
| Ausgrenzung | Eine Person wird absichtlich aus digitalen Gruppen ausgeschlossen | Alle werden in eine neue Gruppe eingeladen, nur eine Person nicht. |
| Gerüchte | Falsche oder ungeprüfte Behauptungen werden verbreitet | Ein erfundener Vorwurf wird geteilt. |
| Identitätsmissbrauch | Jemand nutzt den Namen oder Account einer anderen Person | Ein gefälschtes Profil beleidigt andere. |
| Bedrohung | Einschüchternde Nachrichten oder Gewaltandrohungen | Eine Person bekommt wiederholt Drohnachrichten. |
| Doxing | Private Daten werden veröffentlicht | Adresse, Telefonnummer oder persönliche Fotos werden verbreitet. |
| Digitale Manipulation | Bilder, Chats oder Aussagen werden aus dem Zusammenhang gerissen | Ein Screenshot wird zugeschnitten, um jemanden schlecht aussehen zu lassen. |
Warum Cyberbullying so belastend sein kann
Cyberbullying ist belastend, weil digitale Angriffe oft schwer kontrollierbar wirken. Betroffene wissen nicht immer, wer beteiligt ist, wie viele Menschen etwas gesehen haben oder ob Inhalte erneut auftauchen. Das kann Angst, Scham, Schlafprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, Rückzug, Leistungsabfall oder Misstrauen auslösen. Solche Reaktionen sind ernst zu nehmen. Sie zeigen nicht Schwäche, sondern dass eine belastende Situation Unterstützung braucht.
Cyberbullying kann außerdem das Gefühl zerstören, in der eigenen Klasse, Gruppe oder Online-Community sicher zu sein. Besonders schwierig ist, wenn Zuschauende durch Likes, Emojis, Kommentare oder Weiterleitungen den Angriff verstärken. Deshalb ist digitale Zivilcourage wichtig: Nicht jeder muss öffentlich diskutieren, aber jede Person kann respektvoll handeln, Hilfe holen und eine betroffene Person nicht allein lassen.
Was tun bei einem Vorfall?
Bei Cyberbullying hilft ein klarer Handlungsplan. Ziel ist nicht, den Konflikt online zu gewinnen, sondern Schutz, Dokumentation und Unterstützung zu sichern.
| Schritt | Handlung | Warum das hilft |
|---|---|---|
| Ruhe sichern | Nicht impulsiv zurückbeleidigen und sich aus der Situation entfernen | Eskalation wird reduziert. |
| Beweise dokumentieren | Screenshots, Links, Namen, Uhrzeiten und Plattformen sichern | Der Vorfall kann nachvollziehbar geklärt werden. |
| Unterstützung holen | Vertrauensperson, Lehrkraft, Eltern, Schulsozialarbeit oder Beratung einbeziehen | Betroffene müssen nicht allein handeln. |
| Inhalte nicht weiterleiten | Verletzende Beiträge nicht teilen, liken oder kommentierend verbreiten | Die Reichweite des Angriffs wird begrenzt. |
| Blockieren und melden | Plattformfunktionen nutzen, Accounts sperren und Beiträge melden | Weitere Kontaktaufnahme kann erschwert werden. |
| Schutzplan erstellen | Sitzordnung, Gruppenregeln, Chatregeln oder Begleitung vereinbaren | Der Alltag wird wieder sicherer. |
| Nachsorge ermöglichen | Gespräche, Wiedergutmachung, Klassenarbeit und Prävention verbinden | Die Dynamik wird langfristig bearbeitet. |
Was Du als zuschauende Person tun kannst
Zuschauende sind entscheidend. Sie können Mobbing verstärken, indem sie lachen, liken, teilen oder schweigen. Sie können es aber auch unterbrechen. Hilfreich ist ein ruhiger Satz wie: Das ist nicht okay. Bitte lösche das. Noch wichtiger ist, die betroffene Person direkt zu unterstützen: Ich habe gesehen, was passiert ist. Du bist nicht allein. Wollen wir gemeinsam Hilfe holen?
Digitale Zivilcourage bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen. Du kannst privat unterstützen, Beweise sichern helfen, eine Meldung auslösen oder eine erwachsene Vertrauensperson informieren. Wenn eine Situation bedrohlich wirkt, geht Sicherheit vor öffentlicher Diskussion.
Prävention in Klasse, Schule und Online-Gruppe
Prävention bedeutet, Bedingungen zu schaffen, unter denen Mobbing weniger wahrscheinlich wird und früher erkannt wird. Eine gute Prävention verbindet klare Regeln, Beziehung, Medienkompetenz und konsequentes Handeln.
| Bereich | Präventionsidee | Umsetzung |
|---|---|---|
| Klassenklima | Respektvolle Sprache trainieren | Gemeinsame Gesprächsregeln formulieren und regelmäßig überprüfen |
| Digitale Regeln | Klassenchat-Vereinbarung erstellen | Keine Beleidigungen, keine Fotos ohne Zustimmung, keine Weiterleitungen verletzender Inhalte |
| Medienkompetenz | Privatsphäre verstehen | Einstellungen, Passwörter, Zwei-Faktor-Schutz und Meldefunktionen besprechen |
| Verantwortung | Bystander zu Upstandern machen | Hilfesätze üben und Meldewege sichtbar machen |
| Schulstruktur | Verlässliche Ansprechstellen schaffen | Schulsozialarbeit, Vertrauenslehrkräfte und Beschwerdewege bekannt machen |
| Nachsorge | Vorfälle nicht nur bestrafen, sondern aufarbeiten | Schutz, Reflexion, Wiedergutmachung und Beziehungsklärung verbinden |
Recht, Verantwortung und Grenzen
Cyberbullying kann rechtlich relevant sein. In Deutschland können je nach Fall zum Beispiel Beleidigung, Üble Nachrede, Verleumdung, Bedrohung, Nötigung, Identitätsdiebstahl, Verletzungen des Rechts am eigenen Bild oder Verstöße gegen den Datenschutz eine Rolle spielen. Dieser aiMOOC ersetzt keine Rechtsberatung. Für die Schule ist aber wichtig: Auch wenn ein Verhalten nicht strafbar ist, kann es pädagogisch und schulrechtlich sehr ernst sein.
Verantwortung bedeutet, digitale Macht nicht gegen andere einzusetzen. Wer etwas postet, teilt oder kommentiert, beeinflusst das Leben anderer Menschen. Deshalb braucht digitale Kommunikation Empathie, Medienkompetenz, Datenschutz, Netiquette und die Bereitschaft, Fehler zu korrigieren.
Merksatz
Cyberbullying ist digitales Mobbing mit realen Folgen. Wer erkennt, dokumentiert, unterstützt und Hilfe holt, kann Schaden begrenzen und digitale Räume sicherer machen.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist ein zentrales Merkmal von Bullying? (Wiederholtes aggressives Verhalten mit Machtungleichgewicht) (!Ein einmaliger Streit auf Augenhöhe) (!Eine sachliche Rückmeldung zu einer Aufgabe) (!Eine zufällige technische Störung)
Was beschreibt Cyberbullying am besten? (Mobbing mit digitalen Mitteln) (!Jede kurze Meinungsverschiedenheit im Internet) (!Ein technisches Problem bei einer App) (!Eine private Nachricht ohne Konflikt)
Warum kann Cyberbullying besonders belastend sein? (Inhalte können schnell verbreitet und dauerhaft sichtbar werden) (!Digitale Angriffe verschwinden immer sofort) (!Online-Kommunikation hat nie Folgen) (!Alle Beteiligten sind immer anonym und sicher)
Welche Handlung ist bei Cyberbullying zuerst sinnvoll? (Beweise sichern und Hilfe holen) (!Sofort öffentlich zurückbeleidigen) (!Den verletzenden Beitrag weiterleiten) (!Die Situation vollständig ignorieren)
Was bedeutet Bystander im Zusammenhang mit Bullying? (Eine zuschauende Person) (!Eine technische Plattform) (!Eine Form von Passwortschutz) (!Eine offizielle Strafanzeige)
Was ist ein Upstander? (Eine Person die Betroffene unterstützt) (!Eine Person die Inhalte weiterverbreitet) (!Eine Person die absichtlich bloßstellt) (!Eine App zum anonymen Kommentieren)
Welche Aussage zu Betroffenen ist richtig? (Betroffene tragen keine Schuld am Mobbing) (!Betroffene müssen alles allein lösen) (!Betroffene sollen immer zurückmobben) (!Betroffene übertreiben grundsätzlich)
Welche digitale Handlung kann Cyberbullying verstärken? (Verletzende Inhalte liken oder teilen) (!Eine Vertrauensperson informieren) (!Einen Angriff dokumentieren) (!Privatsphäre-Einstellungen prüfen)
Was gehört zu guter Prävention? (Klare Regeln und respektvolle Kommunikationskultur) (!Keine Gespräche über Online-Konflikte) (!Meldewege geheim halten) (!Beleidigungen als Spaß abtun)
Warum ist ein Screenshot bei Cyberbullying hilfreich? (Er kann einen digitalen Vorfall dokumentieren) (!Er löscht automatisch alle Inhalte) (!Er verhindert jede weitere Nachricht) (!Er ersetzt jedes Gespräch mit Erwachsenen)
Memory
| Bullying | Wiederholtes Mobbingverhalten |
| Cyberbullying | Digitales Mobbing |
| Target | Betroffene Person |
| Bystander | Zuschauende Person |
| Upstander | Unterstützende Person |
| Screenshot | Beweissicherung |
| Privacy | Privatsphäre |
| Report | Melden |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Screenshot sichern | Beweise dokumentieren |
| Vertrauensperson ansprechen | Unterstützung holen |
| Beitrag melden | Plattform informieren |
| Kontakt blockieren | Weitere Nachrichten begrenzen |
| Nicht weiterleiten | Reichweite verringern |
| Schutzplan vereinbaren | Alltag sicherer machen |
Kreuzworträtsel
| Empathie | Welche Fähigkeit hilft, Gefühle anderer wahrzunehmen und respektvoll zu handeln? |
| Screenshot | Welche Beweissicherung hält digitale Angriffe sichtbar fest? |
| Blockieren | Welche technische Maßnahme verhindert weitere Direktnachrichten einer Person? |
| Melden | Wie heißt der Schritt, bei dem Plattform oder Schule über einen Vorfall informiert wird? |
| Netiquette | Wie nennt man Regeln für respektvolle Kommunikation im Netz? |
| Datenschutz | Welcher Bereich schützt persönliche Informationen? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Begriffsklärung: Erstelle eine zweisprachige Wortliste mit zehn Begriffen aus dem Video und schreibe zu jedem Begriff eine kurze Erklärung auf Deutsch.
- Gefühlsbarometer: Zeichne oder beschreibe, welche Gefühle bei einer betroffenen Person entstehen können, und ergänze jeweils einen hilfreichen Unterstützungssatz.
- Klassenchat-Regeln: Formuliere fünf faire Regeln für einen Klassenchat, die Cyberbullying vorbeugen.
- Hilfesatz: Schreibe drei kurze Sätze, mit denen eine zuschauende Person eine betroffene Person unterstützen kann.
Standard
- Videoanalyse: Analysiere das Video mithilfe der Begriffe Bullying, Cyberbullying, Bystander, Upstander und Privacy. Erkläre, wie diese Begriffe zusammenhängen.
- Fallbeispiel: Entwickle ein anonymes Fallbeispiel zu Cyberbullying und beschreibe einen sinnvollen Handlungsplan in mindestens sechs Schritten.
- Plakatgestaltung: Gestalte ein Informationsplakat für Deine Schule mit dem Titel Stop Cyberbullying. Es soll Definition, Warnzeichen und Hilfswege enthalten.
- Interview: Führe ein kurzes Interview mit einer Vertrauensperson an Deiner Schule über Prävention und Hilfewege. Fasse die wichtigsten Aussagen zusammen.
Schwer
- Präventionskonzept: Entwirf ein Konzept für eine Unterrichtsstunde oder Projekteinheit gegen Cyberbullying. Plane Einstieg, Arbeitsphase, Sicherung und Reflexion.
- Rollenanalyse: Untersuche in einem fiktiven Fall die Rollen von Betroffenen, Ausübenden, Mitläuferinnen und Mitläufern, Zuschauenden und Unterstützenden. Zeige, wie jede Rolle verändert werden kann.
- Medienrecht: Recherchiere altersgerecht, welche rechtlichen Themen bei Cyberbullying eine Rolle spielen können, und erkläre sie in eigenen Worten ohne Panikmache.
- Kampagne: Entwickle eine kleine Online- oder Schulhauskampagne für digitale Zivilcourage. Erstelle Slogan, Zielgruppe, Materialidee und Auswertungsfrage.

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Lernkontrolle
- Transferaufgabe Konflikt oder Mobbing: Du erhältst drei kurze Situationen. Entscheide jeweils, ob es sich eher um einen Streit, einen Konflikt, Bullying oder Cyberbullying handelt, und begründe Deine Entscheidung mit den Merkmalen Wiederholung, Machtungleichgewicht und Wirkung.
- Handlungsplan entwickeln: Erstelle für ein fiktives Cyberbullying-Beispiel einen Schutz- und Unterstützungsplan. Begründe, warum Deine Reihenfolge sinnvoll ist.
- Rollenwechsel analysieren: Beschreibe, wie eine zuschauende Person zu einer unterstützenden Person werden kann. Gehe dabei auf Risiken, Grenzen und sichere Hilfewege ein.
- Prävention bewerten: Vergleiche zwei Präventionsmaßnahmen, zum Beispiel Klassenchat-Regeln und anonyme Meldewege. Erkläre, welche Maßnahme in welcher Situation besonders hilfreich ist.
- Medienethik anwenden: Beurteile, ob das Teilen eines Screenshots hilfreich oder schädlich sein kann. Unterscheide zwischen Beweissicherung und Weiterverbreitung.
- Reflexion digitale Verantwortung: Schreibe einen kurzen Reflexionstext darüber, wie Dein eigenes Online-Verhalten zu einem respektvollen digitalen Raum beitragen kann.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du ein Portfolio mit fünf Bausteinen. Es enthält eine eigene Definition von Bullying und Cyberbullying, eine Analyse des Videos, ein anonymes Fallbeispiel mit Handlungsplan, eine Reflexion zur Rolle von Zuschauenden und ein selbst gestaltetes Präventionsprodukt. Das Präventionsprodukt kann ein Plakat, ein Audio-Beitrag, ein kurzer Erklärtext, ein Comic, eine Präsentationsfolie oder ein Klassenchat-Kodex sein. Achte darauf, keine echten personenbezogenen Konflikte, Namen, Bilder oder Chatverläufe zu veröffentlichen.
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