Zum Inhalt springen

Cyberbullying

Aus MOOCsWiki Staging



Cyberbullying



Cyberbullying

{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=yL2Hu_mmjqg%7C500%7Ccenter}}


Einleitung

Cyberbullying ist die englische Bezeichnung für Cybermobbing. Gemeint sind wiederholte, absichtliche oder systematisch verletzende Handlungen über digitale Medien, zum Beispiel über Soziale Medien, Messenger, Online-Spiele, Foren, E-Mail, Kommentarspalten oder Videoplattformen. Das eingebettete Video erklärt Mobbing und Cybermobbing sachlich, faktenbasiert und verständlich. Es eignet sich als Einstieg, um Begriffe zu klären, typische Situationen zu erkennen und über wirksame Hilfe zu sprechen.

Cyberbullying ist mehr als ein einzelner Streit. Bei einem einmaligen, gleichberechtigten Konflikt können beide Seiten ihre Positionen ähnlich stark vertreten. Bei Mobbing besteht dagegen meist ein Machtungleichgewicht: Eine Person oder Gruppe greift eine andere Person wiederholt an, setzt sie unter Druck, grenzt sie aus oder macht sie öffentlich lächerlich. Im digitalen Raum kann sich diese Wirkung verstärken, weil Inhalte schnell geteilt werden, dauerhaft auffindbar bleiben, von vielen Menschen gesehen werden können und Betroffene auch außerhalb der Schule oder Arbeit erreichen.

Dieser aiMOOC hilft Dir, Cyberbullying zu verstehen, Warnzeichen zu erkennen, verantwortungsvoll zu handeln und konkrete Schritte gegen digitale Gewalt zu entwickeln. Du lernst, wie Zivilcourage, Medienkompetenz, Datenschutz, Empathie und klare Regeln zu einer sicheren digitalen Gemeinschaft beitragen.


Was ist Cyberbullying?

Unter Cyberbullying versteht man Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung, Belästigung, Ausgrenzung oder Verleumdung mithilfe digitaler Kommunikationsmittel. Häufig geht es um verletzende Nachrichten, peinliche Bilder, manipulierte Screenshots, Gerüchte, Fake-Profile, Gruppen-Ausschlüsse, Hasskommentare oder das Veröffentlichen privater Informationen. Entscheidend ist nicht nur das verwendete Medium, sondern die Wirkung auf die betroffene Person.

Typische Merkmale von Cyberbullying sind Wiederholung, Absicht, Schädigung, Publikum und Machtungleichgewicht. Wiederholung kann auch dadurch entstehen, dass ein einziger verletzender Beitrag immer wieder geteilt, kommentiert oder gespeichert wird. Das digitale Publikum verstärkt den Druck: Likes, Weiterleitungen oder spöttische Kommentare können wie Beifall wirken und die Verletzung vertiefen.


Unterschied zwischen Streit, Konflikt und Cyberbullying

Nicht jede unangenehme Nachricht ist Cyberbullying. Ein Konflikt liegt vor, wenn Personen unterschiedliche Interessen haben und miteinander streiten. Dabei können auch verletzende Worte fallen. Cyberbullying entsteht, wenn Angriffe wiederholt, absichtlich oder systematisch eingesetzt werden, um eine Person zu erniedrigen, einzuschüchtern oder aus einer Gemeinschaft auszuschließen.

Ein wichtiger Unterschied ist die Möglichkeit, sich zu wehren. Bei Cyberbullying sind Betroffene oft unterlegen, weil mehrere Personen mitmachen, Inhalte öffentlich sind oder Täterinnen und Täter anonym auftreten. Deshalb reicht es selten, Betroffenen zu sagen: „Ignoriere das einfach.“ Wirksame Hilfe braucht klare Unterstützung, Dokumentation, Schutzmaßnahmen und Verantwortung der Gemeinschaft.


Formen von Cyberbullying

  1. Flaming: Beleidigende, aggressive oder herabwürdigende Kommentare in Chats, Kommentaren oder Gruppen.
  2. Belästigung: Wiederholte verletzende Nachrichten, Anrufe, Reaktionen oder Direktnachrichten.
  3. Verleumdung: Verbreitung falscher Gerüchte, um den Ruf einer Person zu beschädigen.
  4. Identitätsmissbrauch: Jemand gibt sich online als eine andere Person aus und schadet ihr.
  5. Outing: Private Informationen, Bilder oder Geheimnisse werden ohne Zustimmung veröffentlicht.
  6. Ausgrenzung: Eine Person wird absichtlich aus Gruppen, Chats, Games oder digitalen Gemeinschaften ausgeschlossen.
  7. Doxing: Persönliche Daten werden veröffentlicht, um eine Person einzuschüchtern oder angreifbar zu machen.
  8. Hate Speech: Abwertende oder feindselige Aussagen gegen Personen oder Gruppen, häufig wegen Herkunft, Religion, Geschlecht, Behinderung, sexueller Orientierung oder politischer Haltung.


Warum ist Cyberbullying besonders belastend?

Cyberbullying kann besonders belastend sein, weil digitale Angriffe zeitlich und räumlich entgrenzt sind. Eine beleidigende Nachricht kann abends im Kinderzimmer, morgens auf dem Schulweg und später in der Klasse wieder auftauchen. Betroffene haben deshalb manchmal das Gefühl, keinen sicheren Ort mehr zu haben.

Hinzu kommt die Unsicherheit über das Publikum. Wenn ein Screenshot oder Bild geteilt wurde, wissen Betroffene oft nicht, wer es gesehen, gespeichert oder weitergeleitet hat. Diese Unsicherheit kann Stress, Scham, Angst, Schlafprobleme, Rückzug, Konzentrationsprobleme oder eine Verschlechterung des Selbstwertgefühls auslösen. Bei starker Belastung ist sofortige Hilfe wichtig: Sprich mit einer vertrauten Person, einer Beratungsstelle, Schulsozialarbeit, Eltern, Lehrkräften oder bei akuter Gefahr mit der Polizei.


Rollen beim Cyberbullying

Cyberbullying ist selten nur eine Sache zwischen zwei Personen. Oft gibt es mehrere Rollen. Die betroffene Person erlebt die Angriffe und braucht Schutz, Unterstützung und Glaubwürdigkeit. Die Täterin oder der Täter verursacht oder organisiert die Angriffe und trägt Verantwortung. Mitläuferinnen und Mitläufer verstärken Cyberbullying durch Likes, Weiterleitungen, Kommentare oder Lachen. Bystander sehen etwas, greifen aber nicht ein. Upstander zeigen digitale Zivilcourage, unterstützen Betroffene, melden Inhalte oder holen Hilfe.

Gerade die Zuschauerrolle ist wichtig. Wer nicht selbst beleidigt, aber verletzende Inhalte weiterleitet, teilt oder mit Lach-Emojis verstärkt, trägt zur Wirkung bei. Umgekehrt kann eine einzelne unterstützende Nachricht sehr wichtig sein: „Das ist nicht okay. Ich helfe Dir. Lass uns gemeinsam eine Vertrauensperson holen.“


Cyberbullying erkennen

Warnzeichen können sehr unterschiedlich sein. Manche Betroffene sprechen offen darüber. Andere ziehen sich zurück, wirken niedergeschlagen, reagieren nervös auf Nachrichten, meiden Schule oder Gruppen, löschen plötzlich Profile, schlafen schlecht oder verlieren Interesse an Hobbys. Kein einzelnes Zeichen beweist Cyberbullying. Wichtig ist, aufmerksam, respektvoll und ohne Vorwürfe nachzufragen.

Hilfreiche Fragen sind: „Ich merke, dass es Dir gerade nicht gut geht. Möchtest Du erzählen, was passiert ist?“ oder „Gibt es online etwas, das Dich belastet?“ Vermeide Schuldzuweisungen wie „Warum hast Du das Foto überhaupt geschickt?“ Betroffene brauchen zuerst Sicherheit, Anerkennung und Hilfe.


Was tun, wenn Du betroffen bist?

Wenn Du selbst betroffen bist, bist Du nicht schuld. Cyberbullying ist das Fehlverhalten der angreifenden Personen. Du musst nicht allein damit bleiben. Wichtig ist ein ruhiges, planvolles Vorgehen.

  1. Beweise sichern: Mache Screenshots, speichere Links, Nutzernamen, Uhrzeiten und Nachrichten.
  2. Nicht zurückbeleidigen: Gegenangriffe können die Situation verschärfen und Beweise unklar machen.
  3. Blockieren: Blockiere belästigende Kontakte, wenn dadurch keine wichtigen Beweise verloren gehen.
  4. Melden: Melde Inhalte direkt auf der Plattform und bei geeigneten Meldestellen.
  5. Hilfe holen: Sprich mit Eltern, Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Freundinnen, Freunden oder Beratungsstellen.
  6. Schutzplan: Überlege mit Erwachsenen, wer informiert wird, welche Gruppen verlassen werden und wie Du erreichbar bleibst.
  7. Rechtliche Schritte: Bei Drohungen, Erpressung, Stalking, Bildmissbrauch oder massiver Belästigung kann eine Anzeige sinnvoll sein.


Was tun, wenn Du Cyberbullying beobachtest?

Wenn Du Cyberbullying beobachtest, kannst Du helfen, ohne Dich selbst unnötig zu gefährden. Wichtig ist, nicht mitzuteilen, nicht zu liken und nicht mitzulachen. Unterstütze die betroffene Person privat und respektvoll. Frage, was sie braucht. Hole Hilfe, wenn die Situation ernst ist oder Du unsicher bist.

Digitale Zivilcourage bedeutet nicht, jeden Streit allein zu lösen. Sie bedeutet, Verantwortung zu übernehmen: Inhalte melden, Beweise sichern, verletzende Gruppendynamiken stoppen, Unterstützung anbieten und Erwachsene oder zuständige Stellen einbeziehen. In Klassen, Vereinen und Teams sollte vorher geklärt sein, an wen man sich wenden kann.


Rechtliche Aspekte in Deutschland

In Deutschland ist Cybermobbing als Gesamtbegriff nicht automatisch ein eigener Straftatbestand. Einzelne Handlungen können aber strafbar sein oder zivilrechtliche Folgen haben. Dazu gehören zum Beispiel Beleidigung, Üble Nachrede, Verleumdung, Bedrohung, Nötigung, Nachstellung, Verletzungen des Rechts am eigenen Bild oder das unerlaubte Veröffentlichen höchstpersönlicher Aufnahmen. Auch das Weiterleiten kann problematisch sein, wenn dadurch rechtswidrige Inhalte verbreitet werden.

Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung. Für konkrete Fälle sind Vertrauenspersonen, Schule, Beratungsstellen, Jugendhilfe, Polizei oder anwaltliche Beratung zuständig. Grundsätzlich gilt: Je früher Beweise gesichert und Unterstützung geholt wird, desto besser kann geholfen werden.


Prävention in Schule und Gruppe

Wirksame Prävention beginnt, bevor ein Fall eskaliert. Eine Klasse oder Gruppe braucht klare Regeln für digitale Kommunikation, sichere Meldewege und eine Kultur des Hinsehens. Medienbildung bedeutet nicht nur, Apps bedienen zu können. Sie bedeutet auch, Folgen einzuschätzen, Quellen zu prüfen, Privatsphäre zu schützen, respektvoll zu kommunizieren und Verantwortung für das eigene digitale Handeln zu übernehmen.

Eine gute Netzkultur entsteht durch gemeinsame Absprachen: Keine heimlichen Fotos, keine Bloßstellung, kein Weiterleiten privater Inhalte, kein Ausschluss aus Gruppen als Strafe, keine Hasskommentare, keine Fake-Profile. Entscheidend ist, dass Regeln bekannt sind und bei Verstößen verlässlich gehandelt wird.


Digitale Selbstverteidigung und Selbstfürsorge

Digitale Selbstverteidigung bedeutet, technische und soziale Schutzmöglichkeiten zu kennen. Dazu gehören starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung, sichere Privatsphäre-Einstellungen, bewusstes Teilen persönlicher Daten und regelmäßige Kontrolle von Gruppen, Profilen und Kontaktlisten. Wer weiß, wie man meldet, blockiert und Beweise sichert, ist nicht hilflos.

Selbstfürsorge ist ebenso wichtig. Belastende Inhalte immer wieder anzuschauen, kann die Verletzung verstärken. Sich Unterstützung zu holen, Pausen vom Bildschirm zu machen, mit vertrauten Menschen zu sprechen und professionelle Hilfe anzunehmen, ist ein Zeichen von Stärke. Niemand muss Cyberbullying allein aushalten.


Forschung und gesellschaftliche Bedeutung

Internationale und nationale Studien zeigen, dass Cyberbullying für viele Jugendliche ein reales Risiko ist. Die Weltgesundheitsorganisation berichtete 2024 auf Grundlage der HBSC-Studie, dass Cyberbullying unter Schulkindern in vielen Ländern ein relevantes Problem ist. Deutsche Jugend-Medienstudien zeigen ebenfalls, dass Jugendliche regelmäßig mit beleidigenden Kommentaren, Hassbotschaften oder persönlichen Anfeindungen im Netz in Kontakt kommen. Deshalb gehört Cyberbullying zu den wichtigen Themen der Medienkompetenz, Gesundheitsbildung, Demokratiebildung und Prävention.

Cyberbullying betrifft nicht nur einzelne Opfer. Es beeinflusst das Klima einer Klasse, einer Schule oder einer Online-Gemeinschaft. Wenn Menschen aus Angst vor Angriffen schweigen, Gruppen verlassen oder sich nicht mehr zeigen, wird auch Meinungsfreiheit eingeschränkt. Eine faire digitale Öffentlichkeit braucht daher Regeln, Verantwortung, Empathie und Mut zur Unterstützung.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet Cyberbullying? (Wiederholtes oder systematisches Verletzen über digitale Medien) (!Ein normales Gespräch über das Internet) (!Das sichere Speichern von Passwörtern) (!Ein Computerspiel mit mehreren Personen)




Warum kann Cyberbullying besonders belastend sein? (Weil Inhalte schnell verbreitet und dauerhaft sichtbar sein können) (!Weil digitale Nachrichten immer harmlos sind) (!Weil nur Erwachsene betroffen sein können) (!Weil Plattformen keine Gruppenfunktionen haben)




Welche Handlung hilft Betroffenen meist zuerst? (Beweise sichern und eine Vertrauensperson einbeziehen) (!Alle beleidigenden Nachrichten sofort öffentlich teilen) (!Mit noch stärkeren Beleidigungen antworten) (!Das Problem grundsätzlich verschweigen)




Was ist ein Bystander? (Eine Person, die einen Vorfall beobachtet) (!Eine Person, die Passwörter verwaltet) (!Eine Software zum Löschen von Bildern) (!Ein offizieller Name für ein soziales Netzwerk)




Was ist digitale Zivilcourage? (Verantwortlich helfen, melden und Betroffene unterstützen) (!Verletzende Inhalte weiterleiten) (!Ungeprüfte Gerüchte verbreiten) (!Andere aus Gruppen ausschließen)




Welche Aussage zum deutschen Recht ist richtig? (Einzelne Cyberbullying-Handlungen können strafbar sein) (!Cyberbullying ist in Deutschland immer folgenlos) (!Beleidigungen im Netz sind grundsätzlich erlaubt) (!Private Bilder dürfen immer weitergeleitet werden)




Was gehört zu einer guten Prävention in der Klasse? (Klare Regeln und sichere Meldewege) (!Geheime Gruppen ohne Verantwortung) (!Öffentliches Bloßstellen als Strafe) (!Ignorieren aller digitalen Konflikte)




Welche Rolle verstärkt Cyberbullying häufig? (Mitläufer, die beleidigende Inhalte liken oder weiterleiten) (!Personen, die Hilfe holen) (!Beratungsstellen, die unterstützen) (!Lehrkräfte, die Schutz organisieren)




Was ist Impersonation? (Sich online als eine andere Person ausgeben) (!Ein Passwort sicher aufbewahren) (!Ein Video freiwillig veröffentlichen) (!Eine Plattformregel lesen)




Welche Aussage ist für Betroffene besonders wichtig? (Du bist nicht schuld und darfst Hilfe holen) (!Du musst alles allein lösen) (!Du darfst niemandem davon erzählen) (!Du solltest Beweise immer löschen)





Memory

Empathie Rücksicht auf Gefühle anderer
Screenshot Sicherung eines digitalen Belegs
Blockieren Kontakt technisch unterbrechen
Melden Plattform über einen Verstoß informieren
Bystander Beobachtende Person
Upstander Helfende Person mit Zivilcourage
Privatsphäre Schutz persönlicher Informationen
Netiquette Regeln für respektvolle Online-Kommunikation





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Beweise sichern Screenshots machen
Hilfe holen Vertrauensperson informieren
Melden Plattformregel nutzen
Blockieren Kontakt technisch stoppen
Nicht weiterleiten Schaden nicht vergrößern
Unterstützen Betroffene Person stärken





Kreuzworträtsel

Empathie Welche Fähigkeit hilft, die Gefühle anderer Menschen ernst zu nehmen?
Screenshot Welcher digitale Beleg hält eine Nachricht oder einen Beitrag sichtbar fest?
Melden Was kann man auf Plattformen tun, wenn Inhalte gegen Regeln verstoßen?
Respekt Welche Haltung ist Grundlage für gute Kommunikation?
Blockieren Welche technische Handlung kann unerwünschten Kontakt stoppen?
Netiquette Wie nennt man Regeln für gutes Verhalten im Netz?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Cyberbullying ist eine Form von

mit digitalen Medien. Ein wichtiger Unterschied zum normalen Streit ist das

. Verletzende Inhalte können durch Teilen und Kommentieren eine große

bekommen. Betroffene sollten zuerst Beweise wie einen

sichern. Wer beleidigende Inhalte weiterleitet, kann den Schaden

. Digitale Zivilcourage bedeutet, Betroffene zu

. Gute Prävention braucht klare Regeln und sichere

. Respektvolle Kommunikation im Netz nennt man auch

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Begriffskarte Cyberbullying: Erstelle eine Begriffskarte, auf der Du Cyberbullying, Mobbing, Bystander, Upstander, Screenshot und Melden in eigenen Worten erklärst.
  2. Gefühlsbarometer: Zeichne ein Gefühlsbarometer, das zeigt, wie sich eine betroffene Person vor, während und nach einem Cyberbullying-Vorfall fühlen könnte.
  3. Netiquette-Regeln: Formuliere fünf Klassenregeln für respektvolle Kommunikation in Chats und sozialen Medien.
  4. Hilfesatz: Schreibe drei kurze Nachrichten, mit denen Du eine betroffene Person unterstützen könntest, ohne die Situation zu verschlimmern.


Standard

  1. Fallanalyse Cyberbullying: Analysiere einen erfundenen Fall und unterscheide Streit, Konflikt und Cyberbullying anhand klarer Kriterien.
  2. Schutzplan: Entwickle einen Schritt-für-Schritt-Plan für Betroffene mit Beweise sichern, Hilfe holen, Melden, Blockieren und Nachsorge.
  3. Rollenplakat: Gestalte ein Plakat zu Betroffenen, Täterinnen und Tätern, Mitläufern, Bystandern und Upstandern.
  4. Interview Medienkompetenz: Führe ein Interview mit einer Lehrkraft, Schulsozialarbeiterin, einem Schulsozialarbeiter oder einer Vertrauensperson über Cyberbullying-Prävention.


Schwer

  1. Präventionskampagne: Entwickle eine Kampagne für Deine Schule mit Slogan, Plakat, Kurzvideo-Idee und konkretem Meldeweg.
  2. Rechtsrecherche: Recherchiere, welche Handlungen im Zusammenhang mit Cyberbullying rechtliche Folgen haben können, und erkläre die Ergebnisse in einfacher Sprache.
  3. Peer-Mediation: Entwirf ein Konzept, wie ältere Schülerinnen und Schüler jüngere Klassen bei digitaler Zivilcourage unterstützen könnten.
  4. Schulvereinbarung: Schreibe einen Entwurf für eine digitale Klassen- oder Schulvereinbarung, die Schutz, Verantwortung und faire Kommunikation verbindet.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer Fallentscheidung: Du erhältst drei kurze Fallbeispiele. Entscheide jeweils, ob es sich um Streit, Konflikt oder Cyberbullying handelt, und begründe Deine Entscheidung mit mindestens zwei Kriterien.
  2. Handlungsplan begründen: Entwickle für eine betroffene Person einen Handlungsplan und erkläre, warum die Reihenfolge der Schritte wichtig ist.
  3. Rollenwechsel: Beschreibe, wie sich ein Bystander in einen Upstander verwandeln kann, ohne sich selbst zu gefährden.
  4. Präventionsanalyse: Prüfe die Chatregeln einer Klasse und verbessere sie so, dass sie Cyberbullying vorbeugen können.
  5. Medienethik: Erkläre, warum das Weiterleiten eines verletzenden Screenshots problematisch ist, auch wenn man ihn nicht selbst erstellt hat.
  6. Schulgemeinschaft: Entwirf eine Maßnahme, die das Vertrauen in Meldewege stärkt, und erkläre, woran man ihren Erfolg erkennen könnte.


Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein kleines Portfolio zum Thema Cyberbullying. Es soll zeigen, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern Zusammenhänge verstehst und verantwortliches Handeln entwickeln kannst.

  1. Portfolio Einleitung: Erkläre in eigenen Worten, was Cyberbullying ist und warum es mehr ist als ein einzelner Streit.
  2. Fallbearbeitung: Bearbeite einen selbst erfundenen oder bereitgestellten Fall mit Rollen, Risiken, Schutzmaßnahmen und Hilfswegen.
  3. Produkt: Gestalte ein Plakat, einen Podcasttext, ein Erklärvideo-Drehbuch oder eine Infografik zur digitalen Zivilcourage.
  4. Reflexion: Beschreibe, was Du in Zukunft in einem Klassenchat anders machen würdest und warum.
  5. Feedback: Hole Rückmeldung von einer Mitschülerin, einem Mitschüler oder einer Lehrkraft ein und überarbeite Dein Produkt.




OERs zum Thema

  1. klicksafe: Cybermobbing - Hilfe und Tipps
  2. Bundesministerium: Was ist Cybermobbing?
  3. StopBullying.gov: What Is Cyberbullying
  4. WHO Europe: Studie zu Cyberbullying
  5. Wikimedia Commons: Category Cyberbullying



Links

aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>