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Technische Kalkulation und Wirtschaftlichkeit – Nachkalkulationen aus Auftragsdaten erstellen

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Technische Kalkulation und Wirtschaftlichkeit – Nachkalkulationen aus Auftragsdaten erstellen

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Technische Kalkulation und Wirtschaftlichkeit – Nachkalkulationen aus Auftragsdaten erstellen

Ausbildung | Lernzeit: ca. 60–75 Minuten | 5 kurze Lerneinheiten

Lernziel: Du prüfst Auftragsbelege, berechnest Plan- und Istkosten, erklärst Abweichungen und triffst eine begründete kaufmännische Entscheidung.

Datenschutz und Modellannahmen: Alle Personen, Unternehmen, Aufträge, Belegnummern, Preise, Mengen und Messergebnisse im Fall sind frei erfunden. Sämtliche Beträge sind Netto-Modellwerte in Euro. Es handelt sich weder um eine echte Rechnung noch um echte Betriebsdaten. Die vereinfachten Kostensätze und Gemeinkosten gelten nur für dieses Lernbeispiel. Rechtsstand der Hinweise: 11. Oktober 2026, Deutschland.


Einleitung

Deine Mission: Hat ein Auftrag trotz zusätzlichem Material und mehr Maschinenzeit noch Gewinn gebracht?

Beispiel einer Laserschneidemaschine – kein Bild des fiktiven Übungsbetriebs
Beispiel einer Laserschneidemaschine – kein Bild des fiktiven Übungsbetriebs

Bild: Zgyricky, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Fiktives Gespräch in der Werkstatt Deine Denkfrage
Leni (Azubi): „Wir haben alle 80 Halterungen geliefert. Also war der Auftrag erfolgreich?“ Ist eine pünktliche Lieferung automatisch wirtschaftlich?
Emir (Ausbilder): „Technisch ja. Aber was sagen Materialbuchungen, Zeiten und unsere Kalkulation?“ Welche Belege brauchst Du?
Leni: „Ich vergleiche Plan und Ist und prüfe zuerst die Daten.“ Genau das ist die Nachkalkulation.

Lernpfad: 1. Begriffe verstehen → 2. Daten prüfen → 3. Abweichungen berechnen → 4. Alternativen entscheiden → 5. Ergebnisse dokumentieren.


Lerneinheit 1: Plan, Ist und Abweichung

Vorkalkulation schätzt vor der Fertigung die Kosten. Nachkalkulation ermittelt nach Abschluss die tatsächlich zugeordneten Kosten. Der Soll-Ist-Vergleich macht Differenzen sichtbar.

Begriff Merksatz
Plan Was wir vor dem Auftrag erwarten.
Ist Was die geprüften Auftragsdaten ausweisen.
Abweichung Ist minus Plan; bei Kosten bedeutet ein Plus Mehrkosten.
Wirtschaftlichkeit Ergebnis und Kosten im Verhältnis zum erreichten Nutzen beurteilen.

Rechenkarte: Kostenabweichung = Istkosten − Plankosten. Abweichung in % = (Ist − Plan) ÷ Plan × 100. Bei gleichem Nettoerlös gilt: Mehrkosten senken das modellierte Auftragsergebnis.

Videoimpuls – Kostenarten:

LEARNDOCS: „Einzel- und Gemeinkosten“. Prüfe danach: Welche Kosten sind direkt je Auftrag erfasst, welche werden zugerechnet?


Lerneinheit 2: Der fiktive Ausbildungsauftrag F-204

Produkt: 80 lasergeschnittene Stahl-Wandhalterungen, Typ H. Vereinbarter Netto-Stückpreis: 44,00 €. Netto-Auftragserlös: 3.520,00 €.

Laserschneiden als technische Illustration
Laserschneiden als technische Illustration

Bild: Chutianlaser, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Auftragskarte – alle Werte fiktiv:

Kostenart Planmenge und Satz Plankosten Istmenge und Satz Istkosten
Stahlmaterial 100 kg × 8,00 €/kg 800,00 € 115 kg × 8,00 €/kg 920,00 €
Lasermaschine 6 h × 80,00 €/h 480,00 € 7,5 h × 80,00 €/h 600,00 €
Montage 10 h × 35,00 €/h 350,00 € 12 h × 35,00 €/h 420,00 €
Prüfung/Verpackung 80 Stück × 3,00 € 240,00 € 80 Stück × 3,00 € 240,00 €
Zugeordnete Gemeinkosten pauschal angenommen 500,00 € unverändert angenommen 500,00 €
Gesamt 2.370,00 € 2.680,00 €

Belegkette (nur Simulation):

Fiktiver Nachweis Was Du daraus überprüfst
Auftrag F-204 80 Stück und 44,00 € netto je Stück
Materialentnahme M-17 115 kg und Materialart
Maschinenprotokoll L-08 7,5 Maschinenstunden
Zeitnachweis Z-27 12 Montagestunden
Prüfbericht Q-09 80 abgenommene und verpackte Stück
Kostenübersicht G-02 500,00 € zugeordnete Gemeinkosten
Digitaler Messschieber als Beispiel für eine Qualitätsprüfung
Digitaler Messschieber als Beispiel für eine Qualitätsprüfung

Bild: Lior Streng, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Plausibilitätscheck: Stimmen Auftragsnummer, Zeitraum, Einheit, Menge, Doppelerfassungen und Freigabe? Mehr Materialverbrauch beweist noch keine bestimmte Ursache; prüfe erst Verschnitt, Ausschuss oder Nacharbeit.


Mini-Fall A: Basis – Istkosten berechnen

Auftrag: Addiere die fünf Istkosten. Ermittle dann Istkosten pro geliefertem Stück.

Hilfe 1 öffnen: Rechne zunächst 920 + 600 + 420 + 240 + 500.

Hilfe 2 öffnen: Teile die Summe durch 80, nicht durch 115 kg.

Lösung mit Feedback: Istkosten = 2.680,00 €; Ist-Stückkosten = 33,50 €. Begründung: Alle fünf zugeordneten Kostenarten gehören in die vereinfachte Auftragsrechnung. 115 ist die Materialmenge in Kilogramm und keine Stückzahl.


Lerneinheit 3: Nachkalkulation und Ergebnis

Kennzahl Plan Ist Veränderung
Materialkosten 800,00 € 920,00 € +120,00 €
Maschinenkosten 480,00 € 600,00 € +120,00 €
Montagekosten 350,00 € 420,00 € +70,00 €
Prüfung/Verpackung 240,00 € 240,00 € 0,00 €
Gemeinkosten 500,00 € 500,00 € 0,00 €
Gesamtkosten 2.370,00 € 2.680,00 € +310,00 €
Nettoerlös 3.520,00 € 3.520,00 € 0,00 €
Modelliertes Auftragsergebnis 1.150,00 € 840,00 € −310,00 €

Deutung: Die Gesamtkosten liegen 13,1 % über Plan (310 ÷ 2.370 × 100). Material und Laser tragen je 120 € bei. Die modellierte Ergebnismarge fällt von rund 32,7 % auf 23,9 % des Nettoerlöses. Das ist eine vereinfachte Auftragsrechnung, kein vollständiger Jahresabschluss.

Gesprächsfrage: „Mehrkosten erkannt – Ursache bewiesen?“ Antworte zunächst mit Nein. Prüfe Maschinenstörungen, Rüstzeiten und Verschnitt anhand der Belege, bevor Du Maßnahmen empfiehlst.

Videoimpuls – Soll-Ist-Vergleich:

LEARNDOCS: „Soll-Ist-Vergleich“. Stoppe das Video und formuliere selbst eine mögliche Ursache sowie einen benötigten Nachweis.

Tabellenkalkulation und Diagramm – allgemeines Beispiel, nicht die fiktiven Auftragswerte
Tabellenkalkulation und Diagramm – allgemeines Beispiel, nicht die fiktiven Auftragswerte

Bild: Yanpas, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Tabellenformeln: In einer eigenen Tabellenkalkulation kannst Du in Spalte C die Plankosten und in D die Istkosten erfassen. In E2 schreibe =D2-C2. Für die Summe nutze beispielsweise =SUMME(D2:D6). Beschrifte Einheiten und runde Geldbeträge erst bei der Ausgabe.


Lerneinheit 4: Produktvergleich und Entscheidung

Neue Modellfrage: Eine Materialalternative B kostet mehr pro kg, könnte aber Materialmenge und Laserzeit senken. Alle Variantenwerte sind fiktive Annahmen für einen künftigen, gleich großen Auftrag, keine gemessenen Produkteigenschaften.

Animation eines optimierten Laserschneidpfads – kein Nachweis für die Zeiten des Übungsfalls
Animation eines optimierten Laserschneidpfads – kein Nachweis für die Zeiten des Übungsfalls

Animation: Martinericbailey, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Vergleich für 80 Stück Variante A Variante B
Material 115 kg × 8,00 € = 920,00 € 105 kg × 9,00 € = 945,00 €
Laser 7,5 h × 80,00 € = 600,00 € 7 h × 80,00 € = 560,00 €
Montage + Prüfung + Gemeinkosten 1.160,00 € 1.160,00 €
Modell-Gesamtkosten 2.680,00 € 2.665,00 €
Modell-Ergebnis bei 3.520 € Erlös 840,00 € 855,00 €

Bedingung: B wäre rein rechnerisch 15,00 € günstiger. Eine Empfehlung setzt gleiche technische Eignung, geprüfte Qualität, Lieferfähigkeit und tatsächlich erreichbare Prozesszeiten voraus.

Laserbearbeitetes Stahlteil – allgemeines Produktbeispiel
Laserbearbeitetes Stahlteil – allgemeines Produktbeispiel

Bild: Ulfbastel, Wikimedia Commons, gemeinfrei laut Dateiseite.


Mini-Fall B: Anwendung – Variante auswählen

Auftrag: Begründe, warum B trotz 1,00 € höherem Kilopreis die niedrigeren Modell-Gesamtkosten aufweist.

Hilfe 1 öffnen: Vergleiche Materialkosten und Maschinenkosten getrennt.

Hilfe 2 öffnen: B: Material +25,00 €; Laser −40,00 €.

Lösung mit Feedback: Nettoeffekt −15,00 €. Der Blick nur auf den Einkaufspreis wäre falsch, weil die Bearbeitungszeit ebenfalls Kosten verursacht. Die Entscheidung bleibt vorläufig, bis die technischen Annahmen geprüft sind.


Mini-Fall C: Transfer – Preisnachlass verhandeln

Situation: Für denselben 80-Stück-Auftrag wünscht der fiktive Kunde 3 % Rabatt auf 44,00 € netto je Stück. Als interne Modellvorgabe sollen mindestens 800,00 € Auftragsergebnis übrig bleiben. Die Istkosten von 2.680,00 € bleiben zunächst unverändert.

Hilfe 1 öffnen: Neuer Stückpreis = 44,00 € × 0,97.

Hilfe 2 öffnen: Neuer Nettoerlös = 80 × 42,68 €; davon 2.680,00 € Kosten abziehen.

Lösung mit Feedback: Neuer Stückpreis 42,68 €; Nettoerlös 3.414,40 €; Auftragsergebnis 734,40 €. Das interne Ziel wird um 65,60 € verfehlt. Begründe eine Gegenofferte oder nachweisbar wirksame Kostensenkung; ein niedrigerer Preis allein verbessert die Wirtschaftlichkeit nicht.

Videoimpuls – Vor- und Nachkalkulation im Vergleich:

Prüfungstrainer: Rechenaufgabe zur Vor- und Nachkalkulation. Prüfe, ob Du Planwerte und Istwerte sauber trennst.


Lerneinheit 5: Belege, Rechnung und Rechtscheck

Wichtig: Eine interne Kostenrechnung ist keine Rechnung an Kunden. Im Lernfall bleiben alle Auftragskosten und Erlöse netto. Unter der Modellannahme einer gewöhnlich mit 19 % steuerpflichtigen Lieferung im Inland wären beim ursprünglichen Nettoerlös 3.520,00 € zusätzlich 668,80 € Umsatzsteuer und damit 4.188,80 € brutto auszuweisen. Die Umsatzsteuer ist im vereinfachten Auftragsergebnis nicht als Umsatz oder Kostenbestandteil enthalten.

Geprüfter Rechtsrahmen (Deutschland, 11.10.2026): Nach § 12 UStG beträgt der Regelsteuersatz 19 %, der ermäßigte Satz bei gesetzlich begünstigten Umsätzen 7 %; Sonderfälle, Steuerbefreiungen und ein Nullsteuersatz bestehen ebenfalls. Der tatsächliche Satz ist für den konkreten Umsatz zu prüfen.

Rechnungs-Pflichtangaben gemäß § 14 Abs. 4 UStG umfassen im Regelfall Namen und Anschriften der Beteiligten, Steuer- oder Umsatzsteuer-ID des Leistenden, Ausstellungsdatum, eindeutige Rechnungsnummer, Menge und Leistungsbeschreibung, Leistungsdatum, Entgelt und vereinbarte Minderungen sowie Steuersatz und Steuerbetrag beziehungsweise Befreiungshinweis. Sonderfälle können weitere Angaben erfordern; Vereinfachungen etwa für Kleinbetragsrechnungen sind gesondert geregelt. Hier werden keine echten Steuer-IDs oder vollständigen Rechnungen erzeugt.

E-Rechnung im inländischen B2B-Bereich: Seit 2025 ist die strukturierte E-Rechnung der gesetzliche Regelfall. Im Jahr 2026 dürfen Rechnungsaussteller nach den gesetzlichen Übergangsregeln grundsätzlich noch sonstige Rechnungen ausstellen, Papier ohne zusätzliche Zustimmung, einfache PDF-Dateien nur mit Zustimmung des Empfängers. Bei bestimmten Ausstellern und Verfahren reichen Übergänge in das Jahr 2027. Ein bloßes PDF gilt nicht als strukturierte E-Rechnung. Verbindliche Details und Ausnahmen: BMF-FAQ E-Rechnung, Stand März 2026.

Dein Praxischeck: Originalbelege auf Korrektheit prüfen, Auftragsdaten nur berechtigt verwenden, keine Kundendaten in öffentliche Lernplattformen kopieren und für den Unterricht ausschließlich diese fiktiven Daten nutzen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wann wird eine Nachkalkulation für einen abgeschlossenen Auftrag erstellt? (Nach der Auftragsdurchführung) (!Vor der Kundenanfrage) (!Vor dem ersten Angebot) (!Während der Materialbestellung)




Wie hoch sind die geplanten Materialkosten in F-204? (800 Euro) (!920 Euro) (!100 Euro) (!115 Euro)




Wie hoch sind die gesamten Istkosten in F-204? (2680 Euro) (!2370 Euro) (!3520 Euro) (!310 Euro)




Wie groß ist die Gesamtkostenabweichung als Ist minus Plan? (310 Euro Mehrkosten) (!310 Euro Minderkosten) (!840 Euro Mehrkosten) (!1150 Euro Minderkosten)




Welche beiden Kostenarten verursachen jeweils 120 Euro Mehrkosten? (Material und Laser) (!Montage und Gemeinkosten) (!Verpackung und Material) (!Montage und Verpackung)




Wie hoch ist das modellierte Ist-Auftragsergebnis? (840 Euro) (!1150 Euro) (!2680 Euro) (!3520 Euro)




Wie hoch sind die Istkosten je geliefertem Stück? (33 Komma 50 Euro) (!29 Komma 63 Euro) (!44 Euro) (!13 Komma 10 Euro)




Welche Aussage ist für die Ursachenanalyse richtig? (Mehrverbrauch muss anhand von Belegen untersucht werden) (!Mehrverbrauch beweist immer Maschinenverschleiß) (!Mehrverbrauch beweist immer Mitarbeitendenfehler) (!Mehrverbrauch macht Belegprüfungen unnötig)




Welche Variante hat im Modell geringere Gesamtkosten? (Variante B mit 2665 Euro) (!Variante A mit 2665 Euro) (!Variante A mit 2450 Euro) (!Beide Varianten kosten 2680 Euro)




Was ergibt ein Preisnachlass von 3 Prozent bei unveränderten Istkosten? (734 Komma 40 Euro Auftragsergebnis) (!840 Euro Auftragsergebnis) (!800 Euro Auftragsergebnis) (!3414 Komma 40 Euro Auftragsergebnis)




Begründetes Quiz-Feedback anzeigen: 1: Nachkalkulation arbeitet mit Daten nach dem Auftrag, nicht mit Vorabschätzungen. 2: 100 × 8 = 800. 3: Alle Istkosten summieren sich zu 2.680. 4: 2.680 − 2.370 = +310; ein Plus bei Kosten ist ungünstig. 5: Material und Laser steigen jeweils um 120. 6: 3.520 − 2.680 = 840. 7: 2.680 ÷ 80 = 33,50. 8: Eine Differenz ist noch keine bewiesene Fehlerursache. 9: B spart 15 nach Berücksichtigung der Laserzeit. 10: 80 × 42,68 − 2.680 = 734,40; das interne Ziel von 800 wird verfehlt.


Memory

Vorkalkulation Kostenschätzung vor Fertigungsbeginn
Nachkalkulation Kostenermittlung nach Auftragsabschluss
Planwert Vorher erwartete Größe
Istwert Nachgewiesene tatsächliche Größe
Kostenabweichung Differenz aus Istkosten und Plankosten
Maschinenstundensatz Kostenansatz je Maschinenstunde
Stückkosten Gesamtkosten geteilt durch Stückzahl
Plausibilitätsprüfung Kontrolle auf erkennbare Widersprüche





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Auftragsdaten
Materialentnahmeschein Erfasster Werkstoffverbrauch
Maschinenprotokoll Erfasste Maschinenlaufzeit
Zeitnachweis Erfasste Montagearbeitszeit
Auftragsbestätigung Vereinbarter Nettoverkaufspreis
Kostenstellenübersicht Zugeordnete Gemeinkosten





Kreuzworträtsel

Planung Welche Phase mit erwarteten Kosten liegt vor der Fertigung?
Nachkalkulation Wie heißt die Kostenermittlung nach Auftragsabschluss?
Material Welche Kostenart bezieht sich auf eingesetzten Werkstoff?
Maschine Welches Betriebsmittel wird im Fall nach Laufstunden verrechnet?
Beleg Welchen Nachweis überprüfst Du vor der Übernahme von Istwerten?
Marge Wie heißt das Ergebnis im Verhältnis zum Erlös in Prozent?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige jeden Satz.
Die

findet vor dem Auftrag statt.
Die

wertet den abgeschlossenen Auftrag aus.
Die geplante Materialmenge beträgt

Kilogramm.
Die tatsächlich eingesetzte Materialmenge beträgt

Kilogramm.
Die geplanten Gesamtkosten betragen

Euro.
Die Ist-Gesamtkosten betragen

Euro.
Die Gesamtkostenabweichung beträgt

Euro.
Der Nettoerlös beträgt unverändert

Euro.
Das tatsächliche Modell-Auftragsergebnis beträgt

Euro.
Variante

verursacht im Produktvergleich die geringeren Kosten.
Ein Verbrauchsanstieg muss anhand von

untersucht werden.
Eine reine PDF-Datei ist keine strukturierte

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Auftragsdaten: Zeichne eine kleine Belegkette für F-204 vom Auftrag bis zum Prüfbericht.
  2. Kostenartenrechnung: Markiere Material, Maschine, Montage, Prüfung und Gemeinkosten in verschiedenen Farben und erläutere ihre Zuordnung.
  3. Soll-Ist-Vergleich: Erstelle drei Karten mit Plan, Ist und Abweichung und erkläre sie Deiner Lernpartnerin oder Deinem Lernpartner.
  4. Rollenspiel: Sprich das fiktive Werkstattgespräch zwischen Leni und Emir ein; füge eine kritische Rückfrage zur Datenqualität hinzu.


Standard

  1. Tabellenkalkulation: Baue die fünf Kostenpositionen mit Formeln, Summen und einer Abweichungsspalte nach.
  2. Abweichungsanalyse: Fertige ein Balkendiagramm der drei Kostenüberschreitungen an und interpretiere ihre Größen.
  3. Wirtschaftlichkeit: Berechne die Stückkosten von F-204 und dokumentiere, warum Du durch 80 teilst.
  4. Produktvergleich: Erstelle ein einseitiges Vergleichsplakat für Variante A und B mit mindestens zwei nichtmonetären Prüfkriterien.


Schwer

  1. Ursachenanalyse: Formuliere drei überprüfbare Hypothesen zum Mehrverbrauch und ordne jeder einen passenden Beleg zu.
  2. Angebotskalkulation: Berechne für F-204 den Mindeststückpreis, mit dem bei 2.680 € Kosten genau 800 € Modellergebnis erreicht werden; begründe die Grenze.
  3. Controlling: Spiele ein fiktives Nachkalkulationsgespräch mit Einkauf, Produktion und Verkauf durch und protokolliere eine begründete Maßnahme.
  4. Prozessoptimierung: Entwirf für den nächsten Auftrag ein Prüfverfahren für Material- und Maschinenzeiten und bewerte mögliche Risiken.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transfer: Ein neuer Auftrag hat 20 % höhere Materialkosten, aber kürzere Fertigungszeiten. Erkläre, weshalb die Gesamtwirtschaftlichkeit nicht allein aus dem Materialpreis ableitbar ist.
  2. Datenqualität: In zwei Maschinenprotokollen stehen identische Zeiträume. Entwickle eine Prüfstrategie und beschreibe, was ohne Klärung nicht berechnet werden sollte.
  3. Kennzahlen: Ein Auftrag bringt ein positives Ergebnis, liegt aber 15 % über den Plankosten. Beurteile beide Aussagen ohne vorschnelle Gleichsetzung.
  4. Preisentscheidung: Begründe anhand von F-204, wann ein Kundenrabatt tragbar ist und welche Alternativen Du prüfen würdest.
  5. Verantwortung: Unterscheide bei einem fiktiven Rechnungsentwurf interne Kostenwerte und gesetzlich erforderliche Rechnungsangaben.
  6. Verbesserung: Leite aus einer möglichen Ursache eine messbare Maßnahme ab und erläutere, wie Du ihren Erfolg im Folgeauftrag prüfst.




Lernnachweis

Dein Portfolio enthält: eine anonymisierte beziehungsweise vollständig fiktive Belegübersicht, eine nachrechenbare Plan-Ist-Tabelle, die Erklärung der 310-€-Abweichung, einen begründeten Produktvergleich, eine dokumentierte Preisentscheidung, mindestens zwei überprüfbare Ursachenhypothesen und eine kurze Reflexion zu sorgfältiger Datenerfassung, Umsatzsteuer und E-Rechnung.

Bewertungsvorschlag: Datenprüfung 20 %, Rechenweg 30 %, Ursachenanalyse 20 %, begründete Entscheidung 20 %, verständliche Darstellung 10 %. Der Nachweis basiert ausschließlich auf fiktiven Unterlagen.




OERs zum Thema

Wikipedia – Kalkulation:

Fachliche Quellen und Rechtsprüfung (Abruf-/Prüfstand: 11.10.2026):

  1. Wikipedia: Kalkulation – Vor- und Nachkalkulation.
  2. Wikipedia: Soll-Ist-Vergleich – Ermittlung und Beurteilung von Abweichungen.
  3. IHK: Dokumentation im betrieblichen Auftrag – Zeit-, Material- und Abrechnungsdaten für Nachkalkulationen.
  4. § 12 UStG – Steuersätze.
  5. § 14 UStG – Ausstellung und Pflichtangaben von Rechnungen.
  6. BMF: E-Rechnung, FAQ (Stand März 2026) – aktuelle Übergangsregelungen.

Medien- und Lizenzcheck: Die sechs im Kurs verlinkten Commons-Dateien sind auf ihren jeweiligen Dateiseiten als CC BY-SA beziehungsweise gemeinfrei ausgewiesen. Urheber, Werkseite und Lizenz sind jeweils direkt am Bild vermerkt; bei einer Bearbeitung sind gegebenenfalls zusätzliche Lizenzpflichten zu beachten. Die drei YouTube-Beiträge sind als externe Videos eingebettet. Das Einbetten ist keine Freigabe zur eigenen Weiterveröffentlichung oder Bearbeitung. Keine Medien von Sofatutor. Die Bilder und Videos zeigen keine echten Personen, Auftragsunterlagen oder Produkte des fiktiven Übungsbetriebs.



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