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Tübingen entdecken - Baden-Württemberg

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Tübingen entdecken - Baden-Württemberg




Tübingen entdecken – Baden-Württemberg


Einleitung

Tübingen ist eine Universitätsstadt in Baden-Württemberg. Die Stadt liegt am Neckar und verbindet auf engem Raum viele Spuren der Geschichte: eine mittelalterlich geprägte Altstadt, das Schloss Hohentübingen, die Stiftskirche, den Hölderlinturm und Gebäude der Eberhard Karls Universität Tübingen. Wenn Du durch Tübingen gehst, kannst Du deshalb Geschichte nicht nur in Büchern lesen, sondern an Straßen, Häusern, Plätzen und Erinnerungsorten untersuchen.

Dieser aiMOOC richtet sich an die Klassen 5 bis 9. Du lernst, wie sich Tübingen von einer mittelalterlichen Stadt zu einer bekannten Universitätsstadt entwickelte, welche Bedeutung der Neckar besitzt und wie historische Quellen helfen, Veränderungen zu erkennen. Dabei vergleichst Du alte und neue Bilder, ordnest Ereignisse ein und überlegst, wie eine Stadt mit ihrer Geschichte umgeht.


Tübingen im Überblick


Lage und Landschaft

Tübingen liegt im mittleren Baden-Württemberg am oberen Neckar. Der Fluss zieht sich direkt an der historischen Altstadt vorbei. Dadurch treffen hier Naturraum und Stadtgeschichte unmittelbar aufeinander. Brücken verbinden die Ufer, die Neckarinsel bietet einen grünen Bereich mitten in der Stadt und von mehreren Punkten aus sieht man die bekannte Neckarfront.

Der Neckar war über Jahrhunderte Verkehrsweg, Wirtschaftsraum und zugleich eine natürliche Grenze, die durch Brücken überwunden werden musste. Heute prägt er vor allem das Stadtbild und die Freizeit. Besonders bekannt sind die langen, flachen Stocherkähne, die mit einer Stange vom Flussgrund abgestoßen und gelenkt werden.


Die Altstadt als Geschichtsquelle

Die Tübinger Altstadt besteht aus engen Gassen, Plätzen, Fachwerkhäusern und öffentlichen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten. Solche Gebäude sind Sachquellen: An ihnen kannst Du erkennen, welche Baustoffe verwendet wurden, wie Menschen wohnten, wo Handel stattfand und welche Einrichtungen einer Stadt wichtig waren.

Ein zentraler Ort ist der Marktplatz mit dem Rathaus. Das Rathaus wurde ab 1435 errichtet und später mehrfach verändert. Seine Fassade, die astronomische Uhr und die Lage am Markt zeigen, dass der Platz schon lange ein Zentrum des städtischen Lebens ist. In der Nähe steht die spätgotische Stiftskirche, deren heutige Gestalt wesentlich im 15. Jahrhundert entstand.


Eine Zeitreise durch die Geschichte Tübingens


Mittelalter: Burg, Stadt und Markt

Die Geschichte Tübingens reicht weit vor das Mittelalter zurück, doch für die Entwicklung der Stadt ist die Burg besonders wichtig. Die Burg Hohentübingen wird bereits 1078 in einer schriftlichen Quelle erwähnt. Im Hochmittelalter wuchs unterhalb der Burg eine Stadt. Im Jahr 1231 wurde Tübingen als civitas bezeichnet, also als Stadt. 1342 kamen Stadt und Burg an die Grafen von Württemberg.

Im Mittelalter waren Markt, Kirche, Handwerk und Herrschaft eng miteinander verbunden. Die steilen Gassen zwischen dem Neckar und dem Schloss erinnern noch heute daran, dass Tübingen auf unterschiedlicher Höhe gebaut wurde. Die Lage der Burg oberhalb der Stadt machte zugleich sichtbar, wer politische Macht ausübte.


1477: Tübingen wird Universitätsstadt

Ein besonders wichtiges Jahr ist 1477. Graf Eberhard im Bart gründete damals die Universität Tübingen. Sie startete mit vier Fakultäten: Theologie, Recht, Medizin und Philosophie. Die Universität zog Lehrende und Studierende an und veränderte die Stadt dauerhaft.

Studierende brauchten Wohnraum, Bücher, Lebensmittel und Unterrichtsräume. Professoren und andere Beschäftigte lebten ebenfalls in der Stadt. So wurden Universität und Stadt immer stärker miteinander verbunden. Der heutige Name Eberhard Karls Universität Tübingen entstand erst später; seit 1769 trägt die Universität zusätzlich den Namen Karl.


Schloss Hohentübingen: Herrschaft, Forschung und Museum

Das Schloss Hohentübingen entwickelte sich aus der mittelalterlichen Burg. Heute nutzt die Universität Teile der Anlage. Dort befindet sich das Museum der Universität Tübingen, in dem Objekte aus Archäologie und Kulturgeschichte gezeigt werden. Dadurch ist das Schloss ein gutes Beispiel dafür, wie ein historischer Ort seine Funktion verändern kann: aus einer Burg und Residenz wurde auch ein Ort von Wissenschaft und Museum.

Wenn Du das Schloss untersuchst, kannst Du verschiedene Zeitschichten erkennen. Mauern und Türme erzählen von Schutz und Herrschaft, spätere Umbauten von neuen Ansprüchen an Wohnen und Repräsentation. Die heutige Nutzung verbindet diese Geschichte mit Forschung und Bildung.


19. Jahrhundert: Literatur und Stadtbild

Tübingen ist auch mit der Geschichte der Literatur verbunden. Der Dichter Friedrich Hölderlin lebte von 1807 bis zu seinem Tod 1843 in einem Turm an der Neckarfront. Heute wird dieser als Hölderlinturm bezeichnet und als Museum genutzt.

Historische Fotografien helfen Dir, das Tübingen des 19. Jahrhunderts mit der Gegenwart zu vergleichen. Der Fotograf Paul Sinner hielt die Neckarfront 1864 fest. Auf solchen Bildern kannst Du untersuchen, was gleich geblieben ist und was sich verändert hat: Gebäude, Straßenbeleuchtung, Ufer, Verkehr oder Nutzung des öffentlichen Raums.


20. Jahrhundert: Verfolgung und Erinnerung

Zur Geschichte Tübingens gehören auch Gewalt, Ausgrenzung und Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus. Jüdische Einwohnerinnen und Einwohner wurden entrechtet und verfolgt. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Tübinger Synagoge in der Gartenstraße von Nationalsozialisten zerstört. Jüdische Männer wurden verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau verschleppt.

Heute erinnern in Tübingen verschiedene Orte und Projekte an die Opfer des Nationalsozialismus. Dazu gehören Gedenkzeichen, historische Forschungen und Bildungsangebote. Erinnerungskultur bedeutet, sich bewusst mit schwierigen Teilen der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Dabei ist wichtig, Quellen sorgfältig zu prüfen und Menschen nicht auf bloße Zahlen zu reduzieren.


Stadtbilder vergleichen

Ein Foto zeigt immer nur einen Ausschnitt. Trotzdem kann es eine wichtige Bildquelle sein. Vergleiche den Tübinger Marktplatz um 1905 mit heutigen Ansichten. Achte auf Gebäude, Kleidung, Verkehrsmittel, Werbung, Straßenoberfläche und die Nutzung des Platzes. Frage Dich auch, was das Foto nicht zeigt.

Ein Quellenvergleich ist besonders aussagekräftig, wenn Du mehrere Materialien verbindest: alte Fotos, Karten, Gebäude, Texte und heutige Beobachtungen. So entsteht ein genaueres Bild davon, wie sich eine Stadt verändert.


Neckar, Stocherkähne und Stadtleben

Der Neckar ist nicht nur Teil der Landschaft, sondern auch Teil der Tübinger Stadtkultur. Besonders sichtbar wird das beim Stocherkahnfahren. Ein Stocherkahn wird mit einer langen Stange bewegt. Die Person am Ende des Kahns stößt sich am Flussgrund ab und steuert durch die Richtung der Stange.

Die Neckarfront mit ihren Häusern, dem Hölderlinturm und den Booten ist heute ein bekanntes Motiv. Für den Geschichtsunterricht ist sie interessant, weil sich hier unterschiedliche Zeiten überlagern: alte Gebäude, ein historisch gewachsener Flussraum und heutige Freizeitnutzung.


Universität und Stadt: Warum gehören sie zusammen?

Seit 1477 prägt die Universität Tübingen. Eine Universität ist ein Ort von Studium, Lehre und Forschung. Sie beeinflusst aber auch die Stadt, in der sie liegt. Menschen ziehen nach Tübingen, Gebäude werden für Forschung und Lehre genutzt, Bibliotheken und Sammlungen entstehen und wissenschaftliche Einrichtungen werden Teil des Stadtbilds.

Umgekehrt prägt die Stadt die Universität. Historische Gebäude, kurze Wege und die Lage zwischen Altstadt und modernen Instituten schaffen eine besondere Umgebung. Wer Tübingen untersucht, erkennt deshalb: Stadtgeschichte und Universitätsgeschichte lassen sich nicht vollständig voneinander trennen.


Tübingen selbst entdecken

Bei einem Stadtrundgang kannst Du Geschichte wie eine Forschende oder ein Forscher untersuchen. Wähle zum Beispiel eine Strecke vom Neckar über den Marktplatz zur Stiftskirche und weiter zum Schloss. Beobachte, fotografiere nur dort, wo es erlaubt ist, notiere Jahreszahlen an Gebäuden und vergleiche Deine Eindrücke mit historischen Quellen.

Eine gute historische Frage beginnt oft mit Warum?, Wie hat sich ... verändert? oder Welche Spuren zeigen ...?. Statt nur Sehenswürdigkeiten abzuhaken, kannst Du so Zusammenhänge entdecken. Beispielsweise lässt sich fragen, warum Burg und Schloss erhöht liegen, weshalb Markt und Rathaus zusammengehören oder wie die Universität das Leben in der Stadt verändert hat.


Quellen und Medienhinweise

  1. Universitätsstadt Tübingen – Stadtrundgänge: Informationen zu historischen Rundgängen und Lernorten.
  2. Universität Tübingen – Geschichte der Universität: Zeitleiste zur Universitätsgeschichte und zur Gründung 1477.
  3. Wikipedia – Tübingen: Überblick zu Stadtgeschichte, Altstadt, Bauwerken und Universität.
  4. Wikimedia Commons – Tübingen: freie Bilder und historische Ansichten der Stadt.
  5. Universitätsstadt Tübingen – Erinnerung an die Pogromnacht: Quelle zur Zerstörung der Tübinger Synagoge 1938.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

An welchem Fluss liegt die historische Altstadt von Tübingen? (Neckar) (!Rhein) (!Donau) (!Main)




In welchem Jahr wurde die Universität Tübingen gegründet? (1477) (!1078) (!1511) (!1769)




Wer gründete 1477 die Universität Tübingen? (Eberhard im Bart) (!Friedrich Hölderlin) (!Johannes Gutenberg) (!Karl der Große)




Welches Bauwerk liegt oberhalb der Tübinger Altstadt? (Schloss Hohentübingen) (!Ulmer Münster) (!Schloss Heidelberg) (!Kloster Maulbronn)




Welcher Ort bildet mit dem Rathaus ein wichtiges Zentrum der Altstadt? (Marktplatz) (!Flughafen) (!Hafenbecken) (!Industriepark)




Wie heißt das für Tübingen typische flache Boot auf dem Neckar? (Stocherkahn) (!Gondel) (!Kutter) (!Katamaran)




Welcher Dichter lebte viele Jahre im heutigen Hölderlinturm? (Friedrich Hölderlin) (!Johann Wolfgang von Goethe) (!Friedrich Schiller) (!Heinrich Heine)




Was kann ein historisches Foto für den Geschichtsunterricht sein? (Eine Bildquelle) (!Ein Naturgesetz) (!Eine mathematische Formel) (!Eine Wettervorhersage)




Was geschah 1938 mit der Tübinger Synagoge? (Sie wurde von Nationalsozialisten zerstört) (!Sie wurde zur Universität umgebaut) (!Sie wurde als Rathaus eröffnet) (!Sie wurde zum Schloss erweitert)




Warum prägt die Universität Tübingen bis heute? (Sie beeinflusst Bildung Forschung und Stadtleben) (!Sie ersetzt den Neckar) (!Sie ist ausschließlich ein Museum) (!Sie besteht nur aus dem Schloss)





Memory

Neckar Fluss durch Tübingen
Universität Gründung im Jahr 1477
Schloss Hohentübingen Historische Anlage oberhalb der Altstadt
Hölderlinturm Wohnort eines berühmten Dichters
Marktplatz Zentrum mit Rathaus
Stocherkahn Flaches Boot mit langer Stange
Stiftskirche Bedeutende Kirche der historischen Altstadt
Stadtmuseum Lernort zur Geschichte der Stadt





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Universitätsgründung Beginn einer bis heute prägenden Bildungstradition
Neckarfront Verbindung von Flussraum und historischem Stadtbild
Marktplatz Ort von Handel Rathaus und öffentlichem Leben
Hohentübingen Herrschaftsort der später auch Universität und Museum dient
Erinnerungskultur Auseinandersetzung mit Verfolgung und Gewalt der Vergangenheit






Kreuzworträtsel

Neckar Welcher Fluss prägt die Tübinger Altstadt?
Eberhard Wie lautet der Vorname des Universitätsgründers im Bart?
Rathaus Welches Gebäude steht am Marktplatz und dient der Stadtverwaltung?
Hölderlin Welcher Dichter gab dem bekannten Turm an der Neckarfront seinen Namen?
Stocherkahn Wie heißt das typische flache Boot auf dem Neckar?
Synagoge Welches jüdische Gotteshaus wurde 1938 in Tübingen zerstört?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Tübingen liegt im Bundesland

. Die historische Stadt wird vom Fluss

geprägt. Oberhalb der Altstadt liegt das Schloss

. Die Universität wurde im Jahr

gegründet. Ihr Gründer war Graf

. Das Rathaus steht am zentralen

. Der bekannte Dichter Friedrich

lebte viele Jahre in einem Turm an der Neckarfront. Ein typisches Boot auf dem Fluss heißt

. Im November 1938 zerstörten Nationalsozialisten die Tübinger

. Alte und neue Bilder lassen sich in einem

untersuchen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Stadtplan: Zeichne einen einfachen Plan mit Neckar, Marktplatz, Stiftskirche und Schloss Hohentübingen und erkläre die Lage der Orte zueinander.
  2. Bildquelle: Wähle eines der historischen Bilder aus dem aiMOOC und notiere fünf Dinge, die Du darauf beobachten kannst, ohne sofort zu deuten.
  3. Fachwerk: Suche auf einem Tübingen-Foto drei Merkmale historischer Häuser und beschreibe sie in eigenen Worten.
  4. Neckar: Erstelle eine kleine Infokarte, die erklärt, welche Rolle der Fluss für das heutige Stadtbild spielt.


Standard

  1. Quellenvergleich: Vergleiche das Foto des Marktplatzes um 1905 mit einer heutigen Ansicht und ordne Veränderungen in die Bereiche Verkehr, Gebäude und Nutzung ein.
  2. Stadtrundgang: Plane einen historischen Rundgang mit fünf Stationen und formuliere zu jeder Station eine Forschungsfrage.
  3. Universitätsgeschichte: Gestalte eine Zeitleiste mit wichtigen Stationen von der Universitätsgründung bis heute und erkläre zwei Folgen für die Stadt.
  4. Interview: Befrage eine Person dazu, was sie mit Tübingen verbindet, und prüfe anschließend, welche Aussagen sich durch Quellen bestätigen lassen.


Schwer

  1. Erinnerungskultur: Untersuche einen Tübinger Erinnerungsort zum Nationalsozialismus und erkläre, wie dort an Verfolgte erinnert wird.
  2. Stadtentwicklung: Entwickle eine These dazu, wie Neckar, Altstadt und Universität die Entwicklung Tübingens gemeinsam beeinflusst haben, und belege sie mit mindestens drei Beispielen.
  3. Dokumentarfilm: Produziere in einer Gruppe ein drei- bis fünfminütiges Video mit eigenen Aufnahmen oder frei lizenzierten Medien, das eine historische Leitfrage zu Tübingen beantwortet.
  4. Ausstellung: Entwirf eine kleine Ausstellung mit mindestens fünf Objekten oder Abbildungen zum Thema „Tübingen im Wandel“ und schreibe erklärende Museumstexte.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Raum und Geschichte: Erkläre, wie die Lage von Schloss, Altstadt und Neckar etwas über die Entwicklung Tübingens verrät. Nutze dabei mindestens zwei räumliche Beobachtungen.
  2. Universität und Stadt: Beurteile die Aussage „Ohne die Universität wäre Tübingen heute dieselbe Stadt“. Entwickle Argumente dafür und dagegen und formuliere ein begründetes Urteil.
  3. Quellenkritik: Ein historisches Foto zeigt einen scheinbar ruhigen Marktplatz. Erkläre, warum dieses Foto allein nicht ausreicht, um den Alltag der damaligen Bevölkerung vollständig zu beschreiben.
  4. Kontinuität und Wandel: Vergleiche ein historisches und ein heutiges Bild der Neckarfront. Erkläre, welche Elemente erhalten blieben und welche Veränderungen auf neue Nutzungen hinweisen.
  5. Erinnerungskultur: Begründe, warum eine Stadt auch an schwierige und gewaltsame Kapitel ihrer Geschichte erinnern sollte. Beziehe Tübingen als Beispiel ein.
  6. Stadtplanung: Stell Dir vor, ein historisches Gebäude soll einer neuen Nutzung dienen. Entwickle Kriterien dafür, wie Denkmalschutz, Alltag und moderne Anforderungen miteinander verbunden werden können.




Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis ist wichtig, dass Du nicht nur einzelne Namen und Jahreszahlen kennst, sondern Zusammenhänge erklären und Quellen auswerten kannst.

  1. Du kannst Tübingen in Baden-Württemberg verorten und die Bedeutung des Neckars für das Stadtbild erklären.
  2. Du kannst wichtige Stationen der Stadt- und Universitätsgeschichte zeitlich einordnen.
  3. Du kannst erläutern, warum die Universitätsgründung von 1477 die Stadt dauerhaft veränderte.
  4. Du kannst Altstadt, Marktplatz, Schloss, Stiftskirche und Hölderlinturm als historische Lernorte beschreiben.
  5. Du kannst alte Fotografien als Bildquellen untersuchen und mit heutigen Ansichten vergleichen.
  6. Du kannst erklären, warum die Erinnerung an Verfolgung im Nationalsozialismus Teil der Stadtgeschichte ist.
  7. Du kannst zwischen Beobachtung, Deutung und belegter historischer Aussage unterscheiden.




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