Sehnsucht - Morgenstern, Christian - Gedichtanalyse
Einleitung
Sehnsucht – Morgenstern, Christian – Gedichtanalyse
Fach: Deutsch | Klasse: 7–8 | Thema: Gedichtanalyse, Sehnsucht, Lyrik
In dem Gedicht „Sehnsucht“ von Christian Morgenstern blickt eine Stimme nachts auf ein Tal hinab. Dort ruht eine Person, die ihr wichtig ist. Die Stimme fühlt Nähe und Schmerz zugleich.
Das Gedicht hat 16 Verse und vier Strophen. Es erschien im Gedichtband Auf vielen Wegen (1897).
Das lernst Du:
- Ein Gedicht genau lesen und verstehen.
- Reime und sprachliche Bilder erkennen.
- Aussagen mit Versen belegen.
- Eine eigene Gedichtinterpretation schreiben.

Christian Morgenstern auf einer historischen Fotografie von 1904. Fotograf unbekannt, gemeinfrei. Quelle: Wikimedia Commons.
Das Gedicht
Quellenfassung: Sehnsucht
Christian Morgenstern: „Sehnsucht“
Quellenbezug: Auf vielen Wegen. Gedichte, Berlin: Schuster & Loeffler, 1897.
Der folgende Text orientiert sich an der genannten digitalen Überlieferung. Die Schreibweise wurde mit weiteren zugänglichen Textwiedergaben verglichen. Ein Faksimile der Druckseite von 1897 wurde nicht abschließend geprüft.
Dort unten tief im Dämmer-Grunde
wo nun so wach die Wasser gehen,
und hier verstreut und da im Bunde
die mondumwobnen Villen stehn,
dort hast du nun mit all den andern
zur sanften Ruhe dich gelegt,
indes dem Freund allein im Wandern
das Blut sich minder ruhlos regt ...
Schlaf' süß in deinem Silberthale,
mein Dunkelauge, Rätselkind,
gegrüßt von jedem reinen Strahle,
der selig in die Tiefe rinnt!
Schalf' süß! und sieh den Freund im Traume
sich nächtlicher Natur vertraun
und von des Bergwalds dunklem Saume
verzückt und schmerzlich niederschaun!
Wichtig zur Texttreue: In der überprüften digitalen Textüberlieferung steht in Vers 13 „Schalf' süß!“. Das wirkt wie ein Schreib- oder Übertragungsfehler. Ob dieser bereits im Erstdruck steht, ist hier nicht sicher geklärt. Deshalb bleibt die auffällige Form in der Quellenfassung stehen.
Quellen: Zeno.org: Sehnsucht · Vergleichstext · TextGrid: Editionsnachweis
Lesefassung: behutsam angepasst
Diese Fassung macht zwei Schreibstellen leichter lesbar. Sie ist keine Übersetzung und keine freie Nacherzählung. Alle 16 Verse bleiben erhalten.
Dort unten tief im Dämmer-Grunde
wo nun so wach die Wasser gehen,
und hier verstreut und da im Bunde
die mondumwobnen Villen stehn,
dort hast du nun mit all den andern
zur sanften Ruhe dich gelegt,
indes dem Freund allein im Wandern
das Blut sich minder ruhlos regt ...
Schlaf' süß in deinem Silbertale,
mein Dunkelauge, Rätselkind,
gegrüßt von jedem reinen Strahle,
der selig in die Tiefe rinnt!
Schlaf' süß! und sieh den Freund im Traume
sich nächtlicher Natur vertraun
und von des Bergwalds dunklem Saume
verzückt und schmerzlich niederschaun!
Veränderungen: „Silberthale“ wurde zu „Silbertale“. „Schalf'“ wurde zu „Schlaf'“ berichtigt. Andere alte oder poetische Formen bleiben erhalten und werden unten erklärt.
Das Gedicht verstehen
Vier Strophen – vier Schritte
Strophe 1 (Verse 1–4): Wir sehen ein dunkles Tal, Wasser, Häuser und Mondlicht.
Strophe 2 (Verse 5–8): Eine Person ruht. Ein Freund wandert allein. Das Wandern scheint ihn ruhiger zu machen.
Strophe 3 (Verse 9–12): Die Stimme wünscht der Person einen süßen Schlaf. Sie spricht sie liebevoll an.
Strophe 4 (Verse 13–16): Die Person soll den Freund im Traum sehen. Er blickt vom Bergwald hinab. Dabei empfindet er Freude und Schmerz.
Denkfrage: Warum können sich Freude und Schmerz gleichzeitig zeigen?
Ein Bild zum Gedicht

Mondlicht über einem See. Foto: Rosendahl, gemeinfrei, Wikimedia Commons. Das Bild zeigt nicht den historischen Schauplatz des Gedichts.
Der Ausdruck „mondumwobnen Villen“ (Vers 4) lässt eine besondere Nachtlandschaft entstehen.
Schreibauftrag: Beschreibe das Bild in drei Sätzen. Suche danach zwei Wörter im Gedicht, die zu Deiner Beschreibung passen.
Hören: Wie klingt das Wasser?
Wassergeräusch von Wikimedia Commons:
Aufnahme: Fg2, gemeinfrei. Dies ist ein Naturgeräusch und keine Lesung des Gedichts.
In Vers 2 heißt es: „so wach die Wasser gehen“.
Das Wasser wird so beschrieben, als könnte es wach sein und gehen. Das nennt man eine Personifikation.
Hör- und Schreibauftrag: Höre 15 Sekunden zu. Schreibe drei passende Wörter auf. Erkläre dann, warum Morgenstern das Wasser als „wach“ beschreibt.
Sprache und Wirkung
Die wichtigsten Wörter
| Wort aus dem Gedicht | Einfache Erklärung |
|---|---|
| Dämmer-Grund | Ein Tal im schwachen Abend- oder Nachtlicht |
| mondumwobnen | Vom Mondlicht geheimnisvoll umgeben |
| indes | Während |
| Silberthale | Ein Tal, das durch das Licht silbern wirkt |
| Rätselkind | Eine liebevolle, geheimnisvolle Anrede |
| vertraun | Sich anvertrauen |
| Bergwalds Saum | Rand eines Bergwaldes |
| verzückt | Sehr begeistert oder bewegt |
Reime und Strophen
Das Gedicht besteht aus vier Strophen mit jeweils vier Versen.
Die Reime folgen meist einem Kreuzreim:
ABAB
Beispiel aus Strophe 1:
Grunde – A
gehen – B
Bunde – A
stehn – B
Die Reime geben dem Gedicht einen ruhigen Klang. Ob dieser Klang die Stimmung verstärkt, kannst Du beim Vorlesen prüfen.
Erklärvideo: Reimschema bestimmen
Video: Diego Hagen, „Gedichtanalyse: Reimschema bestimmen – kurz & knackig“, YouTube. Ergänzendes Lernvideo, nicht speziell zu Morgensterns Gedicht.
Aufgabe: Markiere in der letzten Strophe die zusammengehörenden Reimwörter.
Sprachliche Bilder
Personifikation: „so wach die Wasser gehen“ (Vers 2). Das Wasser erhält menschliche Eigenschaften.
Bildhafte Sprache: „Silberthale“ (Vers 9). Das Tal wirkt durch das Licht wie Silber. Es muss nicht wirklich aus Silber bestehen.
Gegensatz der Gefühle: „verzückt und schmerzlich“ (Vers 16). Die beiden Wörter zeigen unterschiedliche Gefühle zur gleichen Zeit.
Erklärvideo: Metaphern erkennen
Video: Die Merkhilfe, „Metapher – Was ist eine Metapher?“, YouTube.
Mini-Aufgabe: Wähle eines der sprachlichen Bilder. Schreibe: „Das Bild bedeutet für mich ..., weil ...“.
Bildvergleich: Der Blick in die Nacht

Georg Eduard Otto Saal: „Forest Landscape in the Moonlight“, 1861. Rijksmuseum Amsterdam, Digitalisat CC0, Wikimedia Commons.
Das Bild entstand vor Morgensterns Gedicht. Es ist eine Vergleichshilfe, keine Illustration aus der Gedichtausgabe.
Denkfrage: Welche Wirkung haben Dunkelheit, Licht und Abstand in dem Bild? Vergleiche sie mit Vers 16.
Der Freund im Bergwald

Waldweg in der Eifel. Foto: Túrelio, CC BY-SA 2.5, Wikimedia Commons. Das Foto zeigt einen anderen Ort und eine andere Tageszeit.
Die Stimme spricht von einem „Freund“, der wandert (Verse 7–8). Möglicherweise bezeichnet sie damit sich selbst.
Beobachtung: Im Gedicht steht, dass der Freund wandert.
Deutung: Das Wandern könnte helfen, seine Sehnsucht und innere Unruhe zu beruhigen.
Schreibauftrag: Beschreibe den möglichen Gedanken des Freundes in vier Sätzen.
Wer spricht im Gedicht?
Lyrische Stimme nennt man die Stimme, die in einem Gedicht spricht.
Autor: Christian Morgenstern hat das Gedicht verfasst.
Lyrische Stimme: Sie spricht im Gedicht zu einem „du“ und von einem „Freund“.
Interpretation: Wir können vermuten, dass die Stimme selbst dieser Freund ist. Der Text beweist das aber nicht eindeutig.
Du darfst daher nicht einfach behaupten, Morgenstern habe persönlich genau diese Nacht erlebt.
Erklärvideo: Das lyrische Ich
Video: Studyflix, „Lyrisches Ich | einfach erklärt“, YouTube.
Der Mond: Beobachtung oder Fantasie?

Mondphasen-Animation der NASA, gemeinfrei, Wikimedia Commons.
Das Gedicht nennt Mondlicht, aber keine bestimmte Mondphase. Die Animation zeigt, wie der Mond im Laufe der Zeit unterschiedlich aussieht. Sie stellt nicht den Mond aus dem Gedicht dar.
Unterscheide: Was sagt das Gedicht tatsächlich? Was ergänzt Deine Fantasie?
Eine mögliche Deutung
Im Gedicht geht es möglicherweise um den Wunsch, einer wichtigen Person nahe zu sein.
Die Person ruht im Tal. Der Freund ist draußen und wandert. Er denkt an sie.
Die Worte „verzückt und schmerzlich“ (Vers 16) zeigen, dass die Gefühle nicht einfach sind.
Wichtig: Dies ist eine mögliche Interpretation. Es bleibt offen, wer die angesprochene Person genau ist und warum sie und der Freund getrennt sind. Auch Abschied oder Trauer können als Deutungen untersucht werden, wenn Du passende Textstellen findest.
Hilfen für Deine Gedichtanalyse
Hilfe 1 – Wörter sammeln: Nutze diese Wörter: Nacht, Tal, Mondlicht, Freund, Nähe, Abstand, Ruhe, Unruhe, Freude, Schmerz.
Hilfe 2 – Satzanfänge:
- „In Vers ... steht ...“
- „Dieses Wort zeigt ...“
- „Ich vermute ..., weil ...“
- „Das könnte bedeuten, dass ...“
Hilfe 3 – Deine Deutung prüfen: Markiere die passende Textstelle. Unterscheide zwischen dem, was ausdrücklich im Gedicht steht, und Deiner eigenen Vermutung.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Lesequiz mit Zitaten: Alle Fragen beziehen sich auf die Quellenfassung. Die Versangaben helfen Dir beim Nachschlagen.
Was beschreibt „Dämmer-Grunde“ in Vers 1? (Ein dunkles Tal) (!Eine helle Schulklasse) (!Ein Schiff auf dem Meer) (!Einen großen Marktplatz)
Was erhält in „so wach die Wasser gehen“ in Vers 2 menschliche Eigenschaften? (Das Wasser) (!Der Bergwald) (!Der Freund) (!Die Villen)
Was steht laut Vers 3 und 4 „verstreut und da im Bunde“? (Villen) (!Schiffe) (!Berggipfel) (!Schulhäuser)
Was macht die angesprochene Person laut „zur sanften Ruhe dich gelegt“ in Vers 6? (Sie ruht) (!Sie singt) (!Sie fährt fort) (!Sie wandert allein)
Was deutet „das Blut sich minder ruhlos regt“ in Vers 8 an? (Die Unruhe nimmt etwas ab) (!Die Unruhe wird immer stärker) (!Der Freund schläft sofort ein) (!Die Nacht ist schon vorbei)
Was wünscht die Stimme mit „Schlaf' süß“ in Vers 9? (Einen guten Schlaf) (!Eine lange Reise) (!Einen sonnigen Morgen) (!Einen großen Sieg)
Wer ist mit „Dunkelauge, Rätselkind“ in Vers 10 angesprochen? (Die angesprochene Person) (!Der Mond) (!Das fließende Wasser) (!Der Bergwald)
Welches Bild wird durch „jedem reinen Strahle“ in Vers 11 aufgerufen? (Lichtstrahlen) (!Schneeflocken) (!Donnerwolken) (!Bunte Blätter)
Wann soll die Person laut „sieh den Freund im Traume“ in Vers 13 den Freund sehen? (Im Traum) (!Beim Frühstück) (!Während eines Festes) (!In der Schule)
Welche Gefühle stehen in „verzückt und schmerzlich“ in Vers 16 nebeneinander? (Begeisterung und Schmerz) (!Wut und Langeweile) (!Angst und Gleichgültigkeit) (!Stolz und Neid)
Memory
Finde die zusammengehörenden Begriffe und Erklärungen.
| Dämmerung | Übergang zwischen Tag und Nacht |
| Vers | Einzelne Gedichtzeile |
| Strophe | Gruppe von Gedichtzeilen |
| Kreuzreim | Reimfolge ABAB |
| Personifikation | Menschliche Eigenschaft für etwas Nichtmenschliches |
| Sehnsucht | Starker Wunsch nach Nähe |
| Lyrische Stimme | Sprechende Instanz im Gedicht |
Drag and Drop
Ordne den Beobachtungen die passenden Begriffe zu.
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Beobachtung im Gedicht |
|---|---|
| Wasser | Fließt tief unten im Tal |
| Mondlicht | Lässt die Landschaft silbern wirken |
| Freund | Wandert allein |
| Angesprochene Person | Liegt zur Ruhe |
| Bergwald | Bildet den oberen Rand des nächtlichen Blicks |
Kreuzworträtsel
Löse die Fragen zum Gedicht.
| Morgenstern | Wie lautet der Nachname des Verfassers? |
| Villen | Welche Gebäude werden in der ersten Strophe genannt? |
| Wasser | Was wird in Vers 2 als wach beschrieben? |
| Schlaf | Was wünscht die Stimme der angesprochenen Person? |
| Traum | Worin soll die Person den Freund sehen? |
| Kreuzreim | Wie heißt die Reimfolge ABAB? |
LearningApps
Hier findest Du eine Suche nach weiteren Übungen zum Thema. Die Suchergebnisse sind nicht automatisch Aufgaben zu genau diesem Gedicht.
Lückentext
Vervollständige die Sätze.
Offene Aufgaben
Wichtig: Diese Aufgaben werden nicht automatisch bewertet. Du kannst Deine Texte mit einer Partnerin, einem Partner oder Deiner Lehrkraft besprechen.
Leicht
- Gefühle: Wähle drei Gefühlswörter, die zu dem Gedicht passen. Begründe jedes Wort mit einer Textstelle. Hilfe: Freude, Trauer, Ruhe oder Sehnsucht.
- Zusammenfassung: Schreibe zu jeder Strophe einen kurzen Satz. Hilfe: Beginne mit „In dieser Strophe ...“.
- Perspektive: Schreibe vier Sätze aus der Sicht der Person im Tal. Hilfe: „Ich liege ...“, „Ich denke ...“.
- Wortschatz: Erkläre drei alte oder ungewöhnliche Wörter mit eigenen Worten. Hilfe: Nutze die Worttabelle.
Standard
- Brief: Schreibe einen kurzen Brief des Freundes an die Person im Tal. Beschreibe, was er sieht und fühlt. Nutze mindestens zwei Bilder aus dem Gedicht.
- Naturbeschreibung: Höre die Wasseraufnahme. Schreibe eine Naturbeschreibung aus fünf bis sieben Sätzen. Baue eine eigene Personifikation ein.
- Bildanalyse: Vergleiche das Mondlicht-Foto mit dem Gedicht. Beschreibe zwei Gemeinsamkeiten und einen Unterschied. Zitiere einen passenden Vers.
- Innerer Monolog: Schreibe einen inneren Monolog des wandernden Freundes. Zeige Freude und Schmerz, ohne die Gefühle direkt zu benennen.
Schwer
- Gedichtinterpretation: Schreibe eine Deutung mit zehn bis zwölf Sätzen. Erkläre, warum der Freund sich nach Nähe sehnen könnte. Belege Deine Aussagen mit mindestens zwei kurzen Zitaten.
- Mehrdeutigkeit: Prüfe zwei Möglichkeiten: Geht es vor allem um Liebe und räumliche Trennung oder könnte auch ein Abschied gemeint sein? Nenne für beide Lesarten Hinweise und Grenzen.
- Kreatives Schreiben: Schreibe ein eigenes Gedicht mit acht Versen. Verwende ein Naturbild und gegensätzliche Gefühle. Erkläre danach kurz Deine Gestaltung.
- Textkritik: Vergleiche Quellenfassung und Lesefassung. Dokumentiere die beiden Veränderungen. Erkläre, warum man historische Schreibweisen und mögliche Übertragungsfehler kennzeichnen muss.


Lernkontrolle
Zeige nicht nur, was Du weißt, sondern auch, wie Du es begründest.
- Textbeleg: Erkläre anhand von zwei Versen, wie die Landschaft zu den Gefühlen des Freundes passt.
- Vergleich: Vergleiche die ruhende Person und den wandernden Freund. Was könnte dieser Gegensatz bedeuten?
- Sprachliche Mittel: Erkläre, wie die Personifikation des Wassers die nächtliche Stimmung verändert.
- Interpretation: Formuliere zwei unterschiedliche Deutungen des letzten Verses. Begründe beide mit dem Gedicht.
- Perspektivwechsel: Schreibe eine Antwort aus Sicht der angesprochenen Person. Erkläre anschließend, was Du aus dem Gedicht übernommen und was Du erfunden hast.
- Quellenkritik: Begründe, warum man die lyrische Stimme nicht ohne Beleg mit dem Autor gleichsetzen darf.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis sammelst Du eine kurze eigene Gedichtanalyse.
Dein Lernnachweis enthält:
- Eine Einleitung mit Titel, Autor und Erscheinungsjahr des Gedichtbandes.
- Eine Zusammenfassung der vier Strophen in eigenen Worten.
- Eine Erklärung des Kreuzreims und von mindestens einem sprachlichen Bild.
- Eine begründete Deutung der Gefühle und der Beziehung zwischen Stimme, Freund und angesprochener Person.
- Mindestens zwei passende Verszitate mit Versangabe.
- Einen Schlusssatz mit Deiner eigenen, begründeten Einschätzung.
Prüfe Deinen Text: Hast Du Beobachtungen und Vermutungen getrennt? Sind Deine Zitate richtig? Ist Deine Erklärung gut verständlich?
OERs zum Thema
Texte und Quellen
- Zeno.org – Sehnsucht: Ausgangsquelle der Gedichtarbeit.
- Gedichte.eu – Sehnsucht: Vergleich der digitalen Schreibweisen.
- TextGrid Repository – Sehnsucht: Wissenschaftlich erschlossener Text; der Editionsnachweis verweist auf den Erstdruck von 1897 unter Berücksichtigung der späteren Ausgabe von 1911.
- Christian-Morgenstern-Gesellschaft – Werkausgaben: Nachweis zu Auf vielen Wegen, Berlin, 1897.
- Christian Morgenstern: Weitere Informationen über den Dichter.
Wikipedia-Artikel zu Christian Morgenstern:
Mediennachweise und Nutzungsrechte
Alle folgenden Dateien stammen von Wikimedia Commons.
- Christian Morgenstern 1904.jpg: Historische Fotografie, Fotograf unbekannt, gemeinfrei.
- Moonlight over lake.jpg: Rosendahl, gemeinfrei.
- Flowing-water-100019.ogg: Wassergeräusch, Fg2, gemeinfrei.
- Boslandschap bij maanlicht, SK-A-1827.jpg: Gemälde von Georg Eduard Otto Saal, 1861; Digitalisat Rijksmuseum, CC0 1.0.
- Waldweg 3190.jpg: Túrelio, CC BY-SA 2.5. Namensnennung und Lizenzlink sind bei einer Weiterverwendung beizubehalten.
- Moon phase animated.gif: NASA, gemeinfrei als Werk einer US-Bundesbehörde.
YouTube-Videos: Diego Hagen (Reimschema), Die Merkhilfe (Metapher) und Studyflix (lyrisches Ich). Die Videos sind direkt von ihren jeweiligen Anbietern eingebunden. Sie werden hier nicht als frei lizenzierte OER ausgegeben; ihre Nutzungsrechte verbleiben bei den jeweiligen Berechtigten.
Hinweis: Die externen Bilder, Audios und Animationen sind eigenständige Medien. Sie stammen nicht aus der Gedichtausgabe von 1897 und sind keine Belege für einen bestimmten realen Schauplatz. Es wurden keine eigenen Medien erstellt.
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