Schule schlau oder kaputt NOAH Podcast


Schule schlau oder kaputt NOAH Podcast
Einleitung
Schule: Schlau oder kaputt / NOAH Podcast ist ein aiMOOC zum Nachdenken über Schule, Lernen, Leistungsdruck, Motivation, Jugendkultur und mentale Gesundheit. Ausgangspunkt ist die Podcast-Folge, in der Schule nicht nur als Ort für Wissen und Bildung erscheint, sondern auch als Raum, in dem Jugendliche Stress, Notendruck, soziale Erwartungen, Konflikte, Unterstützung und persönliche Entwicklung erleben.
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Die Leitfrage dieses aiMOOCs lautet: Macht Schule schlau oder macht Schule kaputt? Eine einfache Antwort wäre zu kurz. Schule kann junge Menschen stärken, wenn sie Neugier, Selbstwirksamkeit, Kompetenz, Gemeinschaft, Feedback und Zukunftsorientierung fördert. Schule kann aber auch belasten, wenn sie vor allem über Noten, Vergleich, Beschämung, Dauerstress oder fehlende Mitsprache erlebt wird. In diesem Kurs untersuchst Du beide Seiten, analysierst die Podcast-Perspektive und entwickelst eigene Ideen für eine Schule, die klüger, gerechter und gesünder macht.

Thema und Leitfragen
Worum geht es?
Die Folge greift ein Thema auf, das fast alle Jugendlichen betrifft: Schulzeit. Dabei geht es um Noten, Nachprüfungen, Sitzenbleiben, Motivation, Lehrkräfte, Elternsprechtage, Sport, Handy, Instagram, Kommunikation und die Frage, ob Schule Menschen stärkt oder eher anpasst. Der Podcast ist damit ein guter Anlass, um über eigene Erfahrungen zu sprechen und sie mit pädagogischen, psychologischen und gesellschaftlichen Fragen zu verbinden.
Zentrale Leitfragen sind:
- Bildung: Was soll Schule eigentlich leisten?
- Lernen: Wann wird Lernen als sinnvoll erlebt?
- Leistungsdruck: Wann helfen Anforderungen und wann schaden sie?
- Motivation: Warum verlieren manche Jugendliche die Lust an Schule?
- Gerechtigkeit: Welche Rolle spielen Herkunft, Geld, Sprache, Unterstützung und Erwartungen?
- Jugendkultur: Wie verändert sich Schule durch Social Media, Smartphones und neue Kommunikationsformen?
- Gesundheit: Wie kann Schule fordern, ohne Menschen zu überfordern?
Ziel des aiMOOCs
Nach diesem Kurs kannst Du die Podcast-Folge sachlich einordnen, eigene Erfahrungen reflektieren, zwischen persönlicher Meinung und begründetem Argument unterscheiden, Risiken von Schulstress benennen und Vorschläge für eine lernförderliche Schulkultur entwickeln. Du lernst außerdem, wie Podcasts als Medienformat wirken: durch Gespräch, persönliche Geschichten, Sprache, Tonfall, Zielgruppe, Authentizität und emotionale Nähe.
Schule als Lern- und Lebensort
Schule ist mehr als ein Gebäude mit Klassenräumen. Sie ist eine Bildungsinstitution, ein sozialer Treffpunkt, ein Ort der Erziehung, ein Raum für Regeln, Konflikte, Freundschaften, Erfolgserlebnisse und Niederlagen. In der Schule werden Kompetenzen aufgebaut: Lesen, Schreiben, Rechnen, Argumentieren, Experimentieren, Gestalten, Präsentieren, Zusammenarbeiten und Urteilen.
Gleichzeitig erleben Jugendliche Schule sehr unterschiedlich. Für manche ist sie ein Ort, an dem sie Talente entdecken, Anerkennung bekommen und Zukunftspläne entwickeln. Für andere ist sie mit Angst, Langeweile, Überforderung oder dem Gefühl verbunden, nicht gesehen zu werden. Deshalb ist die Frage „schlau oder kaputt?“ nicht nur provokant, sondern wichtig: Sie fordert dazu auf, genauer hinzuschauen.
Was bedeutet schlau?
Schlau bedeutet in diesem aiMOOC nicht nur, viele Fakten auswendig zu können. Schlau ist, wer Zusammenhänge versteht, Fragen stellen kann, mit anderen zusammenarbeitet, Fehler als Lernchancen nutzt und das eigene Lernen steuert. Dazu gehören Fachwissen, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Medienkompetenz und Selbstkompetenz.
Eine gute Schule macht nicht nur prüfungsfähig, sondern lebensfähig. Sie hilft Dir, Informationen zu prüfen, Interessen zu entdecken, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Sie zeigt Dir auch, dass Können wächst, wenn Übung, Feedback, Geduld und passende Unterstützung zusammenkommen.
Was kann kaputt machen?
Kaputt ist in diesem Zusammenhang kein medizinischer Begriff, sondern eine zugespitzte Formulierung. Gemeint sind Erfahrungen, die Jugendlichen dauerhaft schaden können: ständige Beschämung, Angst vor Fehlern, Mobbing, unfairer Vergleich, fehlende Hilfe, Überforderung, Schlafmangel, soziale Ausgrenzung oder das Gefühl, nur noch über Noten bewertet zu werden.
Stress gehört in gewissem Maß zum Leben. Kurzfristige Anspannung kann helfen, sich auf eine Prüfung vorzubereiten oder ein Ziel zu erreichen. Problematisch wird Stress, wenn er dauerhaft wird, keine Erholung möglich ist und Betroffene sich hilflos fühlen. Dann können Konzentration, Motivation, Beziehungen, Schlaf und Wohlbefinden leiden.

Schule macht schlau
Wissen und Orientierung
Schule vermittelt grundlegendes Wissen über Sprache, Mathematik, Naturwissenschaft, Geschichte, Politik, Kunst, Sport, Wirtschaft und Ethik. Dieses Wissen ist nicht nur für Prüfungen wichtig. Es hilft Dir, Nachrichten zu verstehen, Verträge zu lesen, Statistiken einzuordnen, Manipulation zu erkennen und gesellschaftliche Entscheidungen zu beurteilen.
Denken lernen
Ein starker Unterricht trainiert nicht nur Antworten, sondern Denkwege. Du lernst, Vermutungen zu prüfen, Belege zu suchen, Widersprüche auszuhalten und eine begründete Meinung zu entwickeln. Besonders wertvoll sind Aufgaben, bei denen Du nicht nur wiedergeben musst, sondern erklären, vergleichen, bewerten oder etwas Neues gestalten sollst.
Beziehungen und Feedback
Lernen ist sozial. Eine gute Beziehung zwischen Lernenden und Lehrkräften kann Motivation, Vertrauen und Mut stärken. Gutes Feedback sagt nicht nur, was falsch ist, sondern zeigt, wie der nächste Schritt gelingen kann. Wenn Fehler nicht als Versagen, sondern als Information betrachtet werden, entsteht eine Lernkultur, in der man sich traut, Fragen zu stellen.
Selbstwirksamkeit
Selbstwirksamkeit bedeutet: Du glaubst aufgrund eigener Erfahrungen, dass Du etwas bewirken und verbessern kannst. Schule macht schlau, wenn sie Dir Erfolgserlebnisse ermöglicht, realistische Ziele setzt und Dir zeigt, wie Du durch Strategien besser werden kannst. Dazu gehören Lernpläne, Wiederholung, Pausen, Zusammenarbeit und die Fähigkeit, rechtzeitig Hilfe zu holen.
Schule kann belasten
Noten und Vergleich
Noten können Rückmeldung geben, Übergänge regeln und Leistungen sichtbar machen. Sie können aber auch zu starkem Druck führen, wenn sie als Urteil über den ganzen Menschen verstanden werden. Wer sich nur über Noten definiert, übersieht leicht andere Stärken: Kreativität, Humor, Hilfsbereitschaft, Durchhaltevermögen, handwerkliches Können, sportliche Fähigkeiten, Organisationstalent oder soziale Sensibilität.
Prüfungsangst und Leistungsdruck
Prüfungsangst entsteht häufig dort, wo sehr viel auf dem Spiel zu stehen scheint. Manche Lernende haben nicht Angst vor dem Stoff, sondern vor Bewertung, Enttäuschung oder Beschämung. Hilfreich sind transparente Erwartungen, Übungssituationen, faire Rückmeldung, realistische Lernpläne und eine Umgebung, in der über Angst gesprochen werden darf.
Langeweile und Sinnverlust
Nicht nur Überforderung belastet, sondern auch Unterforderung. Wenn Lernende nicht verstehen, warum ein Thema wichtig ist, kann Motivation verschwinden. Sinn entsteht, wenn Unterricht an echte Fragen anknüpft: Was hat das mit meinem Leben zu tun? Wofür brauche ich das? Welche Probleme kann ich damit lösen? Wie hängt es mit Zukunft, Beruf, Gesellschaft oder Alltag zusammen?
Mobbing und Ausgrenzung
Mobbing ist kein normaler Streit. Es bedeutet, dass jemand wiederholt und gezielt verletzt, gedemütigt oder ausgeschlossen wird. Schule muss hier klar handeln, weil Lernen ohne Sicherheit kaum möglich ist. Zu einer guten Schulkultur gehören Aufmerksamkeit, Schutz, klare Regeln, Vertrauenspersonen und die Bereitschaft, nicht wegzuschauen.
Jugendkultur, Social Media und Schule
Kommunikation verändert sich
Jugendliche kommunizieren heute oft über Messenger, Kurzvideos, Kommentare, Memes, Sprachnachrichten und Plattformen wie Instagram oder TikTok. Das verändert auch Schule: Informationen verbreiten sich schneller, Gruppendruck kann sichtbarer werden, Ablenkung nimmt zu, aber auch neue Formen des Lernens entstehen. Digitale Medien können erklären, vernetzen und motivieren, sie können aber auch stören, vergleichen und überfordern.
Handy zwischen Werkzeug und Ablenkung
Das Smartphone ist gleichzeitig Lernwerkzeug und Ablenkungsmaschine. Es kann für Recherche, Kalender, Lernapps, Fotos von Tafelbildern, Podcasts und kreative Projekte genutzt werden. Es kann aber auch Konzentration unterbrechen, Schlaf verschlechtern oder sozialen Druck verstärken. Entscheidend ist nicht nur ein Verbot oder eine Freigabe, sondern eine kluge Medienbildung: Wann hilft das Gerät? Wann schadet es? Welche Regeln sind fair und nachvollziehbar?
Podcast als Jugendmedium
Ein Podcast wirkt anders als ein Schulbuch. Menschen sprechen, erzählen, widersprechen, lachen, zweifeln und geben Einblicke in eigene Erfahrungen. Gerade für Jugendthemen kann das stark sein, weil persönliche Stimmen Nähe erzeugen. Gleichzeitig musst Du auch Podcasts kritisch hören: Wer spricht? Welche Erfahrungen werden verallgemeinert? Welche Perspektiven fehlen? Welche Begriffe sind zugespitzt? Welche Aussagen bräuchten Belege?
Podcast-Analyse: Schule schlau oder kaputt
Inhaltliche Analyse
Bei der Analyse der Folge achtest Du auf Themen, Beispiele und Bewertungen. Notiere, welche Schulerfahrungen als positiv dargestellt werden und welche als belastend. Untersuche, ob Schule eher als Chance, Pflicht, System, Konfliktfeld oder Lebensphase beschrieben wird. Achte besonders darauf, wie über Lehrkräfte, Eltern, Sport, Motivation und digitale Kommunikation gesprochen wird.
Sprachliche Analyse
Podcasts nutzen häufig Alltagssprache, Humor, persönliche Geschichten und direkte Ansprache. Das kann authentisch wirken. Gleichzeitig kann zugespitzte Sprache starke Gefühle auslösen. Die Formulierung „schlau oder kaputt“ ist ein Beispiel für eine starke Gegensetzung. Sie lädt zum Zuhören ein, vereinfacht aber zunächst. Deine Aufgabe ist es, aus der Zuspitzung eine differenzierte Diskussion zu machen.
Zielgruppenanalyse
Der Schwerpunkt „NOAH ist der Podcast für Jugendliche und alle, die Jugendkultur wirklich verstehen wollen“ zeigt, dass nicht nur Jugendliche angesprochen werden, sondern auch Erwachsene, die Jugendperspektiven ernst nehmen möchten. Für Schule ist das wichtig: Gute Schulentwicklung spricht nicht nur über Jugendliche, sondern mit Jugendlichen.
Was macht Schule gesund und stark?
Lernförderliche Schulkultur
Eine lernförderliche Schule verbindet Anspruch mit Unterstützung. Sie verlangt Leistung, aber sie erklärt Ziele, bietet Hilfe, erkennt Fortschritte an und schützt die Würde der Lernenden. Wichtig sind klare Regeln, respektvolle Beziehungen, Beteiligung, transparente Bewertung und Räume für Erholung.
Gute Aufgaben
Gute Aufgaben sind verständlich, herausfordernd und bedeutsam. Sie haben nicht immer nur eine richtige Lösung, sondern können zum Denken, Forschen, Diskutieren oder Gestalten anregen. Besonders stark sind Aufgaben, die mit echten Problemen verbunden sind: Wie kann eine Schule gerechter werden? Wie kann man Prüfungsstress senken? Wie erkennt man Fake News? Wie gestaltet man ein gesundes Handy-Konzept?
Beteiligung der Lernenden
Partizipation bedeutet, dass Lernende mitreden und mitgestalten können. Das betrifft Klassenregeln, Projektthemen, Feedbackformen, Pausengestaltung, digitale Regeln oder Schülervertretung. Wer beteiligt wird, erlebt Schule weniger als fremdes System und eher als gemeinsamen Lernraum.
Hilfe holen ist Stärke
Wenn Schulstress sehr stark wird, ist Hilfe wichtig. Sprich mit einer vertrauten Person: Freundinnen oder Freunden, Eltern, Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Beratungslehrkraft, Schulpsychologie oder einer medizinischen Fachperson. Hilfe zu holen bedeutet nicht, schwach zu sein. Es bedeutet, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
Strategien für Deinen Schulalltag
Lernen planen
Ein Lernplan hilft, große Aufgaben in kleine Schritte zu teilen. Statt „Ich muss alles können“ formulierst Du konkrete Ziele: Thema verstehen, Karteikarten erstellen, Übungsaufgaben lösen, Fehlerliste schreiben, mündlich erklären. Kurze regelmäßige Wiederholungen sind oft wirksamer als panisches Lernen kurz vor der Prüfung.
Mit Fehlern arbeiten
Fehler zeigen, was noch nicht sicher ist. Eine Fehlerliste kann sehr hilfreich sein: Was war mein Fehler? Warum ist er passiert? Wie erkenne ich ihn beim nächsten Mal? Welche Regel, Strategie oder Beispielaufgabe hilft? So wird aus einem Fehler ein Lernsignal.
Pausen und Erholung ernst nehmen
Konzentration braucht Erholung. Schlaf, Bewegung, Essen, soziale Kontakte und Pausen sind keine Belohnung nach dem Lernen, sondern Voraussetzungen dafür, dass Lernen funktioniert. Besonders Sport kann für viele Jugendliche ein Anker sein, weil Bewegung Stress abbauen, Gemeinschaft ermöglichen und Selbstvertrauen stärken kann.
Sinn suchen
Nicht jedes Thema fühlt sich sofort spannend an. Trotzdem kannst Du nach Sinn fragen: Welches Problem steckt dahinter? Wo begegnet mir das im Alltag? Welche Fähigkeit trainiere ich gerade? Wer braucht dieses Wissen beruflich? Welche Frage würde mich wirklich interessieren? Sinn entsteht oft, wenn Du aktiv nach Verbindungen suchst.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was ist die zentrale Leitfrage dieses aiMOOCs? (Ob Schule schlau macht oder kaputt machen kann) (!Ob Hausaufgaben grundsätzlich verboten werden müssen) (!Ob Podcasts Unterricht vollständig ersetzen) (!Ob nur Sport für Jugendliche wichtig ist)
Was bedeutet Selbstwirksamkeit? (Der Glaube, durch eigenes Handeln etwas bewirken zu können) (!Die Pflicht, immer die beste Note zu schreiben) (!Das Auswendiglernen ohne Verständnis) (!Die vollständige Kontrolle durch Lehrkräfte)
Wann kann Schulstress problematisch werden? (Wenn er dauerhaft ist und keine Erholung möglich wird) (!Wenn eine Aufgabe einmal schwierig ist) (!Wenn man vor einer Prüfung kurz aufgeregt ist) (!Wenn man ein neues Thema kennenlernt)
Welche Funktion kann gutes Feedback haben? (Es zeigt den nächsten sinnvollen Lernschritt) (!Es bewertet nur die Person) (!Es ersetzt jedes Üben) (!Es macht Noten überflüssig)
Warum ist die Formulierung schlau oder kaputt zugespitzt? (Sie stellt zwei starke Gegensätze gegenüber) (!Sie beschreibt eine mathematische Formel) (!Sie vermeidet jede Bewertung) (!Sie ist ein offizieller Schulabschluss)
Was ist ein Podcast besonders gut geeignet zu vermitteln? (Persönliche Stimmen und Erfahrungen) (!Nur schriftliche Klassenarbeiten) (!Geheime Prüfungsaufgaben) (!Amtliche Zeugnisse)
Was gehört zu Medienbildung im Umgang mit Smartphones? (Die Frage, wann das Gerät hilft und wann es stört) (!Die Nutzung ohne jede Regel) (!Das Abschreiben fremder Texte) (!Das dauerhafte Ignorieren aller digitalen Medien)
Was ist Mobbing? (Wiederholtes gezieltes Verletzen oder Ausgrenzen) (!Ein einmaliger sachlicher Streit) (!Eine faire Kritik an einer Aufgabe) (!Ein normales Unterrichtsgespräch)
Was macht eine lernförderliche Schule aus? (Sie verbindet Anspruch mit Unterstützung) (!Sie bewertet nur über Angst) (!Sie vermeidet jede Rückmeldung) (!Sie lässt Lernende immer allein)
Welche Haltung zu Fehlern unterstützt Lernen besonders? (Fehler als Lernsignale verstehen) (!Fehler grundsätzlich verstecken) (!Fehler als endgültiges Versagen sehen) (!Fehler nur anderen zuschreiben)
Memory
| Selbstwirksamkeit | Ich kann durch eigenes Handeln etwas verbessern |
| Feedback | Rückmeldung mit nächstem Lernschritt |
| Leistungsdruck | Starker Druck durch Bewertung und Vergleich |
| Medienbildung | Kluge Nutzung digitaler Geräte und Inhalte |
| Partizipation | Beteiligung an Entscheidungen |
| Schulkultur | Gemeinsame Werte und Umgangsformen |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Feedback | Lernfortschritt |
| Prüfungsangst | Bewertungssituation |
| Podcast | Hörmedium |
| Smartphone | Digitale Kommunikation |
| Partizipation | Mitbestimmung |
Kreuzworträtsel
| Feedback | Welche Rückmeldung zeigt, wie man weiterlernen kann? |
| Stress | Wie nennt man starke körperliche und psychische Anspannung? |
| Podcast | Welches Hörmedium arbeitet mit Gesprächen und Stimmen? |
| Vertrauen | Was braucht man, um offen über Probleme zu sprechen? |
| Motivation | Was beschreibt den inneren Antrieb zum Lernen? |
| Schule | Welche Institution vermittelt Bildung und begleitet junge Menschen? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Podcast-Tagebuch: Höre einen Abschnitt der Folge und notiere drei Aussagen, die Du nachvollziehen kannst, und eine Aussage, der Du widersprechen würdest.
- Schulbarometer: Zeichne eine Skala von „macht schlau“ bis „macht kaputt“ und trage fünf typische Schulsituationen ein.
- Begriffsklärung: Erkläre die Begriffe Stress, Motivation, Feedback und Selbstwirksamkeit in eigenen Worten.
- Lernort-Schule: Fotografiere oder skizziere einen Ort in Deiner Schule, an dem Du gut lernen kannst, und begründe Deine Wahl.
Standard
- Interview-Projekt: Befrage drei Personen unterschiedlicher Altersgruppen zur Frage, ob Schule sie eher gestärkt oder belastet hat, und vergleiche die Antworten.
- Argumentation: Schreibe einen Kommentar mit der These „Schule braucht weniger Druck und mehr Sinn“ und belege Deine Position mit Beispielen.
- Medienanalyse: Untersuche, wie die Podcast-Folge durch Sprache, Tonfall, Beispiele und persönliche Geschichten Nähe zur Zielgruppe erzeugt.
- Schulregel-Check: Wähle eine Regel Deiner Schule aus und bewerte, ob sie Lernen, Gesundheit und Gerechtigkeit fördert.
Schwer
- Schulentwicklung: Entwickle ein Konzept für eine Schule, die Leistung fordert, aber psychische Belastungen verringert.
- Debatte: Organisiere eine Pro-und-Contra-Diskussion zur Frage, ob Noten abgeschafft, verändert oder beibehalten werden sollten.
- Forschungsprojekt: Erstelle eine anonyme Umfrage zu Schulstress, Motivation und Unterstützung und werte die Ergebnisse verantwortungsvoll aus.
- Podcast-Produktion: Produziere eine eigene kurze Podcast-Folge mit dem Titel „Schule, die stärkt“ und achte auf Dramaturgie, Gesprächsführung und Quellenklarheit.

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Lernkontrolle
- Fallanalyse: Eine Schülerin hat gute Noten, schläft aber schlecht und hat Angst vor jeder Prüfung. Analysiere, warum Erfolg und Belastung gleichzeitig auftreten können.
- Transferaufgabe: Übertrage die Frage „schlau oder kaputt“ auf ein anderes System, zum Beispiel Sportverein, Social Media oder Ausbildung.
- Perspektivwechsel: Formuliere dieselbe Schulsituation aus Sicht einer lernenden Person, einer Lehrkraft und eines Elternteils.
- Konzeptentwicklung: Entwirf drei konkrete Maßnahmen, die Prüfungsstress senken, ohne Leistungsansprüche völlig aufzugeben.
- Medienkritik: Prüfe, welche Stärken und Grenzen ein Podcast hat, wenn er gesellschaftliche Probleme wie Schule diskutiert.
- Gerechtigkeitsprüfung: Erkläre, wie Herkunft, Sprache, Geld, Unterstützung und Erwartungen schulische Chancen beeinflussen können.
Lernnachweis
Für Deinen Lernnachweis ist wichtig, dass Du nicht nur persönliche Meinungen äußerst, sondern sie begründest. Zeige, dass Du die Podcast-Folge verstanden hast, zentrale Begriffe erklären kannst und zwischen Einzelerfahrung und allgemeiner Aussage unterscheidest. Ein guter Lernnachweis enthält eine kurze Inhaltszusammenfassung, eine Analyse der Leitfrage, Beispiele aus Schule und Jugendkultur, eine reflektierte Bewertung, eigene Lösungsvorschläge und eine saubere Darstellung. Möglich sind ein Essay, eine Präsentation, ein Podcast, ein Plakat, ein Erklärvideo, eine Debatte oder ein Portfolio.
OERs zum Thema
Quellen und Orientierung
- Schule: Grundbegriff für die Schule als Bildungsinstitution, Lernort und gesellschaftliche Einrichtung.
- Stress: Orientierung zur Unterscheidung von kurzfristiger Anspannung und längerfristiger Belastung.
- Schulangst: Orientierung zu Leistungsangst, sozialer Angst und belastenden Schulerfahrungen.
- Podcast: Grundbegriff zur Analyse von Hörmedien, Gesprächen, Zielgruppen und Erzählformen.
- Medienbildung: Orientierung für den reflektierten Umgang mit Smartphone, Social Media und digitalen Lernformen.
Links
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