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Schriftliche Multiplikation sicher anwenden - Rechnen

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Schriftliche Multiplikation sicher anwenden - Rechnen



Einleitung

Die schriftliche Multiplikation ist ein bewährtes Rechenverfahren, mit dem Du zwei mehrstellige Zahlen sicher miteinander multiplizieren kannst. Sie gehört zu den zentralen Verfahren im Bereich Rechnen und hilft Dir besonders dann, wenn eine Aufgabe im Kopf zu groß oder zu unübersichtlich wird. Beim schriftlichen Multiplizieren zerlegst Du eine schwierige Multiplikation in mehrere überschaubare Teilrechnungen. Dabei nutzt Du das Einmaleins, das Stellenwertsystem, den Übertrag und am Ende häufig die schriftliche Addition.

Dieser aiMOOC führt Dich Schritt für Schritt durch das Verfahren. Du lernst, wie Du Zahlen richtig untereinander notierst, wie Du mit Einer, Zehner, Hundertern und höheren Stellenwerten arbeitest, wie Du Teilprodukte bildest und wie Du Dein Ergebnis überprüfst. Ziel ist nicht nur, dass Du Ergebnisse findest, sondern dass Du verstehst, warum das Verfahren funktioniert und wie Du typische Fehler vermeidest.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du die schriftliche Multiplikation sicher anwenden, erklären und kontrollieren.

  1. Verfahren: Du kannst mehrstellige Zahlen schriftlich multiplizieren.
  2. Stellenwertsystem: Du kannst erklären, warum Teilprodukte stellengerecht untereinander stehen müssen.
  3. Übertrag: Du kannst Überträge korrekt notieren und verrechnen.
  4. Kontrolle: Du kannst Ergebnisse durch Überschlag, Rückrechnung oder alternative Lösungswege überprüfen.
  5. Transfer: Du kannst das Verfahren auf Sachaufgaben, Kommazahlen und eigene Fehleranalysen übertragen.


Grundidee der schriftlichen Multiplikation

Die schriftliche Multiplikation nutzt eine einfache mathematische Idee: Eine mehrstellige Zahl kann in Stellenwerte zerlegt werden. Die Zahl 36 besteht zum Beispiel aus 3 Zehnern und 6 Einern. Deshalb gilt:

36 = 30 + 6

Wenn Du 247 · 36 rechnest, kannst Du also rechnen:

247 · 36 = 247 · 30 + 247 · 6

Dieses Zerlegen ist eine Anwendung des Distributivgesetzes. Aus einer großen Aufgabe werden zwei kleinere Aufgaben. Die Ergebnisse dieser Teilaufgaben heißen Teilprodukte. Am Ende werden die Teilprodukte addiert. Genau das geschieht beim schriftlichen Multiplizieren.


Beispiel: 247 · 36

Bei der Aufgabe 247 · 36 multiplizierst Du zuerst mit der Einerstelle 6 und danach mit der Zehnerstelle 3. Weil die 3 in 36 für 30 steht, muss das zweite Teilprodukt eine Stelle weiter links beginnen oder eine Null am Ende erhalten.

Schritt Rechnung Bedeutung
Einerstelle 247 · 6 = 1482 Das erste Teilprodukt entsteht aus der Multiplikation mit 6.
Zehnerstelle 247 · 30 = 7410 Das zweite Teilprodukt entsteht aus der Multiplikation mit 30.
Addition 1482 + 7410 = 8892 Die Summe der Teilprodukte ist das Produkt.

Das Ergebnis lautet: 247 · 36 = 8892.


Das Verfahren Schritt für Schritt

Die schriftliche Multiplikation folgt einem festen Algorithmus. Ein Algorithmus ist eine genaue Abfolge von Schritten, mit der Du zuverlässig zu einem Ergebnis kommst.

  1. Aufschreiben: Schreibe die beiden Faktoren so auf, dass die Stellenwerte klar erkennbar sind.
  2. Multiplizieren: Beginne mit der Einerstelle des zweiten Faktors und multipliziere sie mit jeder Ziffer des ersten Faktors.
  3. Übertrag: Notiere Überträge klein und rechne sie beim nächsten Schritt mit.
  4. Teilprodukt: Schreibe jedes Teilprodukt an die richtige Stelle.
  5. Zehnerstelle: Beginne bei der nächsten Ziffer des zweiten Faktors eine Stelle weiter links oder denke an die entsprechende Null.
  6. Addition: Addiere alle Teilprodukte schriftlich.
  7. Kontrolle: Prüfe das Ergebnis mit einem Überschlag oder einer Gegenstrategie.


Stellenwerte sicher beachten

Das Stellenwertsystem ist der wichtigste Grund für die Anordnung der Teilprodukte. Jede Ziffer hat einen Wert, der von ihrer Position abhängt. In der Zahl 36 bedeutet die Ziffer 6 wirklich 6, die Ziffer 3 bedeutet aber 30. Darum darf das Teilprodukt zur 3 nicht unter der Einerstelle beginnen.

Eine häufige Regel lautet: Jedes neue Teilprodukt beginnt eine Stelle weiter links. Manche Lernende schreiben stattdessen eine Platzhalter-Null. Beide Schreibweisen sind richtig, solange die Stellenwerte stimmen.


Der Übertrag

Ein Übertrag entsteht, wenn bei einer Ziffernrechnung ein Ergebnis größer als 9 ist. Beispiel: 7 · 6 = 42. Du schreibst die 2 in die aktuelle Stelle und merkst Dir die 4 als Übertrag für die nächste Stelle. Beim nächsten Produkt wird der Übertrag addiert.

Der Übertrag ist kein Zusatz, sondern gehört vollständig zum Ergebnis der Teilmultiplikation. Fehler beim Übertrag gehören zu den häufigsten Fehlerquellen. Deshalb lohnt es sich, Überträge klein, aber deutlich zu notieren.


Beispiel mit Übertrag: 324 · 17

Du rechnest zuerst 324 · 7:

  1. Einer: 7 · 4 = 28, schreibe 8, übertrage 2.
  2. Zehner: 7 · 2 = 14, plus 2 ergibt 16, schreibe 6, übertrage 1.
  3. Hunderter: 7 · 3 = 21, plus 1 ergibt 22, schreibe 22.

Das erste Teilprodukt ist 2268. Danach rechnest Du 324 · 10 = 3240. Nun addierst Du:

2268 + 3240 = 5508

Also gilt: 324 · 17 = 5508.


Schriftliche Multiplikation mit mehrstelligen Faktoren

Wenn beide Faktoren mehrere Stellen haben, gehst Du genauso vor. Du bildest für jede Ziffer des zweiten Faktors ein eigenes Teilprodukt. Wichtig ist, dass jede Zeile ihren richtigen Stellenwert erhält.


Beispiel: 1324 · 48

Die Zahl 48 besteht aus 40 + 8. Deshalb rechnest Du:

Teilrechnung Ergebnis Erklärung
1324 · 8 10592 Multiplikation mit der Einerstelle
1324 · 40 52960 Multiplikation mit der Zehnerstelle
10592 + 52960 63552 Addition der Teilprodukte

Das Produkt lautet: 1324 · 48 = 63552.


Warum die Reihenfolge nicht das Ergebnis verändert

Du kannst mathematisch erklären, warum das Verfahren funktioniert. Die Multiplikation ist mit der Addition verbunden: Wenn Du einen Faktor zerlegst, darfst Du jeden Teil einzeln multiplizieren und danach addieren. Das ist das Distributivgesetz. Außerdem verändert die Reihenfolge der Faktoren das Produkt nicht. Das nennt man Kommutativgesetz der Multiplikation. Trotzdem ist beim schriftlichen Verfahren die gewählte Reihenfolge praktisch wichtig, weil sie bestimmt, welche Teilprodukte Du aufschreibst.


Multiplikation mit Nullen

Nullen können eine Rechnung vereinfachen, aber auch zu Fehlern führen. Wenn ein Faktor auf 0 endet, kannst Du zuerst ohne diese Endnullen rechnen und sie am Ende passend ergänzen.


Beispiel: 460 · 30

Du kannst rechnen:

46 · 3 = 138

Da 460 eine Endnull und 30 eine Endnull hat, werden insgesamt zwei Endnullen ergänzt. Also gilt:

460 · 30 = 13800

Wichtig ist: Die Nullen stehen für Stellenwerte. Du darfst sie nicht zufällig anhängen, sondern musst verstehen, warum sie entstehen.


Multiplikation mit Kommazahlen

Auch Kommazahlen kannst Du schriftlich multiplizieren. Du rechnest zunächst so, als ob keine Kommas vorhanden wären. Danach setzt Du das Komma im Ergebnis. Die Anzahl der Nachkommastellen im Produkt ist die Summe der Nachkommastellen beider Faktoren.


Beispiel: 3,6 · 2,4

Du rechnest zuerst 36 · 24 = 864. Die Zahl 3,6 hat eine Nachkommastelle und die Zahl 2,4 hat eine Nachkommastelle. Zusammen sind das zwei Nachkommastellen. Deshalb wird aus 864 das Ergebnis 8,64.

Also gilt: 3,6 · 2,4 = 8,64.


Ergebnisse kontrollieren

Sicheres Rechnen bedeutet, dass Du Dein Ergebnis prüfst. Eine gute Kontrolle entdeckt viele Fehler, bevor Du eine Aufgabe abgibst.

  1. Überschlag: Runde die Faktoren und prüfe, ob Dein Ergebnis ungefähr passt.
  2. Gegenrechnung: Teile das Produkt durch einen Faktor und prüfe, ob der andere Faktor entsteht.
  3. Tauschaufgabe: Multipliziere die Faktoren in anderer Reihenfolge, wenn das sinnvoll ist.
  4. Teilprodukt: Kontrolliere einzelne Teilprodukte, bevor Du alles addierst.
  5. Plausibilitätsprüfung: Überlege, ob das Ergebnis viel zu klein oder viel zu groß ist.


Beispiel für einen Überschlag

Bei 247 · 36 kannst Du überschlagen: 250 · 40 = 10000. Das genaue Ergebnis 8892 liegt in der Nähe. Es ist kleiner als 10000, weil beide gerundeten Faktoren etwas größer gewählt wurden. Der Überschlag zeigt: Das Ergebnis ist plausibel.


Typische Fehler und Strategien dagegen

Beim schriftlichen Multiplizieren treten bestimmte Fehler besonders häufig auf. Du kannst sie vermeiden, wenn Du sie kennst.

Fehler Warum er passiert Strategie
Teilprodukt steht falsch Der Stellenwert wurde nicht beachtet. Nutze Karopapier und beginne jede neue Zeile eine Stelle weiter links.
Übertrag vergessen Der Übertrag wurde nicht deutlich notiert. Schreibe Überträge klein, aber sichtbar über die passende Stelle.
Einmaleinsfehler Eine Grundaufgabe wurde falsch erinnert. Kontrolliere schwierige Einmaleinsaufgaben mit Zerlegung.
Addition fehlerhaft Die Teilprodukte wurden nicht stellengerecht addiert. Prüfe die Addition noch einmal getrennt von der Multiplikation.
Ergebnis nicht geprüft Die Rechnung wurde ohne Überschlag abgeschlossen. Mache nach jeder Aufgabe eine kurze Plausibilitätsprüfung.


Rechenstrategien zum sicheren Anwenden

Sicher wirst Du nicht durch schnelles Raten, sondern durch kluge Strategien. Nutze je nach Aufgabe verschiedene Wege.


Strategie: Zerlegen

Du kannst einen Faktor zerlegen. Aus 58 wird zum Beispiel 60 - 2. Dann gilt:

304 · 58 = 304 · 60 - 304 · 2

Diese Strategie eignet sich gut für Kopfrechnen und zur Kontrolle.


Strategie: Stellenwert bewusst sprechen

Sprich beim Rechnen nicht nur "mal 3", sondern "mal 30", wenn die Ziffer in der Zehnerstelle steht. So erinnerst Du Dich daran, dass das Teilprodukt verschoben werden muss.


Strategie: Erst schätzen, dann rechnen

Ein Überschlag vor der Rechnung hilft Dir, eine Erwartung zu entwickeln. Wenn Dein Endergebnis stark davon abweicht, suchst Du gezielt nach Fehlern.


Anwendung in Sachaufgaben

Die schriftliche Multiplikation brauchst Du nicht nur in Rechenpäckchen. Sie hilft Dir auch bei Sachaufgaben, zum Beispiel beim Berechnen von Preisen, Flächen, Mengen oder Zeiten.


Beispiel: Eintrittskarten

Eine Schule kauft 126 Eintrittskarten. Eine Karte kostet 14 Euro. Du rechnest:

126 · 14 = 126 · 10 + 126 · 4 = 1260 + 504 = 1764

Die Schule bezahlt 1764 Euro.


Beispiel: Fläche

Ein rechteckiger Schulhof ist 48 Meter lang und 27 Meter breit. Die Fläche berechnest Du mit Länge · Breite:

48 · 27 = 48 · 20 + 48 · 7 = 960 + 336 = 1296

Die Fläche beträgt 1296 Quadratmeter.


Übungsteil mit Selbstkontrolle

Bearbeite die Aufgaben schriftlich. Kontrolliere danach mit Überschlag und vergleiche Deine Ergebnisse.

Aufgabe Ergebnis Hinweis zur Kontrolle
174 · 23 4002 170 · 20 ergibt ungefähr 3400, das genaue Ergebnis ist etwas größer.
509 · 27 13743 500 · 30 ergibt ungefähr 15000.
806 · 45 36270 800 · 45 ergibt ungefähr 36000.
1250 · 32 40000 1250 · 30 plus 1250 · 2.
4,8 · 1,6 7,68 48 · 16 = 768, dann zwei Nachkommastellen setzen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist das Ergebnis einer Multiplikation? (Produkt) (!Summe) (!Differenz) (!Quotient)




Welche Grundidee steckt hinter der schriftlichen Multiplikation? (Eine große Multiplikation wird in Teilprodukte zerlegt) (!Alle Ziffern werden ohne Stellenwert addiert) (!Man rechnet immer nur mit der größten Ziffer) (!Das Ergebnis wird geschätzt und nicht berechnet)




Warum beginnt ein Teilprodukt zur Zehnerstelle eine Stelle weiter links? (Weil die Ziffer für Zehner steht) (!Weil die Rechnung sonst kürzer aussieht) (!Weil die Einerstelle ausgelassen wird) (!Weil der Übertrag dort immer steht)




Welche Aussage zum Übertrag ist richtig? (Der Übertrag wird zur nächsten passenden Stelle addiert) (!Der Übertrag wird am Ende ignoriert) (!Der Übertrag wird immer unter die Rechnung geschrieben) (!Der Übertrag ersetzt das Teilprodukt)




Was hilft besonders, um Stellenwertfehler zu vermeiden? (Karopapier und stellengerechtes Schreiben) (!Nur Kopfrechnen ohne Aufschreiben) (!Alle Zahlen linksbündig schreiben) (!Teilprodukte zufällig anordnen)




Wie kontrollierst Du ein Ergebnis schnell auf Plausibilität? (Mit einem Überschlag) (!Mit einer neuen zufälligen Aufgabe) (!Mit dem Weglassen aller Überträge) (!Mit dem Vertauschen einzelner Ziffern)




Was gilt bei der Multiplikation von Kommazahlen? (Die Nachkommastellen der Faktoren werden zusammengezählt) (!Das Komma wird immer ganz nach rechts gesetzt) (!Kommas werden beim Ergebnis nie gebraucht) (!Die Nachkommastellen werden voneinander abgezogen)




Welches Ergebnis gehört zu 247 mal 36? (8892) (!8829) (!9982) (!7426)




Welche Rechenart brauchst Du am Ende häufig bei mehreren Teilprodukten? (Addition) (!Division) (!Subtraktion) (!Wurzelziehen)




Welche Aussage beschreibt das Distributivgesetz passend? (Ein zerlegter Faktor darf in Teilen multipliziert und anschließend addiert werden) (!Ein Produkt ist immer kleiner als beide Faktoren) (!Eine Zahl darf nur mit der Einerstelle multipliziert werden) (!Der Übertrag darf frei gewählt werden)





Memory

Faktor Zahl, die multipliziert wird
Produkt Ergebnis einer Multiplikation
Übertrag Gemerkter Wert für die nächste Stelle
Teilprodukt Zwischenergebnis einer Multiplikationszeile
Stellenwert Wert einer Ziffer an ihrer Position
Überschlag Grobe Kontrolle durch Runden
Einmaleins Grundlage vieler Ziffernprodukte
Komma Zeichen für Nachkommastellen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Faktoren aufschreiben Vorbereitung der Rechnung
Einerstelle multiplizieren erstes Teilprodukt
Zehnerstelle multiplizieren verschobenes Teilprodukt
Teilprodukte addieren Produkt berechnen
Überschlag vergleichen Ergebnis kontrollieren






Kreuzworträtsel

Produkt Wie heißt das Ergebnis einer Multiplikation?
Faktor Wie heißt eine Zahl, die multipliziert wird?
Übertrag Was merkst Du Dir, wenn ein Ziffernprodukt größer als neun ist?
Stellenwert Was bestimmt den Wert einer Ziffer in einer Zahl?
Einmaleins Welche Grundlage brauchst Du für viele kleine Multiplikationen?
Addition Welche Rechenart nutzt Du zum Zusammenfassen der Teilprodukte?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Bei der schriftlichen Multiplikation zerlegst Du einen Faktor nach seinem

. Aus den einzelnen Multiplikationen entstehen

. Diese Teilprodukte werden am Ende stellengerecht

. Wenn ein Ziffernprodukt größer als neun ist, entsteht ein

. Bei Kommazahlen setzt Du das

erst nach der Multiplikation passend ins Ergebnis. Ein

hilft Dir zu prüfen, ob Dein Ergebnis plausibel ist.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Rechenplakat: Gestalte ein Plakat, auf dem Du die schriftliche Multiplikation an der Aufgabe 234 · 12 Schritt für Schritt erklärst.
  2. Fehlersuche: Erfinde drei schriftliche Multiplikationen mit je einem typischen Fehler und markiere, wo der Fehler steckt.
  3. Einmaleins-Training: Erstelle zehn Einmaleinsaufgaben, die Dir beim schriftlichen Multiplizieren besonders helfen, und übe sie mit einer Partnerin oder einem Partner.
  4. Überschlag: Wähle fünf Multiplikationsaufgaben und notiere zuerst einen Überschlag, bevor Du schriftlich rechnest.


Standard

  1. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video, in dem Du erklärst, warum das zweite Teilprodukt bei einer zweistelligen Zahl verschoben wird.
  2. Sachaufgabe: Schreibe drei eigene Sachaufgaben, die mit schriftlicher Multiplikation gelöst werden können, und gib vollständige Lösungswege an.
  3. Rechenkonferenz: Vergleiche mit einer Lerngruppe zwei verschiedene Lösungswege für dieselbe Multiplikationsaufgabe und bewertet deren Übersichtlichkeit.
  4. Fehleranalyse: Sammle fünf falsche Lösungen aus Übungsaufgaben, beschreibe die Fehlerart und formuliere eine passende Merkhilfe.


Schwer

  1. Mathematische Begründung: Erkläre mit dem Distributivgesetz, warum die schriftliche Multiplikation zuverlässig funktioniert.
  2. Kommazahl-Projekt: Entwickle eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Multiplikation von Kommazahlen und belege sie mit drei Beispielen.
  3. Alltagsrechnung: Untersuche eine echte Alltagssituation, etwa Einkauf, Fläche oder Fahrstrecke, und löse sie mit schriftlicher Multiplikation.
  4. Lernstation: Plane eine Lernstation für jüngere Lernende mit Erklärung, Übungsaufgaben, Lösungskarten und einer Selbstkontrolle.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum eine falsch eingerückte Teilproduktzeile zu einem falschen Ergebnis führt.
  2. Sachzusammenhang: Ein Sportverein bestellt mehrere Trikots zu einem festen Stückpreis. Entwickle eine passende Sachaufgabe, löse sie schriftlich und prüfe das Ergebnis mit einem Überschlag.
  3. Fehlerdiagnose: Analysiere eine fehlerhafte schriftliche Multiplikation und unterscheide zwischen Einmaleinsfehler, Übertragsfehler und Stellenwertfehler.
  4. Strategievergleich: Vergleiche schriftliche Multiplikation, Zerlegung im Kopf und Taschenrechnerkontrolle. Beschreibe, wann welches Verfahren sinnvoll ist.
  5. Kommazahlen: Übertrage das schriftliche Verfahren auf eine Kommazahlaufgabe und begründe die Position des Kommas im Ergebnis.
  6. Begründung: Zeige mit einer Zerlegung eines Faktors, wie das Distributivgesetz im schriftlichen Verfahren sichtbar wird.




Lernnachweis

Für einen überzeugenden Lernnachweis zum Thema Schriftliche Multiplikation sicher anwenden solltest Du zeigen, dass Du das Verfahren nicht nur auswendig kennst, sondern sicher, begründet und kontrolliert anwenden kannst.

  1. Rechenweg: Du stellst schriftliche Multiplikationen sauber, stellengerecht und nachvollziehbar dar.
  2. Begründung: Du erklärst die Bedeutung von Teilprodukt, Übertrag und Stellenwert.
  3. Kontrolle: Du prüfst Ergebnisse mit Überschlag oder Gegenrechnung.
  4. Fehleranalyse: Du findest typische Fehler und verbesserst sie begründet.
  5. Anwendung: Du löst Sachaufgaben mit mehrstelligen Faktoren.
  6. Darstellung: Du präsentierst mindestens eine Aufgabe so, dass eine andere Person Deinen Lösungsweg verstehen kann.
  7. Reflexion: Du beschreibst, welche Strategie Dir beim sicheren Rechnen besonders hilft.




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