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Schreiben 1

Aus MOOCsWiki Staging



Schreiben 1




Einleitung

Schreiben ist eine grundlegende Kulturtechnik, mit der Menschen Gedanken, Erfahrungen, Wissen, Gefühle, Beobachtungen und Argumente festhalten, ordnen und weitergeben. Beim Schreiben verwandelst Du innere Vorstellungen in Sprache, Zeichen und Texte. Dadurch können andere Menschen Deine Ideen lesen, prüfen, weiterentwickeln oder darauf reagieren. Schreiben ist deshalb nicht nur eine schulische Fähigkeit, sondern auch ein Werkzeug für Kommunikation, Denken, Kreativität, Beruf und Demokratie.

Wer schreibt, trifft viele Entscheidungen: Was ist mein Thema? Für wen schreibe ich? Was will ich erreichen? Welche Textsorte passt? Wie baue ich meinen Text auf? Welche Wörter sind genau? Welche Sätze sind verständlich? Wie überarbeite ich meinen Text? Ein guter Text entsteht selten in einem einzigen Schritt. Meist entwickelt er sich durch Planen, Formulieren, Prüfen und Überarbeiten.

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Was bedeutet Schreiben?

Schreiben bedeutet, sprachliche Zeichen dauerhaft festzuhalten. Diese Zeichen können handschriftlich, gedruckt oder digital entstehen. Schreiben ist eng mit Lesen, Sprechen, Hören, Grammatik, Rechtschreibung und Textverständnis verbunden. In der Schule lernst Du nicht nur Buchstaben und Wörter zu schreiben, sondern auch eigene Texte bewusst zu gestalten.

Beim Schreiben geht es um Inhalt, Aufbau, Sprache und Wirkung. Ein Text soll nicht nur richtig geschrieben sein. Er soll auch zur Situation passen. Eine Erzählung soll anschaulich und spannend sein. Eine Beschreibung soll genau und geordnet sein. Eine Argumentation soll überzeugend und logisch sein. Ein Bericht soll sachlich und klar informieren.


Schreiben als Denkprozess

Schreiben hilft Dir beim Denken. Wenn Du Deine Gedanken aufschreibst, werden sie sichtbarer. Du erkennst Lücken, ordnest Zusammenhänge und findest neue Ideen. Deshalb ist Schreiben auch ein Mittel zum Lernen. Notizen, Mindmaps, Lerntagebücher, Zusammenfassungen und Essays helfen dabei, Wissen zu verarbeiten.

Ein wichtiger Grundsatz lautet: Schreiben ist Überarbeiten. Gute Autorinnen und Autoren prüfen ihre Texte mehrfach. Sie verbessern Wörter, streichen Wiederholungen, verändern Satzanfänge, ergänzen Beispiele und achten auf eine klare Struktur.


Der Schreibprozess


Planen

Beim Planen sammelst Du Ideen, klärst Dein Ziel und legst eine Struktur fest. Hilfreich sind Brainstorming, Cluster, Mindmap, Stichwortzettel oder eine Gliederung. Du überlegst, welche Informationen wichtig sind und in welcher Reihenfolge sie erscheinen sollen. Eine gute Planung verhindert, dass Dein Text ungeordnet wirkt oder wichtige Punkte fehlen.


Formulieren

Beim Formulieren entstehen Sätze und Absätze. Du achtest darauf, dass Deine Gedanken verständlich werden. Gute Formulierungen sind genau, abwechslungsreich und passend zur Textsorte. Ein sachlicher Text braucht andere Wörter als eine spannende Geschichte. Beim Formulieren darfst Du zunächst frei schreiben, denn die erste Fassung muss noch nicht perfekt sein.


Überarbeiten

Beim Überarbeiten prüfst Du Deinen Text aus der Sicht der Lesenden. Du fragst Dich: Ist der Text vollständig? Ist die Reihenfolge sinnvoll? Gibt es unklare Stellen? Sind die Übergänge gelungen? Stimmen Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik? Überarbeiten bedeutet nicht nur Fehler suchen, sondern den Text gezielt verbessern.


Veröffentlichen und Rückmeldung nutzen

Texte können vorgelesen, ausgestellt, digital geteilt oder abgegeben werden. Rückmeldungen helfen Dir, Deine Schreibkompetenz zu verbessern. Gute Rückmeldungen sind konkret, respektvoll und begründet. Sie beziehen sich nicht nur auf Fehler, sondern auch auf gelungene Stellen.


Textsorten


Erzählende Texte

Eine Erzählung stellt ein Geschehen lebendig dar. Sie besitzt oft eine Einleitung, einen Hauptteil mit Höhepunkt und einen Schluss. Wichtig sind anschauliche Verben, passende Adjektive, wörtliche Rede, Gefühle und Spannung. Erzählende Texte können erfunden sein oder auf echten Erlebnissen beruhen.


Informierende Texte

Ein Bericht, eine Beschreibung oder eine Zusammenfassung soll sachlich informieren. Dabei kommt es auf Genauigkeit, klare Ordnung und neutrale Sprache an. Persönliche Meinungen werden nur verwendet, wenn sie ausdrücklich gefragt sind.


Argumentierende Texte

Eine Argumentation möchte überzeugen. Sie enthält eine These, begründete Argumente, passende Beispiele und oft ein Fazit. Wichtig ist, dass Deine Gedanken logisch aufeinander aufbauen. Eine gute Argumentation berücksichtigt auch mögliche Gegenargumente.


Kreative Texte

Zu den kreativen Texten gehören Gedichte, Kurzgeschichten, Dialoge, szenische Texte oder freie Schreibformen. Hier darfst Du mit Sprache experimentieren, Bilder erzeugen und ungewöhnliche Perspektiven wählen.


Sprache bewusst gestalten

Gute Texte verwenden Wörter gezielt. Vermeide unnötige Wiederholungen und ungenaue Begriffe wie „Ding“, „Sache“ oder „machen“, wenn es genauere Wörter gibt. Unterschiedliche Satzanfänge, passende Konnektoren und klare Absätze helfen beim Lesen. Konnektoren wie „zunächst“, „außerdem“, „deshalb“, „jedoch“ oder „abschließend“ zeigen Zusammenhänge.

Auch Rechtschreibung und Zeichensetzung sind wichtig. Sie machen Texte verständlich und zuverlässig. Fehler sind beim Entwerfen normal. Entscheidend ist, dass Du lernst, sie durch Strategien zu finden: langsam lesen, rückwärts Wort für Wort prüfen, Wörter nachschlagen, Regeln anwenden und Rückmeldungen nutzen.


Schreiben in der digitalen Welt

Heute entstehen viele Texte digital: E-Mails, Chats, Blogbeiträge, Präsentationen, Kommentare, Lernplattformen oder gemeinsame Dokumente. Digitales Schreiben bietet Chancen, weil Texte leicht überarbeitet, geteilt und gemeinsam bearbeitet werden können. Gleichzeitig brauchst Du Medienkompetenz: Du musst Quellen prüfen, Urheberrechte beachten, respektvoll kommunizieren und zwischen privaten und öffentlichen Texten unterscheiden.


Schreibstrategien

  1. Schreibziel: Kläre, was Dein Text erreichen soll.
  2. Adressat: Überlege, für wen Du schreibst.
  3. Gliederung: Ordne Deine Gedanken vor dem Formulieren.
  4. Absatz: Trenne Sinnabschnitte sichtbar.
  5. Überarbeitung: Prüfe Inhalt, Aufbau, Sprache und Richtigkeit.
  6. Feedback: Nutze Rückmeldungen, um Deinen Text zu verbessern.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein wichtiges Merkmal des Schreibprozesses? (Planen, Formulieren und Überarbeiten gehören zusammen) (!Ein guter Text entsteht immer ohne Änderung) (!Rechtschreibung ist beim Schreiben unwichtig) (!Schreiben besteht nur aus schönem Abschreiben)




Welche Frage hilft beim Planen eines Textes besonders? (Für wen und wozu schreibe ich?) (!Wie kann ich möglichst viele Fremdwörter verwenden?) (!Wie vermeide ich Absätze?) (!Wie schreibe ich ohne Thema?)




Was ist eine These? (Eine begründbare Behauptung) (!Eine zufällige Überschrift) (!Ein Rechtschreibfehler) (!Ein Satzzeichen)




Welche Textsorte soll vor allem sachlich informieren? (Bericht) (!Märchen) (!Tagebucheintrag) (!Fantasiegeschichte)




Was verbessert die Verständlichkeit eines Textes? (Klare Absätze und passende Übergänge) (!Möglichst lange Sätze ohne Punkt) (!Unklare Wörter) (!Viele Wiederholungen)




Was ist beim Überarbeiten besonders sinnvoll? (Den Text aus Sicht der Lesenden prüfen) (!Nur die Überschrift ansehen) (!Alle Absätze entfernen) (!Den Text sofort löschen)




Welche Aufgabe haben Konnektoren? (Sie verbinden Gedanken logisch) (!Sie ersetzen alle Nomen) (!Sie machen Satzzeichen überflüssig) (!Sie sind immer Überschriften)




Was gehört zu einer Argumentation? (These, Argumente und Beispiele) (!Nur eine Liste von Reimen) (!Nur wörtliche Rede) (!Nur eine Bildbeschreibung)




Warum sind Rechtschreibung und Zeichensetzung wichtig? (Sie unterstützen Verständlichkeit und Genauigkeit) (!Sie verhindern jede Kreativität) (!Sie ersetzen den Inhalt) (!Sie sind nur beim Vorlesen wichtig)




Was bedeutet Feedback beim Schreiben? (Konkrete Rückmeldung zu einem Text) (!Eine Geheimschrift) (!Ein fertiger Roman) (!Ein anderes Wort für Radiergummi)





Memory

These Behauptung
Argument Begründung
Absatz Sinnabschnitt
Entwurf erste Fassung
Feedback Rückmeldung
Konnektor Verbindungswort





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Ideen sammeln Planen
Sätze schreiben Formulieren
Fehler finden Überarbeiten
Text zeigen Veröffentlichen
Hinweise nutzen Feedback






Kreuzworträtsel

These Wie heißt eine begründbare Behauptung in einer Argumentation?
Absatz Wie nennt man einen sichtbaren Sinnabschnitt im Text?
Entwurf Wie heißt eine erste Fassung eines Textes?
Stil Wie nennt man die besondere Art der sprachlichen Gestaltung?
Bericht Welche sachliche Textsorte informiert über ein Geschehen?
Feedback Wie nennt man eine konkrete Rückmeldung zu einem Text?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Beim

verwandelst Du Gedanken in sprachliche Zeichen. Vor dem Formulieren ist eine gute

hilfreich. Ein Text wird verständlicher, wenn er klare

besitzt. In einer Argumentation brauchst Du eine

und passende Begründungen. Nach dem ersten Entwurf solltest Du Deinen Text

. Rückmeldungen nennt man auch

.




Offene Aufgaben

Leicht

  1. Schreibidee: Sammle zehn Themen, über die Du gern schreiben würdest, und ordne sie nach persönlichem Interesse.
  2. Beschreibung: Beschreibe einen Gegenstand aus Deinem Alltag so genau, dass eine andere Person ihn erkennen kann.
  3. Tagebucheintrag: Schreibe einen Tagebucheintrag über einen besonderen Tag und achte auf Gefühle und Gedanken.
  4. Wortschatz: Ersetze in einem kurzen Text fünf ungenaue Wörter durch genauere Begriffe.

Standard

  1. Erzählung: Schreibe eine kurze Geschichte mit Einleitung, Höhepunkt und Schluss.
  2. Bericht: Verfasse einen sachlichen Bericht über ein Ereignis in Deiner Schule oder Umgebung.
  3. Argumentation: Schreibe eine Stellungnahme zu der Frage, ob Hausaufgaben digital abgegeben werden sollten.
  4. Textüberarbeitung: Überarbeite einen eigenen Text in drei Durchgängen: Inhalt, Aufbau, Sprache.

Schwer

  1. Schreibprojekt: Plane und schreibe einen längeren Text zu einem selbst gewählten Thema und dokumentiere Deinen Schreibprozess.
  2. Interview: Befrage eine Person, die beruflich viel schreibt, und fasse die Ergebnisse in einem Artikel zusammen.
  3. Kreatives Schreiben: Schreibe eine Szene aus zwei unterschiedlichen Perspektiven und vergleiche die Wirkung.
  4. Schreibwerkstatt: Organisiere mit anderen eine Schreibkonferenz, in der Texte vorgelesen, besprochen und verbessert werden.



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Lernkontrolle

  1. Textanalyse: Erkläre an einem Beispieltext, wie Aufbau, Wortwahl und Absätze die Wirkung auf Lesende beeinflussen.
  2. Schreibstrategie: Entwickle einen Plan, wie Du bei einer Klassenarbeit einen argumentierenden Text vorbereiten würdest.
  3. Transfer: Vergleiche handschriftliches und digitales Schreiben im Hinblick auf Planung, Überarbeitung und Veröffentlichung.
  4. Feedbackkultur: Formuliere zu einem fremden Text drei hilfreiche Rückmeldungen, die konkret und respektvoll sind.
  5. Überarbeitungskompetenz: Überarbeite einen kurzen Text so, dass er klarer, genauer und überzeugender wird, und begründe Deine Änderungen.


Lernnachweis

  1. Portfolio: Erstelle ein Schreibportfolio mit mindestens drei verschiedenen Textsorten und dokumentiere zu jedem Text Planung, erste Fassung, Überarbeitung und Endfassung.
  2. Reflexion: Schreibe eine begründete Reflexion darüber, welche Schreibstrategie Dir am meisten geholfen hat und warum.
  3. Textvergleich: Vergleiche zwei Fassungen eines eigenen Textes und erkläre, welche Änderungen die Verständlichkeit verbessert haben.
  4. Peer-Feedback: Gib einer Mitschülerin oder einem Mitschüler eine konkrete Rückmeldung zu Inhalt, Aufbau und Sprache und überarbeite anschließend Deinen eigenen Text mithilfe erhaltenen Feedbacks.
  5. Transferaufgabe: Wähle ein aktuelles Thema aus Schule oder Alltag und verfasse dazu einen adressatengerechten Text mit passender Textsorte.




OERs zum Thema



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Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

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  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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