Regelungstechnik und Servoantriebe – P I und D als Wirkanteile verstehen
Regelungstechnik und Servoantriebe – P I und D als Wirkanteile verstehen
Einleitung
Kurzbeschreibung: Reaktion, bleibende Abweichung und Dynamik.
In diesem aiMOOC lernst Du die Wirkanteile P, I und D an einer virtuellen Servoachse kennen. Du arbeitest mit Regelkreisen, Sollwerten, Istwerten, Regelabweichungen und Signalverläufen. Im Mittelpunkt steht nicht das Auswendiglernen von Formeln, sondern die Diagnose: Was verändert sich im Signal – und welcher Wirkanteil erklärt es?

Lernziele: Du kannst P, I und D aus Signalverläufen unterscheiden, eine bleibende Abweichung erkennen, Dynamik und Überschwingen beurteilen, typische Servo-Regelkreise einordnen und sichere Simulationsversuche planen.
Sicherheitsrahmen
Simulation vor Bewegung: Alle Steuerungs-, Diagnose- und Parametrieraufgaben dieses Kurses werden zuerst an einer virtuellen Anlage oder anhand aufgezeichneter Signale bearbeitet.
Keine Live-Ansteuerung: Dieser Kurs enthält keine automatische Ansteuerung realer Achsen und keine Aufforderung, Antriebe ohne Freigabe zu aktivieren.
Schutzeinrichtungen bleiben wirksam: Schutztüren, Verriegelungen, Lichtschranken, Not-Halt-Funktionen und andere Schutzmaßnahmen dürfen nicht überbrückt, manipuliert oder außer Kraft gesetzt werden.
Reale Arbeiten: Arbeiten an realen Maschinen oder Antrieben erfolgen nur unter geeigneter Fachaufsicht, nach betrieblicher Freigabe und entsprechend den vor Ort geltenden Arbeits-, Elektro- und Maschinensicherheitsregeln.
Ausbildungsfall: Die Taktachse einer Verpackungsstation
Eine elektrische Servoachse transportiert Werkstücke taktweise zu einer Bearbeitungsstation. Nach einem Werkzeugwechsel ist die bewegte Masse größer. In der Diagnose siehst Du:
- Die Achse reagiert nach einem Sollwertsprung langsamer.
- Bei einer Laständerung kann eine bleibende Abweichung auftreten.
- Eine aggressive Einstellung kann Überschwingen oder Schwingungen verstärken.
- Ein stark wirksamer D-Anteil kann Messrauschen stärker in der Stellgröße sichtbar machen.
Dein Auftrag: erst simulieren, dann beurteilen, erst danach unter Fachaufsicht über reale Änderungen entscheiden.

Das Bild zeigt eine typische Kaskadenstruktur eines elektrischen Servos. Reale Servoregler arbeiten häufig mit ineinander geschachtelten Lage-, Drehzahl- und Stromregelkreisen. Die konkrete Struktur ist hersteller- und anwendungsabhängig.
Lerneinheit 1: Regelkreis in 3 Minuten
Im geschlossenen Regelkreis wird der Sollwert w mit dem Istwert x verglichen.
Regelabweichung: e(t) = w(t) − x(t)
Der Regler erzeugt daraus die Stellgröße u. Der Antrieb verändert die Strecke, ein Encoder oder ein anderer Sensor liefert den neuen Istwert zurück.
Diagnosefrage: Ist die Abweichung groß, dauerhaft oder schnell veränderlich? Genau hier unterscheiden sich P, I und D.
Lerneinheit 2: P – auf den aktuellen Fehler reagieren
P steht für proportional.
uP(t) = Kp · e(t)
Je größer die momentane Regelabweichung, desto größer die proportionale Reaktion.
Typische Wirkung: schneller reagieren, Abweichung verkleinern.
Grenze: Bei einer Strecke ohne integrierendes Verhalten kann trotz P-Regelung unter konstanter Last eine bleibende Abweichung bestehen. Mehr Kp verkleinert sie oft, kann aber Überschwingen und Schwingneigung erhöhen.

Merksatz: P fragt: Wie groß ist der Fehler jetzt?
Lerneinheit 3: I – den Fehler über die Zeit sammeln
I steht für integral.
uI(t) = Ki · Integral der Regelabweichung
Der I-Anteil sammelt eine länger anstehende Abweichung auf. Dadurch kann eine konstante Regelabweichung in einem stabilen, nicht dauerhaft gesättigten Regelkreis beseitigt werden.
Typische Wirkung: bleibende Abweichung abbauen.
Risiko: Zu starker I-Anteil kann Überschwingen und langsameres Beruhigen fördern. Bei Stellgrößenbegrenzung kann sich der Integrator weiter aufladen: Windup.

Merksatz: I fragt: Wie lange besteht der Fehler schon?
Lerneinheit 4: D – auf die Änderung reagieren
D steht für derivativ.
uD(t) = Kd · Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung
Der D-Anteil reagiert auf schnelle Änderungen. Er kann eine Bewegung dämpfen und Überschwingen reduzieren.
Grenze: Ableiten verstärkt hochfrequente Messanteile. Deshalb wird der D-Anteil praktisch häufig gefiltert oder über eine geeignete Messgrößenrückführung realisiert.

Merksatz: D fragt: Wie schnell ändert sich der Fehler?
Lerneinheit 5: P I D zusammen sehen

Die Animation zeigt an einer idealisierten Beispielstrecke, wie sich P, I und D auf eine Sprungantwort auswirken. Die Wirkung ist nicht für jede reale Strecke identisch, aber die Diagnoseidee bleibt nützlich.
| Wirkanteil | Beobachtung | Typischer Nutzen | Typisches Risiko |
|---|---|---|---|
| P | reagiert auf den aktuellen Fehler | schnellere Reaktion | Überschwingen oder Schwingneigung |
| I | sammelt Fehler über die Zeit | bleibende Abweichung beseitigen | Windup und Überschwingen |
| D | reagiert auf Änderungsrate | Dämpfung und Dynamik | Rauschempfindlichkeit |
Lerneinheit 6: Warum ein Servoantrieb mehrere Regelkreise hat
Ein industrieller Servoantrieb besitzt häufig eine Kaskade:
- Strom- oder Momentenregelkreis: sehr schnell, beeinflusst das Motormoment.
- Drehzahlregelkreis: darüberliegend, häufig mit PI-Wirkung.
- Lageregelkreis: außenliegend, erzeugt aus Positionsabweichungen einen Bewegungsbedarf.
Innere Regelkreise müssen im Allgemeinen schneller reagieren als äußere. Hersteller setzen unterschiedliche Reglerstrukturen, Filter, Vorsteuerungen und Begrenzungen ein. Deshalb darf ein didaktischer PID-Regler nicht ungeprüft mit jedem realen Servoregler gleichgesetzt werden.
Virtuelle Anlage: Servo-Speed-Lab
Die folgende Anlage ist rein didaktisch und synthetisch. Sie steuert keine reale Maschine.
Sollwert: 100 % Drehzahl. Störung: Bei t = 1,0 s steigt die Last.
| Zeit | Sollwert | Kurve A | Kurve B | Kurve C |
|---|---|---|---|---|
| 0,0 s | 100 % | 0 % | 0 % | 0 % |
| 0,2 s | 100 % | 70 % | 65 % | 75 % |
| 0,5 s | 100 % | 92 % | 95 % | 100 % |
| 1,0 s | 100 % | 94 % | 100 % | 100 % |
| 1,2 s | 100 % | 82 % | 80 % | 86 % |
| 1,8 s | 100 % | 90 % | 104 % | 100 % |
| 3,0 s | 100 % | 92 % | 100 % | 100 % |
Interpretation: Kurve A zeigt nach der konstanten Last eine bleibende Abweichung. Kurve B beseitigt sie, überschwingt aber. Kurve C erreicht den Sollwert mit stärkerer Dämpfung. Die Werte sind Lernwerte und keine Messdaten eines bestimmten Antriebs.
Diagnoseaufgabe Basis
Auftrag: Welche Kurven zeigen sicher einen wirksamen I-Anteil?
Hilfe 1: Vergleiche den Endwert bei 3,0 s mit dem Sollwert.
Hilfe 2: Ein I-Anteil sammelt eine dauerhaft anstehende Abweichung und kann sie abbauen.
Begründetes Feedback: Kurven B und C erreichen wieder 100 %. Kurve A bleibt bei 92 %. Das spricht im didaktischen Modell bei B und C für integrale Wirkung. Aus nur einem Signalverlauf lässt sich die reale Reglerstruktur dennoch nicht vollständig bestimmen.
Diagnoseaufgabe Anwendung
Auftrag: Nach einer Laststörung erreicht die virtuelle Achse den Sollwert wieder, überschwingt aber deutlich. Welche Wirkanteile würdest Du in der Simulation zuerst untersuchen?
Hilfe 1: Frage zuerst, welcher Anteil die bleibende Abweichung beseitigt.
Hilfe 2: Prüfe danach, welche Anteile Überschwingen verstärken oder dämpfen können.
Begründetes Feedback: Der I-Anteil ist für das Beseitigen der konstanten Abweichung wichtig, kann aber zu stark eingestellt Überschwingen fördern. P beeinflusst Reaktionsstärke und Schwingneigung. D kann dämpfen, ist aber rauschempfindlich. Deshalb wird in der Simulation jeweils nur eine Änderung vorgenommen und anschließend der Signalverlauf erneut bewertet.
Diagnoseaufgabe Transfer
Auftrag: Ein Positionssignal ist verrauscht. Gleichzeitig wird die Stellgröße bei starkem D-Einfluss unruhig. Erkläre den Zusammenhang und leite eine sichere Diagnoseentscheidung ab.
Hilfe 1: D reagiert auf die Änderungsgeschwindigkeit.
Hilfe 2: Rauschen enthält schnelle Änderungen.
Begründetes Feedback: Schnelle Messwertänderungen können durch den D-Anteil stark gewichtet werden. Deshalb zuerst Messsignal, Filterung und virtuelle D-Wirkung prüfen. Nicht als erste Maßnahme einen realen Antrieb aggressiver parametrieren.
Diagnosekarte: Symptom zu Ursache
| Beobachtung in der Simulation | Mögliche Erklärung | Nächster sicherer Prüfschritt |
|---|---|---|
| Endwert bleibt unter Sollwert | keine oder zu geringe integrale Wirkung an einer Strecke mit statischem Fehler | I-Wirkung in der Simulation vergleichen |
| starkes Überschwingen | P oder I zu aggressiv, Dämpfung zu gering | nur einen Parameter virtuell verändern |
| Stellgröße zittert bei verrauschtem Messwert | D-Wirkung oder Filterung kritisch | Messsignal und D-Filter simulieren |
| Stellgröße bleibt am Grenzwert | Sättigung | Begrenzung und Anti-Windup untersuchen |
| Lage folgt langsam, innerer Drehzahlkreis wirkt ruhig | äußerer Regelkreis oder Sollwertprofil begrenzend | Kaskade und Bewegungsprofil getrennt analysieren |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Wie wird die Regelabweichung e gebildet? (Sollwert minus Istwert) (!Istwert plus Stellgröße) (!Sollwert mal Istwert) (!Stellgröße minus Sollwert)
Worauf reagiert der P-Anteil unmittelbar? (Auf die aktuelle Regelabweichung) (!Nur auf vergangene Fehler) (!Nur auf Messrauschen) (!Nur auf die Motortemperatur)
Welche Hauptaufgabe hat der I-Anteil im didaktischen Regelkreis? (Eine bleibende Regelabweichung abzubauen) (!Das Encodersignal abzuschalten) (!Die Schutzfunktion zu überbrücken) (!Nur die Sollwertkurve zu speichern)
Worauf reagiert der D-Anteil besonders? (Auf die Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung) (!Auf den absoluten Motorstrom allein) (!Nur auf den Endwert) (!Auf die Anzahl der Achsen)
Warum ist der D-Anteil bei verrauschten Messsignalen kritisch? (Weil schnelle Messwertänderungen verstärkt wirksam werden können) (!Weil der D-Anteil immer eine bleibende Abweichung erzeugt) (!Weil der D-Anteil den Encoder mechanisch blockiert) (!Weil der D-Anteil den Sollwert löscht)
Was kennzeichnet Integrator-Windup? (Der Integrator lädt sich trotz Stellgrößenbegrenzung weiter auf) (!Der Encoder verliert grundsätzlich seine Auflösung) (!Der Sollwert wird automatisch halbiert) (!Der Motor wird zu einem Schrittmotor)
Welcher Regelkreis liegt bei vielen Servoantrieben am weitesten innen? (Der Strom- oder Momentenregelkreis) (!Der Lageregelkreis) (!Der Produktionsplan) (!Die Bedienoberfläche)
Was ist ein sinnvoller erster Schritt bei einer neuen Regleridee? (Die Änderung an einer virtuellen Anlage simulieren) (!Eine Schutztür überbrücken) (!Den realen Antrieb ohne Freigabe aktivieren) (!Alle Parameter gleichzeitig maximal erhöhen)
Was zeigt eine bleibende Abweichung? (Der Istwert erreicht nach dem Einschwingen den Sollwert nicht) (!Der Sollwert ist immer null) (!Die Achse besitzt keinen Encoder) (!Das System hat grundsätzlich einen D-Anteil)
Welche Aussage zu Schutzeinrichtungen ist richtig? (Sie dürfen für Diagnoseaufgaben nicht umgangen werden) (!Sie dürfen bei Zeitdruck deaktiviert werden) (!Sie sind bei Simulationen grundsätzlich überflüssig) (!Sie dürfen von Auszubildenden selbst überbrückt werden)
Memory
| P-Anteil | aktuelle Regelabweichung |
| I-Anteil | aufsummierter Fehler |
| D-Anteil | Änderungsrate |
| Windup | Aufladen bei Sättigung |
| Encoder | Istwertrückführung |
| Einschwingzeit | Zeit bis zum ruhigen Toleranzbereich |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Bleibender Fehler nach Lastsprung | fehlende integrale Wirkung im Lernmodell |
| Rückkehr exakt zum Sollwert | integrale Wirkung erkennbar |
| Stellgröße reagiert auf schnelle Signaländerung | derivative Wirkung |
| Stärkeres Überschwingen nach großer Verstärkung | aggressive Dynamik |
| Integrator wächst trotz Ausgangsgrenze | Windup |
Kreuzworträtsel
| Regelkreis | Welches System vergleicht Sollwert und Istwert und führt den Istwert zurück? |
| Integral | Welcher Wirkanteil sammelt die Regelabweichung über die Zeit? |
| Proportional | Welcher Wirkanteil reagiert direkt auf die aktuelle Regelabweichung? |
| Derivativ | Welcher Wirkanteil reagiert auf die Änderungsgeschwindigkeit? |
| Encoder | Welcher Sensor liefert bei vielen Servoachsen eine Positionsrückmeldung? |
| Windup | Wie heißt das unerwünschte Aufladen eines Integrators bei Begrenzung? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Signalverlauf: Markiere in den drei virtuellen Kurven Anstieg, Laststörung, Überschwingen und Endwert.
- P-Regler: Erstelle eine Karte mit der Frage „Was sieht P?“ und einer passenden Skizze.
- I-Regler: Zeichne einen Verlauf mit bleibender Abweichung und einen zweiten, bei dem die Abweichung langsam verschwindet.
- Maschinensicherheit: Formuliere vier Regeln, die beim Übergang von Simulation zu einer realen Ausbildungsanlage gelten müssen.
Standard
- Reglerdiagnose: Vergleiche zwei virtuelle Signalverläufe und begründe, welcher mehr integrale Wirkung erkennen lässt.
- Sprungantwort: Erstelle mit Tabellenkalkulation oder Simulationssoftware einen eigenen synthetischen Soll-Ist-Verlauf und beschrifte Anstiegszeit, Überschwingen und Einschwingen.
- Servoantrieb: Zeichne eine vereinfachte Kaskade aus Lage-, Drehzahl- und Stromregelkreis und erkläre, warum der innere Kreis schneller sein soll.
- Fehlersuche: Entwickle einen Diagnosebaum für „Achse überschwingt nach Laständerung“, der mit Beobachtung und Simulation beginnt.
Schwer
- Transfer Regelungstechnik: Übertrage die Wirkungen von P, I und D auf eine Temperaturregelung und benenne, was dort anders als beim Servo ist.
- Versuchsplanung: Plane einen sicheren Simulationsversuch, bei dem immer nur ein Wirkanteil verändert wird. Lege vorher messbare Kriterien fest.
- Kaskadenregelung: Begründe, warum ein auffälliges Lagesignal nicht automatisch bedeutet, dass der Lageregler die einzige Ursache ist.
- Lernvideo: Entwirf ein zweiminütiges Erklärvideo mit drei Signalbildern zu P, I und D. Verwende nur selbst erstellte oder frei lizenzierte Medien und dokumentiere die Rechte.


Lernkontrolle
- Diagnose einer Sprungantwort: Zwei virtuelle Achsen erreichen denselben Endwert. Eine überschwingt stark, die andere kaum. Erkläre, welche Wirkanteile oder Begrenzungen Du vergleichen würdest und warum.
- Bleibende Regelabweichung: Eine virtuelle Drehzahlregelung bleibt nach einem konstanten Lastsprung 6 % unter Soll. Entwickle eine Diagnosefolge, ohne sofort einen Parameterwert vorzugeben.
- D-Anteil und Rauschen: Begründe, warum ein D-Anteil ein verrauschtes Encodersignal problematisch machen kann und welche Informationen Du vor einer Änderung prüfen würdest.
- Kaskadenregelung: Ein äußerer Lageregler fordert schnellere Bewegung, der innere Drehzahlregler erreicht jedoch seine Begrenzung. Erkläre die Folgen für den Lagefehler.
- Windup: Eine Stellgröße liegt längere Zeit am Maximum. Erkläre, warum ein Integrator danach noch stark weiterwirken kann und welche Art von Gegenmaßnahme grundsätzlich sinnvoll ist.
- Sichere Inbetriebnahme: Entwirf eine Reihenfolge vom virtuellen Versuch bis zu einer möglichen realen Prüfung unter Fachaufsicht. Begründe, an welchen Stellen Freigaben und Schutzmaßnahmen unverzichtbar sind.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen können:
- Regelabweichung: Sollwert, Istwert und Regelabweichung korrekt bestimmen.
- P-Anteil: direkte proportionale Wirkung aus einem Signalverlauf erklären.
- I-Anteil: Zusammenhang zwischen Integrationswirkung und bleibender Abweichung erläutern.
- D-Anteil: Dämpfung und Rauschempfindlichkeit begründen.
- Sprungantwort: Anstieg, Überschwingen, Einschwingen und Endwert beurteilen.
- Servoantrieb: Lage-, Drehzahl- und Stromregelkreis funktional unterscheiden.
- Diagnose: aus Symptomen eine begründete Prüfreihenfolge entwickeln.
- Arbeitssicherheit: Simulation, betriebliche Freigabe, Fachaufsicht und wirksame Schutzeinrichtungen als feste Randbedingungen anwenden.
Fachliche Quellen und Medienrechte
Fachquellen:
- Wikipedia: Regelungstechnik – Grundlagen zu Regelkreisen und Reglerstrukturen.
- Wikipedia: Servoantrieb – Einordnung von Servoantrieben und dynamischem Verhalten.
- MathWorks: PID-Regler – Wirkprinzip von P, I und D sowie Simulation und Reglerauswahl.
- MathWorks: PID Controller Block – P-, I- und D-Struktur einschließlich gefilterter D-Wirkung.
- Siemens SINAMICS S210 Operating Instructions – Beispiel für Lage-, Geschwindigkeits- und Überwachungsfunktionen eines Servoantriebs.
- DGUV Information 209-092 – Maßnahmen gegen Manipulation von Schutzeinrichtungen.
Geprüfte freie Wikimedia-Commons-Medien:
- Closed Control Loop.svg – CC0 1.0.
- Schemat regulacji serwomechanizmu.png – CC BY-SA 3.0.
- P change pid.png – CC BY-SA 4.0.
- I change pid.png – CC BY-SA 4.0.
- D change pid.png – CC BY-SA 4.0.
- PID Compensation Animated.gif – CC0 1.0.
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