Rechtschreib-Werkzeugkasten Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC


Rechtschreib-Werkzeugkasten Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC
Rechtschreib-Werkzeugkasten / Deutschunterricht Klasse 5
Einleitung
Der Rechtschreib-Werkzeugkasten ist eine Sammlung von Strategien, mit denen Du schwierige Wörter, Satzzeichen und typische Fehlerstellen im Deutschunterricht selbstständig prüfen kannst. In Klasse 5 geht es nicht darum, jedes Wort auswendig zu können. Viel wichtiger ist, dass Du weißt, welches Werkzeug Dir bei welchem Problem hilft: Du kannst Wörter in Silben sprechen, Wörter ableiten, Wörter verlängern, Wortfamilien bilden, Nomen erkennen, Satzzeichen prüfen und bei Zweifeln im Wörterbuch nachschlagen.

Dieser aiMOOC hilft Dir, Rechtschreibfehler nicht als Scheitern zu sehen, sondern als Hinweise: Ein Fehler zeigt Dir, welches Werkzeug Du noch sicherer benutzen kannst. Wenn Du Deinen eigenen Text mit Strategien überarbeitest, wirst Du unabhängiger von Zufall, Bauchgefühl und automatischer Rechtschreibprüfung.
Lernvideo: Rechtschreib-Werkzeugkasten
Das folgende Video führt in den Rechtschreib-Werkzeugkasten für den Deutschunterricht in Klasse 5 ein. Nutze es als Einstieg, Wiederholung oder Vorbereitung auf die interaktiven Aufgaben.
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Lernziele
Nach diesem aiMOOC kannst Du erklären, warum Rechtschreibung für verständliche Texte wichtig ist. Du kannst typische Rechtschreibprobleme in eigenen und fremden Texten erkennen, passende Strategien auswählen und Deine Entscheidungen begründen. Außerdem lernst Du, wie Du beim Korrekturlesen planvoll vorgehst, statt nur „irgendwie“ nach Fehlern zu suchen.
- Strategie: Du wählst ein passendes Rechtschreib-Werkzeug für ein bestimmtes Problem aus.
- Anwendung: Du nutzt Silben, Verlängern, Ableiten, Wortfamilien, Nomenprobe und Wörterbucharbeit.
- Reflexion: Du erklärst, warum eine Schreibweise richtig ist.
- Textüberarbeitung: Du verbesserst eigene Texte mit einer Checkliste.
- Medienkompetenz: Du setzt digitale Hilfen kritisch und sinnvoll ein.
Grundlagen der deutschen Rechtschreibung
Was bedeutet Rechtschreibung?
Rechtschreibung bedeutet, dass Wörter und Sätze nach gemeinsamen Regeln geschrieben werden. Diese Regeln helfen allen Leserinnen und Lesern, Texte schnell und richtig zu verstehen. Zur Rechtschreibung gehören zum Beispiel die Schreibung von Lauten und Buchstaben, die Groß- und Kleinschreibung, die Getrennt- und Zusammenschreibung, die Zeichensetzung, die Worttrennung am Zeilenende und der Umgang mit Fremdwörtern.
Im Unterricht ist Rechtschreibung besonders wichtig, weil Du in vielen Fächern schriftlich zeigst, was Du verstanden hast. Eine gute Rechtschreibung macht Deinen Text klarer. Sie ersetzt aber nicht gute Ideen: Rechtschreibung ist ein Werkzeug, das Deine Gedanken lesbar macht.
Warum ein Werkzeugkasten?
Ein echter Werkzeugkasten enthält nicht nur einen Hammer. Für verschiedene Aufgaben brauchst Du unterschiedliche Werkzeuge. Beim Schreiben ist es genauso. Manche Wörter musst Du hören, andere musst Du ableiten, wieder andere musst Du nachschlagen. Ein einziges Rechtschreibrezept reicht nicht aus. Deshalb ist der Rechtschreib-Werkzeugkasten so nützlich: Er hilft Dir, bewusst zu entscheiden.
| Rechtschreibproblem | Passendes Werkzeug | Beispiel |
|---|---|---|
| Du bist unsicher beim Endlaut. | Verlängern | Hund → Hunde, deshalb Hund mit d |
| Du bist unsicher bei ä oder e. | Ableiten | Häuser → Haus, deshalb äu |
| Du weißt nicht, ob ein Wort großgeschrieben wird. | Nomenprobe | der schöne Garten, also Garten groß |
| Du kannst die Schreibweise nicht sicher herleiten. | Nachschlagen | Rhythmus als Merkwort prüfen |
| Du findest Fehler in Deinem Text nicht. | Korrekturstrategie | Text laut lesen und Suchaufträge nutzen |
Das amtliche Regelwerk und der Unterricht
Die Deutsche Rechtschreibung ist nicht nur eine Sammlung von Tipps, sondern sie beruht auf einem amtlichen Regelwerk. Für Dich in Klasse 5 ist daran vor allem wichtig: Du musst nicht alle Regeln auswendig lernen. Du sollst lernen, die wichtigsten Regeln zu verstehen und Strategien anzuwenden. Dazu gehören besonders die Bereiche Laut-Buchstaben-Zuordnung, Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Zeichensetzung und Wörterbucharbeit.

Die wichtigsten Werkzeuge
Werkzeug 1: Genau hören und in Silben sprechen
Viele Wörter kannst Du besser schreiben, wenn Du sie deutlich sprichst und in Silben gliederst. Silben helfen Dir, Laute genauer wahrzunehmen. Besonders bei langen Wörtern, bei doppelten Mitlauten und bei schwierigen Wortteilen ist das nützlich.
Beispiele: Fen-ster, Ka-mel, Was-ser, schrei-ben, Mor-gen-son-ne. Wenn Du Silbenbögen unter ein Wort setzt, erkennst Du leichter, ob ein Laut fehlt oder ob ein Wortteil doppelt vorkommt.
Merke: Sprich das Wort langsam, klatsche die Silben und prüfe, ob jede Silbe in Deinem geschriebenen Wort wiederzufinden ist.
Werkzeug 2: Verlängern
Die Verlängerungsprobe hilft Dir, wenn Du am Wortende einen Laut nicht sicher hörst. Im Deutschen klingen b, d und g am Wortende oft wie p, t und k. Du kannst das Wort verlängern, indem Du den Plural bildest oder eine passende Form suchst.
| Schwieriges Wort | Verlängerung | Erklärung |
|---|---|---|
| Hund | Hunde | Du hörst d deutlicher. |
| Berg | Berge | Du hörst g deutlicher. |
| gelb | gelbe | Du hörst b deutlicher. |
| rund | runde | Du hörst d deutlicher. |
Merke: Wenn der Endlaut unsicher ist, mache das Wort länger. Die längere Form verrät Dir oft die richtige Schreibung.
Werkzeug 3: Ableiten
Die Ableitungsprobe hilft Dir besonders bei Wörtern mit ä, äu und verwandten Schreibungen. Du suchst ein verwandtes Wort aus derselben Wortfamilie. So erkennst Du, ob ein Wort mit ä oder e, äu oder eu geschrieben wird.
| Wort | Verwandtes Wort | Rechtschreibhinweis |
|---|---|---|
| Häuser | Haus | äu kommt von au. |
| Bäume | Baum | äu kommt von au. |
| kräftig | Kraft | ä kommt von a. |
| täglich | Tag | ä kommt von a. |
Merke: Suche die Wortfamilie. Verwandte Wörter sind wie Verwandte in einer Familie: Sie sehen sich nicht immer gleich, gehören aber zusammen.
Werkzeug 4: Wortfamilien und Wortbausteine erkennen
Eine Wortfamilie besteht aus Wörtern, die denselben Wortstamm haben. Wenn Du den Wortstamm erkennst, kannst Du viele Wörter sicherer schreiben. Wortbausteine wie Vor-, Nach-, -ung, -lich oder -heit helfen Dir ebenfalls.
Beispiel: fahren, Fahrer, Fahrzeug, Fahrrad, erfahren. Der Wortstamm fahr bleibt erkennbar, auch wenn sich das Wort verändert. Bei „Fahrrad“ hilft Dir die Wortfamilie, weil es mit fahren zusammenhängt.
| Wortfamilie | Wörter | Tipp |
|---|---|---|
| fahr | fahren, Fahrer, Fahrrad | Achte auf den Wortstamm. |
| schreib | schreiben, Schreibheft, Abschrift | Verwandte Wörter helfen. |
| lehr | lehren, Lehrer, Lehrerin | Wortbausteine bleiben wichtig. |
| glück | Glück, glücklich, Glücksfall | Manchmal ist ein Merkwort dabei. |
Werkzeug 5: Nomenprobe und Großschreibung
Nomen schreibt man im Deutschen groß. Nomen bezeichnen Lebewesen, Dinge, Gefühle, Gedanken oder Ereignisse. Du kannst sie oft mit der Nomenprobe erkennen.
- Artikelprobe: Passt der, die oder das davor?
- Adjektivprobe: Kann ein beschreibendes Wort davorstehen?
- Pluralprobe: Kann das Wort in die Mehrzahl gesetzt werden?
Beispiele: das Heft, die schnelle Antwort, viele Gedanken. Auch Wörter, die ursprünglich Verben oder Adjektive sind, können zu Nomen werden: das Laufen, das Gute, beim Schreiben.
Merke: Wenn ein Artikel oder ein versteckter Artikel davorsteht, prüfe besonders aufmerksam die Großschreibung.
Werkzeug 6: Doppelkonsonanten prüfen
Nach einem kurzen betonten Vokal folgt häufig ein doppelter Mitlaut: Sonne, Klasse, Mutter, rennen. Nach einem langen Vokal steht meistens kein doppelter Mitlaut: Schule, malen, lesen. Diese Regel hilft Dir nicht bei jedem Wort, aber bei vielen Alltagswörtern.
Sprich das Wort deutlich: Ist der Vokal kurz oder lang? Bei „Mitte“ hörst Du ein kurzes i, bei „Miete“ ein langes ie. Deshalb schreibt man Mitte mit tt, aber Miete mit ie.
| Kurzer Vokal | Häufige Schreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| a | doppelte Mitlaute möglich | Tasse |
| e | doppelte Mitlaute möglich | Teller |
| i | doppelte Mitlaute möglich | Mitte |
| o | doppelte Mitlaute möglich | Sommer |
Werkzeug 7: s, ss und ß unterscheiden
Der S-Laut kann im Deutschen unterschiedlich geschrieben werden. Nach einem kurzen Vokal steht häufig ss: Kuss, Wasser, Klasse. Nach einem langen Vokal oder einem Doppellaut steht häufig ß: Straße, Fuß, draußen. Ein einfaches s kann stimmhaft klingen, zum Beispiel in Rose oder lesen.
Auch das und dass sind wichtig. Das Wort „das“ kann oft durch „dieses“, „jenes“ oder „welches“ ersetzt werden. Das Wort „dass“ leitet meistens einen Nebensatz ein und kann nicht ersetzt werden.
| Schreibweise | Prüffrage | Beispiel |
|---|---|---|
| das | Kann ich dieses oder welches einsetzen? | Das Buch, das ich lese, ist spannend. |
| dass | Leitet es einen Nebensatz ein? | Ich hoffe, dass Du kommst. |
| ss | Ist der Vokal davor kurz? | Wasser |
| ß | Ist der Vokal davor lang oder ein Doppellaut? | Straße |
Werkzeug 8: Satzzeichen bewusst setzen
Satzzeichen machen Deinen Text verständlich. Ein Punkt beendet einen Aussagesatz. Ein Fragezeichen zeigt eine Frage. Ein Ausrufezeichen passt zu Ausrufen, Aufforderungen oder starken Gefühlen. Das Komma trennt zum Beispiel Aufzählungen und bestimmte Teilsätze.
Beispiele: Ich packe Stifte, Hefte, Bücher und Brotdose ein. Ich freue mich, weil wir heute lesen. Komm bitte pünktlich! Hast Du Dein Heft dabei?
Merke: Lies Deinen Satz laut. Wo Du eine klare Pause machst oder wo ein neuer Teilsatz beginnt, kann ein Satzzeichen nötig sein.
Werkzeug 9: Wörterbuch und digitale Hilfen nutzen
Manche Wörter kannst Du nicht sicher hören, verlängern oder ableiten. Dann ist Wörterbucharbeit das richtige Werkzeug. Ein Wörterbuch hilft Dir bei Merkwörtern, Fremdwörtern und Zweifelsfällen. Digitale Rechtschreibprüfungen können nützlich sein, aber sie ersetzen Dein Denken nicht. Sie erkennen manchmal ein richtig geschriebenes Wort, obwohl es im Satz falsch verwendet wird.
Beispiel: „seit“ und „seid“ sind beide richtig geschrieben, aber sie bedeuten Unterschiedliches. Eine Rechtschreibprüfung findet den Fehler nicht immer. Deshalb brauchst Du weiterhin Deine eigenen Strategien.
Werkzeug 10: Korrekturlesen mit Suchaufträgen
Beim Korrekturlesen findest Du mehr Fehler, wenn Du nicht alles gleichzeitig suchst. Arbeite mit Suchaufträgen. Lies Deinen Text mehrmals, aber jedes Mal mit einem anderen Ziel.
- Erster Durchgang: Lies den Text leise und prüfe, ob er verständlich ist.
- Zweiter Durchgang: Markiere alle Nomen und prüfe die Großschreibung.
- Dritter Durchgang: Suche Wörter mit Endlauten wie b, d und g und verlängere sie.
- Vierter Durchgang: Suche ä, äu, s, ss und ß.
- Fünfter Durchgang: Prüfe Satzzeichen.
- Sechster Durchgang: Schlage unsichere Wörter nach.
Rechtschreib-Werkzeugkasten als Lernplakat
Ein gutes Lernplakat zeigt nicht nur Regeln, sondern auch Beispiele. Du kannst Deinen Werkzeugkasten als Tabelle, Mindmap, Klappkarte oder Heftseite gestalten. Wichtig ist, dass Du zu jedem Werkzeug ein Beispiel notierst, das Du selbst verstehst.
| Werkzeug | Frage | Beispiel |
|---|---|---|
| Silben sprechen | Kann ich das Wort in Silben gliedern? | Ka-nin-chen |
| Verlängern | Wird der Endlaut in der längeren Form deutlicher? | Berg → Berge |
| Ableiten | Gibt es ein verwandtes Wort? | Bäume → Baum |
| Nomenprobe | Passt ein Artikel? | das Lachen |
| Wörterbuch | Kann ich die Schreibweise nachschlagen? | Rhythmus |
Fehler als Lernchance
Ein Rechtschreibfehler ist nicht einfach „falsch“. Er zeigt Dir, welche Strategie Du noch üben kannst. Wenn Du zum Beispiel „Hunt“ statt „Hund“ schreibst, brauchst Du die Verlängerungsprobe. Wenn Du „Heuser“ statt „Häuser“ schreibst, brauchst Du die Ableitungsprobe. Wenn Du „das laufen“ statt „das Laufen“ schreibst, brauchst Du die Nomenprobe.
Hilfreich ist ein persönliches Fehlerwörterheft. Dort notierst Du nicht nur das richtige Wort, sondern auch die passende Strategie. So entsteht aus einem Fehler eine Lernspur.
| Fehlerwort | Richtig | Werkzeug |
|---|---|---|
| Heuser | Häuser | Ableiten: Haus |
| Hunt | Hund | Verlängern: Hunde |
| das laufen | das Laufen | Nomenprobe: das |
| Strase | Straße | s-Laut prüfen |
Lernweg für eine Unterrichtsstunde
Eine Unterrichtsstunde zum Rechtschreib-Werkzeugkasten kann so ablaufen: Zuerst sammelst Du typische Fehlerwörter aus eigenen Texten. Dann ordnest Du jedem Fehler ein Werkzeug zu. Danach übst Du an Beispielen und überarbeitest einen kurzen Text. Am Ende erklärst Du einer Partnerin oder einem Partner, welche Strategie Dir am meisten geholfen hat.
- Einstieg: Fehlerwörter sammeln und Vermutungen äußern.
- Erarbeitung: Werkzeuge kennenlernen und Beispiele prüfen.
- Übung: Strategien an kurzen Wörtern und Sätzen anwenden.
- Transfer: Einen eigenen Text überarbeiten.
- Reflexion: Den nützlichsten Tipp begründen.
Differenzierung
Wenn Dir Rechtschreibung schwerfällt, beginne mit wenigen Werkzeugen: Silben sprechen, Verlängern und Nomenprobe. Arbeite mit Farben, Silbenbögen und klaren Suchaufträgen. Wenn Du schon sicher bist, kannst Du schwierige Fälle untersuchen, zum Beispiel nominalisierte Verben, das/dass, Fremdwörter oder Kommas in längeren Sätzen.
Leichter Einstieg: Markiere Nomen blau und Endlaute rot. Standardweg: Ordne jedem Fehler eine Strategie zu. Herausforderung: Erkläre einer anderen Person, warum eine Schreibung richtig ist.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welches Werkzeug hilft Dir, den Endlaut in Hund zu prüfen? (Verlängern) (!Ableiten) (!Komma setzen) (!Artikelprobe)
Welche Strategie hilft bei Häuser? (Ableiten) (!Verlängern) (!Silben zählen) (!Satzzeichen prüfen)
Woran erkennst Du viele Nomen? (An einem passenden Artikel) (!An einem Ausrufezeichen) (!An einem kurzen Vokal) (!An einem Reim)
Welche Schreibweise passt nach einem kurzen Vokal häufig? (Doppelter Mitlaut) (!Bindestrich) (!Großbuchstabe in der Wortmitte) (!Fragezeichen)
Wann schreibst Du häufig ß? (Nach langem Vokal oder Doppellaut) (!Nach jedem kurzen Vokal) (!Am Anfang jedes Satzes) (!Immer nach einem Komma)
Welche Ersatzprobe passt zu das? (Dieses jenes welches) (!Warum wann wo) (!Ich du er) (!Und oder aber)
Was ist ein Merkwort? (Ein Wort, dessen Schreibung Du Dir besonders merken musst) (!Ein Wort, das immer kleingeschrieben wird) (!Ein Wort ohne Vokale) (!Ein Wort, das nie im Wörterbuch steht)
Was prüfst Du mit der Nomenprobe? (Großschreibung) (!Silbenzahl) (!Reimwörter) (!Satzlänge)
Warum sind Suchaufträge beim Korrekturlesen sinnvoll? (Sie lenken den Blick auf eine bestimmte Fehlerart) (!Sie ersetzen jedes Wörterbuch) (!Sie machen alle Regeln überflüssig) (!Sie verhindern das Lesen des Textes)
Welches Werkzeug nutzt Du bei einem Zweifelsfall, den Du nicht herleiten kannst? (Wörterbuch) (!Ausrufezeichen) (!Reimprobe) (!Zeilenumbruch)
Memory
| Silbenbogen | Wörter hörbar gliedern |
| Verlängerungsprobe | Hund zu Hunde |
| Ableitungsprobe | Häuser zu Haus |
| Nomenprobe | Artikel passt davor |
| Wörterbuch | Zweifelsfall klären |
| Korrekturrand | Fehlerstelle markieren |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Silben sprechen | Wörter in Sprechsilben zerlegen |
| Verlängern | Endlaut hörbar machen |
| Ableiten | verwandtes Wort finden |
| Nomenprobe | Großschreibung prüfen |
| Wörterbuch | Zweifelsfall nachschlagen |
| Korrekturlesen | Text mit Suchaufträgen prüfen |
Kreuzworträtsel
| Silben | Wie nennt man hörbare Teile eines Wortes? |
| Nomen | Wie nennt man Wörter für Dinge Menschen Tiere Pflanzen und Gefühle? |
| Ableiten | Welche Strategie hilft bei Häuser durch Haus? |
| Verlängern | Welche Strategie macht den Endlaut von rund hörbar? |
| Komma | Welches Satzzeichen trennt Aufzählungen? |
| Wörterbuch | Worin schlägst Du schwierige Schreibungen nach? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Fehlerwörterheft: Lege eine Liste mit zehn Wörtern an, bei denen Du unsicher bist. Schreibe zu jedem Wort die richtige Schreibweise und ein passendes Werkzeug.
- Silbenkarte: Wähle zwölf Wörter aus Deinem Deutschheft und zeichne Silbenbögen darunter. Sprich die Wörter anschließend einer Partnerin oder einem Partner vor.
- Nomenjagd: Suche in einem kurzen Text alle Nomen, markiere sie und erkläre bei fünf Beispielen die Nomenprobe.
- Merkwortplakat: Gestalte ein kleines Plakat mit fünf Merkwörtern und je einem Merksatz.
Standard
- Strategiekartei: Erstelle Karteikarten zu den Werkzeugen Silben sprechen, Verlängern, Ableiten, Nomenprobe, s-Laut und Wörterbuch. Jede Karte enthält Regel, Beispiel und Übungssatz.
- Textüberarbeitung: Schreibe einen kurzen Erlebnisbericht und überarbeite ihn mit drei Suchaufträgen. Markiere die Stellen, die Du verbessert hast.
- Partnerdiktat: Entwickle mit einer Partnerin oder einem Partner ein Diktat mit zehn schwierigen Wörtern. Erklärt nach dem Diktat die passenden Strategien.
- Wortfamilienbaum: Zeichne einen Wortfamilienbaum zu einem Wortstamm wie fahr, schreib oder lehr und erkläre, wie er beim Rechtschreiben hilft.
Schwer
- Fehleranalyse: Sammle typische Fehler aus einem Übungstext und ordne sie den Werkzeugen des Rechtschreib-Werkzeugkastens zu. Begründe jede Zuordnung.
- Erklärvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo zu einer Rechtschreibstrategie. Zeige mindestens drei Beispiele und eine typische Fehlerquelle.
- Rechtschreibkonferenz: Plane eine Mini-Konferenz in der Klasse, bei der Gruppen unterschiedliche Strategien vorstellen und Rückfragen beantworten.
- Transferprojekt: Überarbeite einen Text aus einem anderen Fach, zum Beispiel Sachunterricht, Geschichte oder Biologie, mit dem Rechtschreib-Werkzeugkasten und dokumentiere Deine Änderungen.

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Lernkontrolle
- Strategiebegründung: Erkläre an fünf Fehlerwörtern, welches Rechtschreib-Werkzeug jeweils hilft und warum.
- Textdiagnose: Lies einen kurzen fehlerhaften Text, markiere die Fehlerarten und ordne sie den Werkzeugen Silben sprechen, Verlängern, Ableiten, Nomenprobe, s-Laut und Wörterbuch zu.
- Transferleistung: Überarbeite einen eigenen Text aus einem anderen Fach und schreibe darunter, welche Strategien Du angewendet hast.
- Vergleich: Vergleiche eine automatische Rechtschreibprüfung mit Deiner eigenen Korrektur. Beschreibe zwei Fehler, die die Technik nicht sicher erklären kann.
- Lernreflexion: Wähle Dein stärkstes und Dein schwächstes Rechtschreib-Werkzeug. Begründe Deine Auswahl und formuliere einen Übungsplan.
- Erklärkompetenz: Erkläre einer jüngeren Schülerin oder einem jüngeren Schüler die Verlängerungsprobe und die Ableitungsprobe mit eigenen Beispielen.
Lernnachweis
Für den Lernnachweis erstellst Du eine kleine Rechtschreib-Mappe oder ein digitales Portfolio. Darin zeigst Du nicht nur richtige Lösungen, sondern auch Deinen Lernweg.
- Pflichtteil: Füge eine persönliche Werkzeugkasten-Übersicht mit mindestens sechs Strategien hinzu.
- Anwendungsteil: Überarbeite einen eigenen Text und markiere mindestens acht verbesserte Stellen.
- Begründungsteil: Erkläre bei fünf Verbesserungen, welche Strategie geholfen hat.
- Reflexionsteil: Schreibe auf, welche Strategie Du in Zukunft zuerst nutzen willst und warum.
OERs zum Thema
Historischer Blick
Rechtschreibung verändert sich im Laufe der Zeit. Wörterbücher, Schulen, Verlage und Fachleute haben dazu beigetragen, Schreibweisen zu vereinheitlichen. Für Dich ist dieser Blick wichtig, weil er zeigt: Rechtschreibung ist nicht zufällig. Sie ist ein gemeinsames System, das Lesen und Schreiben erleichtert.

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