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Römisches Leben im Südwesten – Baden-Württemberg

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Römisches Leben im Südwesten – Baden-Württemberg




Einleitung

Vor fast 2000 Jahren gehörten große Teile des heutigen Baden-Württemberg zum Römischen Reich. Vor allem seit dem späten 1. Jahrhundert n. Chr. entstanden im Südwesten Kastelle, Straßen, Städte, Gutshöfe und Handelsplätze. Um 260 n. Chr. verlor Rom große Teile des Gebietes rechts des Rheins und nördlich der Donau wieder. An Rhein, Donau und teilweise an der Iller bestand die römische Grenze jedoch weiter.

Wenn Du heute durch Orte wie Rottweil, Rottenburg am Neckar, Ladenburg, Aalen, Osterburken oder Köngen gehst, bewegst Du Dich an vielen Stellen über oder neben römischen Spuren. Dieser aiMOOC zeigt Dir, wie Städte aufgebaut waren, warum Straßen so wichtig wurden, welche Waren gehandelt wurden und wie Menschen im römischen Südwesten wohnten, arbeiteten, badeten, aßen und miteinander lebten.

Das römische Leben im Südwesten war nicht einfach eine Kopie des Lebens in Rom. Menschen unterschiedlicher Herkunft trafen aufeinander: einheimische keltische und germanische Gruppen, Soldaten aus verschiedenen Provinzen, Händler, Handwerker, Familien und ehemalige Soldaten. So entstand eine vielfältige Provinzialkultur, in der sich verschiedene Traditionen vermischten.


Wie der Südwesten römisch wurde

Ein wichtiges Ziel der Römer war eine kürzere und besser kontrollierbare Verbindung zwischen den Gebieten am Rhein und an der Donau. Deshalb wurden ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. Straßen gebaut und militärische Stützpunkte angelegt. Einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte war das heutige Rottweil.

Später wurde die Grenze weiter nach Norden und Osten verschoben. Der Obergermanisch-Raetische Limes bildete einen langen überwachten Grenzraum mit Kastellen, Wachtürmen, Palisaden, Gräben und an manchen Abschnitten Mauern. Er war nicht überall eine völlig geschlossene Sperre. Menschen und Waren konnten die Grenze an kontrollierten Übergängen passieren.

Die Rekonstruktion bei Schwäbisch Gmünd zeigt, wie ein Abschnitt der Grenzanlage ausgesehen haben kann.

Der rekonstruierte Wachturm bei Lorch erinnert daran, dass Soldaten die Grenze und wichtige Wege beobachteten. Der Obergermanisch-Raetische Limes gehört heute zum UNESCO-Welterbe „Grenzen des Römischen Reiches“.


Römische Städte im heutigen Baden-Württemberg

Römische Städte waren Zentren von Verwaltung, Handel, Handwerk und öffentlichem Leben. Typische Einrichtungen waren ein Forum als öffentlicher Platz, Verwaltungsgebäude, Tempel, Badeanlagen und Geschäfte. Nicht jeder römische Ort hatte jedoch dieselbe Größe oder denselben Rechtsstatus.


Arae Flaviae – das römische Rottweil

Das heutige Rottweil hieß in römischer Zeit Arae Flaviae. Die Siedlung entwickelte sich seit den 70er Jahren des 1. Jahrhunderts n. Chr. an einer wichtigen Straßenkreuzung. Arae Flaviae besaß als bislang einzige bekannte römische Stadt im Gebiet des heutigen Baden-Württemberg den Rang eines Municipiums, also einen besonderen römischen Stadtstatus.

Auf einem in Rottweil gefundenen hölzernen Schreibtäfelchen wird der Stadtstatus als Municipium erwähnt. Solche Funde helfen Archäologinnen und Archäologen dabei, antike Ortsnamen und politische Strukturen zu bestimmen.

In Rottweil sind außerdem Reste römischer Badeanlagen erhalten. Thermen waren nicht nur zum Waschen da. Sie dienten auch der Erholung und konnten soziale Treffpunkte sein.


Sumelocenna – das römische Rottenburg

Das heutige Rottenburg am Neckar hieß Sumelocenna. Der Ort war ein wichtiger Verwaltungsmittelpunkt am Neckar und lag an einer bedeutenden Nord-Süd-Verbindung. Archäologische Funde zeigen Straßen, Gebäude, Wasserleitungen, Badeanlagen und Abwasserkanäle.

Im heutigen Sumelocenna-Museum ist ein Teil der antiken Stadt direkt erhalten. Besonders bekannt ist eine rund 32 Meter lange öffentliche Latrinenanlage. Sie zeigt, wie viel Aufwand die Römer in bestimmten Städten für Wasserführung und Abwasserentsorgung betrieben.

Die erhaltenen Reste der Stadtmauer erinnern daran, dass Sumelocenna später befestigt wurde.


Lopodunum – das römische Ladenburg

Das heutige Ladenburg hieß Lopodunum. Die Stadt war Hauptort einer Civitas, also eines regionalen Verwaltungsgebietes. Zu Beginn des 2. Jahrhunderts entstanden ein großes Forum und eine Basilika. Außerdem gab es ein Theater.

Die Karte macht sichtbar, wie groß und gegliedert das römische Lopodunum war.

Ein römisches Glasgefäß aus Ladenburg zeigt, dass nicht nur grobe Gebrauchsgegenstände erhalten geblieben sind. Archäologische Funde geben auch Einblicke in Tischkultur, Handwerk und Wohlstand.


Straßen – die Lebensadern des römischen Südwestens

Römische Straßen verbanden Militärlager, Städte, Gutshöfe und Häfen. Eine wichtige Fernverbindung führte von Mainz über Ladenburg, Heidelberg und Cannstatt weiter in Richtung Augsburg. Andere Straßen verbanden den Neckarraum mit Straßburg, dem Oberrhein, der Schweiz und der Donau.

Römische Fernstraßen bestanden nicht überall aus großen Steinplatten. Häufig wurden mehrere feste Schichten aus Erde, Kies oder Schotter aufgebaut. Entwässerungsgräben halfen, die Fahrbahn nutzbar zu halten. Auf solchen Wegen konnten Soldaten, Boten und Händler vergleichsweise zuverlässig reisen.

Bei Kornwestheim erinnert eine Teilrekonstruktion an eine römische Straße und ihre Entfernungsangaben.

Heute folgt die Ferienroute Römerstraße Neckar–Alb–Aare ungefähr einer antiken Verbindung zwischen dem Neckarraum, der Schwäbischen Alb, dem Hochrhein und der heutigen Schweiz.

Straßen dienten nicht nur dem Militär. Sie waren ebenso wichtig für Verwaltung, Nachrichtenverkehr und Handel. Schwere Waren wurden, wenn möglich, auch auf Flüssen transportiert. In Ladenburg gab es beispielsweise eine Schiffsanlegestelle am Neckar.


Handel – Waren aus der Nähe und aus der Ferne

Die römische Armee benötigte große Mengen an Lebensmitteln, Kleidung, Leder, Metall, Holz und Baumaterial. Dadurch entstanden Märkte und Arbeitsplätze. In den Siedlungen arbeiteten unter anderem Töpfer, Schmiede, Händler, Bauleute und andere Handwerker.

Auf Villae rusticae, römischen Gutshöfen, wurden Getreide, Fleisch, Milchprodukte und weitere Güter erzeugt. Ein Teil davon versorgte Städte und Militärstandorte. Auch Ziegel, Keramik und Lederwaren wurden regional hergestellt.

Die römische Gutsanlage bei Nürtingen zeigt, dass Landwirtschaft ein wichtiger Teil der Wirtschaft war.

Über das Fernhandelsnetz kamen zugleich Waren aus weit entfernten Regionen: Wein und Olivenöl aus dem Mittelmeerraum, feines Geschirr, Gewürze und andere besondere Produkte. Amphoren dienten häufig als Transportbehälter.

Ein typisches Fundstück ist die rötlich glänzende Terra Sigillata, hochwertiges römisches Tafelgeschirr.

Münzen erleichterten viele Geschäfte und zeigen heute, wie weit Handel und Geldverkehr verbreitet waren.


Alltagskultur – Wohnen, Baden, Essen und Arbeiten

Das Leben der Menschen war sehr unterschiedlich. Wohlhabende Familien konnten in Häusern mit bemalten Wänden, Ziegeldächern, Glasfenstern oder einer Hypokaustheizung wohnen. Andere lebten wesentlich einfacher. Auch die römische Gesellschaft war ungleich: Freie Bürgerinnen und Bürger, Soldaten, Zugewanderte, Handwerker, Bauern und versklavte Menschen hatten unterschiedliche Rechte und Lebensbedingungen.

Im Römischen Freilichtmuseum Hechingen-Stein kannst Du Dir vorstellen, wie ein größerer römischer Gutshof ausgesehen haben könnte.

Thermen gehörten besonders in Städten und Militärorten zur Alltagskultur. Häufig gab es unterschiedlich warme Räume. Das Hypokaustum leitete warme Luft unter Böden und teilweise durch Hohlräume in Wänden.

Beim Essen spielten Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Käse und Fleisch je nach sozialer Lage eine Rolle. Durch den Fernhandel kamen außerdem Waren aus anderen Teilen des Reiches in den Südwesten.

Latein war die Sprache von Verwaltung und vielen Inschriften. Zugleich lebten Menschen mit unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergründen in der Region. Römische und einheimische Traditionen beeinflussten einander. Deshalb spricht man bei der römischen Kultur im Südwesten nicht nur von Übernahme, sondern auch von Kulturaustausch.


Das Ende der römischen Herrschaft im Limesgebiet

Im 3. Jahrhundert geriet das Römische Reich in schwere politische und militärische Krisen. Um 260 n. Chr. ging die römische Kontrolle über große Teile des Gebietes zwischen Rhein und Donau verloren. Der Limes wurde als Reichsgrenze aufgegeben. Die Grenze verlagerte sich wieder stärker an Rhein, Donau und Iller.

Das bedeutete aber nicht, dass alle Menschen plötzlich verschwanden oder jedes römische Wissen sofort verloren ging. Archäologische Funde zeigen Wandel, neue Siedlungen und Kontakte zwischen verschiedenen Gruppen. Gerade deshalb ist die Zeit um 260 n. Chr. für Historikerinnen und Historiker besonders spannend.


Begriffe zum Merken

  1. Limes: Überwachter und militärisch gesicherter Grenzraum des Römischen Reiches.
  2. Kastell: Militärischer Stützpunkt für römische Soldaten.
  3. Vicus: Zivile Siedlung, oft bei einem Kastell oder an einer wichtigen Straße.
  4. Civitas: Regionaler Verwaltungsbezirk mit einem Hauptort.
  5. Municipium: Stadt mit besonderem römischem Rechtsstatus.
  6. Forum: Öffentlicher Mittelpunkt einer römischen Stadt.
  7. Villa rustica: Landwirtschaftlicher Gutshof.
  8. Therme: Römische Badeanlage.
  9. Hypokaustum: Heizsystem, bei dem warme Luft unter dem Boden zirkulierte.
  10. Terra Sigillata: Hochwertiges rötliches römisches Tafelgeschirr.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche heutige Stadt hieß in römischer Zeit Arae Flaviae? (Rottweil) (!Rottenburg) (!Ladenburg) (!Aalen)




Wie hieß das römische Rottenburg am Neckar? (Sumelocenna) (!Lopodunum) (!Vindonissa) (!Augusta)




Welche heutige Stadt hieß Lopodunum? (Ladenburg) (!Rottweil) (!Osterburken) (!Hechingen)




Warum war das römische Straßennetz für den Südwesten wichtig? (Es verband Militär Verwaltung Siedlungen und Handel) (!Es wurde nur für Wagenrennen gebaut) (!Es durfte nur vom Kaiser benutzt werden) (!Es verband ausschließlich Thermen miteinander)




Was war der Limes? (Ein überwachter und militärisch gesicherter Grenzraum) (!Eine einzelne Stadtmauer um Rottweil) (!Ein römisches Musikinstrument) (!Ein Hafen am Bodensee)




Was war eine Villa rustica? (Ein römischer Gutshof) (!Ein Wachturm am Limes) (!Ein öffentliches Theater) (!Eine römische Münze)




Was bezeichnet Terra Sigillata? (Rötlich glänzendes römisches Tafelgeschirr) (!Eine römische Straße) (!Ein Grenzturm) (!Eine Getreidesorte)




Welche Funktion hatte ein Forum in einer römischen Stadt? (Es war ein öffentlicher Mittelpunkt) (!Es war ausschließlich ein Pferdestall) (!Es war eine geheime Militärbasis) (!Es war ein Weinberg)




Wozu diente ein Hypokaustum? (Zum Heizen von Böden und Räumen) (!Zum Prägen von Münzen) (!Zum Befestigen einer Straße) (!Zum Lagern von Getreide)




Was geschah um 260 n. Chr. im römischen Südwesten? (Die römische Kontrolle über große Teile des Limesgebietes ging verloren) (!Rom eroberte erstmals ganz Europa) (!Der Limes wurde bis zur Nordsee erweitert) (!Alle römischen Städte wurden neu gegründet)





Memory

Arae Flaviae Rottweil
Sumelocenna Rottenburg am Neckar
Lopodunum Ladenburg
Limes Reichsgrenze
Villa rustica Gutshof
Hypokaustum Fußbodenheizung
Terra Sigillata Tafelgeschirr





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Forum Marktplatz
Therme Badeanlage
Latrine Toilette
Vicus Zivilsiedlung
Civitas Verwaltungsbezirk




...


Kreuzworträtsel

Rottweil Welche heutige Stadt hieß Arae Flaviae?
Rottenburg Welche heutige Stadt hieß Sumelocenna?
Ladenburg Welche heutige Stadt hieß Lopodunum?
Limes Wie heißt die bekannte römische Grenzanlage?
Therme Wie nennt man eine römische Badeanlage?
Hypokaustum Wie heißt die römische Fußbodenheizung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Das römische Rottweil hieß

. Das römische Rottenburg am Neckar trug den Namen

. Das römische Ladenburg hieß

. Der militärisch überwachte Grenzraum wird als

bezeichnet. Ein landwirtschaftlicher römischer Gutshof heißt

. Das öffentliche Zentrum einer römischen Stadt war häufig das

. Eine römische Badeanlage nennt man

. Warme Luft unter dem Boden gehörte zum Heizsystem des

. Das rötlich glänzende Tafelgeschirr heißt

. Um die Mitte des 3. Jahrhunderts ging die römische Herrschaft über große Teile des Gebietes rechts des Rheins im heutigen Südwestdeutschland

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Römerstadt-Steckbrief: Wähle Rottweil, Rottenburg oder Ladenburg und gestalte einen Steckbrief mit antikem Namen, wichtigen Gebäuden und zwei Funden.
  2. Römischer Gegenstand: Suche ein Bild eines römischen Alltagsgegenstands aus Baden-Württemberg und erkläre in fünf Sätzen, wofür er benutzt wurde.
  3. Straßenvergleich: Vergleiche eine römische Straße mit einer heutigen Straße. Zeichne beide im Querschnitt und beschrifte wichtige Unterschiede.
  4. Thermen-Erklärung: Erstelle eine kleine Bildergeschichte, die den Weg einer Person durch eine römische Therme zeigt.


Standard

  1. Handelsreise: Plane die Reise eines Händlers von Ladenburg nach Rottweil. Überlege, welche Waren er transportiert, welche Wege er nutzt und wo Schwierigkeiten entstehen könnten.
  2. Alltag in Sumelocenna: Schreibe einen Tagebucheintrag aus der Sicht eines Kindes in Sumelocenna. Nutze mindestens fünf Begriffe aus dem aiMOOC.
  3. Museumscheck: Untersuche die Website eines Römermuseums in Baden-Württemberg. Wähle drei Objekte aus und erkläre, was sie über das Alltagsleben verraten.
  4. Römisches Werbeplakat: Gestalte ein historisch möglichst genaues Werbeplakat für einen Markt in Arae Flaviae mit Waren, Berufen und passenden Orten.


Schwer

  1. Archäologie-Projekt: Entwickle eine Forschungsfrage zu einer römischen Fundstelle in Deiner Region. Beschreibe, welche Quellen und Funde Du zur Beantwortung benötigen würdest.
  2. Kulturaustausch: Erkläre an mindestens drei Beispielen, wie römische und einheimische Traditionen im Südwesten aufeinandertrafen. Unterscheide Übernahme, Veränderung und gegenseitige Beeinflussung.
  3. Limes-Debatte: Bereite eine kurze Debatte zur Frage vor, ob der Limes eher Grenze, Kontrollzone oder Kontaktgebiet war. Nutze Argumente für mehrere Sichtweisen.
  4. Zeitreise-Video: Produziere ein zwei- bis vierminütiges Lernvideo über Städte, Straßen, Handel und Alltag im römischen Baden-Württemberg. Kennzeichne Rekonstruktionen deutlich und nenne Deine Quellen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Stadt und Straße: Erkläre, warum eine Siedlung an einer Straßenkreuzung bessere Chancen hatte, zu einem wichtigen Ort zu werden. Nutze Arae Flaviae als Beispiel.
  2. Militär und Wirtschaft: Zeige in einer Wirkungskette, wie die Stationierung römischer Soldaten Landwirtschaft, Handwerk und Handel verändern konnte.
  3. Fund als Quelle: Du findest bei einer Ausgrabung Scherben von Terra Sigillata, Münzen und Reste einer Straße. Formuliere drei begründete Aussagen darüber, was diese Funde über den Ort verraten könnten.
  4. Vergleich der Städte: Vergleiche Arae Flaviae, Sumelocenna und Lopodunum. Erkläre eine Gemeinsamkeit und zwei Unterschiede in Funktion oder Bedeutung.
  5. Limes als Kontaktzone: Beurteile die Aussage „Der Limes trennte Römer und Germanen vollständig voneinander“. Nutze Wissen über Handel, Grenzkontrolle und kulturellen Austausch.
  6. Alltagskomfort: Erkläre, warum Thermen, Wasserleitungen und Hypokausten gleichzeitig technische Leistungen und Hinweise auf soziale Unterschiede sind.




Lernnachweis

Für einen guten Lernnachweis zu diesem Thema solltest Du zeigen, dass Du nicht nur einzelne Begriffe kennst, sondern Zusammenhänge erklären kannst. Wichtig sind:

  1. Du kannst die römischen Namen Arae Flaviae, Sumelocenna und Lopodunum den heutigen Städten zuordnen.
  2. Du kannst erklären, wie Straßen, Militär, Verwaltung und Handel zusammenwirkten.
  3. Du kannst beschreiben, welche Funktion der Limes hatte und warum er nicht einfach nur als undurchdringliche Mauer verstanden werden darf.
  4. Du kannst anhand von Thermen, Latrinen, Gutshöfen, Keramik oder Münzen Aussagen über römische Alltagskultur formulieren.
  5. Du kannst erklären, warum archäologische Funde wichtige Quellen für die Geschichte Baden-Württembergs sind.
  6. Du kannst Unterschiede zwischen gesicherten Funden, historischen Deutungen und modernen Rekonstruktionen erkennen.
  7. Du kannst erläutern, dass römische Kultur im Südwesten durch Begegnung und Austausch verschiedener Bevölkerungsgruppen geprägt war.




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