Zum Inhalt springen

Projekt Wärmepumpenmodernisierung – Ein hydraulisches Konzept im Modell entwickeln

Aus MOOCsWiki Staging
aiMOOC-Siegel aiMOOC

Projekt Wärmepumpenmodernisierung – Ein hydraulisches Konzept im Modell entwickeln

QR-Code


Einleitung

Projekt Wärmepumpenmodernisierung – Ein hydraulisches Konzept im Modell entwickeln

Ausbildung SHK | 6 Lerneinheiten à 15–20 Minuten plus Modellwerkstatt | Teamarbeit

Projektauftrag: Entwickle für einen fiktiven Modernisierungsfall eine verständliche hydraulische Lösung. Untersuche Heizkreise, Speicher und hydraulischen Abgleich. Gib am Ende ein Projektdossier D0–D6 mit Skizzen, Tabellen, Simulation, Prüfdaten und begründeter Entscheidung ab.

Bildimpuls: Was liegt außerhalb, was innerhalb der Heizwasseranlage?

Kurzvideo: Funktionsprinzip, Bundesverband Wärmepumpe. Beobachte den Energiefluss.


Ausbildungsfall: Haus Lindenweg

Fiktiver Schulungsfall – keine ausgeführte Planung und keine realen Messwerte.

Ausgangslage Lernannahme
Gebäude Modernisiertes Zweifamilienhaus mit Heizkörpern und Fußbodenheizung
Gebäudeheizlast 6,0 kW als Vorgabe; keine eigene Heizlastberechnung
Kreis H – Heizkörper 3,0 kW; Eignung für 35/30 °C ist fachlich noch nachzuweisen
Kreis F – Fußbodenheizung 3,0 kW; ebenfalls 35/30 °C als vereinfachter Modellpunkt
Wärmeerzeuger Luft-Wasser-Wärmepumpe; Gerät und Mindestvolumenstrom noch unbekannt
Trinkwarmwasser Separater Trinkwarmwasserspeicher als Konzeptbaustein; Volumen und Hygiene offen
Kundenwunsch Wenig Zusatztechnik, zuverlässiger Betrieb, nachvollziehbare Einstellung

Dein Auftrag: Vergleiche eine direkte Heizkreisanbindung mit einer Variante samt hydraulischer Trennung durch Pufferspeicher. Entscheide erst nach dem Abgleich und anhand der fehlenden Herstellerdaten.


Das fortlaufende Projektdossier

Blatt Dein Arbeitsprodukt Nachweis
D0 Auftragsklärung und offene Daten Annahmen markiert
D1 Systemgrenze und Fließwegskizze Vor- und Rücklauf erkennbar
D2 Zwei Hydraulikvarianten Speicherfunktion erläutert
D3 Rechentabelle und Simulation Einheiten, Formeln, Ergebnisse
D4 Modellversuch und Prüfdaten Soll-Ist-Abgleich
D5 Sicherheits- und Quellenprüfung Risiken, Zuständigkeit, Belege
D6 Eigene Empfehlung und Übergabe Entscheidung mit Gegenargument

Arbeitsregel: Ergänze nach jeder Einheit ein Blatt. Bei fehlenden Angaben schreibe „noch zu prüfen“ statt eine Gerätevorgabe zu erfinden.


Kurze Lerneinheiten


Einheit 1: Kreise erkennen – D0 und D1

Merke: Der Kältemittelkreis gehört zur Wärmepumpe; der Heizwasserkreis versorgt das Gebäude; der Trinkwasserkreis bleibt hygienisch getrennt. Sie dürfen nicht verwechselt werden.

Schema: Kältemittelprozess. Die Pfeile zeigen Medienwege, nicht automatisch Wärmeströme.

AUSSEN: Umweltwärme -> [ WÄRMEPUMPE ]
                                  |
                             Heizwasser-VL
                                  |
                          +-------+-------+
                          |               |
                     [Kreis H]        [Kreis F]
                          |               |
                          +-------+-------+
                                  |
                             Heizwasser-RL

Separater Betriebsweg: Wärmepumpe -> Wärmeübertrager
des Trinkwarmwasserspeichers -> Heizwasser-Rückweg.

Prinzipbild für das Dossier, kein Anschluss-, Elektro- oder Sicherheitsschema.

Mini-Aufträge und begründetes Feedback

Stufe Aufgabe Feedbackkriterium
Basis Markiere Vorlauf und Rücklauf in D1. Richtig, wenn beide Heizkreise zum gemeinsamen Rückweg führen; so ist der Kreislauf geschlossen.
Anwendung Markiere eine Stelle zur Volumenstrommessung. Sinnvoll ist ein Messpunkt je Zweig; nur ein gemeinsamer Zähler zeigt die Verteilung nicht.
Transfer Erkläre die Grenze zum Kältekreis. Richtig ist die Trennung durch den Wärmeübertrager; Heizwasser ist nicht das Kältemittel.

Gestufte Hilfe: A: Suche den Wärmeerzeuger. B: Folge dem warmen Wasser. C: Zeichne für jeden Verbraucher einen Rückweg.


Einheit 2: Heizkreise planen – D1

Erkenne Verteiler, Abgänge und Möglichkeiten zur Durchflusskontrolle.

Betrachte den Aufbau einer Heizfläche: Ihre Leistung hängt nicht nur vom Durchfluss ab.

Planungsfrage: Schaffen die vorhandenen Heizkörper die geforderten 3,0 kW bei 35/30 °C? Ohne Heizflächendaten bleibt das offen. Bei unterschiedlichen Soll-Vorlauftemperaturen können getrennte Temperaturregelung und gegebenenfalls ein Mischer nötig sein.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback
Basis Kennzeichne H und F mit verschiedenen Farben. Die getrennten Zweige machen unterschiedliche Widerstände und Durchflüsse sichtbar.
Anwendung Ergänze Pumpe, Absperrung und Messstellen als Symbole in D1. Bauteile sind nur dann sinnvoll platziert, wenn Du ihre Funktion erklären kannst.
Transfer Kreis H benötigt plötzlich 45 °C, F weiter 35 °C: Ändere D1. Eine bloße Parallelverbindung reicht für zwei Solltemperaturen nicht; prüfe Mischkreis und Effizienzfolgen.

Gestufte Hilfe: A: Gleiche Temperaturen erleichtern direkte Anbindung. B: Ein Mischer senkt eine Zweig-Vorlauftemperatur. C: Eine höhere Erzeugertemperatur kann die Effizienz verschlechtern.


Einheit 3: Speicher oder direkte Anbindung? – D2

Foto als Speicher-Beispiel aus einer anderen Heiztechnik; keine Vorlage für die Größe unseres Wärmepumpensystems.

Variante A: direkt Variante B: parallel eingebundener Puffer
Weniger Bauteile und potenziell geringere Wärmeverluste Hydraulische Entkopplung von Erzeuger- und Verbraucherseite möglich
Mindestvolumenstrom muss auch bei schließenden Kreisen gesichert sein Zusätzlicher Speicher, Pumpen, Regelungsaufwand und mögliche Mischverluste
Günstig bei geeigneter Anlagenhydraulik Hilfreich, wenn es hydraulisch nötig und passend geplant ist

Nicht verwechseln: Heizwasser-Pufferspeicher speichert Heizwärme; Trinkwarmwasserspeicher unterliegt zusätzlich Anforderungen an Trinkwasserhygiene.

Modellrechnung: 100 Liter Heizwasser mit 5 K nutzbarem Temperaturhub speichern idealisiert etwa 0,58 kWh: 100 × 5 × 1,16 Wh = 580 Wh. Das entspricht bei 6 kW Last rechnerisch nur knapp 6 Minuten ohne Verluste. Daraus folgt keine Speichergrößenempfehlung.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback
Basis Benenne je einen Vorteil und Nachteil von B. Eine sinnvolle Antwort enthält sowohl hydraulische Entkopplung als auch zusätzliche Verluste.
Anwendung Skizziere A und B nebeneinander in D2. Markiere bei B die getrennten Pumpen- und Strömungswege; sonst bleibt „Entkopplung“ unbelegt.
Transfer Empfiehl einen Speicher allein wegen der 6 kW Heizlast. Nicht ausreichend begründet: Prüfe Mindestdurchfluss, Abtaukonzept, Regelung, Wasserinhalt und Herstellerschema.

Gestufte Hilfe: A: Speicher ist nicht automatisch Pflicht. B: Frage nach schwankenden Volumenströmen. C: Lege die Entscheidung erst nach Herstellerprüfung fest.


Einheit 4: Volumenströme simulieren – D3

Beispiel einer älteren ungeregelten Umwälzpumpe. Übertrage ihre Bauart nicht als aktuelle Empfehlung.

Vereinfachte Wasserformel: Heizleistung in kW ≈ 1,163 × Volumenstrom in m³/h × Spreizung in K. Die Konstante ist für Wasser angenähert; bei anderen Medien und Temperaturen prüfst Du Stoffwerte.

Rechenziel im Lernmodell: Pro Kreis 3,0 ÷ (1,163 × 5) ≈ 0,516 m³/h, gerundet 0,52 m³/h. Zusammen rund 1,03 m³/h, wenn beide Kreise mit derselben Spreizung und ohne zusätzliche Mischströme betrachtet werden.

Tabellensimulation: Lege in einer Tabellenkalkulation Spalten für Volumenstrom, Vorlauf, Rücklauf und berechnete Leistung an. Verändere nacheinander nur eine Größe.

Simulationsfall Volumenstrom Vorlauf/Rücklauf Idealisierte Leistung
Soll Kreis H 0,52 m³/h 35/30 °C ca. 3,02 kW
Engpass Kreis F 0,29 m³/h 35/30 °C ca. 1,69 kW
Kleine Spreizung 0,52 m³/h 35/32 °C ca. 1,81 kW

Wichtig: Die Temperaturen sind bewusst festgehalten. In einer echten Anlage verändern sich Spreizung und abgegebene Leistung gegenseitig; die Tabelle ist keine vollständige Wärmepumpensimulation.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback
Basis Berechne die Leistung im Sollfall. Etwa 3,02 kW mit Einheit; die 5 K sind die Temperaturdifferenz.
Anwendung Ändere 0,52 auf 0,40 m³/h und dokumentiere die neue Modellleistung. Ca. 2,33 kW bei festgehaltener Spreizung; der Rückgang folgt direkt aus der Formel.
Transfer Erkläre eine Grenze dieser Simulation. Plausibel ist der Hinweis auf reale Änderungen von Heizflächentemperatur, Spreizung oder Pumpenarbeitspunkt.

Gestufte Hilfe: A: Spreizung = Vorlauf minus Rücklauf. B: Setze m³/h, nicht Liter/h, ein. C: Prüfe Ergebnis und Einheit mit dem Sollfall.


Einheit 5: Abgleich und Prüfdaten – D4

Betrachte die ungleiche Versorgung vor dem Abgleich.

Vergleiche die Wirkung einer abgestimmten Wärmeverteilung.

Video: „Hydraulischer Abgleich“, Bundesverband Wärmepumpe. Welche Eingangsgrößen braucht ein Fachbetrieb?

Prüfdatensatz: vollständig erfundene Werte eines Unterrichtsmodells, nicht eines Gebäudes.

Zweig Soll Vor dem Modellabgleich Nach dem Modellabgleich
H 0,52 m³/h 0,74 m³/h 0,52 m³/h
F 0,52 m³/h 0,29 m³/h 0,51 m³/h
Summe gerundet 1,03 m³/h 1,03 m³/h 1,03 m³/h

Messauftrag: Verwende ein betreutes Kaltwasser-Labormodell mit zwei transparenten Zweigen, Durchflussanzeigen, geeigneter Kleinspannungspumpe und ungefährlichem Wasser. Dokumentiere Messbedingungen, Öffnungsstellungen, Unsicherheit und Fotos. Keine reale Heizungsanlage verändern.

Messmittelbeispiel: Für thermische Leistung benötigt man Durchfluss und Temperaturdifferenz.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback
Basis Vergleiche Soll und Ist vor dem Abgleich. H ist über-, F unterversorgt; gleiche Gesamtsumme garantiert keine passende Verteilung.
Anwendung Stelle im sicheren Modell die Zweige näher an ihre Sollwerte und protokolliere. Ein Erfolg ist erst belegt, wenn beide Messwerte und Bedingungen notiert sind.
Transfer Bewerte „Pumpe einfach stärker stellen“ als Lösung. Das ersetzt keinen Abgleich; es kann Pumpenergie und Überversorgung erhöhen, ohne Ursachen zu beheben.

Gestufte Hilfe: A: Vergleiche jeden Zweig einzeln. B: Ändere nur eine Modellgröße pro Versuch. C: Wiederhole die Messung und dokumentiere Abweichungen.


Einheit 6: Sicherheit, Nachweis und Abgabe – D5 und D6

Drei gesonderte Prüfungen vor jeder Praxisübertragung:

Bereich Was Du prüfst Grenze
Kältemittel und Brand Typenschild, Kältemittel, mögliche Entzündbarkeit, Aufstell- und Schutzbereich nach Hersteller und Gefährdungsbeurteilung R290 (Propan) ist stark entzündbar; keine Zündquellen- oder Abstandsannahmen erfinden.
Druck und Temperatur Druckhaltung, Ausdehnungsgefäß, Sicherheitsarmaturen, heiße Bauteile und Freigabeverfahren Keine Druck-, Dichtheits- oder Heißwasserprüfung im Lernversuch.
Fachkunde und Zuständigkeit Gerätehandbuch, aktuelle Rechtslage, Qualifikation, Elektro- und Trinkwasserhygiene-Fachzuständigkeit Keine eigenständigen Arbeiten am Kältekreis, auch nicht Öffnen, Befüllen oder Entleeren.

Rechtsstand recherchiert am 11.10.2026 (Deutschland): Das Gebäudemodernisierungsgesetz § 60c regelt einen verpflichtenden hydraulischen Abgleich bei den dort beschriebenen Heizungseinbauten in Gebäuden mit mindestens sechs Nutzungseinheiten. Daraus lässt sich für unser Zweifamilienhaus keine pauschale Pflicht nach dieser Vorschrift ableiten; Fördervorgaben und sonstige Regeln sind getrennt zu prüfen. Für Kältemittel und qualifizierte Tätigkeiten beachte EU 2024/573, EU 2024/2215 und ChemKlimaschutzV § 5. Vor jeder realen Umsetzung sind gültige Fassungen, Herstellervorgaben und Gefährdungsbeurteilung erneut zu prüfen. Die Modellplanung ersetzt keine freigegebene Fachplanung.

Stufe Aufgabe Begründetes Feedback
Basis Trenne auf D5 harmlose Modellhandlungen und gesperrte Facharbeiten. Fachlich korrekt ist eine ausdrückliche Sperre für Eingriffe in den Kältekreis.
Anwendung Prüfe für D6, ob Variante A den Geräte-Mindestvolumenstrom sichern kann. Ohne konkretes Datenblatt ist „nicht nachgewiesen“ die belastbare Antwort.
Transfer Begründe A oder B mit mindestens drei Kriterien und einem Einwand. Eine gute Empfehlung wägt Volumenstromsicherheit, Verluste, Komplexität und fehlende Daten ab.

Abgabe D6: Eine Seite mit Empfehlung – Belegen – Unsicherheiten – nächsten Fachprüfungen. Dein Konzept bleibt bis zur Geräteauswahl vorläufig.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welcher Kreis transportiert Wärme zu Heizkörpern und Fußbodenheizung? (Heizwasserkreis) (!Kältemittelkreis) (!Stromkreis) (!Außenluftkreis)




Was bedeutet Vorlauf im Heizsystem? (Weg vom Wärmeerzeuger zur Heizfläche) (!Weg der Außenluft in den Verdampfer) (!Ablauf von Kondenswasser) (!Elektrischer Anschluss der Pumpe)




Welche Größe brauchst Du für die vereinfachte Wärmeleistungsberechnung neben der Spreizung? (Volumenstrom) (!Gebäudealter) (!Ventilfarbe) (!Rohrlänge allein)




Welche Aufgabe hat der hydraulische Abgleich? (Bedarfsgerechte Verteilung der Volumenströme) (!Erhöhung aller Temperaturen) (!Entfernung des Kältemittels) (!Abschaltung aller Pumpen)




Was kann ein parallel eingebundener Puffer bewirken? (Hydraulische Trennung der Kreise) (!Immer höhere Jahresarbeitszahl) (!Ersatz jeder Sicherheitseinrichtung) (!Automatische Heizlastberechnung)




Was ist bei der Heizkörperleistung im Modellfall noch offen? (Eignung bei niedriger Vorlauftemperatur) (!Existenz eines Rücklaufs) (!Vorhandensein von Wasser) (!Notwendigkeit einer Wärmequelle)




Wie groß ist die Spreizung bei 35 Grad Vorlauf und 30 Grad Rücklauf? (5 Kelvin) (!30 Kelvin) (!35 Kelvin) (!65 Kelvin)




Was folgt aus gleichen Summenvolumenströmen vor und nach dem Abgleich? (Die Einzelkreise müssen gesondert beurteilt werden) (!Beide Einzelkreise sind automatisch richtig eingestellt) (!Die Heizlast ist bewiesen) (!Alle Heizkörper haben gleiche Leistung)




Welche Eigenschaft von R290 ist für die Gefährdungsbeurteilung zentral? (Hohe Entzündbarkeit) (!Vollständige Unbrennbarkeit) (!Fehlende Druckgefährdung) (!Unbegrenzte Freisetzbarkeit)




Was ist eine zulässige Tätigkeit in diesem Ausbildungskurs? (Durchflussmessung am freigegebenen Kaltwassermodell) (!Öffnen des Wärmepumpen Kältekreises) (!Nachfüllen von Kältemittel ohne Sachkunde) (!Druckprobe am realen Verdichter)





Memory

Vorlauf Wasserweg zur Heizfläche
Rücklauf Wasserweg zurück zum Wärmeerzeuger
Spreizung Temperaturdifferenz zwischen den Wasserwegen
Volumenstrom Durchfließendes Wasservolumen pro Zeit
Pufferspeicher Zeitweilige Speicherung von Heizwärme
Thermostatventil Raumabhängige Durchflussbeeinflussung
Heizlast Erforderliche Leistung im Auslegungsfall





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Funktion
Heizkreis Versorgung der Heizflächen mit Heizwasser
Umschaltventil Wechsel zwischen vorgesehenen Betriebswegen
Wärmemengenzähler Erfassung über Durchfluss und Temperaturdifferenz
Ausdehnungsgefäß Aufnahme temperaturbedingter Volumenänderungen
Mischer Einstellung einer niedrigeren Mischtemperatur





Kreuzworträtsel

Vorlauf Wie heißt der Weg des Heizwassers zu den Heizflächen?
Rücklauf Wie heißt der Rückweg des Heizwassers?
Heizlast Welche Größe beschreibt die erforderliche Heizleistung am Auslegungspunkt?
Ventil Welches Bauteil kann einen Wasserweg öffnen oder drosseln?
Puffer Wie heißt ein Speicher für zeitweilig verfügbare Heizwärme kurz?
Spreizung Wie heißt der Unterschied zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur?





LearningApps

Suchoberfläche für ergänzende Übungen; Treffer sind nicht automatisch geprüft.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Im Heizsystem strömt das Wasser im

zur Heizfläche.
Der Rückweg heißt

.
Die Temperaturdifferenz nennt man

.
Zur vereinfachten Berechnung der Heizleistung benötigt man außerdem den

.
Die Wärmeversorgung eines Gebäudes wird für einen Auslegungspunkt durch die

beschrieben.
Ein hydraulischer

berücksichtigt den Bedarf der einzelnen Zweige.
Ein

kann Heizwärme zeitweise aufnehmen.
Der Trinkwasserkreis ist hygienisch vom

getrennt.
Das Kältemittel R290 ist besonders

.
Ein Modellmesswert gehört mit seiner Einheit ins

.
Die Wahl des Hydraulikschemas benötigt die Angaben des

.
Ein unbestätigter Plan ist noch keine freigegebene

.



Offene Aufgaben


Leicht

  1. Wärmepumpe: Fotografiere oder zeichne die drei Systemgrenzen und erläutere sie.
  2. Vorlauf: Markiere den Fließweg im Dossier mit zwei Farben.
  3. Heizkreisverteiler: Beschrifte ein Foto mit fünf erkennbaren Bauteilen.
  4. Pufferspeicher: Gestalte eine Bildkarte zu Nutzen und Nachteil eines Puffers.


Standard

  1. Volumenstrom: Berechne die Sollwerte für beide Modellkreise und prüfe die Einheiten.
  2. Hydraulischer Abgleich: Führe am freigegebenen Kaltwassermodell eine Messreihe durch.
  3. Heizkurve: Erstelle zwei Skizzen für niedrige und höhere Systemtemperaturen.
  4. Wärmemengenzähler: Erstelle ein kommentiertes Prüfprotokoll samt Messunsicherheit.


Schwer

  1. Heizlast: Entwirf einen Fragenkatalog für das Fachgespräch zur noch fehlenden Heizflächenprüfung.
  2. Hydraulische Weiche: Vergleiche direkte Kopplung und Puffervariante unter geänderten Betriebsbedingungen.
  3. Kältemittel: Produziere einen kurzen Sicherheitsclip zur Abgrenzung zwischen Modell und Facharbeit ohne gefährliche Demonstration.
  4. Anlagendokumentation: Verteidige Deine D6-Empfehlung in einem Fachgespräch mit einem begründeten Gegenargument.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Hydraulischer Abgleich: Erkläre anhand der Prüfdaten, warum eine korrekte Gesamtsumme unzureichend ist.
  2. Pufferspeicher: Beurteile, wann ein Puffer trotz zusätzlicher Verluste sinnvoll sein könnte.
  3. Heizkurve: Leite die Folgen eines Heizkreises mit höherer Solltemperatur für die Erzeugerregelung ab.
  4. Messunsicherheit: Bewerte, welche weitere Messung Deine Modellentscheidung absichern würde.
  5. Arbeitsschutz: Begründe, warum die Zulässigkeit einer Handlung am Wasser-Lernmodell nichts über ihre Zulässigkeit am Kältekreis aussagt.
  6. Fachplanung: Benenne fehlende Herstellerinformationen und erkläre, wie diese Deine Variantenwahl verändern könnten.




Lernnachweis

Abzugeben: D0–D6 als zusammenhängende Datei oder Mappe, mit datierten Skizzen, beschrifteten Fotos, Formel und Einheiten, Simulationsvarianten, Original-Prüfdatentabelle des Lernmodells, Quellen- und Lizenzliste, Sicherheitsfreigabe für den Modellversuch und begründeter eigener Hydraulikempfehlung.

Bewertung Woran die Ausbildungsleitung es erkennt
Fachlogik Die Kreise, Temperaturen und Ströme sind unterscheidbar.
Prüfbarkeit Soll-Ist-Werte, Messbedingungen und Unsicherheiten stehen im Dossier.
Urteil Die Speicherentscheidung nennt Vorteile, Nachteile und offene Herstellerfragen.
Sicherheit Kein Eingriff in den Kältekreis; Fachkunde, Brand und Druck sind gesondert bewertet.
Selbstständigkeit Die Abgabe enthält eigene Skizzen, begründetes Feedback und Quellen.

Im Lernnachweis werden keine externen Medien eingebettet.




OERs zum Thema


Geprüfte Fachquellen

Quellenzugriff und Rechtsprüfung: 11.10.2026. Für eine reale Anlage gilt stets die dann aktuelle Fassung.

  1. Umweltbundesamt: Wärmepumpe, Planung, Hydraulik und Dokumentation.
  2. Bundesverband Wärmepumpe, 02.09.2026: Hydraulischer Abgleich und Anlagenhydraulik.
  3. co2online, 25.09.2026: Pufferspeicher, Vor- und Nachteile.
  4. GModG § 60c: Hydraulischer Abgleich bei dort bezeichneten Anlagen.
  5. ChemKlimaschutzV § 5: persönliche Voraussetzungen.
  6. EU-Verordnung 2024/573 und Durchführungsverordnung 2024/2215.
  7. DGUV, 10.02.2025: Gefährdungen beim Umgang mit Kältemitteln.
  8. Umweltbundesamt, aktualisiert 22.07.2026: natürliche Kältemittel.

Technische Vertiefung: DIN EN 12831, VDI 4645, VDI 2035, DIN EN 12828 sowie konkrete Herstellerunterlagen nur in gültiger Fassung und für den jeweiligen Anwendungsfall verwenden.


Mediennachweise und Nutzungsrechte

Commons-Dateien sind auf ihren verlinkten Dateiseiten mit Urhebern und Lizenzen dokumentiert. Bei Bearbeitung gelten gegebenenfalls Namensnennung, Lizenzlink und Weitergabe unter gleichen Bedingungen.

Eingesetzte Commons-Datei Urheber und Lizenz
Wärmepumpe Außeneinheit.jpg Mueller felix; CC BY-SA 4.0
Heatpump.svg Ilmari Karonen; gemeinfrei
Heizkreisverteiler.jpg Tetris L; CC BY-SA 3.0
Heizkörper innen.jpg HTL-Mödchen23; CC BY-SA 4.0
2 Puffer einer Heizungsanlage.jpg AphexTwin; gemeinfrei
Umwaelzpumpe.jpg Cschirp; CC BY-SA 3.0
Hydraulischer Abgleich ohne Ra Boe; CC BY-SA 3.0 DE
Hydraulischer Abgleich mit Ra Boe; CC BY-SA 3.0 DE
Wärmemengenzähler mit Fühler Ralf.biebeler; CC BY-SA 4.0

Videos: Funktionsweise und Hydraulischer Abgleich vom Bundesverband Wärmepumpe; eingebettet als externe YouTube-Wiedergabe, nicht als frei nachnutzbare Videodateien ausgegeben. Die jeweiligen Urheberrechte verbleiben beim Anbieter. Alle Medienlinks führen zu tatsächlich auffindbaren Medien.



Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte



Schulfach+




aiMOOCs



aiMOOC Projekte









MOOCwiki · Deutsch

Nach dem Lernen ist vor dem Lernen

Entdecke direkt den nächsten Lernkurs. Weitere Inhalte erscheinen, wenn Du weiter nach unten scrollst.

Zur MOOCwiki-Hauptseite

Mediathek

Inhalte werden geladen ...

Mediathek wird aus dem Wiki geladen ...