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Projekt Ersatzteilshop und Werkstattdaten – Shopdaten ohne echte Kundendaten auswerten

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Projekt Ersatzteilshop und Werkstattdaten – Shopdaten ohne echte Kundendaten auswerten

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Projekt Ersatzteilshop und Werkstattdaten – Shopdaten ohne echte Kundendaten auswerten

Zielgruppe: Berufliche Ausbildung – IT, Einzelhandel, Kfz-Mechatronik, Lagerlogistik und kaufmännische Berufe

Umfang: 6 kurze Lerneinheiten à 20–25 Minuten mit Projektarbeit

Projektziel: Du wertest fiktive Ersatzteilshop- und Werkstattdaten aus, berechnest Kennzahlen und begründest eine betriebliche Entscheidung. Dabei setzt Du Datenminimierung und Datenschutz konsequent um.

Dein Endprodukt: Ein fortlaufendes Projektdossier mit Skizzen, fiktiven Prüfdaten, Berechnungen, Diagrammen, Simulationen, Quellenprüfung und begründeter eigener Abgabe.

Sicherheitsregel: Du verwendest ausschließlich vollständig erfundene Daten in einer lokalen oder ausdrücklich autorisierten Testumgebung. Keine echten Kundendaten, Kennzeichen, Zugangsdaten, fremden Netze, Produktivsysteme oder ungefragten Datenübertragungen.


Einleitung

Dein Ausbildungsfall: Musterwerk Ersatzteile

Die Musterwerk Ersatzteile ist ein vollständig erfundener Betrieb mit Ersatzteilshop und Werkstatt.

Die Werkstattleitung möchte wissen:

  1. Welche Ersatzteile werden im Übungsdatensatz besonders häufig benötigt?
  2. Welche fiktiven Verkaufswerte entstehen?
  3. Wie hoch ist die Stornoquote?
  4. Wie viel Bearbeitungszeit benötigt die Werkstatt?
  5. Welche Daten sind für diese Fragen wirklich erforderlich?

Du sollst diese Fragen beantworten, ohne Informationen über wirkliche Kundinnen und Kunden zu sammeln.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Ersatzteillager als Symbolbild. Quelle: Ikiwaner, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Werkstatt als Symbolbild. Quelle: Shixart1985, Wikimedia Commons, CC BY 2.0. Beide Fotos zeigen nicht den fiktiven Betrieb.

Leitfrage: Wie können Shop- und Werkstattkennzahlen nützlich sein, obwohl keinerlei echte Kundendaten verwendet werden?


Dein Lernweg

Einheit Thema Ergebnis im Projektdossier
1 Auftrag verstehen D1: Auftrag und Prozessskizze
2 Daten minimieren D2: Datenfelder und Datenschutzprüfung
3 Prüfdaten erzeugen D3: Fiktive Testtabellen
4 Kennzahlen berechnen D4: Kontrollrechnungen und Diagramm
5 Veränderungen simulieren D5: Szenariovergleich
6 Entscheidung begründen D6: Abschlussbericht und Mediennachweise

Arbeitsumgebung: Papier, eine lokal gespeicherte Tabellenkalkulation wie LibreOffice Calc oder eine ausdrücklich freigegebene Lernumgebung ohne reale Daten.

Arbeitsregel: Jede Einheit ergänzt Dein Dossier. Bewahre Deine Rechenwege, Skizzen, Prüfergebnisse und begründeten Entscheidungen auf.


Lerneinheit 1: Auftrag und Prozess verstehen

Input: Vom Ersatzteil zur Kennzahl

Ein Ersatzteilshop verwaltet Artikel, Mengen und Bestellvorgänge. Eine Werkstatt benötigt Informationen über Ersatzteilbedarf und geplante Arbeitszeiten.

Für unsere Übung genügt ein einfacher Prozess:

Testvorgang → Artikel und Menge → Datenprüfung → Kennzahl → Entscheidung

Diese Skizze ist eine vereinfachte Modellvorstellung. Sie beschreibt kein echtes betriebliches System.

Beispiel für die Darstellung von Abläufen. Quelle: Erik Streb, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Merke: Eine Kennzahl beantwortet eine konkrete betriebliche Frage. Ohne eine eindeutige Fragestellung kann eine Zahl irreführend sein.

Mini-Auftrag: D1

Basis: Zeichne die fünf Stationen des dargestellten Prozesses ab und beschrifte sie.

Anwendung: Ergänze, an welcher Stelle fehlerhafte Mengen erkannt werden sollten.

Transfer: Erkläre, warum ein Ersatzteilshop für die Frage nach Verkaufszahlen keine Kundennamen benötigt.

Feedback: Deine Skizze ist fachlich schlüssig, wenn die Datenprüfung vor der Auswertung stattfindet. Kundennamen liefern für die hier gestellten Kennzahlen keinen zusätzlichen Nutzen.


Lerneinheit 2: Datenminimierung und Datenschutz

Input: So wenig Daten wie notwendig

Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe c der Datenschutz-Grundverordnung fordert, personenbezogene Daten auf das für den Zweck notwendige Maß zu beschränken. Dieser Grundsatz heißt Datenminimierung.

Für den Lernkurs sind echte personenbezogene Daten überhaupt nicht erforderlich.

Wichtiger Unterschied:

  1. Fiktive Daten: Informationen über Vorgänge, die vollständig erfunden wurden.
  2. Pseudonymisierung: Personenbezogene Daten werden durch Kennzeichen ersetzt, können aber weiterhin einer Person zugeordnet werden.
  3. Anonymisierung: Eine Identifizierung natürlicher Personen ist unter Berücksichtigung der relevanten Umstände nicht mehr möglich.

Pseudonymisierte Daten bleiben grundsätzlich personenbezogene Daten. Ein erfundener Vorgangscode im vollständig synthetischen Datensatz ist dagegen kein echter Kundenbezug.

Fachquellen: Datenschutz-Grundverordnung, Artikel 4 und 5 und Europäischer Datenschutzausschuss: Anonymisierung und Pseudonymisierung.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Datenbank-Symbol. Quelle: RRZEicons, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Video: Grundsätze der DSGVO

DikoLa MLU: Grundsätze des Datenschutzes – DSGVO einfach erklärt. CC BY-SA 4.0. Achte besonders auf den Abschnitt zur Datenminimierung ab etwa 2:11.

Videofrage: Welche Daten würdest Du für eine Verkaufsstatistik erfassen – und welche nicht?

D2: Entscheide über Datenfelder

Angabe Verwendung im Lernprojekt Begründung
Artikelkennung Ja Artikel unterscheiden
Stückzahl Ja Absatzmenge berechnen
Fiktiver Nettopreis Ja Positionswert ermitteln
Vorgangsstatus Ja Storno ausschließen
Kanal Shop oder Werkstatt Ja Bereiche vergleichen
Erfundenes Testkürzel Nur zur Prüfung Prüffälle auseinanderhalten
Tatsächlicher Kundenname Nein Für diese Auswertung nicht erforderlich
Reale E-Mail-Adresse Nein Kein Kontakt notwendig
Tatsächliches Kennzeichen Nein Kein Bedarf für die Kennzahlen
IP-Adresse und Standortverlauf Nein Kein Bedarf für die Kennzahlen
Zugangsdaten Nein Keine Anmeldung an echten Systemen

Basis: Kennzeichne die notwendigen Felder.

Anwendung: Entferne alle nicht benötigten Angaben aus Deiner eigenen Datenstruktur.

Transfer: Prüfe, ob eine Kombination kleiner Gruppen auch ohne Namen Rückschlüsse auf Personen ermöglichen könnte, falls später reale Daten eingesetzt würden.

Feedback: Ein guter Datenentwurf beginnt mit dem Zweck und nicht mit einer Sammlung möglichst vieler Felder. Wenn Du unnötige personenbezogene Angaben vorsorglich speicherst, hast Du das Prinzip der Datenminimierung nicht umgesetzt.

Sicherheitscheck: Entferne niemals probeweise Daten aus echten Systemen. Die Entscheidung wird ausschließlich in Deiner selbst erzeugten Teststruktur umgesetzt.


Lerneinheit 3: Fiktive Prüfdaten aufbauen

D3: Testdaten für den Ersatzteilshop

Alle folgenden Datensätze, Kennungen, Preise und Arbeitszeiten sind erfunden.

Jede Tabellenzeile stellt einen eigenen fiktiven Vorgang mit genau einer Artikelposition dar. Alle Preise sind vereinfachte Nettopreise ohne Versandkosten, Rabatte und Umsatzsteuer.

Test-ID Bereich Ersatzteil Menge Nettopreis je Stück Status
V01 Shop Bremsbelag 2 40 € Abgeschlossen
V02 Werkstatt Filter 3 15 € Abgeschlossen
V03 Shop Lampe 4 10 € Abgeschlossen
V04 Werkstatt Bremsbelag 1 40 € Abgeschlossen
V05 Shop Filter 2 15 € Storniert
V06 Werkstatt Lampe 2 10 € Abgeschlossen
V07 Shop Bremsbelag 1 40 € Abgeschlossen
V08 Werkstatt Filter 4 15 € Abgeschlossen

Bremsbeläge als Beispiel für ein Ersatzteil. Quelle: Amm105, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Ergänzung: Fiktive Werkstattdaten

Diese zweite Tabelle enthält unabhängige, erfundene Werkstattfälle. Die W-Kennungen besitzen keine Verbindung zu den Shopvorgängen oder realen Personen.

Testfall Arbeitsart Ersatzteilgruppe Arbeitszeit
W01 Wartung Filter 30 Minuten
W02 Bremsenservice Bremsbelag 50 Minuten
W03 Beleuchtung Lampe 20 Minuten
W04 Wartung Filter 40 Minuten

Kontrolle: Die gesamte simulierte Werkstattzeit beträgt 140 Minuten. Der Mittelwert beträgt 35 Minuten pro Fall.

Eingabe und Datenqualität

Übertrage beide Tabellen in eine lokale Tabellenkalkulation. Speichere die Shop- und Werkstattdaten auf getrennten Tabellenblättern.

Datei:Screenshot-23.png

Älteres Beispiel einer LibreOffice-Calc-Oberfläche. Quelle: LibreOffice-Team, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. Die aktuelle Oberfläche kann abweichen.

Verwende vier einfache Prüfregeln:

  1. Datentyp: Die Menge muss eine positive ganze Zahl sein.
  2. Plausibilitätsprüfung: Der Nettopreis darf nicht negativ sein.
  3. Statusprüfung: Nur „Abgeschlossen“ oder „Storniert“ sind zugelassen.
  4. Datenvollständigkeit: Artikel, Menge, Preis und Status dürfen nicht fehlen.

Prüfsimulation: Erzeuge in einer getrennten Kopie den zusätzlichen Testfall T99 mit der Menge 0. Markiere diesen Testfall als fehlerhaft, statt ihn auszuwerten. Verändere die gültige Grundtabelle nicht.

Basis: Übertrage die Ausgangsdaten vollständig und kontrolliere die Anzahl der Zeilen.

Anwendung: Erstelle eine Prüftabelle mit den Ergebnissen „gültig“ und „fehlerhaft“.

Transfer: Entwirf einen eigenen fiktiven Fehlerfall und beschreibe, welche Kennzahl dadurch verfälscht werden könnte.

Feedback: In der Ausgangstabelle müssen genau acht gültige Shopvorgänge und vier gültige Werkstattfälle stehen. Ein Testvorgang mit Menge 0 verletzt die vorgegebene Mengenregel. Eine fehlerhafte Zeile darf nicht unbemerkt in die Kennzahlen gelangen.


Lerneinheit 4: Kennzahlen berechnen

Input: Aus Vorgängen werden Kennzahlen

Der fiktive Netto-Positionswert eines abgeschlossenen Vorgangs wird so berechnet:

Positionswert = Menge × Nettopreis pro Stück

Bei diesem vereinfachten Modell zählen ausschließlich abgeschlossene Vorgänge. Die stornierte Position V05 gehört nicht zum Netto-Gesamtwert.

Kennzahl Ergebnis Berechnung
Alle Vorgänge 8 Anzahl aller Testzeilen
Abgeschlossene Vorgänge 7 Alle außer V05
Stornierte Vorgänge 1 V05
Netto-Gesamtwert 325 € Summe aller abgeschlossenen Positionswerte
Abgesetzte Artikel 17 Stück Summe der Mengen abgeschlossener Vorgänge
Stornoquote 12,5 % 1 geteilt durch 8 mal 100
Durchschnittlicher Positionswert pro abgeschlossenem Vorgang ca. 46,43 € 325 geteilt durch 7

Wichtig: Diese Übungskennzahl ist kein buchhalterisch geprüfter Umsatz und keine Aussage über den Gewinn eines realen Unternehmens.

Auswertung nach Ersatzteil

Ersatzteil Abgesetzte Stückzahl Netto-Positionswert
Bremsbelag 4 160 €
Filter 7 105 €
Lampe 6 60 €
Gesamt 17 325 €

Erkenntnis: Nach Stückzahl liegt der Filter vorn. Nach Netto-Positionswert liegt der Bremsbelag vorn.

Beispiel eines Säulendiagramms. Quelle: Cuvwb, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Die dargestellten Beispielwerte sind nicht die Werte von Musterwerk.

Video: Gruppen bilden und auswerten

informatikZentrale: MySQL GROUP BY – Einführung mit einfachem Beispiel. Das Video dient dem Verständnis der Gruppierung; Du musst keine Datenbank installieren.

Vertiefung: Pivot-Tabelle in Calc

LibreOffice Tutorials: Erstellung einer Pivot-Tabelle. Das Video ist englischsprachig.

Mit einer Pivot-Tabelle kannst Du gleiche Ersatzteilarten gruppieren und Stückzahlen addieren.

Die offizielle Anleitung findest Du unter Pivot-Tabelle in LibreOffice Calc erstellen.

Mini-Auftrag: D4

Basis: Berechne den Positionswert für V01, V02 und V03.

Anwendung: Erstelle eine vollständige Übersicht der sieben abgeschlossenen Vorgänge und ein Balkendiagramm nach Stückzahl.

Transfer: Erkläre, weshalb „meistverkauft“ unterschiedliche Ergebnisse liefern kann, wenn einmal die Menge und einmal der Verkaufswert gemeint ist.

Kontrollfeedback:

V01 = 80 €, V02 = 45 € und V03 = 40 €.

Wenn Du insgesamt 355 € erhältst, hast Du wahrscheinlich die stornierte Position V05 im Wert von 30 € mitgezählt.

Wenn Du nur sechs abgeschlossene Vorgänge findest, kontrolliere die Statusfilterung und Deine Tabellenzeilen.


Lerneinheit 5: Simulation und betriebliche Entscheidung

D5: Was wäre, wenn ein zusätzlicher Vorgang entsteht?

Du veränderst ausschließlich eine Kopie der fiktiven Ausgangsdaten.

Simulationsannahme: Ein neuer abgeschlossener Shopvorgang V09 enthält zwei Bremsbeläge zu jeweils 40 € netto.

Kennzahl Ausgangsfall Simulation
Alle Vorgänge 8 9
Abgeschlossene Vorgänge 7 8
Stornierte Vorgänge 1 1
Netto-Gesamtwert 325 € 405 €
Abgesetzte Stückzahl 17 19
Durchschnittlicher Wert je abgeschlossenem Vorgang 46,43 € 50,63 €
Stornoquote 12,5 % ca. 11,11 %

Achtung: Die niedrigere Stornoquote entsteht hier durch den größeren Nenner. Es wurde keine Stornierung verhindert.

Die Simulation zeigt nur, wie Kennzahlen auf eine Annahme reagieren. Sie ist keine Vorhersage tatsächlicher Nachfrage.

Auswertung von Werkstattzeiten

Arbeitsart Anzahl Fälle Gesamtzeit
Wartung 2 70 Minuten
Bremsenservice 1 50 Minuten
Beleuchtung 1 20 Minuten
Gesamt 4 140 Minuten

Erstelle ein zweites Diagramm mit den simulierten Bearbeitungszeiten nach Arbeitsart.

Keine personenbezogene Leistungsüberwachung: Die Werkstattdaten sind vollständig erfundene Vorgänge ohne Mitarbeitendenbezug. Aus vier Testfällen lassen sich keine belastbaren Aussagen über reale Arbeitsleistung oder Personalbedarf ableiten.

Allgemeines Beispiel eines Datenflussdiagramms. Quelle: AutumnSnow nach Ilario, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0.

Mini-Auftrag: D5

Basis: Berechne den zusätzlichen Positionswert des Vorgangs V09.

Anwendung: Vergleiche alle veränderten Kennzahlen in einer Vorher-Nachher-Tabelle.

Transfer: Eine Führungskraft behauptet: „Die Stornoquote ist gesunken, also ist unser Shop besser geworden.“ Bewerte diese Aussage kritisch.

Feedback: V09 erhöht den Netto-Gesamtwert um 80 €. Die Stornoquote sinkt rechnerisch, weil die Zahl aller Vorgänge steigt. Aus dieser einen Simulation lässt sich keine verbesserte Servicequalität ableiten.

Zusatzsimulation: Verändere in einer weiteren Kopie die Menge von V09 auf ein Stück. Berechne die Kennzahlen erneut. Dokumentiere, welche Annahme Du verändert hast.


Lerneinheit 6: Quellen prüfen und Ergebnisse begründen

Input: Nicht jede Zahl erzählt die ganze Geschichte

Ein Diagramm zeigt ausgewählte Daten. Eine gute betriebliche Entscheidung benötigt zusätzlich die Bedeutung und die Grenzen der Kennzahlen.

Beispiele:

  1. Der Filter hat die höchste Stückzahl. Daraus folgt nicht automatisch, dass er sofort nachbestellt werden muss.
  2. Bremsbeläge erzielen den höchsten Netto-Positionswert. Daraus folgt nicht, dass sie den größten Gewinn bringen.
  3. Die Werkstatt benötigt im Test 140 Minuten. Daraus lässt sich keine allgemeine Reparaturdauer ableiten.

Für eine echte Nachbestellentscheidung wären beispielsweise Lagerbestand, Lieferzeit, Mindestbestand und erwarteter Bedarf relevant. Diese Angaben liegen im Projekt nicht vor.

Video: Datenschutz als betriebliche Verantwortung

Alexander Lehmann / Digitale Gesellschaft: Die Datenschutz-Grundverordnung – Update für deine Freiheit. Einführung in die Bedeutung des Datenschutzes.

D6: Dein Abschlussbericht

Verfasse eine kurze, nachvollziehbare Entscheidungsvorlage für die fiktive Werkstattleitung.

Deine Vorlage enthält:

  1. Ausgangslage: Welche Frage soll beantwortet werden?
  2. Datenbasis: Welche vollständig fiktiven Tabellen wurden verwendet?
  3. Skizze: Wie gelangen die Daten vom Testvorgang zur Kennzahl?
  4. Kennzahlen: Welche Ergebnisse wurden berechnet?
  5. Simulation: Welche Veränderung wurde angenommen?
  6. Bewertung: Welche Entscheidung ist sinnvoll und was bleibt offen?
  7. Datenschutz: Welche Daten wurden bewusst nicht verwendet?
  8. Quellen und Medien: Welche Fachquellen und Medienrechte wurden geprüft?

Beispiel einer begründeten Entscheidung:

„Im fiktiven Test liegt der Filter mit sieben Stück an erster Stelle. Deshalb empfehlen wir, zuerst den Lagerbestand und den erwarteten Bedarf dieser Artikelgruppe zu prüfen. Eine unmittelbare Nachbestellung lässt sich allein aus acht simulierten Vorgängen nicht begründen.“

Feedback: Eine gute Entscheidung unterscheidet belegte Ergebnisse von Annahmen. Sie enthält mindestens eine konkrete Handlungsempfehlung und eine klare Aussage über die Grenzen der Datenbasis.


Gestufte Lernhilfen

Hilfe 1: Orientierung

Frage Dich immer:

Was will ich wissen? Welche Daten benötige ich dafür? Wie kann ich das Ergebnis kontrollieren?

Wenn Dir eine Aufgabe schwerfällt, bearbeite zunächst nur eine Zeile oder eine Kennzahl.


Hilfe 2: Rechenhilfe

Frage Hilfe
Positionswert? Stückzahl mit Nettopreis multiplizieren
Netto-Gesamtwert? Nur abgeschlossene Positionen addieren
Stornoquote? Anzahl Stornos durch Anzahl aller Vorgänge teilen und mit 100 multiplizieren
Durchschnitt? Summe durch Anzahl der abgeschlossenen Vorgänge teilen
Werkstattzeit? Alle gültigen simulierten Zeitwerte addieren
Meistverkaufter Artikel? Abgeschlossene Stückzahlen nach Ersatzteil summieren


Hilfe 3: Prüfkriterien und Selbstfeedback

Wenn Dein Ergebnis ... Dann prüfe ...
325 € beträgt Ob alle sieben abgeschlossenen Positionen enthalten sind
355 € beträgt Ob V05 fälschlich als Verkauf gezählt wurde
12,5 % Stornoquote beträgt Ob Du alle acht Ausgangsvorgänge als Bezugsgröße verwendet hast
17 verkaufte Stück ergibt Ob Du die stornierte Menge ausgeschlossen hast
140 Minuten ergibt Ob alle vier Werkstattfälle berücksichtigt wurden
405 € im Szenario ergibt Ob V09 richtig ergänzt wurde

Feedbackregel: Eine Zahl ohne nachvollziehbaren Rechenweg ist noch kein ausreichender Lernnachweis. Dokumentiere auch, warum eine andere Lösung falsch wäre.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Daten sind für dieses Lernprojekt zulässig? (Vollständig erfundene Testdaten) (!Echte Kundenbestellungen) (!Private Kontaktdaten aus dem Betrieb) (!Ungefragt kopierte Werkstattdaten)




Was bedeutet Datenminimierung? (Nur notwendige Daten für einen bestimmten Zweck verwenden) (!Möglichst viele Daten dauerhaft speichern) (!Alle Daten öffentlich zugänglich machen) (!Kundendaten ohne Prüfung zusammenführen)




Sind pseudonymisierte Daten automatisch vollständig anonym? (Nein ein Personenbezug kann weiterhin bestehen) (!Ja jeder Ersatzcode garantiert Anonymität) (!Ja sobald Namen gelöscht wurden) (!Ja solange die Daten verschlüsselt gespeichert werden)




Welche Angabe wird für die Stückzahlauswertung benötigt? (Menge je Artikelposition) (!Name des Fahrzeughalters) (!Private Telefonnummer) (!Tatsächliches Kennzeichen)




Wie wird der Netto-Positionswert berechnet? (Menge mal Nettopreis je Stück) (!Menge plus Vorgangsnummer) (!Preis geteilt durch Status) (!Anzahl der Kategorien mal Werkstattzeit)




Wie viele Shopvorgänge sind in der Ausgangstabelle abgeschlossen? (Sieben) (!Acht) (!Sechs) (!Vier)




Welcher Netto-Gesamtwert entsteht ohne stornierte Positionen? (325 Euro) (!355 Euro) (!305 Euro) (!405 Euro)




Welcher Artikel besitzt die höchste abgesetzte Stückzahl? (Filter) (!Bremsbelag) (!Lampe) (!Reifen)




Wie hoch ist die Stornoquote in der Ausgangstabelle? (12,5 Prozent) (!25 Prozent) (!14,3 Prozent) (!50 Prozent)




Warum ist der simulierte Anstieg auf 405 Euro keine sichere Absatzprognose? (Weil die Simulation nur eine angenommene Veränderung beschreibt) (!Weil zusätzliche Vorgänge niemals einen Positionswert erzeugen) (!Weil alle Preise automatisch falsch werden) (!Weil Diagramme grundsätzlich nicht ausgewertet werden dürfen)





Memory

Finde die passenden Begriffe und Erklärungen.

Datenminimierung Beschränkung auf notwendige Angaben
Artikelkennung Unterscheidung von Ersatzteilarten
Stornierung Nicht abgeschlossener Verkaufsvorgang
Mengenprüfung Kontrolle positiver ganzer Stückzahlen
Positionswert Produkt aus Menge und Einzelpreis
Gruppierung Zusammenfassung gleicher Merkmale
Werkstattzeit Simulierte Bearbeitungsdauer
Projektdossier Sammlung überprüfbarer Arbeitsergebnisse





Drag and Drop

Ordne die Arbeitsschritte den passenden Fachbegriffen zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Feldliste auf den Zweck begrenzen Datenminimierung
Ungültige Stückzahlen erkennen Datenvalidierung
Gleiche Ersatzteilarten zusammenfassen Aggregation
Testvorgang gezielt verändern Simulation
Ergebnis mit Rechenweg kontrollieren Plausibilitätsprüfung





Kreuzworträtsel

DATENMINIMIERUNG Welcher Datenschutzgrundsatz verlangt die Beschränkung auf notwendige Angaben?
ANONYMISIERUNG Wie heißt die Entfernung des Personenbezugs aus Daten bei wirksam ausgeschlossener Identifizierbarkeit?
NETTOPREIS Welcher Preis wird im Projekt mit der Stückzahl multipliziert?
STORNO Wie nennt man einen aufgehobenen Verkaufsvorgang kurz?
FILTER Welches Ersatzteil hat im Ausgangsfall die höchste Stückzahl?
DIAGRAMM Wie nennt man eine grafische Darstellung von Kennzahlen?





LearningApps

Suche nach passenden zusätzlichen Lernspielen. Der folgende Link ist eine Themensuche und keine Zusicherung einer bereits vorhandenen LernApp.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Im Projekt werden vollständig

Datensätze eingesetzt.
Die Auswahl der Daten orientiert sich am festgelegten

.
Die DSGVO enthält den Grundsatz der

.
Pseudonymisierung ist nicht dasselbe wie eine wirksame

.
Der Positionswert ergibt sich aus Nettopreis mal

.
Stornierte Vorgänge werden bei der Berechnung des Netto-Gesamtwerts

.
Der fiktive Netto-Gesamtwert beträgt

Euro.
Die Grundtabelle enthält

abgeschlossene Vorgänge.
Die Stornoquote im Ausgangsfall beträgt

Prozent.
Die höchste abgesetzte Stückzahl besitzt der

.
Die vier simulierten Werkstattfälle umfassen insgesamt

Minuten.
Die zusätzliche Bestellung erhöht den Netto-Gesamtwert auf

Euro.
Eine angenommene Veränderung von Prüfdaten bezeichnet man als

.
Die grafische Darstellung der Ergebnisse erfolgt in einem

.
Die Dokumentation aller Projektteile erfolgt im

.




Offene Aufgaben

Bearbeite die Aufgaben nach Deinem Kenntnisstand. Füge Deine Ergebnisse zum fortlaufenden Projektdossier hinzu.


Leicht

  1. Prozessskizze: Zeichne einen einfachen Datenfluss vom fiktiven Shopvorgang über die Prüfung bis zur Kennzahl. Markiere die Stelle, an der Fehler erkannt werden müssen.
  2. Datenminimierung: Gestalte eine Ampelkarte mit den Kategorien notwendig, nur zur Kontrolle und nicht zulässig. Ordne mindestens zehn mögliche Datenfelder zu und begründe drei Entscheidungen.
  3. Datenmodell: Erstelle ein eigenes Datenwörterbuch mit Feldname, Datentyp, Bedeutung und Prüfregel für die Shopdaten.
  4. Datenqualität: Erfinde drei fehlerhafte Testzeilen und fertige eine Prüfliste mit der richtigen Fehlerbehandlung an.


Standard

  1. Tabellenkalkulation: Übertrage die acht Shopvorgänge in eine lokale Tabelle und berechne den Netto-Positionswert. Dokumentiere Formeln und Kontrollsummen.
  2. Datenvisualisierung: Gestalte ein Balkendiagramm für die drei Ersatzteilgruppen. Erkläre, weshalb die Achsen bei null beginnen sollten und welche Information das Diagramm vermittelt.
  3. Werkstattplanung: Zeichne einen fiktiven Zeitplan für die vier Werkstattfälle. Berechne die gesamte Zeit und erläutere, weshalb die Werte nicht als reale Sollzeiten gelten.
  4. Simulation: Erstelle zwei voneinander getrennte Szenarien mit erfundenen Änderungen. Vergleiche die Ergebnisse mit dem Ausgangsfall und formuliere für jedes Szenario ein begründetes Feedback.


Schwer

  1. Lagerlogistik: Entwickle ein begründetes Konzept, wie Ersatzteilnachbestellungen anhand von Stückzahl, Lagerbestand und Lieferzeit entschieden werden könnten. Kennzeichne sämtliche zusätzlich angenommenen Werte.
  2. Datenschutz durch Technikgestaltung: Entwirf ein datensparsames Auswertungsdashboard und untersuche, welche zusätzlichen Datenschutzrisiken entstehen würden, falls echte Vorgänge oder kleine Personengruppen verarbeitet würden.
  3. Medienkompetenz: Produziere eine eigene Infografik oder ein kurzes Erklärvideo mit ausschließlich selbst gestalteten oder nachweislich zulässig verwendeten Inhalten. Dokumentiere Quellen, Lizenzen und gegebenenfalls Änderungen.
  4. Projektpräsentation: Erstelle eine fünfminütige Entscheidungsvorlage für die fiktive Betriebsleitung. Stelle Ergebnisse, Unsicherheiten, Grenzen der Simulation, Datenminimierung und Deine Empfehlung dar. Begründe auch mindestens eine verworfene Alternative.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

Bearbeite die folgenden Aufgaben ohne Zugriff auf reale Kunden- oder Betriebssysteme. Im Mittelpunkt stehen Zusammenhänge und die Anwendung des Gelernten.

  1. Datenminimierung und Zweckbindung: Eine Führungskraft möchte zusätzlich Geburtsdaten und private Telefonnummern erheben, um die beliebtesten Ersatzteile zu bestimmen. Bewerte die Anforderung anhand der Zweckbindung und des Prinzips der Datenminimierung.
  2. Kennzahleninterpretation: Der Filter wird häufiger verkauft als der Bremsbelag, erzielt aber einen geringeren Netto-Positionswert. Erkläre, warum beide Aussagen gleichzeitig richtig sein können.
  3. Simulation und Kausalität: Die Stornoquote fällt in einem Test von 12,5 auf rund 11,11 Prozent. Entwickle eine Erklärung, die keine tatsächliche Verbesserung des Shops voraussetzt.
  4. Betriebliche Entscheidung: Eine Nachbestellung soll allein auf Basis des simulierten Absatzes ausgelöst werden. Beurteile diese Vorgehensweise und benenne zusätzlich notwendige betriebliche Angaben.
  5. Datenqualität: In einer Datenkopie wird bei einem abgeschlossenen Vorgang die Stückzahl versehentlich verdoppelt. Beschreibe die Auswirkungen auf Gesamtwert, Stückzahl und mögliche Entscheidungen.
  6. Transfer in die Werkstatt: Überlege, wie eine Werkstatt fiktive Arbeitszeiten nutzen kann, um Planungsmodelle zu erproben, ohne einzelne Mitarbeitende oder Kundinnen und Kunden zu überwachen.

Bewertungshinweis: Entscheidend sind schlüssige Begründungen, korrekte Zusammenhänge, nachvollziehbare Annahmen und das Erkennen der Grenzen der Daten.




Lernnachweis

Für den erfolgreichen Abschluss reichst Du Dein Projektdossier D1–D6 mit einer eigenen begründeten Abgabe ein.

Nachweis Erwartetes Ergebnis Bewertung
D1: Auftrag und Skizze Klare Leitfrage und sinnvoller Datenfluss 10 Punkte
D2: Datenschutzkonzept Begründete Auswahl und Vermeidung unnötiger Felder 15 Punkte
D3: Prüfdaten Vollständig fiktive Tabellen und dokumentierte Prüfregeln 15 Punkte
D4: Kennzahlen Korrekte Berechnungen und verständliches Diagramm 20 Punkte
D5: Simulation Nachvollziehbarer Szenariovergleich und kritische Deutung 15 Punkte
D6: Abschlussbericht Begründete Entscheidung, Quellen- und Mediennachweise 25 Punkte
Gesamt Nachvollziehbarer Lernnachweis 100 Punkte

Mindestanforderungen:

  1. Alle Daten sind nachweislich vollständig erfunden.
  2. Berechnungen lassen sich anhand der Prüfdaten nachvollziehen.
  3. Die Entscheidung unterscheidet Ergebnisse von Annahmen.
  4. Datenminimierung wird begründet und sichtbar umgesetzt.
  5. Externe Fachquellen und Medien sind mit Herkunft und Rechten dokumentiert.
  6. Du erläuterst Deine wichtigsten eigenen Lernfortschritte und mindestens eine korrigierte Fehlannahme.

Abgabeform: Lokal gespeicherte Tabellen und Skizzen sowie ein kurzer Bericht oder eine Präsentation. Eine Übermittlung erfolgt nur innerhalb des ausdrücklich freigegebenen Ausbildungsrahmens. Keine realen Kundendaten, Zugangsdaten oder geschützten Betriebsinformationen aufnehmen.

Reflexionsfrage: Welche Deiner ursprünglichen Annahmen hast Du durch die Berechnung oder eine Quellenprüfung verändert – und weshalb?




OERs zum Thema

Fachquellen

Die folgenden Quellen dienen der fachlichen Überprüfung. Die Beispielwerte und der Ausbildungsbetrieb sind hingegen eigens für diesen Lernkurs erfunden.

  1. EUR-Lex: Verordnung EU 2016/679 – insbesondere Artikel 4, Artikel 5 und Artikel 25.
  2. Europäischer Datenschutzausschuss: Anonymisierung und Pseudonymisierung – Abgrenzung und Bedeutung des Personenbezugs.
  3. Verbraucherzentrale: Wichtige Begriffe zum Datenschutz – verständliche fachliche Ergänzung.
  4. LibreOffice-Hilfe: Pivot-Tabelle erstellen – Anleitung zur Gruppierung und Zusammenfassung.
  5. LibreOffice-Hilfe: Diagramm einfügen – offizielle Anleitung für Diagramme.


Wikipedia: Datenminimierung und Datensparsamkeit


Wikipedia: Anonymisierung und Pseudonymisierung


Wikipedia: Pivot-Tabelle


Bildquellen und Medienrechte

Die Bilder stammen aus überprüften Dateibeschreibungsseiten von Wikimedia Commons. Die jeweiligen Lizenzen und Urhebernennungen sind bei einer Weiterverwendung zu beachten.

Bilddatei und Herkunft Urheber Lizenz
Spare parts shop.jpg Ikiwaner CC BY-SA 3.0 / GFDL
Car lift in an auto repair shop.jpg Shixart1985 CC BY 2.0
Brake pads.JPG Amm105 CC BY-SA 3.0
Database.svg RRZEicons CC BY-SA 3.0
Flowchart de.svg Erik Streb CC BY-SA 3.0
Bar chart.svg Cuvwb CC BY-SA 4.0
Screenshot-23.png LibreOffice-Team CC BY-SA 3.0
Data-flow-diagram-example.svg AutumnSnow nach Ilario CC BY-SA 3.0

Videorechte: Das DikoLa-Erklärvideo ist laut Videobeschreibung unter CC BY-SA 4.0 lizenziert. Für die weiteren eingebundenen YouTube-Videos wird keine freie Lizenz behauptet. Die Einbettung erfolgt über den vorgesehenen YouTube-Player; daraus folgt keine Erlaubnis zum Kopieren, Bearbeiten oder eigenständigen Weiterveröffentlichen.

Datenschutzhinweis: Beim Abspielen externer Videos oder beim Aufruf externer Webseiten können Verbindungen zum jeweiligen Anbieter entstehen. Die Lehrkraft klärt die zulässige Verwendung im Ausbildungsumfeld. Sämtliche Kernaufgaben lassen sich auch ohne externe Videos offline bearbeiten. Lade keine Projektdateien auf fremde Plattformen hoch.

Medienprüfung im Projektdossier: Notiere für jede verwendete Fremdquelle Titel, Urheber, URL, Lizenz und gegebenenfalls vorgenommene Änderungen. Eine fehlende Lizenzangabe ist keine automatische Freigabe.


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