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Projekt Ersatzteilshop und Werkstattdaten – Bestellfehler mit Testfällen erkennen

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Projekt Ersatzteilshop und Werkstattdaten – Bestellfehler mit Testfällen erkennen

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Einleitung

Projekt Ersatzteilshop und Werkstattdaten – Bestellfehler mit Testfällen erkennen

Zielgruppe: Ausbildung in IT, Lagerlogistik, Kfz-Mechatronik oder kaufmännischen Berufen.

Dauer: Sechs Lerneinheiten zu je 10–15 Minuten plus Projektabgabe.

Dein Auftrag: Entlarve drei Fehler in einem fiktiven Ersatzteilshop: falsche Variante, Fehlbestand und Dublette. Du führst ein Projektdossier A1–A6 mit Skizzen, Testdaten, Simulationen und einer begründeten Freigabeentscheidung.

Datei:Auto Spare Parts Shop on the Roadside.jpg

Bildimpuls: Warum genügt die Bezeichnung „Ölfilter“ nicht, um das passende Ersatzteil auszuwählen?

Sicherheitsregel: Arbeite nur auf Papier, mit einer lokalen Offline-Tabelle oder in einer ausdrücklich autorisierten Testumgebung. Alle Auftrags-, Artikel- und Fahrzeugdaten dieses Kurses sind erfunden. Keine fremden Netze, Produktivshops, realen Kundendaten, Zugangsdaten oder ungefragten Übertragungen. Die eingebundenen Lernmedien sind Anschauungsmaterial, keine Testziele.


Dein fortlaufendes Projektdossier

Einheit Zeit Dossierbaustein Ergebnis
1: Auftrag verstehen 10 Min. A1 Varianten- und Datenblatt
2: Prozess zeichnen 10 Min. A2 Prüffluss-Skizze
3: Bestand prüfen 10 Min. A3 Grenzwert- und Entscheidungstabelle
4: Dubletten verhindern 10 Min. A4 Zustands- und Wiederholungsprobe
5: Fehler simulieren 15 Min. A5 Testprotokoll mit Soll-Ist-Vergleich
6: Entscheidung begründen 15 Min. A6 Fehlerberichte und Freigabevotum


Ausbildungsfall: Werkstatt W-017

Ein fiktiver Betrieb bestellt für Werkstattauftrag W-017 zwei Filter. Im Auftrag steht Motorcode M1. Im Shop sind die Filter optisch ähnlich, aber nicht austauschbar.

Datei:Car mechanic at motijheel.jpg

Bildauftrag: Markiere in Deiner Skizze die Stelle, an der Werkstattdaten zum Shop gelangen.

Artikelnummer Bauteil Passender Motorcode Physisch Schon reserviert Frei
F-100-A Filter, Variante A M1 4 1 3
F-100-B Filter, Variante B M2 6 1 5

Fiktive Geschäftsregeln (R1–R5):

  1. R1 Variante: Nur ein Filter mit passendem Motorcode darf bestellt werden.
  2. R2 Menge: Die Bestellmenge ist eine positive ganze Zahl.
  3. R3 Bestand: Frei = physisch − bereits reserviert; eine Bestellung darf den freien Bestand nicht unterschreiten.
  4. R4 Dublette: Derselbe Bestellschlüssel mit identischen Daten liefert erneut denselben bestätigten Auftrag, ohne zweite Reservierung. Derselbe Schlüssel mit veränderten Daten führt zum Konflikt.
  5. R5 Buchung: Bestellung, Schlüsselzuordnung und Reservierung werden als ein unteilbarer Schritt behandelt; parallele Anfragen dürfen keinen negativen freien Bestand erzeugen.

Begriffe: Artikelnummer, Variante, Lagerbestand, Reservierung, Softwaretest, Testfall, Idempotenz.


Lerneinheit 1: Varianten sicher erkennen

Merksatz: Ähnliche Teile sind nicht automatisch kompatibel. Entscheidend sind die Werkstattdaten und die eindeutig zugeordnete Artikelvariante.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:

Beobachte: Welche zusätzliche Kennzeichnung müsste ein Fach enthalten, damit zwei Varianten nicht verwechselt werden?

Basisaufgabe: Fülle A1 aus: Auftrag, Motorcode, benötigte Menge und passende Artikelnummer.

Begründetes Feedback: F-100-A ist richtig, weil W-017 den Motorcode M1 vorgibt. F-100-B wäre trotz ausreichenden Bestands falsch, weil diese Variante nur M2 zugeordnet ist.

Hilfe 1: Vergleiche die Spalte „Passender Motorcode“. Hilfe 2: Gleiche „M1“ mit beiden Tabellenzeilen ab. Hilfe 3: M1 → F-100-A.


Lerneinheit 2: Den Bestellprozess skizzieren

Merksatz: Ein Test kann nur dann überzeugen, wenn klar ist, an welcher Entscheidung das System reagieren muss.

Bildfrage: Was kann ein Scan identifizieren – und welche Passformprüfung ersetzt er nicht?

Skizzenhilfe: Unterscheide einen Werkstattauftrag, einen Artikel und eine Bestellung als verbundene, aber getrennte Datensätze.

Anfrage mit Bestellschlüssel
  ├─ Schlüssel bekannt?
  │    ├─ gleiche Daten  → bisherigen Auftrag zurückgeben
  │    └─ andere Daten  → Konflikt
  └─ Schlüssel neu
       → Variante passend?
       → Menge gültig?
       → freier Bestand ausreichend?
       → Reservierung + Bestellung atomar speichern
Datei:Uml-Activity-Beispiel3 Deutsch.svg

Vergleiche die Verzweigungen der Beispielgrafik mit Deiner eigenen Bestellskizze.

Anwendungsaufgabe: Zeichne in A2 die drei Ablehnungswege und den Weg einer erfolgreichen Bestellung.

Begründetes Feedback: Die Schlüsselprüfung steht vor einer neuen Bestandsprüfung: Ein bereits bestätigter Auftrag muss bei identischer Wiederholung erneut ausgegeben werden, auch wenn der freie Bestand inzwischen gesunken ist.

Hilfe 1: Beginne mit „Schlüssel bekannt?“. Hilfe 2: Verwende Ja-Nein-Verzweigungen. Hilfe 3: Zeichne „bisheriger Auftrag“ ohne erneuten Bestandsabzug.


Lerneinheit 3: Fehlbestand und Grenzwerte

Merksatz: Physischer Bestand ist nicht dasselbe wie verfügbarer Bestand.

Datei:Inventory control - reorder point and service level.png

Bildvergleich: Die Grafik zeigt einen allgemeinen Lagerbestandsverlauf; unsere eigene Rechnung berücksichtigt zusätzlich bestehende Reservierungen.

Für Variante A gilt: 4 physisch − 1 reserviert = 3 frei. Bestellungen über 1, 3, 4 Stück sowie 0 Stück prüfen unterschiedliche Situationen. Der Grenzwert zwischen „genug“ und „zu wenig“ liegt hier zwischen 3 und 4.

Video (Englisch): Äquivalenzklassen. Finde gültige und ungültige Eingabebereiche.

Video (Englisch): Grenzwertanalyse. Halte die Werte unmittelbar an der Bestandsgrenze fest.

Anwendungsaufgabe: Schreibe in A3 Testfälle für Menge 0, 1, 3 und 4 mit Eingabe, erwartetem Ergebnis und erwartetem freiem Bestand.

Begründetes Feedback: Menge 3 ist noch möglich und führt zu 0 frei; Menge 4 muss abgewiesen werden, da nur 3 frei sind. Menge 0 ist nach R2 ungültig. Alle abgewiesenen Versuche lassen die Reservierung unverändert.

Hilfe 1: Ziehe die Reservierung vom physischen Bestand ab. Hilfe 2: Vergleiche Bestellmenge mit 3. Hilfe 3: Zulässig sind hier nur ganze Mengen von 1 bis 3.


Lerneinheit 4: Dubletten und Zustände

Merksatz: Eine Dublette ist hier die Wiederholung derselben Bestellanfrage mit demselben Schlüssel – nicht einfach eine weitere Bestellung desselben Artikels.

Eingehende Anfrage Bekannter Schlüssel? Erwartete Reaktion
K-F, F-100-A, 1 Stück Nein Neuen Auftrag R-1 erzeugen; frei danach 2
K-F, F-100-A, 1 Stück Ja, identische Daten Auftrag R-1 zurückgeben; frei bleibt 2
K-F, F-100-A, 2 Stück Ja, veränderte Daten Konflikt melden; frei bleibt 2
K-G, F-100-A, 1 Stück Nein Neue Bestellung grundsätzlich erlaubt, sofern noch Bestand frei ist

Wichtig: Diese vier Zeilen sind ein Ablauf in genau dieser Reihenfolge und starten bei 3 frei. Eine neue Bestellung mit K-G ist keine Dublette, nur weil Artikel und Menge übereinstimmen.

Datei:Decision Table.png

Medienvergleich: Das Bild zeigt eine allgemeine Entscheidungstabelle. Erstelle für unseren Fall eine eigene Tabelle für Schlüssel und Nutzdaten.

Video (Englisch): Entscheidungstabellen. Übertrage das Prinzip auf den Bestellschlüssel.

Transferaufgabe: Zeige in A4, warum zwei gleichzeitige neue Bestellungen über je 2 Stück bei anfangs 3 freien Stücken nicht beide erfolgreich sein dürfen.

Begründetes Feedback: Nach der ersten Reservierung sind nur 1 Stück frei. Die zweite Bestellung muss abgewiesen werden. Dafür braucht das Modell eine unteilbare Prüfung und Buchung; eine getrennte Prüfung beider Anfragen könnte denselben Bestand doppelt vergeben.

Hilfe 1: Berechne 3 − 2. Hilfe 2: Prüfe, ob das Ergebnis für die zweite Menge 2 genügt. Hilfe 3: Ein Erfolg und eine Ablehnung; am Ende 1 frei.


Lerneinheit 5: Offline-Simulation und Prüfdaten

A5: Nutze Papierkarten oder eine lokale Tabelle. Setze den Anfangsbestand vor jedem neuen Test zurück, außer wenn in der Tabelle ausdrücklich „Fortsetzung“ steht. Prüfe immer Soll gegen Ist.

Test Startzustand Anfrage Erwartetes Ergebnis
P1 Reset: A frei 3 A, Menge 2, K-A Erfolg; A frei 1
P2 Reset: A frei 3, B frei 5 B, Menge 1, K-B, für W-017 Ablehnung falsche Variante; Bestand unverändert
P3 Reset: A frei 3 A, Menge 4, K-C Ablehnung Fehlbestand; A frei 3
P4 Reset: A frei 3 A, Menge 3, K-D Erfolg; A frei 0
P5 Reset: A frei 3 A, Menge 0, K-E Ablehnung ungültige Menge; A frei 3
P6 Reset: A frei 3 A, Menge 1, K-F Erfolg, Auftrag R-1; A frei 2
P7 Fortsetzung P6 A, Menge 1, K-F Erneut R-1; A frei 2; nur ein Auftrag
P8 Fortsetzung P7 A, Menge 2, K-F Konflikt; A frei 2
P9 Reset: A frei 3 Zeitgleich A, Menge 2, K-G und A, Menge 2, K-H Genau ein Erfolg; eine Ablehnung; A frei 1

P9: Welche der beiden Bestellungen gewinnt, ist nicht vorgegeben. Wichtig sind die Anzahl erfolgreicher Bestellungen und der korrekte Endbestand.

Fehler-Simulation: Spiele je einen absichtlich fehlerhaften Prüfablauf durch. Dies sind konstruierte Ist-Ergebnisse, keine Beobachtungen an einem echten Shop.

Defekte Modellregel Test Simuliertes Ist Warum Fehler?
Variante wird nicht geprüft P2 B wird akzeptiert R1 verletzt
Physisch statt frei wird verglichen P3 A wird akzeptiert; rechnerisch −1 frei R3 verletzt
Schlüssel wird ignoriert P7 Zweiter Auftrag; A frei 1 R4 verletzt

Anwendungsaufgabe: Dokumentiere für jede Abweichung Test-ID, Soll, Ist, verletzte Regel und Verbesserungsvorschlag.

Begründetes Feedback: „Test nicht bestanden“ allein reicht nicht. Erst die verletzte Regel erklärt den fachlichen Schaden: falsches Teil, Überverkauf oder Doppelreservierung.

Hilfe 1: Suche in R1–R5. Hilfe 2: Ordne P2 → R1, P3 → R3, P7 → R4. Hilfe 3: Schlage Variantenabgleich, Prüfung des freien Bestands und Schlüsselprüfung vor.


Lerneinheit 6: Projektdossier und Abgabe

A6 – Deine eigene Abgabe: Reiche A1–A5, die drei Fehlerberichte und ein begründetes Freigabevotum (120–180 Wörter) ein. Beurteile auch, ob die Tests ausreichen oder noch Risiken offenbleiben.

Bewertungsbereich Nachweis Punkte
Fachliche Passung M1 eindeutig F-100-A zugeordnet 0–2
Prüfdesign Grenzfälle und Dublettenfall mit korrektem Soll 0–2
Simulation Zustände, Resets und Ergebnisse nachvollziehbar 0–2
Fehleranalyse Je Fehler Ursache, Wirkung und Korrekturvorschlag 0–2
Entscheidung Votum mit Regelbezug, Restrisiko und Datenschutz 0–2

Feedback zu Deiner Entscheidung: Nicht freigeben, wenn eine der drei kritischen Fehlerarten nachweislich noch auftritt, weil falsche Teile, negative Bestände oder doppelte Reservierungen entstehen können. Bedingt freigeben kommt erst nach dokumentierter Korrektur und erfolgreichen Wiederholungstests in Betracht; einzelne grüne Tests beweisen nicht die Fehlerfreiheit.


Gestufte Hilfen und Lernpfade

Lernstufe Dein Auftrag Begründetes Musterfeedback
Basis Prüfe P2 und berechne den freien Bestand A. F-100-B passt nicht zu M1; A hat 3 frei. Eine reine Artikelbezeichnung genügt nicht.
Anwendung Erkläre P3, P4 und P7 mithilfe von R3 und R4. 4 überschreitet 3; 3 erreicht genau die Grenze; ein gleicher Schlüssel darf nicht doppelt buchen.
Transfer Entwirf eine zusätzliche Probe für zwei gleichzeitige Anfragen. Unterschiedliche Schlüssel benötigen eine atomische Bestandsbuchung; sonst könnten beide 3 freie Stücke als verfügbar sehen.

Selbstkontrolle: Vergleiche zuerst nur das Soll, dann Deine Rechnung und zuletzt die zugehörige Geschäftsregel. Nutze Hilfen erst nach einem eigenen Lösungsversuch.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Artikelnummer passt zu Werkstattauftrag W-017 mit Motorcode M1? (F-100-A) (!F-100-B) (!Beide Varianten) (!Keine Variante)




Wie viele Stück von F-100-A sind anfangs frei verfügbar? (3 Stück) (!4 Stück) (!1 Stück) (!5 Stück)




Was muss beim Bestellversuch von F-100-B für W-017 geschehen? (Die Anfrage wird wegen falscher Variante abgelehnt) (!Die Bestellung wird sofort bestätigt) (!Die Menge wird automatisch verdoppelt) (!Der Motorcode wird ohne Prüfung geändert)




Was ist bei einer Bestellung über vier Stück F-100-A im Anfangszustand richtig? (Ablehnen weil nur drei frei sind) (!Akzeptieren weil vier physisch da sind) (!Akzeptieren weil die Variante passt) (!Einen Bestand von vier reservieren)




Welche Menge liegt genau auf der gültigen oberen Bestandsgrenze für F-100-A? (3) (!0) (!4) (!5)




Was soll ein wiederholter Schlüssel K-F mit identischen Daten bewirken? (Den bisherigen Auftrag ohne weitere Reservierung liefern) (!Stets einen weiteren Auftrag anlegen) (!Den physischen Bestand verdoppeln) (!Die passende Variante wechseln)




Was geschieht bei gleichem Schlüssel und geänderter Bestellmenge? (Ein Konflikt wird gemeldet) (!Die Menge wird heimlich geändert) (!Ein zweiter Auftrag wird erzeugt) (!Die Motorcodeprüfung entfällt)




Wozu dient ein Soll-Ist-Vergleich? (Um eine Abweichung von der festgelegten Erwartung zu erkennen) (!Um Artikelnummern zufällig zu vergeben) (!Um Reservierungen ohne Beleg zu löschen) (!Um Testergebnisse ohne Regel zu erfinden)




Wie viele Bestellungen über je zwei Stück dürfen bei drei freien Stück parallel erfolgreich sein? (Eine Bestellung) (!Zwei Bestellungen) (!Drei Bestellungen) (!Keine Bestellung)




Welche Entscheidung ist bei einem bestätigten kritischen Bestellfehler angemessen? (Freigabe stoppen und nach Korrektur erneut testen) (!Fehler ohne Dokumentation ignorieren) (!Mit echten Kundendaten im Produktivshop testen) (!Nur das Quiz wiederholen und freigeben)





Memory

Motorcode Passformmerkmal
Artikelnummer Eindeutige Teilekennung
Reservierung Gebundene Lagermenge
Sollwert Erwartetes Testergebnis
Dublette Wiederholte Bestellanfrage
Freigabevotum Begründete Einsatzentscheidung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Variantenprüfung Abgleich mit Werkstattdaten
Bestandsprüfung Vergleich mit freier Menge
Schlüsselprüfung Erkennung wiederholter Anfragen
Grenzwertanalyse Prüfung an Bereichsgrenzen
Testprotokoll Gegenüberstellung von Soll und Ist
Fehlerbericht Dokumentation einer Regelverletzung





Kreuzworträtsel

Variante Welche Ausführung eines Ersatzteils muss zum Motorcode passen?
Reservierung Wie heißt das verbindliche Vormerken einer Lagermenge?
Dublette Wie nennt man hier eine identische wiederholte Bestellanfrage?
Sollwert Wie heißt das vor dem Test festgelegte erwartete Ergebnis?
Testfall Wie heißt eine Prüfung mit Eingabe und erwartetem Ergebnis?
Bestand Wie nennt man die vorhandene Warenmenge im Lager?





LearningApps

Optionales externes Suchangebot für Übungsbeispiele; keine Werkstatt- oder Personendaten eingeben. Die Bearbeitung des Projekts funktioniert vollständig offline.


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der Werkstattauftrag W-017 verlangt den Motorcode

.
Die passende Artikelnummer lautet

.
Die frei verfügbare Menge ergibt sich aus dem physischen Bestand abzüglich der

.
Für F-100-A sind am Anfang

Stück frei.
Die Bestellung von vier Stück scheitert am

.
Ein Filter für M2 ist für W-017 die falsche

.
Jede Probe benötigt ein vorher festgelegtes

.
Ein identischer Bestellschlüssel darf keine zweite

auslösen.
Geänderte Daten bei bereits bekanntem Bestellschlüssel ergeben einen

.
Gleichzeitige Bestellungen benötigen eine

Buchung.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Werkstattauftrag: Gestalte eine Auftragskarte für W-017 mit Motorcode und benötigter Menge.
  2. Ersatzteil: Zeichne zwei ähnliche Filter und markiere ihr unterscheidendes Variantenmerkmal.
  3. Lagerbestand: Erstelle ein farbiges Balkenbild zu physischem, reserviertem und freiem Bestand.
  4. Testfall: Schreibe zu P2 einen kurzen Soll-Ist-Prüfsatz mit Begründung.


Standard

  1. Flussdiagramm: Zeichne die Entscheidungskette der Bestellung mit allen Ablehnungswegen.
  2. Grenzwertanalyse: Entwickle zusätzliche Testfälle für 0, 1, 3 und 4 Stück.
  3. Entscheidungstabelle: Erstelle eine Tabelle für neue, identisch wiederholte und veränderte Bestellschlüssel.
  4. Fehlerbericht: Formuliere drei reproduzierbare Berichte zu den simulierten Fehlern.


Schwer

  1. Nebenläufigkeit: Simuliere zwei parallele Reservierungen auf Papier und erkläre die Gefahr einer getrennten Prüfung.
  2. Regressionstest: Plane einen Wiederholungstest nach einer fiktiven Fehlerkorrektur.
  3. Datenmodell: Entwerfe ein kleines Datenmodell für Werkstattauftrag, Artikel, Bestellung und Bestellschlüssel.
  4. Qualitätssicherung: Erstelle eine eigene bebilderte Abgabe und begründe die Freigabeentscheidung einschließlich Restrisiken.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fehlerursache: Ein Filter passt zum Motorcode, die Bestellung wird dennoch abgelehnt. Erkläre, welche unabhängigen Prüfungen als Ursache infrage kommen.
  2. Grenzwertanalyse: Ein Artikel hat sechs physische und fünf reservierte Stück. Übertrage die Teststrategie auf diesen neuen Anfangszustand und begründe zwei Grenzfälle.
  3. Idempotenz: Ein Nutzer erhält nach einer erfolgreichen Bestellung keine Bestätigungsanzeige und sendet dieselbe Anfrage erneut. Entwirf das fachlich richtige Verhalten.
  4. Nebenläufigkeit: Zwei Personen bestellen nahezu gleichzeitig dieselbe knappe Variante. Erkläre, warum eine reine Anzeige „vorrätig“ nicht ausreicht.
  5. Testabdeckung: Begründe, weshalb die Tests P1 und P4 allein weder Variantenfehler noch Dubletten beweissicher ausschließen.
  6. Datenschutz: Entwirf einen sicheren Weg, wie Du Dein Projektdossier an eine Lehrkraft übergibst, ohne Kundendaten oder Zugangsdaten zu verwenden.




Lernnachweis

Abgabecheck:

  1. A1–A2: Fiktiver Werkstattauftrag, Variantentabelle und Prüffluss-Skizze.
  2. A3–A4: Bestandsgleichung, Grenzfälle, Entscheidungstabelle und Dublettenfolge.
  3. A5: Mindestens neun dokumentierte Testfälle mit Startzustand, Soll, simuliertem Ist und Regelbezug.
  4. A6: Drei Fehlerberichte, Verbesserungen und begründetes Freigabevotum mit Restrisiko.
  5. Quellen und Sicherheit: Quellenliste, Mediennachweise sowie Bestätigung, dass ausschließlich fiktive Daten und lokale oder autorisierte Testumgebungen verwendet wurden.




OERs zum Thema

Fachlich geprüfte Grundlagen:

  1. ISTQB CTFL v4.0.1: Testfallentwurf, Äquivalenzklassen, Grenzwerte und Entscheidungstabellen.
  2. Microsoft Learn: API-Design: Prinzip idempotenter Operationen.
  3. Microsoft Learn: Idempotenter Konsument: Wiederholungen und Duplikatsicherung.
  4. Python-Dokumentation: unittest: Optionale automatisierte lokale Tests.

Mediennachweise (Datei, Urheber, Lizenz; Detail- und Lizenzseiten bei Wikimedia Commons):

  1. Ersatzteilgeschäft – Johnnybam, CC BY-SA 4.0.
  2. Werkstattmechaniker – Wasiul Bahar, CC BY-SA 4.0.
  3. Ersatzteilschrank – Marco d'Itri, CC BY-SA 2.0.
  4. Barcodescanner – Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0.
  5. ER-Diagramme – Chad250, CC BY-SA 4.0.
  6. Aktivitätsdiagramm – Stp1910, CC0 1.0.
  7. Lagerbestandsverlauf – Poul G, gemeinfrei laut Commons.
  8. Entscheidungstabelle – Bohanec M., CC BY-SA 4.0.

Videos: Die drei eingebetteten Tutorials stammen von „Software Testing Mentor“ und „Software Testing Material“. Sie werden nur als YouTube-Player verlinkt; die Videos sind damit nicht automatisch offen lizenziert. Für Kopien oder Bearbeitungen gelten die Rechte der Anbieter. Externe Medien sind optional; alle Pflichtaufgaben bleiben offline lösbar.

Wikipedia-Überblick:



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