Projekt Digitale Schmiede – Eine Hilfsvorrichtung digital entwerfen
Projekt Digitale Schmiede – Eine Hilfsvorrichtung digital entwerfen
Zielgruppe: Ausbildung Metalltechnik und Metallgestaltung. Umfang: Sieben kurze Lerneinheiten, rund 120 Minuten digitale Arbeit. Produkt: Ein fortlaufendes Projektdossier mit Skizzen, CAD-Modell, Simulation, Prüfdaten und begründeter Abgabe.
Leitfrage: Wie kann eine Hilfsvorrichtung die Positionierung eines Werkstücks wiederholgenau machen, ohne neue Gefahren zu erzeugen?
Sicherheitsgrenze: Alle selbstständigen Aktivitäten sind digital oder verwenden vollständig abgekühlte Übungsstücke. Heiße Werkstoffe, offenes Feuer, Funken, Abgase, Kohlenmonoxid und Brandgefahren erfordern spezifische Schutzmaßnahmen. Praktische Demonstrationen nur fachlich angeleitet; keine unbeaufsichtigten Versuche. Die hier entwickelte Positionierhilfe ist ausdrücklich nicht für heiße Werkstücke oder Schmiedehämmer vorgesehen.
Einleitung
Beim Schmieden wird Metall durch Umformen bearbeitet. Wiederholte Fertigungsschritte benötigen eindeutige Bezugspunkte. Mit CAD kannst Du eine Hilfsvorrichtung konstruieren, ihre Geometrie kontrollieren und Arbeitsschritte dokumentieren.

Bildfrage: Wo könnten bei wiederholten Arbeitsabläufen Positionsfehler auftreten?
Der Ausbildungsfall
Eine Werkstatt möchte zehn vollständig abgekühlte Flachstahlrohlinge an einem getrennten, kalten Anreiß- und Prüfplatz reproduzierbar einlegen. Du entwirfst eine Grundplatte mit Stirn- und Seitenanschlag.
| Didaktische Vorgabe | Übungswert |
|---|---|
| Rohling | 120 × 20 × 5 mm |
| Bezugslänge | 35 mm von der Stirnkante |
| Zulässige Positionsabweichung | ± 0,5 mm |
| Wiederholungen | Fünf Einlegevorgänge |
| Einsatzbereich | Ausschließlich vollständig kalte Übungsobjekte |
Die Werte sind fiktive Ausbildungsannahmen, keine Normmaße, Sicherheitsnachweise oder Freigaben.

Vergleich: Warum erfüllt eine Schmiedezange andere Anforderungen als ein Anschlag am kalten Prüftisch?
Das fortlaufende Projektdossier
| Abschnitt | Ergebnis | Prüffrage |
|---|---|---|
| D01 | Anforderungen und Gefährdungsmatrix | Wo endet der sichere Einsatzbereich? |
| D02 | Zwei eigene bemaßte Skizzen | Ist die Werkstücklage eindeutig? |
| D03 | Bearbeitbares CAD-Modell und drei Ansichten | Sind Maße veränderbar? |
| D04 | Kollisionsanalyse und Simulationsgrenzen | Was wurde tatsächlich geprüft? |
| D05 | Messwerte und Berechnungen | Wie groß sind Lageabweichungen und Streuung? |
| D06 | Verbesserung und Änderungsvermerk | Was wurde warum geändert? |
| D07 | Zeichnung, Sicherheit und begründete Abgabe | Ist die Entscheidung nachvollziehbar? |
Kennzeichne Simulationen, Messungen, Schätzungen und erfundene Übungsdaten getrennt.
Lerneinheit 1: Gefahren erkennen
10 Minuten. Beginne mit der Gefährdungsbeurteilung.

| Gefahr | Schutzüberlegung |
|---|---|
| Heiße Werkstoffe und Werkzeuge | Kontakt und Verbrennungen verhindern, sichere Ablage und geeignete Handhabungswerkzeuge |
| Feuer, Funkenflug und Zündquellen | Brennbares Material schützen, Brandverhütung und Notfallmaßnahmen festlegen |
| Rauch, Abgase und Kohlenmonoxid | Geeignete Erfassung und Lüftung fachlich bewerten |
| Gasbetriebene Öfen | Gasversorgung, Flammensicherung und Wartung fachlich prüfen |
| Quetschen und Einklemmen | Bewegungsbereiche und Hände berücksichtigen |
| Lärm, Zunder, Partikel | Technische Schutzmaßnahmen und geeignete Schutzausrüstung |
Grenze: Digitale Modelle ersetzen keine Unterweisung, Betriebsanweisung, Gefährdungsbeurteilung und betriebliche Freigabe. Keine Versuche mit heißen Werkstücken oder Feuer in Eigenregie.
D01: Trage fünf Gefährdungen mit Folgen, Schutzmaßnahmen und Verantwortung in eine Matrix ein.
Fachquelle: BGHM – Schmiedeessen und DGUV – Sicherer Betrieb von Gasschmiedeöfen.
Lerneinheit 2: Anforderungen skizzieren
12 Minuten. Eine Vorrichtung muss die Lage des Werkstücks über definierte Bezugsflächen und Anschläge bestimmen. Toleranz und Ergonomie beeinflussen die Qualität.
- Zeichne einen festen Stirnanschlag.
- Ergänze eine Seitenanlage.
- Entwirf als Alternative einen verstellbaren Anschlag.
- Markiere Bezugsmaß, Einlegeweg und mögliche Klemmstellen.
D02: Speichere zwei beschriftete Skizzen. Selbstcheck: Kann eine andere Person das vollständig kalte Werkstück eindeutig einlegen?
Lerneinheit 3: Parametrisch modellieren
18 Minuten. Die kostenlose Software FreeCAD bietet parametrische Skizzen und 3D-Modellierung.

- Erstelle eine Grundplatte im Sketcher.
- Extrudiere die Skizze in Part Design.
- Modelliere Stirnanschlag und Seitenanschlag.
- Stelle den Rohling separat dar.
- Speichere ein bearbeitbares Modell und drei Ansichten.

Video: FreeCAD Part Design – die genaue Oberfläche hängt von der Programmversion ab.
D03: Ändere ein Bezugsmaß und dokumentiere die Wirkung. Feedback: Reagiert das Modell nicht wie beabsichtigt, prüfe Bindungen und Modellabhängigkeiten statt Maße durch Augenmaß zu verschieben.
Lerneinheit 4: Bewegungen simulieren
12 Minuten. Eine digitale Simulation zeigt Geometrie und mögliche Überschneidungen, beweist aber nicht automatisch sichere Belastbarkeit.

- Simuliere den Einlegeweg des kalten Rohlings.
- Identifiziere die Anlagekontakte.
- Prüfe Bauteilüberschneidungen.
- Vergleiche den Entnahmeweg bei zwei Modellvarianten.
D04: Zeige zwei Prüfsituationen mit Bildschirmbildern und notiere Annahmen. Feedback: Kollisionsfreiheit ist ein geometrisches Prüfergebnis, keine betriebliche Freigabe.
Lerneinheit 5: Belastungen und Grenzen
12 Minuten. Die Finite-Elemente-Methode kann Spannungen und Verformungen mit einem angemessenen Modell näherungsweise bestimmen.

Video: Einführung in die FEM-Arbeitsumgebung.
Überlege: Welche Materialkennwerte, tatsächlichen Kräfte, Lagerungen, Kontakte und Prüfungen des numerischen Modells wären erforderlich? D04: Halte Datenlücken und Unsicherheiten fest. Behaupte keine Tragfähigkeit aus einer beliebigen farbigen Simulation. Für heiße oder mechanisch beanspruchte Einsätze ist die Positionierhilfe nicht freigegeben.
Lerneinheit 6: Wiederholgenauigkeit messen
15 Minuten. Qualitätssicherung benötigt einen Sollwert, Prüfdaten und nachvollziehbare Messmethoden.

Fiktive Rechendaten: Diese fünf Werte wurden nicht real gemessen.
| Versuch | Positionsmaß | Abweichung von 35,0 mm |
|---|---|---|
| A | 34,8 mm | −0,2 mm |
| B | 35,1 mm | +0,1 mm |
| C | 35,0 mm | 0,0 mm |
| D | 34,9 mm | −0,1 mm |
| E | 35,2 mm | +0,2 mm |
Mittelwert: 35,0 mm. Spannweite: 35,2 mm − 34,8 mm = 0,4 mm. Alle Übungswerte liegen innerhalb des fiktiven Toleranzfensters von 34,5 bis 35,5 mm. Das ist kein realer Eignungsnachweis. Mittelwert, Wiederholstreuung und Messunsicherheit sind unterschiedliche Größen.
D05: Berechne Abweichungen und Spannweite; vermerke die Datenherkunft. Reale Prüfungen dürfen nur mit freigegebenem Aufbau, kalten Werkstücken und vorgesehener fachlicher Anleitung erfolgen.
Lerneinheit 7: Verbessern und begründet abgeben
15 Minuten. Eine überprüfbare Konstruktion verbindet Technisches Zeichnen, Messdaten, Sicherheitsanalyse und Reflexion. Video: Technische Zeichnungen mit FreeCAD TechDraw.
- Begründe die Entscheidung zwischen festem und verstellbarem Anschlag.
- Erstelle eine bemaßte Zeichnung und sichere die bearbeitbare CAD-Datei.
- Ergänze Kollisionsansichten und gegebenenfalls klar gekennzeichnete Simulationsergebnisse.
- Werte die Prüfdaten aus und notiere mindestens eine Verbesserung.
- Ergänze verbleibende Sicherheitsrisiken und die Einsatzbeschränkung.
D06/D07: Übergib das Dossier als digitalen Ausbildungsentwurf ohne Fertigungs- oder Betriebsfreigabe.
Gestufte Hilfen
| Stufe | Konstruktion | Qualitätsprüfung |
|---|---|---|
| Hilfe 1 – Denkanstoß | Welche Fläche begrenzt die Längsbewegung? | Was unterscheidet Soll- und Istmaß? |
| Hilfe 2 – Struktur | Trenne Grundplatte, Stirn- und Seitenanschlag. | Untersuche Anlage, Einlegen und Entnehmen getrennt. |
| Hilfe 3 – Vorgehenshilfe | Zeichne zuerst zwei rechtwinklige Anlagen und prüfe ihre Funktion. | Notiere fünf Istmaße, bilde die Abweichungen und subtrahiere den kleinsten vom größten Wert. |
Arbeitsregel: Verwende zunächst die erste Stufe und halte in D06 fest, welche Hilfen Deine Entscheidung beeinflusst haben.
Basis-, Anwendungs- und Transferaufgaben mit Feedback
| Niveau | Aufgabe | Begründetes Feedback |
|---|---|---|
| Basis | Beschreibe zwei Schmiedegefahren. | Hitze kann Verbrennungen verursachen; Rauchgase gefährden die Atemluft. Beide benötigen unterschiedliche Schutzmaßnahmen. |
| Basis | Erkläre einen Stirnanschlag. | Er gibt eine reproduzierbare Längsposition statt bloßer Ausrichtung nach Augenmaß vor. |
| Basis | Erkläre parametrische Maße. | Maßänderungen werden kontrollierbar und Abhängigkeiten des Modells sichtbar. |
| Anwendung | Zeichne zwei Anlagen für ein kaltes Werkstück. | Die Flächen definieren Bezugslagen; weitere Freiheitsgrade müssen geprüft werden. |
| Anwendung | Vergleiche zwei Einlegewege. | Der kollisionsfreie Weg ist geometrisch günstig, sagt aber nichts über Festigkeit aus. |
| Anwendung | Berechne die Spannweite der Übungsdaten. | 0,4 mm; sie ist nicht gleich der Messunsicherheit. |
| Transfer | Plane eine verstellbare Ausführung. | Zusätzliche Flexibilität braucht reproduzierbare Einstellung und Verdrehsicherung. |
| Transfer | Bewerte eine FEM ohne Werkstoffdaten. | Fehlende Materialkennwerte verhindern einen belastbaren Festigkeitsnachweis. |
| Transfer | Beurteile die Betriebsreife des CAD-Modells. | Erst dokumentierte fachliche Prüfungen und eine betriebliche Freigabe ermöglichen einen realen Einsatz. |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welches Ziel hat die Positionierhilfe? (Die wiederholbare Lagebestimmung eines Werkstücks) (!Die automatische Veränderung der Werkstoffhärte) (!Die Erhöhung der Schmiedetemperatur) (!Die vollständige Vermeidung aller Messfehler)
Was ist beim Umgang mit heißen Werkstücken zwingend? (Festgelegte Schutzmaßnahmen und geeignete Handhabungswerkzeuge) (!Eine ungeprüfte CAD-Vorrichtung) (!Berühren zur Temperaturkontrolle) (!Unbeaufsichtigtes Ablegen auf brennbarem Material)
Wozu dient ein Anschlag? (Er legt eine definierte Bezugslage fest) (!Er ermittelt die Werkstoffhärte) (!Er kühlt Werkstücke selbstständig ab) (!Er ersetzt jede Maßkontrolle)
Was beschreibt eine Toleranz? (Die zulässige Abweichung von einer Vorgabe) (!Die Farbe einer CAD-Fläche) (!Die Anzahl der Werkzeuge) (!Die Speichergeschwindigkeit)
Wozu dienen parametrische Maße? (Sie bestimmen geometrische Modellabmessungen) (!Sie ersetzen die Gefährdungsbeurteilung) (!Sie garantieren reale Festigkeit) (!Sie verhindern jeden Fehler)
Was untersucht eine Kollisionsprüfung? (Unzulässige räumliche Überschneidungen) (!Die Farbe glühender Werkstücke) (!Die Wirtschaftlichkeit der gesamten Fertigung) (!Die rechtliche Freigabe)
Was benötigt eine aussagekräftige FEM? (Geeignete Materialkennwerte und Randbedingungen) (!Nur eine farbige Bildschirmansicht) (!Nur einen Modellnamen) (!Nur einen beliebigen Werkstoff)
Was bedeutet eine kleine Spannweite? (Die ermittelten Messwerte liegen nah beieinander) (!Alle Messwerte sind zwingend richtig) (!Die Messunsicherheit beträgt null) (!Alle Sicherheitsfragen sind geklärt)
Was gehört zu nachvollziehbaren Prüfdaten? (Messmethode und Herkunft der Messwerte) (!Eine erfundene Prüfbescheinigung) (!Eine unbegründete Schätzung) (!Eine nicht dokumentierte Freigabe)
Wann ist ein realer Praxiseinsatz erlaubt? (Nach erforderlichen fachlichen Prüfungen und Freigaben) (!Unmittelbar nach dem CAD-Entwurf) (!Sobald die Simulation bunt erscheint) (!Bei unbeaufsichtigten Auszubildendenversuchen)
Memory
| Anschlag | Definierte Anlageposition |
| Toleranz | Zulässige Maßabweichung |
| Sketcher | Parametrisches Skizzieren |
| Kollision | Räumliche Überschneidung |
| Spannweite | Differenz der Extremwerte |
| Gefährdungsbeurteilung | Systematische Risikobewertung |
| Projektdossier | Fortlaufende Entwicklungsdokumentation |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Gefährdungsmatrix | Sicherheitsanalyse |
| Entwurfsskizze | Ideenentwicklung |
| Dreidimensionales Modell | CAD-Konstruktion |
| Kollisionsbericht | Funktionsprüfung |
| Messprotokoll | Qualitätssicherung |
| Änderungsnachweis | Konstruktionsverbesserung |
Kreuzworträtsel
| Anschlag | Welches Bauteil bestimmt eine definierte Anlageposition? |
| Toleranz | Wie heißt der zulässige Abweichungsbereich eines Maßes? |
| Skizze | Wie heißt die zeichnerische Darstellung einer Entwurfsidee? |
| Kollision | Wie heißt die unerwünschte Überschneidung von Bauteilen? |
| Messschieber | Welches Handmessgerät dient häufig zur Längenmessung? |
| Brandschutz | Welcher Schutzbereich befasst sich mit der Brandverhütung? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Arbeitssicherheit: Erstelle eine Collage zu Hitze, Feuer, Abgasen und Brandgefahr und erläutere geeignete Schutzüberlegungen.
- Technisches Zeichnen: Skizziere eine Positionierhilfe für das kalte Übungswerkstück.
- CAD: Modelliere eine Grundplatte mit festgelegten Abmessungen.
- Messtechnik: Zeichne eine Messanordnung für die Positionskontrolle und erkläre Fehlerquellen.
Standard
- Konstruktionslehre: Vergleiche einen festen und einen beweglichen Anschlag.
- 3D-Modellierung: Modelliere Grundplatte, Stirnanschlag und Seitenanlage.
- Simulation: Prüfe digital Einlegeweg und Entnahmeweg in zwei Varianten.
- Qualitätssicherung: Stelle die fünf Übungsabweichungen als Diagramm dar und erläutere die Spannweite.
Schwer
- Produktentwicklung: Entwickle eine verstellbare Positionierhilfe für unterschiedliche kalte Rohlinge.
- Finite-Elemente-Methode: Entwirf ein Konzept zur rechnerischen Prüfung und liste fehlende Eingangsdaten auf.
- Gefährdungsbeurteilung: Führe eine simulierte Sicherheitsbesprechung durch und begründe das Verbot eigenständiger Versuche mit heißen Werkstoffen.
- Technische Dokumentation: Präsentiere Dein gesamtes Dossier mit Skizzen, Modell, Prüfwerten, Verbesserungen und begründeter Eigenentscheidung.


Lernkontrolle
- Wiederholgenauigkeit: Zwei Vorrichtungen zeigen denselben Mittelwert, aber verschiedene Spannweiten. Bewerte den Unterschied.
- Konstruktionsentscheidung: Beurteile, wann ein verstellbarer Anschlag sinnvoller als ein fester ist.
- Arbeitsschutz: Ein Auszubildender will die Hilfsvorrichtung an der heißen Esse ausprobieren. Begründe die erforderlichen Schutz- und Freigabeschritte.
- Simulation: Erkläre, warum ein FEM-Farbbild ohne bekannte Lasten keinen Festigkeitsnachweis ergibt.
- Messunsicherheit: Ein Messwert liegt außerhalb der Toleranz. Entwickle einen Prüfplan zur Ursachenklärung.
- Produktoptimierung: Ein Werkstück klemmt beim Entnehmen. Entwickle eine konstruktive Alternative.
- Digitale Transformation: Erläutere, wie das Projektdossier den Austausch zwischen Konstruktion und Qualitätssicherung unterstützt.
Lernnachweis
Abgabe: Ein eigenes, verständliches Projektdossier. Entscheidend sind dokumentierte Entscheidungen, überprüfbare Ergebnisse und verantwortlicher Umgang mit Risiken.
| Nachweis | Anforderung |
|---|---|
| D01 | Funktion, Grenzen und Gefährdungsmatrix |
| D02 | Zwei eigene Skizzen mit Bezugsmaßen |
| D03 | Bearbeitbare CAD-Datei und bemaßte Ansichten |
| D04 | Simulationsansichten, Annahmen und Grenzen |
| D05 | Prüftabelle, Rechenweg und Datenherkunft |
| D06 | Dokumentierte Verbesserung |
| D07 | Begründete Entscheidung und Sicherheitsbewertung |
Bewertung: Sicherheit, Funktion, technische Stimmigkeit, Nachvollziehbarkeit, Eigenleistung und Reflexion. Eine gute Abgabe unterscheidet Simulation, reale Prüfung und fiktive Übungswerte. Ein digitales Dossier ist keine Betriebserlaubnis.
OERs zum Thema
Fachlich geprüfte Quellen
- BGHM – Schmiedeessen
- DGUV – Gasschmiedeöfen
- FreeCAD – Sketcher
- FreeCAD – TechDraw
- FreeCAD – Grundlagen FEM
- Wikipedia – Vorrichtung
Bei einer tatsächlichen Durchführung müssen verantwortliche Fachkräfte die aktuellen Regelwerke und Herstellerangaben prüfen.
Medienquellen und Rechte
Die eingebundenen Commons-Dateien sind unter den auf den jeweiligen Dateiseiten ausgewiesenen freien Bedingungen verwendbar; genaue Lizenz- und Namensnennungsvorgaben vor Weiterveröffentlichung beachten.
- Blacksmith forging a candlestick – Wikimedia Commons
- Traditional Blacksmith Forge – Wikimedia Commons
- Tongs – Macedonian blacksmithing craft – Wikimedia Commons
- AcotacionTecnico – Wikimedia Commons
- FreeCAD PartDesign Sketch – Wikimedia Commons
- FreeCAD PartDesign Pad – Wikimedia Commons
- FreeCAD Assembly Example – Wikimedia Commons
- FreeCAD FEM Example – Wikimedia Commons
- Digital caliper – Wikimedia Commons
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