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Presse und Rundfunk - Gemeinschaftskunde

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Presse und Rundfunk - Gemeinschaftskunde




Presse und Rundfunk - Gemeinschaftskunde


Einleitung

Presse und Rundfunk gehören zu den wichtigsten Massenmedien. Sie informieren über politische Entscheidungen, erklären Zusammenhänge, zeigen unterschiedliche Meinungen und kontrollieren öffentliches Handeln. Dadurch helfen sie Dir, eine eigene politische Meinung zu bilden und an der Demokratie teilzunehmen.

Zur Presse zählen vor allem Zeitungen, Zeitschriften und journalistische Online-Angebote. Zum Rundfunk gehören vor allem Hörfunk und Fernsehen. Heute begegnen sich diese Medienformen auch im Internet: Zeitungen veröffentlichen Videos und Podcasts, Rundfunksender bieten Texte, Mediatheken und Livestreams an.


Warum Medien für die Demokratie wichtig sind

Medien stellen Öffentlichkeit her. Sie machen sichtbar, was Parlamente, Regierungen, Parteien, Verbände und Bürgerinitiativen tun. Ohne zugängliche Informationen könnten Bürgerinnen und Bürger politische Entscheidungen nur schwer beurteilen.

  1. Informationsfunktion: Medien berichten über Ereignisse und liefern Hintergrundwissen.
  2. Meinungsbildungsfunktion: Medien stellen Positionen gegenüber und ermöglichen öffentliche Debatten.
  3. Kontrollfunktion: Journalistische Recherchen können Fehler, Machtmissbrauch und Missstände aufdecken.
  4. Kritikfunktion: Medien prüfen politische Aussagen und ordnen Entscheidungen ein.
  5. Forumsfunktion: Medien geben verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen Raum für Argumente.
  6. Orientierungsfunktion: Medien helfen, komplexe Themen einzuordnen.

Medien werden deshalb manchmal als vierte Gewalt bezeichnet. Das ist ein Bild und keine zusätzliche Staatsgewalt. Presse und Rundfunk gehören nicht zu Legislative, Exekutive oder Judikative, können diese Gewalten aber öffentlich beobachten und kritisieren.


Presse: gedruckt, digital und vielfältig

Presseangebote unterscheiden sich nach Erscheinungsweise, Zielgruppe und Inhalt. Tageszeitungen berichten regelmäßig über Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und lokale Ereignisse. Wochenzeitungen und Magazine bieten häufig längere Analysen. Lokalzeitungen konzentrieren sich auf eine Region. Online-Redaktionen können Nachrichten schnell aktualisieren und mit Bildern, Videos, Grafiken oder Kommentarfunktionen verbinden.

Eine Redaktion entscheidet, welche Themen aufgenommen werden, wie intensiv recherchiert wird und in welcher Form ein Beitrag erscheint. Dabei wirken Nachrichtenfaktoren wie Aktualität, Nähe, Bedeutung, Konflikt oder Betroffenheit. Die Auswahl ist notwendig, denn kein Medium kann über alles berichten. Sie kann aber auch beeinflussen, welche Themen die Öffentlichkeit besonders stark wahrnimmt.


Rundfunk: Radio, Fernsehen und digitale Angebote

Rundfunk verbreitet journalistische, kulturelle, bildende und unterhaltende Angebote an ein großes Publikum. Radio arbeitet besonders mit Sprache, Musik und Geräuschen. Fernsehen verbindet Ton und bewegte Bilder. Mediatheken, Podcasts und Livestreams erweitern die klassischen Programme.

In Deutschland besteht ein duales Rundfunksystem. Es umfasst öffentlich-rechtliche und private Anbieter.

Bereich Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Privater Rundfunk
Auftrag Information, Bildung, Kultur, Beratung und Unterhaltung für die Allgemeinheit Programme für bestimmte Zielgruppen innerhalb der gesetzlichen Regeln
Finanzierung Vor allem Rundfunkbeitrag sowie weitere begrenzte Einnahmen Vor allem Werbung, Abonnements oder andere Marktangebote
Beispiele ARD, ZDF und Deutschlandradio Private Radio- und Fernsehsender
Kontrolle Gremien, Gerichte und rechtliche Aufsicht Landesmedienanstalten, Gerichte und rechtliche Aufsicht

Die ARD ist ein Verbund regionaler Landesrundfunkanstalten. Das ZDF arbeitet bundesweit. Deutschlandradio bietet bundesweite Hörfunkprogramme. Öffentlich-rechtliche Medien sollen staatsfern organisiert sein. Das bedeutet, dass Regierungen nicht bestimmen dürfen, welche Nachrichten gesendet werden.


Pressefreiheit und Rundfunkfreiheit

Artikel 5 des Grundgesetzes schützt die Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit, Pressefreiheit, Rundfunkfreiheit und Filmfreiheit. Staatliche Stellen dürfen Medien nicht vorschreiben, welche politische Meinung sie vertreten sollen. Vorzensur ist verboten.

Diese Freiheiten sind für eine Demokratie grundlegend, aber nicht grenzenlos. Allgemeine Gesetze, der Jugendschutz und das Recht der persönlichen Ehre können Veröffentlichungen begrenzen. Auch der Schutz der Privatsphäre, Urheberrechte und strafrechtliche Regeln müssen beachtet werden.

Pressefreiheit schützt nicht nur fertige Artikel. Sie umfasst auch journalistische Arbeitsschritte wie Recherche, Auswahl, Bearbeitung und Veröffentlichung. Dazu gehören der Schutz vertraulicher Quellen, das Redaktionsgeheimnis und besondere Rechte von Journalistinnen und Journalisten.


Journalistische Arbeit

Journalistinnen und Journalisten sammeln Informationen, prüfen Quellen, sprechen mit Beteiligten und ordnen Aussagen ein. Gute Berichterstattung macht erkennbar, was überprüfbare Tatsache, persönliche Meinung, Kommentar oder Prognose ist.

Ein vereinfachter Arbeitsablauf sieht so aus:

  1. Themensuche: Ein Ereignis, eine Beobachtung oder ein Hinweis wird ausgewählt.
  2. Recherche: Dokumente, Daten, Interviews und weitere Quellen werden geprüft.
  3. Quellenvergleich: Unterschiedliche Aussagen werden miteinander verglichen.
  4. Redaktion: Informationen werden ausgewählt, geordnet und verständlich formuliert.
  5. Veröffentlichung: Der Beitrag erscheint gedruckt, im Radio, im Fernsehen oder online.
  6. Korrektur: Fehler werden möglichst offen berichtigt.

Bei einer Pressekonferenz beantworten Politikerinnen, Politiker oder andere Verantwortliche Fragen von Medienvertretern. Eine Pressekonferenz liefert Informationen, ersetzt aber keine unabhängige Recherche. Journalistinnen und Journalisten müssen Aussagen prüfen und weitere Quellen heranziehen.


Nachricht, Bericht und Kommentar

Darstellungsform Kennzeichen Leitfrage
Nachricht Kurz, aktuell und möglichst sachlich Was ist geschehen?
Bericht Ausführlicher, mit Hintergründen und Zusammenhängen Wie und warum ist es geschehen?
Reportage Anschaulich, mit Beobachtungen und Eindrücken Wie erleben Menschen das Ereignis?
Interview Fragen und Antworten mit einer Person Was sagt die befragte Person?
Kommentar Erkennbar wertende Stellungnahme Wie ist das Ereignis zu beurteilen?

Die Trennung von Nachricht und Meinung unterstützt die Glaubwürdigkeit. Kommentare dürfen deutlich urteilen, sollen aber als Meinung erkennbar sein und sich auf nachvollziehbare Argumente stützen.


Medien, Politik und Öffentlichkeit

Politik und Medien sind aufeinander angewiesen. Politische Akteure möchten ihre Ziele erklären und Zustimmung gewinnen. Medien benötigen Informationen, Gesprächspartner und Zugang zu politischen Ereignissen. Gleichzeitig sollen Redaktionen unabhängig bleiben und Aussagen kritisch prüfen.

Wichtige Formen politischer Medienarbeit sind Pressemitteilungen, Interviews, Pressekonferenzen, Talkshows, Wahlwerbung und Beiträge in sozialen Netzwerken. Dabei versuchen politische Akteure häufig, Themen und Deutungen zu setzen. Journalistische Medien entscheiden jedoch selbst, ob und wie sie darüber berichten.

Agenda-Setting beschreibt, dass Medien beeinflussen können, welche Themen als besonders wichtig wahrgenommen werden. Framing bezeichnet die sprachliche oder bildliche Rahmung eines Themas. Beides bedeutet nicht automatisch Manipulation, zeigt aber, warum Du Wortwahl, Bildauswahl und Perspektive beachten solltest.


Medienaufsicht und Selbstkontrolle

Presse und Rundfunk werden nicht von einer einzigen Behörde gesteuert. Unterschiedliche Einrichtungen sichern Freiheit, Verantwortung und rechtliche Kontrolle.

  1. Bundesverfassungsgericht und andere Gerichte entscheiden bei Streit über Grundrechte und Gesetze.
  2. Landesmedienanstalten beaufsichtigen private Rundfunk- und bestimmte Online-Angebote.
  3. Rundfunk- und Verwaltungsräte begleiten öffentlich-rechtliche Anstalten.
  4. Der Deutsche Presserat organisiert freiwillige Selbstkontrolle der Presse und arbeitet mit dem Pressekodex.
  5. Redaktionen besitzen eigene Regeln, Beschwerdewege und Korrekturverfahren.
  6. Das Publikum kann Beiträge kritisieren, Programmbeschwerden einreichen und verschiedene Quellen vergleichen.

Staatliche Rechtsaufsicht darf nicht zu politischer Inhaltskontrolle werden. Medienfreiheit verlangt deshalb einen Ausgleich zwischen Unabhängigkeit, Verantwortung und überprüfbaren Regeln.


Herausforderungen der Medienwelt

Digitale Medien beschleunigen die Verbreitung von Informationen. Das eröffnet Chancen für Beteiligung, führt aber auch zu neuen Problemen.

  1. Desinformation: Falsche oder irreführende Inhalte werden absichtlich verbreitet.
  2. Fehlinformation: Falsche Inhalte werden ohne Täuschungsabsicht weitergegeben.
  3. Deepfake: Künstlich erzeugte oder veränderte Medien können echte Aufnahmen vortäuschen.
  4. Filterblase: Personalisierte Auswahl kann dazu führen, dass ähnliche Sichtweisen häufiger erscheinen.
  5. Medienkonzentration: Wenige große Anbieter können einen erheblichen Teil des Marktes kontrollieren.
  6. Ökonomischer Druck: Klickzahlen, Werbung und Kosten können redaktionelle Entscheidungen beeinflussen.
  7. Bedrohung von Journalisten: Einschüchterung und Gewalt gefährden freie Berichterstattung.
  8. Informationsüberlastung: Viele Meldungen erschweren die Auswahl verlässlicher Informationen.


Nachrichten prüfen: Deine Checkliste

Bevor Du einen Beitrag glaubst oder teilst, prüfe ihn systematisch:

  1. Wer hat den Beitrag veröffentlicht?
  2. Ist eine Autorin oder ein Autor genannt?
  3. Wann wurde der Inhalt veröffentlicht oder aktualisiert?
  4. Werden überprüfbare Quellen und Belege angegeben?
  5. Bestätigen andere seriöse Medien die Kernaussage?
  6. Sind Nachricht, Werbung, Satire und Meinung klar gekennzeichnet?
  7. Passt das Bild wirklich zum beschriebenen Ereignis?
  8. Soll die Überschrift vor allem informieren oder starke Gefühle auslösen?
  9. Wurden Fehler später berichtigt?
  10. Welche wichtigen Perspektiven fehlen möglicherweise?


Merksätze

  1. Presse und Rundfunk schaffen Öffentlichkeit und unterstützen politische Meinungsbildung.
  2. Medien kontrollieren staatliche Macht, sind aber selbst nicht Teil der staatlichen Gewaltenteilung.
  3. Artikel 5 des Grundgesetzes schützt Presse- und Rundfunkfreiheit.
  4. Deutschland besitzt öffentlich-rechtliche und private Rundfunkangebote.
  5. Journalistische Qualität entsteht durch Recherche, Quellenprüfung, Transparenz und Korrekturen.
  6. Medienkompetenz bedeutet, Inhalte kritisch zu prüfen und verantwortungsvoll zu teilen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aufgabe haben Medien in einer Demokratie? (Sie informieren die Öffentlichkeit und kontrollieren Macht) (!Sie ersetzen Parlamente und Gerichte) (!Sie bestimmen allein über Gesetze) (!Sie dürfen nur Regierungspositionen verbreiten)




Welcher Artikel des Grundgesetzes schützt die Pressefreiheit besonders? (Artikel 5) (!Artikel 1) (!Artikel 12) (!Artikel 20)




Was gehört zum dualen Rundfunksystem? (Öffentlich-rechtliche und private Anbieter) (!Nur öffentlich-rechtliche Anbieter) (!Nur private Anbieter) (!Nur gedruckte Zeitungen)




Was kennzeichnet einen Kommentar? (Eine erkennbare Wertung) (!Eine amtliche Gesetzesfassung) (!Eine werbefreie Nachricht ohne Einordnung) (!Eine ungeprüfte Behauptung)




Was bedeutet journalistische Recherche? (Informationen sammeln und prüfen) (!Nur Überschriften abschreiben) (!Meinungen als Tatsachen ausgeben) (!Quellen grundsätzlich geheim halten)




Warum werden Medien als vierte Gewalt bezeichnet? (Weil sie Macht öffentlich beobachten und kritisieren) (!Weil sie eine zusätzliche Staatsgewalt sind) (!Weil sie Gerichtsentscheidungen aufheben) (!Weil sie Wahlen durchführen)




Was ist Desinformation? (Absichtlich verbreitete falsche oder irreführende Information) (!Eine offen gekennzeichnete Meinung) (!Eine amtliche Statistik) (!Eine journalistische Korrektur)




Wer beaufsichtigt private Rundfunkangebote in Deutschland? (Landesmedienanstalten) (!Sportvereine) (!Schülervertretungen) (!Bibliotheken)




Was solltest Du vor dem Teilen einer Nachricht tun? (Quelle und Belege prüfen) (!Nur die Überschrift lesen) (!Den Beitrag sofort weiterleiten) (!Nur auf die Zahl der Likes achten)




Was gehört zu gutem Journalismus? (Tatsachen und Meinungen erkennbar trennen) (!Nur eine einzige Quelle verwenden) (!Fehler niemals berichtigen) (!Werbung als Nachricht tarnen)





Memory

Pressefreiheit Schutz freier journalistischer Veröffentlichung
Rundfunk Radio und Fernsehen für ein breites Publikum
Redaktion Auswahl und Bearbeitung journalistischer Inhalte
Recherche Systematische Suche und Prüfung von Informationen
Kommentar Erkennbare wertende Stellungnahme
Nachricht Kurze sachliche Information über ein Ereignis
Presserat Freiwillige Selbstkontrolle der Presse
Medienkompetenz Kritischer und verantwortungsvoller Umgang mit Medien





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Informationsfunktion Vermittelt Nachrichten und Hintergründe
Kontrollfunktion Beobachtet und kritisiert politische Macht
Forumsfunktion Ermöglicht öffentliche Debatten
Meinungsbildungsfunktion Stellt unterschiedliche Positionen gegenüber
Orientierungsfunktion Hilft bei der Einordnung komplexer Themen




...


Kreuzworträtsel

Pressefreiheit Welches Grundrecht schützt freie journalistische Veröffentlichungen?
Redaktion Wie heißt die Arbeitsgruppe, die Medienbeiträge auswählt und bearbeitet?
Rundfunk Welcher Sammelbegriff umfasst Radio und Fernsehen?
Quelle Wie nennt man den Ursprung einer Information?
Zensur Wie heißt die staatliche Vorabkontrolle von Veröffentlichungen?
Journalismus Wie heißt die berufliche Recherche und Vermittlung öffentlicher Informationen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Presse und Rundfunk stellen politische

her. Artikel 5 des Grundgesetzes schützt die

. Zum dualen Rundfunksystem gehören öffentlich-rechtliche und

Anbieter. Journalistinnen und Journalisten prüfen Informationen durch sorgfältige

. Eine kurze sachliche Meldung nennt man

. Ein wertender Beitrag muss als

erkennbar sein. Absichtlich verbreitete Falschinformationen heißen

. Vor dem Teilen eines Beitrags solltest Du seine

prüfen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Medientagebuch: Notiere drei Tage lang, welche Nachrichtenmedien Du nutzt und welche Themen Dir besonders häufig begegnen.
  2. Titelseitenvergleich: Vergleiche die Titelseiten zweier Zeitungen vom selben Tag und beschreibe Unterschiede bei Themen, Bildern und Überschriften.
  3. Nachricht oder Meinung: Sammle fünf kurze Medienbeiträge und ordne sie als Nachricht, Bericht, Werbung, Satire oder Kommentar ein.
  4. Quellencheck: Prüfe eine aktuelle Meldung mit der Checkliste dieses aiMOOCs und dokumentiere Dein Ergebnis.


Standard

  1. Radionachricht: Produziere mit einem Team eine sachliche Radionachricht von höchstens 90 Sekunden zu einem Schulthema.
  2. Pressekonferenz in der Klasse: Organisiert eine Pressekonferenz zu einer erfundenen schulpolitischen Entscheidung und verteilt Rollen für Politik, Presse und Publikum.
  3. Medienvergleich: Untersuche, wie dieselbe politische Meldung in einer Zeitung, einer Nachrichtensendung und einem sozialen Netzwerk dargestellt wird.
  4. Redaktionskonferenz: Wählt aus zehn möglichen Ereignissen fünf Themen für eine Schulnachrichtensendung aus und begründet Eure Auswahl.


Schwer

  1. Medienanalyse: Analysiere eine Woche lang die politische Berichterstattung eines Mediums nach Themenauswahl, Quellen, Bildern und Kommentaren.
  2. Interviewprojekt: Führe ein Interview mit einer Journalistin, einem Journalisten oder einer Person aus der lokalen Öffentlichkeitsarbeit und werte die Antworten aus.
  3. Rundfunkdebatte: Entwickelt eine strukturierte Pro-und-Contra-Debatte zur Finanzierung und zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
  4. Faktencheckvideo: Erstellt ein kurzes Video, in dem Ihr eine zweifelhafte Behauptung prüft, Eure Quellen offenlegt und das Ergebnis erklärt.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Fallanalyse Pressefreiheit: Eine Bürgermeisterin verlangt vor Veröffentlichung Einsicht in einen kritischen Zeitungsartikel. Erkläre, welches demokratische Problem entsteht und wie die Redaktion reagieren könnte.
  2. Medienvergleich Politik: Vergleiche zwei Beiträge zum selben politischen Ereignis. Untersuche Themenauswahl, Wortwahl, Bilder, Quellen und erkennbare Wertungen.
  3. Entscheidung in der Redaktion: Eine Redaktion besitzt nur Platz für drei von acht Meldungen. Entwickle nachvollziehbare Auswahlkriterien und begründe Deine Entscheidung.
  4. Transfer duales Rundfunksystem: Erkläre anhand eines selbst gewählten Beispiels, wie sich Finanzierung und Auftrag auf ein Medienangebot auswirken können.
  5. Desinformation erkennen: Entwickle einen Prüfplan für eine stark verbreitete Behauptung in einem sozialen Netzwerk und wende ihn auf ein Beispiel an.
  6. Demokratische Öffentlichkeit: Beurteile die Aussage, Medien seien nur Beobachter der Politik. Nutze mindestens drei Medienfunktionen für Deine Argumentation.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du:

  1. die Begriffe Presse, Rundfunk, Redaktion, Recherche und Öffentlichkeit sicher erklären kannst,
  2. die wichtigsten Medienfunktionen an Beispielen anwendest,
  3. Pressefreiheit und ihre Grenzen verständlich darstellst,
  4. öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk unterscheidest,
  5. Nachricht, Bericht, Kommentar und Werbung erkennst,
  6. Quellen nach nachvollziehbaren Kriterien prüfst,
  7. die Rolle der Medien für Demokratie und politische Meinungsbildung beurteilst,
  8. eine eigene Medienanalyse mit Belegen präsentieren kannst.




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