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Praxisprojekt: Erstellung eines aiMOOC

Aus MOOCsWiki Staging

Redaktionell aktualisiert: 28.10.2026 · Zielgruppe: Lehrkräfte. Ältere Seitentitel bleiben als verlässliche Links erhalten.

Praxisprojekt: Einen aiMOOC für eine konkrete Unterrichtsaufgabe entwickeln

Entwickeln Sie einen Kurs zu einem eng begrenzten Fachthema. Das Projekt wird erst durch eine überprüfte Veröffentlichung und eine didaktische Abnahme abgeschlossen.

Planungsblatt

Notieren Sie Zielgruppe, Vorwissen, ein beobachtbares Lernziel, genaue Titelwahl und ein geeignetes Transferprodukt. Legen Sie fest, welche Materialien bereits vorhanden sind und welche Quellen benötigt werden.

Kursauftrag und Veröffentlichung

  1. Ein konkretes Lernziel, die Zielgruppe, Vorwissen und einen unveränderten Kurstitel festlegen. Vor Anlage nach vorhandenen Kursen suchen.
  2. Im normalen ChatGPT die eigene verbundene aiMOOC-Verbindung auswählen und deren vollständiges aktuelles Sprachprofil sowie die Basis- und Transportanweisungen lesen lassen.
  3. Einen vollständigen Auftrag übergeben. Das gewählte Format bleibt verbindlich; ein vollständiger Kurs darf nicht stillschweigend zu einem Mini-MOOC verkürzt werden. Mini-MOOC ist ein bewusst wählbares Beta-Format.
  4. Den vollständigen Entwurf mit validate_aimooc prüfen lassen. Eine technische Validierung ersetzt weder die fachliche Quellenprüfung noch die didaktische Abnahme.
  5. Nach erfolgreicher Validierung mit dem zurückgegebenen Receipt publish_aimooc aufrufen lassen. Erforderliche native Bestätigungen, Kontoberechtigungen und persönliche Freigaben bleiben erhalten.
  6. Erst die bestätigte Kurs-URL als Veröffentlichung werten. Bei unklarem Ergebnis zuerst get_aimooc_status mit demselben Receipt nutzen; nicht doppelt veröffentlichen. Bei Fehlern den vollständigen Entwurf erhalten und den tatsächlichen Status nennen.
  7. Im veröffentlichten Kurs Medien, Antworten, mobile Darstellung und Verknüpfungen tatsächlich prüfen. Für den Unterricht nur fachlich geeignete und unter den schulischen Bedingungen nutzbare Inhalte auswählen.

Medienkonzept

Jedes Medium bekommt eine Aufgabe: ein Bild beobachten, eine Animation erklären, eine Tabelle auswerten oder einem Video eine Begründung entnehmen. Quelle, Urheber und Lizenz prüfen; Alternativtext und Textalternative vorsehen. Ein Link allein ist noch kein geprüfter Medienbeleg.

Abnahme und Unterrichtstransfer

Prüfen Sie alle Lösungen selbst. Testen Sie Medien und Aufgaben auf einem kleinen Display und mit Tastatur. Lassen Sie ein fachliches Gegenlesen durchführen. Planen Sie eine Unterrichtsphase mit analoger Transferaufgabe und kurzer Lernprobe.

Bewertungsraster

Für Fachrichtigkeit, didaktischen Aufbau, Medienfunktion, Zugänglichkeit und Lernnachweis jeweils 0–2 Punkte vergeben. 0 = fehlt oder fehlerhaft, 1 = mit Nacharbeit nutzbar, 2 = nachvollziehbar erfüllt. Fehlerhafte Quellen oder gefährliche Anleitungen sperren die Unterrichtsnutzung bis zur Korrektur. Dieses Raster ist eine redaktionelle Arbeitshilfe, keine amtliche Zertifizierung.

Abgabe

Bestätigte Kurs-URL, vollständiger Auftrag, Quellenliste, Prüfbogen, Unterrichtsplan und kurze Reflexion. Titel und bestehende Kurskennungen bleiben bei Überarbeitungen erhalten. Für Übungen ausschließlich synthetische Schul- und Personendaten verwenden. Keine echten Schülerarbeiten, Namen, Förderdiagnosen oder vertraulichen Angaben in externe KI-Werkzeuge eingeben. Der offene Medienmodus ist Standard; der VIDIS-Schulschutz muss ausdrücklich gewählt werden und wirkt serverseitig. Das ist keine pauschale Datenschutz- oder VIDIS-Freigabe. Zuständige schulische Stellen entscheiden über den konkreten Einsatz.

Quellen und Weiterlernen