Zum Inhalt springen

Präsentationen meistern - Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC

Aus MOOCsWiki Staging



Präsentationen meistern - Deutschunterricht Klasse 5 - aiMOOC




Einleitung

Präsentationen meistern bedeutet, ein Thema so vorzubereiten und vorzutragen, dass andere Dir gut folgen können. Im Deutschunterricht der Klasse 5 lernst Du dabei wichtige Kompetenzen: Du sammelst Informationen, ordnest sie sinnvoll, sprichst verständlich, nutzt passende Medien und gehst respektvoll mit Rückmeldungen um. Eine Präsentation ist mehr als ein vorgelesener Text. Sie ist eine kleine Kommunikation mit Deinem Publikum.

{{#ev:youtube|https://www.youtube.com/watch?v=J52ELPCgLPk%7C500%7Ccenter}}

Das Video führt in zentrale Kompetenzen für den Deutschunterricht der Klasse 5 ein und zeigt, wie Du Präsentationen Schritt für Schritt vorbereiten kannst. In diesem aiMOOC übst Du, eine Präsentation zu planen, zu gliedern, frei und deutlich zu sprechen, passende Bilder oder Plakate einzusetzen und mit Lampenfieber umzugehen.


Was ist eine Präsentation?

Eine Präsentation ist ein geplanter Vortrag, bei dem Du ein Thema vor anderen erklärst. In der Schule wird dafür oft auch das Wort Referat verwendet. Ein Referat ist ein Vortrag über ein bestimmtes Thema in einer begrenzten Zeit. Im Unterricht geht es dabei meistens darum, recherchierte Informationen verständlich weiterzugeben und eigene Gedanken zu zeigen.

Eine gute Präsentation beantwortet drei Grundfragen: Worum geht es?, Was ist besonders wichtig? und Was sollen die Zuhörenden am Ende verstanden haben? Deshalb brauchst Du nicht möglichst viele Informationen, sondern die passenden Informationen. Du wählst aus, ordnest und erklärst.


Präsentieren als Kompetenz im Deutschunterricht

Im Deutschunterricht trainierst Du beim Präsentieren mehrere Bereiche gleichzeitig. Du übst Sprechen, Zuhören, Lesen, Schreiben und Medienkompetenz. Du liest Informationen, machst Dir Notizen, formulierst eigene Sätze, sprichst vor einer Gruppe und achtest darauf, ob Dein Publikum Dir folgen kann. Präsentieren hilft Dir also nicht nur in Deutsch, sondern auch in anderen Fächern wie Sachunterricht, Geschichte, Biologie, Geographie oder Politische Bildung.

Besonders wichtig ist, dass Du nicht einfach alles abschreibst. Eine gelungene Präsentation entsteht, wenn Du Informationen verstehst und mit Deinen eigenen Worten erklärst. So merken Deine Zuhörenden, dass Du Dich wirklich mit dem Thema beschäftigt hast.


Der Weg zur gelungenen Präsentation


Schritt 1: Thema und Ziel klären

Bevor Du beginnst, solltest Du Dein Thema genau verstehen. Frage Dich: Was soll ich erklären? Wer hört mir zu? Wie viel Zeit habe ich? Welche Vorgaben gibt es von der Lehrkraft? Das Ziel einer Präsentation kann zum Beispiel sein, ein Tier vorzustellen, ein Buch zu empfehlen, eine Person zu beschreiben, ein Experiment zu erklären oder ein Sachthema verständlich zu machen.

Ein klares Ziel hilft Dir beim Auswählen. Wenn Du zum Beispiel über den Igel präsentierst, kannst Du nicht alles erzählen, was es über Igel gibt. Du entscheidest Dich vielleicht für Lebensraum, Nahrung, Winterschlaf und Schutz. So bleibt Deine Präsentation übersichtlich.


Schritt 2: Informationen recherchieren

Bei der Recherche suchst Du Informationen. Geeignete Quellen für Klasse 5 sind Kinderlexika, Schulbücher, geprüfte Internetseiten, Sachbücher aus der Bibliothek oder Materialien der Lehrkraft. Achte darauf, dass die Informationen verständlich und glaubwürdig sind. Nicht jede Internetseite ist zuverlässig.

Schreibe wichtige Informationen zuerst in Stichworten auf. Wenn Du ganze Sätze abschreibst, ist die Gefahr groß, dass Du sie später nur vorliest. Besser ist es, nach dem Lesen das Buch oder die Seite kurz zu schließen und dann mit eigenen Worten zu notieren, was Du verstanden hast.


Schritt 3: Informationen auswählen

Eine Präsentation wird nicht besser, wenn sie zu voll ist. Dein Publikum kann sich nur eine begrenzte Menge merken. Deshalb brauchst Du eine Auswahl. Frage Dich bei jeder Information: Passt sie wirklich zu meinem Thema? Ist sie wichtig für das Verständnis? Kann ich sie in einfachen Worten erklären?

Besonders geeignet sind Informationen, die etwas erklären, vergleichen oder überraschen. Ein interessantes Beispiel, eine kurze Geschichte oder ein anschauliches Bild kann Deinem Publikum helfen, aufmerksam zu bleiben.


Schritt 4: Eine klare Gliederung erstellen

Eine gute Gliederung besteht aus Einleitung, Hauptteil und Schluss. In der Einleitung begrüßt Du Dein Publikum, nennst Dein Thema und machst neugierig. Im Hauptteil erklärst Du die wichtigsten Punkte in einer sinnvollen Reihenfolge. Im Schluss fasst Du das Wichtigste zusammen und kannst eine Frage, einen Merksatz oder einen kleinen Ausblick geben.


Einleitung, Hauptteil und Schluss

Die Einleitung ist der erste Eindruck. Du kannst mit einer Frage beginnen, ein Bild zeigen, einen Gegenstand mitbringen oder eine kurze Beobachtung erzählen. Beispiel: „Hast Du schon einmal nachts ein Rascheln im Laub gehört? Vielleicht war es ein Igel.“

Der Hauptteil ist der längste Teil. Hier erklärst Du die wichtigen Informationen. Jede neue Information sollte erkennbar zum Thema passen. Übergänge helfen Deinem Publikum: „Jetzt komme ich zum Lebensraum“, „Als Nächstes erkläre ich die Nahrung“, „Zum Schluss geht es um den Winterschlaf.“

Der Schluss rundet die Präsentation ab. Du wiederholst die wichtigste Erkenntnis und beendest Deinen Vortrag deutlich. Ein guter Schluss klingt nicht plötzlich ab, sondern zeigt: Jetzt ist die Präsentation fertig.


Frei sprechen statt vorlesen


Stichwortzettel richtig nutzen

Ein Stichwortzettel ist eine Hilfe, kein vollständiger Text. Schreibe nur kurze Stichworte, Namen, Fachbegriffe und die Reihenfolge auf. Wenn Du ganze Sätze aufschreibst, liest Du schnell ab und schaust Dein Publikum weniger an. Stichworte helfen Dir, frei zu sprechen und trotzdem nichts Wichtiges zu vergessen.

Ein guter Stichwortzettel ist übersichtlich. Nutze große Schrift, Absätze und vielleicht kleine Symbole. Nummeriere Deine Punkte, damit Du die Reihenfolge sicher findest. Übe mit Deinem Stichwortzettel laut, denn beim lauten Sprechen merkst Du, ob etwas fehlt oder unklar ist.


Verständliche Sprache

Sprich so, dass Deine Klasse Dich verstehen kann. Verwende kurze Sätze und erkläre schwierige Fachbegriffe. Wenn Du ein neues Wort verwendest, gib ein Beispiel. Statt nur zu sagen „Der Igel ist ein Insektenfresser“, kannst Du ergänzen: „Das bedeutet, dass er zum Beispiel Käfer, Larven und andere kleine Tiere frisst.“

Verständliche Sprache heißt nicht, dass Du kindisch sprechen sollst. Es bedeutet, dass Du Dein Wissen so erklärst, dass andere es nachvollziehen können. Genau das ist eine wichtige Fähigkeit beim Präsentieren.


Stimme und Tempo

Deine Stimme ist ein wichtiges Werkzeug. Sprich deutlich, nicht zu leise und nicht zu schnell. Wenn Du sehr schnell sprichst, kann Dein Publikum Dir schlechter folgen. Pausen sind erlaubt und sogar hilfreich. Nach einem wichtigen Satz kannst Du kurz stoppen. So haben die Zuhörenden Zeit, die Information zu verstehen.

Auch Betonung ist wichtig. Wenn jeder Satz gleich klingt, wird der Vortrag schnell langweilig. Betone wichtige Wörter und verändere Deine Stimme passend zum Inhalt. Das macht Deine Präsentation lebendiger.


Körpersprache und Blickkontakt

Körpersprache bedeutet, dass Dein Körper mitkommuniziert. Dazu gehören Haltung, Gestik, Mimik und Blickkontakt. Stelle Dich ruhig hin, wende Dich dem Publikum zu und schaue immer wieder in die Klasse. Du musst nicht jede Person lange ansehen. Es reicht, wenn Dein Blick durch den Raum wandert.

Deine Hände dürfen Dich unterstützen. Zeige auf ein Bild, halte einen Gegenstand hoch oder mache eine kleine Geste. Vermeide aber, ständig mit einem Stift zu klicken, mit dem Zettel zu rascheln oder Dich wegzudrehen. Solche Bewegungen können ablenken.


Medien sinnvoll einsetzen


Plakat, Tafelbild oder digitale Folien

Medien helfen Deinem Publikum, etwas zu sehen. In Klasse 5 eignen sich besonders Plakate, Bilder, Gegenstände, Tafelbilder oder einfache digitale Folien. Wichtig ist: Das Medium soll Deine Erklärung unterstützen. Es ersetzt nicht Deine Präsentation.

Ein Plakat sollte eine große Überschrift, wenige wichtige Stichworte und gut erkennbare Bilder enthalten. Schreibe nicht zu viel Text darauf. Wenn die Klasse während Deines Vortrags lange Texte lesen muss, hört sie Dir weniger zu. Ein gutes Bild kann oft mehr erklären als viele Sätze.


Bilder und Quellenangaben

Wenn Du Bilder verwendest, achte auf Urheberrecht und Quellenangabe. Nicht jedes Bild aus dem Internet darf einfach übernommen werden. Nutze am besten Bilder, die frei verwendet werden dürfen, oder Materialien aus Schulbüchern und Lernseiten, wenn Deine Lehrkraft dies erlaubt. Schreibe auf, woher Deine Informationen und Bilder stammen.

Eine einfache Quellenangabe für Klasse 5 kann enthalten: Titel der Seite oder des Buches, Autorin oder Autor, Internetadresse oder Verlag und das Datum, an dem Du die Information genutzt hast. So zeigst Du, dass Du sorgfältig gearbeitet hast.


Anschaulich erklären

Anschaulich wird eine Präsentation, wenn Du Beispiele, Vergleiche, Gegenstände oder Bilder einsetzt. Wenn Du ein Tier vorstellst, kannst Du eine Karte seines Lebensraums zeigen. Wenn Du ein Buch präsentierst, kannst Du das Cover zeigen und eine spannende Stelle kurz vorstellen. Wenn Du über ein Sachthema sprichst, kann ein kleines Modell oder eine Zeichnung helfen.

Visualisierung bedeutet, Informationen sichtbar zu machen. Das kann eine einfache Skizze, eine Tabelle, ein Bild oder ein Diagramm sein. In Klasse 5 ist besonders wichtig, dass die Visualisierung nicht überladen ist.


Mit Nervosität umgehen


Lampenfieber ist normal

Lampenfieber bedeutet, dass man vor einem Auftritt nervös ist. Das ist normal, auch Erwachsene kennen dieses Gefühl. Dein Herz schlägt vielleicht schneller, Deine Hände fühlen sich komisch an oder Du hast Angst, etwas zu vergessen. Das heißt nicht, dass Du schlecht vorbereitet bist.

Gegen Nervosität hilft Übung. Sprich Deine Präsentation mehrmals laut durch: zuerst allein, dann vor einer vertrauten Person und später vielleicht vor einer kleinen Gruppe. Atme vor dem Start ruhig ein und aus. Beginne mit einem Satz, den Du gut geübt hast. Wenn der Anfang klappt, wird der Rest oft leichter.


Fehler freundlich behandeln

Fehler können passieren. Vielleicht versprichst Du Dich, vergisst ein Wort oder findest kurz die Stelle auf Deinem Stichwortzettel nicht. Dann bleibe ruhig. Du kannst sagen: „Ich beginne den Satz noch einmal“ oder „Ich schaue kurz auf meinen Stichwortzettel.“ Das wirkt sicherer, als wenn Du Dich entschuldigst und hektisch wirst.

Auch als Zuhörerin oder Zuhörer hast Du eine Aufgabe. Du lachst niemanden aus, sondern hörst aufmerksam zu. Eine Klasse, die respektvoll miteinander umgeht, macht Präsentationen für alle leichter.


Feedback geben und nutzen


Gutes Feedback ist konkret

Feedback hilft Dir, besser zu werden. Gutes Feedback ist freundlich, genau und hilfreich. Es reicht nicht zu sagen: „War gut.“ Besser ist: „Du hast laut gesprochen und die Bilder gut erklärt.“ Auch Verbesserungstipps sollten konkret sein: „Beim nächsten Mal könntest Du etwas langsamer sprechen.“

Eine einfache Methode ist WWW und EBI. WWW bedeutet: Was war gut? EBI bedeutet: Ein bisschen besser wäre. So bleibt die Rückmeldung wertschätzend und nützlich.


Selbst einschätzen lernen

Nach einer Präsentation solltest Du Dich auch selbst einschätzen. Was hat gut geklappt? Was war schwierig? Was möchtest Du beim nächsten Mal verbessern? Diese Selbstreflexion ist wichtig, weil Du dadurch Deinen eigenen Lernweg erkennst.

Du kannst Dir zum Beispiel eine kleine Checkliste machen: Habe ich frei gesprochen? Hatte ich eine klare Gliederung? Waren meine Medien gut sichtbar? Habe ich Blickkontakt gehalten? Habe ich die Quellen genannt?


Gruppenpräsentationen

Bei einer Gruppenpräsentation ist gute Planung besonders wichtig. Verteilt die Aufgaben fair. Jede Person sollte einen sinnvollen Teil übernehmen und wissen, wann sie spricht. Achtet darauf, dass die Präsentation wie ein gemeinsamer Vortrag wirkt und nicht wie mehrere einzelne Mini-Referate ohne Verbindung.

Hilfreich sind Übergänge zwischen den Sprecherinnen und Sprechern. Beispiel: „Ich habe erklärt, wo der Igel lebt. Jetzt zeigt Mia, was er frisst.“ So versteht das Publikum, wie die Teile zusammenhängen.


Checkliste für Deine Präsentation

  1. Thema: Ich weiß genau, worüber ich spreche und was mein Publikum verstehen soll.
  2. Recherche: Ich habe Informationen aus geeigneten Quellen gesammelt und verstanden.
  3. Gliederung: Meine Präsentation hat Einleitung, Hauptteil und Schluss.
  4. Stichwortzettel: Ich nutze Stichworte statt ganzer Vorlesetexte.
  5. Sprache: Ich erkläre Fachbegriffe und spreche in verständlichen Sätzen.
  6. Medien: Meine Bilder, Plakate oder Folien passen zum Inhalt und sind gut lesbar.
  7. Vortrag: Ich übe laut, achte auf Tempo, Stimme und Blickkontakt.
  8. Feedback: Ich nehme Rückmeldungen an und nutze sie für die nächste Präsentation.
  9. Quellenangabe: Ich nenne, woher meine Informationen und Bilder stammen.


Typische Fehler und bessere Lösungen

  1. Vorlesen: Wenn Du nur abliest, wirkt die Präsentation schnell langweilig. Besser ist ein Stichwortzettel.
  2. Überladung: Zu viele Informationen überfordern das Publikum. Besser ist eine klare Auswahl.
  3. Unleserliche Medien: Kleine Schrift oder volle Folien helfen nicht. Besser sind große Schrift und wenige Stichworte.
  4. Monotonie: Gleichförmiges Sprechen ermüdet. Besser sind Betonung, Pausen und Blickkontakt.
  5. Unklare Quellen: Ohne Quellen weiß niemand, woher Informationen stammen. Besser ist eine kurze Quellenliste.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist eine Präsentation im Deutschunterricht? (Ein geplanter Vortrag zu einem Thema) (!Ein ungeordneter Text ohne Ziel) (!Ein stilles Lesen im Klassenraum) (!Ein reines Abschreiben aus dem Internet)




Welche drei Teile gehören zu einer klaren Gliederung? (Einleitung Hauptteil Schluss) (!Titel Randnotiz Hausaufgabe) (!Frage Antwort Pause) (!Bild Ton Bewegung)




Wozu dient ein Stichwortzettel? (Er hilft beim freien Sprechen) (!Er ersetzt die ganze Vorbereitung) (!Er soll vollständig vorgelesen werden) (!Er ist nur für die Lehrkraft gedacht)




Warum solltest Du Fachbegriffe erklären? (Damit das Publikum sie versteht) (!Damit die Präsentation länger wird) (!Damit niemand Fragen stellen darf) (!Damit Du weniger üben musst)




Was macht ein gutes Plakat aus? (Es zeigt wenige wichtige Informationen gut lesbar) (!Es enthält möglichst viele lange Texte) (!Es ist nur aus der Nähe lesbar) (!Es ersetzt den gesamten Vortrag)




Was bedeutet Blickkontakt beim Präsentieren? (Du schaust immer wieder ins Publikum) (!Du schaust die ganze Zeit auf den Boden) (!Du liest nur von Deinem Blatt ab) (!Du drehst dem Publikum den Rücken zu)




Warum sind Quellenangaben wichtig? (Sie zeigen woher Informationen stammen) (!Sie machen jedes Bild automatisch frei nutzbar) (!Sie ersetzen die eigene Erklärung) (!Sie sind nur bei langen Büchern nötig)




Was hilft gegen Lampenfieber? (Lautes Üben und ruhiges Atmen) (!Gar nicht vorbereiten) (!So schnell wie möglich sprechen) (!Das Publikum nicht anschauen)




Wie sollte gutes Feedback sein? (Freundlich konkret und hilfreich) (!Unklar streng und verletzend) (!Nur aus einem Wort bestehend) (!Immer ohne Verbesserungsvorschlag)




Was ist bei einer Gruppenpräsentation besonders wichtig? (Die Aufgaben sind fair verteilt und verbunden) (!Alle sprechen gleichzeitig) (!Nur eine Person kennt den Ablauf) (!Jede Person wiederholt denselben Inhalt)





Memory

Einleitung Macht neugierig und nennt das Thema
Hauptteil Erklärt die wichtigsten Informationen
Schluss Fasst zusammen und beendet den Vortrag
Stichwortzettel Hilft beim freien Sprechen
Blickkontakt Verbindet Vortragende und Publikum
Quellenangabe Zeigt die Herkunft von Informationen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Begrüßung Einleitung
Erklärung Hauptteil
Zusammenfassung Schluss
Stichworte Vortragshilfe
Rückmeldung Feedback






Kreuzworträtsel

Einleitung Wie heißt der erste Teil einer Präsentation?
Hauptteil Wie heißt der längste Teil einer Präsentation?
Schluss Wie heißt der letzte Teil einer Präsentation?
Stimme Womit sprichst Du deutlich und betont?
Plakat Welches Medium kann Bilder und Stichworte zeigen?
Feedback Wie nennt man eine hilfreiche Rückmeldung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Eine gute Präsentation braucht eine klare

. Am Anfang steht die

, in der Du das Thema nennst und neugierig machst. Im

erklärst Du die wichtigsten Informationen in einer sinnvollen Reihenfolge. Am Ende fasst der

die Hauptaussage zusammen. Ein

hilft Dir, frei zu sprechen und nicht alles abzulesen. Durch

zeigst Du, dass Du mit Deinem Publikum sprichst. Passende

unterstützen Deine Erklärung, dürfen den Vortrag aber nicht ersetzen. Wenn Du Informationen oder Bilder verwendest, brauchst Du eine

. Gegen

helfen Übung, ruhiges Atmen und ein sicherer Anfangssatz. Nach der Präsentation hilft Dir

, beim nächsten Mal noch besser zu werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Lieblingsthema: Wähle ein Thema, das Dich interessiert, und schreibe fünf Stichworte auf, die Du Deiner Klasse erklären könntest.
  2. Einleitung: Formuliere drei verschiedene Einstiegssätze für eine Präsentation über ein Tier, ein Buch oder ein Hobby.
  3. Stichwortzettel: Erstelle einen Stichwortzettel zu einem kurzen Sachtext und trage den Inhalt einer Partnerin oder einem Partner frei vor.
  4. Feedback: Höre eine kurze Präsentation an und notiere zwei Dinge, die gut gelungen sind, sowie einen freundlichen Verbesserungstipp.


Standard

  1. Mini-Präsentation: Bereite eine zweiminütige Präsentation mit Einleitung, Hauptteil und Schluss vor und halte sie vor einer kleinen Gruppe.
  2. Plakatgestaltung: Gestalte ein Plakat mit Überschrift, drei Stichworten und einem passenden Bild. Erkläre, warum Du diese Informationen ausgewählt hast.
  3. Quellenarbeit: Suche Informationen in einem Sachbuch oder auf einer geeigneten Lernseite und schreibe eine einfache Quellenangabe dazu.
  4. Vortragsübung: Nimm Deinen Vortrag mit einem Audiogerät auf und überprüfe, ob Du deutlich, langsam genug und verständlich gesprochen hast.


Schwer

  1. Buchpräsentation: Stelle ein Buch vor, ohne das Ende zu verraten. Nutze eine spannende Textstelle, ein Bild oder einen Gegenstand als Einstieg.
  2. Gruppenpräsentation: Plant zu dritt eine Präsentation mit klar verteilten Rollen und verbindenden Übergängen zwischen den Sprecherinnen und Sprechern.
  3. Medienvergleich: Vergleiche Plakat, digitale Folie und Tafelbild. Erkläre, welches Medium für welches Präsentationsthema besonders geeignet ist.
  4. Präsentationsanalyse: Beobachte eine Präsentation aus dem Unterricht oder einem Lernvideo und untersuche Gliederung, Sprache, Körpersprache, Medieneinsatz und Feedbackmöglichkeiten.



<inputbox>

type=create break=no preload=CHAT GPT TEXT HIER EINFÜGEN default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>


Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Präsentationsplanung: Du sollst eine Präsentation über ein selbst gewähltes Tier halten. Entwickle eine sinnvolle Gliederung und begründe, warum Du genau diese Reihenfolge gewählt hast.
  2. Zuhörerorientierung: Erkläre, wie Du eine Präsentation verändern würdest, wenn Du sie einmal vor einer fünften Klasse und einmal vor Erwachsenen hältst.
  3. Medieneinsatz: Entscheide, ob ein Plakat, ein Gegenstand oder eine digitale Folie für eine Buchpräsentation am besten geeignet ist. Begründe Deine Entscheidung mit mindestens drei Argumenten.
  4. Feedback nutzen: Eine Mitschülerin spricht sehr leise, hat aber ein gut gestaltetes Plakat. Formuliere ein faires Feedback nach dem Prinzip WWW und EBI.
  5. Transferaufgabe: Übertrage die Regeln für eine gute Präsentation auf ein anderes Fach, zum Beispiel Biologie oder Geschichte. Beschreibe, was gleich bleibt und was sich ändern könnte.
  6. Problemlösung: Während Deiner Präsentation vergisst Du kurz den nächsten Punkt. Beschreibe, wie Du ruhig reagieren kannst und warum diese Reaktion sinnvoll ist.




Lernnachweis

Der Lernnachweis zeigt, dass Du die wichtigsten Präsentationskompetenzen anwenden kannst. Er verbindet Planung, Durchführung und Reflexion.

  1. Präsentationsmappe: Erstelle eine Mappe mit Thema, Ziel, Gliederung, Stichwortzettel, Medienentwurf und Quellenangaben.
  2. Mündlicher Vortrag: Halte eine kurze Präsentation von drei bis fünf Minuten und nutze dabei Einleitung, Hauptteil, Schluss, Blickkontakt und verständliche Sprache.
  3. Reflexion: Schreibe nach Deinem Vortrag auf, was gelungen ist, was schwierig war und welches Ziel Du Dir für die nächste Präsentation setzt.
  4. Feedbackgespräch: Nimm ein konkretes Feedback aus der Klasse auf und erkläre, wie Du es beim nächsten Vortrag umsetzen würdest.
  5. Transfer: Übertrage Deine Präsentationsstrategie auf ein anderes Unterrichtsfach und begründe, welche Schritte dort besonders wichtig sind.




OERs zum Thema



Links


aiMOOC-Projekte





Schulfach+

Prüfungsliteratur 2026
Bundesland Bücher Kurzbeschreibung
Baden-Württemberg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Mittlere Reife

  1. Der Markisenmann - Jan Weiler oder Als die Welt uns gehörte - Liz Kessler
  2. Ein Schatten wie ein Leopard - Myron Levoy oder Pampa Blues - Rolf Lappert

Abitur Dorfrichter-Komödie über Wahrheit/Schuld; Roman über einen Ort und deutsche Geschichte. Mittlere Reife Wahllektüren (Roadtrip-Vater-Sohn / Jugendroman im NS-Kontext / Coming-of-age / Provinzroman).

Bayern

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Lustspiel über Machtmissbrauch und Recht; Roman als Zeitschnitt deutscher Geschichte an einem Haus/Grundstück.

Berlin/Brandenburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Der Biberpelz - Gerhart Hauptmann
  4. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Gerichtskomödie; soziales Drama um Ausbeutung/Armut; Komödie/Satire um Diebstahl und Obrigkeit; Roman über Erinnerungsräume und Umbrüche.

Bremen

Abitur

  1. Nach Mitternacht - Irmgard Keun
  2. Mario und der Zauberer - Thomas Mann
  3. Emilia Galotti - Gotthold Ephraim Lessing oder Miss Sara Sampson - Gotthold Ephraim Lessing

Abitur Roman in der NS-Zeit (Alltag, Anpassung, Angst); Novelle über Verführung/Massenpsychologie; bürgerliche Trauerspiele (Moral, Macht, Stand).

Hamburg

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun

Abitur Justiz-/Machtkritik als Komödie; Großstadtroman der Weimarer Zeit (Rollenbilder, Aufstiegsträume, soziale Realität).

Hessen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  4. Der Prozess - Franz Kafka

Abitur Gerichtskomödie; Fragmentdrama über Gewalt/Entmenschlichung; Erinnerungsroman über deutsche Brüche; moderner Roman über Schuld, Macht und Bürokratie.

Niedersachsen

Abitur

  1. Der zerbrochene Krug - Heinrich von Kleist
  2. Das kunstseidene Mädchen - Irmgard Keun
  3. Die Marquise von O. - Heinrich von Kleist
  4. Über das Marionettentheater - Heinrich von Kleist

Abitur Schwerpunkt auf Drama/Roman sowie Kleist-Prosatext und Essay (Ehre, Gewalt, Unschuld; Ästhetik/„Anmut“).

Nordrhein-Westfalen

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Komödie über Wahrheit und Autorität; Roman als literarische „Geschichtsschichtung“ an einem Ort.

Saarland

Abitur

  1. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  2. Furor - Lutz Hübner und Sarah Nemitz
  3. Bahnwärter Thiel - Gerhart Hauptmann

Abitur Erinnerungsroman an einem Ort; zeitgenössisches Drama über Eskalation/Populismus; naturalistische Novelle (Pflicht/Überforderung/Abgrund).

Sachsen (berufliches Gymnasium)

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Woyzeck - Georg Büchner
  3. Irrungen, Wirrungen - Theodor Fontane
  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




aiMOOCs



aiMOOC Projekte












THE MONKEY DANCE



{{#ev:youtube | https://youtu.be/rFhZlg38Zf8?si=9KdMNZYRkRD81YTo%7C 500 | center}}

The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


© The Monkey Dance on Spotify, YouTube, Amazon, MOOCit, Deezer, ...

{{#ev:youtube | https://youtu.be/Ob7etf9QuBo?si=t_NBA71bWg3Rq3LI%7C 500 | center}}



Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen

<inputbox>

type=create break=no preload=MOOCit Vorlage default= width=30 placeholder= Dein MOOC Titel buttonlabel=MOOC erstellen </inputbox>