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Philosophie - aiMOOC

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Philosophie - aiMOOC



Einleitung

Philosophie bedeutet wörtlich Liebe zur Weisheit. Sie fragt nach dem, was Menschen besonders bewegt: Was ist wirklich? Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was ist ein gutes Leben? Was ist gerecht? Gibt es Wahrheit? Was macht den Menschen aus? In diesem aiMOOC lernst Du zentrale Fragestellungen, Methoden, Teilgebiete und wichtige Denkerinnen und Denker der Philosophiegeschichte kennen. Dabei geht es nicht nur um Fakten, sondern vor allem um das eigene Denken, Argumentieren, Urteilen und Fragen.

Die Philosophie unterscheidet sich von bloßer Meinung dadurch, dass sie Gründe sucht, Begriffe klärt, Gegenargumente prüft und die eigenen Voraussetzungen sichtbar macht. Philosophieren heißt deshalb nicht einfach, komplizierte Gedanken auswendig zu lernen. Es bedeutet, dass Du lernst, Probleme genau zu formulieren, verschiedene Sichtweisen fair zu vergleichen und Deine eigene Position gut begründet zu vertreten.

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Was ist Philosophie?

Die Philosophie ist eine der ältesten Formen systematischen Nachdenkens. In vielen Kulturen entwickelten Menschen Ideen über Natur, Gott, Mensch, Gesellschaft, Sprache, Moral und Erkenntnis. In der europäischen Tradition beginnt die klassische Philosophiegeschichte häufig mit den Vorsokratikern, also Denkern wie Thales von Milet, Heraklit oder Parmenides. Sie fragten nicht mehr nur nach mythischen Erzählungen, sondern nach allgemeinen Prinzipien der Welt.

Ein berühmtes Beispiel ist die Frage nach dem Ursprung aller Dinge. Thales von Milet vermutete, dass Wasser der Urgrund sei. Heraklit betonte den Wandel und wurde später mit dem Gedanken verbunden, dass alles fließe. Parmenides dagegen stellte die Beständigkeit des Seins in den Mittelpunkt. Schon diese frühen Positionen zeigen: Philosophie entsteht dort, wo Menschen nicht nur einzelne Beobachtungen sammeln, sondern nach allgemeinen Zusammenhängen fragen.


Philosophieren als Tätigkeit

Philosophieren ist eine Tätigkeit. Du stellst Fragen, klärst Begriffe, prüfst Gründe und entwickelst mögliche Antworten. Dabei geht es nicht darum, immer sofort die eine endgültige Lösung zu finden. Oft besteht philosophischer Fortschritt darin, eine Frage genauer zu verstehen. Wer philosophisch denkt, lernt, zwischen Behauptung, Begründung, Beispiel, Folgerung und Einwand zu unterscheiden.

Ein alltägliches Beispiel: Jemand sagt: Das ist ungerecht. Philosophisch wird es, wenn Du nachfragst: Was bedeutet Gerechtigkeit? Gilt sie für alle gleich? Geht es um gleiche Chancen, gleiche Ergebnisse oder gerechte Verfahren? Muss jede Ungleichheit ungerecht sein? Auf diese Weise verwandelt Philosophie spontane Urteile in prüfbare Gedanken.


Grundfragen der Philosophie

Der Philosoph Immanuel Kant fasste zentrale Grundfragen der Philosophie in vier berühmte Fragen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Diese Fragen verbinden verschiedene Teilbereiche der Philosophie miteinander. Die Frage nach dem Wissen führt zur Erkenntnistheorie, die Frage nach dem Handeln zur Ethik, die Frage nach Hoffnung und Sinn zur Religionsphilosophie und Existenzphilosophie, die Frage nach dem Menschen zur Anthropologie.


Wichtige Teilgebiete der Philosophie


Erkenntnistheorie

Die Erkenntnistheorie fragt danach, was Wissen ist und wie wir zu Wissen gelangen. Sie untersucht den Unterschied zwischen Meinung, Glaube, Vermutung und begründeter Erkenntnis. Ein klassisches Problem lautet: Können wir sicher sein, dass unsere Sinne uns die Welt so zeigen, wie sie wirklich ist? René Descartes suchte nach einem unbezweifelbaren Ausgangspunkt und formulierte den berühmten Gedanken, dass das denkende Ich an seinem eigenen Denken nicht sinnvoll zweifeln könne.

In der Gegenwart ist Erkenntnistheorie besonders wichtig, weil wir täglich mit Informationen, Bildern, Statistiken, Nachrichten und Behauptungen umgehen. Philosophisches Denken hilft Dir, Quellen kritisch zu prüfen, Fehlschlüsse zu erkennen und zwischen Wissen und bloßer Überzeugung zu unterscheiden.


Ethik

Die Ethik untersucht, was gutes und richtiges Handeln ausmacht. Sie fragt: Was soll ich tun? Welche Pflichten habe ich gegenüber anderen? Was bedeutet Verantwortung? Wie gehen wir mit Konflikten zwischen persönlichem Vorteil und allgemeinem Wohl um? In der Tugendethik steht die Entwicklung eines guten Charakters im Mittelpunkt. In der Pflichtethik geht es um Regeln und moralische Prinzipien. Im Utilitarismus wird besonders auf die Folgen einer Handlung geachtet.

Ethische Fragen begegnen Dir im Alltag, in der Schule, in der Politik, in der Medizin, in der Technik und im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Soll man lügen dürfen, um jemanden zu schützen? Ist es gerecht, wenn wenige sehr viel besitzen und viele wenig? Welche Verantwortung tragen Menschen für Tiere, Klima und zukünftige Generationen? Solche Fragen verlangen mehr als schnelle Meinungen. Sie verlangen sorgfältige Abwägung.


Logik

Die Logik untersucht gültiges Schließen. Sie fragt nicht zuerst, ob eine Aussage tatsächlich wahr ist, sondern ob eine Folgerung korrekt aufgebaut ist. Ein einfacher Schluss lautet: Alle Menschen sind sterblich. Sokrates ist ein Mensch. Also ist Sokrates sterblich. Dieser Schluss ist gültig, weil die Schlussfolgerung aus den Voraussetzungen folgt.

Logik hilft Dir beim Argumentieren. Du lernst, Scheinargumente zu erkennen, etwa Zirkelschlüsse, falsche Gegensätze, Übertreibungen oder Angriffe auf Personen statt auf Argumente. Wer logisch denkt, kann Diskussionen klarer führen und wird weniger leicht durch Manipulation überzeugt.


Metaphysik und Ontologie

Die Metaphysik fragt nach den Grundstrukturen der Wirklichkeit. Die Ontologie untersucht, was es überhaupt gibt und in welcher Weise etwas existiert. Gibt es nur materielle Dinge? Gibt es auch Zahlen, Werte, Möglichkeiten, Seelen oder Gott? Was bedeutet Identität, wenn sich Menschen im Laufe ihres Lebens verändern? Ist die Zeit etwas Reales oder nur eine Form unserer Wahrnehmung?

Solche Fragen wirken zunächst abstrakt, haben aber konkrete Folgen. Wer über Personsein, Freiheit, Bewusstsein oder Kausalität nachdenkt, berührt Themen aus Psychologie, Neurowissenschaft, Recht, Religion und Naturwissenschaft.


Politische Philosophie

Die Politische Philosophie fragt nach Staat, Macht, Freiheit, Recht und Gerechtigkeit. Sie untersucht, warum Menschen Regeln brauchen, wann Herrschaft legitim ist und welche Rechte Einzelne gegenüber der Gemeinschaft haben. In der Tradition von Platon, Aristoteles, Thomas Hobbes, John Locke, Jean-Jacques Rousseau, Karl Marx, Hannah Arendt oder John Rawls werden unterschiedliche Modelle von Staat und Gesellschaft diskutiert.

Politische Philosophie hilft Dir, Demokratie, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und politische Konflikte besser zu verstehen. Sie zeigt, dass politische Entscheidungen immer auch Menschenbilder und Wertvorstellungen enthalten.


Sprachphilosophie

Die Sprachphilosophie fragt danach, wie Sprache Bedeutung erzeugt. Wie beziehen sich Wörter auf Dinge? Können wir alles sagen, was wir denken? Wie entstehen Missverständnisse? Welche Rolle spielt Sprache für Wahrheit, Identität und Macht? Besonders im 20. Jahrhundert wurde Sprache zu einem zentralen Thema der Philosophie. Ludwig Wittgenstein zeigte, dass viele philosophische Probleme mit dem Gebrauch von Sprache zusammenhängen.

Für Deinen Alltag ist Sprachphilosophie wichtig, weil Debatten oft an unklaren Begriffen scheitern. Wer Begriffe wie Freiheit, Natur, Gerechtigkeit, Leistung oder Wahrheit unterschiedlich versteht, diskutiert manchmal scheinbar über dasselbe, meint aber Verschiedenes.


Ästhetik

Die Ästhetik fragt nach Kunst, Schönheit, Geschmack und Wahrnehmung. Was macht ein Werk zu Kunst? Gibt es objektive Kriterien für Schönheit? Kann Kunst moralisch problematisch und trotzdem künstlerisch bedeutend sein? Wie verändern neue Medien, Fotografie, Film, Computerspiele oder KI-generierte Bilder unser Kunstverständnis?

Ästhetische Fragen verbinden Philosophie mit Literatur, Musik, Theater, Malerei, Film und digitaler Kultur. Sie zeigen, dass Wahrnehmung und Deutung eng zusammengehören.


Philosophiegeschichte im Überblick


Antike Philosophie

In der Antike prägten besonders Sokrates, Platon und Aristoteles die europäische Philosophie. Sokrates stellte im Gespräch Fragen und zeigte seinen Mitmenschen, dass sie oft weniger wussten, als sie glaubten. Diese Methode nennt man Sokratische Methode. Platon entwickelte die Ideenlehre und beschrieb in seinen Dialogen den Weg vom Schein zur Erkenntnis. Aristoteles untersuchte Logik, Natur, Ethik, Politik, Sprache und Kunst mit systematischer Genauigkeit.

Neben diesen Denkern waren auch andere Schulen wichtig. Die Stoa betonte innere Freiheit, Vernunft und Gelassenheit. Der Epikureismus suchte ein glückliches Leben durch kluge Bedürfnisbegrenzung und Freiheit von Angst. Der Skeptizismus prüfte, ob und wie sichere Erkenntnis möglich ist.


Mittelalterliche Philosophie

Die Mittelalterliche Philosophie verband antikes Denken mit religiösen Traditionen. Christliche, jüdische und islamische Gelehrte diskutierten über Gott, Vernunft, Schöpfung, Seele und Moral. Augustinus von Hippo verband christlichen Glauben mit platonischen Ideen. Thomas von Aquin entwickelte eine umfassende Verbindung von Aristoteles und christlicher Theologie. Auch Denker wie Avicenna, Averroes und Maimonides spielten eine wichtige Rolle.

Ein zentrales Thema war das Verhältnis von Glaube und Vernunft. Können religiöse Wahrheiten philosophisch begründet werden? Gibt es einen vernünftigen Gottesbeweis? Welche Rolle spielt menschliche Freiheit, wenn Gott allwissend ist?


Neuzeitliche Philosophie

In der Neuzeit rückten Subjekt, Vernunft, Wissenschaft und Freiheit stärker in den Mittelpunkt. René Descartes suchte nach sicherem Wissen. John Locke, George Berkeley und David Hume betonten die Rolle der Erfahrung. Immanuel Kant versuchte, Rationalismus und Empirismus zu verbinden. Er fragte, welche Bedingungen Erkenntnis überhaupt möglich machen.

Die Aufklärung forderte Menschen dazu auf, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen. Philosophie wurde eng mit Kritik an Autorität, mit Menschenrechten, Bildung und politischer Freiheit verbunden.


Moderne und Gegenwart

In der Moderne und Gegenwartsphilosophie wurden neue Fragen wichtig: Wie prägen Gesellschaft, Sprache, Geschichte und Macht unser Denken? Was bedeutet Existenz in einer unsicheren Welt? Welche Verantwortung tragen Menschen nach technischen und politischen Katastrophen? Friedrich Nietzsche kritisierte traditionelle Moralvorstellungen. Karl Marx analysierte gesellschaftliche Macht- und Produktionsverhältnisse. Simone de Beauvoir untersuchte Geschlecht, Freiheit und Unterdrückung. Hannah Arendt dachte über Totalitarismus, Handeln und Verantwortung nach. Jürgen Habermas entwickelte eine Theorie kommunikativer Vernunft.

Heute beschäftigt sich Philosophie unter anderem mit Bioethik, Klimagerechtigkeit, Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz, Tierethik, feministischer Philosophie, Postkolonialismus, Medienethik und globaler Gerechtigkeit.


Philosophische Methoden


Begriffsanalyse

Bei der Begriffsanalyse untersuchst Du, was ein Begriff bedeutet und wie er verwendet wird. Beispiel: Was genau ist Freiheit? Bedeutet Freiheit, tun zu können, was man will? Oder bedeutet Freiheit, vernünftig über sich selbst bestimmen zu können? Die Klärung eines Begriffs kann eine Debatte verändern, weil unklare Begriffe oft zu scheinbaren Konflikten führen.


Argumentation

Eine philosophische Argumentation besteht aus Aussagen, die eine Schlussfolgerung stützen sollen. Du prüfst, ob die Voraussetzungen plausibel sind und ob die Schlussfolgerung aus ihnen folgt. Eine gute Argumentation berücksichtigt auch Einwände. Philosophisches Schreiben bedeutet deshalb, eine Position nicht nur zu behaupten, sondern sie begründet zu entfalten.


Gedankenexperiment

Ein Gedankenexperiment stellt eine erfundene Situation vor, um ein Problem sichtbar zu machen. Platon verwendete das Höhlengleichnis, um über Schein und Wirklichkeit nachzudenken. In der modernen Ethik gibt es Gedankenexperimente zu autonomen Fahrzeugen, medizinischen Entscheidungen oder Gerechtigkeit. Gedankenexperimente ersetzen keine Wirklichkeit, aber sie machen Grundannahmen klarer.


Dialog und Debatte

Viele philosophische Texte sind als Dialog gestaltet. Das passt zur Philosophie, denn Denken entwickelt sich oft im Gespräch. Im Dialog lernst Du, Deine Position zu erklären, Rückfragen ernst zu nehmen und Gegenargumente fair zu prüfen. Eine gute philosophische Debatte ist kein Streit um Sieg, sondern eine gemeinsame Suche nach besseren Gründen.


Philosophie im Alltag

Philosophie beginnt nicht erst im Studium. Sie beginnt, wenn Du eine scheinbar einfache Frage ernst nimmst. Ist eine schlechte Handlung besser, wenn sie gute Folgen hat? Darf man alles sagen, was man denkt? Was unterscheidet Selbstverwirklichung von Egoismus? Sind Noten gerecht? Warum soll man tolerant sein? Was macht Freundschaft aus? Wie beeinflussen Algorithmen unsere Freiheit?

In Schule, Ausbildung und Studium stärkt Philosophie wichtige Kompetenzen: genaues Lesen, kritisches Denken, begründetes Schreiben, Perspektivwechsel, ethisches Urteilen und demokratische Gesprächskultur. Wer philosophieren lernt, lernt nicht nur etwas über große Denkerinnen und Denker, sondern auch über sich selbst und die Gesellschaft.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet das Wort Philosophie wörtlich? (Liebe zur Weisheit) (!Herrschaft der Vernunft) (!Lehre vom Staat) (!Wissenschaft der Natur)




Welche Frage gehört besonders zur Erkenntnistheorie? (Was kann ich wissen?) (!Was kostet ein Buch?) (!Welche Farbe hat ein Stein?) (!Wer gewann ein Spiel?)




Womit beschäftigt sich die Ethik vor allem? (Richtigem und gutem Handeln) (!Der Messung von Planeten) (!Der Grammatik einzelner Sprachen) (!Der Herstellung von Werkzeugen)




Welche Methode wird besonders mit Sokrates verbunden? (Sokratische Methode) (!Statistische Methode) (!Chemische Analyse) (!Geometrische Zeichnung)




Was untersucht die Logik? (Gültiges Schließen) (!Wetterveränderungen) (!Musikalische Tonleitern) (!Biologische Zellteilung)




Welche Disziplin fragt nach dem Sein und der Wirklichkeit? (Ontologie) (!Rechtschreibung) (!Kartografie) (!Mechanik)




Welche philosophische Richtung achtet besonders auf die Folgen einer Handlung? (Utilitarismus) (!Dogmatismus) (!Feudalismus) (!Merkantilismus)




Welche Frage ist typisch für die politische Philosophie? (Wann ist Herrschaft legitim?) (!Wie viele Knochen hat der Mensch?) (!Wie funktioniert Photosynthese?) (!Wie entsteht ein Vulkan?)




Was ist ein Gedankenexperiment? (Eine erfundene Situation zur Klärung eines Problems) (!Ein medizinischer Labortest) (!Eine Sammlung historischer Jahreszahlen) (!Ein automatisches Messgerät)




Welche Fähigkeit wird durch Philosophieren besonders gefördert? (Begründetes Urteilen) (!Schnelleres Abschreiben) (!Gedankenloses Zustimmen) (!Reines Auswendiglernen ohne Verständnis)





Memory

Erkenntnistheorie Wissen
Ethik Handeln
Logik Schlussfolgern
Ontologie Sein
Ästhetik Kunst
Sprachphilosophie Bedeutung
Politische Philosophie Gerechtigkeit





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Sokrates Gespräch und Fragen
Platon Ideenlehre
Aristoteles Systematische Logik
Kant Bedingungen der Erkenntnis
Arendt Verantwortung und Handeln






Kreuzworträtsel

Weisheit Was liebt die Philosophie dem Wortsinn nach?
Sokrates Welcher antike Philosoph ist für seine Fragemethode bekannt?
Ethik Welches Teilgebiet fragt nach richtigem Handeln?
Logik Welches Teilgebiet untersucht gültiges Schließen?
Platon Wer entwickelte die Ideenlehre?
Freiheit Welcher Begriff steht oft im Zentrum politischer Philosophie?





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Lückentext

Vervollständige den Text.

Die Philosophie bedeutet wörtlich Liebe zur

. Sie fragt nicht nur nach einzelnen Tatsachen, sondern nach grundlegenden

. Die Erkenntnistheorie untersucht, was wir wissen können und wie

begründet wird. Die Ethik fragt, welches Handeln gut und

ist. Die Logik hilft dabei, gültige

von fehlerhaften Argumenten zu unterscheiden. In der politischen Philosophie geht es um Macht, Recht, Freiheit und

. Ein Gedankenexperiment ist eine erfundene Situation, mit der ein philosophisches

deutlicher sichtbar wird. Philosophieren fördert die Fähigkeit, eigene Urteile kritisch zu prüfen und mit

zu vertreten.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Philosophische Frage: Sammle fünf Fragen aus Deinem Alltag, die philosophisch untersucht werden können, und erkläre bei jeder Frage, warum sie über eine bloße Faktenfrage hinausgeht.
  2. Begriffsklärung: Wähle einen Begriff wie Freiheit, Glück, Wahrheit oder Gerechtigkeit und schreibe auf, welche unterschiedlichen Bedeutungen er im Alltag haben kann.
  3. Sokratisches Gespräch: Führe mit einer Mitschülerin oder einem Mitschüler ein kurzes Gespräch, in dem Du nur durch Rückfragen zu einer genaueren Erklärung eines Begriffs kommst.
  4. Philosophie im Alltag: Fotografiere oder zeichne eine Alltagssituation, in der eine ethische Entscheidung sichtbar wird, und beschreibe den Konflikt.


Standard

  1. Argumentationsanalyse: Suche einen Kommentar, eine Rede oder einen kurzen Debattenbeitrag und markiere Behauptung, Begründung, Beispiel und mögliche Einwände.
  2. Gedankenexperiment: Entwickle ein eigenes Gedankenexperiment zu einer Frage der Gerechtigkeit und erkläre, welche Grundannahme dadurch geprüft werden soll.
  3. Ethikvergleich: Vergleiche Tugendethik, Pflichtethik und Utilitarismus an einem konkreten Beispiel wie Lügen, Teilen, Helfen oder Klimaschutz.
  4. Philosophiegeschichte: Erstelle eine Zeitleiste mit mindestens acht philosophischen Personen und ordne ihnen jeweils eine zentrale Frage oder Idee zu.


Schwer

  1. Philosophischer Essay: Schreibe einen Essay zur Frage, ob Freiheit ohne Verantwortung möglich ist, und verwende mindestens zwei Gegenargumente.
  2. Politische Philosophie: Untersuche eine aktuelle gesellschaftliche Debatte und zeige, welche Vorstellungen von Gerechtigkeit darin aufeinandertreffen.
  3. Erkenntnistheorie und Medien: Analysiere, wie man in sozialen Medien zwischen Wissen, Meinung und Manipulation unterscheiden kann, und entwickle Prüfkriterien.
  4. Philosophieprojekt: Plane eine kleine philosophische Ausstellung, ein Video oder einen Podcast zu einer Grundfrage der Philosophie und begründe Deine Auswahl der Inhalte.



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Lernkontrolle

  1. Transfer Ethik: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie dieselbe Handlung aus Sicht der Pflichtethik und aus Sicht des Utilitarismus unterschiedlich bewertet werden kann.
  2. Begriffsanalyse Freiheit: Vergleiche zwei verschiedene Bedeutungen von Freiheit und zeige, wie sie zu unterschiedlichen politischen Forderungen führen können.
  3. Erkenntnis und Zweifel: Entwickle Kriterien, mit denen Du eine Behauptung als Wissen, begründete Vermutung oder bloße Meinung einordnen würdest.
  4. Argumentationsprüfung: Formuliere ein Argument zu einer philosophischen Frage, finde einen möglichen Einwand und verbessere anschließend Deine eigene Position.
  5. Philosophie und Alltag: Beschreibe eine Alltagssituation, in der philosophisches Denken helfen kann, vorschnelles Urteilen zu vermeiden.
  6. Menschenbild: Vergleiche zwei unterschiedliche Menschenbilder und erläutere, wie sie sich auf Erziehung, Politik oder Technik auswirken können.




Lernnachweis

Der Lernnachweis besteht aus einem kurzen philosophischen Portfolio. Du wählst eine Grundfrage der Philosophie, erklärst ihren Zusammenhang mit mindestens zwei Teilgebieten, analysierst ein Argument, formulierst einen Einwand und entwickelst eine eigene begründete Position. Dein Portfolio soll zeigen, dass Du Begriffe klären, Gründe prüfen, Perspektiven vergleichen und ein reflektiertes Urteil bilden kannst.

  1. Portfolio: Formuliere eine philosophische Leitfrage und erkläre, warum sie bedeutsam ist.
  2. Analyse: Stelle mindestens zwei mögliche Antworten auf Deine Leitfrage dar und prüfe ihre Stärken und Schwächen.
  3. Urteil: Begründe Deine eigene Position nachvollziehbar und berücksichtige mindestens einen Einwand.
  4. Reflexion: Erkläre, wie sich Dein Denken durch die Beschäftigung mit der Frage verändert hat.


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Zusammenfassung

Die Philosophie ist die systematische Suche nach Weisheit, Wahrheit und begründetem Urteil. Sie fragt nach Wissen, Handeln, Wirklichkeit, Sprache, Kunst, Menschsein und gerechter Gesellschaft. Ihre wichtigsten Werkzeuge sind genaue Fragen, geklärte Begriffe, logische Argumente, Gedankenexperimente und offene Gespräche. Von der Antike bis zur Gegenwartsphilosophie hilft sie Menschen, sich selbst, andere und die Welt kritischer und verantwortlicher zu verstehen.


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  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

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  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
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  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
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