Online-Sicherheit

Online-Sicherheit
Einleitung
Online-Sicherheit bedeutet, Dich, Deine Geräte, Deine Benutzerkonten und Deine Daten beim Umgang mit dem Internet vor unerwünschtem Zugriff, Manipulation, Verlust, Betrug und anderen Gefahren zu schützen. Dabei geht es nicht nur um Technik. Auch Aufmerksamkeit, ein überlegter Umgang mit Nachrichten und Links, der Schutz persönlicher Informationen und ein gutes Verhalten in sozialen Netzwerken gehören dazu.
Online-Sicherheit ist ein Teilbereich der Informationssicherheit und der IT-Sicherheit. Sie betrifft fast alle digitalen Alltagssituationen: das Anmelden bei Lernplattformen, das Schreiben von Nachrichten, Online-Banking, Online-Shopping, Computerspiele, soziale Netzwerke, Cloud-Speicher, Videokonferenzen und das Nutzen öffentlicher WLAN-Netze.

Ein hilfreiches Grundmodell der Informationssicherheit besteht aus drei Schutzzielen:
- Vertraulichkeit: Informationen sollen nur von berechtigten Personen gelesen werden können.
- Integrität: Informationen sollen nicht unbemerkt verändert oder manipuliert werden können.
- Verfügbarkeit: Informationen und Systeme sollen dann nutzbar sein, wenn sie benötigt werden.

Online-Sicherheit entsteht deshalb nicht durch eine einzige Maßnahme. Ein sicheres Passwort allein hilft wenig, wenn Du es auf einer gefälschten Website eingibst. Eine Zwei-Faktor-Authentisierung schützt ein Konto zusätzlich, ersetzt aber nicht die Prüfung verdächtiger Nachrichten. Ein Backup hilft nach einem Datenverlust, verhindert jedoch nicht den Angriff selbst. Gute Sicherheit besteht aus mehreren Schutzschichten.
Bedrohungen im Internet
Phishing und Social Engineering
Phishing bezeichnet den Versuch, Menschen mit gefälschten Nachrichten oder Webseiten dazu zu bringen, vertrauliche Daten preiszugeben. Das können Passwörter, Zahlungsdaten, Sicherheitscodes oder persönliche Informationen sein. Phishing kann per E-Mail, Messenger, sozialem Netzwerk, SMS oder über gefälschte Anmeldeseiten erfolgen.

Bei Social Engineering steht nicht unbedingt eine technische Sicherheitslücke im Mittelpunkt. Angreifende versuchen vielmehr, Menschen psychologisch zu beeinflussen. Häufig werden Zeitdruck, Angst, Neugier, Hilfsbereitschaft oder Autorität ausgenutzt. Eine Nachricht kann beispielsweise behaupten, Dein Konto werde in wenigen Minuten gesperrt oder eine angeblich bekannte Person brauche dringend Geld.
Warnzeichen können sein:
- Ein unerwarteter Anlass oder eine ungewöhnliche Bitte.
- Starker Zeitdruck oder die Drohung mit negativen Folgen.
- Aufforderungen zur Eingabe von Passwörtern oder Sicherheitscodes.
- Ein Link, dessen tatsächliche Zieladresse nicht zur behaupteten Organisation passt.
- Unerwartete Dateianhänge oder Aufforderungen zum Installieren von Software.
- Ungewöhnliche Formulierungen oder eine Kommunikation, die nicht zum bisherigen Kontakt passt.
Wichtig ist: Einzelne Warnzeichen sind kein sicherer Beweis. Moderne Phishing-Nachrichten können sprachlich sehr überzeugend wirken. Prüfe deshalb den Anlass und den Kommunikationsweg. Öffne eine bekannte Website im Zweifel selbst über ein Lesezeichen oder durch direkte Eingabe der Adresse, statt dem Link in einer unerwarteten Nachricht zu folgen.
Schadsoftware
Schadsoftware oder Malware ist ein Sammelbegriff für Programme, die unerwünschte oder schädliche Funktionen ausführen. Dazu gehören unter anderem Viren, Trojaner, Spyware und Ransomware.

Ransomware kann beispielsweise Dateien verschlüsseln oder den Zugriff auf ein System blockieren und anschließend eine Geldforderung anzeigen. Schadsoftware kann über manipulierte Downloads, schädliche Anhänge, Sicherheitslücken oder gefälschte Programme verbreitet werden.
Du reduzierst das Risiko, wenn Du Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen installierst, Sicherheitsupdates zeitnah einspielst, Warnmeldungen nicht leichtfertig übergehst und unerwartete Anhänge nicht öffnest.
Identitätsdiebstahl und Kontoübernahme
Bei einer digitalen Identitätsübernahme verwenden Angreifende persönliche Daten oder Zugangsdaten, um sich als eine andere Person auszugeben. Besonders kritisch ist der Verlust des E-Mail-Kontos, weil darüber häufig Passwörter anderer Dienste zurückgesetzt werden können.
Ein kompromittiertes Konto kann dazu benutzt werden, Kontakte zu täuschen, private Daten auszulesen, Einkäufe zu tätigen oder weitere Konten anzugreifen. Deshalb sollten besonders wichtige Konten wie E-Mail, Cloud-Speicher und zentrale Anmeldekonten besonders gut geschützt werden.
Betrug, Fake-Shops und manipulierte Angebote
Nicht jeder Online-Betrug ist technisch kompliziert. Gefälschte Shops oder betrügerische Anzeigen können mit unrealistischen Preisen, angeblich knappen Angeboten oder erfundenen Bewertungen arbeiten. Prüfe vor einer Zahlung unter anderem, ob Anbieterinformationen plausibel sind, welche Zahlungsmethoden angeboten werden und ob die Internetadresse tatsächlich zum erwarteten Anbieter gehört.
Ein auffälliger Preis allein beweist keinen Betrug. Umgekehrt ist eine professionell aussehende Website kein Beweis für Seriosität.
Konten sicher schützen
Sichere und einzigartige Passwörter
Ein gutes Passwort sollte lang, schwer zu erraten und für jeden wichtigen Dienst einzigartig sein. Das ist besonders wichtig, weil gestohlene Zugangsdaten oft automatisiert auch bei anderen Diensten ausprobiert werden.
Vermeide leicht erratbare Informationen wie Namen, Geburtsdaten, einfache Zahlenfolgen oder sehr bekannte Wörter. Ein langes Passwort oder eine lange Passphrase kann leichter merkbar und gleichzeitig widerstandsfähiger gegen automatisierte Rateversuche sein.

Ein Passwortmanager kann zufällige, lange und unterschiedliche Passwörter erzeugen und verwalten. Dann musst Du Dir vor allem das starke Hauptpasswort des Passwortmanagers merken und dieses besonders gut schützen.
Zwei-Faktor-Authentisierung
Bei der Zwei-Faktor-Authentisierung werden zwei unterschiedliche Arten von Nachweisen miteinander kombiniert. Solche Faktoren können beispielsweise Wissen, Besitz oder ein biometrisches Merkmal sein.
Wenn ein Angreifer nur Dein Passwort kennt, reicht das bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentisierung häufig nicht aus, um das Konto zu übernehmen. Deshalb solltest Du diese Schutzfunktion besonders bei E-Mail-Konten, Cloud-Diensten, sozialen Netzwerken und anderen wichtigen Konten aktivieren, wenn sie angeboten wird.

Bewahre Wiederherstellungscodes sicher auf. Gib Einmalcodes niemals an Personen weiter, die Dich unerwartet danach fragen. Auch ein Sicherheitscode kann Ziel eines Phishing-Angriffs sein.
Passkeys
Passkeys sind kryptografische Anmeldenachweise und können bei unterstützten Diensten Passwörter ersetzen. Dabei wird für den Dienst ein kryptografisches Schlüsselpaar verwendet. Der private Schlüssel verbleibt geschützt auf Deinem Gerät oder in einem dafür vorgesehenen System, während der Dienst den öffentlichen Anteil kennt.
Ein wichtiger Vorteil ist, dass Passkeys besser gegen klassische Phishing-Angriffe schützen können, weil die Anmeldung an die richtige Website beziehungsweise den richtigen Dienst gebunden ist. Trotzdem solltest Du die Absicherung Deiner Geräte und Wiederherstellungswege ernst nehmen.
Geräte und Software schützen
Sicherheitsupdates
Software enthält Fehler. Manche davon können Sicherheitslücken verursachen. Hersteller stellen Updates bereit, um bekannte Probleme zu beheben. Deshalb solltest Du Betriebssysteme, Browser, Apps, Router-Firmware und andere regelmäßig verwendete Software aktuell halten.
Wenn automatische Sicherheitsupdates verfügbar und vertrauenswürdig eingerichtet sind, können sie helfen, wichtige Aktualisierungen nicht zu vergessen. Geräte oder Programme, die keine Sicherheitsupdates mehr erhalten, können mit der Zeit ein größeres Risiko darstellen.
Schutzfunktionen nicht unnötig deaktivieren
Moderne Betriebssysteme und Router besitzen verschiedene Schutzmechanismen. Dazu können Firewall-Funktionen, Schadsoftware-Schutz, App-Berechtigungen und Warnungen vor unsicheren Verbindungen gehören. Solche Funktionen solltest Du nicht ohne guten Grund ausschalten.
Ein Warnhinweis ist jedoch kein Ersatz für eigenes Prüfen. Sicherheitssoftware kann nicht jede neue oder geschickt gestaltete Gefahr automatisch erkennen.
Apps und Berechtigungen
Apps sollten nur die Rechte erhalten, die für ihre Funktion erforderlich sind. Eine Taschenlampen-App benötigt beispielsweise normalerweise keinen dauerhaften Zugriff auf Deine Kontakte. Prüfe daher regelmäßig Berechtigungen für Standort, Kamera, Mikrofon, Kontakte und Dateien.
Installiere Apps möglichst aus vertrauenswürdigen Quellen. Lies bei ungewöhnlichen Berechtigungswünschen nach, warum die App diese Rechte verlangt.
Sicher kommunizieren und surfen
HTTPS und verschlüsselte Verbindungen
HTTPS schützt die Übertragung zwischen Deinem Browser und einer Website durch Transportverschlüsselung. Dadurch wird das Mitlesen oder unbemerkte Verändern der übertragenen Daten deutlich erschwert.
Das Schloss-Symbol oder HTTPS bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Website inhaltlich vertrauenswürdig ist. Auch eine betrügerische Website kann eine verschlüsselte Verbindung anbieten. Prüfe deshalb zusätzlich die Internetadresse und den Anlass.
Öffentliches WLAN
Öffentliche WLAN-Netze sind bequem, aber Du kontrollierst ihre technische Umgebung nicht. Vermeide dort besonders sensible Vorgänge, wenn Du die Vertrauenswürdigkeit des Netzes nicht einschätzen kannst. Eine eigene Mobilfunkverbindung kann für wichtige Vorgänge die bessere Wahl sein.
Ein VPN kann Datenverkehr zwischen Deinem Gerät und dem VPN-Anbieter verschlüsseln. Es macht Dich jedoch nicht automatisch anonym, schützt nicht vor jeder Form von Phishing und ersetzt keine sicheren Passwörter oder Updates.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird der Inhalt einer Nachricht so geschützt, dass er grundsätzlich nur an den Kommunikationsendpunkten entschlüsselt werden soll. Das kann die Vertraulichkeit der Kommunikation verbessern. Trotzdem können Inhalte auf einem entsperrten oder kompromittierten Endgerät sichtbar werden.
Datenschutz und Privatsphäre
Datenschutz und Informationssicherheit hängen zusammen, sind aber nicht identisch. Datensicherheit konzentriert sich auf den Schutz von Daten vor Verlust, unberechtigtem Zugriff oder Manipulation. Datenschutz betrifft insbesondere den rechtmäßigen und verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Daten.
Überlege vor dem Veröffentlichen:
- Muss diese Information wirklich öffentlich sein?
- Enthält ein Foto Ortsdaten, Schulnamen, Adressen oder andere Hinweise?
- Wer kann das Profil, den Beitrag oder die Story sehen?
- Könnte die Information später in einem anderen Zusammenhang problematisch werden?
Nutze Privatsphäre-Einstellungen bewusst. Teile sensible Informationen wie Ausweisdaten, Passwörter, Sicherheitscodes oder genaue Zugangsdaten niemals öffentlich.
Datensicherung und Wiederherstellung
Ein Backup ist eine zusätzliche Kopie wichtiger Daten. Backups helfen bei Geräteverlust, Defekten, versehentlichem Löschen oder bestimmten Schadsoftware-Vorfällen.
Ein gutes Backup-Konzept berücksichtigt:
- Welche Daten wirklich wichtig sind.
- Wie regelmäßig Sicherungen erstellt werden.
- Wo die Sicherung aufbewahrt wird.
- Ob die Sicherung selbst vor unberechtigtem Zugriff geschützt ist.
- Ob sich die Daten im Notfall tatsächlich wiederherstellen lassen.
Eine Sicherung sollte nicht nur auf demselben Gerät gespeichert sein wie die Originaldaten. Sonst kann ein Defekt oder eine Schadsoftware beide Kopien gleichzeitig betreffen.
Was tun bei einem Sicherheitsvorfall?
Wenn Du bemerkst, dass ein Konto übernommen wurde oder Zugangsdaten möglicherweise gestohlen wurden, solltest Du geordnet handeln.
- Ändere das betroffene Passwort über ein vertrauenswürdiges Gerät und verwende kein bereits anderweitig genutztes Passwort.
- Melde alle unbekannten Sitzungen oder Geräte ab, wenn der Dienst diese Möglichkeit anbietet.
- Aktiviere oder erneuere die Zwei-Faktor-Authentisierung.
- Prüfe hinterlegte E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Wiederherstellungsoptionen.
- Ändere auch bei anderen Diensten Passwörter, falls Du das kompromittierte Passwort dort ebenfalls verwendet hast.
- Informiere Kontakte, wenn über Dein Konto möglicherweise betrügerische Nachrichten versendet wurden.
- Sichere Belege und Screenshots, wenn ein Betrug oder eine Straftat vermutet wird.
- Bei finanziellen Schäden oder verdächtigen Zahlungen sollte zusätzlich der Zahlungsdienstleister oder die Bank schnell informiert werden.
Wenn Du minderjährig bist oder Dich unsicher fühlst, hole eine vertrauenswürdige erwachsene Person hinzu. Bei Straftaten können je nach Fall auch Polizei, Plattformbetreiber oder Beratungsstellen zuständig sein.
Sicherheitsdenken statt Sicherheitsillusion
Hundertprozentige Sicherheit gibt es im digitalen Alltag nicht. Ziel ist deshalb, Risiken zu reduzieren und Schäden zu begrenzen. Gute Online-Sicherheit folgt mehreren Prinzipien:
- Mehrere Schutzschichten: Passwort, Zwei-Faktor-Authentisierung, Updates und Backups ergänzen sich.
- Sparsamkeit: Je weniger unnötige Daten veröffentlicht oder Berechtigungen vergeben werden, desto kleiner kann die Angriffsfläche sein.
- Überprüfung: Unerwartete Anfragen werden über einen zweiten, bekannten Kommunikationsweg geprüft.
- Wiederherstellbarkeit: Backups und Wiederherstellungscodes helfen, nach einem Vorfall handlungsfähig zu bleiben.
- Aufmerksamkeit: Technik hilft, ersetzt aber nicht kritisches Denken.
Online-Sicherheit ist daher keine einmalige Aufgabe. Sie ist eine Gewohnheit, die regelmäßig überprüft und an neue Geräte, Dienste und Bedrohungen angepasst wird.
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welches Grundprinzip schützt Daten davor, von Unbefugten gelesen zu werden? (Vertraulichkeit) (!Verfügbarkeit) (!Kompatibilität) (!Geschwindigkeit)
Was ist ein typisches Ziel von Phishing? (Zugangsdaten oder andere vertrauliche Informationen zu erbeuten) (!Die Bildschirmhelligkeit automatisch anzupassen) (!Eine Internetverbindung schneller zu machen) (!Dateien verlustfrei zu komprimieren)
Warum sollte für wichtige Dienste jeweils ein eigenes Passwort verwendet werden? (Damit ein gestohlenes Passwort nicht automatisch mehrere Konten gefährdet) (!Damit Webseiten weniger Speicherplatz benötigen) (!Damit das WLAN schneller funktioniert) (!Damit Updates nicht mehr nötig sind)
Was verbessert eine Zwei-Faktor-Authentisierung? (Sie verlangt neben dem ersten Nachweis einen weiteren unabhängigen Faktor) (!Sie ersetzt jede Form von Datensicherung) (!Sie verhindert automatisch alle Schadsoftware) (!Sie macht jedes öffentliche WLAN vertrauenswürdig)
Warum sind Sicherheitsupdates wichtig? (Sie können bekannte Sicherheitslücken schließen) (!Sie erzeugen automatisch sichere Passwörter) (!Sie löschen sämtliche persönlichen Daten) (!Sie garantieren vollständige Anonymität)
Was ist die Hauptaufgabe eines Backups? (Wichtige Daten nach Verlust oder Beschädigung wiederherstellbar zu machen) (!Phishing-Nachrichten automatisch zu beantworten) (!Den Akku eines Geräts zu schonen) (!Die Internetadresse einer Website zu ändern)
Was bedeutet HTTPS hauptsächlich? (Die Verbindung zwischen Browser und Website wird verschlüsselt übertragen) (!Die Website ist garantiert seriös) (!Die Website enthält keine Werbung) (!Der Betreiber kennt keine Nutzerdaten)
Wie solltest Du mit einem unerwarteten Link zu einer angeblichen Konto-Sperrung umgehen? (Den Anlass über einen bekannten und unabhängigen Weg prüfen) (!Sofort klicken und das Passwort eingeben) (!Den Link an möglichst viele Kontakte weiterleiten) (!Die Zwei-Faktor-Authentisierung deaktivieren)
Was ist bei App-Berechtigungen sinnvoll? (Nur Rechte zu erlauben, die zur Funktion der App passen) (!Jeder App dauerhaft alle Rechte zu geben) (!Berechtigungen grundsätzlich nie zu prüfen) (!Für jede App das gleiche Passwort zu veröffentlichen)
Welche Aussage zu Passkeys ist richtig? (Passkeys nutzen kryptografische Anmeldenachweise und können Passwörter ersetzen) (!Passkeys sind öffentliche WLAN-Passwörter) (!Passkeys sind eine Form von Schadsoftware) (!Passkeys dienen nur zur Dateikomprimierung)
Memory
| Phishing | Gefälschte Nachricht zum Datendiebstahl |
| Passwortmanager | Verwaltung unterschiedlicher Zugangsdaten |
| Zwei-Faktor-Authentisierung | Zusätzlicher Anmeldenachweis |
| Backup | Kopie zur Wiederherstellung |
| Firewall | Kontrolle von Netzwerkverbindungen |
| Passkey | Kryptografischer Anmeldenachweis |
| Malware | Schädliche Software |
| HTTPS | Verschlüsselte Webverbindung |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Vertraulichkeit | Schutz vor unberechtigtem Lesen |
| Integrität | Schutz vor unbemerkter Veränderung |
| Verfügbarkeit | Nutzbarkeit von Daten und Diensten bei Bedarf |
| Phishing | Täuschung zur Preisgabe vertraulicher Informationen |
| Backup | Wiederherstellung nach Datenverlust |
| Passwortmanager | Sichere Verwaltung vieler unterschiedlicher Zugangsdaten |
...
Kreuzworträtsel
| Passwort | Welches geheime Merkmal schützt viele Benutzerkonten vor unbefugter Anmeldung? |
| Phishing | Wie heißt der Täuschungsversuch mit gefälschten Nachrichten oder Webseiten? |
| Backup | Wie heißt eine zusätzliche Kopie wichtiger Daten zur Wiederherstellung? |
| Firewall | Welche Schutzfunktion kontrolliert Netzwerkverbindungen nach festgelegten Regeln? |
| Malware | Wie lautet der Sammelbegriff für schädliche Software? |
| Verschlüsselung | Welches Verfahren macht Daten ohne passenden Schlüssel unverständlich? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Passwort: Entwickle drei erfundene Beispiele für schlechte Passwörter und erkläre jeweils, warum sie leicht zu erraten wären. Verwende keine echten Zugangsdaten.
- Phishing: Gestalte ein Plakat mit mindestens fünf Merkmalen, die bei einer verdächtigen Nachricht eine genauere Prüfung auslösen sollten.
- App-Berechtigung: Prüfe bei einem Testgerät oder anhand von Screenshots die Berechtigungen einer App und begründe, welche Rechte zur Funktion passen.
- Datensicherung: Erstelle einen persönlichen Backup-Plan für Schulunterlagen, Fotos oder Projektdateien, ohne echte vertrauliche Daten offenzulegen.
Standard
- Zwei-Faktor-Authentisierung: Erkläre in einem kurzen Erklärvideo, warum ein zweiter Faktor ein Konto auch dann schützen kann, wenn ein Passwort bekannt geworden ist.
- Social Engineering: Entwickle ein Rollenspiel, in dem eine verdächtige Anfrage über einen zweiten Kommunikationsweg überprüft wird.
- HTTPS: Vergleiche drei seriöse Webseiten und dokumentiere, welche Hinweise Dein Browser zur Verbindungssicherheit anzeigt. Erkläre auch, warum ein Schloss-Symbol allein keine Seriosität garantiert.
- Privatsphäre: Entwirf eine Checkliste für ein datensparsames Social-Media-Profil und begründe jede Empfehlung.
Schwer
- Bedrohungsmodell: Erstelle für ein fiktives Schülerkonto ein einfaches Bedrohungsmodell mit schützenswerten Daten, möglichen Angriffswegen und passenden Gegenmaßnahmen.
- IT-Sicherheitskonzept: Entwickle ein Sicherheitskonzept für eine fiktive Schülerzeitungsredaktion mit Kontenschutz, Rollen, Backups, Updates und Notfallmaßnahmen.
- Cyberangriff: Analysiere einen öffentlich dokumentierten Cybervorfall aus seriösen Quellen. Unterscheide Ursache, Angriffsweg, Folgen und mögliche Schutzmaßnahmen.
- Sicherheitsvorfall: Simuliere in einer Gruppe die Reaktion auf ein kompromittiertes E-Mail-Konto. Erstellt anschließend einen Ablaufplan für die ersten dreißig Minuten.


Lernkontrolle
- Phishing-Fallanalyse: Du erhältst eine fiktive Nachricht, die angeblich von einem bekannten Dienst stammt und zur sofortigen Anmeldung auffordert. Beschreibe Schritt für Schritt, wie Du die Echtheit prüfst, ohne den Link zu benutzen.
- Kontenschutz vergleichen: Vergleiche zwei Schutzstrategien: dasselbe komplizierte Passwort für alle Konten und unterschiedliche Passwörter aus einem Passwortmanager. Begründe, welche Strategie das Schadensrisiko bei einem Datenleck besser begrenzt.
- Backup-Szenario: Ein Laptop wird gestohlen. Entwickle ein Backup-Konzept, das ermöglicht, wichtige Daten wiederherzustellen, ohne dass die Sicherung selbst unnötig offen zugänglich ist.
- Mehrschichtiger Schutz: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, warum Zwei-Faktor-Authentisierung, Updates und Backups unterschiedliche Probleme lösen und sich deshalb ergänzen.
- Reisesituation: Du musst unterwegs eine wichtige Datei versenden. Bewerte mehrere Möglichkeiten wie öffentliches WLAN, Mobilfunk-Hotspot und späteres Versenden. Begründe Deine Entscheidung anhand konkreter Risiken.
- Schutzziele anwenden: Ordne einem selbst erfundenen Sicherheitsvorfall die Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit zu und erkläre, welche davon betroffen sind.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis zur Online-Sicherheit solltest Du zeigen können, dass Du nicht nur Begriffe kennst, sondern Sicherheitsentscheidungen begründen und auf neue Situationen übertragen kannst.
- Du kannst die Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit an Beispielen erklären.
- Du kannst typische Merkmale und Strategien von Phishing und Social Engineering analysieren.
- Du kannst erklären, warum einzigartige Passwörter, Passwortmanager, Zwei-Faktor-Authentisierung und Passkeys unterschiedliche Beiträge zum Kontenschutz leisten.
- Du kannst die Bedeutung von Sicherheitsupdates, Backups und sicheren App-Berechtigungen begründen.
- Du kannst erklären, was HTTPS, VPN und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung leisten und welche Grenzen diese Verfahren haben.
- Du kannst bei einem fiktiven Sicherheitsvorfall sinnvolle Sofortmaßnahmen priorisieren.
- Du kannst Datenschutz und Datensicherheit voneinander unterscheiden und Entscheidungen zur Privatsphäre reflektieren.
- Du kannst ein einfaches Sicherheitskonzept entwickeln, das mehrere Schutzschichten miteinander verbindet.
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