Martin Heidegger - Philosophie


Martin Heidegger - Philosophie
Martin Heidegger - Philosophie

Einleitung
Martin Heidegger (1889–1976) gehört zu den einflussreichsten und umstrittensten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Sein Denken kreist um die Frage nach dem Sein: Was bedeutet es, dass etwas ist? Statt den Menschen als isoliertes Subjekt zu betrachten, beschreibt Heidegger ihn als Dasein, das immer schon in einer gemeinsamen Welt lebt, handelt und sich zu Möglichkeiten verhält.
Dieser aiMOOC führt knapp und problemorientiert in Sein und Zeit, die Fundamentalontologie, das spätere Denken über Sprache, Kunst und Technik sowie in die Kontroverse um Heideggers Verhältnis zum Nationalsozialismus ein.
Niveau: Klasse 11–13 und Studium
Leitfragen: Was unterscheidet Sein und Seiendes? Wie erschließt sich Welt im praktischen Handeln? Was bedeuten Sorge, Zeitlichkeit und Endlichkeit? Wie verändert moderne Technik unseren Blick auf Wirklichkeit? Wie sind Werk und politische Verantwortung zusammenzudenken?
Lernziele
Du kannst nach diesem Kurs
- Sein und Seiendes unterscheiden.
- zentrale Begriffe aus Sein und Zeit erklären und auf Alltagssituationen übertragen.
- Heideggers Kritik an einem rein theoretischen Weltverständnis nachvollziehen.
- Grundideen des späteren Denkens zu Technik, Kunst und Sprache darstellen.
- Heideggers politische Verstrickung historisch einordnen und argumentativ bewerten.
- Wirkung und Kritik seines Denkens begründet vergleichen.
Biografischer und philosophischer Kontext
Heidegger wurde 1889 in Meßkirch geboren. Er studierte in Freiburg zunächst Theologie, dann Philosophie. Prägend waren die Phänomenologie Edmund Husserls, die Hermeneutik, Aristoteles, Søren Kierkegaard und Wilhelm Dilthey. Nach Lehrtätigkeiten in Freiburg und Marburg erschien 1927 sein Hauptwerk Sein und Zeit.

Heidegger übernahm 1928 Husserls Freiburger Lehrstuhl. Seine Vorlesungen wirkten auf sehr unterschiedliche Denkerinnen und Denker, darunter Hannah Arendt, Hans-Georg Gadamer, Emmanuel Levinas, Jean-Paul Sartre, Maurice Merleau-Ponty und Hans Jonas.
Die Seinsfrage
Heidegger unterscheidet zwischen dem Seienden und dem Sein des Seienden. Ein Baum, ein Werkzeug oder ein Mensch sind Seiendes. Die Frage, in welcher Weise sie sind und wie sie verständlich werden, betrifft das Sein. Diese Differenz heißt Ontologische Differenz.
Nach Heidegger hat die europäische Philosophie oft einzelne Arten des Seienden untersucht, ohne die Bedeutung von Sein ausdrücklich zu klären. Sein und Zeit setzt deshalb bei dem Seienden an, das die Seinsfrage stellen kann: beim Dasein.
Dasein und In-der-Welt-sein
Dasein bezeichnet nicht einfach den biologischen Menschen. Gemeint ist die menschliche Seinsweise: Wir verstehen uns aus Möglichkeiten, leben mit anderen und finden uns in Bedeutungszusammenhängen vor.
Das In-der-Welt-sein ist keine räumliche Beziehung zwischen Innenwelt und Außenwelt. Es meint eine ursprüngliche Einheit: Du begegnest Dingen meist als etwas, womit Du etwas tust. Ein Stift ist zum Schreiben da, eine Tür zum Öffnen und ein Smartphone zum Kommunizieren.
Zuhandenheit und Vorhandenheit
Im gelingenden Gebrauch ist ein Werkzeug zuhanden. Es fällt kaum als einzelnes Objekt auf, sondern gehört zu einem praktischen Zusammenhang. Erst wenn es kaputtgeht oder fehlt, tritt es auffällig hervor und kann als bloß vorhandenes Ding betrachtet werden. Heidegger nennt diese theoretisch feststellbare Weise Vorhandenheit.
Beispiel: Beim Tippen achtest Du gewöhnlich auf Deinen Text. Erst eine klemmende Taste lenkt die Aufmerksamkeit auf die Tastatur selbst. Heidegger nutzt solche Erfahrungen, um zu zeigen, dass praktisches Verstehen grundlegender ist als distanzierte Beobachtung.
Mitsein und das Man
Dasein ist immer auch Mitsein. Sprache, Regeln, Rollen und Gewohnheiten sind sozial vermittelt. Heidegger nennt die unbestimmte öffentliche Orientierung das Man: Man macht es eben so, man hält etwas für wichtig, man urteilt wie üblich.
Das Man ist nicht nur negativ. Es ermöglicht Alltag und Verständigung. Problematisch wird es, wenn eigene Möglichkeiten unbemerkt durch Erwartungen ersetzt werden.
Sorge, Zeitlichkeit und Endlichkeit
Die Grundstruktur des Daseins heißt Sorge. Damit ist nicht bloß Besorgnis gemeint. Dasein ist
- als Geworfenheit in Bedingungen gestellt, die es nicht gewählt hat.
- als Entwurf auf Möglichkeiten ausgerichtet.
- als Verfallen in alltägliche Aufgaben und Deutungen eingebunden.
Diese Einheit ist zeitlich: Gewesenheit, Zukunft und Gegenwart gehören zusammen. Deshalb ist Zeit für Heidegger nicht nur eine Folge messbarer Zeitpunkte, sondern die Weise, in der Dasein seine Möglichkeiten versteht.
Angst, Tod und Eigentlichkeit
In der Angst verlieren vertraute Dinge vorübergehend ihre selbstverständliche Bedeutung. Dadurch kann Dasein seine Offenheit und Endlichkeit erfahren. Das Sein zum Tode meint nicht ständige Todesfurcht, sondern die Einsicht, dass niemand die eigene Endlichkeit abnehmen kann.
Eigentlichkeit bezeichnet eine entschlossene Übernahme eigener Möglichkeiten. Sie ist kein moralischer Heldentitel und keine dauerhafte Absonderung von anderen. Heidegger beschreibt vielmehr einen Wechsel der Selbstbeziehung innerhalb des gemeinsamen Lebens.
Das spätere Denken
In den 1930er Jahren verschiebt sich Heideggers Akzent. Diese Entwicklung wird oft Kehre genannt. Nicht mehr allein die Analyse des Daseins steht im Zentrum, sondern die Frage, wie sich Sein geschichtlich zeigt und zugleich entzieht.
Wahrheit und Lichtung
Heidegger greift den griechischen Begriff Aletheia auf und deutet Wahrheit als Unverborgenheit. Aussagen können nur wahr oder falsch sein, weil Seiendes zuvor in einem offenen Bedeutungsraum erscheinen kann. Diesen offenen Bereich nennt er Lichtung.
Kunstwerk
Ein Kunstwerk bildet für Heidegger nicht nur etwas ab. Es kann eine Welt eröffnen und vertraute Bedeutungen neu sichtbar machen. Seine Deutung eines Schuhbildes von Vincent van Gogh wurde einflussreich, aber auch methodisch kritisiert.

Sprache
Im späteren Denken ist Sprache nicht bloß ein Werkzeug zur Informationsübertragung. Sie eröffnet geschichtliche Deutungsräume. Dichtung erhält deshalb eine besondere Bedeutung: Sie kann eingefahrene Begriffe unterbrechen und neue Möglichkeiten des Verstehens erschließen.
Technik und Gestell
Heidegger lehnt Technik nicht einfach ab. Er fragt nach ihrem Wesen. Moderne Technik lässt Wirklichkeit häufig als berechenbaren, speicherbaren und verfügbaren Bestand erscheinen. Diese Form des Entbergens nennt er Gestell.
Die Gefahr liegt nicht nur in einzelnen Geräten, sondern in einer Haltung, die Menschen, Natur und Wissen ausschließlich als Ressourcen bewertet. Zugleich kann das Erkennen dieser Haltung alternative Beziehungen zur Welt ermöglichen.
Transfer: Frage bei einer Lernplattform, einer KI-Anwendung oder einem sozialen Netzwerk nicht nur, was das Werkzeug kann, sondern auch, welches Bild von Lernen, Aufmerksamkeit und Menschen es nahelegt.
Heidegger und der Nationalsozialismus
Heidegger wurde im April 1933 Rektor der Universität Freiburg und trat am 1. Mai 1933 in die NSDAP ein. Das Rektorat gab er 1934 auf; Parteimitglied blieb er bis 1945. Seine Hochschulpolitik, öffentlichen Äußerungen und die später veröffentlichten Schwarzen Hefte mit antisemitischen Passagen machen die politische Dimension seines Denkens zu einer unverzichtbaren Frage der Interpretation.
Eine verantwortliche Auseinandersetzung vermeidet zwei Verkürzungen: Heideggers Philosophie darf weder allein auf seine politische Biografie reduziert noch von ihr vollständig getrennt werden. Zu prüfen ist jeweils, ob Begriffe, Denkfiguren und politische Urteile zusammenhängen, wie stark dieser Zusammenhang ist und welche Gegenargumente bestehen.
Wirkung und Kritik
Heideggers Denken beeinflusste Existenzphilosophie, Hermeneutik, Dekonstruktion, Phänomenologie, Theologie, Literaturwissenschaft, Architekturtheorie und Technikphilosophie.
Zentrale Kritikpunkte betreffen
- die schwer zugängliche und teilweise suggestive Sprache.
- die unklare Grenze zwischen Beschreibung und normativer Wertung.
- die geringe Ausarbeitung von Ethik, Politik und zwischenmenschlicher Verantwortung.
- die politische Belastung und antisemitische Passagen.
- die Frage, ob seine Technikkritik konkrete soziale und ökonomische Strukturen ausreichend erklärt.
Emmanuel Levinas betont stärker die Verantwortung für den Anderen. Jürgen Habermas kritisiert antimoderne und politische Tendenzen. Ernst Tugendhat prüft Heideggers Begriffe sprachanalytisch. Hannah Arendt übernimmt Impulse, entwickelt aber eine eigenständige politische Theorie von Pluralität und Handeln.
Begriffe im Überblick
| Begriff | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Sein | Dass und wie Seiendes verständlich ist |
| Dasein | Menschliche Seinsweise mit Welt- und Selbstverständnis |
| In-der-Welt-sein | Ursprüngliche Einheit von Selbst, Welt und Praxis |
| Zuhandenheit | Werkzeug im unauffälligen Gebrauch |
| Vorhandenheit | Ding als feststellbares Objekt |
| Sorge | Einheit von Geworfenheit, Entwurf und Verfallen |
| Eigentlichkeit | Übernahme der eigenen endlichen Möglichkeiten |
| Lichtung | Offenheit, in der Seiendes erscheinen kann |
| Gestell | Technische Erschließung der Welt als verfügbarer Bestand |
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Welche Frage steht im Zentrum von Heideggers Philosophie? (Die Frage nach dem Sinn von Sein) (!Die Frage nach dem höchsten Nutzen) (!Die Frage nach sicheren Sinnesdaten) (!Die Frage nach dem idealen Staat)
Was bezeichnet Heidegger mit Dasein? (Die menschliche Seinsweise) (!Ein räumlich entferntes Objekt) (!Eine biologische Tierart) (!Eine ewige Substanz)
Was bedeutet In-der-Welt-sein? (Eine ursprüngliche Einheit von Dasein und Welt) (!Ein Körper befindet sich in einem Behälter) (!Ein Geist beobachtet eine fremde Außenwelt) (!Ein Mensch lebt ohne soziale Beziehungen)
Wie begegnet ein funktionierendes Werkzeug gewöhnlich? (Als zuhanden) (!Als vollkommen wertlos) (!Als rein mathematisch) (!Als nur vorgestellt)
Was meint Sorge in Sein und Zeit? (Die Grundstruktur des Daseins) (!Eine einzelne negative Emotion) (!Eine medizinische Diagnose) (!Eine staatliche Pflicht)
Worauf verweist das Sein zum Tode? (Auf die unvertretbare eigene Endlichkeit) (!Auf eine Vorhersage des Todeszeitpunkts) (!Auf die Ablehnung des Lebens) (!Auf eine religiöse Jenseitslehre)
Was unterscheidet die ontologische Differenz? (Sein und Seiendes) (!Wahrheit und Lüge) (!Körper und Bewegung) (!Staat und Gesellschaft)
Was bezeichnet das Gestell? (Eine technische Weise des Entbergens) (!Ein einzelnes technisches Gerät) (!Eine Kunstrichtung des Mittelalters) (!Eine logische Schlussfigur)
Wofür steht die Kehre? (Für eine Verschiebung im Schwerpunkt seines Denkens) (!Für den Widerruf von Sein und Zeit) (!Für den Wechsel zur Naturwissenschaft) (!Für die Aufgabe der Seinsfrage)
Welche Aussage zu Heideggers politischer Biografie ist richtig? (Er trat 1933 in die NSDAP ein) (!Er emigrierte 1933 in die USA) (!Er war ein führendes Mitglied der Weißen Rose) (!Er erhielt während der NS-Zeit ein dauerhaftes Lehrverbot)
Memory
| Dasein | Menschliche Seinsweise |
| Zuhandenheit | Werkzeug im Gebrauch |
| Vorhandenheit | Betrachtetes Objekt |
| Sorge | Grundstruktur des Daseins |
| Geworfenheit | Vorgefundene Bedingungen |
| Entwurf | Ausrichtung auf Möglichkeiten |
| Gestell | Technisches Bestellen |
| Lichtung | Offenheit des Erscheinens |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Ontologische Differenz | Sein und Seiendes |
| In-der-Welt-sein | Dasein und Welt |
| Zuhandenheit | Werkzeug und Gebrauch |
| Sorge | Geworfenheit und Entwurf |
| Sein zum Tode | Möglichkeit und Endlichkeit |
| Gestell | Technik und Bestand |
Kreuzworträtsel
| Dasein | Wie nennt Heidegger die menschliche Seinsweise? |
| Sorge | Wie heißt die Grundstruktur des Daseins? |
| Geworfenheit | Welcher Begriff bezeichnet vorgefundene Lebensbedingungen? |
| Eigentlichkeit | Wie heißt die Übernahme eigener endlicher Möglichkeiten? |
| Gestell | Wie nennt Heidegger die moderne technische Weise des Entbergens? |
| Lichtung | Wie heißt der offene Bereich, in dem Seiendes erscheinen kann? |
LearningApps
Lückentext
Offene Aufgaben
Leicht
- Begriffsnetz: Gestalte ein Begriffsnetz mit Sein, Dasein, Welt, Sorge, Zeit und Endlichkeit. Verbinde jeden Begriff mit einer kurzen Erklärung.
- Alltagsanalyse: Beschreibe eine Situation, in der ein Werkzeug zuerst unauffällig funktioniert und dann durch eine Störung auffällt.
- Bildimpuls: Wähle eines der Kursbilder und notiere drei philosophische Fragen, die es auslöst.
- Glossar: Formuliere fünf zentrale Begriffe in eigenen Worten und ergänze je ein Beispiel.
Standard
- Das Man: Beobachte einen Tag lang drei Aussagen mit der Form „Man macht das so“. Prüfe, welche Orientierung sie geben und welchen Druck sie erzeugen.
- Technikanalyse: Untersuche eine App mit Heideggers Begriff des Gestells. Zeige Nutzen, Form der Verfügbarkeit und mögliche blinde Flecken.
- Textvergleich: Vergleiche Heideggers Dasein mit einem Menschenbild von René Descartes, Immanuel Kant oder Jean-Paul Sartre.
- Podcast: Produziere einen fünfminütigen Podcast, der Zuhandenheit, Vorhandenheit und Störung an einem Beispiel erklärt.
Schwer
- Werk und Autor: Entwickle Kriterien dafür, wie philosophische Texte politisch belasteter Autoren gelesen werden sollten, und wende sie auf Heidegger an.
- Debatte: Führe eine strukturierte Debatte zur These durch, digitale Plattformen behandelten Aufmerksamkeit als Bestand.
- Forschungsprojekt: Untersuche an zwei Interpretationen, ob Heideggers Technikkritik konkrete politische Orientierung ermöglicht.
- Essay: Beurteile, ob Eigentlichkeit ohne eine Theorie moralischer Verantwortung auskommt. Beziehe eine Gegenposition ein.


Lernkontrolle
- Transfer Dasein: Eine Schülerin sagt: „Ich bin völlig frei und nur das Ergebnis meiner Entscheidungen.“ Prüfe die Aussage mit Geworfenheit, Entwurf und Mitsein.
- Werkzeugwelt: Analysiere eine Störung im öffentlichen Verkehr mit Zuhandenheit, Verweisung und Vorhandenheit. Zeige, was durch die Störung sichtbar wird.
- Technikethik: Bewerte ein KI-gestütztes Empfehlungssystem aus Heideggers Technikdenken und ergänze mindestens ein ethisches Kriterium, das Heidegger selbst nicht ausreichend entwickelt.
- Eigentlichkeit und Gemeinschaft: Erkläre, warum Eigentlichkeit nicht einfach Individualismus bedeutet. Entwickle ein Beispiel gemeinsamer Verantwortung.
- Politische Urteilskraft: Entwirf eine begründete Position dazu, ob Heideggers NS-Engagement die philosophische Nutzung seiner Begriffe begrenzt.
- Vergleich: Vergleiche Heideggers Wahrheitsbegriff als Unverborgenheit mit Wahrheit als Übereinstimmung einer Aussage mit einem Sachverhalt. Zeige Stärken und Grenzen beider Modelle.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis sind wichtig:
- eine korrekte Erklärung der ontologischen Differenz.
- eine begründete Anwendung von Dasein, In-der-Welt-sein, Sorge und Zeitlichkeit.
- ein passendes Alltagsbeispiel zu Zuhandenheit und Vorhandenheit.
- eine differenzierte Analyse von Technik und Gestell.
- eine historisch sachliche Einordnung von Heideggers Verhältnis zum Nationalsozialismus.
- die Auseinandersetzung mit mindestens einer philosophischen Gegenposition.
- eine klare Argumentation mit nachvollziehbaren Belegen und selbstständigem Urteil.
OERs zum Thema
- Martin Heidegger
- Sein und Zeit
- Dasein
- Ontologische Differenz
- Phänomenologie
- Hermeneutik
- Technikphilosophie
- Martin Heidegger und der Nationalsozialismus
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