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M9 M - MSA-Brückenkompetenzen Mathematik 9 sichern

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M9 M - MSA-Brückenkompetenzen Mathematik 9 sichern




M9 M - MSA-Brückenkompetenzen Mathematik 9 sichern

Mini-Beschreibung: Du sicherst zentrale weiterführende Kompetenzen für den Übergang zum M-Niveau und zur Vorbereitung auf den mittleren Abschluss: quadratische Funktionen, quadratische Gleichungen, Bruchgleichungen, Kongruenz, Ähnlichkeit und Strahlensätze. Du rechnest selbstständig, verknüpfst Darstellungen, modellierst und begründest die Wahl deiner Verfahren.

Zielgruppe: Klasse 9, Baden-Württemberg, G/M-Übergang beziehungsweise M-Niveau.

Arbeitsprinzip: Diagnose → passender Lernpfad → interaktive Beispiele → Übungen mit Hilfestufen → Selbstkontrolle → Transfer → Kompetenzcheck.

Digital arbeiten: Nutze digitale Werkzeuge zum Erkunden und Prüfen. Übernimm Ergebnisse aber nicht ungeprüft. Eine KI-Ausgabe, ein Graphikrechner oder ein dynamisches Geometrieprogramm ersetzt keinen nachvollziehbaren Rechenweg und keinen mathematischen Beweis. Verwende keine personenbezogenen Daten.

Medienhinweis: Wikimedia-Commons-Dateien werden über ihre jeweilige Dateibeschreibungsseite mit Lizenzangaben eingebunden. YouTube-Videos werden als externe Lernmedien eingebettet; die Rechte verbleiben bei den jeweiligen Anbietern.


Einleitung

In diesem Kurs geht es nicht darum, möglichst viele Regeln auswendig zu lernen. Du sollst erkennen, welches mathematische Werkzeug zu welchem Problem passt.

Dein Leitfaden:

  1. Darstellen: Skizze, Tabelle, Graph, Term oder Gleichung wählen.
  2. Rechnen: Rechenweg vollständig und prüfbar notieren.
  3. Begründen: Erklären, warum ein Verfahren funktioniert oder geeignet ist.
  4. Prüfen: Ergebnis durch Probe, Schätzung, Graph oder Gegenrechnung kontrollieren.
  5. Übertragen: Das Verfahren in einem neuen Sachzusammenhang einsetzen.


Lernziele

Nach dem Kurs kannst Du:

  1. Quadratische Funktionen in Graph, Tabelle und Term erkennen und zwischen Darstellungen wechseln.
  2. Parameter in f(x)=a(x−d)2+e deuten.
  3. Nullstellen und Scheitelpunkte bestimmen und in Sachproblemen interpretieren.
  4. quadratische Gleichungen mit einem geeigneten Verfahren lösen.
  5. bei Bruchgleichungen zuerst die Definitionsmenge beachten und anschließend äquivalent umformen.
  6. kongruente und ähnliche Figuren unterscheiden.
  7. Proportionen bei ähnlichen Figuren und Strahlensätzen sicher aufstellen.
  8. Rechenwege, Darstellungen und Begründungen so dokumentieren, dass eine andere Person sie prüfen kann.
  9. digitale Ergebnisse kritisch mit eigener Mathematik vergleichen.


Vorwissen-Check

Bearbeite zuerst alle sechs Diagnoseaufgaben ohne Hilfe. Vergleiche erst danach mit den Lösungen.

D1 – Terme: Vereinfache 3(x−2)+2x.

D2 – Lineare Gleichung: Löse 5x−7=18.

D3 – Funktion: Berechne für f(x)=2x−3 den Wert f(4).

D4 – Potenz und Wurzel: Bestimme 81 und (−3)2.

D5 – Verhältnis: Eine Länge wächst von 4cm auf 10cm. Bestimme den Streckungsfaktor.

D6 – Geometrie: Erkläre kurz den Unterschied zwischen „gleiche Form“ und „deckungsgleich“.

Diagnoselösungen anzeigen

D1: 5x−6
D2: x=5
D3: f(4)=5
D4: 81=9 und (−3)2=9
D5: k=104=2,5
D6: Gleiche Form beschreibt Ähnlichkeit; deckungsgleich bedeutet Kongruenz.


Adaptiver Lernpfad

0–2 sichere Antworten: Starte mit Lernpfad A. Rechne alle Basisbeispiele und öffne Hilfestufe 1 und 2.

3–4 sichere Antworten: Starte mit Lernpfad B. Rechne die Standardbeispiele und öffne Hilfen nur bei Bedarf.

5–6 sichere Antworten: Starte mit Lernpfad C. Beginne direkt mit den Transferaufgaben und nutze Basisbeispiele zur Kontrolle.

Wichtig: Alle drei Lernpfade bleiben auf M-Niveau. Sie unterscheiden sich nur in Unterstützungsgrad und Einstiegstiefe.


Brücke 1: Quadratische Funktionen

Eine quadratische Funktion kann zum Beispiel in Scheitelpunktform geschrieben werden:

f(x)=a(x−d)2+e

Der Scheitelpunkt ist dann

S(d|e).

Parameterwirkung:

  1. a>0: Parabel nach oben geöffnet.
  2. a<0: Parabel nach unten geöffnet.
  3. |a|>1: Parabel schmaler.
  4. 0<|a|<1: Parabel breiter.
  5. d: Verschiebung in x-Richtung.
  6. e: Verschiebung in y-Richtung.


Dynamisch erkunden

Forschungsauftrag: Verändere nacheinander a, d und e. Ändere immer nur einen Parameter. Formuliere zu jedem Parameter eine Wenn-dann-Aussage.


Interaktives Beispiel: vom Term zum Graphen

Gegeben:

f(x)=2(x−1)2−3

Schritt 1 – Scheitelpunkt:

S(1|−3)

Schritt 2 – Öffnung:

a=2>0, also nach oben.

Schritt 3 – Form:

|a|=2>1, also schmaler als die Normalparabel.

Schritt 4 – Kontrollpunkt:

f(0)=2(0−1)2−3=−1

also liegt P(0|−1) auf dem Graphen.

Hilfestufe 1

Vergleiche den Term direkt mit a(x−d)2+e.

Hilfestufe 2

Lies zuerst d und e ab. Achte darauf, dass in der Klammer x−d steht.

Feedback

Wenn Du S(−1|−3) erhalten hast, hast Du das Vorzeichen bei der x-Verschiebung falsch gelesen. Aus (x−1)2 folgt d=1.


Darstellungen verknüpfen

Für f(x)=x2−4:

f(−2)=0

f(0)=−4

f(2)=0

Damit erkennst Du drei wichtige Punkte:

N1(−2|0), S(0|−4), N2(2|0).

Denkfrage: Warum sind die Nullstellen einer Funktion zugleich Lösungen der Gleichung f(x)=0?


Mini-Übung

Gegeben ist g(x)=−12(x+2)2+4.

Bestimme:

  1. Scheitelpunkt,
  2. Öffnungsrichtung,
  3. Breite im Vergleich zur Normalparabel,
  4. den Funktionswert g(0).

Lösung

S(−2|4); nach unten geöffnet; breiter; g(0)=2.


Brücke 2: Quadratische Gleichungen

Eine quadratische Gleichung hat die Form

ax2+bx+c=0 mit a≠0.

Du wählst ein Verfahren passend zur Struktur.

Beispiel 1 – Wurzelziehen:

x2=49

x1=7, x2=−7

Beispiel 2 – Nullprodukt:

x2−5x=0

x(x−5)=0

x1=0, x2=5

Beispiel 3 – Lösungsformel:

x2−5x+6=0

mit a=1, b=−5, c=6.

x=−b±b2−4ac2a

x=5±25−242

x=5±12

x1=3, x2=2


Dynamischer Rechenweg

Arbeitsauftrag: Löse zuerst selbst. Öffne die dortigen Hilfen erst, wenn Du einen vollständigen eigenen Versuch notiert hast.


Verfahren begründet wählen

Frage A: 4x2=36 – warum ist Wurzelziehen effizient?

Frage B: 3x2−12x=0 – warum ist Ausklammern effizient?

Frage C: 2x2+3x−4=0 – warum ist eine allgemeine Lösungsformel sinnvoll?

Feedback

A: Das Quadrat steht bereits isoliert.
B: Beide Terme enthalten x; danach gilt der Satz vom Nullprodukt.
C: Die Gleichung lässt sich nicht unmittelbar durch Wurzelziehen oder einfaches Ausklammern lösen.


Brücke 3: Bruchgleichungen

Bei einer Bruchgleichung kann die Variable im Nenner stehen. Deshalb kommt die Definitionsmenge vor dem Umformen.

Beispiel:

2=8x−2

Schritt 1 – Ausschlusswert:

x−2≠0

also

x≠2.

Schritt 2 – mit dem Nenner multiplizieren:

2(x−2)=8

Schritt 3 – lösen:

2x−4=8

2x=12

x=6

Schritt 4 – Probe:

2=86−2=84=2

Damit ist

L={6}.


Visueller Rechenplan

Nenner prüfen → Ausschlusswerte notieren → Nenner beseitigen → Gleichung lösen → Probe → Lösungsmenge angeben

Übung:

12x=3

Hilfestufe 1

Zuerst gilt x≠0.

Hilfestufe 2

Multipliziere beide Seiten mit x.

Lösung mit Feedback

12=3x, also x=4. Der Wert ist erlaubt, weil 4≠0.


Brücke 4: Kongruenz und Ähnlichkeit

Kongruent bedeutet: gleiche Form und gleiche Größe. Die Figuren sind deckungsgleich.

Ähnlich bedeutet: gleiche Form, aber die Größe darf verschieden sein. Entsprechende Winkel stimmen überein; entsprechende Seiten stehen im gleichen Verhältnis.


Dynamische Geometrie

Kongruenz-Check: Ziehe Punkte im Applet. Beobachte, welche Größen unverändert bleiben müssen.

Ähnlichkeits-Check: Vergrößere ein Dreieck mit dem Faktor k=1,5. Prüfe Seitenverhältnisse und Winkel.


Beispiel: Ähnlichkeit rechnen

Ein kleines Dreieck hat eine Seite von 4cm. Die entsprechende Seite eines ähnlichen Dreiecks ist 10cm lang.

k=104=2,5

Ist eine zweite Seite im kleinen Dreieck 6cm lang, dann gilt:

6⋅2,5=15

Die entsprechende Seite im großen Dreieck ist also 15cm lang.

Begründung: Bei ähnlichen Figuren sind entsprechende Seiten proportional.


Brücke 5: Strahlensätze

Voraussetzung: Zwei Strahlen gehen von einem gemeinsamen Punkt aus und werden von parallelen Geraden geschnitten.

Ein typisches Verhältnis lautet:

ZAZB=ZA′ZB′

Die entscheidende Idee ist nicht das Auswendiglernen einer Buchstabenfolge, sondern das sichere Zuordnen entsprechender Strecken.


Strahlensätze animiert

Arbeitsauftrag:

  1. Verschiebe einen Punkt.
  2. Prüfe, ob die parallelen Geraden erhalten bleiben.
  3. Miss die vier beteiligten Strecken.
  4. Bilde zwei passende Quotienten.
  5. Erkläre, warum sie gleich bleiben.


Beispiel: unbekannte Strecke

Gegeben sei

35=6x.

Kreuzweise multiplizieren:

3x=30

x=10.

Plausibilitätscheck: Weil 35<1, muss auch 6x<1 gelten. Daher muss x>6 sein. x=10 passt.


Vernetzte Aufgabe: eine Brücke modellieren

Eine Brückenöffnung wird näherungsweise durch

f(x)=−0,25x2+4

beschrieben.

A – Darstellung: Skizziere den Graphen.

B – Höhe: Berechne f(2).

f(2)=−0,25⋅4+4=3

C – Spannweite: Setze f(x)=0.

−0,25x2+4=0

x2=16

x1=−4, x2=4

Die modellierte Spannweite beträgt

4−(−4)=8 Längeneinheiten.

D – Interpretation: Der Scheitelpunkt S(0|4) beschreibt die größte Höhe im Modell.

E – Modellkritik: Prüfe, ob eine reale Brücke tatsächlich überall exakt parabelförmig sein muss. Ein mathematisches Modell ist eine vereinfachte Beschreibung.


Typische Fehler

  1. Vorzeichenfehler beim Scheitelpunkt: Aus (x−3)2 folgt d=3, nicht −3.
  2. Nur eine Wurzel notiert: Aus x2=25 folgen x=5 und x=−5.
  3. Definitionsmenge vergessen: Bei Bruchgleichungen können Nennerwerte ausgeschlossen sein.
  4. Kongruenz und Ähnlichkeit verwechselt: Kongruent heißt deckungsgleich; ähnlich erlaubt Vergrößerung oder Verkleinerung.
  5. Falsche Strecken gepaart: Beim Strahlensatz müssen entsprechende Strecken verglichen werden.
  6. Digitale Ausgabe ungeprüft übernommen: Ein falscher eingegebener Term erzeugt einen korrekt gezeichneten, aber inhaltlich falschen Graphen.
  7. Ergebnis ohne Begründung: Eine Zahl allein zeigt nicht, ob der Lösungsweg verstanden wurde.


Selbstkontrolle

Bewerte jede Aussage mit sicher, teilweise sicher oder noch unsicher.

  1. Ich kann aus einer Scheitelpunktform den Scheitelpunkt ablesen.
  2. Ich kann zu einer quadratischen Gleichung ein sinnvolles Lösungsverfahren wählen.
  3. Ich notiere bei Bruchgleichungen Ausschlusswerte.
  4. Ich kann kongruent und ähnlich unterscheiden.
  5. Ich kann bei ähnlichen Figuren einen Streckungsfaktor berechnen.
  6. Ich kann in einer Strahlensatzfigur entsprechende Strecken erkennen.
  7. Ich kann ein Ergebnis durch Probe, Schätzung oder Graph prüfen.
  8. Ich kann erklären, warum ein digitales Ergebnis plausibel oder unplausibel ist.

Adaptive Entscheidung:

Bei mindestens drei Einträgen „noch unsicher“ → wiederhole die betreffenden Brücken mit Hilfestufen.

Bei höchstens zwei Einträgen „noch unsicher“ → gehe zum Transfer.

Bei ausschließlich „sicher“ → beginne direkt mit dem Kompetenzcheck.


Transfer

Transfer 1 – Funktionsmodell: Ein Ballflug wird durch h(t)=−5t2+20t+1 beschrieben. Bestimme rechnerisch oder digital den höchsten Punkt und erkläre die Bedeutung im Kontext.

Transfer 2 – Geometrie: Ein 1,5m hoher Stab wirft einen 2m langen Schatten. Gleichzeitig ist der Schatten eines Baums 12m lang. Begründe mit Ähnlichkeit, wie Du die Baumhöhe bestimmst.

Transfer 3 – Gleichung: Entscheide für x2−9=0, x2+4x=0 und 2x2+3x−7=0 jeweils zuerst über das günstigste Verfahren. Rechne erst danach.


Kompetenzcheck

K1 – Funktionen: Gegeben ist f(x)=1,5(x−2)2−6. Beschreibe Scheitelpunkt, Öffnung und Form.

K2 – Gleichungen: Löse 2x2−8=0 und begründe Deine Verfahrenswahl.

K3 – Bruchgleichung: Löse 15x−1=5 einschließlich Definitionsmenge und Probe.

K4 – Ähnlichkeit: Zwei ähnliche Figuren haben den Streckungsfaktor k=0,75. Eine entsprechende Seite der Ausgangsfigur ist 16cm lang. Bestimme die Bildlänge.

K5 – Strahlensatz: Stelle zu einer selbst gezeichneten Strahlensatzfigur eine korrekte Verhältnisgleichung auf.

K6 – Digital prüfen: Lass ein digitales Werkzeug eine quadratische Gleichung lösen. Prüfe mindestens eine Lösung durch Einsetzen in die Ausgangsgleichung.

Kurzlösungen zur Selbstkontrolle

K1: S(2|−6), nach oben, schmaler als Normalparabel.
K2: x2=4, also x=±2.
K3: x≠1; 15=5(x−1); x=4; Probe stimmt.
K4: 16⋅0,75=12cm.
K5 und K6: Lösung hängt von Deiner Konstruktion beziehungsweise gewählten Gleichung ab; entscheidend sind korrekte Zuordnung und nachvollziehbare Prüfung.


Reflexion

Beantworte drei Sätze:

  1. Am sichersten bin ich bei ...
  2. Einen Fehler erkenne ich jetzt besser bei ...
  3. Vor dem MSA muss ich noch gezielt üben ...

Lernstrategie: Markiere nicht nur falsche Ergebnisse. Markiere die Stelle im Rechenweg, an der die Entscheidung falsch wurde.


Folgekurs

Als nächster Kurs eignet sich ein MSA-Training, das die gesicherten Brücken in gemischten Prüfungsaufgaben verbindet: Funktionen, Gleichungen, Geometrie, Modellieren, Argumentieren und digitale Kontrolle.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aussage beschreibt den Scheitelpunkt von f(x)=2(x-3)^2+1 richtig? (Scheitelpunkt S 3 Strich 1) (!Scheitelpunkt S minus 3 Strich 1) (!Scheitelpunkt S 3 Strich minus 1) (!Scheitelpunkt S 2 Strich 1)




Welche Gleichung löst man besonders direkt durch Wurzelziehen? (x Quadrat gleich 36) (!x Quadrat plus 5x gleich 0) (!2x Quadrat plus 3x minus 1 gleich 0) (!x durch x minus 1 gleich 2)




Was muss bei einer Bruchgleichung zuerst geprüft werden? (Welche Werte den Nenner null machen) (!Ob der Graph eine Gerade ist) (!Ob ein Dreieck rechtwinklig ist) (!Ob alle Zahlen positiv sind)




Was bedeutet Kongruenz? (Gleiche Form und gleiche Größe) (!Nur gleiche Form) (!Nur gleicher Flächeninhalt) (!Nur gleiche Winkel)




Was gilt bei ähnlichen Figuren? (Entsprechende Seiten stehen im gleichen Verhältnis) (!Alle Seiten sind gleich lang) (!Alle Flächeninhalte sind gleich) (!Die Figuren müssen deckungsgleich sein)




Welche Voraussetzung ist für eine typische Strahlensatzfigur wesentlich? (Parallele Geraden schneiden zwei Strahlen) (!Alle Winkel sind rechte Winkel) (!Alle Seiten sind gleich lang) (!Die Figur ist ein Kreis)




Wie viele reelle Lösungen hat x Quadrat gleich 25? (Zwei) (!Eine) (!Keine) (!Unendlich viele)




Welche Kontrolle ist nach dem Lösen einer Gleichung besonders sinnvoll? (Die Lösung in die Ausgangsgleichung einsetzen) (!Nur die letzte Zeile abschreiben) (!Das Vorzeichen verändern) (!Die Aufgabe ohne Rechnung wiederholen)




Was beschreibt bei einer quadratischen Funktion eine Nullstelle? (Einen Schnittpunkt des Graphen mit der x Achse) (!Den Schnittpunkt mit der y Achse) (!Immer den Scheitelpunkt) (!Immer den größten Funktionswert)




Wie sollst Du mit einem digitalen Ergebnis umgehen? (Mathematisch prüfen und nachvollziehbar begründen) (!Ungeprüft übernehmen) (!Nur den Bildschirm abfotografieren) (!Den eigenen Rechenweg weglassen)





Memory

Scheitelpunktform a(x−d)2+e
Nullstelle f(x)=0
Kongruenz deckungsgleich
Ähnlichkeit gleiche Form
Streckungsfaktor Verhältnis entsprechender Seiten
Definitionsmenge erlaubte Variablenwerte
Probe Einsetzen der Lösung
Strahlensatz Verhältnis entsprechender Strecken





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Scheitelpunkt ablesen Quadratische Funktion
Ausschlusswert bestimmen Bruchgleichung
Deckungsgleichheit prüfen Kongruenz
Streckungsfaktor bestimmen Ähnlichkeit
Entsprechende Strecken zuordnen Strahlensatz
Lösung durch Einsetzen prüfen Gleichungskontrolle





Kreuzworträtsel

Parabel Wie heißt der typische Graph einer quadratischen Funktion?
Scheitelpunkt Wie heißt der höchste oder tiefste Punkt einer Parabel?
Kongruenz Welcher Begriff bedeutet Deckungsgleichheit?
Aehnlichkeit Welcher Begriff beschreibt gleiche Form bei möglicherweise anderer Größe?
Definitionsmenge Wie heißt die Menge der erlaubten Variablenwerte?
Strahlensatz Welcher Satz nutzt Proportionen in einer Figur mit Strahlen und Parallelen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Der Graph einer quadratischen Funktion heißt

. Der höchste oder tiefste Punkt heißt

. Bei einer Bruchgleichung prüfst Du zuerst die

. Deckungsgleiche Figuren heißen

. Formgleiche Figuren mit proportionalen Seiten heißen

. Bei einer Strahlensatzfigur sind die schneidenden Geraden

. Eine Lösung einer Gleichung kannst Du durch

prüfen. Die Schnittpunkte einer Parabel mit der x-Achse heißen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Parabel-Foto-Suche: Finde in Deiner Umgebung oder in frei lizenzierten Bildern drei annähernd parabelförmige Bögen und erkläre, warum die Form nur näherungsweise quadratisch sein kann.
  2. Fehlerplakat Bruchgleichung: Gestalte ein kleines Lernplakat mit den Schritten Definitionsmenge, Nenner beseitigen, lösen und Probe.
  3. Kongruenz-Faltversuch: Zeichne zwei kongruente Dreiecke auf Papier, schneide sie aus und prüfe Deckungsgleichheit durch Verschieben, Drehen oder Spiegeln.
  4. Parameter-Experiment: Dokumentiere mit drei Screenshots oder Skizzen, wie sich eine Parabel beim Verändern von a, d oder e verändert.


Standard

  1. Erklärvideo Quadratische Gleichung: Produziere ein kurzes eigenes Video, in dem Du eine quadratische Gleichung löst und Deine Verfahrenswahl begründest.
  2. GeoGebra-Parabel: Erstelle eine dynamische Parabel mit Schiebereglern und formuliere drei mathematisch korrekte Beobachtungen.
  3. Schattenmessung: Plane eine Messung, mit der Du über ähnliche Dreiecke die Höhe eines Gegenstands bestimmen kannst. Verwende keine personenbezogenen Daten.
  4. Strahlensatz-Konstruktion: Zeichne eine Strahlensatzfigur, miss Strecken und überprüfe zwei Quotienten numerisch.


Schwer

  1. Brückenmodell: Modelliere einen Brückenbogen durch eine quadratische Funktion und erkläre Scheitelpunkt, Nullstellen und Grenzen des Modells.
  2. Verfahrensvergleich: Löse dieselbe quadratische Gleichung mit zwei geeigneten Verfahren und vergleiche Aufwand, Fehleranfälligkeit und Nachvollziehbarkeit.
  3. KI-Mathematikprüfung: Lass eine KI eine selbst gewählte M-Niveau-Aufgabe lösen, prüfe jeden Rechenschritt und markiere unbegründete oder falsche Aussagen.
  4. MSA-Aufgabenwerkstatt: Entwickle eine eigene mehrteilige Aufgabe, die mindestens drei Bereiche aus quadratischen Funktionen, Gleichungen, Ähnlichkeit, Kongruenz und Strahlensätzen verknüpft, und erstelle eine vollständige Musterlösung.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Modellwahl begründen: Eine reale Flugbahn wird durch Messpunkte beschrieben. Entscheide, ob ein quadratisches Modell sinnvoll ist, und begründe anhand der Daten, welche Informationen Du noch benötigen würdest.
  2. Fehleranalyse Gleichungen: Eine Person erhält aus x2=16 nur x=4. Erkläre den Denkfehler und entwickle eine Kontrollstrategie, die den Fehler verhindert.
  3. Bruchgleichung bewerten: Vergleiche zwei Lösungswege zu einer Bruchgleichung. Prüfe, ob beide die Definitionsmenge korrekt berücksichtigen, und begründe, welcher Weg nachvollziehbarer dokumentiert ist.
  4. Geometrie argumentieren: Zwei Dreiecke sehen ähnlich aus. Entwickle eine Prüfung mit messbaren Größen, die eine bloße optische Einschätzung ersetzt.
  5. Strahlensatz übertragen: Erkläre, wie eine indirekte Höhenmessung funktioniert, und begründe, unter welchen geometrischen Bedingungen das Verfahren gültig ist.
  6. Digitale Kontrolle: Vergleiche ein selbst berechnetes Ergebnis mit GeoGebra oder einem anderen digitalen Werkzeug. Bei einer Abweichung dokumentierst Du systematisch, wie Du die Fehlerquelle findest.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur Ergebnisse, sondern mathematische Entscheidungen sichtbar machst.

  1. Du kannst passende Darstellungen auswählen und miteinander verknüpfen.
  2. Du kannst quadratische Funktionen beschreiben, skizzieren und in Sachzusammenhängen deuten.
  3. Du kannst quadratische Gleichungen mit begründet gewählten Verfahren lösen.
  4. Du kannst Bruchgleichungen mit Definitionsmenge und Probe bearbeiten.
  5. Du kannst Kongruenz und Ähnlichkeit unterscheiden und mathematisch prüfen.
  6. Du kannst Strahlensätze in geeigneten Situationen anwenden.
  7. Du kannst Rechenwege fachsprachlich und nachvollziehbar darstellen.
  8. Du kannst Ergebnisse durch Probe, Schätzung, Graph oder Gegenrechnung kontrollieren.
  9. Du kannst digitale Ergebnisse kritisch bewerten und begründen.
  10. Du kannst mathematische Modelle auf ihre Grenzen prüfen.




OERs zum Thema

Dynamische Lernmedien:

Wikipedia – Quadratische Funktion:

Wikipedia – Strahlensatz:


Verknüpfte Lernbereiche


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