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M9 E - Fit für Mathematik 10

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M9 E - Fit für Mathematik 10



M9 E - Fit für Mathematik 10

Mini-Beschreibung: Sichere die tragenden Kompetenzen des gemeinsamen Standardraums 7/8/9 und bereite Dich strukturiert auf Mathematik 10 vor. Dieser aiMOOC richtet sich ausschließlich an Klasse 9, E-Niveau, Baden-Württemberg. Du wiederholst Funktionen, Gleichungen, Wurzeln, Pythagoras, Ähnlichkeit, Kreis, Körpergeometrie, Daten und Wahrscheinlichkeit. Am Ende erstellst Du ein persönliches Übergangsprofil und erhältst passende MOOCwiki-Lernempfehlungen.


Einleitung

Du arbeitest nicht nur auf richtige Ergebnisse hin. Auf dem E-Niveau sollst Du formal sicher herleiten, verallgemeinern, begründen, Gegenbeispiele prüfen und komplexere Modelle entwickeln. Deshalb gilt in diesem Kurs immer:

  1. Rechenweg: Zeige nachvollziehbare Zwischenschritte.
  2. Darstellung: Nutze Term, Tabelle, Graph, Skizze oder Diagramm passend zur Aufgabe.
  3. Begründung: Erkläre, warum Dein Verfahren funktioniert.
  4. Digitale Werkzeuge: Prüfe Ergebnisse aus Taschenrechner, GeoGebra oder KI durch Überschlag, Probe, Gegenbeispiel oder mathematische Argumente.

Datenschutz: Verwende in digitalen Aufgaben keine personenbezogenen Daten. KI-Ausgaben können Ideen liefern, ersetzen aber keinen mathematischen Beweis.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. Funktionen zwischen Term, Tabelle und Graph sicher wechseln und Parameterwirkungen begründen.
  2. lineare und ausgewählte quadratische Gleichungen strukturiert lösen und Lösungen prüfen.
  3. Quadratwurzeln vereinfachen, deuten und in geometrischen Zusammenhängen verwenden.
  4. den Satz des Pythagoras anwenden, umkehren und begründet mit Ähnlichkeit verknüpfen.
  5. Ähnlichkeit über Seitenverhältnisse und Winkel nachweisen.
  6. Umfang und Fläche des Kreises sicher modellieren.
  7. Volumen und Oberfläche von Zylinder und Kegel herleiten und vergleichen.
  8. Daten mit geeigneten Kennwerten und Diagrammen auswerten.
  9. mehrstufige Wahrscheinlichkeiten mit Baumdiagrammen oder Gegenereignissen bearbeiten.
  10. Deine Stärken und Lücken für Mathematik 10 begründet einschätzen.


Vorwissen-Check

Bearbeite zuerst ohne Hilfsmittel. Markiere jede Aufgabe mit sicher, fast sicher oder noch offen.

  1. Berechne 0,125⋅80.
  2. Ordne −2,5, −94, 0 und 4 auf einer Zahlengeraden.
  3. Vereinfache 1824.
  4. Löse 5x−7=18.
  5. Bestimme für f(x)=2x−3 den Wert f(4).
  6. Prüfe, ob ein Dreieck mit Seitenlängen 5, 12, 13 rechtwinklig ist.
  7. Berechne die Wahrscheinlichkeit für eine gerade Zahl beim fairen Würfel.


Dynamische Diagnose: Stellenwert, Bruch und Zahlengerade

Nutze die drei interaktiven Darstellungen nur dort, wo Du eine Unsicherheit feststellst.

Interaktives Stellenwertmodell:

Bewegliche Bruchdarstellung:

Dynamische Zahlengerade:

Prüffrage: Erkläre, warum 0,25=14 gilt, ohne Dich nur auf die Anzeige eines Werkzeugs zu berufen.


Funktionen sicher verbinden

Eine Funktion ordnet jedem zulässigen x-Wert genau einen y-Wert zu. Entscheidend ist, zwischen Term, Wertetabelle und Graph wechseln zu können.

Für lineare Funktionen gilt zum Beispiel:

f(x)=mx+b

Dabei ist m die Steigung und b der y-Achsenabschnitt.

Für eine quadratische Funktion in Scheitelpunktform:

f(x)=a(x−d)2+e

liegt der Scheitel bei S(d|e).


Interaktives Beispiel: Parameter einer Parabel

Verändere a, d und e. Formuliere drei allgemeine Aussagen.

Beispiel:

f(x)=−0,5(x−2)2+3

S(2|3)

Für die Nullstellen:

−0,5(x−2)2+3=0

(x−2)2=6

x=2±6


Übung mit Hilfestufen

Untersuche g(x)=2(x+1)2−8. Bestimme Scheitel, Symmetrieachse und Nullstellen. Begründe außerdem, warum der Graph nach oben geöffnet ist.

Hilfe 1: Vergleiche mit a(x−d)2+e.

Hilfe 2: Der Ausdruck (x+1)2 ist minimal für x=−1.

Hilfe 3: Setze g(x)=0 und forme zu (x+1)2=4 um.

Feedback: Erwartet werden S(−1|−8), Symmetrieachse x=−1, Nullstellen x=−3 und x=1. Die Öffnung folgt aus a=2>0.

Typischer Fehler: Aus (x+1)2=4 nur x+1=2 zu folgern. Es gilt x+1=±2.


Gleichungen formal sicher lösen

Äquivalenzumformungen verändern die Lösungsmenge nicht, wenn auf beiden Seiten dieselbe zulässige Operation ausgeführt wird.

Beispiel:

3(2x−5)+4=2(x+7)

6x−11=2x+14

4x=25

x=254

Probe: Setze x=254 in die Ausgangsgleichung ein.


Visueller Schritt-für-Schritt-Rechenweg

Schritt Rechnung
Klammern auflösen 6x−15+4=2x+14
Zusammenfassen 6x−11=2x+14
Variable isolieren 4x=25
Lösen x=254

E-Niveau-Frage: Begründe, warum das Teilen durch 4 hier äquivalent ist. Nenne ein Beispiel für eine Umformung, die eine Lösungsmenge verändern kann.


Übung mit Feedback

Löse und prüfe:

4(3x−2)−5=7x+12

Hilfe 1: Löse zuerst die Klammer auf.

Hilfe 2: Nach dem Zusammenfassen erhältst Du 12x−13=7x+12.

Feedback: 5x=25, also x=5. Die Probe muss beide Seiten auf denselben Wert führen.

Typischer Fehler: Beim Verteilen eines Minuszeichens oder Faktors nur den ersten Summanden zu verändern.


Wurzeln verstehen und prüfen

a bezeichnet für a≥0 die nichtnegative Zahl, deren Quadrat a ist.

Beispiel:

50=25⋅2=52

Die Wurzelspirale zeigt geometrisch Längen wie 2, 3 oder 5.


Wurzelgleichungen

Beispiel:

x+5=4

Quadrieren liefert:

x+5=16

x=11

Die Probe ist wichtig, weil Quadrieren bei komplizierteren Gleichungen Scheinlösungen erzeugen kann.


Übung: Gegenbeispiele prüfen

Entscheide jeweils und begründe:

  1. Gilt immer a+b=a+b?
  2. Gilt für a,b≥0 immer ab=a⋅b?
  3. Kann x=−3 über den reellen Zahlen eine Lösung haben?

Feedback: Die erste Aussage ist falsch. Ein Gegenbeispiel ist a=b=1: 2≠2. Die zweite Aussage gilt für nichtnegative reelle Zahlen. Die dritte Gleichung hat keine reelle Lösung.


Pythagoras und Ähnlichkeit verknüpfen

Im rechtwinkligen Dreieck gilt:

a2+b2=c2

Dabei ist c die Hypotenuse.

Beispiel:

62+82=36+64=100=102

Also hat ein Dreieck mit Katheten 6 und 8 die Hypotenuse 10.


Umkehrung und Begründung

Wenn für die längste Seite c eines Dreiecks gilt

a2+b2=c2,

dann ist das Dreieck rechtwinklig.

E-Niveau-Auftrag: Prüfe die Seitenlängen 7, 24, 25. Formuliere danach eine allgemeine Prüfroutine.


Ähnlichkeit

Ähnliche Figuren haben dieselbe Form. Entsprechende Winkel sind gleich und entsprechende Seiten stehen im gleichen Verhältnis.

Sind die Seiten eines Dreiecks 3,4,5 und ist der Streckfaktor k=1,5, dann erhält man:

4,5, 6, 7,5

Beweisidee: Die Seitenverhältnisse bleiben konstant:

4,53=64=7,55=1,5

Transfer: Erkläre, wie Ähnlichkeit für indirekte Höhenmessungen genutzt werden kann.


Kreis sicher modellieren

Für Radius r gilt:

U=2πr

A=πr2

Für r=3:

U=6π≈18,85

A=9π≈28,27


Interaktives Beispiel

Ein kreisförmiges Beet hat Durchmesser 8m. Bestimme Umfang und Fläche.

r=4m

U=8πm

A=16πm2

Prüfung: Warum muss bei der Flächenangabe die Einheit quadriert werden?

Typischer Fehler: Durchmesser und Radius zu verwechseln.


Körpergeometrie: vom Netz zum Modell

Beim Zylinder gilt:

V=πr2h

O=2πr2+2πrh

Beispiel mit r=2 und h=5:

V=20π

O=28π

Beim Kegel gilt:

V=13πr2h

Der Faktor 13 beschreibt, dass ein Kegel mit gleicher Grundfläche und Höhe ein Drittel des Zylindervolumens besitzt.


Faltbare und rotierbare 3D-Körper

Arbeitsauftrag: Falte beziehungsweise rotiere die Modelle digital. Erkläre anschließend, wo in den Formeln Grundfläche, Mantel und Höhe sichtbar werden.

E-Niveau-Transfer: Entwickle ein Modell für einen zylindrischen Behälter mit vorgegebenem Volumen. Untersuche, wie unterschiedliche Radien die benötigte Oberfläche beeinflussen.


Daten auswerten

Für die Datenreihe

4, 5, 5, 8, 8

gilt:

x¯=4+5+5+8+85=6

Median: 5

Spannweite:

8−4=4

Denkfrage: Welche Kennzahl reagiert besonders stark auf Ausreißer?


Diagramme kritisch prüfen

Ein Diagramm kann formal korrekt sein und trotzdem einen irreführenden Eindruck erzeugen, zum Beispiel durch eine abgeschnittene Achse.

Prüfroutine:

  1. Sind Achsen und Einheiten angegeben?
  2. Beginnt die Skala sinnvoll?
  3. Sind Klassenbreiten oder Kategorien vergleichbar?
  4. Passt das Diagramm zur Fragestellung?
  5. Stützen die Daten wirklich die behauptete Aussage?

Digitale Ergebnisse kritisch prüfen: Lass Dir von einem digitalen Werkzeug zwei Diagramme derselben Daten mit unterschiedlichen Achsenskalierungen erzeugen. Beschreibe, wie sich die Wirkung verändert.


Wahrscheinlichkeit strukturieren

Für Laplace-Experimente gilt:

P(E)=günstige Ergebnissemögliche Ergebnisse

Bei zwei fairen Würfeln gibt es 36 gleich wahrscheinliche geordnete Ergebnisse.

Für die Augensumme 7 gibt es sechs günstige Paare:

(1,6),(2,5),(3,4),(4,3),(5,2),(6,1)

Also:

P(Summe 7)=636=16


Simulation und Baumdiagramm

Bei mehrstufigen Zufallsversuchen hilft ein Baumdiagramm. Entlang eines Pfades werden Wahrscheinlichkeiten multipliziert; Wahrscheinlichkeiten verschiedener passender Pfade werden addiert.

Transfer: Vergleiche eine theoretische Wahrscheinlichkeit mit einer Simulation aus 100 und aus 10000 Versuchen. Begründe, warum die relative Häufigkeit nicht exakt gleich der theoretischen Wahrscheinlichkeit sein muss.


Vernetzte E-Niveau-Aufgabe

Eine zylindrische Regentonne hat Radius 0,4m und Höhe 1,2m. Der Wasserstand steigt gleichmäßig mit der Zeit.

  1. Berechne das maximale Volumen mit V=πr2h.
  2. Stelle den Wasserstand als lineare Funktion der Zeit dar, wenn die Tonne in 30 Minuten gleichmäßig bis oben gefüllt wird.
  3. Bestimme den Wasserstand nach 18 Minuten.
  4. Begründe, ob auch das Wasservolumen linear mit der Zeit wächst.
  5. Entwickle eine Gegenfrage: Was ändert sich, wenn der Behälter kegelförmig statt zylindrisch ist?

Ziel: Nicht nur rechnen, sondern Modellannahmen sichtbar machen.


Typische Fehler

  1. Vorzeichenfehler: Beim Umformen werden Minuszeichen übersehen.
  2. Quadratwurzel: a+b wird fälschlich aufgeteilt.
  3. Funktionen: Scheitelpunkt und y-Achsenabschnitt werden verwechselt.
  4. Pythagoras: Die längste Seite wird nicht als Hypotenuse erkannt.
  5. Ähnlichkeit: Nicht entsprechende Seiten werden ins Verhältnis gesetzt.
  6. Kreis: Radius und Durchmesser werden vertauscht.
  7. Körpergeometrie: Oberfläche und Volumen werden verwechselt.
  8. Statistik: Diagramme werden ohne Prüfung der Skala interpretiert.
  9. Wahrscheinlichkeit: Pfadregel und Summenregel werden vermischt.


Selbstkontrolle

Bewerte jede Aussage mit sicher, teilweise oder noch offen.

  1. Ich kann aus einem Funktionsterm zentrale Eigenschaften des Graphen ableiten.
  2. Ich kann Gleichungen mit nachvollziehbaren Äquivalenzumformungen lösen.
  3. Ich kann Wurzelregeln anwenden und falsche Verallgemeinerungen mit Gegenbeispielen widerlegen.
  4. Ich kann Pythagoras anwenden und die Umkehrung prüfen.
  5. Ich kann Ähnlichkeit über entsprechende Winkel und Seitenverhältnisse begründen.
  6. Ich kann Kreis- und Körperformeln in Sachkontexten verwenden.
  7. Ich kann Diagramme kritisch lesen.
  8. Ich kann mehrstufige Wahrscheinlichkeiten strukturieren.
  9. Ich kann digitale Ergebnisse unabhängig prüfen.
  10. Ich kann einen mathematischen Lösungsweg verständlich begründen.


Persönliches Übergangsprofil zu Mathematik 10

Fülle das Profil nach Abschluss aus.

Bereich Meine Einschätzung
Funktionen sicher / trainieren
Gleichungen sicher / trainieren
Wurzeln sicher / trainieren
Pythagoras und Ähnlichkeit sicher / trainieren
Kreis und Körper sicher / trainieren
Daten sicher / trainieren
Wahrscheinlichkeit sicher / trainieren
Begründungen und Beweise sicher / trainieren

Meine zwei stärksten Bereiche: ____________________

Meine zwei wichtigsten Trainingsbereiche: ____________________

Mein nächster konkreter Lernschritt: ____________________


MOOCwiki-Lernempfehlungen

  1. Wenn Funktionen noch unsicher sind: Lineare Funktionen, Quadratische Funktionen, Nullstellen.
  2. Wenn Gleichungen noch unsicher sind: Äquivalenzumformung, Lineare Gleichung, Quadratische Gleichung.
  3. Wenn Geometrie noch unsicher ist: Satz des Pythagoras, Ähnlichkeit, Kreis, Zylinder, Kegel.
  4. Wenn Daten und Wahrscheinlichkeit noch unsicher sind: Statistik, Diagramm, Baumdiagramm, Wahrscheinlichkeitsrechnung.
  5. Wenn Begründungen schwerfallen: Arbeite bei jeder Aufgabe mit dem Dreischritt Behauptung – Rechnung/Argument – Schluss.

Folgekurs: Mathematik 10 – Funktionen vertiefen, algebraische Verfahren ausbauen, geometrische Modelle vernetzen und anspruchsvollere Anwendungen begründen.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Aussage beschreibt den Scheitel von f(x)=2(x−3)2+1 korrekt? (Scheitel bei S 3|1) (!Scheitel bei S -3|1) (!Scheitel bei S 2|3) (!Scheitel bei S 1|3)




Welche Gleichung ist äquivalent zu 5x−10=20? (5x=30) (!5x=10) (!x-10=4) (!5x=20)




Welche Vereinfachung ist korrekt? (Quadratwurzel aus 72 ist 6 mal Quadratwurzel aus 2) (!Quadratwurzel aus 72 ist 8 mal Quadratwurzel aus 1) (!Quadratwurzel aus 72 ist 36) (!Quadratwurzel aus 72 ist 12 mal Quadratwurzel aus 2)




Wann darf der Satz des Pythagoras direkt verwendet werden? (In einem rechtwinkligen Dreieck) (!In jedem Dreieck) (!Nur in gleichseitigen Dreiecken) (!Nur in Vierecken)




Was bleibt bei ähnlichen Dreiecken gleich? (Entsprechende Winkel) (!Alle Seitenlängen) (!Der Flächeninhalt) (!Der Umfang)




Welche Formel gehört zur Kreisfläche? (A gleich Pi mal r Quadrat) (!A gleich 2 mal Pi mal r) (!A gleich Pi mal d) (!A gleich r mal d)




Welche Formel beschreibt das Volumen eines Zylinders? (V gleich Pi mal r Quadrat mal h) (!V gleich 2 mal Pi mal r mal h) (!V gleich Pi mal r mal h) (!V gleich ein Drittel mal Pi mal r Quadrat mal h)




Welche Kennzahl liegt bei einer sortierten Datenreihe in der Mitte? (Median) (!Spannweite) (!Maximum) (!Relative Häufigkeit)




Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für eine gerade Zahl bei einem fairen sechsseitigen Würfel? (Ein Halb) (!Ein Sechstel) (!Ein Drittel) (!Zwei Drittel)




Was ist beim Prüfen einer KI-Antwort in Mathematik besonders wichtig? (Rechenweg und Begründung unabhängig prüfen) (!Nur das Endergebnis übernehmen) (!Die längste Antwort auswählen) (!Auf eine Probe verzichten)





Memory

Scheitelpunkt Extrempunkt einer Parabel in Scheitelpunktform
Äquivalenzumformung Veränderung ohne Änderung der Lösungsmenge
Quadratwurzel Nichtnegative Zahl mit gegebenem Quadrat
Hypotenuse Seite gegenüber dem rechten Winkel
Streckfaktor Verhältnis entsprechender Seiten ähnlicher Figuren
Radius Strecke vom Kreismittelpunkt zum Rand
Zylinder Körper mit zwei parallelen Kreisflächen
Median Mittlerer Wert einer sortierten Datenreihe
Baumdiagramm Darstellung eines mehrstufigen Zufallsversuchs
Gegenbeispiel Beispiel zum Widerlegen einer allgemeinen Aussage





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Scheitelpunktform Quadratische Funktion
Äquivalenzumformung Gleichung
Hypotenuse Pythagoras
Streckfaktor Ähnlichkeit
Pfadregel Wahrscheinlichkeit





Kreuzworträtsel

Parabel Wie heißt der typische Graph einer quadratischen Funktion?
Median Welche Kennzahl ist der mittlere Wert einer sortierten Datenreihe?
Radius Wie heißt die Strecke vom Kreismittelpunkt zum Rand?
Zylinder Welcher Körper besitzt zwei parallele kreisförmige Grundflächen?
Hypotenuse Wie heißt die längste Seite im rechtwinkligen Dreieck?
Gegenbeispiel Womit kann eine allgemeine falsche Behauptung widerlegt werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine quadratische Funktion kann in der Scheitelpunktform ihren

direkt sichtbar machen. Beim Lösen von Gleichungen sollen nur zulässige

verwendet werden. Im rechtwinkligen Dreieck verbindet der Satz des

die Quadrate der Seitenlängen. Bei ähnlichen Figuren sind entsprechende Seiten durch einen konstanten

verknüpft. Die Kreisfläche wird mit

und dem Quadrat des Radius berechnet. Bei Daten beschreibt der

den mittleren Wert einer sortierten Reihe. In Baumdiagrammen werden Wahrscheinlichkeiten entlang eines Pfades

. Digitale Ergebnisse müssen durch Rechnung, Probe oder

kontrolliert werden.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Funktionsgraph: Zeichne zu f(x)=x2−4 eine Wertetabelle und einen Graphen. Markiere die Nullstellen.
  2. Gleichung: Erfinde eine lineare Gleichung mit der Lösung x=7 und zeige mindestens drei Umformungsschritte.
  3. Kreis: Fotografiere keinen realen Gegenstand, sondern skizziere einen kreisförmigen Alltagsgegenstand ohne personenbezogene Daten und berechne beispielhaft Umfang und Fläche.
  4. Wahrscheinlichkeit: Formuliere ein faires Würfelexperiment und berechne die theoretische Wahrscheinlichkeit eines selbst gewählten Ereignisses.


Standard

  1. Quadratische Funktion: Untersuche mit einem dynamischen Graphen, wie a, d und e in a(x−d)2+e wirken. Formuliere allgemeine Regeln.
  2. Pythagoras: Entwickle eine Sachaufgabe zu einer Diagonale, löse sie und prüfe die Plausibilität mit einer Skizze.
  3. Ähnlichkeit: Plane eine indirekte Höhenmessung über ähnliche Dreiecke. Erkläre benötigte Messgrößen und mögliche Fehler.
  4. Statistik: Erstelle zwei unterschiedliche Diagramme für dieselben fiktiven Daten und erläutere, welches die Daten sachgerechter darstellt.


Schwer

  1. Beweis: Erkläre einen Flächenbeweis des Satzes des Pythagoras anhand einer eigenen beschrifteten Skizze.
  2. Gegenbeispiel: Sammle drei scheinbar plausible, aber falsche mathematische Verallgemeinerungen und widerlege jede mit einem Gegenbeispiel.
  3. Modellierung: Entwickle ein Modell für einen zylindrischen Behälter mit festem Volumen und untersuche, wie sich die Oberfläche bei verändertem Radius verhält.
  4. Simulation: Vergleiche eine theoretische Wahrscheinlichkeit mit einer selbst durchgeführten digitalen Simulation. Erkläre Abweichungen und Grenzen des Modells.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Funktionen und Gleichungen: Eine Parabel beschreibt näherungsweise die Form eines Brückenbogens. Entwickle einen passenden Funktionsterm aus vorgegebenen Punkten und erkläre, wie Du Dein Modell kontrollierst.
  2. Pythagoras und Ähnlichkeit: Begründe, wie beide Themen bei indirekten Längenmessungen zusammenwirken können. Nutze mindestens eine Skizze und eine Gleichung.
  3. Kreis und Körper: Vergleiche zwei zylindrische Verpackungen mit gleichem Volumen. Entwickle Kriterien dafür, welche weniger Material benötigt.
  4. Datenkritik: Analysiere ein selbst erstelltes irreführendes Diagramm und überarbeite es so, dass die Aussage sachlich angemessen wird.
  5. Wahrscheinlichkeit: Entwickle ein zweistufiges Zufallsexperiment, berechne ein Ereignis theoretisch und erkläre, wie Du es simulativ prüfen würdest.
  6. Digitale Mathematik: Lass ein digitales Werkzeug eine Lösung erzeugen. Finde mindestens zwei unabhängige Wege, die Lösung mathematisch zu kontrollieren.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. Du stellst Lösungswege vollständig und nachvollziehbar dar.
  2. Du wechselst sicher zwischen Term, Tabelle, Graph, Skizze und Diagramm.
  3. Du verwendest mathematische Fachsprache und Einheiten korrekt.
  4. Du begründest Verfahren statt nur Ergebnisse anzugeben.
  5. Du kannst allgemeine Aussagen durch Beweise stützen oder durch Gegenbeispiele widerlegen.
  6. Du modellierst Sachsituationen und benennst Annahmen und Grenzen.
  7. Du prüfst digitale Ergebnisse durch Probe, Überschlag, Gegenrechnung oder logische Argumente.
  8. Du reflektierst Dein Übergangsprofil und leitest konkrete Lernschritte für Klasse 10 ab.




OERs zum Thema

Weitere freie Medien im Kurs: Die eingebundenen Wikimedia-Commons-Dateien besitzen jeweils eine eigene Dateibeschreibungsseite mit Urheber- und Lizenzangaben. Nutze diese Angaben bei Weiterverwendung.


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