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M8 M - Lineare Funktionen in technischen Anwendungen untersuchen

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M8 M - Lineare Funktionen in technischen Anwendungen untersuchen




M8 M - Lineare Funktionen in technischen Anwendungen untersuchen

Mini-Beschreibung: Du interpretierst lineare Mess- und Kalibrierzusammenhänge aus technischen und naturwissenschaftlichen Kontexten. Du rechnest zunehmend selbstständig, wechselst zwischen Tabelle, Graph und Funktionsgleichung und erklärst Deine Entscheidungen fachsprachlich.

Zielgruppe: Klasse 8, Mathematik, Baden-Württemberg, M-Niveau.

Datenschutz und Datenbasis: Alle Messwerte in diesem Kurs sind fiktiv oder offen zugänglich. Verwende in digitalen Werkzeugen keine personenbezogenen Daten.

Zwei lineare Graphen im Koordinatensystem
Zwei lineare Graphen im Koordinatensystem

Freies Medium: Jim.belk, Public Domain, Wikimedia Commons.


Kurzer Einstieg

Ein technischer Sensor liefert oft nicht direkt die gesuchte Größe. Stattdessen misst er zum Beispiel eine Spannung. Eine Kalibrierung ordnet dem Messsignal die passende physikalische Größe zu.

Für viele einfache Bereiche kann dieser Zusammenhang durch eine Gerade beschrieben werden:

y=mx+b

Dabei beschreibt m die Änderung pro Einheit und b den Startwert bei x=0.

Denkfrage: Ein Temperatursensor liefert bei 0∘C bereits 0,5V. Welche Rolle könnte dann der Wert 0,5 in einer linearen Funktion spielen?

Thermometer mit Celsius-Skala
Thermometer mit Celsius-Skala

Freies Medium: Werneuchen, Public Domain, Wikimedia Commons.


Lernziele

Nach diesem aiMOOC kannst Du:

  1. lineare Funktionen in technischen Messsituationen erkennen und als y=mx+b beschreiben.
  2. die Steigung mit m=ΔyΔx aus Tabelle oder zwei Punkten bestimmen und mit Einheit deuten.
  3. den y-Achsenabschnitt b als Startwert, Grundwert oder Offset interpretieren.
  4. zwischen Wertetabelle, Graph, Gleichung und Textbeschreibung wechseln.
  5. Mess- und Kalibrierdaten in einem passenden Bereich mit einem linearen Modell beschreiben.
  6. digitale Graphen und KI-Ausgaben kritisch prüfen und einen Rechenweg selbst begründen.


Vorwissen-Check

Bearbeite die vier Kurzfragen ohne Taschenrechner.

  1. Koordinatensystem: Wo liegt der Punkt (2|5)?
  2. Änderungsrate: Wenn y bei einer Erhöhung von x um 4 um 12 steigt, wie groß ist ΔyΔx?
  3. Einsetzen: Berechne f(3) für f(x)=2x+1.
  4. Einheiten: Welche Einheit hat eine Steigung, wenn x in Zentimetern und y in Volt gemessen wird?

Lösungen zum Vorwissen-Check

  1. Der Punkt liegt bei x=2 und y=5.
  2. 124=3.
  3. f(3)=2⋅3+1=7.
  4. Volt pro Zentimeter, also V/cm.


Kernidee: Was bedeutet eine lineare Messbeziehung?

Eine lineare Funktion hat die Form

f(x)=mx+b.

Steigung:

m=ΔyΔx

Sie beschreibt, wie stark sich der Messwert y ändert, wenn sich x um eine Einheit ändert.

Achsenabschnitt:

b=f(0)

In technischen Anwendungen ist b häufig ein Grundsignal oder ein Offset. Ein Offset bedeutet: Das Gerät zeigt bei Eingabe 0 nicht den Wert 0 an.

Sonderfall: Ist b=0, dann gilt f(x)=mx. Diese lineare Funktion ist zugleich proportional.

Gerade als Graph einer linearen Funktion
Gerade als Graph einer linearen Funktion

Freies Medium: Umbuktu, Public Domain, Wikimedia Commons.


Visuelle Schrittfolge: Von zwei Messpunkten zur Funktion

Gegeben sind die fiktiven Messpunkte

P1(10|0,70) und P2(30|1,10).

Schritt 1: Änderungen bestimmen

Δx=30−10=20

Δy=1,10−0,70=0,40

Schritt 2: Steigung berechnen

m=0,4020=0,02

Wenn x eine Temperatur in Grad Celsius und y eine Spannung in Volt ist, lautet die Einheit:

m=0,02V/∘C

Schritt 3: Achsenabschnitt bestimmen

Setze P1 in y=mx+b ein:

0,70=0,02⋅10+b

b=0,50

Schritt 4: Modell aufschreiben

U(T)=0,02T+0,50

Schritt 5: Bedeutung erklären

Pro zusätzlichem Grad Celsius steigt das Signal um 0,02V. Bei 0∘C liefert das fiktive Gerät 0,50V.


Wertetabelle und Graph zusammen lesen

Für das fiktive Sensormodell U(T)=0,02T+0,50 gilt:

Temperatur T in ∘C Spannung U in V
0 0,50
10 0,70
20 0,90
30 1,10
40 1,30

Beobachtung: Erhöht sich T um 10∘C, steigt U immer um 0,20V. Die konstante Änderungsrate ist das Kennzeichen des linearen Modells.


Dynamischer Graph: selbst prüfen

Öffne den Graphenrechner und gib nacheinander y=0,02x+0,5, y=0,04x+0,5 und y=0,02x+1 ein.

Prüfauftrag:

  1. Vergleiche zuerst die beiden Graphen mit gleichem b. Was verändert ein größeres m?
  2. Vergleiche dann die Graphen mit gleichem m. Was verändert ein größeres b?
  3. Prüfe Deine Beobachtung durch mindestens zwei selbst gewählte Eingabewerte.

Digitaler Check: Ein passend aussehender Graph ist noch kein Beweis. Kontrolliere mindestens einen Punkt durch Einsetzen in die Gleichung.


Technische Anwendung 1: Abstandssensor

Ein fiktiver Abstandssensor liefert im Bereich von 0 bis 100cm das Modell

U(d)=0,04d+0,20.

Interpretation:

  1. 0,04V/cm ist die Steigung. Je Zentimeter Abstand steigt das Signal um 0,04V.
  2. 0,20V ist der Offset bei d=0cm.
  3. Das Modell ist nur für den angegebenen Messbereich gedacht.

Beispiel: Für d=60cm:

U(60)=0,04⋅60+0,20=2,60V


Technische Anwendung 2: Kalibrierung

Eine Kalibrierung vergleicht bekannte Eingabewerte mit einem Messsignal. Aus den Paaren kann eine Zuordnung entstehen.

Schematische Kalibrierkurve
Schematische Kalibrierkurve

Freies Medium: Kkmurray, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 / GFDL. Die Grafik zeigt allgemein das Prinzip einer Kalibrierkurve; die Aufgabenwerte dieses Kurses sind unabhängig davon fiktiv.

Für einen fiktiven Lichtsensor werden folgende offenen Übungsdaten verwendet:

Beleuchtungswert x Sensorsignal y in V
0 0,30
20 1,10
40 1,90
60 2,70

Berechne die Steigung:

m=2,70−0,3060−0=2,4060=0,04

Da bei x=0 bereits y=0,30 gilt, ist

b=0,30.

Damit lautet das Modell:

y=0,04x+0,30

Fachsprachliche Deutung: Das Sensorsignal steigt pro Eingabeeinheit um 0,04V. Der Offset beträgt 0,30V.


Messskalen genau lesen

Thermometerskala
Thermometerskala

Freies Medium: Rrudzik, CC0, Wikimedia Commons.

Maßstabslineal
Maßstabslineal

Freies Medium: Tiia Monto, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.

Medienauftrag: Beschreibe bei beiden Bildern, welche Größe an einer Skala abgelesen wird. Erkläre außerdem, warum eine falsche Einheit eine mathematisch richtige Rechnung trotzdem fachlich unbrauchbar machen kann.


Videoimpulse

1. Steigung und y-Achsenabschnitt im Graphen

Arbeitsauftrag: Stoppe das Video nach dem ersten vollständigen Beispiel. Schreibe die Bedeutung von m und b in eigenen Worten auf.

2. Funktion aus Steigung und y-Achsenabschnitt aufstellen

Arbeitsauftrag: Übertrage die Methode auf f(x)=0,5x−2 und zeichne den Graphen auf Papier.

3. Sachaufgabe mit Wertetabelle

Arbeitsauftrag: Achte darauf, wie Informationen aus einem Sachtext in eine Tabelle übertragen werden. Nenne anschließend zwei Angaben, die Du bei einem technischen Messproblem immer mitnotieren solltest.


Interaktive Beispiele mit Hilfestufen und Feedback


Beispiel A: Funktion aus einer Tabelle bestimmen

Fiktive Kalibrierdaten:

Druck p in bar Signal U in V
1 0,8
3 1,6
5 2,4

Aufgabe: Bestimme die lineare Funktion U(p).

Hilfestufe 1: Wähle zwei Punkte und bilde ΔUΔp.

Hilfestufe 2: Mit (1|0,8) und (3|1,6) gilt m=1,6−0,83−1.

Lösung und Feedback: m=0,4V/bar. Setze 0,8=0,4⋅1+b. Daraus folgt b=0,4. Also U(p)=0,4p+0,4. Wenn Du nur m berechnet hast, fehlt noch der Offset.


Beispiel B: Messwert vorhersagen

Ein fiktiver Füllstandssensor wird beschrieben durch

U(h)=0,03h+0,20

für 0≤h≤120, wobei h in Zentimetern gemessen wird.

Aufgabe: Berechne das Signal bei h=80cm und erkläre die Bedeutung des Ergebnisses.

Hilfestufe 1: Setze h=80 in die Funktion ein.

Hilfestufe 2: U(80)=0,03⋅80+0,20.

Lösung und Feedback: U(80)=2,60V. Eine vollständige Antwort nennt Zahl, Einheit und Kontext: Bei einem Füllstand von 80cm liefert das fiktive Modell ein Signal von 2,60V.


Beispiel C: Rückwärts denken

Für einen fiktiven Temperatursensor gilt

U(T)=0,02T+0,50.

Gemessen werden 1,30V.

Aufgabe: Bestimme die zugehörige Temperatur.

Hilfestufe 1: Setze U(T)=1,30.

Hilfestufe 2: Löse 1,30=0,02T+0,50 nach T auf.

Lösung und Feedback: 0,80=0,02T, also T=40. Das Modell ordnet 1,30V der Temperatur 40∘C zu.


Darstellungen wechseln

Eine technische lineare Funktion kann in vier Formen vorkommen:

Darstellung Beispiel
Text Pro Zentimeter steigt das Signal um 0,04 V; Startsignal 0,20 V.
Gleichung U(d)=0,04d+0,20
Tabelle Wertepaare wie (0|0,20), (10|0,60)
Graph Gerade mit Steigung 0,04 und y-Achsenabschnitt 0,20.

M-Niveau-Auftrag: Wähle eine Darstellung als Startpunkt und überführe sie selbstständig in die drei anderen Darstellungen.


Typische Fehler

  1. Steigung: Zähler und Nenner werden vertauscht. Prüfe die Einheit von m.
  2. y-Achsenabschnitt: b wird mit einem beliebigen Tabellenwert verwechselt. Es gilt b=f(0).
  3. Einheit: Eine Zahl ohne Einheit wird als vollständige technische Antwort behandelt. Ergänze die passende Einheit.
  4. Messbereich: Das lineare Modell wird weit über den angegebenen Bereich hinaus verlängert. Formuliere nur im gültigen Bereich sichere Aussagen.
  5. Graph: Achsenskalierung oder Achsenbeschriftung werden nicht geprüft. Lies zuerst Größe und Einheit an beiden Achsen.
  6. Digitales Werkzeug: Ein Ergebnis wird ungeprüft übernommen. Rechne mindestens einen Wert von Hand nach.
  7. KI-Ausgabe: Eine plausible Erklärung wird mit einem Beweis verwechselt. Prüfe Rechnung, Einheiten und logische Begründung selbst.


Übungen


Übung 1: Offset erkennen

Ein fiktiver Sensor hat die Funktion y=1,5x+2.

  1. Bestimme m und b.
  2. Deute b als technischen Startwert.
  3. Berechne y für x=4.

Feedback: m=1,5, b=2, y(4)=8. Entscheidend ist, dass b der Wert bei x=0 ist.


Übung 2: Aus zwei Punkten

Gegeben sind A(2|1,1) und B(6|2,3).

  1. Berechne m.
  2. Bestimme b.
  3. Schreibe die Funktionsgleichung auf.

Hilfestufe: m=2,3−1,16−2.

Feedback: m=0,3. Mit 1,1=0,3⋅2+b folgt b=0,5. Also y=0,3x+0,5.


Übung 3: Modell beurteilen

Ein fiktiver Sensor liefert diese Werte:

x y
0 0,4
2 1,0
4 1,6
6 2,2
  1. Zeige rechnerisch, dass die Änderungsrate konstant ist.
  2. Bestimme die Funktionsgleichung.
  3. Erkläre, warum die Tabelle zu einem linearen Modell passt.

Feedback: Bei Δx=2 steigt y jeweils um 0,6. Damit ist m=0,3 und wegen y(0)=0,4 gilt y=0,3x+0,4.


Selbstkontrolle

Beantworte jede Aussage mit ja oder noch üben.

  1. Ich kann aus zwei Punkten die Steigung mit m=ΔyΔx berechnen.
  2. Ich kann die Einheit der Steigung nennen und deuten.
  3. Ich kann b aus Graph, Tabelle oder Gleichung bestimmen.
  4. Ich kann zwischen Text, Tabelle, Graph und Gleichung wechseln.
  5. Ich kann prüfen, ob ein Ergebnis im technischen Kontext sinnvoll ist.
  6. Ich kann erklären, warum ein digitaler Graph keine eigene rechnerische Begründung ersetzt.

Wenn Du bei mehr als zwei Punkten noch üben notierst, wiederhole zuerst die Beispiele A bis C.


Transfer

Ein fiktiver Wegsensor misst eine Spannung U. Zwei Kalibrierpunkte sind

(20mm|1,4V) und (80mm|3,8V).

Bearbeite ohne vorgegebene Zwischenfragen:

  1. Entwickle ein lineares Modell U(s).
  2. Erstelle eine Wertetabelle mit mindestens vier passenden Werten.
  3. Zeichne den Graphen mit sauber beschrifteten Achsen.
  4. Berechne die Spannung bei 50mm.
  5. Bestimme den Weg, der zu 3,0V gehört.
  6. Begründe, welche Aussagen aus dem Modell sicher sind und welche nur innerhalb des Kalibrierbereichs gelten.

Kontrollergebnis: m=3,8−1,480−20=0,04V/mm. Aus 1,4=0,04⋅20+b folgt b=0,6V. Also U(s)=0,04s+0,6. Bei 50mm gilt U=2,6V; zu 3,0V gehört s=60mm.


Kompetenzcheck

Du hast das M-Niveau erreicht, wenn Du die folgenden Aufgaben überwiegend selbstständig bewältigst:

  1. Aus einer technischen Tabelle die konstante Änderungsrate bestimmen.
  2. Aus zwei Messpunkten eine lineare Funktionsgleichung entwickeln.
  3. Steigung und Achsenabschnitt mit passenden Einheiten erklären.
  4. Einen linearen Graphen zeichnen und Messwerte ablesen.
  5. Zwischen Graph, Tabelle, Gleichung und Sachtext wechseln.
  6. Ein lineares Modell auf einen neuen technischen Kontext übertragen.
  7. Digitale Ergebnisse durch Rechnung und Plausibilitätsprüfung absichern.


Reflexion

  1. Welche Darstellung hilft Dir am meisten: Tabelle, Graph, Gleichung oder Text? Begründe.
  2. Wo hast Du heute selbstständig zwischen zwei Darstellungen gewechselt?
  3. Welcher typische Fehler könnte Dir bei technischen Messdaten passieren?
  4. Wie kannst Du eine KI-Antwort zu einer linearen Funktion überprüfen, ohne sie einfach zu glauben?


Folgekurs

Als nächster Schritt eignet sich ein Kurs zu linearen Gleichungssystemen oder zu linearem Modellieren mit mehreren Bedingungen. Dort vergleichst Du mehrere Geraden und bestimmst zum Beispiel Schnittpunkte als technische Gleichgewichtspunkte.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Form hat eine lineare Funktion? (y gleich m mal x plus b) (!y gleich m mal x Quadrat plus b) (!y gleich m geteilt durch x plus b) (!y gleich b hoch x)




Was beschreibt die Steigung in einer Messbeziehung? (Die Änderung des Ausgabewerts pro Einheit des Eingabewerts) (!Nur den Wert bei x gleich null) (!Die Beschriftung der y-Achse) (!Die Anzahl der Messpunkte)




Wie berechnet man die Steigung aus zwei Punkten? (m=Delta y durch Delta x) (!m=Delta x durch Delta y) (!m=Delta x plus Delta y) (!m=Delta x mal Delta y)




Was ist der y-Achsenabschnitt einer linearen Funktion? (Der Funktionswert bei x gleich null) (!Der größte Funktionswert) (!Die Steigung der Geraden) (!Der Abstand zweier Messpunkte)




Wann ist eine lineare Funktion zugleich proportional? (Wenn der y-Achsenabschnitt null ist) (!Wenn die Steigung null ist) (!Wenn nur ein Messpunkt vorliegt) (!Wenn alle Werte positiv sind)




Welche Einheit kann eine Sensorsteigung haben, wenn y in Volt und x in Zentimetern gemessen wird? (Volt pro Zentimeter) (!Zentimeter pro Voltquadrat) (!Nur Volt) (!Nur Zentimeter)




Was sollte bei einem digitalen Graphen zuerst geprüft werden? (Achsenbeschriftung und Skalierung) (!Die Hintergrundfarbe) (!Die Fenstergröße des Browsers) (!Die Anzahl der Menüs)




Warum darf ein lineares Modell nicht automatisch beliebig weit verlängert werden? (Der angegebene Messbereich kann begrenzt sein) (!Geraden haben immer nur zwei Punkte) (!Steigungen dürfen nicht positiv sein) (!Tabellen dürfen höchstens vier Zeilen haben)




Was bedeutet ein technischer Offset? (Ein von null verschiedener Ausgabewert bei Eingabe null) (!Eine negative x-Achse) (!Ein zufälliger Messpunkt) (!Eine Einheit ohne Zahl)




Wie prüfst Du eine KI-Ausgabe zu einer linearen Funktion sinnvoll? (Rechenweg Einheiten und Ergebnis selbst kontrollieren) (!Die Ausgabe unverändert übernehmen) (!Nur auf die Länge der Antwort achten) (!Alle Einheiten entfernen)





Memory

Steigung Änderung pro Eingabeeinheit
Achsenabschnitt Funktionswert bei Eingabe null
Offset Grundsignal bei Nullwert
Kalibrierung Zuordnung zwischen Referenzwert und Messsignal
Wertetabelle geordnete Paare von Eingabe und Ausgabe
Messbereich Bereich gültiger Modellanwendung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Steigung Änderung pro Einheit
Achsenabschnitt Startwert der Geraden
Kalibrierung Zuordnung von Referenz und Signal
Graph Gerade im Koordinatensystem
Messbereich Bereich für sinnvolle Modellnutzung






Kreuzworträtsel

Steigung Wie heißt die konstante Änderungsrate einer linearen Funktion?
Achsenabschnitt Wie heißt der Wert, an dem die Gerade die y-Achse schneidet?
Gerade Welche geometrische Form hat der Graph einer linearen Funktion?
Messwert Wie nennt man einen bei einer Messung erhaltenen Zahlenwert?
Kalibrierung Wie heißt die Zuordnung von Referenzwerten zu Messsignalen?
Wertetabelle Wie heißt eine tabellarische Darstellung von Eingabe-Ausgabe-Paaren?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Eine lineare Funktion hat die Form

. Die Steigung wird aus zwei Punkten mit

bestimmt. Der Wert bei x gleich null heißt

. In technischen Anwendungen kann dieser Startwert ein

sein. Eine konstante Änderungsrate führt im Koordinatensystem zu einer

. Die Einheit der Steigung entsteht aus Ausgabegröße pro

. Ein lineares Modell soll nur im angegebenen

sicher verwendet werden. Digitale Ergebnisse werden durch eigene Rechnung und eine

kontrolliert.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Skalen lesen: Fotografiere keine Personen. Suche stattdessen zuhause oder in der Schule eine unkritische Messskala an einem Gegenstand, notiere Größe und Einheit und beschreibe, wie man sie abliest.
  2. Wertetabelle: Erfinde vier lineare Messwerte zu einer technischen Größe und kontrolliere, ob die Änderungsrate konstant ist.
  3. Graph zeichnen: Zeichne zu y=0,5x+1 eine Wertetabelle und einen sauber beschrifteten Graphen.
  4. Offset erklären: Formuliere ein technisches Beispiel, in dem ein von null verschiedener Startwert sinnvoll ist.


Standard

  1. Kalibrierung: Entwickle für einen fiktiven Sensor zwei Kalibrierpunkte und bestimme daraus eine lineare Funktion mit Einheit.
  2. Darstellungswechsel: Erstelle zu einer linearen Funktion einen Text, eine Tabelle, einen Graphen und eine Gleichung.
  3. Fehleranalyse: Erfinde eine falsche Lösung zur Steigungsberechnung und erkläre genau, wo der Fehler liegt.
  4. Digitaler Graph: Vergleiche zwei lineare Funktionen in GeoGebra und dokumentiere, wie sich eine Veränderung von m und b auswirkt.


Schwer

  1. Messbereich: Entwirf ein fiktives Sensormodell mit begrenztem Messbereich und begründe, warum Aussagen außerhalb dieses Bereichs unsicher sind.
  2. Rückwärtsaufgabe: Erstelle eine technische Aufgabe, bei der aus einem Messsignal die Eingabegröße berechnet werden muss, und gib einen vollständigen Lösungsweg an.
  3. Modellvergleich: Erstelle zwei verschiedene lineare Kalibrierfunktionen für denselben Eingabebereich und vergleiche Steigung, Offset und praktische Bedeutung.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo ohne personenbezogene Daten. Zeige an einem fiktiven Messbeispiel, wie aus zwei Punkten m, b und die Funktion entstehen.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Modell entwickeln: Ein fiktiver Sensor liefert die Punkte (5|1,2) und (15|2,7). Entwickle eine lineare Funktion, begründe jeden Rechenschritt und deute beide Parameter mit Einheiten.
  2. Darstellungen vergleichen: Erkläre, welche Information in Tabelle, Graph und Gleichung jeweils besonders leicht erkannt werden kann. Nutze ein selbst gewähltes lineares Beispiel.
  3. Fehler bewerten: Eine Person behauptet, bei y=0,4x+1,5 sei 1,5 die Steigung. Widerlege die Aussage fachsprachlich und grafisch.
  4. Transfer: Übertrage das Vorgehen der Sensorkalibrierung auf eine fiktive Längenkorrektur Lkorr=mLmess+b. Erkläre die Bedeutung von m und b.
  5. Digital prüfen: Lass ein digitales Werkzeug einen Graphen erzeugen. Prüfe anschließend zwei Punkte rechnerisch, kontrolliere Einheiten und nenne eine Grenze der digitalen Darstellung.
  6. Modellgrenze: Begründe, warum ein linearer Zusammenhang innerhalb eines Messbereichs sinnvoll sein kann, ohne außerhalb dieses Bereichs gültig sein zu müssen.




Lernnachweis

Für einen gelungenen Lernnachweis solltest Du zeigen:

  1. eine korrekte Funktionsgleichung aus Messdaten.
  2. einen nachvollziehbaren Rechenweg für m und b.
  3. passende Einheiten bei Messwerten und Steigung.
  4. einen Wechsel zwischen Tabelle, Graph, Gleichung und Text.
  5. eine fachsprachliche Interpretation von Steigung, Offset und Messbereich.
  6. eine Plausibilitätsprüfung eines digitalen Ergebnisses.
  7. eine kurze Begründung, warum das verwendete Modell im angegebenen Bereich sinnvoll ist.




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