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M8 E - Einen persönlichen Mathematik-Lernweg Klasse 8 steuern

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M8 E - Einen persönlichen Mathematik-Lernweg Klasse 8 steuern



M8 E - Einen persönlichen Mathematik-Lernweg Klasse 8 steuern

Mini-Beschreibung: Plane aus Diagnose, Rückmeldung und persönlichen Zielen einen begründeten Lernpfad. Nutze Kompetenzprofile, Fortschrittsdiagramme, Wiederholungsintervalle und Transferaufgaben. Prüfe regelmäßig, ob Deine Lernstrategie tatsächlich wirkt.

Zielgruppe: Klasse 8, Mathematik, Baden-Württemberg, E-Niveau.


Einleitung

Ein guter Mathematik-Lernweg ist kein starrer Stundenplan. Du steuerst ihn als Kreislauf:

Diagnose → Ziel → Strategie → Üben → Transfer → Rückmeldung → neue Entscheidung

Im E-Niveau arbeitest Du zunehmend selbstständig: Du untersuchst Muster, verallgemeinerst, begründest, suchst Gegenbeispiele und modellierst mehrschrittige Situationen.

Für Klasse 8 orientiert sich dieser aiMOOC am gemeinsamen Bildungsplan Mathematik der Sekundarstufe I Baden-Württemberg. Die Aufgaben verbinden insbesondere Zahl – Variable – Operation, Messen, Raum und Form, Funktionaler Zusammenhang sowie Daten und Zufall mit mathematischem Argumentieren, Problemlösen, Modellieren und dem kritischen Einsatz digitaler Werkzeuge.

Wichtig: Digitale Werkzeuge und KI können Vermutungen, Darstellungen und Kontrollen unterstützen. Sie ersetzen keine mathematische Begründung und keinen Beweis.


Lernziele

Du kannst … Woran Du es erkennst
Deinen Lernstand diagnostizieren Du benennst Stärken, Unsicherheiten und Fehlertypen.
ein überprüfbares Ziel setzen Das Ziel enthält Thema, Anspruch und Kontrollaufgabe.
einen Lernpfad begründen Du erklärst, warum Deine Strategie zu Deiner Diagnose passt.
Fortschritt darstellen Du führst ein Kompetenzprofil und ein kleines Fortschrittsdiagramm.
Wiederholungen planen Du vergrößerst oder verkleinerst Intervalle nach Deinen Ergebnissen.
Transfer leisten Du löst neue, mehrschrittige Aufgaben und begründest Deinen Weg.
digitale Ergebnisse prüfen Du verwendest Probe, Plausibilität, Gegenbeispiel oder zweite Darstellung.


Der Lernkreislauf

Phase Leitfrage
Diagnose Was kann ich schon selbstständig?
Ziel Was möchte ich als Nächstes sicher können?
Strategie Welche Methode passt zu meinem Fehlertyp?
Üben Welche Aufgaben liefern aussagekräftiges Feedback?
Transfer Funktioniert mein Wissen auch in einem neuen Kontext?
Prüfen Zeigt mein Ergebnis echten Fortschritt?
Anpassen Behalte ich die Strategie oder ändere ich sie?


Orientierung am E-Niveau

E-Niveau bedeutet hier nicht nur „schwierigere Zahlen“. Entscheidend sind Selbstständigkeit, Vernetzung und Begründung.

Tätigkeit E-Niveau
Untersuchen Muster systematisch prüfen
Verallgemeinern aus Beispielen eine allgemeine Aussage entwickeln
Begründen Rechenschritte und Schlussfolgerungen nachvollziehbar absichern
Gegenbeispiel eine falsche allgemeine Behauptung gezielt widerlegen
Modellieren mehrere Schritte, Annahmen und Rückkontrollen verbinden

Quelle zur curricularen Orientierung: Gemeinsamer Bildungsplan Sekundarstufe I Mathematik Baden-Württemberg


Vorwissen-Check

Bearbeite die fünf Mini-Aufgaben zunächst ohne Hilfsmittel. Markiere anschließend nur für Dich: sicher, mit Hilfe oder noch unsicher.

Feld Diagnoseaufgabe
Term und Gleichung Löse 3(x−2)=2x+5 und führe eine Probe durch.
Funktion Beschreibe bei f(x)=1.5x−2 die Bedeutung von Steigung und Achsenabschnitt.
Geometrie Prüfe, ob ein Dreieck mit Seiten 6, 8 und 10 rechtwinklig ist.
Prozent Bestimme 15% von 240 und erkläre Deinen Rechenweg.
Daten Erkläre, warum ein einzelner Mittelwert eine Datenmenge nicht vollständig beschreibt.

Diagnose-Regel: Eine Aufgabe gilt erst als sicher, wenn Du Rechenweg, Darstellung und Begründung nachvollziehbar angeben kannst.


Kompetenzprofil anlegen

Nutze die Stufen nur als Lerninformation, nicht als Note.

Stufe Bedeutung
0 noch nicht tragfähig
1 mit Hinweis lösbar
2 selbstständig lösbar
3 selbstständig, begründet und auf Neues übertragbar

Beispiel für ein anonymes Kompetenzprofil:

Bereich Start Nächster Schritt
Gleichungen 1 Umformungen begründen
Funktionen 2 Steigung im Sachkontext deuten
Geometrie 3 Gegenbeispiel finden
Prozent 2 mehrschrittig modellieren
Daten 1 Aussagen kritisch prüfen

Datenschutz: Speichere in digitalen Werkzeugen keine Klarnamen, Adressen, E-Mail-Adressen, Notenlisten oder andere personenbezogene Daten. Ein anonymer Lerncode genügt.


Einen persönlichen Lernpfad planen


Schritt 1: Diagnose in eine Lernfrage übersetzen

Schreibe nicht: „Ich bin schlecht in Gleichungen.“

Schreibe genauer: „Ich löse einfache Gleichungen, verliere aber bei Klammern und Vorzeichen die Kontrolle.“

Aus einer präzisen Diagnose entsteht ein überprüfbares Ziel:

Zielbeispiel: „Ich löse Gleichungen mit Klammern selbstständig, begründe jeden Äquivalenzschritt und prüfe die Lösung durch Einsetzen.“


Schritt 2: Eine passende Strategie wählen

Diagnose Passende Strategie
Vorzeichenfehler langsamere Zwischenschritte und Probe
Begriff unklar visuelles Modell und eigenes Beispiel
Verfahren vergessen kurze Wiederholung mit wachsendem Intervall
Transfer scheitert neue Sachkontexte statt weiterer Routineaufgaben
Begründung fehlt „Warum gilt dieser Schritt?“ schriftlich beantworten


Schritt 3: Einen Lernpfad begründen

Ein Lernpfad ist gut begründet, wenn die Reihenfolge zu Deiner Diagnose passt.

Beispiel:

Diagnose: Gleichungen mit Klammern noch unsicher → Modell: Term mit Algebra Tiles darstellen → Rechenweg: Äquivalenzumformungen Schritt für Schritt → Probe: Lösung einsetzen → Transfer: Sachproblem als Gleichung modellieren → Wiederholung: später erneut ohne Vorlage lösen

Visuelle Idee: Ein Gleichungsmodell zeigt, dass auf beiden Seiten dieselbe Veränderung vorgenommen werden muss.


Interaktives Beispiel 1: Gleichungen

Löse:

3(x−2)=2x+5

Schritt Rechnung Begründung
Ausgang 3(x−2)=2x+5 Klammer zuerst auflösen
Ausmultiplizieren 3x−6=2x+5 Distributivgesetz
Variable bündeln x−6=5 auf beiden Seiten 2x abziehen
Konstante entfernen x=11 auf beiden Seiten 6 addieren
Probe 3(11−2)=27 und 2⋅11+5=27 beide Seiten stimmen überein

Hilfe 1

Markiere zuerst die Klammer und die Terme mit x.

Hilfe 2

Nutze a(b−c)=ab−ac.

Feedback

Wenn Du x=11 erhältst, ist die Probe entscheidend. Wenn die Probe scheitert, suche den ersten Schritt, an dem linke und rechte Seite nicht mehr äquivalent sind.


Interaktives Termmodell

Nutze ein digitales Algebra-Werkzeug und prüfe, wie sich Terme verändern.

Auftrag: Vergleiche 3(x−2) und 3x−6. Teste mehrere Werte für x. Formuliere anschließend eine allgemeine Begründung mit dem Distributivgesetz.


Interaktives Beispiel 2: Lineare Funktionen

Bei

f(x)=mx+b

beschreibt m die Steigung und b den Schnittpunkt mit der y-Achse.

Untersuche: f(x)=1.5x−2

  1. Verändere die Steigung von 1.5 auf −1.5.
  2. Verändere danach nur b.
  3. Beschreibe, was sich am Graphen jeweils ändert.
  4. Finde eine Verallgemeinerung.

Selbstkontrolle: Eine Beschreibung wie „die Gerade geht anders“ reicht im E-Niveau nicht. Nutze Fachbegriffe und begründe die Wirkung von m und b.


Fortschrittsdiagramm mit Funktionen

Trage Deine Lernstufe pro Woche als Punkt ein, zum Beispiel

(1,1), (2,2), (3,2), (4,3).

Die erste Koordinate steht für den Messzeitpunkt, die zweite für Deine Kompetenzstufe.

Wichtig: Ein steigender Graph allein beweist keinen Lernfortschritt. Prüfe, ob die Aufgaben vergleichbar anspruchsvoll sind und ob auch Transfer gelingt.


Interaktives Beispiel 3: Geometrie und Begründung

Für ein rechtwinkliges Dreieck gilt:

a2+b2=c2

Für a=6, b=8 und c=10:

62+82=36+64=100=102

E-Auftrag: Erkläre nicht nur die Rechnung. Beschreibe, warum die Flächenumordnung in der Animation eine Begründung für a2+b2=c2 liefert.


Dynamische Geometrie

Untersuchung: Konstruiere ein rechtwinkliges Dreieck. Verändere die Seitenlängen und prüfe die Quadrate über den Seiten. Formuliere eine Vermutung und begründe sie.


Wiederholungsintervalle steuern

Nur noch einmal lesen ist meist keine aussagekräftige Lernkontrolle. Hole Wissen aktiv aus dem Gedächtnis und vergrößere Abstände, wenn es sicher bleibt.

Ein möglicher Startplan ist:

Zeitpunkt Aktivität
direkt Aufgabe ohne Vorlage erneut lösen
nächster Tag kurze Abrufaufgabe
nach wenigen Tagen gemischte Aufgabe
nach etwa einer Woche Transferaufgabe
später Kontrollaufgabe ohne Hinweis

Die Abstände sind kein starres Rezept. Wenn Du scheiterst, verkürze das nächste Intervall. Wenn Du mehrfach sicher und begründet löst, kannst Du es vergrößern.


Ein mathematisches Intervall-Protokoll

Notiere nur Lerninformationen:

Thema Abruf Transfer
Gleichungen mit Hilfe noch offen
lineare Funktion sicher sicher
Pythagoras sicher Begründung nacharbeiten

Frage danach: Hat die gewählte Strategie den nächsten Abruf oder Transfer verbessert?


Übungen mit Hilfestufen und Feedback


Übung A: Gleichung verallgemeinern

Untersuche

a(x−b)=ax−ab.

Aufgabe: Begründe die Gleichheit für allgemeine Werte und prüfe sie an zwei selbst gewählten Zahlenbeispielen.

Hilfe 1

Nutze das Distributivgesetz.

Hilfe 2

Setze zum Beispiel konkrete Werte für a, b und x ein und vergleiche beide Seiten.

Feedback

Zahlenbeispiele stützen eine Vermutung, ersetzen aber die allgemeine Begründung nicht.


Übung B: Gegenbeispiel

Behauptung: „Wenn zwei Geraden positive Steigungen haben, schneiden sie sich immer.“

Aufgabe: Finde ein Gegenbeispiel.

Hilfe

Denke an zwei Geraden mit gleicher positiver Steigung und verschiedenen y-Achsenabschnitten.

Feedback

Zum Beispiel sind f(x)=2x+1 und g(x)=2x−3 parallel. Damit ist die Behauptung widerlegt.


Übung C: Mehrschrittig modellieren

Ein rechteckiger Bildschirm ist 48cm breit und 27cm hoch.

Aufgabe: Bestimme seine Diagonale. Erkläre, warum Dein mathematisches Modell passt, und runde erst am Ende.

Hilfe 1

Breite, Höhe und Diagonale bilden ein rechtwinkliges Dreieck.

Hilfe 2

Nutze d=482+272.

Feedback

Zum Modell gehört auch die Einheit und eine Plausibilitätsprüfung: Die Diagonale muss länger als jede einzelne Seite sein.


Typische Fehler

Fehler Reparatur
viele Routineaufgaben, kein Transfer früher eine neue Anwendung einbauen
nur richtig oder falsch betrachten Fehlertyp bestimmen
Rechenweg überspringen kritische Zwischenschritte sichtbar machen
digitale Lösung übernehmen Probe, Gegenrechnung oder Begründung ergänzen
Strategie trotz Stillstand beibehalten Methode gezielt wechseln
zu früh wiederholen Abstand vergrößern und aktiven Abruf nutzen


Selbstkontrolle

Prüfe bei jeder wichtigen Aufgabe vier Ebenen:

Ebene Kontrollfrage
Ergebnis Ist das Resultat rechnerisch korrekt?
Rechenweg Sind die Umformungen zulässig?
Darstellung Passt Graph, Tabelle, Term oder Skizze zur Situation?
Begründung Kann ich erklären, warum mein Weg funktioniert?

Bei digitalen Ergebnissen kommt hinzu:

Kann ich das Ergebnis unabhängig überprüfen?

Eine KI-Antwort kann überzeugend formuliert und trotzdem mathematisch falsch sein. Ein Beweis bleibt ein mathematisches Argument, nicht die bloße Aussage eines Tools.


Transfer

Wähle eine Aufgabe, die nicht genau wie Deine Übungsaufgaben aussieht.

Transferaufgabe: Ein Lieferdienst verlangt eine feste Grundgebühr und zusätzlich einen Preis pro Kilometer. Aus zwei Rechnungen sollst Du ein lineares Modell entwickeln, die Parameter begründen, einen unbekannten Preis berechnen und anschließend prüfen, in welchem Bereich das Modell sinnvoll ist.

E-Erweiterung: Finde eine reale Situation, in der ein lineares Modell zunächst plausibel wirkt, aber bei großen Werten scheitert. Begründe die Grenze des Modells.


Kompetenzcheck

Beantworte zu einem selbst gewählten Klasse-8-Thema:

Check Ja / noch nicht
Ich löse eine Standardaufgabe selbstständig.
Ich erkläre meinen Rechenweg.
Ich nutze eine zweite Darstellung.
Ich löse eine neue Transferaufgabe.
Ich finde oder prüfe ein Gegenbeispiel.
Ich kontrolliere ein digitales Ergebnis unabhängig.
Ich kann begründen, ob meine Lernstrategie wirkt.

Entscheidung: Wenn nur Routine gelingt, brauchst Du nicht automatisch mehr Aufgaben derselben Sorte. Ändere gezielt die Lernaktivität.


Reflexion

Vervollständige nach einem Lernzyklus drei Sätze:

Meine Diagnose war …

Die gewählte Strategie hat gewirkt / nicht gewirkt, weil …

Mein nächster mathematischer Lernschritt ist …

Miss Erfolg nicht nur an der Zahl bearbeiteter Aufgaben. Entscheidend ist, ob Du später selbstständig, begründet und in neuen Situationen handeln kannst.


Folgekurs

Wenn Dein Lernpfad funktioniert, arbeite als Nächstes an einem thematischen E-Niveau-Modul und übertrage dieselbe Steuerung auf ein konkretes Inhaltsfeld:

M8 E - Terme und Gleichungen untersuchen und begründen M8 E - Lineare Funktionen modellieren und analysieren M8 E - Geometrische Zusammenhänge untersuchen und beweisen M8 E - Daten kritisch analysieren und modellieren


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wozu dient eine Diagnose am Anfang eines persönlichen Lernwegs? (Sie zeigt, welcher nächste Lernschritt begründet sinnvoll ist.) (!Sie ersetzt jede spätere Kontrolle.) (!Sie bestimmt automatisch eine Schulnote.) (!Sie soll möglichst viele Aufgaben enthalten.)




Wann ist ein Lernziel besonders gut überprüfbar? (Wenn klar ist, was Du selbstständig können und womit Du es prüfen willst.) (!Wenn es nur lautet mehr Mathematik zu lernen.) (!Wenn es keine Kontrollaufgabe enthält.) (!Wenn es ausschließlich eine Zeitangabe enthält.)




Was zeigt ein erfolgreicher Transfer am besten? (Du kannst Wissen in einer neuen Situation passend anwenden und begründen.) (!Du hast dieselbe Aufgabe mehrfach abgeschrieben.) (!Du erkennst eine bekannte Zahl wieder.) (!Du hast die Musterlösung auswendig gelernt.)




Wie prüfst Du die Lösung einer Gleichung besonders direkt? (Du setzt die gefundene Zahl in die Ausgangsgleichung ein.) (!Du rundest die Lösung.) (!Du zeichnest irgendeinen Graphen.) (!Du vertauschst beide Seiten.)




Was beschreibt bei einer linearen Funktion die Steigung? (Die Änderung von y im Verhältnis zur Änderung von x.) (!Nur den Schnittpunkt mit der y-Achse.) (!Die Länge der x-Achse.) (!Die Anzahl der eingezeichneten Punkte.)




Wie solltest Du Wiederholungsintervalle steuern? (Du passt sie an Deine späteren Abruf- und Transferergebnisse an.) (!Du wiederholst immer nach exakt derselben Minute.) (!Du wiederholst nur direkt nach dem Lernen.) (!Du verzichtest auf spätere Kontrollen.)




Wozu dient ein Gegenbeispiel? (Es widerlegt eine allgemeine Behauptung durch einen passenden Einzelfall.) (!Es beweist jede Vermutung.) (!Es ersetzt eine Definition.) (!Es macht eine Rechnung automatisch richtig.)




Wann ist eine digitale Mathematik-Ausgabe vertrauenswürdiger? (Wenn Du sie durch Rechnung, Probe, Darstellung oder Begründung unabhängig geprüft hast.) (!Wenn sie sehr schnell erscheint.) (!Wenn sie lang formuliert ist.) (!Wenn sie von einer KI stammt.)




Was gehört zu einem guten E-Niveau-Lernweg? (Selbstständig untersuchen, verallgemeinern, begründen und transferieren.) (!Nur möglichst viele leichte Aufgaben lösen.) (!Rechenwege grundsätzlich weglassen.) (!Nur Ergebnisse auswendig lernen.)




Welche Angabe solltest Du in einem digitalen Lernprotokoll vermeiden? (Personenbezogene Daten wie Klarnamen und private Kontaktdaten.) (!Das bearbeitete Mathematikthema.) (!Den nächsten anonymen Lernschritt.) (!Die Information sicher oder noch unsicher.)





Memory

Diagnose Ausgangslage
Lernziel Sollzustand
Intervall Wiederholungspause
Transfer Neukontext
Gegenbeispiel Widerlegung
Feedback Rückmeldung
Begründung Nachvollziehbarkeit
Fortschritt Veränderung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Lernsteuerung
Fehlerhäufung Strategie wechseln
sicherer Abruf Abstand vergrößern
unsicherer Transfer neue Anwendung üben
digitale Lösung unabhängig prüfen
allgemeine Behauptung Gegenbeispiel suchen





Kreuzworträtsel

Diagnose Wie heißt die systematische Bestimmung Deiner Ausgangslage?
Transfer Wie heißt das Anwenden von Wissen in einem neuen Kontext?
Feedback Wie heißt eine Rückmeldung, die den nächsten Lernschritt unterstützt?
Intervall Wie heißt der zeitliche Abstand zwischen zwei Wiederholungen?
Strategie Wie heißt ein planvolles Vorgehen beim Lernen?
Gegenbeispiel Womit kann eine allgemeine Behauptung widerlegt werden?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Am Beginn eines persönlichen Lernwegs steht eine

. Ein überprüfbares

beschreibt, was Du als Nächstes selbstständig können willst. Die gewählte

sollte zu Deinem Fehlertyp passen. Bei einer Wiederholung holst Du Wissen möglichst aktiv aus dem

. Ein wachsender zeitlicher Abstand heißt

. Eine neue Anwendung prüft den

. Ein allgemeiner Satz kann durch ein passendes

widerlegt werden. Eine mathematische Lösung wird durch eine

kontrollierbarer. Digitale Ergebnisse benötigen eine unabhängige

. Ein KI-Text ersetzt keinen mathematischen

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Lernziel formulieren: Formuliere zu einem aktuellen Mathematikthema ein Ziel, das Du mit einer konkreten Kontrollaufgabe überprüfen kannst.
  2. Fehleranalyse: Nimm drei eigene Fehler aus Übungsaufgaben und ordne sie Fehlertypen wie Vorzeichen, Begriff, Verfahren oder Modellierung zu.
  3. Kompetenzprofil: Erstelle anonym ein Profil mit den Stufen 0 bis 3 und notiere zu jedem Bereich genau einen nächsten Schritt.
  4. Wiederholungsplan: Entwirf für ein Thema einen zweiwöchigen Abrufplan und begründe, wann Du die Abstände verändern würdest.


Standard

  1. Fortschrittsdiagramm: Trage mehrere Messzeitpunkte in GeoGebra ein und erkläre, welche Aussage das Diagramm erlaubt und welche nicht.
  2. Strategievergleich: Bearbeite zwei vergleichbare Aufgabensätze mit zwei unterschiedlichen Lernstrategien und vergleiche den späteren Transfer.
  3. Digitaler Check: Lass ein digitales Werkzeug eine Lösung erzeugen und prüfe sie mit einer unabhängigen Methode. Dokumentiere gefundene Grenzen.
  4. Erklärvideo: Produziere ein kurzes Video, in dem Du einen Rechenweg mit Probe und Begründung sichtbar machst. Verwende keine personenbezogenen Daten.


Schwer

  1. Gegenbeispiel-Projekt: Sammle fünf mathematische Behauptungen aus Klasse 8, entscheide, welche falsch sind, und konstruiere passende Gegenbeispiele.
  2. Modellierungsprojekt: Entwickle aus einer Alltagssituation ein mehrschrittiges mathematisches Modell, prüfe Annahmen und diskutiere die Grenzen.
  3. Lernexperiment: Vergleiche über mehrere Wochen zwei Wiederholungsintervalle anhand gleich anspruchsvoller Kontroll- und Transferaufgaben.
  4. Lernpfad begründen: Erstelle einen vollständigen persönlichen Lernpfad aus Diagnose, Ziel, Strategie, Wiederholung, Transfer und Reflexion und verteidige jede Entscheidung mathematisch oder lernlogisch.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Strategiewechsel begründen: Du löst Routinegleichungen sicher, scheiterst aber bei Sachaufgaben. Begründe, welche Lernstrategie Du ändern würdest und warum.
  2. Fortschritt kritisch deuten: Ein Kompetenzwert steigt von 1 auf 3. Entwickle zwei Erklärungen, warum dies echter Fortschritt sein könnte, und zwei Gründe, warum die Messung täuschen könnte.
  3. Wiederholungsplan anpassen: Nach drei erfolgreichen Abrufen misslingt eine Transferaufgabe. Entwirf einen angepassten Plan und begründe die Änderung.
  4. Digitale Lösung prüfen: Ein Tool behauptet, zwei Geraden mit positiver Steigung müssten sich schneiden. Widerlege oder bestätige die Aussage mathematisch.
  5. Modellgrenze erkennen: Erkläre an einem selbst gewählten linearen Modell, ab wann seine Vorhersagen unrealistisch werden können.
  6. Beweis und Beispiel unterscheiden: Zeige an einer allgemeinen algebraischen Aussage, warum mehrere Zahlenbeispiele noch keinen Beweis darstellen.


Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema sind wichtig:

  1. ein nachvollziehbares Kompetenzprofil ohne personenbezogene Daten
  2. mindestens eine begründete Diagnose
  3. ein überprüfbares Lernziel
  4. ein begründeter persönlicher Lernpfad
  5. dokumentierte Wiederholungsintervalle
  6. mindestens eine Transferaufgabe mit vollständigem Rechenweg
  7. eine mathematische Begründung oder ein Gegenbeispiel
  8. eine unabhängige Prüfung eines digitalen Ergebnisses
  9. ein Fortschrittsdiagramm mit kritischer Interpretation
  10. eine Reflexion darüber, ob die gewählte Lernstrategie erfolgreich war




OERs zum Thema

Weitere freie bzw. offene Lernmedien: Die eingebundenen Grafiken und Animationen stammen von Wikimedia Commons. Autor, Lizenz und Nachnutzungsbedingungen findest Du jeweils auf der Dateiseite.


Medien- und Quellenhinweise

Ressource Einsatz
Bildungsplan Mathematik BW curriculare Orientierung
Wikimedia Commons: ForgettingCurve.svg Wiederholungsintervalle
Wikimedia Commons: Algebra Tiles Term- und Gleichungsmodelle
GeoGebra dynamische Graphen und Geometrie


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