Zum Inhalt springen

M5 M - Schriftlich multiplizieren

Aus MOOCsWiki Staging
aiMOOC-Siegel aiMOOC

M5 M - Schriftlich multiplizieren

QR-Code



M5 M - Schriftlich multiplizieren


Einleitung

In diesem aiMOOC lernst Du die schriftliche Multiplikation mit natürlichen Zahlen auf dem M-Niveau der Klasse 5. Das Ziel ist nicht nur, ein Rechenschema auswendig anzuwenden. Du sollst verstehen, warum die Teilprodukte entstehen, warum bei der Zehnerstelle um einen Stellenwert verschoben wird und wann ein halbschriftlicher Rechenweg günstiger ist.

Das Grundprinzip lautet: a⋅(b+c)=a⋅b+a⋅c.

Dieses Distributivgesetz verbindet Stellenwertverständnis, Flächenmodell, halbschriftliche Multiplikation und schriftliches Verfahren. Du arbeitest dabei zunehmend selbstständig: zuerst mit Modellen und Hilfen, später mit vollständigen Rechnungen und eigener Methodenwahl.


Lernziele

  1. Stellenwerte verstehen: Du zerlegst Zahlen in Hunderter, Zehner und Einer und erklärst den Wert jeder Ziffer.
  2. Teilprodukte begründen: Du erklärst Teilprodukte mit dem Distributivgesetz und mit Flächenmodellen.
  3. Schriftlich multiplizieren: Du führst das schriftliche Verfahren mit ein- und mehrstelligen Faktoren sicher durch.
  4. Ergebnisse prüfen: Du kontrollierst Ergebnisse durch Überschlag, Größenvergleich und Rückrechnung.
  5. Strategien vergleichen: Du entscheidest begründet zwischen schriftlichem und geeignetem halbschriftlichem Rechnen.


Grundidee der Multiplikation

Eine Multiplikation fasst gleich große Gruppen zusammen. Bei 6⋅7 kannst Du an sechs Gruppen mit jeweils sieben Elementen denken: 7+7+7+7+7+7=42.

Die Zahlen, die miteinander multipliziert werden, heißen Faktoren. Das Ergebnis heißt Produkt: Faktor⋅Faktor=Produkt.


Dynamische Zahlengerade: Multiplikation als gleich große Sprünge

Stelle die Zahlengerade auf den Bereich von 0 bis 42. Nutze gleich große Sprünge der Länge 7. Nach sechs Sprüngen erreichst Du 42. So wird sichtbar: 6⋅7=42.


Stellenwert als Schlüssel

Beim schriftlichen Multiplizieren ist die Position einer Ziffer entscheidend. In der Zahl 327 bedeutet 3 drei Hunderter, 2 zwei Zehner und 7 sieben Einer.

327=300+20+7.

Hunderter Zehner Einer
3 2 7
300 20 7

Merke: Eine Ziffer hat nicht immer denselben Wert. Die Ziffer 2 bedeutet in 24 nicht einfach zwei, sondern zwei Zehner, also 20.


Interaktives Stellenwertmodell

Verändere die Zahlen im Modell. Beobachte, wie sich die Stellenwerte verändern. Zerlege anschließend selbst eine Zahl wie 426: 426=400+20+6.


Vom Flächenmodell zu Teilprodukten

Ein Rechteck hilft Dir, die Zerlegung einer Multiplikation sichtbar zu machen. Für 327⋅24 zerlegst Du beide Faktoren nach ihren Stellenwerten: 327=300+20+7 und 24=20+4.

Dann gilt: (300+20+7)⋅(20+4).

Die Gesamtfläche setzt sich aus sechs Teilflächen zusammen: 300⋅20+20⋅20+7⋅20+300⋅4+20⋅4+7⋅4.

Also: 6000+400+140+1200+80+28=7848.

Das ist kein anderes Rechnen als die schriftliche Multiplikation. Es ist dieselbe Idee in einer sichtbaren Form: Ein großes Produkt wird in leichter berechenbare Teilprodukte zerlegt.


Dynamisches Flächenmodell

Verändere die Seitenlängen. Beobachte, wie sich das Rechteck in Teilflächen zerlegen lässt. Suche bei 37⋅24 eine Zerlegung, die zu (30+7)⋅(20+4) passt.


Das Distributivgesetz hinter dem Verfahren

Die schriftliche Multiplikation nutzt systematisch: a⋅(b+c)=a⋅b+a⋅c.

Für unser Beispiel: 327⋅24=327⋅(20+4)=327⋅20+327⋅4.

Die beiden großen Teilprodukte sind: 327⋅20=6540 und 327⋅4=1308.

Dann: 6540+1308=7848.

Wichtig: Das Teilprodukt 6540 entsteht nicht durch 327⋅2, sondern durch 327⋅20. Genau deshalb beginnt die Zehnerzeile im schriftlichen Verfahren einen Stellenwert weiter links.


Schriftliche Multiplikation Schritt für Schritt

Wir berechnen 327⋅24.


Schritt 1: Überschlagen

Runde grob: 327≈300 und 24≈20.

Damit: 300⋅20=6000.

Das genaue Ergebnis sollte also in einer passenden Größenordnung um einige Tausend liegen. Ein Ergebnis wie 784 wäre sofort verdächtig.


Schritt 2: Mit den Einern multiplizieren

Die Einerziffer des zweiten Faktors ist 4.

327⋅4=(300+20+7)⋅4=1200+80+28=1308.


Schritt 3: Mit den Zehnern multiplizieren

Die Ziffer 2 in 24 bedeutet 20.

327⋅20=6540.

Du kannst auch denken: 327⋅2=654 und danach wegen des Faktors 10 um eine Stelle nach links verschieben: 654⋅10=6540.


Schritt 4: Teilprodukte addieren

1308+65407848

Damit gilt: 327⋅24=7848.


Das vollständige Schema

327⋅24130865407848

Die beiden Zeilen 1308 und 6540 sind die Teilprodukte. Das Endergebnis entsteht durch ihre Addition.


Visuelle Schrittfolge: Teilprodukte entstehen

Die folgende freie CC0-Bildfolge zeigt eine schriftliche Multiplikation am Beispiel 468⋅37. Betrachte die Bilder der Reihe nach und beschreibe jeweils, welcher Teil des Rechenwegs neu hinzukommt.


Interaktive Klickstrecke: Erkläre jeden Schritt

Aufgabe: Berechne 426⋅23. Öffne die Hinweise erst, wenn Du sie brauchst.

Hinweis 1: Zerlege 23=20+3.
Hinweis 2: Berechne zuerst 426⋅3=1278.
Hinweis 3: Berechne dann 426⋅20=8520.
Kontrolle: 1278+8520=9798.
Ergebnis: 426⋅23=9798.


Überträge verstehen

Beim Multiplizieren einer einzelnen Ziffer kann ein Ergebnis größer als 9 entstehen. Dann wird gebündelt.

Beispiel: 7⋅8=56.

Dabei stehen 6 Einer an der Einerstelle, während 5 Zehner in die nächste Stelle übertragen werden. Der Übertrag ist also keine Zusatzregel ohne Bedeutung, sondern eine Folge unseres Zehnersystems.

Bei 426⋅3 rechnest Du von rechts nach links:

Rechnung Bedeutung
6⋅3=18 8 Einer schreiben, 1 Zehner übertragen
2⋅3+1=7 7 Zehner schreiben
4⋅3=12 12 Hunderter ergeben 1200

So entsteht: 426⋅3=1278.


Sonderfall Null in einer Zahl

Bei 308⋅27 darf die Null in 308 nicht „verschwinden“. Sie hält den Zehnerplatz frei.

308⋅7=2156

und

308⋅20=6160.

Also: 2156+6160=8316.

Stellenwertcheck: Die 0 in 308 zeigt, dass es keine Zehner gibt. Sie ist trotzdem wichtig für die Position der Ziffern.


Schriftlich oder halbschriftlich?

Nicht jede Multiplikation muss schriftlich gerechnet werden. Ein guter Rechner wählt eine Strategie, die zur Aufgabe passt.

Aufgabe Günstige Strategie Rechenidee
398⋅7 halbschriftlich mit Hilfsaufgabe 400⋅7−2⋅7=2800−14=2786
48⋅25 halbschriftlich durch Verdoppeln und Halbieren 48⋅25=24⋅50=12⋅100=1200
327⋅24 schriftlich systematische Teilprodukte 1308 und 6540
600⋅40 im Kopf über Stellenwerte 6⋅4⋅1000=24000

Vergleich: Halbschriftliche Strategien nutzen oft eine geschickte Zerlegung oder Veränderung der Faktoren. Das schriftliche Verfahren ist besonders nützlich, wenn mehrere Stellen systematisch verarbeitet werden müssen.


Warum beide Verfahren zusammengehören

Halbschriftlich: 327⋅24=327⋅20+327⋅4=6540+1308=7848.

Schriftlich: 327⋅24130865407848

Beide Wege beruhen auf derselben Zerlegung: 24=20+4.

Der Unterschied liegt vor allem in der Darstellung. Halbschriftlich schreibst Du die Zerlegung als Rechenausdruck hin. Schriftlich ordnest Du dieselben Teilprodukte kompakt nach Stellenwerten an.


Methodenwahl mit Flächenmodell

Nutze das dynamische Modell und verändere die Faktoren. Erzeuge eine Aufgabe mit einem zweistelligen und einem dreistelligen Faktor. Erkläre anschließend, welche Teilflächen den Teilprodukten im schriftlichen Verfahren entsprechen.


Typische Fehler erkennen

Fehler Warum problematisch? Korrekturidee
Zehnerzeile nicht verschoben Aus 20 wird fälschlich 2 Stelle Dir 20=2⋅10 vor
Übertrag vergessen Eine Bündelung wird nicht weitergegeben Überträge klein notieren und sofort einbeziehen
Teilprodukte falsch untereinander Stellenwerte werden beim Addieren vermischt Einer unter Einer, Zehner unter Zehner schreiben
Null in einer Zahl übersehen Stellenwert verschiebt sich Zahl zuerst in Stellenwerttafel prüfen
Ergebnis ungeprüft übernommen Ein kleiner Fehler bleibt unentdeckt Überschlag und Größenordnung verwenden


Fehlerdetektiv

Behauptung: 243⋅32=243⋅3+243⋅2.
Entscheide zuerst selbst.

Die Behauptung ist falsch, weil die 3 in 32 für 30 steht. Richtig ist: 243⋅32=243⋅30+243⋅2.


Ergebnisse kontrollieren

Eine Kontrolle soll Dir sagen, ob Dein Ergebnis plausibel ist.

Überschlag: 327⋅24≈300⋅20=6000. Das genaue Ergebnis 7848 passt zur Größenordnung.

Letzte Ziffer prüfen: Für 327⋅24 bestimmen die Einer 7⋅4=28 die letzte Ziffer. Das Ergebnis muss also auf 8 enden. 7848 erfüllt diese Bedingung.

Rückrechnung: Wenn Du schon sicher dividieren kannst, kannst Du prüfen: 7848:24=327.


Trainingsleiter: zunehmend selbstständig


Stufe A: Mit vollständiger Hilfe

Berechne 426⋅3.

  1. Zerlege 426=400+20+6.
  2. Berechne 400⋅3, 20⋅3 und 6⋅3.
  3. Addiere die Teilprodukte.
  4. Schreibe danach dieselbe Aufgabe noch einmal im schriftlichen Verfahren.

Lösung einblenden

426⋅3=1200+60+18=1278.


Stufe B: Mit wenigen Hinweisen

Berechne 308⋅27. Denke an die Stellenwerte von 2 und 7 in 27.

Lösung einblenden

308⋅7=2156, 308⋅20=6160, also 8316.


Stufe C: Selbstständig

Berechne schriftlich: 624⋅53.

Lösung einblenden

624⋅3=1872, 624⋅50=31200, also 33072.


Stufe D: Entscheide selbst über die Methode

Wähle schriftlich oder halbschriftlich und begründe Deine Entscheidung: 398⋅7, 125⋅32, 48⋅25, 736⋅48.

Mögliche Strategien einblenden

398⋅7 eignet sich gut für 400⋅7−2⋅7.
125⋅32 kann geschickt als 125⋅(4⋅8)=500⋅8=4000 gerechnet werden.
48⋅25 eignet sich für Verdoppeln und Halbieren.
736⋅48 ist für viele Lernende mit dem schriftlichen Verfahren besonders übersichtlich.


Interaktive Übung zur schriftlichen Multiplikation

Bearbeite die Aufgaben und erkläre bei jeder Aufgabe mindestens einen Zwischenschritt mit Stellenwerten.


Medien- und Lizenzübersicht

Die eingebundenen Wikimedia-Commons-Medien sind frei lizenziert oder gemeinfrei. Die genauen Urheber- und Lizenzangaben findest Du jeweils auf der Dateiseite.

Medium Lernzweck Lizenzstatus
Gesamtschema der schriftlichen Multiplikation gemeinfrei
Stellenwertmodell im Zehnersystem CC0
Distributivgesetz als Flächenzerlegung CC0
Produkte und Strukturen der Multiplikation CC0
Schrittfolge der schriftlichen Multiplikation CC0
Beispiel einer schriftlichen Multiplikation CC BY-SA 4.0


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was bedeutet die Ziffer 3 in der Zahl 327? (3 Hunderter) (!3 Zehner) (!3 Einer) (!30 Hunderter)




Welche Zerlegung passt zu 24? (20 plus 4) (!2 plus 4) (!200 plus 4) (!20 plus 40)




Was ist 327 · 4? (1308) (!1288) (!1328) (!1208)




Was ist 327 · 20? (6540) (!654) (!6504) (!3270)




Warum beginnt die Zehnerzeile einen Stellenwert weiter links? (Weil mit Zehnern multipliziert wird) (!Weil die Einer weggelassen werden) (!Weil das Ergebnis immer größer als tausend ist) (!Weil die Faktoren vertauscht werden)




Welches Ergebnis hat 327 · 24? (7848) (!6874) (!7584) (!8148)




Welche Rechnung nutzt das Distributivgesetz korrekt? (398 · 7 = 400 · 7 - 2 · 7) (!398 · 7 = 400 · 7 - 2) (!398 · 7 = 398 · 5 + 2) (!398 · 7 = 400 · 9)




Welche Strategie ist für 48 · 25 besonders geschickt? (Verdoppeln und Halbieren) (!Nur die Einer multiplizieren) (!Die Faktoren addieren) (!Die Zehnerstelle ignorieren)




Wozu dient ein Überschlag? (Zur Prüfung der Größenordnung) (!Zum Ersetzen jeder genauen Rechnung) (!Zum Löschen von Überträgen) (!Zum Vertauschen der Faktoren)




Was ist ein Teilprodukt? (Ergebnis eines einzelnen Multiplikationsschritts) (!Die Differenz der beiden Faktoren) (!Eine gerundete Zahl) (!Der Rest einer Division)





Memory

Stellenwert Wert einer Ziffer durch ihre Position
Teilprodukt Ergebnis eines einzelnen Rechenschritts
Distributivgesetz Zerlegen und getrennt multiplizieren
Übertrag Bündelung für den nächsten Stellenwert
Produkt Ergebnis einer Multiplikation
Überschlag Ungefähre Kontrollrechnung





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Einerzeile Multiplikation mit der Einerstelle
Zehnerzeile Multiplikation mit der Zehnerstelle
Teilprodukt Zwischenergebnis einer Multiplikation
Stellenwert Wert einer Ziffer durch ihre Position
Endprodukt Summe der passenden Teilprodukte






Kreuzworträtsel

Faktor Wie heißt eine Zahl, die bei einer Multiplikation vervielfacht wird?
Produkt Wie heißt das Ergebnis einer Multiplikation?
Stellenwert Wie heißt der Wert einer Ziffer aufgrund ihrer Position?
Übertrag Wie heißt eine Bündelung, die in die nächste Stelle übernommen wird?
Zehner Welcher Stellenwert steht links von den Einern?
Schätzung Wie heißt eine ungefähre Rechnung zur Kontrolle der Größenordnung?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Bei einer Multiplikation heißen die miteinander verrechneten Zahlen

. Das Ergebnis einer Multiplikation heißt

. Die Position einer Ziffer bestimmt ihren

. Das Zerlegen eines Faktors in eine Summe nutzt das

. Beim schriftlichen Multiplizieren entstehen mehrere

. Die Zehnerziffer steht für ein Vielfaches von

. Ein beim Rechnen gebildetes Bündel für die nächste Stelle heißt

. Die Teilprodukte werden am Ende

. Eine ungefähre Kontrollrechnung heißt

. Bei passenden Aufgaben kann eine

Strategie schneller sein.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Stellenwert-Puzzle: Lege die Zahlen 324, 507 und 681 mit gezeichneten Hunderter-, Zehner- und Einerblöcken dar und schreibe jeweils die Zerlegung als Summe.
  2. Erklärbild gestalten: Zeichne zu 23⋅14 ein Flächenmodell und beschrifte alle Teilflächen mit den passenden Teilprodukten.
  3. Fehler finden: Erfinde eine falsche schriftliche Multiplikation mit genau einem Stellenwertfehler. Tausche sie mit einer Partnerin oder einem Partner und lasst den Fehler erklären.
  4. Rechenweg vertonen: Nimm eine kurze Audioerklärung zu 426⋅3 auf, in der Du jeden Übertrag mit Stellenwerten begründest.


Standard

  1. Zwei Wege vergleichen: Rechne 398⋅7 einmal schriftlich und einmal halbschriftlich. Vergleiche Rechenaufwand, Fehlerrisiko und Verständlichkeit.
  2. Flächenmodell als Poster: Gestalte ein Poster zu 327⋅24, das Stellenwertzerlegung, Flächenmodell, Teilprodukte und schriftliches Verfahren miteinander verbindet.
  3. Rechenstrategien interviewen: Befrage zwei Personen, wie sie 48⋅25 rechnen würden. Ordne die Antworten einer Strategie zu und bewerte deren Effizienz.
  4. Mini-Lernvideo: Produziere ein höchstens dreiminütiges Video mit einer selbst gewählten Aufgabe, in dem Du erklärst, warum die Zehnerzeile verschoben wird.


Schwer

  1. Algorithmus erklären: Formuliere eine verständliche Schrittfolge für die schriftliche Multiplikation zweier mehrstelliger natürlicher Zahlen und begründe jeden Schritt mathematisch.
  2. Aufgabenset entwickeln: Erstelle sechs Aufgaben mit steigender Schwierigkeit, darunter eine Aufgabe mit Null in einem Faktor, eine Aufgabe mit mehreren Überträgen und eine Aufgabe zur Methodenwahl.
  3. Distributivität begründen: Erkläre mit einem selbst gezeichneten Flächenmodell, warum a⋅(b+c)=a⋅b+a⋅c gilt. Nutze dabei ein konkretes Zahlenbeispiel und eine allgemeine Erklärung.
  4. Interaktive Lernstation: Entwirf eine digitale oder analoge Lernstation mit Stellenwertmaterial, Flächenmodell, schriftlichem Verfahren, Selbstkontrolle und einer Reflexionsfrage zur Methodenwahl.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Methodenwahl begründen: Entscheide für 399⋅8, 64⋅25 und 527⋅36, ob Du schriftlich oder halbschriftlich rechnen würdest. Begründe jede Wahl, ohne nur das Ergebnis zu nennen.
  2. Stellenwertfehler analysieren: Eine Schülerin rechnet 246⋅31 als 246⋅3+246⋅1. Erkläre den Denkfehler und verbessere den Rechenweg.
  3. Darstellungen verbinden: Zeichne zu 43⋅27 ein Flächenmodell, notiere die Teilprodukte und übertrage sie anschließend in das schriftliche Verfahren.
  4. Zehnerzeile erklären: Begründe mit Stellenwerten und dem Distributivgesetz, warum beim Multiplizieren mit der Zehnerziffer eine Verschiebung um eine Stelle notwendig ist.
  5. Ergebnis prüfen: Jemand erhält für 612⋅48 das Ergebnis 2936. Zeige mit mindestens zwei Kontrollideen, dass dieses Ergebnis nicht stimmen kann, ohne zuerst die komplette Multiplikation auszurechnen.
  6. Verfahren reflektieren: Vergleiche schriftliches und halbschriftliches Multiplizieren hinsichtlich Übersichtlichkeit, Flexibilität und Fehlermöglichkeiten. Nutze zwei selbst gewählte Beispielaufgaben.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du nicht nur richtige Ergebnisse erhältst, sondern Deine Rechenwege erklären und prüfen kannst.

  1. Du zerlegst natürliche Zahlen sicher nach Stellenwerten.
  2. Du erklärst Teilprodukte mit dem Distributivgesetz.
  3. Du führst die schriftliche Multiplikation mit ein- und mehrstelligen Faktoren korrekt aus.
  4. Du deutest Verschiebungen und Überträge über Stellenwerte.
  5. Du kontrollierst Ergebnisse mit Überschlag und weiteren Plausibilitätsprüfungen.
  6. Du erkennst typische Fehler und kannst sie fachlich erklären.
  7. Du wählst bei geeigneten Aufgaben sinnvoll zwischen schriftlichen und halbschriftlichen Strategien.
  8. Du kannst zwischen Stellenwertmodell, Flächenmodell, Rechenausdruck und schriftlichem Schema wechseln.




OERs zum Thema

Der Wikipedia-Artikel bietet eine fachliche Vertiefung zum schriftlichen Verfahren:

Weitere interaktive OER-Lernmöglichkeiten sind die eingebundenen GeoGebra-Materialien zu Stellenwerten, Flächenmodellen und schriftlicher Multiplikation. Die verwendeten Wikimedia-Commons-Dateien sind auf ihren Dateiseiten mit freien Lizenzen oder Gemeinfreiheit ausgewiesen.


Verknüpfte Lernbereiche


aiMOOC-Projekte



Schulfach+




aiMOOCs



aiMOOC Projekte









MOOCwiki · Deutsch

Nach dem Lernen ist vor dem Lernen

Entdecke direkt den nächsten Lernkurs. Weitere Inhalte erscheinen, wenn Du weiter nach unten scrollst.

Zur MOOCwiki-HauptseiteJetzt üben: Multiplikation und Division →

Mediathek

Suche verfeinern

Dein Lernplan bestimmt, was oben steht. Alle anderen Inhalte bleiben erreichbar. Seitenaufrufe beeinflussen die Auswahl nicht.

Inhalte werden geladen ...

Mediathek wird aus dem Wiki geladen ...