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M10 M - Das kann ich in Mathematik 10 – Regelstandard

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M10 M - Das kann ich in Mathematik 10 – Regelstandard

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M10 M - Das kann ich in Mathematik 10 – Regelstandard


Einleitung

Dieser aiMOOC ist ein kompakter Kompetenzcheck für Mathematik Klasse 10 auf M-Niveau in Baden-Württemberg. Du wiederholst zentrale Inhalte, verknüpfst Darstellungen und trainierst prüfungsnahe Entscheidungen: Welches Verfahren passt? Welche Angaben brauchst Du? Ist Dein Ergebnis im Sachzusammenhang plausibel?

Schwerpunkte: Wahrscheinlichkeitsbäume, bedingte Wahrscheinlichkeit, Erwartungswert, Exponentialfunktionen, Potenzgesetze, Trigonometrie, Sinusfunktion sowie Kegel, Kugel und zusammengesetzte Körper.

Arbeitsregel: Rechne nachvollziehbar. Zeige Ansatz, Rechenweg, Einheit und Begründung. Prüfe digitale Ergebnisse kritisch. Eine KI-Ausgabe kann beim Vergleichen von Lösungswegen helfen, ersetzt aber keinen mathematischen Beweis und keine eigene Plausibilitätsprüfung. Verwende bei digitalen Aufgaben keine personenbezogenen Daten.


Lernziele

Nach diesem Kurs kannst Du auf M-Niveau:

  1. Wahrscheinlichkeitsbäume lesen, ergänzen und Pfadwahrscheinlichkeiten berechnen.
  2. Bedingte Wahrscheinlichkeiten aus Baumdiagrammen, Tabellen und Ereignissen bestimmen.
  3. Erwartungswerte berechnen und im Kontext deuten.
  4. Exponentialfunktionen für Wachstum und Zerfall modellieren und Darstellungen wechseln.
  5. Potenzgesetze sicher anwenden und Terme begründet vereinfachen.
  6. Trigonometrische Beziehungen im rechtwinkligen Dreieck passend auswählen.
  7. Sinusfunktionen als periodische Modelle lesen und interpretieren.
  8. Kegel, Kugeln und zusammengesetzte Körper berechnen.
  9. Ergebnisse modellierend prüfen, Einheiten sauber führen und einen Lösungsweg prüfungstauglich darstellen.


Vorwissen-Check

Bearbeite zuerst ohne Hilfe.

  1. Vereinfache 34⋅32.
  2. Berechne 25% von 240.
  3. Löse x2=49 für positive Längen.
  4. In einem rechtwinkligen Dreieck sind Gegenkathete und Hypotenuse bekannt. Welche Winkelfunktion passt?
  5. Eine Größe wächst in jedem Schritt um 8%. Welcher Wachstumsfaktor gehört dazu?
  6. Ein Würfel zeigt bei einem fairen Wurf eine Sechs. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit?

Sofort-Feedback: Du solltest auf 36=729, 60, x=7, Sinus, 1,08 und 16 kommen. Wenn zwei oder mehr Punkte unsicher sind, notiere sie als persönliche Wiederholungsziele.


Wahrscheinlichkeit verknüpfen


Wahrscheinlichkeitsbäume

Ein Baumdiagramm zeigt mehrstufige Zufallsvorgänge. Entlang eines Pfades wird multipliziert; mehrere passende, sich ausschließende Pfade werden addiert.

P(A∩B)=P(A)⋅P(B∣A)

Mini-Beispiel: Eine Maschine produziert mit Wahrscheinlichkeit 0,60 Teil A. Von diesen Teilen bestehen 70% die Endkontrolle.

Schritt 1 – Pfad erkennen: A und bestanden liegen auf demselben Pfad.

Schritt 2 – multiplizieren: 0,60⋅0,70=0,42

Schritt 3 – deuten: 42% aller Teile sind vom Typ A und bestehen die Endkontrolle.


Bedingte Wahrscheinlichkeit

Eine bedingte Wahrscheinlichkeit betrachtet nur noch die Fälle, für die die Bedingung bereits erfüllt ist.

P(A∣B)=P(A∩B)P(B) für P(B)>0.

Denkfrage: Warum können P(A∣B) und P(B∣A) verschieden sein? Begründe mit dem jeweils eingeschränkten Bezugsraum.

Typischer Fehler: Der Nenner ist nicht automatisch P(A). Im Nenner steht die Wahrscheinlichkeit der Bedingung.


Erwartungswert

Der Erwartungswert ist ein gewichteter Mittelwert möglicher Werte.

E(X)=∑ixi⋅P(X=xi)

Beispiel Glücksrad:

P(X=2)=0,5, P(X=5)=0,3, P(X=−1)=0,2

E(X)=2⋅0,5+5⋅0,3−1⋅0,2=2,3

Im Mittel entspricht das langfristig 2,3 Einheiten pro Spiel. Das bedeutet nicht, dass bei einem einzelnen Spiel genau dieser Wert auftreten muss.


Interaktive Übung mit Hilfestufen: Wahrscheinlichkeit

Aufgabe: Ein Bauteil kommt mit Wahrscheinlichkeit 0,4 aus Linie L1 und sonst aus L2. Die Ausschusswahrscheinlichkeit beträgt bei L1 0,05, bei L2 0,02. Berechne die Wahrscheinlichkeit für Ausschuss. Bestimme anschließend die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufällig ausgewähltes Ausschussteil aus L1 stammt.

Hilfestufe 1: Zeichne zwei erste Äste für L1 und L2. Ergänze an jedem Ast Ausschuss und kein Ausschuss.

Hilfestufe 2: Für Ausschuss gibt es zwei passende Pfade. Addiere ihre Pfadwahrscheinlichkeiten.

Hilfestufe 3: P(A)=0,4⋅0,05+0,6⋅0,02

Feedback: Es ergibt sich P(A)=0,032. Für die zweite Frage gilt P(L1∣A)=0,4⋅0,050,032=0,625. Also stammen 62,5% der Ausschussteile aus L1.


Potenzen und Exponentialfunktionen


Potenzgesetze

Die wichtigsten Regeln:

am⋅an=am+n

aman=am−n für a≠0

(am)n=amn

(ab)n=anbn

a−n=1an für a≠0

Visuelle Kurzidee: Bei gleicher Basis bedeutet Multiplizieren, dass gleichartige Faktoren zusammengelegt werden. Deshalb werden die Exponenten addiert.

Mini-Beispiel: 23⋅25=23+5=28=256

Typischer Fehler: 23+25 darf nicht zu 28 zusammengefasst werden. Das Potenzgesetz gilt hier für Multiplikation, nicht für Addition.


Exponentialfunktionen

Exponentielle Modelle haben einen konstanten Faktor pro gleich großem Schritt.

f(t)=a⋅bt

Dabei ist a der Anfangswert und b der Wachstums- oder Zerfallsfaktor.

Bei einer Zunahme um p gilt b=1+p. Bei einer Abnahme um p gilt b=1−p, wenn p als Dezimalzahl eingesetzt wird.

Beispiel: Eine Kultur startet mit 500 Einheiten und wächst pro Stunde um 20%.

N(t)=500⋅1,2t

Nach vier Stunden:

N(4)=500⋅1,24≈1037

Dynamischer Graph: Verändere Anfangswert und Faktor. Beschreibe jeweils zuerst Deine Vermutung und prüfe sie dann am Graphen.


Modellieren mit Exponentialfunktionen

Prüfungsschema:

  1. Größe wählen: Was wird beschrieben und in welcher Einheit?
  2. Startwert bestimmen: Welcher Wert gehört zu t=0?
  3. Faktor bestimmen: Prozentuale Änderung in einen Faktor umwandeln.
  4. Term aufstellen: f(t)=a⋅bt.
  5. Berechnen: Gesuchte Zeit oder Größe bestimmen.
  6. Deuten: Ergebnis mit Einheit und Kontext angeben.
  7. Prüfen: Passt Wachstum oder Zerfall zum Graphen und zur Größenordnung?

Digitale Kontrolle: Ein Graphikrechner kann den Verlauf prüfen. Entscheidend bleibt, ob Dein Term zum Sachverhalt passt.


Interaktive Übung mit Hilfestufen: Exponentialfunktion

Aufgabe: Der Wert eines technischen Bauteils beträgt anfangs 2400 € und sinkt jährlich um 15%. Stelle ein Modell auf und berechne den Modellwert nach drei Jahren.

Hilfestufe 1: Bei einer Abnahme muss der Faktor kleiner als 1 sein.

Hilfestufe 2: b=1−0,15.

Hilfestufe 3: W(t)=2400⋅0,85t.

Feedback: W(3)=2400⋅0,853≈1473,90. Der Modellwert beträgt nach drei Jahren etwa 1474 €. Eine größere Zahl als 2400 € wäre hier unplausibel.


Trigonometrie und Sinusfunktion


Trigonometrie im rechtwinkligen Dreieck

Für einen Winkel α im rechtwinkligen Dreieck gilt:

sin⁡(α)=GegenkatheteHypotenuse

cos⁡(α)=AnkatheteHypotenuse

tan⁡(α)=GegenkatheteAnkathete

Entscheidungsregel: Markiere zuerst Gegenkathete, Ankathete und Hypotenuse relativ zum gesuchten Winkel. Wähle danach die Funktion, in der genau die bekannten und gesuchten Seiten vorkommen.

Beispiel Leiter: Eine 6 m lange Leiter bildet mit dem Boden einen Winkel von 65∘.

Höhe: h=6⋅sin⁡(65∘)≈5,44 m

Abstand von der Wand: d=6⋅cos⁡(65∘)≈2,54 m


Sinusfunktion

Die Grundfunktion

f(x)=sin⁡(x)

ist periodisch. Im Gradmaß beträgt ihre Periode 360∘. Ihre Werte liegen zwischen −1 und 1.

Vom Kreis zum Graphen: Die y-Koordinate eines Punktes auf dem Einheitskreis liefert den Sinuswert. Dreht sich der Punkt weiter, wiederholen sich die Werte periodisch.

Modellbeispiel: h(t)=2sin⁡(30∘⋅t)+3

Die Mittellage ist 3, die Amplitude 2 und die Periode beträgt 360∘30∘=12 Zeiteinheiten.


Interaktive Übung mit Hilfestufen: Trigonometrie

Aufgabe: Von einem Punkt 18 m vor einem Turm wird die Spitze unter einem Höhenwinkel von 38∘ gesehen. Die Augenhöhe beträgt 1,65 m. Bestimme die Turmhöhe.

Hilfestufe 1: Im Dreieck sind Ankathete und Gegenkathete beteiligt.

Hilfestufe 2: Verwende den Tangens.

Hilfestufe 3: tan⁡(38∘)=h−1,6518

Feedback: h=18⋅tan⁡(38∘)+1,65≈15,71 m. Prüfe: Die Augenhöhe muss am Ende addiert werden.


Kegel, Kugel und zusammengesetzte Körper


Kegel

Für einen geraden Kreiskegel:

V=13πr2h

M=πrs

O=πr2+πrs

mit

s=r2+h2

Beispiel: Für r=3 cm und h=8 cm gilt

V=13π⋅32⋅8=24π≈75,4 cm³.


Kugel

Für eine Kugel mit Radius r:

V=43πr3

O=4πr2

3D-Erkundung: Verschiebe die Schnittebene und vergleiche die Querschnitte.


Zusammengesetzte Körper

Zerlege einen Körper in bekannte Grundkörper.

Volumen: Teilvolumina werden addiert oder bei Aussparungen subtrahiert.

Oberfläche: Nur außen sichtbare Flächen zählen. Berührungsflächen im Inneren dürfen nicht doppelt gerechnet werden.

Beispiel Kapsel: Ein Zylinder mit r=2 cm und h=6 cm wird an beiden Enden durch je eine Halbkugel abgeschlossen.

Volumen: V=πr2h+43πr3

V=24π+323π=1043π≈108,9 cm³

Außenfläche: O=2πrh+4πr2=24π+16π=40π≈125,7 cm²


Vernetzte Prüfungsaufgabe

Eine Messstation besitzt einen kugelförmigen Sensor mit Radius 4 cm auf einem kegelförmigen Träger mit Radius 4 cm und Höhe 9 cm. Ein Akku startet bei 100% und behält pro Stunde 93% seiner Ladung. Bei der Qualitätskontrolle bestehen 96% die Elektronikprüfung; von diesen bestehen 98% auch die Dichtigkeitsprüfung. Die Schwingung eines Sensors wird näherungsweise durch s(t)=3sin⁡(45∘t) in Millimetern beschrieben.

  1. Berechne das Gesamtvolumen aus Kugel und Kegel.
  2. Bestimme die Akkuladung nach 8 Stunden.
  3. Berechne die Wahrscheinlichkeit, beide Prüfungen zu bestehen.
  4. Gib Amplitude und Periode der Schwingung an.
  5. Erkläre, welche Ergebnisse exakt und welche modellabhängig sind.
  6. Formuliere zu mindestens zwei Teilaufgaben eine Plausibilitätskontrolle.

Hilfestufe 1: Ordne jede Teilfrage zuerst einem Themengebiet zu.

Hilfestufe 2: Schreibe für jede Teilfrage nur die passende Grundformel auf, bevor Du Zahlen einsetzt.

Hilfestufe 3: Vgesamt=43πr3+13πr2h, L(t)=100⋅0,93t, P=0,96⋅0,98.

Kurzfeedback: Die Modelle greifen ineinander, aber ihre Aussagen sind unterschiedlich: Geometrische Formeln gelten für idealisierte Körper; das Akkumodell unterstellt einen konstanten Faktor; die Prüfungswahrscheinlichkeit hängt vom angegebenen bedingten Pfad ab; die Sinusfunktion idealisiert eine periodische Schwingung.


Typische Fehler

  1. Baumdiagramm: Wahrscheinlichkeiten verschiedener Stufen addieren statt entlang eines Pfades zu multiplizieren.
  2. Bedingte Wahrscheinlichkeit: Den falschen Bezugsraum im Nenner verwenden.
  3. Erwartungswert: Den Erwartungswert als garantiertes Einzelergebnis deuten.
  4. Potenzgesetze: Exponenten bei einer Addition von Potenzen zusammenfassen.
  5. Exponentialfunktion: 15% Abnahme mit Faktor 0,15 statt 0,85 modellieren.
  6. Trigonometrie: Gegenkathete und Ankathete ohne Bezug zum betrachteten Winkel benennen.
  7. Sinusfunktion: Amplitude und Mittellage verwechseln.
  8. Kegel: Den Faktor 13 beim Volumen vergessen.
  9. Kugel: Quadrat und dritte Potenz von r bei Oberfläche und Volumen vertauschen.
  10. Zusammengesetzte Körper: Innenliegende Kontaktflächen zur äußeren Oberfläche mitzählen.


Prüfungskompetenz

Vor dem Rechnen: Markiere Gesuchtes, Daten, Einheit und passende Darstellung.

Beim Rechnen: Schreibe Formel beziehungsweise Modell zuerst allgemein auf. Setze danach Werte ein. Runde erst sinnvoll am Ende.

Nach dem Rechnen: Prüfe Vorzeichen, Größenordnung, Einheit und Kontext.

Bei digitalen Hilfsmitteln: Übernimm kein Ergebnis ungeprüft. Vergleiche Graph, Rechnung und Sachzusammenhang. Gib keine personenbezogenen Daten in Online-Werkzeuge ein.

Bei KI: Lass Dir höchstens Alternativen oder Kontrollfragen geben. Prüfe jeden Rechenschritt selbst. Eine überzeugend klingende KI-Antwort ist kein Beweis.


Selbstkontrolle

Prüfe Dich ohne Lösungshilfe:

  1. Kann ich aus einem Text ein Baumdiagramm mit korrekten bedingten Wahrscheinlichkeiten erstellen?
  2. Kann ich erklären, warum P(A∣B) und P(B∣A) nicht dasselbe sein müssen?
  3. Kann ich einen Erwartungswert im Kontext deuten?
  4. Kann ich einen Prozentsatz in einen exponentiellen Faktor übersetzen?
  5. Kann ich aus Term, Tabelle und Graph dieselbe Exponentialfunktion erkennen?
  6. Kann ich im Dreieck begründen, ob Sinus, Kosinus oder Tangens passt?
  7. Kann ich an einer Sinusfunktion Amplitude, Mittellage und Periode erkennen?
  8. Kann ich einen zusammengesetzten Körper sinnvoll zerlegen und nur sichtbare Oberflächen zählen?

Auswertung: Markiere jede Aussage mit „sicher“, „noch üben“ oder „unsicher“. Beginne Deine Wiederholung bei „unsicher“.


Transfer

Aufgabe Modellvergleich: Zwei Energiespeicher verlieren Ladung. Speicher A verliert jede Stunde konstant 4 Prozentpunkte. Speicher B verliert jede Stunde 4% der jeweils noch vorhandenen Ladung.

  1. Stelle für beide Speicher geeignete Modelle auf.
  2. Vergleiche die Werte nach mehreren Stunden.
  3. Erkläre, warum „minus 4“ und „mal 0,96“ unterschiedliche Prozesse beschreiben.
  4. Beurteile, welches Modell durch Messwerte eher gestützt wird, wenn der Quotient aufeinanderfolgender Werte ungefähr konstant ist.

Aufgabe Darstellungswechsel: Erfinde zu einer Sinusfunktion einen realistischen periodischen Sachzusammenhang. Gib Term, Skizze, Amplitude, Mittellage und Periode an und erkläre die Bedeutung der Parameter.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Regel gilt entlang eines Pfades im Wahrscheinlichkeitsbaum? (Die Zweigwahrscheinlichkeiten werden multipliziert) (!Die Zweigwahrscheinlichkeiten werden immer addiert) (!Nur die erste Wahrscheinlichkeit wird verwendet) (!Alle Wahrscheinlichkeiten werden quadriert)




Was beschreibt eine bedingte Wahrscheinlichkeit? (Eine Wahrscheinlichkeit unter einer bereits festgelegten Bedingung) (!Immer die Wahrscheinlichkeit des Gegenereignisses) (!Nur den Mittelwert aller Ergebnisse) (!Die Anzahl aller möglichen Ergebnisse)




Was ist der Erwartungswert einer Zufallsgröße? (Ein mit Wahrscheinlichkeiten gewichteter Mittelwert) (!Das häufigste Ergebnis jedes einzelnen Versuchs) (!Immer der größte mögliche Gewinn) (!Die Summe aller Wahrscheinlichkeiten ohne Werte)




Welcher Faktor gehört zu einem Wachstum von 12 Prozent pro Schritt? (1,12) (!0,12) (!0,88) (!12)




Welche Aussage zum Potenzgesetz ist richtig? (Bei gleicher Basis werden beim Multiplizieren die Exponenten addiert) (!Bei gleicher Basis werden beim Addieren die Exponenten addiert) (!Beim Potenzieren einer Potenz werden die Exponenten addiert) (!Ein negativer Exponent macht die Basis negativ)




Welche Winkelfunktion verbindet Gegenkathete und Hypotenuse? (Sinus) (!Kosinus) (!Tangens) (!Exponentialfunktion)




Welche Periode hat die Grundfunktion Sinus im Gradmaß? (360 Grad) (!90 Grad) (!180 Grad) (!720 Grad)




Welche Formel beschreibt das Volumen eines geraden Kreiskegels? (Ein Drittel mal Pi mal Radiusquadrat mal Höhe) (!Pi mal Radiusquadrat mal Höhe) (!Vier Drittel mal Pi mal Radius hoch drei) (!Vier mal Pi mal Radiusquadrat)




Welche Formel beschreibt die Oberfläche einer Kugel? (Vier mal Pi mal Radiusquadrat) (!Vier Drittel mal Pi mal Radius hoch drei) (!Pi mal Radiusquadrat) (!Zwei mal Pi mal Radius mal Höhe)




Was ist bei der Oberfläche eines zusammengesetzten Körpers entscheidend? (Nur außen sichtbare Flächen werden gezählt) (!Alle Berührungsflächen werden doppelt gezählt) (!Nur die größte Teilfläche wird gezählt) (!Volumen und Oberfläche werden addiert)





Memory

Pfadregel Wahrscheinlichkeiten entlang eines Pfades multiplizieren
Bedingung Bezugsraum für eine bedingte Wahrscheinlichkeit
Erwartungswert Gewichteter Mittelwert
Wachstumsfaktor Konstanter Multiplikationsfaktor pro Schritt
Sinus Gegenkathete geteilt durch Hypotenuse
Kugeloberfläche Vier mal Pi mal Radiusquadrat





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beschreibung
Pfadregel Entlang eines Baum-Pfades multiplizieren
Erwartungswert Werte mit Wahrscheinlichkeiten gewichten
Exponentialmodell Gleicher Faktor pro Schritt
Tangens Gegenkathete durch Ankathete
Kugel Volumen mit Radius hoch drei





Kreuzworträtsel

Baumregel Wie heißt die Regel zum Multiplizieren entlang eines Wahrscheinlichkeits-Pfades?
Erwartungswert Wie heißt der gewichtete Mittelwert einer Zufallsgröße?
Exponentialfunktion Welche Funktionsart beschreibt Prozesse mit konstantem Faktor pro Schritt?
Sinus Welche Winkelfunktion verbindet Gegenkathete und Hypotenuse?
Kegel Welcher Körper besitzt eine kreisförmige Grundfläche und eine Spitze?
Kugel Welcher Körper hat alle Oberflächenpunkte im gleichen Abstand vom Mittelpunkt?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Entlang eines Pfades im Baumdiagramm werden Wahrscheinlichkeiten

. Bei einer bedingten Wahrscheinlichkeit wird der Bezugsraum durch die

eingeschränkt. Der Erwartungswert ist ein gewichteter

. Bei exponentiellem Wachstum bleibt der

pro gleich großem Schritt konstant. Bei gleicher Basis werden beim Multiplizieren von Potenzen die Exponenten

. Im rechtwinkligen Dreieck ist der Sinus Gegenkathete geteilt durch

. Die Grundfunktion des Sinus hat im Gradmaß die Periode

. Beim Kegel enthält die Volumenformel den Faktor

. Das Kugelvolumen hängt von der dritten Potenz des

ab. Bei zusammengesetzten Körpern zählen für die Oberfläche nur die von außen

Flächen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Formelsammlung: Erstelle eine einseitige Formelsammlung mit jeweils einem Mini-Beispiel zu Wahrscheinlichkeit, Exponentialfunktion, Trigonometrie und Körpergeometrie.
  2. Fehleranalyse: Erfinde vier typische falsche Rechenwege und erkläre jeweils in einem Satz, woran man den Fehler erkennt.
  3. Sinusfunktion: Zeichne eine Sinuskurve für eine Periode und markiere Nullstellen, Hochpunkt, Tiefpunkt und Mittellage.
  4. Körpermodell: Finde im Alltag drei Gegenstände, die sich näherungsweise als Kegel, Kugel oder zusammengesetzter Körper modellieren lassen. Nutze keine personenbezogenen Fotos.


Standard

  1. Baumdiagramm: Entwickle eine zweistufige Qualitätskontrolle mit realistischen Wahrscheinlichkeiten, zeichne den Baum und berechne eine bedingte Wahrscheinlichkeit.
  2. Exponentialfunktion: Sammle selbst erzeugte Messwerte eines ungefähr exponentiellen Prozesses oder simuliere Werte und prüfe, ob die Quotienten aufeinanderfolgender Werte ungefähr konstant sind.
  3. Trigonometrie: Plane eine indirekte Höhenmessung an einem Gebäude oder Objekt. Beschreibe Messgrößen, Skizze, Formel und mögliche Messfehler, ohne personenbezogene Daten zu erfassen.
  4. Zusammengesetzter Körper: Entwirf eine Verpackung aus mindestens zwei Grundkörpern und berechne Volumen und äußere Oberfläche.


Schwer

  1. Modellieren: Vergleiche lineares und exponentielles Wachstum anhand desselben Sachkontexts und erkläre, ab wann sich die Modelle deutlich unterscheiden.
  2. Prüfungsaufgabe: Erstelle eine mehrteilige Aufgabe, die mindestens drei Themen dieses aiMOOCs verbindet. Ergänze Lösung, Einheiten und eine Plausibilitätsprüfung.
  3. Digitale Mathematik: Lass ein digitales Werkzeug oder eine KI zwei alternative Lösungswege zu einer selbst gewählten Aufgabe erzeugen. Prüfe jeden Schritt fachlich und dokumentiere mindestens eine mögliche Fehlerquelle. Keine personenbezogenen Daten eingeben.
  4. Mathematische Begründung: Erkläre an einer geeigneten Skizze, warum beim Zusammensetzen von Körpern innere Kontaktflächen nicht zur äußeren Oberfläche gehören, und übertrage die Idee auf ein eigenes Beispiel.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Modellwahl: Ein Messwert sinkt in gleichen Zeitabständen zunächst um 20, dann um 16, dann um 12,8. Entscheide begründet, ob ein lineares oder exponentielles Modell plausibler ist.
  2. Darstellungswechsel: Erkläre, wie Du aus einem Baumdiagramm eine Aussage über eine bedingte Wahrscheinlichkeit formulierst und welche Information dabei zum neuen Bezugsraum wird.
  3. Fehlerdiagnose: Jemand schreibt 52+53=55. Widerlege die Aussage auf zwei verschiedene Arten.
  4. Trigonometrisches Modellieren: Entwickle zu einer realen Höhen- oder Entfernungsfrage eine Skizze und begründe die Wahl von Sinus, Kosinus oder Tangens.
  5. Körperzerlegung: Beschreibe für einen zusammengesetzten Rotationskörper zwei mögliche Zerlegungen in Grundkörper und erkläre, warum beide zum selben Volumen führen müssen.
  6. Vernetzte Aufgabe: Eine kugelförmige Messsonde besitzt eine exponentiell abnehmende Akkuladung und sendet ein periodisches Sinussignal. Formuliere zu diesem Kontext je eine sinnvolle mathematische Frage aus Geometrie, Funktionen und Modellierung und löse sie mit selbst gewählten plausiblen Daten.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. Du stellst einen vollständigen, nachvollziehbaren Rechenweg dar.
  2. Du wählst Formeln und Verfahren begründet statt nur Ergebnisse einzusetzen.
  3. Du wechselst zwischen Text, Skizze, Tabelle, Term und Graph.
  4. Du deutest Ergebnisse mit passender Einheit und im Sachzusammenhang.
  5. Du prüfst Größenordnung, Vorzeichen und Plausibilität.
  6. Du kannst typische Fehler erklären und korrigieren.
  7. Du modellierst Wachstum, Zerfall, periodische Vorgänge und geometrische Situationen auf M-Niveau.
  8. Du unterscheidest zwischen mathematischem Modell und Realität.
  9. Du kennzeichnest sinnvolle Rundungen.
  10. Du prüfst digitale oder KI-erzeugte Ergebnisse eigenständig.




Kompetenzcheck

Wahrscheinlichkeit: Ich kann Baumdiagramm, bedingte Wahrscheinlichkeit und Erwartungswert verknüpfen.

Funktionen: Ich kann ein Exponentialmodell aufstellen, einen Graphen deuten und Wachstums- oder Zerfallsfaktoren bestimmen.

Algebra: Ich kann Potenzgesetze sicher anwenden und Fehler begründen.

Trigonometrie: Ich kann eine passende Winkelfunktion auswählen und eine Sinusfunktion als periodisches Modell lesen.

Geometrie: Ich kann Kegel, Kugel und zusammengesetzte Körper zerlegen, berechnen und Ergebnisse mit Einheiten angeben.

Prüfung: Ich kann auch bei vernetzten Aufgaben ein geeignetes Verfahren selbstständig auswählen.


Reflexion

Beantworte kurz:

  1. Welche drei Aufgabentypen löst Du bereits sicher?
  2. Bei welchem Thema brauchst Du noch eine Darstellung oder Skizze, bevor Du rechnen kannst?
  3. Wo hilft Dir ein digitales Werkzeug wirklich beim Verstehen und wo nur beim Rechnen?
  4. Welche Plausibilitätsprüfung nutzt Du künftig automatisch?
  5. Welchen Fehler möchtest Du in einer Prüfung bewusst vermeiden?


Folgekurs

Wenn die meisten Punkte im Kompetenzcheck sicher sind, arbeite weiter mit M10 M - Prüfungstraining Mathematik 10 – Regelstandard. Wiederhole davor gezielt alle Punkte, die Du in der Selbstkontrolle als „unsicher“ markiert hast.


Medien und digitale Erkundungen

Die eingebundenen Commons-Dateien sind freie Medien; Lizenz und Urheberangaben findest Du jeweils auf der Dateiseite. YouTube- und GeoGebra-Inhalte werden extern eingebettet und nicht in den aiMOOC kopiert. Prüfe bei digitalen Werkzeugen immer, ob Darstellung, Maßstab und Eingaben zu Deiner Aufgabe passen.

Medienstrategie: Nutze Bilder nicht als Dekoration: Lies am Baumdiagramm Pfade ab, vergleiche Exponentialgraphen, beobachte die Entstehung der Sinuskurve und drehe beziehungsweise schneide Körper in 3D.


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