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M10 G - Funktionale Darstellungen für den MSA sichern

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M10 G - Funktionale Darstellungen für den MSA sichern

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M10 G - Funktionale Darstellungen für den MSA sichern

Mini-Beschreibung: Wechsle sicher zwischen Tabelle, Gleichung, Graph und Text und interpretiere Funktionsmodelle im Sachkontext.

Zielgruppe: Klasse 10, Mathematik, Baden-Württemberg, G-Niveau mit MSA-Ziel.

Schwerpunkt: Funktionen erkennen, darstellen, wechseln, deuten und prüfen – mit linearen, quadratischen und exponentiellen Beispielen.


Einleitung

Eine Funktion kann dieselbe Beziehung auf verschiedene Arten zeigen:

Darstellung Leitfrage Beispiel
Text Was passiert? Startwert 3, pro Schritt kommen 2 dazu.
Tabelle Welche Werte gehören zusammen? x=0⇒y=3
Gleichung Welche Rechenregel gilt? y=2x+3
Graph Wie sieht der Zusammenhang aus? Gerade mit Steigung 2

Merke: Im MSA reicht es nicht, nur zu rechnen. Du sollst auch erkennen, welche Darstellung zu welcher Situation passt, Ergebnisse erklären und digitale Ausgaben kritisch prüfen.

Medienauftrag: Suche im Bild Steigung, Achsenabschnitt und Funktionsgleichung. Erkläre anschließend mit eigenen Worten, was sich am Graphen ändert, wenn m größer wird.


Lernziele

Nach diesem Kurs kannst Du

  1. Darstellungswechsel zwischen Text, Tabelle, Gleichung und Graph durchführen.
  2. lineare Funktionen an einer konstanten Änderung erkennen.
  3. quadratische Funktionen an einer Parabelform und typischen Wertemustern erkennen.
  4. exponentielle Funktionen an einem konstanten Faktor erkennen.
  5. Funktionsgleichungen im Sachkontext deuten.
  6. Rechenweg, Darstellung und Begründung nachvollziehbar notieren.
  7. Ergebnisse aus Grafikrechnern und KI-Ausgaben auf Plausibilität prüfen.

MSA-Brücke: Besonders wichtig ist der sichere Wechsel zwischen den vier Darstellungsformen sowie das Arbeiten mit Exponentialfunktionen und Wachstumsmodellen.


Vorwissen-Check

Ordne zunächst ohne Taschenrechner zu.

Ordne die richtigen Begriffe zu. Beschreibung
Steigung Änderung von y, wenn x um 1 wächst
y-Achsenabschnitt Funktionswert bei x=0
Parabel typische Graphform einer quadratischen Funktion
Wachstumsfaktor Faktor, mit dem ein Wert regelmäßig multipliziert wird
Wertetabelle geordnete Paare aus Eingabe und Ausgabe



Selbstcheck: Wenn Dir drei oder mehr Begriffe unsicher sind, arbeite die Beispiele langsam mit allen Hilfestufen durch.


Die vier Darstellungen

Start So wechselst Du Ziel
Text Größen benennen, Startwert und Veränderung finden Gleichung
Gleichung passende x-Werte einsetzen Tabelle
Tabelle Punkte (x|y) eintragen Graph
Graph Verlauf, markante Punkte und Änderung ablesen Text

Prüfstrategie: Gehe nicht blind von einer Darstellung zur nächsten. Frage immer: Welche Information ist schon sichtbar? Welche muss ich berechnen?


Beispiel 1: Lineare Funktion

Ein Fahrradtaxi verlangt 3 € Grundpreis und 2 € pro gefahrenem Kilometer.

Text → Gleichung

Startwert: 3

Änderung pro Kilometer: 2

f(x)=2x+3

Dabei bedeutet x die Strecke in Kilometern und f(x) den Preis in Euro.

Gleichung → Tabelle

x in km f(x)=2x+3 in €
0 3
1 5
2 7
5 13

Tabelle → Graph

Die Punkte sind (0|3), (1|5), (2|7) und (5|13). Sie liegen auf einer Geraden.

Medienauftrag: Das Bild zeigt Geraden im Koordinatensystem. Erkläre, woran Du eine positive oder negative Steigung erkennst.

Videoauftrag: Stoppe das Video vor jedem neuen Rechenschritt. Berechne zuerst selbst und vergleiche dann.


Schritt-für-Schritt: Steigung aus zwei Punkten

Gegeben sind A(1|5) und B(4|11).

Schritt 1: Änderung in y:

Δy=11−5=6

Schritt 2: Änderung in x:

Δx=4−1=3

Schritt 3: Steigung:

m=ΔyΔx=63=2

Schritt 4: Mit A(1|5) den Achsenabschnitt bestimmen:

5=2⋅1+b

b=3

Ergebnis:

f(x)=2x+3

Begründung: Pro zusätzlicher Einheit bei x steigt y um 2. Bei x=0 ist der Wert 3.


Übung mit Hilfestufen: Linear

Aufgabe: Ein Lieferdienst verlangt 4 € Grundgebühr und 1,50 € pro Kilometer. Stelle eine Gleichung auf und berechne den Preis für 6 km.

Hilfestufe 1: Suche den Startwert.

Hilfestufe 2: Suche die Änderung pro Kilometer.

Hilfestufe 3: Nutze die Form f(x)=mx+b.

Selbstkontrolle:

f(x)=1,5x+4

f(6)=1,5⋅6+4=13

Feedback: Wenn Du 13 € erhältst und Grundgebühr sowie Kilometerpreis erklären kannst, ist Dein Modell nachvollziehbar.

MSA-Brücke: Schreibe nicht nur die Zahl 13 hin. Notiere Gleichung, Einsetzen, Ergebnis und Einheit.


Beispiel 2: Quadratische Funktion

Ein vereinfachtes Modell für die Höhe eines Balls lautet

h(t)=−(t−2)2+4

mit der Zeit t in Sekunden und der Höhe h(t) in Metern.

Gleichung → Tabelle

t in s h(t) in m
0 0
1 3
2 4
3 3
4 0

Tabelle → Graph

Die Werte steigen zunächst, erreichen bei t=2 ein Maximum und fallen danach wieder.

Medienauftrag: Vergleiche die Parabelform im Bild mit dem Ballmodell. Welche Gemeinsamkeit hat die Form? Welche Richtung ist unterschiedlich?

Videoauftrag: Notiere drei Merkmale, an denen Du eine quadratische Funktion im Graphen erkennen kannst.


Schritt-für-Schritt: Sachkontext deuten

Für

h(t)=−(t−2)2+4

gilt:

Schritt 1: Der Scheitelpunkt ist

S(2|4)

Schritt 2: Im Sachkontext bedeutet das:

Nach 2 Sekunden erreicht der Ball eine maximale Höhe von 4 Metern.

Schritt 3: Startwert prüfen:

h(0)=−(0−2)2+4=0

Schritt 4: Einen späteren Wert prüfen:

h(3)=−(3−2)2+4=3

Wichtig: Ein Funktionswert ist erst vollständig interpretiert, wenn Du Zahl, Einheit und Bedeutung nennst.


Übung mit Hilfestufen: Quadratisch

Gegeben ist

f(x)=(x−3)2+2

Aufgabe: Bestimme den Scheitelpunkt und berechne f(1).

Hilfestufe 1: Vergleiche mit f(x)=(x−d)2+e.

Hilfestufe 2: Der Scheitelpunkt ist S(d|e).

Hilfestufe 3: Setze für x die Zahl 1 ein.

Selbstkontrolle:

S(3|2)

f(1)=(1−3)2+2=6

Feedback: Wenn Du den Scheitelpunkt aus der Gleichung direkt ablesen und einen Funktionswert sauber einsetzen kannst, ist die Grundidee gesichert.


Beispiel 3: Exponentialfunktion

Eine Bakterienkultur startet mit 50 Bakterien. Die Anzahl verdoppelt sich in jedem betrachteten Zeitschritt.

Text → Gleichung

Startwert: 50

Wachstumsfaktor: 2

N(t)=50⋅2t

Gleichung → Tabelle

t N(t)
0 50
1 100
2 200
3 400
4 800

Erkennungsmerkmal: Die Differenzen sind nicht konstant. Der Faktor ist konstant.

10050=2

200100=2

400200=2

Medienauftrag: Vergleiche die verschiedenen Kurven. Was verändert sich, wenn die Basis größer wird?

Videoauftrag: Notiere nach dem Video den Unterschied zwischen Wachstumsrate und Wachstumsfaktor.


Schritt-für-Schritt: Prozentuales Wachstum

Ein Anfangswert von 200 wächst pro Zeitschritt um 5 %.

Schritt 1: Prozentzahl als Dezimalzahl:

5%=0,05

Schritt 2: Wachstumsfaktor:

q=1+0,05=1,05

Schritt 3: Funktion:

f(t)=200⋅1,05t

Schritt 4: Nach 3 Zeitschritten:

f(3)=200⋅1,053

f(3)≈231,53

Deutung: Nach 3 Zeitschritten beträgt der Modellwert ungefähr 231,53.

MSA-Brücke: Bei exponentiellem Wachstum wird wiederholt multipliziert. Bei linearem Wachstum wird wiederholt addiert.


Übung mit Hilfestufen: Exponentiell

Ein Wert startet bei 80 und wächst pro Schritt um 25 %.

Aufgabe: Stelle die Funktionsgleichung auf und berechne den Wert nach zwei Schritten.

Hilfestufe 1: 25%=0,25

Hilfestufe 2: q=1+0,25

Hilfestufe 3: Nutze f(t)=c⋅qt.

Selbstkontrolle:

q=1,25

f(t)=80⋅1,25t

f(2)=125

Feedback: Wenn Du 125 erhältst und erklären kannst, warum zweimal mit 1,25 multipliziert wird, ist das Modell verstanden.


Funktionstypen vergleichen

Typ Kennzeichen in der Tabelle typische Gleichung Graph
Linear konstante Differenz f(x)=mx+b Gerade
Quadratisch Änderung der Änderung typisch konstant f(x)=ax2+bx+c Parabel
Exponentiell konstanter Faktor f(x)=c⋅ax Wachstum oder Abnahme mit gekrümmtem Verlauf

Denkfrage: Die Folge 10, 15, 20, 25 hat eine konstante Differenz. Die Folge 10, 15, 22,5, 33,75 hat einen konstanten Faktor. Ordne beide Funktionstypen zu und begründe.


Dynamisches Graphen-Labor

Nutze den GeoGebra-Grafikrechner. Gib nacheinander diese Funktionen ein:

f(x)=2x+1

g(x)=(x−2)2−1

h(x)=2⋅1,5x

Arbeitsauftrag:

  1. Erzeuge zu jeder Funktion eine Wertetabelle.
  2. Suche einen gut sichtbaren Punkt im Graphen und prüfe ihn durch Einsetzen.
  3. Verändere jeweils genau einen Parameter.
  4. Beschreibe, was sich am Graphen ändert.
  5. Prüfe anschließend, ob Deine Beschreibung zur Gleichung passt.

Datenschutz: Gib keine Namen, Fotos, Adressen, Kontaktdaten oder andere personenbezogene Daten ein.

Digitale Prüfung: Ein Grafikrechner zeigt einen Graphen, aber er begründet nicht automatisch, warum Dein Modell sachlich sinnvoll ist. Prüfe Achsenskalierung, Eingabe, Wertebereich und Einheiten.

KI-Hinweis: KI kann Rechenwege vorschlagen. Prüfe jeden Schritt durch Einsetzen, Gegenprobe oder Graph. Eine KI-Ausgabe ersetzt keinen mathematischen Beweis und keine eigene Begründung.


Darstellungswechsel trainieren


Station A: Tabelle → Gleichung

x y
0 4
1 7
2 10
3 13

Aufgabe: Bestimme den Funktionstyp und die Gleichung.

Hilfestufe 1: Berechne die Differenzen der y-Werte.

Hilfestufe 2: Der Wert bei x=0 ist der Achsenabschnitt.

Selbstkontrolle:

f(x)=3x+4

Feedback: Die konstante Differenz 3 zeigt die Steigung m=3.


Station B: Gleichung → Text

Gegeben ist

f(t)=120⋅0,8t

Aufgabe: Formuliere einen möglichen Sachtext.

Hilfestufe 1: Was ist der Startwert?

Hilfestufe 2: 0,8=1−0,2

Musterfeedback: Ein Anfangswert von 120 nimmt pro Zeitschritt um 20 % ab. Andere passende Sachkontexte sind möglich.


Station C: Graph → Aussage

Betrachte einen Graphen im Grafikrechner mit einem Hochpunkt.

Aufgabe: Formuliere drei Aussagen:

  1. Wo liegt der höchste Funktionswert?
  2. In welchem Bereich steigt der Graph?
  3. In welchem Bereich fällt der Graph?

Feedback: Verwende Koordinaten und, wenn ein Sachkontext vorliegt, auch Einheiten.


Station D: Text → passende Darstellung

Ein Wasserbehälter enthält anfangs 300 Liter. Pro Minute fließen gleichmäßig 20 Liter ab.

Aufgabe: Stelle Text, Gleichung und eine kleine Tabelle dar.

Hilfestufe 1: Gleichmäßige Änderung spricht für ein lineares Modell.

Hilfestufe 2:

f(t)=300−20t

Selbstkontrolle:

t in min Inhalt in L
0 300
1 280
2 260
5 200


Typische Fehler

Fehler Warum problematisch? Besser
Steigung und Achsenabschnitt vertauscht Graph und Gleichung passen nicht zusammen m als Änderung, b als Wert bei x=0 prüfen
Prozentzahl direkt als Faktor verwendet 5 % Wachstum ist nicht Faktor 5 q=1+0,05=1,05
Nur Ergebnis notiert Rechenweg ist nicht nachvollziehbar Gleichung, Einsetzen, Rechnen, Antwort
Punkt als (y|x) gelesen Koordinaten werden vertauscht immer (x|y)
Graph ohne Achsenskalierung gedeutet Werte können falsch abgelesen werden Achsen und Einheiten zuerst prüfen
Digitales Ergebnis ungeprüft übernommen Eingabefehler bleiben unbemerkt Wert einsetzen oder mit Tabelle gegenprüfen


Selbstkontrolle

Rechne zuerst ohne Lösung.

1. Linear

f(x)=4x−2

Berechne f(3).

2. Quadratisch

g(x)=(x−1)2+2

Nenne den Scheitelpunkt.

3. Exponentiell

h(t)=25⋅2t

Berechne h(3).

4. Darstellungswechsel

Eine Tabelle hat die Werte 5, 10, 20, 40 bei aufeinanderfolgenden Zeitschritten. Nenne den passenden Funktionstyp.

Lösungen:

f(3)=10

S(1|2)

h(3)=200

Die Tabelle zeigt einen konstanten Faktor 2 und passt daher zu einem exponentiellen Modell.


Transfer

Ein Fitnessstudio bietet zwei vereinfachte Kostenmodelle an:

Modell A:

A(m)=20m+30

Modell B:

B(m)=60⋅1,1m

Dabei steht m für die Anzahl betrachteter Zeitabschnitte.

Auftrag:

  1. Erstelle für m=0,1,2,3 eine Tabelle.
  2. Zeichne beide Graphen digital.
  3. Beschreibe den Unterschied zwischen linearer und exponentieller Entwicklung.
  4. Prüfe, ob der Sachkontext für beide Modelle über lange Zeit realistisch bleibt.
  5. Begründe, warum ein mathematisches Modell immer nur eine vereinfachte Beschreibung der Wirklichkeit ist.

MSA-Brücke: Im Transferteil zählt nicht nur das Rechnen. Du sollst Ergebnisse in den Sachkontext zurückübersetzen und ihre Plausibilität prüfen.


Kompetenzcheck

Bewerte Dich selbst mit sicher, teilweise sicher oder noch üben.

Kompetenz sicher teilweise üben
Ich wechsle von Text zu Gleichung. ☐ ☐ ☐
Ich erstelle aus einer Gleichung eine Tabelle. ☐ ☐ ☐
Ich zeichne aus Tabellenwerten einen Graphen. ☐ ☐ ☐
Ich erkenne lineare Modelle. ☐ ☐ ☐
Ich erkenne quadratische Modelle. ☐ ☐ ☐
Ich erkenne exponentielle Modelle. ☐ ☐ ☐
Ich deute Parameter im Sachkontext. ☐ ☐ ☐
Ich prüfe digitale Ergebnisse kritisch. ☐ ☐ ☐


Reflexion

Beantworte kurz:

  1. Welche Darstellung hilft Dir am meisten: Text, Tabelle, Gleichung oder Graph?
  2. Bei welchem Darstellungswechsel machst Du noch Fehler?
  3. Woran erkennst Du lineares und exponentielles Wachstum unterschiedlich?
  4. Welche Kontrolle nutzt Du nach einer digitalen Berechnung?
  5. Welchen Rechenschritt willst Du vor dem MSA noch automatisieren?


Folgekurs

Als nächster Schritt passt ein Kurs zu Funktionsmodelle im Sachkontext, Exponentielles Wachstum, Quadratische Funktionen oder MSA-Vorbereitung Mathematik.

Sinnvolle Weiterarbeit:

  1. Funktionsgleichungen aus Tabellen und Graphen bestimmen.
  2. Schnittpunkte zweier Modelle berechnen und deuten.
  3. Wachstumsmodelle vergleichen.
  4. Prüfungsaufgaben mit vollständiger Begründung bearbeiten.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Woran erkennst Du in einer Wertetabelle eine lineare Funktion besonders gut? (An einer konstanten Differenz der Funktionswerte) (!An einem konstanten Produkt aller Werte) (!An einem Scheitelpunkt in jeder Tabelle) (!An immer positiven Funktionswerten)




Welche Beschreibung passt zu einer linearen Funktion? (Eine Gerade mit konstanter Änderung) (!Eine Parabel mit Scheitelpunkt) (!Ein Verlauf mit konstantem Faktor) (!Ein Kreis mit festem Radius)




Was bedeutet der Achsenabschnitt bei einer linearen Funktion? (Der Funktionswert bei Eingabe Null) (!Der Wachstumsfaktor) (!Der höchste Punkt einer Parabel) (!Der Exponent der Variablen)




Welche Graphform ist typisch für eine quadratische Funktion? (Eine Parabel) (!Eine Gerade) (!Ein Kreis) (!Eine Treppenlinie)




Was beschreibt der Scheitelpunkt einer Parabel? (Den höchsten oder tiefsten Punkt) (!Den konstanten Wachstumsfaktor) (!Jeden Schnittpunkt mit der x Achse) (!Die Einheit der Funktionswerte)




Woran erkennst Du exponentielles Wachstum in einer Wertetabelle? (An einem konstanten Faktor) (!An einer konstanten Differenz) (!An identischen Eingabewerten) (!An einem konstanten Summanden)




Welcher Wachstumsfaktor gehört zu fünf Prozent Wachstum? (1,05) (!0,05) (!5) (!1,5)




Was solltest Du nach einer digitalen Graphenausgabe prüfen? (Eingabe Achsen und Werte auf Plausibilität) (!Nur die Farbe des Graphen) (!Nur die Anzahl der Dezimalstellen) (!Nur den Dateinamen)




Welche Darstellung zeigt Wertepaare besonders übersichtlich? (Eine Wertetabelle) (!Ein Fließtext) (!Eine Überschrift) (!Eine Fußnote)




Was gehört zu einer vollständigen Deutung eines Funktionswerts im Sachkontext? (Zahl Einheit und Bedeutung) (!Nur die Zahl) (!Nur die Einheit) (!Nur der Funktionstyp)





Memory

Steigung Änderung pro Schritt
Achsenabschnitt Wert bei Eingabe Null
Parabel quadratischer Graph
Wachstumsfaktor wiederholtes Multiplizieren
Wertetabelle geordnete Wertepaare
Scheitelpunkt höchster oder tiefster Parabelpunkt
Gerade linearer Graph
Sachkontext Bedeutung des Modells in einer Situation





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Gerade lineare Funktion
Parabel quadratische Funktion
konstante Differenz lineares Wachstum
konstanter Faktor exponentielles Wachstum
Scheitelpunkt quadratischer Graph





Kreuzworträtsel

Steigung Wie heißt die Änderung von y pro Änderung von x bei einer Geraden?
Parabel Wie heißt die typische Graphform einer quadratischen Funktion?
Wachstumsfaktor Wie heißt der konstante Multiplikationsfaktor bei exponentiellem Wachstum?
Wertetabelle Welche Darstellung ordnet Eingaben und Ausgaben in Zeilen oder Spalten?
Scheitelpunkt Wie heißt der höchste oder tiefste Punkt einer Parabel?
Anfangswert Wie heißt der Wert zu Beginn eines Wachstumsmodells?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.
Bei einer linearen Funktion ist die

aufeinanderfolgender Funktionswerte bei gleichen Schritten konstant.
Die Gleichung f(x)=mx+b enthält die

als Parameter m.
Der Wert b ist der

.
Der Graph einer quadratischen Funktion heißt

.
Der höchste oder tiefste Punkt einer Parabel heißt

.
Bei exponentiellem Wachstum ist ein

konstant.
Bei 5 Prozent Wachstum lautet der Wachstumsfaktor

.
Ein Funktionswert im Sachkontext braucht zur Deutung auch eine

.
Digitale Ergebnisse müssen auf

geprüft werden.
Eine KI-Ausgabe ersetzt keine eigene mathematische

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Vier Darstellungen: Nimm die Funktion f(x)=2x+1 und stelle sie als Gleichung, kleine Tabelle, Graph und kurzen Text dar.
  2. Fehlersuche: Erfinde einen typischen Fehler beim Ablesen eines Graphen und erkläre, wie Du ihn vermeidest.
  3. Funktionskarten: Gestalte drei Lernkarten zu Steigung, Scheitelpunkt und Wachstumsfaktor mit je einem Beispiel.
  4. Graphen erklären: Wähle eine Commons-Grafik aus diesem Kurs und beschreibe in fünf Sätzen, was mathematisch zu erkennen ist.


Standard

  1. Sachmodell linear: Erfinde eine Alltagssituation mit Grundwert und konstanter Änderung. Gib Text, Gleichung, Tabelle und Graph an.
  2. Sachmodell quadratisch: Erstelle ein einfaches Höhenmodell mit Parabel und deute den Scheitelpunkt im Kontext.
  3. Sachmodell exponentiell: Entwickle ein Wachstumsbeispiel mit Startwert und Wachstumsfaktor. Berechne mindestens vier Werte.
  4. Digitale Kontrolle: Zeichne eine Funktion mit einem Grafikrechner und prüfe zwei angezeigte Punkte durch Einsetzen.


Schwer

  1. Modellvergleich: Vergleiche ein lineares und ein exponentielles Modell mit gleichem Startwert. Erkläre, wann ihre Unterschiede deutlich werden.
  2. Fehleranalyse Funktionen: Lass Dir von einer KI einen Rechenweg zu einer selbst gewählten Funktionsaufgabe erzeugen. Prüfe jeden Schritt und dokumentiere mögliche Fehler, ohne personenbezogene Daten einzugeben.
  3. Mini-Erklärvideo: Produziere ein kurzes Erklärvideo zum Wechsel von Tabelle zu Gleichung. Zeige mindestens einen Kontrollschritt.
  4. MSA-Transferaufgabe: Erstelle eine Aufgabe mit Sachtext, Tabelle und Graph, bei der eine Mitschülerin oder ein Mitschüler den Funktionstyp erkennen, rechnen und das Ergebnis begründen muss.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Darstellungswechsel begründen: Du erhältst eine Tabelle mit konstanten Differenzen. Erstelle eine passende lineare Gleichung und begründe jeden Parameter.
  2. Modelle vergleichen: Vergleiche f(x)=5x+20 und g(x)=20⋅1,2x. Beschreibe Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Tabelle, Graph und Sachdeutung.
  3. Quadratischer Transfer: Ein Graph besitzt den Scheitelpunkt S(2|5). Formuliere einen möglichen Sachkontext und erkläre, was der Scheitelpunkt dort bedeutet.
  4. Plausibilität prüfen: Ein digitales Werkzeug liefert für f(x)=3x+4 den Punkt (2|11). Prüfe das Ergebnis und korrigiere es gegebenenfalls.
  5. Modellgrenzen: Erkläre an einem exponentiellen Wachstumsmodell, warum ein mathematisches Modell nicht unbegrenzt realistisch bleiben muss.
  6. Begründung statt Behauptung: Eine Person sagt: „Die Tabelle ist exponentiell, weil die Werte immer größer werden.“ Beurteile die Aussage mit einem geeigneten Gegenbeispiel oder einer genaueren Begründung.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig:

  1. Du kannst zwischen Text, Tabelle, Gleichung und Graph wechseln.
  2. Du erkennst lineare, quadratische und exponentielle Modelle an typischen Merkmalen.
  3. Du bestimmst und deutest zentrale Parameter.
  4. Du dokumentierst Einsetzen, Rechenweg, Ergebnis und Einheit nachvollziehbar.
  5. Du übersetzt mathematische Ergebnisse zurück in den Sachkontext.
  6. Du prüfst digitale Ergebnisse durch Rechnung, Tabelle, Graph oder Gegenprobe.
  7. Du begründest, warum ein gewähltes Funktionsmodell zu den gegebenen Daten passt.
  8. Du kannst Grenzen eines Modells beschreiben.




OERs zum Thema

Wikipedia bietet Grundlagen zu Funktionen, linearen Funktionen, quadratischen Funktionen und Exponentialfunktionen.


Verknüpfte Lernbereiche


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