M10 G - Bedingte Wahrscheinlichkeit anschaulich verstehen – MSA-Brücke

M10 G - Bedingte Wahrscheinlichkeit anschaulich verstehen – MSA-Brücke
M10 G - Bedingte Wahrscheinlichkeit anschaulich verstehen – MSA-Brücke
Mini-Beschreibung: Du verstehst, dass sich eine Wahrscheinlichkeit verändern kann, sobald zusätzliche Information bekannt ist. Du arbeitest mit Teilmengen, Baumdiagrammen und Vierfeldertafeln. Dieser Kurs richtet sich an Klasse 10, G-Niveau und baut ausdrücklich eine MSA-Brücke.

Einleitung
Manchmal weißt Du mehr als vorher. Dann ändert sich der Bereich, auf den Du schaust.
Beispiel mit einem Würfel:
Ereignis : „Die Zahl ist größer als 3.“
Ohne Zusatzinformation gilt:
Jetzt erfährst Du zusätzlich: „Die Zahl ist gerade.“
Dann zählen nur noch die Ergebnisse aus . Innerhalb von erfüllen und auch das Ereignis .
Damit gilt:
Kernaussage: Neue Information kann die Wahrscheinlichkeit verändern.

Lernziele
Nach dem Kurs kannst Du:
- Bedingte Wahrscheinlichkeit: erklären, was „unter der Bedingung“ bedeutet.
- Teilmenge: erkennen, dass die Bedingung den betrachteten Bereich einschränkt.
- Schnittmenge: in einer Situation bestimmen.
- Vierfeldertafel: Häufigkeiten ordnen und bedingte Wahrscheinlichkeiten ablesen.
- Baumdiagramm: bedingte Wahrscheinlichkeiten an Ästen erkennen.
- MSA-Brücke: einfache Aufgaben mit der Formel nachvollziehbar lösen.
- Mathematische Begründung: Ergebnis, Rechenweg und Deutung zusammen angeben.
Vorwissen-Check
Prüfe kurz, ob diese Grundlagen sitzen.
- Kannst Du in Prozent umwandeln?
- Weißt Du, dass „A und B gleichzeitig“ bedeutet?
- Kannst Du eine einfache Vierfeldertafel lesen?
- Kennst Du die Produktregel am Baumdiagramm?
- Kannst Du aus 20 Treffern bei 50 Versuchen die relative Häufigkeit bilden?
Selbstkontrolle: Wenn Dir zwei oder mehr Punkte unsicher sind, wiederhole zuerst Wahrscheinlichkeit, Relative Häufigkeit und Baumdiagramm.
Grundidee: Der Bezugsraum wird kleiner
Stell Dir vor, 100 Karten liegen verdeckt auf dem Tisch.
| Eigenschaft | Anzahl |
|---|---|
| blau | 60 |
| rot | 40 |
| Stern | 40 |
| kein Stern | 60 |
Ohne Zusatzinformation ist die Wahrscheinlichkeit für einen Stern:
Nun wird bekannt: Die gezogene Karte ist blau.
Jetzt gehören nur die 60 blauen Karten zum neuen Bezugsraum.
Angenommen, 30 der 60 blauen Karten tragen einen Stern:
Vorher:
Mit Information „blau“:
Die Zusatzinformation verändert also die Wahrscheinlichkeit.
MSA-Brücke: Formel verstehen
Für Ereignisse und mit gilt:
Lies die Formel in drei Schritten:
- ist die bekannte Bedingung.
- sind die Treffer, die zugleich zu und gehören.
- Teile die gemeinsamen Treffer durch alle Fälle der Bedingung.
Merksatz: Erst auf die Bedingung einschränken, dann innerhalb dieses neuen Bereichs zählen.

Interaktives Beispiel 1: Würfel und Teilmengen
Ein fairer Würfel wird einmal geworfen.
Gesucht ist .
Schritt 1: Bedingung festlegen
Es bleiben drei mögliche Ergebnisse.
Schritt 2: Gemeinsame Treffer bestimmen
Es gibt zwei gemeinsame Treffer.
Schritt 3: Bedingte Wahrscheinlichkeit bilden
Deutung: Wenn bereits bekannt ist, dass die Augenzahl gerade ist, beträgt die Wahrscheinlichkeit für „größer als 3“ .
<details> <summary>Hilfe 1</summary> Streiche gedanklich alle Würfelergebnisse, die nicht zu B gehören. </details>
<details> <summary>Hilfe 2</summary> Zähle danach nur noch innerhalb von B. </details>
<details> <summary>Feedback</summary> Wenn Du durch alle sechs Würfelergebnisse geteilt hast, hast Du die Zusatzinformation noch nicht berücksichtigt. </details>
Interaktives Beispiel 2: Vierfeldertafel
In einer künstlich erzeugten Stichprobe mit 100 Karten gilt:
| Stern | kein Stern | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| blau | 30 | 30 | 60 |
| rot | 10 | 30 | 40 |
| Gesamt | 40 | 60 | 100 |
Gesucht: Wahrscheinlichkeit für Stern, wenn bereits „blau“ bekannt ist.
Schritt 1: Bedingungszeile auswählen
Die Bedingung „blau“ umfasst 60 Karten.
Schritt 2: Treffer in dieser Zeile suchen
30 Karten sind blau und haben einen Stern.
Schritt 3: Quotient bilden
Zum Vergleich:
Erkenntnis: Die Zusatzinformation „blau“ erhöht in diesem Beispiel die Wahrscheinlichkeit für einen Stern von auf .
Vierfeldertafel-Simulation
Eine Simulation liefert bei 100 künstlichen Ziehungen dieses Ergebnis:
| Stern | kein Stern | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| blau | 31 | 29 | 60 |
| rot | 9 | 31 | 40 |
| Gesamt | 40 | 60 | 100 |
Ohne Bedingung:
Mit Bedingung „blau“:
Wichtig: Simulationen können bei einer Wiederholung andere Häufigkeiten liefern. Prüfe digitale Ergebnisse deshalb auf Plausibilität.
Datenschutz: Nutze für eigene Simulationen erfundene oder anonyme Daten. Verwende keine personenbezogenen Daten.
Interaktives Beispiel 3: Baumdiagramm
Ein Baumdiagramm zeigt zuerst die bekannte Gruppe und danach die zweite Eigenschaft.
Start ├─ blau 60/100 │ ├─ Stern 30/60 │ └─ kein Stern 30/60 └─ rot 40/100 ├─ Stern 10/40 └─ kein Stern 30/40
Am Ast nach „blau“ steht direkt:
Für den gemeinsamen Pfad „blau und Stern“ gilt:

Darstellungswechsel
Dieselbe Information kann verschieden dargestellt werden.
| Darstellung | Woran erkennst Du die Bedingung? | Typische Stärke |
|---|---|---|
| Teilmenge | nur Elemente aus B bleiben übrig | Grundidee verstehen |
| Vierfeldertafel | Zeile oder Spalte von B wird neuer Bezugsraum | Häufigkeiten ordnen |
| Baumdiagramm | zweiter Ast nach B | Pfade und Abfolgen erkennen |

Übungen mit Hilfestufen und Feedback
Übung 1: Gerade Zahl bekannt
Ein Würfel wurde geworfen. Es ist bekannt, dass die Zahl gerade ist. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mindestens 4 ist?
<details> <summary>Hilfe 1</summary> Der neue Bezugsraum ist B = {2,4,6}. </details>
<details> <summary>Hilfe 2</summary> Die passenden Ergebnisse sind 4 und 6. </details>
<details> <summary>Lösung und Feedback</summary> . Wenn Du durch 6 geteilt hast, hast Du die Bedingung nicht als neuen Bezugsraum verwendet. </details>
Übung 2: Vierfeldertafel lesen
Gegeben ist:
| Fahrrad | kein Fahrrad | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| Helm | 24 | 16 | 40 |
| kein Helm | 6 | 54 | 60 |
| Gesamt | 30 | 70 | 100 |
Bestimme die Wahrscheinlichkeit für „Helm“, wenn bereits „Fahrrad“ bekannt ist.
<details> <summary>Hilfe 1</summary> Nutze nur die Spalte „Fahrrad“. </details>
<details> <summary>Hilfe 2</summary> In dieser Spalte gibt es 30 Fälle, davon 24 mit Helm. </details>
<details> <summary>Lösung und Feedback</summary> . Der Nenner ist nicht 100, weil die Bedingung den Bezugsraum einschränkt. </details>
Übung 3: MSA-Brücke
Gegeben sind:
Bestimme .
<details> <summary>Hilfe 1</summary> Setze beide Werte in die Formel ein. </details>
<details> <summary>Hilfe 2</summary> </details>
<details> <summary>Lösung und Feedback</summary> . Prüfe: Eine Wahrscheinlichkeit muss zwischen 0 und 1 liegen. </details>
Typische Fehler
- Falscher Nenner: Bei wird durch alle Fälle geteilt. Richtig ist: durch die Fälle aus .
- Bedingung vertauschen: wird mit verwechselt.
- Schnittmenge vergessen: Im Zähler müssen die Fälle liegen, die gleichzeitig zu und gehören.
- Prozent und Anzahl mischen: Schreibe zuerst klar auf, ob Du mit Häufigkeiten oder Wahrscheinlichkeiten rechnest.
- Digitales Ergebnis ungeprüft übernehmen: Kontrolliere Werte mit einer zweiten Darstellung oder einer Überschlagsrechnung.
- KI-Ausgabe ungeprüft übernehmen: Eine KI kann Rechenfehler machen. Prüfe Eingaben, Rechenweg und Ergebnis. Eine KI-Antwort ersetzt keinen mathematischen Beweis.
Selbstkontrolle
Kannst Du diese vier Aussagen sicher begründen?
- Bei einer Bedingung wird der Bezugsraum kleiner.
- bedeutet, dass beide Ereignisse eintreten.
- In einer Vierfeldertafel wird bei einer Bedingung nur eine passende Zeile oder Spalte betrachtet.
- und sind im Allgemeinen verschieden.
Wenn Du bei einem Punkt unsicher bist, gehe zurück zum passenden Beispiel.
MSA-Brücke: Von der Häufigkeit zur Formel
Nimm wieder die Vierfeldertafel mit 100 Karten:
Dann kannst Du direkt mit Häufigkeiten rechnen:
Mit Wahrscheinlichkeiten ist dieselbe Struktur sichtbar:
MSA-Brücke: Du wechselst von anschaulichem Zählen zur allgemeinen Formel.
Transfer
Eine Wetter-App meldet für einen fiktiven Datensatz:
Von 200 vergleichbaren Tagen waren 80 Tage kühl. An 48 dieser kühlen Tage regnete es.
Gesucht ist die Wahrscheinlichkeit für Regen unter der Bedingung „kühl“.
Die Zahl wird also nicht durch 200 geteilt, weil bereits bekannt ist, dass der Tag zur Gruppe „kühl“ gehört.
Transferfrage: Was würde sich ändern, wenn stattdessen „Regen ist bekannt“ die Bedingung wäre?
Interaktive Aufgaben
Quiz: Teste Dein Wissen
Was bedeutet bei P A unter B die Information B? (B ist die bekannte Bedingung) (!B ist immer das Gegenereignis) (!B ist immer unmöglich) (!B wird vollständig ignoriert)
Was wird bei einer bedingten Wahrscheinlichkeit zuerst eingeschränkt? (Der Bezugsraum) (!Die Anzahl der Rechenschritte) (!Die Zahl der Ereignisse auf null) (!Nur der Taschenrechner)
Was beschreibt A geschnitten B? (Die gemeinsamen Fälle von A und B) (!Nur die Fälle außerhalb von A) (!Nur die Fälle außerhalb von B) (!Alle unmöglichen Fälle)
Bei einer Vierfeldertafel ist Fahrrad bekannt. Welche Fälle bilden den neuen Bezugsraum? (Alle Fälle mit Fahrrad) (!Alle Fälle der gesamten Tabelle) (!Nur Fälle ohne Fahrrad) (!Nur Fälle ohne weitere Eigenschaft)
Ein Würfelwurf ist gerade. Welche Ergebnisse bleiben möglich? (2 4 und 6) (!1 3 und 5) (!1 2 und 3) (!4 5 und 6)
Wozu eignet sich ein Baumdiagramm besonders? (Zum Darstellen von aufeinanderfolgenden Bedingungen und Pfaden) (!Zum Ersetzen jeder Begründung) (!Zum Speichern personenbezogener Daten) (!Zum Beweisen jeder mathematischen Aussage)
Warum kann sich eine Wahrscheinlichkeit durch Zusatzinformation ändern? (Weil sich der betrachtete Bezugsraum ändert) (!Weil jede Wahrscheinlichkeit automatisch größer wird) (!Weil Prozente dann verboten sind) (!Weil Zufall dann verschwindet)
Was ist ein sinnvoller Plausibilitätscheck für ein Ergebnis von 140 Prozent? (Das Ergebnis kann keine Wahrscheinlichkeit sein) (!Das Ergebnis ist immer korrekt) (!Man verdoppelt das Ergebnis) (!Man ignoriert die Einheit)
Was gilt im Allgemeinen für P A unter B und P B unter A? (Sie können verschieden sein) (!Sie sind immer gleich) (!Beide sind immer null) (!Beide sind immer eins)
Wie solltest Du eine KI-Ausgabe zu einer Wahrscheinlichkeitsaufgabe verwenden? (Rechenweg und Ergebnis selbst prüfen) (!Ohne Prüfung übernehmen) (!Als mathematischen Beweis behandeln) (!Personenbezogene Daten eingeben)
Memory
| Bedingte Wahrscheinlichkeit | Wahrscheinlichkeit unter einer bekannten Zusatzinformation |
| Schnittmenge | gemeinsame Fälle zweier Ereignisse |
| Vierfeldertafel | Anordnung von vier Kombinationen zweier Merkmale |
| Baumdiagramm | Darstellung von Pfaden und Teilwahrscheinlichkeiten |
| Bezugsraum | Menge der aktuell betrachteten Fälle |
| Plausibilitätscheck | Prüfung ob ein Ergebnis sinnvoll sein kann |
Drag and Drop
| Ordne die richtigen Begriffe zu. | Thema |
|---|---|
| Bedingung | neuer Bezugsraum |
| Schnittmenge | gemeinsame Treffer |
| Vierfeldertafel | geordnete Häufigkeiten |
| Baumdiagramm | verzweigte Pfade |
| Selbstkontrolle | Plausibilität prüfen |
Kreuzworträtsel
| Bedingung | Welche Zusatzinformation schränkt den Bezugsraum ein? |
| Schnittmenge | Wie heißt die Menge der Fälle, die zu zwei Ereignissen gleichzeitig gehören? |
| Baumdiagramm | Welche Darstellung zeigt verzweigte Wahrscheinlichkeits-Pfade? |
| Vierfeldertafel | Welche Tabelle ordnet zwei Merkmale mit jeweils zwei Ausprägungen? |
| Teilmenge | Wie heißt eine Menge, deren Elemente vollständig in einer anderen Menge liegen? |
| Ereignis | Wie heißt in der Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Menge möglicher Ergebnisse? |
LearningApps
Lückentext
Kompetenzcheck
Bearbeite ohne Hilfe:
Gegeben ist eine Vierfeldertafel.
| Treffer | kein Treffer | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| Gruppe B | 18 | 12 | 30 |
| nicht B | 12 | 58 | 70 |
| Gesamt | 30 | 70 | 100 |
- Bestimme .
- Bestimme .
- Vergleiche beide Werte.
- Erkläre in einem Satz, warum sie verschieden sind.
- Zeige den Rechenweg so, dass eine andere Person ihn prüfen kann.
<details>
<summary>Selbstkontrolle</summary>
Die Bedingung B verkleinert den Bezugsraum auf 30 Fälle.
</details>
Reflexion
- Reflexionsfrage 1: Woran erkennst Du in einer Aufgabe, dass eine bedingte Wahrscheinlichkeit gesucht ist?
- Reflexionsfrage 2: Welche Darstellung hilft Dir am meisten: Teilmenge, Vierfeldertafel oder Baumdiagramm?
- Reflexionsfrage 3: Welchen typischen Fehler kannst Du jetzt vermeiden?
- Reflexionsfrage 4: Wie kannst Du ein digitales Ergebnis unabhängig prüfen?
Folgekurs
Als nächstes passt:
MSA-Brücke: Der nächste sinnvolle Schritt ist, bedingte Wahrscheinlichkeiten sicher aus Vierfeldertafeln und Baumdiagrammen zu bestimmen und Darstellungen miteinander zu verbinden.
Offene Aufgaben
Leicht
- Würfel-Bezugsraum: Zeichne die Ergebnismenge eines Würfels und markiere eine selbst gewählte Bedingung.
- Vierfeldertafel bauen: Erfinde 20 farbige Karten mit zwei Merkmalen und trage sie in eine Vierfeldertafel ein.
- Bedingung erklären: Formuliere mit eigenen Worten, warum eine Zusatzinformation den Bezugsraum verändert.
- Fehler finden: Erfinde eine falsche Rechnung mit dem Nenner 100 und verbessere sie.
Standard
- Baumdiagramm gestalten: Übertrage eine Vierfeldertafel in ein Baumdiagramm und beschrifte die Äste.
- Simulation durchführen: Simuliere 50 Ziehungen mit erfundenen Daten und vergleiche unbedingte und bedingte relative Häufigkeiten.
- Darstellungen vergleichen: Löse dieselbe Aufgabe einmal mit Teilmengen und einmal mit Vierfeldertafel.
- Erklärvideo planen: Erstelle ein einminütiges Storyboard, das den Unterschied zwischen P von A und P von A unter B erklärt.
Schwer
- MSA-Aufgabe entwickeln: Erstelle eine eigene Sachaufgabe mit Vierfeldertafel, Rechnung und vollständiger Begründung.
- Umkehrung prüfen: Erfinde ein Beispiel, in dem P von A unter B und P von B unter A deutlich verschieden sind.
- Digitale Prüfung: Lass ein digitales Werkzeug eine selbst erstellte Aufgabe lösen und kontrolliere jeden Rechenschritt unabhängig.
- Transferprojekt: Entwickle eine kleine Simulation mit anonymen oder erfundenen Daten und dokumentiere, wie sich eine Zusatzinformation auf die Wahrscheinlichkeit auswirkt.


Lernkontrolle
- Darstellungswechsel: Überführe eine gegebene Vierfeldertafel in ein Baumdiagramm und erkläre, wo Du die bedingte Wahrscheinlichkeit findest.
- Begründung: Erkläre an einem eigenen Beispiel, warum bei einer Bedingung nicht mehr durch alle Fälle geteilt wird.
- Fehleranalyse: Untersuche eine falsche Lösung, in der und vertauscht wurden.
- Transfer: Entscheide bei einer neuen Sachsituation selbst, welche Darstellung am hilfreichsten ist, und begründe Deine Wahl.
- Plausibilitätsprüfung: Prüfe ein digitales Ergebnis auf Wertebereich, passenden Nenner und inhaltliche Bedeutung.
- MSA-Brücke: Leite aus Häufigkeiten die Formel an einem Beispiel her.
Lernnachweis
Für einen Lernnachweis solltest Du zeigen, dass Du:
- den Begriff bedingte Wahrscheinlichkeit an einem Beispiel erklären kannst,
- die Bedingung als neuen Bezugsraum erkennst,
- Schnittmengen richtig bestimmst,
- Vierfeldertafeln sicher liest,
- bedingte Wahrscheinlichkeiten aus Baumdiagrammen erkennst,
- einen Rechenweg verständlich notierst,
- Ergebnisse im Sachzusammenhang deutest,
- typische Fehler erkennst und korrigierst,
- digitale Ergebnisse kritisch prüfst,
- die MSA-Brückenformel sicher an einfachen Aufgaben verwendest.
OERs zum Thema

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