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Lene und die Geister des Waldes

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Lene und die Geister des Waldes



Lene und die Geister des Waldes

Zielgruppe: Kinder ab 6 Jahren

In diesem aiMOOC begleitest Du Lene auf ihrer Entdeckungsreise in den Bayerischen Wald. Du lernst den Film kennen, beobachtest Bäume und kleine Tiere, entdeckst Steine und Moose, unterscheidest Naturwissen von Sagen und probierst eigene Forscheraufgaben aus.

Datei:Bayerischer Wald - Rachel 004.jpg


Einleitung

Im Film Lene und die Geister des Waldes fährt die siebenjährige Lene mit ihrer älteren Schwester Lynn und ihrem Vater in den Bayerischen Wald. Zuerst ist Lene wenig begeistert. Sie wäre lieber anderswo. Doch rund um das Bergdorf Waldhäuser und den Nationalpark Bayerischer Wald entdeckt sie immer mehr: Waldwege, Wiesen, Tiere, Insekten, Bäume, Moos, Steine, neue Freunde und geheimnisvolle Geschichten.

Der Film von Regisseur Dieter Schumann verbindet dokumentarische Beobachtungen mit märchenhaften und inszenierten Elementen. Das bedeutet: Viele Menschen und Orte gibt es wirklich, gleichzeitig arbeitet der Film mit Fantasie, Erzählungen, Träumen und gestalteten Szenen. Genau dieses Spiel zwischen Wirklichkeit und Geschichte macht den Film zu einem guten Ausgangspunkt für Naturbeobachtung und Medienbildung.


Der Film


Lenes Reise

Lene kommt aus Mecklenburg und verbringt ihre Sommerferien mit ihrer Familie im Bayerischen Wald. Dort hört sie einen Dialekt, der für sie ungewohnt klingt. Sie lernt Kinder aus der Region kennen und erlebt mit ihnen den Wald als Spiel-, Lern- und Abenteuerraum. Gemeinsam entdecken sie Tiere, bauen und spielen, beobachten Naturphänomene und hören Geschichten.

Ein wichtiger Begleiter ist ein Nationalpark-Ranger, den die Kinder im Film den Wald-Obelix nennen. Auch eine Rangerin zeigt den Kindern, wie vielfältig der Wald ist. Lene begegnet außerdem Erzählungen über den Wald-Peter und die Wald-Ursel. Dadurch beginnt sie, den Wald nicht mehr nur als Ansammlung von Bäumen zu sehen, sondern als einen Ort voller Leben, Spuren, Erinnerungen und Geschichten.


Dokumentarisch und märchenhaft

Ein Dokumentarfilm will Wirklichkeit beobachten und zeigen. Ein Spielfilm arbeitet stärker mit geplanten Rollen, Szenen und einer erzählten Handlung. Lene und die Geister des Waldes verbindet beides. Deshalb wird der Film auch als dokumentarischer Spielfilm oder Dokufiktion beschrieben.

Für Dich als Filmforscherin oder Filmforscher ist eine Frage besonders spannend: Was beobachtet die Kamera, und was wurde für die Geschichte gestaltet? Wenn im Film echte Waldtiere, Kinder, Ranger oder Landschaften zu sehen sind, kann das dokumentarisch sein. Wenn Lene von Geistern, Träumen oder dem Wald-Peter erzählt, nutzt der Film bewusst Fantasie und Inszenierung.


Der Bayerische Wald

Der Bayerische Wald ist ein Mittelgebirge im Osten Bayerns an der Grenze zu Tschechien. Ein Teil davon steht als Nationalpark Bayerischer Wald besonders unter Schutz. Der Nationalpark wurde 1970 eröffnet und war der erste Nationalpark Deutschlands. Sein Leitgedanke lautet Natur Natur sein lassen. Das bedeutet: In großen Bereichen darf sich die Natur möglichst ohne menschliche Eingriffe entwickeln.

Datei:Nationalpark Bayerischer Wald Bayern Blick vom Lusen in Richtung Großer Rachel.jpg


Was ist ein Nationalpark?

Ein Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet. Dort sollen natürliche Abläufe viel Raum bekommen. Bäume dürfen alt werden, umfallen und liegen bleiben. Aus abgestorbenem Holz entsteht neuer Lebensraum. Pilze, Käfer, Moose und andere Lebewesen nutzen das Holz. Gleichzeitig können Menschen den Nationalpark auf ausgewiesenen Wegen kennenlernen.

Im Nationalpark Bayerischer Wald gibt es Wälder, Moore, Bergbäche und Gipfel. Seltene Tiere wie Luchs, Fischotter, Auerhuhn und Habichtskauz finden dort Lebensräume. Auch Wölfe kommen in der Region vor.

Datei:Baumwipfelpfad in Neuschönau im Nationalpark Bayerischer Wald..2011Bayern 1838WI.jpg


Lenes Entdeckungen im Wald


Bäume: groß, klein, jung und alt

Bäume sind viel mehr als Holzstämme mit Blättern oder Nadeln. Ein Baum bietet Nahrung, Schatten, Verstecke und Wohnraum. In einem naturnahen Wald stehen junge und alte Bäume nebeneinander. Manche Bäume sind gesund, andere werden von Insekten genutzt, und manche liegen als Totholz auf dem Boden.

Im Bayerischen Wald wachsen unter anderem Fichten, Buchen, Tannen, Ahorne und Vogelbeerbäume. Je nach Höhe, Boden, Feuchtigkeit und Licht verändert sich die Zusammensetzung des Waldes.

Datei:Bayerischer wald intakt.jpg

Wenn Du einen Baum beobachtest, kannst Du auf die Rinde, die Form der Blätter oder Nadeln, die Knospen, Früchte und die Umgebung achten. Du brauchst dafür nichts abzubrechen. Genaues Anschauen reicht.


Totholz: ein Baum lebt anders weiter

Ein umgestürzter oder abgestorbener Baum ist nicht nutzlos. In und auf ihm können Käferlarven, Pilze, Moose und viele kleine Lebewesen leben. Mit der Zeit wird das Holz zersetzt. Nährstoffe gelangen wieder in den Boden. So gehört auch das Vergehen zum Kreislauf des Waldes.

Diese Beobachtung passt gut zum Film: Lene lernt, dass im Wald Werden und Vergehen zusammengehören. Der Wald verändert sich ständig.


Insekten: klein und wichtig

Insekten sind Tiere mit sechs Beinen. Im Wald leben sehr viele verschiedene Insekten. Manche bestäuben Blüten, andere zersetzen abgestorbenes Material, wieder andere leben unter Baumrinde.

Ein bekanntes Insekt des Bayerischen Waldes ist der Buchdrucker, eine Borkenkäfer-Art. Er entwickelt sich unter der Rinde von Fichten. Viele Buchdrucker können besonders geschwächte oder bereits angegriffene Fichten zum Absterben bringen. Im Nationalpark wird dieser natürliche Prozess in großen Naturzonen zugelassen. Aus abgestorbenen Bäumen entsteht anschließend wieder Lebensraum für andere Arten.

Datei:Ips typographus.jpg

Auch Bienen spielen im Film eine Rolle. Ein Imker zeigt den Kindern, wie Bienen leben und Honig entsteht. Bienen und andere Bestäuber sind für viele Blütenpflanzen wichtig, weil sie Pollen von Blüte zu Blüte tragen.


Moose: ein grüner Mikrokosmos

Moose sind kleine Pflanzen ohne Blüten. Sie wachsen oft an feuchten oder schattigen Stellen auf Boden, Steinen oder Holz. Zwischen ihren kleinen Blättchen kann Wasser gespeichert werden, und winzige Tiere finden dort Verstecke.

Im Film begegnet Lene auch geheimnisvoll wirkendem Leuchtmoos. Es erzeugt kein Licht wie eine Lampe. Bestimmte Zellen können einfallendes Licht so zurückwerfen, dass es an dunklen Standorten grünlich zu leuchten scheint.

Datei:Leuchtmoos auf dem Kaitersberg.JPG
Datei:Moos auf einem Ast.jpg


Steine: das Blockmeer am Lusen

Der Lusen ist ein Berg im Nationalpark Bayerischer Wald. Sein Gipfel ist von vielen großen Felsblöcken bedeckt. Diese Landschaft nennt man Blockmeer. Die Blöcke bestehen überwiegend aus Granit.

In sehr kalten Zeiten konnte Wasser in Spalten des Gesteins eindringen und gefrieren. Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann Gestein über lange Zeit aufsprengen. Dieser Vorgang heißt Frostverwitterung. So entstand das markante Blockmeer nicht in einer einzigen Nacht, sondern durch sehr lange natürliche Prozesse.

Datei:Blockmeer Lusengipfel.JPG

Steine kannst Du wie ein Naturdetektiv untersuchen: Sind sie hell oder dunkel, glatt oder rau, einfarbig oder gesprenkelt? Im Nationalpark lässt Du Steine an ihrem Platz. Für eine Untersuchung in der Schule kannst Du mit mitgebrachten oder außerhalb von Schutzgebieten erlaubterweise gesammelten Steinen arbeiten.


Waldtiere: leise Mitbewohner

Viele Waldtiere sind scheu. Deshalb ist es oft leichter, ihre Spuren zu entdecken als die Tiere selbst. Fußabdrücke, Federn, angenagte Zapfen, Losung oder Fraßspuren können Hinweise geben. Tiere solltest Du niemals verfolgen, füttern oder anfassen.

Der Luchs ist eine große Katzenart mit Pinselohren. Er bewegt sich meist sehr leise und bleibt Menschen oft verborgen.

Datei:Lynx Nationalpark Bayerischer Wald 04.jpg

Der Wolf ist ein wildes Säugetier aus der Familie der Hunde. Im Film wird eine Nachtwanderung zu einem besonderen Erlebnis, als die Kinder einen Wolf beobachten.

Datei:Grey wolf in Bavarian Forest National Park.jpg

Auch Rothirsche gehören zu den großen Wildtieren der Region.

Datei:Hirsch im Nationalpark Bayerischer Wald 1.jpg

Und auch kleinere oder versteckter lebende Tiere sind wichtig: Käfer, Wachteln, Vögel, Amphibien, Spinnen und viele andere Arten bilden gemeinsam ein Netz von Beziehungen.


Natur beobachten wie Lene

Gute Naturbeobachtung beginnt mit Zeit. Wenn Du langsam wirst, erkennst Du mehr. Du kannst sehen, hören, riechen und vorsichtig fühlen, ohne Pflanzen oder Tiere zu beschädigen.

  1. Schauen: Suche Formen, Farben, Bewegungen und Spuren.
  2. Hören: Achte auf Wind, Blätter, Wasser, Vogelstimmen und Insekten.
  3. Riechen: Vergleiche den Duft von feuchter Erde, Holz und Waldluft.
  4. Fühlen: Berühre nur ungefährliche Dinge, die Du sicher kennst, zum Beispiel die Rinde eines Baumes. Fasse keine unbekannten Tiere, Pilze oder Pflanzen an.
  5. Schützen: Bleibe dort, wo Wege vorgeschrieben sind, nimm Deinen Müll mit und lasse Tiere in Ruhe.

Für Kinder gilt: Unternimm Waldbeobachtungen mit einer erwachsenen Begleitperson oder im Rahmen der Schule. Iss niemals unbekannte Beeren, Pflanzen oder Pilze.


Ein Mini-Naturtagebuch

Nimm Papier und Stift mit. Schreibe oder male bei jeder Beobachtung drei Dinge auf: Was sehe ich? Was höre ich? Was verändert sich? Du kannst denselben Platz an verschiedenen Tagen besuchen. So wird sichtbar, dass Natur niemals ganz stillsteht.


Sagen, Geschichten und Waldgeister


Wald-Peter und Wald-Ursel im Film

Der Wald-Peter ist eine geheimnisvolle Figur der Filmgeschichte. Er soll verschwunden sein und in einer „Grotte der schlafenden Seelen“ auf seine Befreiung warten. Diese märchenhafte Erzählung hilft dem Film, die Frage zu stellen, ob Kinder die Geheimnisse und die Schönheit des Waldes noch entdecken können.

Die Wald-Ursel ist mit einer realen Person verbunden: Ursula Sauer war für ihre Naturverbundenheit bekannt und taucht im Film über Erzählungen, Fotos und ältere Aufnahmen auf. Der Film verbindet auch hier Wirkliches mit poetischem Erzählen.

Wichtig ist die Unterscheidung: Eine Sage oder Filmlegende ist keine naturwissenschaftliche Erklärung. Sie kann aber zeigen, welche Gefühle, Hoffnungen oder Ängste Menschen mit einem Ort verbinden.


Alte Lusensagen und die echten Steine

Die vielen Granitblöcke am Lusen haben die Fantasie der Menschen seit langer Zeit angeregt. In verschiedenen Sagen spielt der Teufel eine Rolle. Eine Erzählung berichtet zum Beispiel, er habe Felsbrocken getragen und sie am Berg verloren oder fallen gelassen. Andere Geschichten erzählen von einem verborgenen Schatz oder von Menschen, die wegen ihres Verhaltens zu Stein geworden seien.

Solche Sagen sind Erzählungen. Die Geologie erklärt das Blockmeer anders: durch Gestein, Kälte, Wasser und Frostverwitterung über sehr lange Zeiträume. Beides kann nebeneinander betrachtet werden: Die Sage zeigt Fantasie und Kultur, die Naturwissenschaft untersucht überprüfbare Vorgänge.


Warum Menschen Geschichten über Orte erzählen

Menschen erzählen Geschichten, um sich Orte zu merken, Naturphänomene zu deuten, Werte weiterzugeben oder gemeinsam zu staunen. Besonders Berge, Höhlen, alte Bäume, Moore und ungewöhnliche Felsen regen die Fantasie an.

Wenn Du selbst eine Waldsage erfindest, kennzeichne sie als erfundene Geschichte. So bleibt klar, was Fantasie und was überprüfbares Wissen ist.


Film sehen lernen


Kamera

Die Kamera entscheidet, was Du siehst. Eine Nahaufnahme zeigt kleine Details. Eine Totale zeigt einen größeren Ort. Eine Kamera kann stillstehen oder sich bewegen. Frage Dich: Wie würde dieselbe Szene wirken, wenn die Kamera weiter weg wäre?


Ton und Musik

Waldgeräusche können ruhig, spannend oder geheimnisvoll wirken. Auch Musik verändert unsere Gefühle beim Sehen. Der Film nutzt Naturgeräusche, Stimmen und Musik, damit Du Lenas Erlebnisse nicht nur siehst, sondern auch atmosphärisch wahrnimmst.


Beobachtung oder Inszenierung?

Filme können echte Situationen aufnehmen und trotzdem gestaltet sein. Schon die Wahl des Bildausschnitts, der Schnitt und die Musik beeinflussen, wie eine Szene wirkt. Beim dokumentarischen Spielfilm kommt hinzu, dass manche Situationen bewusst geplant oder inszeniert werden.

Darum ist eine gute Filmfrage: Was zeigt mir der Film, und wie bringt er mich dazu, etwas zu fühlen oder zu denken?


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Wo verbringt Lene ihre Ferien? (Im Bayerischen Wald) (!An der Nordsee) (!In der Wüste) (!In einer Großstadt)




Wie alt ist Lene zu Beginn der beschriebenen Ferienreise? (Sieben Jahre) (!Drei Jahre) (!Zwölf Jahre) (!Siebzehn Jahre)




Was verbindet der Film miteinander? (Dokumentarische Beobachtung und märchenhafte Inszenierung) (!Nur Zeichentrick und Musik) (!Nur Nachrichten und Werbung) (!Nur Sport und Wettkampf)




Welches Insekt wird im Bayerischen Wald besonders mit Fichten in Verbindung gebracht? (Der Borkenkäfer) (!Der Marienkäfer) (!Die Libelle) (!Der Schmetterling)




Was ist das Blockmeer am Lusen? (Eine Fläche mit vielen großen Felsblöcken) (!Ein See voller Eisberge) (!Ein Feld aus Holzklötzen) (!Ein Platz aus Ziegelsteinen)




Welches Gestein prägt das Blockmeer am Lusen? (Granit) (!Kreide) (!Kohle) (!Salz)




Wie verhältst Du Dich bei einer guten Naturbeobachtung? (Du beobachtest ruhig und störst Tiere nicht) (!Du jagst Tiere für ein Foto) (!Du reißt Pflanzen aus) (!Du lässt Müll liegen)




Was ist eine Sage? (Eine überlieferte Erzählung über Menschen Orte oder besondere Ereignisse) (!Eine Messung mit einem Thermometer) (!Eine Landkarte ohne Text) (!Eine Tierart)




Was kann Totholz im Wald sein? (Ein Lebensraum für viele Organismen) (!Immer wertloser Abfall) (!Ein Spielzeug aus Plastik) (!Ein künstlicher Stein)




Welches Tier ist eine große Katzenart mit Pinselohren? (Der Luchs) (!Der Wolf) (!Der Rothirsch) (!Das Wildschwein)





Memory

Borkenkäfer lebt unter Baumrinde
Luchs große Katzenart mit Pinselohren
Lusen Berg mit Blockmeer
Leuchtmoos kann an dunklen Stellen grünlich schimmern
Rangerin erklärt und schützt den Nationalpark
Sage überlieferte Erzählung
Fernglas hilft beim Beobachten aus Entfernung
Totholz Lebensraum für viele Organismen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Borkenkäfer Insekt
Luchs Waldtier
Granit Gestein
Fichte Baum
Leuchtmoos Moos
Wald-Peter Filmgeschichte






Kreuzworträtsel

Borkenkäfer Welches kleine Waldtier lebt unter der Rinde von Fichten?
Leuchtmoos Welches Moos kann an dunklen Stellen grünlich schimmern?
Nationalpark Wie heißt ein großes Schutzgebiet für natürliche Entwicklungen?
Waldpeter Wie heißt die geheimnisvolle Jungenfigur aus der Filmgeschichte?
Rangerin Wie nennt man eine Fachkraft, die im Schutzgebiet informiert und aufpasst?
Granit Welches Gestein bildet viele Blöcke am Lusen?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Lene ist zu Beginn ihrer Ferienreise

Jahre alt.
Sie verbringt die Ferien im

.
Ein Teil ihrer Entdeckungen findet im

statt.
Der Buchdrucker gehört zu den

.
Das geheimnisvoll schimmernde Gewächs heißt

.
Viele Felsblöcke am Lusen bestehen aus

.
Eine große Katzenart der Region ist der

.
Eine überlieferte Erzählung nennt man

.
Bei der Tierbeobachtung verhältst Du Dich möglichst

.
Abgestorbenes Holz kann als

vielen Organismen Lebensraum bieten.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Waldgeräusche: Setze Dich mit einer erwachsenen Begleitperson oder Deiner Lerngruppe für fünf Minuten an einen ruhigen Ort. Male eine Geräuschekarte: Wo hörst Du Wind, Vögel, Blätter oder Wasser?
  2. Baum: Suche einen Baum aus. Zeichne Stamm, Rinde, Krone und Blätter oder Nadeln. Schreibe drei Dinge dazu, die Dir erst beim genauen Hinsehen aufgefallen sind.
  3. Insekten: Beobachte ein Insekt aus sicherer Entfernung, ohne es anzufassen. Zeichne Körperform, Beine und Bewegungsweg.
  4. Stein: Vergleiche drei erlaubterweise bereitgestellte Steine. Sortiere sie nach rau und glatt, hell und dunkel oder gesprenkelt und einfarbig.


Standard

  1. Naturtagebuch: Beobachte denselben Naturplatz an drei verschiedenen Tagen. Halte mit Bildern und kurzen Sätzen fest, was sich verändert hat.
  2. Waldtiere: Gestalte Karten mit fünf Waldtieren und jeweils einer Spur, die auf sie hinweisen kann. Tauscht die Karten in der Klasse und ratet gemeinsam.
  3. Sage: Erfinde eine kurze Sage zu einem alten Baum, einem Felsen oder einem Bach. Schreibe deutlich dazu, dass Deine Geschichte erfunden ist.
  4. Storyboard: Plane eine Filmszene in sechs Bildern, in der ein Kind etwas Kleines im Wald entdeckt. Zeige, wann Du Nahaufnahme, weite Einstellung und Geräusche einsetzen würdest.


Schwer

  1. Nationalpark: Vergleiche Regeln eines Nationalparks mit Regeln auf einem Spielplatz oder Schulhof. Erkläre, warum manche Regeln die Freiheit der Natur schützen.
  2. Borkenkäfer: Gestalte ein Lernplakat darüber, wie ein Borkenkäfer in der Fichte lebt und warum abgestorbene Bäume trotzdem für andere Arten wertvoll sein können.
  3. Interview: Befrage eine Rangerin, einen Ranger, eine Försterin, einen Förster oder eine andere naturkundige Person. Entwickle vorher fünf Fragen zu Waldbeobachtung und Naturschutz.
  4. Exkursion: Plane mit Deiner Lerngruppe einen kleinen Entdeckerweg in einem örtlichen Wald oder Park. Lege Stationen für Baum, Insekt, Stein, Geräusch und Geschichte fest und ergänze Sicherheitsregeln.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Film und Wirklichkeit: Wähle eine Szene aus dem Film und erkläre, welche Teile dokumentarisch wirken und welche Teile märchenhaft oder inszeniert erscheinen. Begründe Deine Entscheidung.
  2. Naturbeobachtung: Du hörst ein Tier, kannst es aber nicht sehen. Entwickle drei Möglichkeiten, wie Du weiterforschen kannst, ohne das Tier zu stören.
  3. Totholz: Jemand sagt: „Ein toter Baum ist im Wald zu nichts mehr gut.“ Erkläre mit mindestens zwei Zusammenhängen, warum diese Aussage zu einfach ist.
  4. Sage und Naturwissenschaft: Vergleiche eine Lusensage mit der geologischen Erklärung des Blockmeers. Was will die Sage leisten, und was untersucht die Naturwissenschaft?
  5. Borkenkäfer: Erkläre, warum ein Käfer für einzelne Fichten problematisch sein kann und gleichzeitig Teil eines natürlichen Waldprozesses ist.
  6. Medienbildung: Stelle Dir vor, dieselbe Waldszene wird einmal mit ruhiger Musik und einmal mit spannender Musik gezeigt. Erkläre, wie sich Deine Wahrnehmung verändern könnte.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du Zusammenhänge erklären und eigene Beobachtungen verständlich darstellen kannst.

  1. Du kannst Lenes Reise in den Bayerischen Wald in eigenen Worten beschreiben.
  2. Du kannst erklären, was einen Nationalpark besonders macht.
  3. Du kannst mindestens zwei Bäume, zwei Insekten oder andere kleine Waldtiere und zwei größere Waldtiere thematisch einordnen.
  4. Du kannst erklären, warum Totholz für einen Wald wichtig sein kann.
  5. Du kannst das Blockmeer am Lusen als geologische Landschaft beschreiben.
  6. Du kannst eine Sage von einer naturwissenschaftlichen Erklärung unterscheiden.
  7. Du kannst Regeln für rücksichtsvolle Naturbeobachtung anwenden.
  8. Du kannst erklären, wie Kamera, Ton oder Musik die Wirkung eines Films verändern.
  9. Du kannst eigene Beobachtungen in einem Bild, Text, Naturtagebuch, Gespräch oder kleinen Film dokumentieren.




OERs zum Thema

Zum Lernort des Films gibt es passende Wikipedia-Artikel. Der folgende Artikel führt in den Nationalpark Bayerischer Wald ein:


Weitere freie und pädagogische Materialien

  1. Nationalpark Bayerischer Wald: Offizielle Informationen zu Natur, Tieren, Lernorten und Besuchsmöglichkeiten.
  2. kinofenster.de: Filmpädagogische Informationen zum Film.
  3. VISION KINO: Unterrichtsbezug, Themen und pädagogische Einordnung.
  4. Kinderkinobüro: Kindgerechte Filminformationen.


Verknüpfte Lernbereiche


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