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Kompetenzraster Deutsch 5 - Level Up

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Kompetenzraster Deutsch 5 - Level Up



Einleitung

Kompetenzraster Deutsch 5 - Level Up! ist ein aiMOOC für den Deutschunterricht in Klasse 5-6. Du lernst, wie ein Kompetenzraster funktioniert, wie Du damit Deinen Lernstand einschätzen kannst und wie Du in zentralen Bereichen des Faches Deutsch Schritt für Schritt besser wirst. Ein Kompetenzraster ist eine übersichtliche Matrix, in der Lernbereiche und Niveaustufen miteinander verbunden werden. Es zeigt Dir nicht nur, was im Unterricht vorkommt, sondern auch, was Du bereits kannst, woran Du weiterarbeiten solltest und welche nächsten Lernschritte sinnvoll sind.

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Das Video führt in die Idee von Level Up! ein: Lernen wird nicht nur als Sammlung einzelner Aufgaben verstanden, sondern als Weg durch verschiedene Kompetenzstufen. Du entwickelst Fähigkeiten in den Bereichen Sprechen, Zuhören, Schreiben, Lesen, Grammatik, Rechtschreibung, Medienkompetenz und Selbstreflexion. Dieser aiMOOC hilft Dir dabei, diese Bereiche zu verstehen, eigene Ziele zu setzen und Deine Fortschritte sichtbar zu machen.


Was ist ein Kompetenzraster?

Ein Kompetenzraster beschreibt Fähigkeiten in verständlichen Lernschritten. Häufig werden diese Lernschritte als Ich-kann-Sätze formuliert, zum Beispiel: Ich kann wichtige Informationen aus einem Text entnehmen. Dadurch erkennst Du sofort, welche konkrete Handlung gemeint ist. Es geht also nicht nur darum, ein Thema auswendig zu kennen, sondern darum, etwas wirklich anwenden zu können.

Ein Raster verbindet in der Regel zwei Richtungen: In den Zeilen stehen Lernbereiche wie Lesen, Schreiben oder Sprechen und Zuhören. In den Spalten stehen Niveaustufen. Je weiter Du vorankommst, desto anspruchsvoller werden die Aufgaben: Du beginnst zum Beispiel mit dem Erkennen wichtiger Informationen, erklärst dann Zusammenhänge, vergleichst später Textsorten und begründest schließlich eigene Deutungen.

Ein gutes Kompetenzraster macht Lernen transparent. Du erkennst, welche Anforderungen gestellt werden, welche Beispiele zu einem Lernbereich passen und woran eine gute Leistung sichtbar wird. Lehrkräfte können damit Unterricht planen, Rückmeldungen geben und passende Aufgaben auswählen. Lernende können damit ihre Stärken erkennen, Lernziele formulieren und Verantwortung für den eigenen Lernweg übernehmen.


Warum Kompetenzraster im Deutschunterricht hilfreich sind

Im Deutschunterricht geht es nicht nur um einzelne Themen wie Nomen, Erzählung, Gedicht oder Kommasetzung. Es geht vor allem um übergreifende Fähigkeiten: Du sollst Texte verstehen, eigene Gedanken ausdrücken, Gespräche führen, Sprache untersuchen und Medien sinnvoll nutzen. Ein Kompetenzraster ordnet diese Fähigkeiten so, dass Du sie besser trainieren kannst.

Für die Klassen 5 und 6 ist das besonders hilfreich, weil der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I viele neue Anforderungen bringt. Texte werden länger, Aufgabenstellungen werden genauer, Rechtschreibstrategien werden wichtiger und Du musst Deine Aussagen häufiger begründen. Mit einem Raster siehst Du, dass Deutschlernen aus vielen kleinen, erreichbaren Schritten besteht.

Ein Kompetenzraster unterstützt außerdem eine positive Lernkultur. Statt nur zu fragen: Welche Note bekomme ich?, kannst Du fragen: Was kann ich schon? Was ist mein nächster Schritt? Welche Strategie hilft mir? Dadurch wird Lernen planbarer und fairer.


Kompetenzbereiche in Deutsch Klasse 5 und 6

Die Kompetenzbereiche des Deutschunterrichts lassen sich sinnvoll bündeln. Sie stehen miteinander in Verbindung: Wer genau liest, kann besser schreiben. Wer gut zuhört, kann angemessener sprechen. Wer Grammatik versteht, kann Texte bewusster formulieren. Wer Medien kritisch nutzt, kann Informationen besser beurteilen.


Sprechen und Zuhören

Im Bereich Sprechen und Zuhören lernst Du, aufmerksam zuzuhören, Gesprächsregeln einzuhalten und Dich verständlich auszudrücken. Dazu gehören kurze Vorträge, Gespräche in Gruppen, Rollenspiele, Diskussionen und das Vorlesen von Texten. Wichtig ist, dass Du nicht nur redest, sondern auch auf andere eingehst.

In Klasse 5 und 6 kann ein Lernweg so aussehen: Zuerst hältst Du einfache Gesprächsregeln ein. Danach fasst Du Aussagen anderer zusammen. Später begründest Du Deine Meinung und passt Deine Sprache an Situation und Zuhörende an. Fortgeschritten bist Du, wenn Du Gesprächsverhalten beobachten, bewerten und verbessern kannst.


Schreiben

Im Bereich Schreiben lernst Du, Texte zu planen, zu verfassen und zu überarbeiten. Dazu gehören Erzählungen, Beschreibungen, Berichte, Briefe, E-Mails, kreative Texte und einfache Sachtexte. Gute Texte entstehen selten sofort. Sie brauchen Ideen, Struktur, passende Wörter, richtige Rechtschreibung und eine Überarbeitung.

Ein Kompetenzraster macht sichtbar, dass Schreiben aus mehreren Teilhandlungen besteht. Du sammelst Ideen, ordnest sie, formulierst Sätze, prüfst den Aufbau, achtest auf Rechtschreibung und Zeichensetzung und überarbeitest Deinen Text anhand von Rückmeldungen. So wird aus einem Entwurf schrittweise ein besserer Text.


Sprache untersuchen und richtig verwenden

Im Bereich Grammatik und Sprachbetrachtung untersuchst Du, wie Sprache funktioniert. Dazu gehören Wortarten, Satzglieder, Satzarten, Zeitformen, Fälle, Kongruenz und Satzverbindungen. Grammatik ist nicht nur Regelwissen. Sie hilft Dir, Sätze genauer zu verstehen und eigene Texte klarer zu schreiben.

Auch Rechtschreibung gehört zu diesem Bereich. Du trainierst Strategien wie Verlängern, Ableiten, Silbieren, Nachschlagen und Überprüfen. In Klasse 5 und 6 ist besonders wichtig, dass Du nicht nur Fehler korrigierst, sondern verstehst, welche Strategie Dir beim nächsten Mal hilft.


Lesen und mit Texten umgehen

Im Bereich Lesekompetenz lernst Du, Texte flüssig zu lesen, wichtige Informationen zu finden, Zusammenhänge herzustellen und Aussagen zu begründen. Du arbeitest mit literarischen Texten wie Erzählungen, Märchen, Gedichten und Fabeln sowie mit Sachtexten, Diagrammen, Bildern und Tabellen.

Eine wichtige Strategie ist das aktive Lesen. Du stellst Fragen an den Text, markierst Schlüsselstellen, klärst unbekannte Wörter, fasst Abschnitte zusammen und vergleichst Deine Deutung mit anderen. In höheren Niveaustufen erklärst Du, wie Figuren handeln, wie Spannung entsteht oder wie bestimmte Wörter die Wirkung eines Textes verändern.


Mit Medien umgehen

Im Bereich Medienkompetenz lernst Du, Informationen aus verschiedenen Medien zu nutzen und eigene Medienprodukte zu gestalten. Dazu gehören Bücher, Webseiten, Lernvideos, Hörtexte, Präsentationen, Bilder, Diagramme und Textverarbeitungsprogramme. Du prüfst, ob Informationen verständlich, passend und glaubwürdig sind.

In Klasse 5 und 6 ist besonders wichtig, dass Du Medien nicht nur konsumierst, sondern bewusst auswählst. Du kannst zum Beispiel ein Lernvideo auswerten, eine Präsentationsfolie gestalten, eine Bild-Text-Kombination erklären oder Regeln für einen respektvollen Umgang in digitalen Kommunikationsräumen formulieren.


Level Up: So nutzt Du das Raster

Level Up bedeutet: Du arbeitest Dich Schritt für Schritt auf ein höheres Niveau. Das Ziel ist nicht, überall sofort perfekt zu sein. Das Ziel ist, Deinen nächsten sinnvollen Lernschritt zu erkennen und ihn aktiv anzugehen.


Lernschritt eins: Standort bestimmen

Zuerst prüfst Du, wo Du gerade stehst. Lies einen Ich-kann-Satz und überlege: Kann ich das sicher? Kann ich es manchmal? Brauche ich noch Hilfe? Am besten belegst Du Deine Einschätzung mit einem Beispiel. Wenn Du sagst, dass Du wichtige Informationen aus einem Sachtext entnehmen kannst, solltest Du eine markierte Textstelle oder eine kurze Zusammenfassung zeigen können.


Lernschritt zwei: Ziel auswählen

Danach wählst Du ein realistisches Ziel. Ein gutes Ziel ist konkret, erreichbar und überprüfbar. Statt Ich will besser in Deutsch werden ist besser: Ich möchte in dieser Woche lernen, eine Erzählung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss zu planen. So weißt Du, woran Du arbeitest und wann Du Fortschritt erkennst.


Lernschritt drei: Strategie anwenden

Für jedes Ziel brauchst Du eine Strategie. Beim Lesen können Markieren, Randnotizen und Abschnittsüberschriften helfen. Beim Schreiben helfen Schreibplan, Checkliste und Überarbeitungspartner. Beim Sprechen helfen Stichwortkarten, Üben vor einer kleinen Gruppe und eine klare Gliederung. Beim Rechtschreiben helfen Regelkarten, Wörterbuch und Fehleranalyse.


Lernschritt vier: Rückmeldung nutzen

Rückmeldungen sind wichtig, wenn sie konkret und hilfreich sind. Ein Satz wie Gut gemacht ist nett, aber wenig genau. Hilfreicher ist: Deine Einleitung macht neugierig, aber im Hauptteil fehlen noch genauere Verben. Du lernst, Rückmeldungen anzunehmen, zu prüfen und für die Überarbeitung zu nutzen.


Lernschritt fünf: Fortschritt dokumentieren

Sammle Lernprodukte in einem Portfolio. Dazu können Texte, Lesetagebuchseiten, Feedbackbögen, Checklisten, Lernzielkarten, Audioaufnahmen oder Reflexionen gehören. So siehst Du nicht nur einzelne Ergebnisse, sondern Deinen Lernweg. Das ist wichtig, weil Kompetenzentwicklung Zeit braucht.


Beispiel-Kompetenzraster für Deutsch 5/6

Die folgende Übersicht zeigt ein vereinfachtes Kompetenzraster für den Deutschunterricht in Klasse 5 und 6. Es ist als Lernhilfe gedacht und kann an den Unterricht Deiner Schule angepasst werden.

Kompetenzbereich Level 1: Ich orientiere mich Level 2: Ich wende an Level 3: Ich erkläre und begründe Level 4: Ich gestalte selbstständig
Sprechen und Zuhören Ich halte Gesprächsregeln ein und höre aufmerksam zu. Ich fasse Beiträge anderer verständlich zusammen. Ich begründe meine Meinung mit passenden Beispielen. Ich gestalte ein Gespräch oder einen Vortrag adressatengerecht.
Schreiben Ich sammle Ideen und schreibe einfache Sätze. Ich plane einen Text mit Anfang, Mitte und Schluss. Ich überarbeite meinen Text mit einer Checkliste. Ich gestalte einen Text passend zu Anlass, Leserinnen und Lesern.
Sprache untersuchen Ich erkenne wichtige Wortarten und einfache Satzarten. Ich verwende Verben, Nomen und Adjektive bewusst. Ich erkläre, wie Satzglieder und Satzverbindungen wirken. Ich nutze Grammatik, um eigene Texte genauer zu formulieren.
Rechtschreibung Ich erkenne persönliche Fehlerschwerpunkte. Ich wende Strategien wie Ableiten und Verlängern an. Ich überprüfe Zeichensetzung und Großschreibung begründet. Ich korrigiere eigene Texte selbstständig und erkläre meine Strategie.
Lesen Ich lese Texte aufmerksam und markiere wichtige Stellen. Ich fasse Abschnitte mit eigenen Worten zusammen. Ich erkläre Figuren, Aussagen oder Textmerkmale mit Belegen. Ich deute Texte und vergleiche meine Sicht mit anderen.
Medienkompetenz Ich nutze Medien zur Information und zum Lernen. Ich beschreibe Bild-Text-Zusammenhänge. Ich prüfe, ob Informationen passend und glaubwürdig sind. Ich gestalte ein eigenes Medienprodukt adressatengerecht.


Methoden für Deinen Lernweg


Lesestrategien

Gute Leserinnen und Leser gehen aktiv vor. Sie überfliegen einen Text, klären die Überschrift, markieren Schlüsselwörter und stellen Fragen. Danach lesen sie genauer, fassen Abschnitte zusammen und suchen Textbelege. Wenn Du eine Aussage über eine Figur machst, brauchst Du eine passende Textstelle. Wenn Du einen Sachtext erklärst, brauchst Du Informationen, die wirklich im Text stehen.


Schreibstrategien

Gutes Schreiben beginnt vor dem ersten Satz. Du planst, für wen Du schreibst, was Dein Text erreichen soll und welche Reihenfolge sinnvoll ist. Danach formulierst Du einen Entwurf. Anschließend überarbeitest Du gezielt: Ist der Aufbau klar? Sind die Sätze abwechslungsreich? Passen die Wörter? Sind Rechtschreibung und Zeichensetzung überprüft? Durch diese Schritte wird Schreiben lernbar.


Gesprächsstrategien

Gute Gespräche brauchen Respekt und Struktur. Du lässt andere ausreden, knüpfst an Beiträge an, fragst nach und begründest Deine Meinung. Wenn Du eine andere Ansicht hast, formulierst Du sachlich. In Partnerarbeit und Gruppenarbeit kannst Du Gesprächsrollen nutzen, zum Beispiel Moderation, Zeitwache, Ergebnisnotiz oder Präsentation.


Reflexionsstrategien

Selbstreflexion bedeutet, über das eigene Lernen nachzudenken. Du fragst Dich: Was hat gut funktioniert? Wo hatte ich Schwierigkeiten? Welche Hilfe habe ich genutzt? Was mache ich beim nächsten Mal anders? Diese Fragen sind wichtig, weil Du dadurch nicht nur ein Ergebnis betrachtest, sondern Deinen Lernprozess verstehst.


Typische Lernprodukte im Deutschunterricht

Im kompetenzorientierten Deutschunterricht entstehen viele Lernprodukte. Dazu gehören eine spannende Erzählung, ein geordneter Bericht, ein Lesetagebuch, ein Gedichtvortrag, eine Figurenbeschreibung, eine Buchvorstellung, eine Grammatik-Lernkarte, ein Rechtschreibtraining, ein Lernplakat, eine kurze Präsentation oder ein Medienvergleich. Entscheidend ist, dass Du erklären kannst, welche Kompetenz Du mit dem Produkt zeigst.

Ein Lernprodukt ist besonders aussagekräftig, wenn es eine Reflexion enthält. Schreibe zum Beispiel dazu: Diese Aufgabe zeigt, dass ich Textstellen finden und erklären kann. Schwierig war für mich, passende Belege auszuwählen. Beim nächsten Mal möchte ich meine Markierungen genauer ordnen. So wird aus einer Aufgabe ein Lernnachweis.


Häufige Stolpersteine und Lösungen


Stolperstein: Ich-kann-Sätze bleiben zu allgemein

Manchmal klingt ein Ich-kann-Satz verständlich, ist aber noch nicht konkret genug. Dann hilft die Frage: Woran sieht man das? Aus Ich kann gut lesen wird zum Beispiel: Ich kann aus einem Sachtext drei wichtige Informationen entnehmen und mit eigenen Worten wiedergeben.


Stolperstein: Selbsteinschätzung ist zu streng oder zu locker

Selbsteinschätzung braucht Belege. Wenn Du Dich selbst einschätzt, solltest Du ein Beispiel dazulegen: eine Textstelle, eine gelungene Überarbeitung, eine Rückmeldung oder ein Lernprodukt. So wird Deine Einschätzung fairer und nachvollziehbarer.


Stolperstein: Feedback wird nicht genutzt

Feedback hilft nur, wenn Du daraus handelst. Markiere daher eine Rückmeldung, die Du sofort umsetzen kannst. Wenn jemand schreibt: Mehr Adjektive verwenden, überarbeite drei Stellen im Text. Wenn jemand schreibt: Belege fehlen, ergänze passende Textstellen.


Stolperstein: Das Raster wird nur abgehakt

Ein Kompetenzraster ist kein reiner Abhakzettel. Es soll Gespräche über Lernen ermöglichen. Nutze es daher regelmäßig: vor einer Aufgabe zur Planung, während der Arbeit zur Orientierung und nach der Aufgabe zur Reflexion. Erst dann wird es zu einem echten Lernwerkzeug.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Was ist ein Kompetenzraster? (Eine Matrix aus Kompetenzen und Niveaustufen) (!Eine Liste aller Hausaufgaben) (!Ein Wörterbuch für Fachbegriffe) (!Ein Ersatz für jede Unterrichtsstunde)




Wozu dienen Ich-kann-Sätze besonders? (Sie beschreiben konkrete Fähigkeiten verständlich) (!Sie ersetzen jede Rückmeldung) (!Sie geben immer eine Note an) (!Sie sind nur für Prüfungen gedacht)




Welcher Bereich gehört zum Deutschunterricht in Klasse 5 und 6? (Sprechen und Zuhören) (!Bruchrechnung) (!Elektrizitätslehre) (!Kartenkunde)




Was ist eine sinnvolle Lesestrategie? (Wichtige Textstellen markieren) (!Den Text ungelesen bewerten) (!Nur die letzte Zeile lesen) (!Alle Wörter farbig ausmalen)




Was hilft beim Planen eines eigenen Textes? (Ein Schreibplan mit Reihenfolge der Inhalte) (!Ein zufällig gewählter Schluss) (!Das Weglassen der Überschrift) (!Das Abschreiben eines fremden Textes)




Warum ist Feedback im Kompetenzraster wichtig? (Es zeigt konkrete nächste Lernschritte) (!Es macht jede Überarbeitung überflüssig) (!Es ersetzt das eigene Nachdenken) (!Es dient nur der Bestrafung)




Was bedeutet Selbstreflexion beim Lernen? (Über den eigenen Lernweg nachdenken) (!Nur die Fehler anderer suchen) (!Aufgaben ohne Ziel bearbeiten) (!Jede Rückmeldung ablehnen)




Welche Aussage passt zum Bereich Medienkompetenz? (Informationen aus Medien prüfen und nutzen) (!Alle Internetseiten automatisch glauben) (!Nur ohne Quellen arbeiten) (!Bilder grundsätzlich ignorieren)




Was ist ein gutes Lernziel? (Ich überarbeite meine Erzählung mit einer Checkliste) (!Ich will irgendwie besser werden) (!Ich mache Deutsch nie wieder) (!Ich lerne alles auf einmal)




Warum ist ein Portfolio hilfreich? (Es sammelt Lernprodukte und zeigt Fortschritte) (!Es ersetzt jede Unterrichtsbeteiligung) (!Es enthält nur leere Seiten) (!Es macht Lesen unnötig)





Memory

Kompetenzraster Übersicht über Fähigkeiten und Niveaus
Ich-kann-Satz Verständliche Beschreibung einer Handlung
Lesestrategie Methode zum Erschließen von Texten
Schreibplan Vorbereitung eines eigenen Textes
Feedback Konkrete Rückmeldung zum Weiterlernen
Portfolio Sammlung von Lernprodukten
Medienkompetenz Bewusster Umgang mit Informationen





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Standort bestimmen Eigener Lernstand
Ziel auswählen Nächster Lernschritt
Strategie anwenden Geeignete Methode
Rückmeldung nutzen Konkrete Verbesserung
Fortschritt dokumentieren Portfolio
Neu planen Weiterlernen




...


Kreuzworträtsel

Raster Wie nennt man eine geordnete Übersicht aus Zeilen und Spalten?
Lesen Welche Kompetenz brauchst Du, um Texte zu erschließen?
Schreiben Welche Kompetenz brauchst Du, um eigene Texte zu verfassen?
Feedback Wie nennt man eine hilfreiche Rückmeldung?
Portfolio Wie heißt eine Sammlung von Lernprodukten?
Strategie Wie nennt man einen geplanten Weg zur Lösung einer Aufgabe?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Ein

macht Lernziele im Deutschunterricht sichtbar. Ein Ich-kann-Satz beschreibt eine konkrete

. Beim Lesen helfen Markierungen, Fragen und kurze

. Beim Schreiben ist ein

eine wichtige Vorbereitung. In Gesprächen sind Zuhören und passende

wichtig. Rückmeldungen werden besonders wirksam, wenn Du sie für eine

nutzt. Ein Portfolio sammelt Lernprodukte und zeigt Deinen

. Level Up bedeutet, den nächsten

bewusst zu planen.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Selbsteinschätzung: Wähle drei Ich-kann-Sätze aus dem Beispielraster aus und markiere, ob Du sie sicher, teilweise oder noch mit Hilfe kannst.
  2. Lesetagebuch: Lies einen kurzen Text aus Deinem Deutschbuch und schreibe fünf Sätze darüber, was Du verstanden hast und welche Frage offen bleibt.
  3. Wortarten: Erstelle eine Lernkarte zu Nomen, Verb oder Adjektiv mit Erklärung, Beispiel und eigenem Übungssatz.
  4. Feedback: Gib einer Mitschülerin oder einem Mitschüler eine freundliche Rückmeldung zu einem kurzen Text und formuliere einen Verbesserungstipp.


Standard

  1. Schreibplan: Plane eine Erzählung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss und erkläre, welche Spannungsidee Du verwenden möchtest.
  2. Textbelege: Suche in einer Geschichte drei Textstellen, die etwas über eine Figur zeigen, und erkläre Deine Auswahl.
  3. Buchvorstellung: Bereite eine kurze Buchvorstellung vor, in der Du Inhalt, Lieblingsstelle und Empfehlung adressatengerecht präsentierst.
  4. Rechtschreibstrategie: Sammle zehn eigene Fehlerwörter, ordne sie nach Fehlerschwerpunkten und trainiere sie mit passenden Strategien.


Schwer

  1. Kompetenzraster: Entwickle für einen Kompetenzbereich ein eigenes kleines Raster mit vier Leveln und passenden Ich-kann-Sätzen.
  2. Medienvergleich: Vergleiche ein Lernvideo mit einem Sachtext zum gleichen Thema und beurteile, welches Medium Dir wobei besser hilft.
  3. Portfolio: Stelle ein Portfolio mit mindestens fünf Lernprodukten zusammen und schreibe zu jedem Produkt eine kurze Reflexion.
  4. Unterrichtsprojekt: Entwirf in einer Gruppe eine Level-Up-Lernstation für Deutsch 5/6 mit Aufgabe, Hilfekarte, Lösungsidee und Reflexionsfrage.



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Lernkontrolle

  1. Transferaufgabe: Erkläre an einem selbst gewählten Beispiel, wie ein Kompetenzraster Dir helfen kann, ein realistisches Lernziel zu setzen.
  2. Textüberarbeitung: Überarbeite einen eigenen Text zweimal: zuerst mit einer Checkliste, danach mit Feedback einer anderen Person. Beschreibe, was sich verbessert hat.
  3. Lesestrategie: Wende zwei verschiedene Lesestrategien auf denselben Sachtext an und vergleiche, welche Strategie Dir mehr geholfen hat.
  4. Gesprächsanalyse: Beobachte ein Gruppengespräch und bewerte, wie Gesprächsregeln, Zuhören und Begründungen zusammenwirken.
  5. Medienkritik: Prüfe eine Internetquelle zu einem Deutschthema und begründe, ob sie für eine Präsentation geeignet ist.
  6. Fehleranalyse: Untersuche eigene Rechtschreibfehler und leite daraus drei persönliche Trainingsziele ab.
  7. Lernwegreflexion: Beschreibe, wie sich Deine Arbeit an einem Deutschthema verändert hat, seit Du mit konkreten Ich-kann-Sätzen arbeitest.




Lernnachweis

Für den Lernnachweis erstellst Du ein kleines Level-Up-Portfolio. Es soll zeigen, wie Du Deinen Lernweg im Deutschunterricht Klasse 5/6 planst, durchführst und reflektierst. Dein Portfolio enthält mindestens ein Lernziel, ein bearbeitetes Lernprodukt, eine Überarbeitung, eine Rückmeldung und eine kurze Reflexion.

  1. Lernziel: Formuliere ein konkretes Ziel mit einem Ich-kann-Satz.
  2. Lernprodukt: Wähle ein Produkt aus dem Unterricht aus, zum Beispiel Text, Lesetagebuchseite, Lernkarte oder Präsentationsnotiz.
  3. Überarbeitung: Zeige, wie Du Dein Lernprodukt verbessert hast.
  4. Rückmeldung: Füge eine konkrete Rückmeldung einer anderen Person hinzu.
  5. Reflexion: Schreibe, was Du gelernt hast und welcher nächste Lernschritt sinnvoll ist.


Didaktische Bezugspunkte

Der aiMOOC orientiert sich an kompetenzorientiertem Deutschunterricht, an der Idee transparenter Lernziele und an der Arbeit mit Lernständen. Die Kompetenzbereiche Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen, Sprache untersuchen und Medienkompetenz bilden eine sinnvolle Grundlage für Unterricht, Förderung und Selbstreflexion in Klasse 5 und 6.

  1. KMK: Deutsch im Unterricht
  2. KMK: Bildungsstandards
  3. Bildungsserver Rheinland-Pfalz: Kompetenzraster
  4. Kompetenzraster Deutsch zum Bildungsplan 2016 Sek I


OERs zum Thema



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