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Kühl- und Schmierstoffe kontrollieren und wechseln - Schmied

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Kühl- und Schmierstoffe kontrollieren und wechseln - Schmied



Einleitung

Kühl- und Schmierstoffe kontrollieren und wechseln - Schmied ist ein Lernkurs für Auszubildende in schmiedetechnischen und metallverarbeitenden Berufen. In einer Schmiede werden nicht nur Hammer, Amboss und Esse eingesetzt. Zum Arbeitsbereich gehören häufig auch Metallbandsägen, Bohrmaschinen, Schleifmaschinen, Lufthämmer, hydraulische Schmiedehämmer, Pressen, Kompressoren und weitere Betriebsmittel. An diesen Maschinen erfüllen Kühlschmierstoffe, Hydraulikflüssigkeiten, Getriebeöle, Schmieröle und Schmierfette unterschiedliche Aufgaben.

Du lernst, Betriebsstoffe eindeutig zuzuordnen, ihren Zustand fachgerecht zu kontrollieren, Abweichungen zu erkennen und einen Wechsel sicher vorzubereiten oder unter Anleitung durchzuführen. Maßgeblich sind immer die Betriebsanleitung, der betriebliche Schmier- und Wartungsplan, die Betriebsanweisung, das Sicherheitsdatenblatt und die Freigabe durch eine verantwortliche Fachkraft. Eigenmächtiges Mischen, Nachkonservieren oder Wechseln ist zu vermeiden.

Das Bild zeigt einen Schmiedehammer im Einsatz. Seine Lager, Führungen, Antriebe und gegebenenfalls pneumatischen oder hydraulischen Systeme benötigen genau festgelegte Betriebsstoffe. Der Kühlschmierstoff einer Säge oder Bohrmaschine ist dafür kein Ersatz.


Zielgruppe und Lernziele

Der Kurs richtet sich an Auszubildende, die Wartungs- und Kontrollarbeiten in einer Schmiede vorbereiten, begleiten oder unter Aufsicht ausführen. Nach der Bearbeitung kannst Du:

  1. Betriebsstoff: Kühl-, Schmier-, Hydraulik- und Umformmedien nach Funktion und Einsatzort unterscheiden.
  2. Instandhaltung: Kontrollen nach Wartungsplan vorbereiten und die Maschine sicher stillsetzen.
  3. Kühlschmierstoff: Füllstand, Aussehen, Geruch, Gebrauchskonzentration, pH-Wert und weitere festgelegte Prüfgrößen beurteilen.
  4. Schmierstoff: den vorgeschriebenen Schmierstoff anhand von Kennzeichnung, Schmierplan und Herstellerangaben auswählen.
  5. Arbeitssicherheit: Gefährdungen durch bewegte Teile, Druck, heiße Oberflächen, Hautkontakt, Aerosole, Brand und Rutschstellen vermeiden.
  6. Umweltschutz: Altmedien, Filter, Bindemittel und ölhaltige Betriebsmittel getrennt sammeln und ordnungsgemäß entsorgen.
  7. Dokumentation: Messwerte, Nachfüllmengen, Abweichungen und ausgeführte Maßnahmen nachvollziehbar festhalten.


Fachlicher Input


Kühl- und Schmierstoffe in der Schmiede

Kühlschmierstoffe werden vor allem beim Zerspanen eingesetzt, etwa beim Sägen, Bohren, Fräsen, Drehen oder Schleifen. Sie verringern Reibung und Verschleiß, führen Wärme ab, spülen Späne aus der Wirkstelle, unterstützen eine gute Oberflächengüte und können vor Korrosion schützen. In einer Schmiede betrifft das häufig die vor- und nachgelagerte Bearbeitung von Rohlingen, Werkzeugen und Schmiedeteilen.

Maschinenschmierstoffe vermindern Reibung und Verschleiß an Lagern, Gleitführungen, Gelenken, Ketten, Getrieben oder Verdichtern. Dazu zählen Schmieröle und Schmierfette. Ihre Auswahl richtet sich unter anderem nach Bauart, Belastung, Temperatur, Drehzahl, Viskositätsklasse und gegebenenfalls NLGI-Klasse. Diese Angaben dürfen nicht geschätzt werden, sondern werden aus dem Schmierplan oder der Betriebsanleitung übernommen.

Hydraulikflüssigkeiten übertragen Energie in hydraulischen Hämmern und Pressen, schmieren Bauteile und unterstützen Wärmeabfuhr sowie Korrosionsschutz. Sie sind nicht mit beliebigen Schmierölen austauschbar. Falsche Viskosität, unverträgliche Additive oder Verunreinigungen können Ventile, Dichtungen und Pumpen schädigen.

Umformschmierstoffe werden beim Umformen eingesetzt, beispielsweise an Werkzeug- oder Werkstückoberflächen. Sie können Reibung, Werkzeugverschleiß und Anhaften beeinflussen. Beim Warm- und Gesenkschmieden gelten dafür besondere Prozess- und Sicherheitsvorgaben. Ein Umformschmierstoff ist weder automatisch ein Kühlschmierstoff noch ein Maschinenschmierstoff.


Arten von Kühlschmierstoffen

In der Metallbearbeitung werden folgende Begriffe unterschieden:

Begriff Fachliche Bedeutung Typische Bedeutung für die Praxis
Nichtwassermischbarer Kühlschmierstoff Gebrauchsfertiges ölartiges Bearbeitungsmedium Gute Schmierwirkung; Auswahl und Brandschutz richten sich nach Prozess und Herstellerangaben
Wassermischbarer Kühlschmierstoff Konzentrat, das vor der Verwendung mit Wasser gemischt wird Noch kein gebrauchsfertiger KSS; das Ansetzen erfolgt mit geeignetem Wasser und festgelegter Konzentration
Wassergemischter Kühlschmierstoff Gebrauchsfertige Mischung aus Wasser und wassermischbarem Konzentrat Muss regelmäßig geprüft und gepflegt werden; Veränderungen können durch Verdunstung, Fremdöl, Späne und Mikroorganismen entstehen
Minimalmengenschmierung Sehr geringe, gezielt zugeführte Schmierstoffmenge Kein konventioneller Umlaufkühlschmierstoff; Wartung und Fluidwechsel folgen dem jeweiligen System

Beim Ansetzen eines wassergemischten Kühlschmierstoffs wird zuerst Wasser vorgelegt und anschließend das Konzentrat langsam und gleichmäßig eingemischt. Die Sollkonzentration, Wasserqualität, Temperatur und Mischtechnik ergeben sich aus der Produktinformation und dem betrieblichen Prüfplan. Konzentrat und Wasser werden nicht ungeprüft direkt in einen verschmutzten Maschinentank gegeben.


Unterlagen, Kennzeichnung und Arbeitsmittel

Vor jeder Kontrolle oder jedem Wechsel klärst Du eindeutig, welche Maschine, welcher Kreislauf und welcher Betriebsstoff gemeint sind. Eine ähnliche Farbe oder Verpackung ist kein ausreichendes Auswahlkriterium.

Unterlage oder Hilfsmittel Zweck
Betriebsanleitung Vorgaben zum sicheren Stillsetzen, zu Füllmengen, Wechselintervallen, Filtern, Entlüften und Probebetrieb
Schmierplan Zuordnung von Schmierstelle, Schmierstoff, Menge und Intervall
Betriebsanweisung Arbeitsplatzbezogene Gefahren, Schutzmaßnahmen und Verhalten bei Störungen
Sicherheitsdatenblatt Stoffeigenschaften, persönliche Schutzausrüstung, Erste Hilfe, Lagerung und Entsorgung
Prüfplan Sollwerte, Messverfahren, Intervalle, Verantwortlichkeiten und Dokumentation
Handrefraktometer Bestimmung der Gebrauchskonzentration eines wassergemischten KSS unter Beachtung des Produktfaktors
pH-Messmittel Kontrolle des pH-Werts mit geeignetem pH-Meter oder Spezialindikatorpapier
Teststäbchen Prüfung festgelegter Stoffparameter, beispielsweise Nitrit, wenn dies im Prüfplan vorgesehen ist
Auffang- und Umfülltechnik Sicheres Ablassen, Trennen, Kennzeichnen und Befördern von Altmedien
Bindemittel und Reinigungsmittel Beseitigung von Leckagen und Reinigung nach betrieblicher Freigabe


Maschine sicher vorbereiten

Kontroll- und Wechselarbeiten beginnen mit einem sicheren Arbeitszustand. Du beachtest dabei die betriebliche Freigabe und gehst in einer festgelegten Reihenfolge vor:

  1. Arbeitsauftrag: Maschine, Betriebsstoff, Umfang und Zuständigkeit klären.
  2. Stillsetzen: Maschine ausschalten und den vorgesehenen Stillsetzvorgang durchführen.
  3. Wiedereinschalten verhindern: Hauptschalter oder Energiezufuhr nach betrieblicher Regel sichern und kennzeichnen.
  4. Restenergie: Pneumatische, hydraulische, elektrische, mechanische und thermische Restenergien nach Anleitung abbauen oder sichern.
  5. Abkühlen: Heiße Bauteile, Schmiedewerkzeuge und Medien auf eine sichere Arbeitstemperatur kommen lassen.
  6. Arbeitsbereich: Auffangwanne, Beleuchtung, Lüftung, Absperrung und rutschfreien Stand herstellen.
  7. Schutzausrüstung: Schutzbrille, geeignete Schutzkleidung und chemikalienbeständige Handschuhe nach Gefährdungsbeurteilung verwenden.

Schutzhandschuhe dürfen nicht an laufenden rotierenden Werkzeugen oder Werkstücken getragen werden, wenn Einzugsgefahr besteht. Bei einer stillgesetzten und gegen Wiedereinschalten gesicherten Maschine können geeignete Chemikalienschutzhandschuhe für den Kontakt mit Betriebsstoffen erforderlich sein.


Kühlschmierstoffe kontrollieren

Die Kontrolle verbindet Sinnesprüfung, Messung und Funktionsprüfung. Eine fachkundige Person legt Prüfverfahren, Grenzwerte und Maßnahmen fest. Bei Dauerbetrieb dienen folgende Intervalle als wichtige Orientierung; abweichende Betriebsbedingungen können andere Intervalle erfordern.

Prüfgröße Methode Typisches Intervall Auffällige Hinweise
Füllstand Schauglas, Peilstab, Anzeige oder definierte Markierung Nach Betriebsanleitung, häufig vor Arbeitsbeginn Plötzlicher Verlust kann auf eine Leckage hinweisen
Wahrnehmbare Veränderungen Aussehen und Geruch ohne direkten Hautkontakt Täglich Verfärbung, Trennung, Schlamm, Fremdöl, starker Geruch, Korrosion oder ungewöhnlicher Schaum
pH-Wert pH-Meter oder geeignetes Spezialindikatorpapier Bei wassergemischtem KSS im Dauerbetrieb in der Regel wöchentlich Abweichung vom Ausgangs- oder Sollwert kann auf Alterung, Verunreinigung oder mikrobielle Aktivität hinweisen
Gebrauchskonzentration Handrefraktometer mit produktspezifischem Faktor Bei wassergemischtem KSS im Dauerbetrieb in der Regel wöchentlich Zu niedrige oder zu hohe Konzentration beeinträchtigt Prozess, Korrosionsschutz oder Hautverträglichkeit
Nitritgehalt Geeignete Teststäbchen- oder Labormethode Nach Prüfplan, bei einschlägigem wassergemischtem KSS im Dauerbetrieb in der Regel wöchentlich Überschreitungen lösen die im Prüfplan festgelegten Maßnahmen aus
Fremdöl und Feststoffe Sichtprüfung, Skimmer-, Filter- und Abscheiderkontrolle Regelmäßig nach Anlagen- und Prüfplan Ölfilm, Späne, Schleifschlamm oder zugesetzte Filter verkürzen die Standzeit
KSS-Zufuhr Funktion von Pumpe, Düse, Leitung und Rücklauf Vor oder während des freigegebenen Probebetriebs Unzureichender Volumenstrom, falsche Düsenposition, Leckage oder Schaumbildung

Die Probe wird entsprechend dem Prüfplan bei umgewälztem KSS an einer geeigneten Probenahmestelle entnommen. Du verwendest ein sauberes, gekennzeichnetes Gefäß und vermeidest eine Verunreinigung der Probe.

Beim Handrefraktometer wird das Messprisma zunächst gereinigt und nach Herstellerangabe mit geeignetem Wasser kontrolliert oder kalibriert. Danach werden wenige Tropfen der Probe aufgebracht. Der Ablesewert wird mit dem produktspezifischen Refraktometerfaktor multipliziert:

Gebrauchskonzentration = Refraktometerwert × Refraktometerfaktor

Fremdöl, starke Verschmutzung, veränderte Tröpfchengröße und Temperaturabweichungen können das Ergebnis verfälschen. Ein unscharfer Messübergang ist deshalb kein Anlass zum Schätzen, sondern zum Reinigen, erneuten Probennehmen oder zur fachkundigen Bewertung.

Der pH-Wert wird mit einem für den Sollbereich geeigneten Messmittel bestimmt. Das Ergebnis wird mit dem Ausgangswert nach Neubefüllung und den Herstellerangaben verglichen. pH-Papier wird nicht mit verschmutzten Fingern berührt und nach Gebrauch nicht in den KSS zurückgeführt.


Schmierstoffe kontrollieren

Bei Schmierölen, Hydraulikflüssigkeiten und Schmierfetten stehen andere Prüfgrößen im Vordergrund:

  1. Füllstand: Ölstand nur in der vorgeschriebenen Maschinenstellung und nach der vorgegebenen Wartezeit ablesen.
  2. Leckage: Dichtungen, Leitungen, Verschraubungen, Zylinder, Schaugläser und Ablassstellen auf Austritt prüfen.
  3. Zustand: Auffällige Trübung, Verfärbung, Geruch, Wasser, Schaum oder Partikel melden und nach Prüfplan bewerten lassen.
  4. Betriebswerte: Druck, Temperatur, Filteranzeige und gegebenenfalls Schmierimpulse nur im freigegebenen Betriebszustand prüfen.
  5. Schmierstelle: Schmiernippel, Leitungen und Austrittsstellen reinigen und auf Beschädigung oder Verstopfung kontrollieren.
  6. Menge: Überfüllung ebenso vermeiden wie Unterversorgung. Zu viel Fett kann Lager erwärmen und Dichtungen belasten.
  7. Verträglichkeit: Unterschiedliche Öle oder Fette nur mischen, wenn dies ausdrücklich freigegeben ist.


Bezug zu Schmiedehämmern und Pressen

Lufthämmer, Federhämmer, hydraulische Hämmer und Schmiedepressen unterscheiden sich stark. Je nach Bauart können zentrale Schmieranlagen, Tropföler, Getriebe, Führungen, Lager, pneumatische Wartungseinheiten oder Hydrauliksysteme vorhanden sein. Deshalb gilt:

  1. Die Schmierstelle muss im Schmierplan eindeutig bezeichnet sein.
  2. Vorgeschriebene Ölsorten, Fette, Filter und Füllmengen dürfen nicht durch ähnliche Produkte ersetzt werden.
  3. Druckspeicher und angehobene Maschinenteile müssen vor Wartungsarbeiten sicher entlastet oder mechanisch abgestützt sein.
  4. Schmierarbeiten an bewegten Teilen erfolgen nur, wenn die Betriebsanleitung dafür ein sicheres Verfahren vorsieht.
  5. Verschmutzungen durch Zunder, Schleifstaub und Schmiedeabrieb dürfen nicht in Schmierstellen oder Behälter gelangen.
  6. Öl in der Nähe heißer Werkstücke und Zündquellen erhöht die Brandgefahr; Leckagen sind sofort zu melden und zu sichern.


Wassergemischten Kühlschmierstoff wechseln

Ein KSS-Wechsel ist mehr als das Ablassen und Nachfüllen. Ohne Reinigung bleiben Fremdöl, Späne, Schleifschlamm, Ablagerungen und Biofilme im Kreislauf. Sie können den frischen Ansatz schnell erneut belasten. Der Wechsel wird deshalb nach einem Reinigungsplan durchgeführt.

Arbeitsschritt Fachgerechte Ausführung
Vorbereiten Arbeitsauftrag, Gefährdungsbeurteilung, Betriebsanweisung, Reinigungsplan, Entsorgungsweg, Auffangmittel und Ersatzstoff prüfen
Sichern Maschine stillsetzen, gegen Wiedereinschalten sichern, Restenergien abbauen und Arbeitsbereich kennzeichnen
Alt-KSS ablassen In einen geeigneten, dichten und gekennzeichneten Behälter fördern; verschiedene Abfallarten nicht vermischen
Grobverschmutzung entfernen Späne, Schleifschlamm, Fremdöl und zugängliche Ablagerungen mit freigegebenen Hilfsmitteln entfernen
System reinigen Systemreiniger, Einwirkzeit, Umwälzung und mechanische Reinigung ausschließlich nach Reinigungsplan und Herstellerangabe durchführen
Spülen Kreislauf nach Vorgabe mit geeignetem verdünntem KSS oder dem festgelegten Spülmedium spülen
Entleeren und kontrollieren Spülflüssigkeit auffangen, Tank, Leitungen, Filter, Pumpenraum und Rückläufe prüfen; Dichtheit und Sauberkeit bestätigen
Frischen KSS ansetzen Geeignetes Wasser vorlegen, Konzentrat langsam einmischen und Sollkonzentration herstellen
Befüllen und umwälzen Anlage auf Sollfüllstand bringen, freigegebenen Probelauf durchführen und Zufuhr, Rücklauf, Filter, Dichtheit und Schaum beobachten
Ausgangswerte bestimmen Gebrauchskonzentration, pH-Wert und weitere Prüfgrößen erfassen und als Ausgangswerte dokumentieren
Entsorgen Alt-KSS, Spülflüssigkeit, Filter, Schlamm, Tücher und Bindemittel nach betrieblichem Entsorgungskonzept abgeben

Systemreiniger und Biozide dürfen nicht nach Gefühl dosiert werden. Eine Überdosierung kann zusätzliche Gefährdungen verursachen und den Prozess beeinträchtigen. Biozide werden nur nach fachkundiger Prüfung, betrieblicher Freigabe und Herstellervorgabe eingesetzt.


Schmieröl oder Hydraulikflüssigkeit wechseln

Der genaue Ablauf ist maschinenabhängig. Eine allgemein sinnvolle Reihenfolge lautet:

  1. Identifikation: Produktbezeichnung, Viskositätsklasse, Freigabe, Füllmenge und Wechselumfang aus der Betriebsanleitung übernehmen.
  2. Betriebszustand: Maschine nach Vorgabe abstellen; notwendige Öltemperatur, Abkühlzeit und Wartezeit beachten.
  3. Sicherung: Gegen Wiedereinschalten sichern, Druck abbauen und bewegliche Lasten abstützen.
  4. Auffangen: Ablassstelle reinigen, Auffangbehälter bereitstellen und Altöl kontrolliert ablassen.
  5. Bauteile prüfen: Ablassschraube, Magnet, Dichtung, Filter, Entlüftung und sichtbare Verschleißpartikel beurteilen.
  6. Filter und Dichtungen: Nur vorgeschriebene Ersatzteile verwenden und mit dem festgelegten Drehmoment montieren.
  7. Befüllen: Neues Medium über saubere, geeignete Umfülltechnik einfüllen; Schmutzeintrag und Produktverwechslung vermeiden.
  8. Entlüften: Hydraulik- oder Schmiersystem nur nach Herstellervorgabe entlüften.
  9. Probebetrieb: Freigabe einholen, Schutzvorrichtungen schließen und Druck, Geräusch, Temperatur, Füllstand und Dichtheit kontrollieren.
  10. Nachkontrolle: Nach der vorgeschriebenen Ruhezeit erneut Füllstand und Leckfreiheit prüfen.
  11. Dokumentation: Produkt, Menge, Datum, Maschinenstunden, Filterwechsel, Auffälligkeiten und verantwortliche Person eintragen.

Bei einer Teilnachfüllung wird nicht automatisch derselbe Stoff verwendet, nur weil Behälter oder Ölkanne ähnlich aussehen. Entscheidend ist die eindeutige Kennzeichnung. Verunreinigte Trichter, Pumpen oder Kannen können selbst bei richtiger Produktauswahl einen Schaden verursachen.


Schmierfett nachschmieren

Vor dem Abschmieren werden Schmiernippel und Kupplungsstück gereinigt. Das Fett wird mit einer sauberen, eindeutig zugeordneten Fettpresse und in der festgelegten Menge eingebracht. Ein blockierter Schmierkanal darf nicht durch unkontrolliert hohen Druck „freigeschossen“ werden. Austretendes Altfett wird entfernt und ordnungsgemäß gesammelt. Verschiedene Fette können wegen unterschiedlicher Grundöle, Verdicker und Additive unverträglich sein.


Störungen erkennen und richtig reagieren

Beobachtung Mögliche Ursache Richtiges Vorgehen
KSS-Füllstand sinkt schnell Leckage, undichte Leitung, verschleppter KSS oder ungewöhnlicher Austrag Maschine sichern, Leckage suchen, melden und erst nach Freigabe ergänzen
Konzentration zu niedrig Ungeeignete Nachfüllung, Wassereintrag oder Messfehler Messung prüfen und nur eine freigegebene Nachfüllmischung nach Prüfplan einsetzen
Konzentration zu hoch Wasserverdunstung, falsches Mischungsverhältnis oder Messfehler Ursache klären und Korrektur nach Hersteller- und Betriebsangabe durchführen
Starker oder fauliger Geruch Mikrobielle Aktivität, Stillstand, Fremdöl oder verschmutzter Kreislauf Nicht eigenmächtig Biozid zugeben; fachkundige Person informieren und Prüfplan anwenden
Ungewöhnlicher Schaum Luftansaugung, falsche Konzentration, Reinigerreste, Fremdstoff oder ungeeigneter KSS Pumpe, Rücklauf, Füllstand und Stoffverträglichkeit prüfen lassen
Ölfilm auf KSS Eingeschleppte Hydraulik-, Bettbahn- oder Getriebeöle Fremdölquelle beseitigen und Öl mit Skimmer oder Abscheider entfernen
Korrosion an Werkstück oder Maschine Konzentration, pH-Wert, Wasserqualität, Stillstand oder falsches Medium Messwerte und Prozessbedingungen prüfen; Ursache dokumentieren
Hydrauliköl trüb oder schaumig Wasser, Luft, Vermischung oder Rücklaufproblem Anlage nicht ungeprüft weiterbetreiben; Probe und technische Prüfung veranlassen
Lager wird nach dem Fetten heiß Überfettung, falsches Fett, Lagerschaden oder Dichtungsproblem Maschine sichern und Ursache fachkundig prüfen lassen


Arbeitsschutz, Gesundheit und Umweltschutz

Technische Maßnahmen haben Vorrang vor organisatorischen und persönlichen Maßnahmen. Geschlossene Maschinen, Spritzschutz, wirksame Absaugung, passende KSS-Zufuhr und saubere Rückläufe verringern den Kontakt mit Aerosolen und Flüssigkeiten.

  1. Hautschutz: Direkten Hautkontakt vermeiden, Hautschutzplan beachten und keine Lösemittel oder groben Scheuermittel zur Hautreinigung verwenden.
  2. Augenschutz: Bei Spritzgefahr geeigneten Augenschutz tragen.
  3. Atemschutz: Absaugung und Lüftung nutzen; Atemschutz nur nach Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung verwenden.
  4. Druckluft: KSS-benetzte Werkstücke, Kleidung oder Haut nicht mit Druckluft abblasen.
  5. Hygiene: Im Arbeitsbereich nicht essen, trinken oder rauchen; Hände vor Pausen und Arbeitsende reinigen und pflegen.
  6. Rutschgefahr: Ausgetretene Medien sofort absperren, aufnehmen und die Ursache beseitigen.
  7. Brandgefahr: Ölnebel, heiße Oberflächen, Zunder und Zündquellen berücksichtigen; betrieblichen Alarm- und Löschplan einhalten.
  8. Abfalltrennung: Altöl, Alt-KSS, Spülflüssigkeit, Filter, Schlamm und kontaminierte Bindemittel getrennt und gekennzeichnet sammeln.
  9. Gewässerschutz: Betriebsstoffe niemals in Boden, Kanalisation oder Oberflächenwasser gelangen lassen.
  10. Meldung: Hautveränderungen, Atemwegsbeschwerden, ungewöhnliche Gerüche, Leckagen und Messwertabweichungen frühzeitig melden.


Dokumentation und Qualitätskontrolle

Eine vollständige Dokumentation ermöglicht Trends zu erkennen und Fehler nachzuvollziehen. Ein Prüf- oder Wartungsnachweis enthält mindestens:

Dokumentationsfeld Beispielinhalt
Maschine und Kreislauf Maschinenbezeichnung, Nummer, Tank oder Schmierstelle
Betriebsstoff Produktname, Freigabe, Charge und gegebenenfalls Refraktometerfaktor
Ausgangsdaten Sollfüllstand, Sollkonzentration, Ausgangs-pH-Wert und festgelegte Grenzwerte
Messwerte Datum, Uhrzeit, Probenahmestelle, Methode und Ergebnis
Maßnahme Nachfüllmenge, Filterwechsel, Skimmerreinigung, Teilwechsel oder Neubefüllung
Abweichung Leckage, Geruch, Fremdöl, Korrosion, Schaum, Partikel oder auffällige Temperatur
Freigabe Name oder Kürzel der prüfenden beziehungsweise verantwortlichen Person

Ein einzelner Messwert ist weniger aussagekräftig als eine nachvollziehbare Messreihe. Gleichbleibende Probenahme, saubere Messgeräte und vollständige Einträge verbessern die Vergleichbarkeit.


Interaktive Aufgaben


Quiz: Teste Dein Wissen

Welche Hauptaufgaben hat ein Kühlschmierstoff beim Zerspanen? (Kühlen und Schmieren der Wirkstelle) (!Erhöhen der Schmiedetemperatur) (!Ersetzen des Hydrauliköls) (!Härten des Maschinenrahmens)




Was ist vor einem Fluidwechsel an einer Maschine zuerst sicherzustellen? (Die Maschine ist stillgesetzt und gegen Wiedereinschalten gesichert) (!Die Maschine läuft mit höchster Drehzahl) (!Der Tankdeckel bleibt geöffnet) (!Alle Betriebsstoffe werden zusammengemischt)




Wie wird ein wassergemischter Kühlschmierstoff grundsätzlich angesetzt? (Zuerst Wasser vorlegen und dann Konzentrat einmischen) (!Zuerst Konzentrat vorlegen und Wasser schlagartig zugeben) (!Altöl mit Wasser verdünnen) (!Schmierfett in Wasser auflösen)




Welches Messgerät dient zur Bestimmung der Gebrauchskonzentration eines wassergemischten KSS? (Handrefraktometer) (!Messschieber) (!Drehmomentschlüssel) (!Manometer)




Wie wird die KSS-Gebrauchskonzentration aus dem Refraktometerwert berechnet? (Refraktometerwert mal produktspezifischer Faktor) (!Refraktometerwert plus Maschinengewicht) (!pH-Wert geteilt durch Tankvolumen) (!Nitritwert mal Drehzahl)




Welche Kontrolle erfolgt bei wassergemischtem KSS im Dauerbetrieb täglich? (Aussehen und Geruch beurteilen) (!Getriebe vollständig zerlegen) (!Hydraulikzylinder vermessen) (!Alle Lager ausbauen)




Welche Größen werden bei einschlägigem wassergemischtem KSS im Dauerbetrieb in der Regel wöchentlich geprüft? (pH-Wert, Gebrauchskonzentration und Nitritgehalt) (!Ambosshöhe, Zangenlänge und Hammergewicht) (!Netzspannung, Raumhöhe und Hallenfläche) (!Werkstückfarbe, Funkenflug und Schmiedetemperatur)




Warum dürfen an rotierenden Werkzeugen keine Schutzhandschuhe getragen werden? (Es besteht Einzugsgefahr) (!Die Konzentration steigt) (!Das Öl wird zu dünn) (!Der pH-Wert sinkt)




Was geschieht mit gebrauchtem Kühlschmierstoff? (Er wird getrennt gesammelt und ordnungsgemäß entsorgt oder aufbereitet) (!Er wird in die Kanalisation gegossen) (!Er wird mit Trinkwasser vermischt) (!Er wird auf dem Hof verteilt)




Woraus ergibt sich die richtige Schmierstoffauswahl für einen Schmiedehammer? (Aus Betriebsanleitung und Schmierplan) (!Aus der Farbe der Ölkanne) (!Aus dem Geruch des Werkstücks) (!Aus der Größe des Ambosses)





Memory

Handrefraktometer Bestimmung der Gebrauchskonzentration
Prüfplan Dokumentation von Sollwerten und Messwerten
Skimmer Abtrennung aufschwimmender Fremdöle
Schmiernippel Definierte Zuführstelle für Schmierfett
Sicherheitsdatenblatt Angaben zu Gefahren und Schutzmaßnahmen
Systemreiniger Reinigung eines KSS-Kreislaufs nach Vorgabe
Viskosität Maß für den Fließwiderstand eines Fluids





Drag and Drop

Ordne die richtigen Begriffe zu. Thema
Handrefraktometer Gebrauchskonzentration
pH-Meter Säuregrad des wassergemischten KSS
Skimmer Aufschwimmendes Fremdöl
Schmierplan Schmierstelle und Schmierstoff
Auffangwanne Sicheres Sammeln beim Ablassen






Kreuzworträtsel

Refraktometer Welches Messgerät bestimmt über den Brechungsindex die KSS-Konzentration?
Emulsion Wie heißt eine fein verteilte Mischung zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten?
Skimmer Welches Gerät entfernt aufschwimmendes Fremdöl?
Prüfplan Welches Dokument enthält Messgrößen, Intervalle und Maßnahmen?
Korrosion Wie heißt die schädigende Reaktion eines Metalls mit seiner Umgebung?
Viskositaet Welcher Kennwert beschreibt den Fließwiderstand eines Schmieröls?





LearningApps


Lückentext

Vervollständige den Text.

Vor Wartungsarbeiten muss die Maschine gegen

gesichert werden. Ein wassermischbarer KSS ist zunächst ein

. Beim Ansetzen wird zuerst das

vorgelegt. Die Gebrauchskonzentration wird häufig mit einem

bestimmt. Der Ablesewert wird mit dem produktspezifischen

multipliziert. Wahrnehmbare Veränderungen von KSS werden im Dauerbetrieb

kontrolliert. Ein Gerät zum Entfernen aufschwimmender Fremdöle heißt

. Die Auswahl eines Maschinenöls richtet sich nach dem

. Gebrauchte Fluide werden in gekennzeichneten

gesammelt. Messwerte und ausgeführte Maßnahmen gehören in die

.




Offene Aufgaben


Leicht

  1. Betriebsstoffkennzeichnung: Fotografiere oder zeichne in Absprache mit dem Betrieb fünf unterschiedliche Kennzeichnungen an Maschinen und ordne jedem Betriebsstoff seine Funktion zu.
  2. Sicherheitszeichen: Gestalte ein Merkblatt mit den wichtigsten Gebots-, Warn- und Verbotszeichen für einen KSS-Wechsel.
  3. Schmierstellen: Erstelle an einer freigegebenen Übungsmaschine eine Skizze der Schmierstellen und ergänze die Angaben aus dem Schmierplan.
  4. Messgerät: Erkläre in einem kurzen Lernvideo die Reinigung, Kalibrierung und Ablesung eines Handrefraktometers mit einer ungefährlichen Übungsflüssigkeit.


Standard

  1. Prüfprotokoll: Entwickle eine Vorlage für Füllstand, Aussehen, Geruch, pH-Wert, Konzentration, Nitritgehalt, Maßnahmen und Unterschrift.
  2. Fehleranalyse: Untersuche einen Fall mit schäumendem KSS und erstelle einen Ursachenbaum mit mindestens vier möglichen Ursachen.
  3. Arbeitsablauf: Plane den Wechsel eines wassergemischten KSS als Ablaufdiagramm vom Arbeitsauftrag bis zur Entsorgung.
  4. Interview: Befrage eine Fachkraft für Instandhaltung oder Arbeitssicherheit zu typischen Fehlern beim Schmieren von Schmiedemaschinen und werte die Antworten aus.


Schwer

  1. Gefährdungsbeurteilung: Entwirf für einen KSS-Wechsel eine vereinfachte Gefährdungsbeurteilung nach dem STOP-Prinzip und begründe die Rangfolge der Maßnahmen.
  2. Trendbewertung: Erstelle aus fiktiven Messwerten über acht Wochen ein Diagramm für Konzentration und pH-Wert und leite Wartungsentscheidungen ab.
  3. Stoffverträglichkeit: Vergleiche zwei freigegebene Schmierstoffe anhand technischer Daten und erkläre, warum Farbe und Produktname allein keine Austauschbarkeit belegen.
  4. Unterweisung: Konzipiere eine zehnminütige betriebliche Unterweisung zu Leckagen, Hautschutz, Einzugsgefahr und Abfalltrennung mit einer praktischen Demonstration.




Text bearbeiten Bild einfügen Video einbetten Interaktive Aufgaben erstellen



Lernkontrolle

  1. Störungsdiagnose: An einer Metallbandsäge sinkt der KSS-Füllstand innerhalb einer Schicht stark. Entwickle eine sichere Prüfreihenfolge und begründe, warum bloßes Nachfüllen nicht genügt.
  2. Transferaufgabe Schmiedehammer: Übertrage den Wartungsablauf auf einen hydraulischen Schmiedehammer. Zeige, welche Schritte gleich bleiben und welche vom Hydrauliksystem abhängen.
  3. Entscheidungsaufgabe: Ein Refraktometer zeigt einen deutlich höheren Wert als üblich, die Grenzlinie ist jedoch unscharf. Begründe, welche Prüfungen vor einer Korrektur der Konzentration nötig sind.
  4. Arbeitsschutzfall: Eine Person möchte mit Handschuhen Späne an einer laufenden Bohrmaschine entfernen. Analysiere die Gefährdung und entwickle ein sicheres Vorgehen.
  5. Qualitätsproblem: Nach einem KSS-Wechsel tritt schnell wieder starker Geruch auf. Erkläre mögliche Ursachen im Reinigungs- und Befüllprozess und leite Verbesserungen ab.
  6. Umweltschutzfall: Bei einem Ölwechsel stehen Altöl, Spülflüssigkeit, Filter und Bindemittel bereit. Entwickle ein Kennzeichnungs- und Trennkonzept für die betriebliche Entsorgung.




Lernnachweis

Für einen Lernnachweis zu diesem Thema ist wichtig, dass Du:

  1. Kühl-, Schmier-, Hydraulik- und Umformmedien fachlich unterscheiden kannst.
  2. eine Maschine nach betrieblicher Vorgabe sicher stillsetzt und Restenergien berücksichtigst.
  3. einen Schmier- oder Prüfplan richtig liest und den Betriebsstoff eindeutig zuordnest.
  4. eine KSS-Probe sauber entnimmst und Konzentration sowie pH-Wert unter Anleitung korrekt bestimmst.
  5. sichtbare und messbare Abweichungen nicht nur benennst, sondern ihre möglichen Ursachen erklärst.
  6. einen Fluidwechsel mit Reinigung, Befüllung, Probebetrieb und Nachkontrolle strukturiert planst.
  7. die Grenzen Deiner Zuständigkeit erkennst und bei Leckagen, ungewöhnlichen Messwerten oder Gesundheitsgefahren eine Fachkraft hinzuziehst.
  8. Messwerte, Mengen, Produktdaten und Maßnahmen vollständig dokumentierst.
  9. Altmedien und kontaminierte Arbeitsmittel sicher trennt und dem betrieblichen Entsorgungsweg zuführst.




OERs zum Thema

  1. Prüfung und Wartung von Kühlschmierstoff – BGHM
  2. Prüfung wassergemischter Kühlschmierstoffe – DGUV
  3. DGUV Regel 109-003 Tätigkeiten mit Kühlschmierstoffen
  4. Schmierstoff – Wikipedia
  5. Schmieden – Wikipedia



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  4. Der gute Mensch von Sezuan - Bertolt Brecht
  5. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck
  6. Der Trafikant - Robert Seethaler

Abitur Mischung aus Klassiker-Drama, sozialem Drama, realistischem Roman, epischem Theater und Gegenwarts-/Erinnerungsroman; zusätzlich Coming-of-age im historischen Kontext.

Sachsen-Anhalt

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Themenfelder)

Abitur Schwerpunktsetzung über Themenfelder (u. a. Literatur um 1900; Sprache in politisch-gesellschaftlichen Kontexten), ohne feste Einzeltitel.

Schleswig-Holstein

Abitur

  1. Der zerbrochne Krug - Heinrich von Kleist
  2. Heimsuchung - Jenny Erpenbeck

Abitur Recht/Gerechtigkeit und historische Tiefenschichten eines Ortes – umgesetzt über Drama und Gegenwartsroman.

Thüringen

Abitur

  1. (keine fest benannte landesweite Pflichtlektüre veröffentlicht; Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool)

Abitur In der Praxis häufig Orientierung am gemeinsamen Aufgabenpool; landesweite Einzeltitel je nach Vorgabe/Handreichung nicht einheitlich ausgewiesen.

Mecklenburg-Vorpommern

Abitur

  1. (Quelle aktuell technisch nicht abrufbar; Beteiligung am gemeinsamen Aufgabenpool bekannt)

Abitur Land beteiligt sich am länderübergreifenden Aufgabenpool; konkrete, veröffentlichte Einzeltitel konnten hier nicht ausgelesen werden.

Rheinland-Pfalz

Abitur

  1. (keine landesweit einheitliche Pflichtlektüre; schulische Auswahl)

Abitur Keine landesweite Einheitsliste; Auswahl kann schul-/kursbezogen erfolgen.




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THE MONKEY DANCE




The Monkey DanceaiMOOCs

  1. Trust Me It's True: #Verschwörungstheorie #FakeNews
  2. Gregor Samsa Is You: #Kafka #Verwandlung
  3. Who Owns Who: #Musk #Geld
  4. Lump: #Trump #Manipulation
  5. Filth Like You: #Konsum #Heuchelei
  6. Your Poverty Pisses Me Off: #SozialeUngerechtigkeit #Musk
  7. Hello I'm Pump: #Trump #Kapitalismus
  8. Monkey Dance Party: #Lebensfreude
  9. God Hates You Too: #Religionsfanatiker
  10. You You You: #Klimawandel #Klimaleugner
  11. Monkey Free: #Konformität #Macht #Kontrolle
  12. Pure Blood: #Rassismus
  13. Monkey World: #Chaos #Illusion #Manipulation
  14. Uh Uh Uh Poor You: #Kafka #BerichtAkademie #Doppelmoral
  15. The Monkey Dance Song: #Gesellschaftskritik
  16. Will You Be Mine: #Love
  17. Arbeitsheft
  18. And Thanks for Your Meat: #AntiFactoryFarming #AnimalRights #MeatIndustry


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